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DE2818118A1 - Verfahren zur herstellung von mehrschichtkarton und eine bahnbildungseinheit zur ausfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zur herstellung von mehrschichtkarton und eine bahnbildungseinheit zur ausfuehrung des verfahrens

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Publication number
DE2818118A1
DE2818118A1 DE19782818118 DE2818118A DE2818118A1 DE 2818118 A1 DE2818118 A1 DE 2818118A1 DE 19782818118 DE19782818118 DE 19782818118 DE 2818118 A DE2818118 A DE 2818118A DE 2818118 A1 DE2818118 A1 DE 2818118A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
web
forming
screen
wire
roll
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19782818118
Other languages
English (en)
Other versions
DE2818118C2 (de
Inventor
Matti Kankaanpaeae
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Valmet Technologies Oy
Original Assignee
Valmet Oy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Valmet Oy filed Critical Valmet Oy
Publication of DE2818118A1 publication Critical patent/DE2818118A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2818118C2 publication Critical patent/DE2818118C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F9/00Complete machines for making continuous webs of paper
    • D21F9/003Complete machines for making continuous webs of paper of the twin-wire type
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F11/00Processes for making continuous lengths of paper, or of cardboard, or of wet web for fibre board production, on paper-making machines
    • D21F11/02Processes for making continuous lengths of paper, or of cardboard, or of wet web for fibre board production, on paper-making machines of the Fourdrinier type
    • D21F11/04Processes for making continuous lengths of paper, or of cardboard, or of wet web for fibre board production, on paper-making machines of the Fourdrinier type paper or board consisting on two or more layers

Landscapes

  • Paper (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Verfahren zur Herstellung von Mehrschichtkarton und eine Bahnbildungseinheit zur Ausführung des Verfahrens
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Bildung einer Teilbahn bei der Herstellung von Mehrschichtkarton speziell für die Kartondecklage und zur Vereinigung dieser Teilbahn mit der Rohbahn.
"" ~ Außerdem Ist eine Vorrichtung zur Verwirklichung des beschriebenen Verfahrens Gegenstand der Erfindung.
Die Erfindung soll die guten Betr;iebserfahrungen verwerten, die mit einem Siebteil einer Papiermaschiene nach dem Prinzip des US-Patents-Nr. 3 846 233 des Antragstellers gewonnen worden sind. Die erwähnte Siebpartie h,3t sich bei der Herstellung von verschiedenen hackschnitzel- und füllstoffhaltigen Papierqualitäten bei relativ großen Geschwindigkeiten als erforderlich erwiesen. Das Gebiet der Papierherstel-= lung, auf das die Prinzipien der oben erwähnten Erfindung angewendet werden soll, ist die Kartonproduktion.
OB1QlNAL !NSPEOTED
809844/0950
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Herstellungsverfahren für Mehrschichtkarton. Derartige Kartonarten sind z.B. Chromoersatzkarton, Faltschachtelkarton oder Lebensini ttelkarton u.a.. Derartige Kartonqualitäten können z.B. mit Dreisiebmaschienen hergestellt werden, in der die in drei Fourdrinier-Siebpartien gebildeten Bahnen zur Schaffung einer Kartonbahn mit gewünschter Substanz vereint werden. Weiterhin können für die Herstellung von derartigem Karton Maschinen verwendet werden, bei denen einige Teilbahnen mit Hebe-Zylindern und nur eine Schicht mit einem Langsieb hergestellt werden. Eine Fourdrinier-Siebpartie ist von der Qualität des herzustellenden Kartons her vorteilhaft, aber sie nimmt relativ viel Raum in Anspruch. Die von einem Hebezylinder gebildete Naßpartie ist vom Raumbedarf her sehr vorteilhaft, aber z.B. die Schaffung einer guten Blattformation und einer in Querrichtung gleichmässigen Bahn ist wesentlich schwieriger als mit einem Langsieb. Die Orientierung von Fasern ist mit einer Hebezylindermaschine schwierig zu regeln. Bei Hebe— Zylindern versuchen die Fasern der Bahn sich leicht in Kaschinenrichtung oder in der Richtung in die die Bahn läuft auszurichten. Diese Erscheinung, die die Festigkeits- und Steifigkeitseigenschaften verschlechternd beeinflußt, insbesondere Steifigkeit in Querrichtung, ist sehr nachteilig in einem Karton, aus dem z.B. Schachteln hergestellt werden. Eine mit Hebezylindern gebildete Bahn neigt zur Einseitigkeit, was sich auf die Verwendung des Kartons in vielen Weiterveredlungsphasen störend auswirkt.
Die vorliegende Erfindung soll für eine Mehrschichtkartonmaschine eine Bahnbildungseinheit schaffen, deren Raumbedarf ungefähr derselbe wie bei Hebezylindereinheiten ist, aber bei der jedoch verschiedene wesentliche für eine Fourdrinier-Siebpartie typische Bahnbildungsprinzipien angewendet werden können.
- ■ ■ . .
