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DE2818097