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Weiterhin soll eine Bahnbildungseinheit geschaffen werden, die besonders gut für die Verwendung als Top-Former in solchen Kartonmaschinen geeignet ist, in denen eine Basisbahn oder Rohbahn mit einer verhältnismäßig langen Fourdrinier-Siebpartie gebildet wird.
Zur Eliminierung der vorher beschriebenen Mängel und zur Erreichung der bestimmten Ziele ist für das erfindungsgemäße Verfahren im wesentlichen charakteristisch, daß das TO Verfahren als Kombination aus folgenden Phasen besteht:
Führung einer Bildungssiebschleife über eine Brustwalze zu einer ersten Bahnbildungs- und Entwässerungszone;
Zuführung von Halbstoff aus einem Auflaufkasten zu einer Bxldungssiebschleife und zu einer ersten Bahn- und Entwässerungszone;.
Primäre Entwässerungsphase aus einer zur Bahn werdenden
Halbstoffschicht in einer ersten Bildungs- und Entwässerungs
zone, deren Entwässerung in einer Richtung nach unten durch ein Bildungssieb hindurch erfolgt;
Führung einer zu erwähnter Bahn werdenden Halbstoffschicht zu einer zweiten Entwässerungszone;
Führung eines Obersiebes auf die Oberfläche einer entstehenden Bahn am Anfang einer erwähnten zweiten Entwässerungszone;
30
Weiterentwässerung in einer zweiten Entwässerungszone gleichzeitig in zwei Richtungen durch ein Obersieb und ein Untersieb hindurch in dem Anfangsteil dieser Zone;
Weiterentwässerung in einer zweiten Enfcwässerungszofte
809844/0950 or^al inspected.
im Endteil dieser Zone nur nach oben durch ein Obersieb hindurch;
Führung erwähnter Siebe zu einer Bildungswalze zusammengepreßt zu einem ersten Sandwich-Aufbau, den Obersieb, Bahn und Bildungssieb bilden;
Entwässerung einer Bahn und Verdichtung der Bahn in einer dritten Entwässerungszone, die der Sektor einer BiI-dungswalze ist, der von erwähnten Sieben bedeckt wird;
Ablösen erwähnter Siebe von einer Bildungswalze und gemeinsame Weiterführung in Richtung der Tangente der Ablösungsstelle;
Ablösen eines Obersiebes von einer auf einem Bildungssieb verbleibenden Teilbähn und Anheften einer Teilbahn an ein Bildungssieb mit Hilf e eines Saugkastens oder dergleichen;
Führung einer Teilbahn auf der Oberfläche eines Bildungssiebes bis zur Berührung mit einer Rohbahn und der Bildung eines zweiten Sandwich-Aufbaus aus einem Basissieb, aus einer darauf befindlichen Rohbahn, einer auf eine Rohbahn geführten Teilbahn und einem Bildungssieb einer Bahnbildungseinheit;
Vereinigung einer erwähnten Teilbahn mit einer Rohbahn durch Pressen eines erwähnten Sandwich-Aufbaus mit Hilfe der unteren Führungswalzen eines Bildungssiebes; 30
Festigung der Verbindung zwischen einer Teilbahn und einer Rohbahn in dem durch einen von den unteren innerhalb eines Bildungssiebes befindlichen Führungswalzen bestimmten
gemeinsamen Xauf von Bildüngssieb und Bäsissieb gebildeten Bereich einer Festigungszone.
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-ΙΟΙ Für die erfindungsgemäße Vorrichtung ist ihrerseits im wesentlichen charakteristisch, daß sich in einer Bahnbildungseinheit als Kombination folgende Teile befinden:
Auflaufkasten, Brustwalze und Bildungswalze;
Bildungssiebschleife, in welcher sich Brustwalze und Bildungswalze befinden;
■ Eine Reihe von den Lauf einer Bildungssiebschlexfe führenden Siebführungswalzen, von denen sich wenigstens zwei innerhalb einer Bildungssiebschleife befinden;
Lauf eines Bildungssiebes zwischen einer Brustwalze und einer Bildungswalze;
Von zwei üntersiebführungswalzen geführter und zwischen diesen erfolgender gemeinsamer Lauf eines Bildungssiebes und eines eine Rohbahn tragenden Basissiebes; 20
Eine Reihe von Entwasserungselementen innerhalb einer Bildungssiebschleife an einem Sieblauf zwischen einer Brustwalze und einer Bildungswalze;
Deckende Obersiebschleife und eine Reihe von Siebführungswarzen innerhalb einer deckenden Obersiebschleife;
Gemeinsamer Lauf einer deckenden Obersiebschleife und einer Bildungssiebschlexfe;
30
Sauggerät oder dergleichen innerhalb einer Bildungssiebschlexfe am Ende eines gemeinsamen Laufes einer Bildungssiebschlexfe und einer deckenden Siebschleife.
ORIGINAL INSPECTED
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Im folgenden wird die Erfindung, im einzelnen unter Hinweis auf die schematischen Figuren der beigefügten Zeichnung beschrieben, von denen
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Former schematisch in Seitenansicht darstellt.
Fig. 2 einen Anfangsteil eines Formers in größerem Maßstab darstellt und
10
Fig. 3 verschiedene Phasen von Bahnbildung und Entwässerung schematisch darstellt.
Eine in Fig. 1 dargestellte Bahnbildungsexnheit besteht aus einem Bildungssieb 20, einer innerhalb einer Schleife des Bildungssiebes 20 befindlichen Brustwalze 21 und aus einer Bildungswalze 24. Eine Brustwalze 21 kann von beliebiger als Brustwalze verwendeter Konstruktion sein, kann eine offene Oberfläche haben, die gewöhnlichste Ausführung ist jedoch . eine steife glattflächige Walze. Eine Bildungswalze 24 kann eine glatte, steife, gerillte oder eine offene Walze sein. Sie kann auch eine mit einer oder mehreren Saugzonen ausgerüstete Saugwalze sein.
Innerhalb einer Bildungssiebschleife 20 befinden sich zwei Untersieb-Führungswalzen 26 und 27, von denen 26, d.h. in Richtung des Laufes der Siebschleife gesehen die erste Walze, vorteilhaft gerillt sein kann. Zwischen diesen beiden Walzen 26 und 27 können eine oder mehrere Walzen 26a, die am zweckmäßigsten " kleine Durchmesser haben, ein Bildungssieb gegen ein darunter befindliches Grundsieb 40 pressen.
Nach Fig. 1 und 2 befinden sich zwischen Walzen 21 und innerhalb eines Bildungssiebes zwei zum Entwässern bestimmte Geräte 22 und 23. Ein Entwässerungsgerät 22 ist ein Bildungs-
■:-. V-:^' ■■.-■■:.'-■" ■- . ' ORIGINAL INSPECTED—
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tisch, dessen Deckelkonstruktion dicht, mit Oberflächenlöchern versehen oder eine Leistenkonstruktion 22a sein kann. Die Leistenbreite kann variieren und dementsprechend kann die Anzahl der Schlitze unterschiedlich sein. Die Oberfläche eines Bildungstisches ist am zweckmäßigsten eben. Nach einem Tischteil 22a von Leistenkonstruktion befindet sich ein zweiter Tischteil 22b in Foildeckelkonstruktion. Eine Entwässerung mit einem Bildungstisch mit offener Oberfläche geschieht am zweckmäßigsten in freier Form, es kann jedoch auch ein Saugeffekt damit verbunden werden. Austretendes Wasser wird in ein WasserSammelbecken 28 geführt, von dem ein Abwasserkanal 29 abgeht. Ein nächstes Entwässerungsgerät 23 nach einem Bildungstisch 22 ist eine Kombination aus einem Naßsaugkasten und einem Siebführungsschuh. Die Länge eines Ent-Wässerungsbereiches 22 in Sieblaufrichtung gemessen ist in etwa so groß wie die Länge eines Entwässerungselements 23. Ein Naßsaugkastendeckel wird aus foilförmigen Leisten gebildet. Der Deckel eines Siebführungsschuhs ist dicht. In seiner Gesamtheit ist ein Entwässerungselement 23 bogenförmig. Ein leistendeckelförmiger Anteil ist so konstruiert, daß die Schlitze zwischen den Leisten mit gesonderten Füllleisten ausgefüllt werden können. Auf diese Weise wird aus einem schlitzdeckelformigen Entwässerungselement ein dichtes Element gebildet und der Anteil eines dichten Entwässerungselements kann so in gewünschtem Umfang erweitert werden.
Weiterhin gehört zu einer Bahnbildungseinheit ein deckendes Sieb 30, innerhalb dessen Schleife sich eine in ihrer Lage verstellbare Oberbrustwalze 31 und eine Reihe von Führungswalzen 32 und 33 befindet. Eine Oberbrustwalze 31 befindet sich am zweckmäßigsten annähernd in einem Bereich zwischen Entwässerungselementen 22 und 23, aber ihre Lage ist auf die im folgenden beschriebene Weise einstellbar. Innerhalb einer Schleife eines deckenden Siebes 30 befindet sich
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außerdem ein Wassersainmelbecken 34, von dem ein Abwasserrohr 35 abgeht. An einer Stelle, v/o sich die Läufe von Sieben 20 und 30 trennen, d.h. im Bereich einer Walze 32 befindet sich innerhalb einer Bildungssiebschleife 20 ein Saugkasten 25. Nach einem Saugkasten 25 folgt eine Teilbahn W einem Bildungssieb und gelangt im Bereich einer geführten Walze 26 auf ein Grundsieb 40 mit dem eine Teilbahn W mit einer Rohbahn Wp zusammengebracht wird. Zwischen Walzen 26 und 27 haben eine Rohbahn 40 und ein Bildungssieb 20 einen gemeinsamen Lauf E und in diesem Bereich befindet sich innerhalb einer Schleife eines Grundsiebes 40 eine Walze oder ein Saugkasten 41 und 42, die mit zur Festigung einer aus Bahnen W und Wp gebildeten kombinierten Bahn W, beitragen.
Auf grund des vorher dargestellten befindet sich in einer Bahnbildungseinheit zuerst eine einsiebige, am zweckmäßigsten-, gerade Bahnbildungszone F und danach ein zweiter Bildungsteil D, der zweisiebig ist, worauf auf einer Bildungswalze 24 eine Bahnfestigungszone folgt, nach der sich Bahnen 20 und 30 voneinander trennen und eine Teilbahn W einem Bildungssieb 20 folgt und zu einem Bereich S gelangt, wo eine Rohbahn Wp mit einer Teilbahn W vereint wird.
Im folgenden wird die Funktion eines Verfahrens und einer Bahnbildungseinheit der Erfindung beschrieben.
Erfindungsgemäß geschieht die Entwässerung aus einer Bahn W in drei Phasen so, daß während der Dauer der beiden ersten Phasen gleichzeitig in gewünschter Weise auf die konstruktiven Eigenschaften der herzustellenden Kartons eingewirkt werden kann, wie auf Basisbildung, Faserorientierung und auf Festigkeitseigenschaften, insbesondere auf die Steifigkeit.
Eine erste Entwässerungsphase findet nach einem Auflauf-
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kasten im einsiebigen Anfangsteil P einer Bahnbildungseinheit statt, dessen Punktion im wesentlich diegleiche ist wie die Funktion eines normalen Fourdrinier-Siebteils. Dieser Teil F kann mit herkömmlichen am Langsieb verwendeten Entwässerungselementen ausgerüstet sein, welche z.B. Brusttisch, forming board, Foils oder deren verschiedene Kombinationen sind. Mit deren Hilfe geschieht eine Entwässerung so vorsichtig, daß die für die optischen und für die Druckeigenschaften wichtige Feinstoff- und Füllstoffretention möglichst vollständig erreicht wird. In diesem Anfangsteil F der Bildungseinheit einer Bahn W erfolgen auch die den Papierherstellern der Praxis gut bekannten Regelmaßnahmen, z.B. Regelung des Verhältnisses von Halbstoffstrahlgeschwindigkeit eines Auflaufkastens 10 zur Geschwindigkeit eines Siebes 20, Richtungsregelung eines aus einem Auflaufkasten 10 ausströmenden Halbstoff Strahls, Regelung von Entwässerungsgeschwindigkeit auf den ganz am Anfang liegenden Metern eines Siebes 20 usw., mit welchen Regelmaßnahmen es möglich ist, auf eine Basisbildung einer Faserbahn W und auf Faserorientierung einzuwirken, von denen Steifigkeit und spezifisches Volumen eines Kartons abhängig sind.
Der Teil des Laufes eines Siebes 20, in dem eine erste Entwässerungsphase stattfindet, ist am zweckmäßigsten gerade. Er kann vorteilhaft leicht ansteigend (Fig. 2, Winkel oO ausgebildet sein, wodurch die Beherrschungsmöglichkeiten der Faserorientierung vergrößert werden.
Eine zweite Entwässerungsphase beginnt nach dem Ende eines erwähnten geraden Bereiches F. Im zweiten Entwässerungsbereich ist unter einem Sieb ein sich über die ganze Maschinenbreite ersteckendes Entwässerungselement 23 angeordnet, das von seiner Gesamtheit her eine Spezialkonstruktion mit bogenförmiger Oberfläche ist. Dieses setzt sich aus einem Leistenteil 23a und einem dichten Teil 23b zusammen. Im Bereich
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dieses Entwässerungselements 23 wird ein Obersieb 30 einer Bahnbildungseinheit auf ein Sieb 20 und eine darauf gebildete Bahn W geführt. Diese Siebe bilden so gemeinsam ein keilförmiges Maul. In welchem Winkel ein Obersieb 30 auf ein Bildungssieb bzw. den Maulwinkel trifft, hängt von der Lage einer einem Bildungsschuh 23 am nächsten liegenden Siebführungswalze 31 eirres Obersiebes 30 ab. Diese Walze 31 kann in ihrer Lage sowohl horizontal (Pfeil H) als auch vertikal (Pfeil V) geregelt werden. Mit Hilfe einer Horizontalregelung H kann sowohl die Maullänge als auch die Länge, mit der Bildungssieb 20 und Obersieb 30 gemeinsam auf einem Bildungsschuh 23 laufen, geregelt werden. Die vertikale Regelung V einer in Frage stehenden Walze 31 bestimmt ihrerseits die Pressung-, der die nasse Bahn W im Bereich dieses Bildungsschuhs 23 stufenweise ausgesetzt wird.
Die im Bereich eines Entwässerungselements 23 stattfindende Entwässerung hängt' in bezug auf ihre Menge und ihrer Richtung von der im Entwässerungselement 23 angewendeten Konstruktion ab. Wie vorher beschrieben ist der Anfangsteil 23a eines Entwässerungelements 23 in Laufrichtung eines Siebes gesehen schlitzflächig oder eine Leistenkonstruktion und ein Endteil 23b dicht. Eine aus Fig. 2 hervorgehende vorteilhafte Konstruktion ist von der Art, daß ein Entwässerungselement 23 teilweise aus sich über die ganze Siebbreite erstreckenden Leisten 23d gebildet wird, zwischen denen für das Entwässern Spalten 23c von bestimmter Geometrie und Form verbleiben. Diese Spalten sind einander gleich, so daß in diese Spalten 23c als Ersatzteile lieferbare Fülleisten 23e z.B. abgestützt auf Schienen 23f eingelegt werden können, mit Hilfe welcher Leisten 23e eine Spaltfläche auf gewünschte Weise und in gewünschtem Bereich abgedichtet werden kann und die Lage des Punktes B geändert werden kann. Mit Hilfe dieser Deckelkonstruktion eines Entwässerungselements 23 kann auf die Entwässerungsmenge und Richtung und die Vertei-
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lung in gewünschter Weise Einfluß genommen werden.
Wenn sich eine Halbstoffbahn W auf vorher beschriebene Weise zwischen zwei Sieben 20, 30 befindet und eine Sandwich-Konstruktion bildet, kann die Entwässerung aus einer Bahn W auch durch ein Obersieb 30 hindurch oder in der entgegengesetzten Richtung wie an einem vor einem Entwässerungselement 23 gelegenen Siebteil F erfolgen. In Bereichen eines Entwässerungselements 23, die spaltflächig sind, erfolgt die Entwässerung in zwei Richtungen. Im abgedichteten Teil 23b eines Entwässerungselements 23 erfolgt die Entwässerung naturgemäß nur durch ein Obersieb 30 hindurch. Eine auf diese Weise erreichte symmetrische und vorsichtige Entwässerung sichert die Homogenität der Faserstruktur einer entstehenden Bahn.
Mit dieser Umkehrung der Entwässerungsrxchtung wird der wesentliche Vorteil erzielt, daß die im Halbstoff befindlichen Feinfasern und Füllstoffe, die sich im ersten Entwässerungsbereich F an der Unterseite einer entstehenden Bahn konzentriert haben, aus einer entstehenden Bahn W nicht in bemerkenswertem Umfang entweichen können. Handelt es sich um eine die Kartondeckschicht bildende Teilbahn, so dient die Unterseite dieser Teilbahn als Oberfläche des fertigen Kartons, deren Glätte und Druckeigenschaften wichtig sind.
Der Einfachkeit halber kann z.B. 1/4 - 1/3 eines Entwässerungselements 23 ständig massiv und der andere Teil spaltflächig sein, der jedoch auf beschriebene Weise in eine dichte Oberfläche geändert werden kann.
Wenn Entwässerungselemente 22 und 23 von ihren Ausmaßen in Laufrichtung der Bahn im wesentlichen gleich lang sind, bedeutet dies, daß von einer Entwässerungszone (F + D) zwisehen einer Brustwalze 21 und einer Bildungswalze 24
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1/6-1/8 (12-17%) ständig dicht ist. Der dichte Anteil . kann jedoch auf beschriebene Weise durch Füllen (Fülleisten 23e) der Spalte zwischen Leisten 23d bis zu 30-40 % der erwähnten Länge erweitert werden. Der normale Anteil (Länge eines Entwässerungselements 22) , in dessen Bereich die Entwässerung nur in einer Richtung oder durch ein Bildungssieb hindurch erfolgt, stellt ca. 50 % eines erwähnten Entwässerung sbereiches (F + D) dar. Diese Länge der einseitigen Entwässerungsζone kann jedoch mit Hilfe von Regelmaßnahmen (H + V) einer Brustwalze 31 in gewissem Maß in den Bereich eines Entwässerungselements 23 verlängert werden.
Unter Hinweis auf Fig.3 können zusammenfassend folgende verschiedene Möglichkeiten zum Bau einer Entwässerungszone zwischen einer Brustwalze 21 und einer Bildungswalze 24 unter Berücksichtigung verschiedenartiger Entwässerungsphasen festgestellt· werden:
1) Entwässerung im wesentlichen nach unten durch ein BiI-dungssieb 20 hindurch in einer Richtung auf ca. 45 - 6O % der Länge des betreffenden Entwässerungsbereichs (bis zum Punkt A),
2) Entwässerung symmetrisch durch zwei Siebe 20, 30 hindurch auf ca. 15 - 28 % der Länge des betreffenden Bereichs (bis zum Punkt B),
3) Entwässerung nur durch ein Obersieb hindurch auf ca. 12 - 40 % der Länge des betreffenden Bereichs.
Wie vorher klar wurde können die Lagen der Punkte A und B und gleichzeitig die Längen von Entwässerungsbereichen in den vorher beschriebenen Grenzen geändert werden.
Der im Bereich eines Entwässerungselements 23 stattfin-
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I O —
dende Bahnbildungsprozeß ist auch insofern bedeutungsvoll/ daß auf diese Weise sowohl der Aufbau einer Bahn W als auch die "topographischen" Eigenschaften der Oberfläche einer Teilbahn W beeinflußt werden können. Eine nach diesem Verfahren hergestellte Kartonteilbahn wird in einer späteren Phase zur Vereinigung mit einer Rohbahn Wp geführt, und somit ist nötig, daß die Teilbahnoberfläche, die gegen die Rohbahn gerät, Eigenschaften besitzt, die ein Anheften einer Teilbahn an die Rohbahn günstig beeinflußt.
Die Eigenschaften der Oberfläche einer Teilbahn W können sowohl auf beschriebene Weise durch Regelung der im Bereich eines Entwasserungselements 23 stattfindenden Entwässerung auch so beeinflußt werden, daß als Obersieb 30 ein Sieb gewählt wird, dessen Gewebeaufbau der betreffenden Teilbahn W eine gewünschte Oberfläche gibt.
Als dritte Entv/ässerungszone hat diese Bahnbildungseinheit den Sektor/3 einer Bildungswalze 24. Auf einer BiI-dungswalze 24 gerät eine Bahn W zwischen einem Bildungssieb und einem Obersieb 30 unter starken Druck, dessen Stärke von der Spannung eines Obersiebes 30 abhängt.
Die Oberflächen- und Aufbaueigenschaften, die eine Bahn W erhält, sind teils vom Typ des Obersiebes, teils von dem in dieser Phase auf eine Bahn gerichteten Druck abhängig. Durch den Einfluß dieses Druckes scheidet weiterhin aus einer Bahn W Wasser aus, das dann durch Zentrifugalkraftwirkung von einer Bildungswalze 24 weg abgeht, wenn die betreffende Walze 24 eine massive Walze mit dichter Oberfläche ist.. Eine Bildungswalze 24 kann auch eine Saugwalze mit gelochter Oberfläche sein, die ein Entwässern in die Walze hinein zuläßt. In dieser Zone/2 ist die austretende Wassermenge jedoch relativ klein vergliche;! mit den zwei Entwässerungszonen vorher. Ihre wesentliche Bedeutung hat diese Zone als Verdichter des
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- 19 1 Bahnaufbaus.
In dem Fall, daß auf grund von Arbeitsbedingungen einer Bahnbildungseinheit, speziell wegen großer Geschwindigkeit und der Dicke einer herzustellenden Teilbahn, im Teil einer dritten Zone noch bemerkenswerte Wassermengen aus einer Bahn W zu entfernen sind und wenn die Konstruktion einer Walze 24 dabei von dichter Oberfläche ist, kann festgestellt werden, daß in dem Bereich, wo sich Siebe 20, 30 von der Oberfläche einer Walze 24 lösen, in dem Maul zwischen dieser Oberfläche und den Sieben 20, 30 ein starker Sog entsteht und sich ein Wasserfilm bildet. Dieser läßt sich mit Hilfe einer passenden Schabervorrichtung (nicht dargestellt), die in dem betreffenden Maul angeordnet wird, entfernen.
Von einer Bildungswalze 24 setzt sich der Lauf von Sieben 20, 30 und einer zwischen diesen befindlichen Bahn W nach unten in einem Winkel von ca. 90°, - 60° bezogen auf eine Rohbahn Wp fort, die nach Fig. 1 unterhalb der Bildungseinhsit einer Teilbahn W im wesentlichen waagerecht weiterläuft. Diese Richtungen haben jedoch in bezug auf die Anwendung dieser Erfindung keine wesentliche Bedeutung.
An einer konstruktiv günstigen Stelle wird eine Obersiebschleife 30 von einem erwähnten Sandwich-Aufbau mit Hilfe einer Siebführungswalze 32 gelöst. Ein Bildungssieb 20 transportiert seinerseits ohne die Richtung zu ändern eine Bahn W auf eine unterhalb befindliche Rohbahn Wp. An der Stelle, an der sich ein Obersieb 30 von einer Bahn W löst, befindet sich innerhalb einer Bildungssiebschleife 20 ein Saugkasten 25, der sichert, daß die Bahn W nach der erwähnten Ablösungsstelle am Bildungssieb 20 haften bleibt.
Eine Teilbahn W wird mit einer Rohbahn Wp so vereinigt, daß ein Bildungssieb 20 und eine an diesem befindliche Bahn W
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mit Hilfe einer innerhalb einer Bildungssiebschleife 20 befindlichen Walze 26 gegen eine Rohbahn Wp gepreßt wird. An dieser Stelle kann z.B. ein Saugkasten oder eine Walze 41 unterhalb eines eine Rohbahn Wp tragenden Siebes 40 vorhanden sein. Die betreffende Walze 41 kann vorteilhaft eine Wasser aufnehmende Walze sein, z.B. eine gerillte Walze, mit deren Hilfe eine Vereinigungspreßstelle "weich" bekommen wird ohne daß die Gefahr der Zerstörung einer nassen Bahn besteht.
Im Bereich einer erwähnten Vereinigungspreßstelle 26, wird ein zweiter Sandwich-Aufbau des Verfahrens gebildet, dessen Außenschicht von einem Basissieb 40 und einem Bildungssieb 20 sowie die Zwischenschicht von einer Rohbahn Wp und einer Teilbahn W gebildet wird. Walzen 26 und 27 bestimmen die Länge der zu diesem Bahnbildungsverfahren gehöhrenden Festigungszone S, mit der angetrebt wird, das Haftenbleiben einer Teilbahn W an einer Rohbahn Wp unter Verwendung geeigneter Hilfsgeräte zu sichern.
Innerhalb eines Basissiebs 40 befinden sich nach Fig. 1 ein Saugkasten 42 sowie eine Walze 41. Diese können vorteilhaft durch einen sog. Gürtelsauger (nicht dargestellt) ersetzt werden, dessen Konstruktion dem Fachmann bekannt ist. Ein Gürtelsauger wird, wie bekannt, aus einer Gummimatte mit gelochter Oberfläche gebildet, innerhalb dessen Saugkasten angeordnet sind.
Innerhalb einer Bildungssiebschleife 20 befinden sich zwischen Walzen 26 und 27 eine oder mehrere Hilfswalzen 26a, die einen erwähnten zweiten Sandwich-Aufbau 20; W; Wp; 40 pressen und somit das Haftenbleiben einer Teilbahn W an einer Rohbahn Wp unterstützen. Damit wird angestrebt zu erreichen, daß im fertigen Karton keine Spaltungserscheinungen auftreten oder sich die Teilschichten des Kartons voneinander ablösen.
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Die Erfindung ist nicht auf die im vorstehenden beschriebenen Einzelheiten begrenzt, die im Rahmen des in den im folgenden aufgeführten Patentansprüchen definierten Schutzkreises variieren können.
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Claims (14)

  1. _ —} mg Patentanwälte:
    TlEDTKE " DÜHLING " f\INN€ Dipl.-Ing. H.Tiedtke
    _ -~ Dipl.-Chem. G. Bühling
    Grupe ■ Pellmann Dipi.-ing. r.ranne
    Dipl.-Ing. R Grupe Dipl.-Ing. B. Pellmann
    2818118 "" Bavariaring4, Postfach 20240C
    8000 München 2
    Tel.: 089-539653
    Telex: 5-24845 tipat
    cable: Germaniapatent Münclv.
    25. April 1978
    B 8912/case 24879/TP/es
    Patentansprüche
    Ty Verfahren bei der Herstellung von Mehrschichtkarton (Wj.) zur Bildung einer Teilbahn (W) insbesondere für eine Decklage von Karton und zur Vereinigung dieser Teilbahn mit einer Rohbahn, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren als Kombination aus folgenden Phasen besteht:
    Führung einer Bildungssiebschleife (20) über eine Brustwalze (21) zu einer ersten Bahnbildungs- und Entwässerungszone (F);
    Zuführung von Halbstoff aus einem Auflaufkasten (10) zu ... einer Bildungssiebschleife (20) und zu einer .erwähnten ersten
    Bahnbildungs- und Entwässerungszone (F); 25
    Primäre Entwässerungsphase aus einer zur Bahn (W) werdenden Halbstoffschicht in einer ersten.Bildungs- und Entwässerungszone (F), deren Entwässerung in einer Richtung nach unten durch ein Bildungssieb (20) hindurch erfolgt;! 30
    Führung einer zu erwähnter Bahn (W) werdenden Halbstoffschicht zu einer zweiten Entwässerungszone (D);
    Führung eines Obersiebes (30) auf die Oberfläche einer entstehenden Bahn (W) am Anfang einer erwähnten zweiten Ent-
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    Deutsche Bank (München) Kto. 51/61070 Dresdner Bank (München) Kto. 3939844 Postscheck (München) Kto. 670-43-804
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    Wässerungszone (D);
    Weiterentwässerung in einer zweiten Entwässerungszone (D) gleichzeitig in zwei Richtungen durch ein Obersieb (30) und ein üntersieb (20) hindurch in dem Anfangsteil dieser Zone (D);
    Weiterentwässerung in einer zweiten Entwässerungszone (D) im Endteil dieser Zone nur nach oben durch ein Obersieb (30) -hindurch;
    Führung erwähnter Siebe (2O5. 30) zu einer Bildungswalze (24) zusammengepreßt zu einem ersten Sandwich-Aufbau, den Obersieb (30), Bahn (W) und Bildungssieb (20) bilden;
    Entwässerung einer Bahn (W) und Verdichtung der Bahn (W) in einer dritten Entwässerungszone (ß) , die der Sektor (/3) einer Bildungswalze (24) ist, der von erwähnten Sieben (20, 30) bedeckt wird;
    Ablösen erwähnter Siebe (20, 30) von einer Bildungswalze (24) und gemeinsame Weiterführung in Richtung der Tangente der Ablösungsstelle;
    Ablösen eines Obersiebes (30) von einer auf einem Bildungssieb (20) verbleibenden Teilbahn (W) und Anheften einer Teilbahn (W) an ein Bildungssieb (20) mit Hilfe eines Saugkastens (25) oder dergleichen;
    Führung einer Teilbahn (W) auf der Oberfläche eines Bildungssiebes (20) bis zur Berührung mit einer Rohbahn (Wp) und der Bildung eines zweiten Sandwich-Aufbaus aus einem Basissieb (40), aus einer darauf befindlichen Rohbahn (Wp), einer auf eine Rohbahn (Wp) geführten Teilbahn (W) und einem BiI-dungssieb (20) einer Bahnbildungseinheit;
    8098U/0950
    Vereinigung einer erwähnten Teilbahn (W) mit einer Rohbahn (Wp) durch Pressen eines erwähnten Sandwich-Äufbaus mit Hilfe der unteren Führungswalzen (26, 26a, 27) eines Bildungssiebes (2O) ;
    5
    Festigung der Verbindung zwischen einer Teilbahn (Wp) und einer Rohbahn (Wp) in dem durch einen von den unteren innerhalb eines Bildungssiebes (20) befindlichen Führungswalzen (26, 27} bestimmten gemeinsamen Lauf von Bildungssieb (2O) und Basissieb (40) gebildeten Bereich einer Festigungszone (S).
  2. 2. Zur Verwirklichung eines Verfahrens nach Anspruch 1 bestimmte Bahnbildungseinheit, die bei der Herstellung von Mehrschichtkarton zur Bildung einer Decklage und zum Verbinden einer Decklage mit der Oberfläche einer Rohbahn bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich in einer Bahnbildungseinheit als Kombination folgende Teile befinden:
    Auflaufkasten (10), Brustwalze (21) und Bildungswaize. (24);
    Bildungssiebschleife (24), in welcher sich Brustwalze (21) und Bildungswalze (24) befinden;
    Eine Reihe von den Lauf einer Bildungssiebschleife (2O) führenden Siebführungswalzen (26, 27), von denen sich wenigstens zwei innerhalb einer Bildungssiebschleife (20) befinden;
    Lauf (L und D) eines Bildungssiebes (20) zwischen einer Brustwalze (21) und einer Bildungswalze (24);
    Von zwei üntersiebführungswalzen (26,.27) geführter und zwischen diesen erfolgender gemeinsamer Lauf (S) eines Bildungssiebes (20) und eines eine Rohbahn (Wp) tragenden Basis-Siebes (40);
    809844/0950
    Eine Reihe von Entwässerungselementen (22, 23) innerhalb einer Bildungssiebschleife (20) an einem Sieblauf
    zwischen einer Brustwalze (21) und einer Bildungswalze (24);
    Deckende Obersiebschleife (30) und eine Reihe von Siebführungswalzen (31, 33) innerhalb einer deckenden Obersiebschleife (30) ;
    Gemeinsamer Lauf (D und/3) einer deckenden Obersiebschleife (30) und einer Bildungssiebschleife (20);
    Sauggerät (25) oder dergleichen innerhalb einer Bildungssiebschleife (20) am Ende eines gemeinsamen Laufes einer Bildungssiebschleife (20) und einer deckenden Siebschleife (30). 15
  3. 3. Bahnbildungseinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lauf eines Bildungssiebes (20) zwischen
    einer Brus'twalze (21) und einer Bildungswalze (24) im Bereich einer direkt auf eine Brustwalze (21) folgenden Bahnbildungs- und Entwässerungszone (F) gerade ist.
  4. 4. Bahnbildungseinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lauf eines Bildungssiebes (20) zwischen
    einer Brustwalze (21) und einer Bildungswalze (24) wenigstens teilweise bogenförmig ist.
  5. 5. Bahnbildungseinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß erwähnte Bogenförmigkeit im wesentlichen durch Führung von Entwässerungselementen (22a, 22b) als Leisten-
    und/oder Foiltyp erzielt wird.
  6. 6. Bahnbildungseinheit nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Entwässerungselement nach einem Auflaufkasten (10) ein Bildungstisch (22) ist.
    8098U/0950
  7. 7. Bahnbildungseinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein erwähnter Bildungstisch (22) mit Saugvorrichtung ausgerüstet ist.
  8. 8. Bahnbildungseinheit nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein einer Bildungswalze (24) am nächsten liegendes Entwässerungselement aus einer Kombination eines Naßsaugkastens (23a) und eines Siebe (20, 30) führenden dicht abgedeckten Schuhes (23b) besteht.
    ·
  9. 9. Bahnbildungseinheit nach Anspruch 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildungswalze (24) eine Saugwalze ist.
  10. 10. Bahnbildungseinheit nach Anspruch 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildungswalze (24) eine Rillenwalze ist.
  11. 11. Bahnbildungseinheit nach Anspruch 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildungswalze (24) eine Walze mit offener Oberfläche ist.
  12. 12. Bahnbildungseinheit nach Anspruch 2 bis 8, dadurch ^gekehnzeichnet, daß die Bildungswalze (24) eine steife Walze ist.
  13. 13. Bahnbildungseinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Bereich des Anfangsteils eines gemeinsamen Laufes eines Bildungssiebes (20) und eines deckenden Siebes (30) ein Bildungsschuh (23b) befindet.
  14. 14. Bahnbildungseinheit nach Anspruch 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet/ daß ein deckendes Sieb (30) im Bereich eines erwähnten Saugkastens (23a) von einer in ihrer Lage verstellbaren (H, V) Siebführungswalze (31) geführt auf eine Bahn (W) und ein Bildungssieb (20) trifft.
    8*9844/0 950 .ob.ginal .nspected
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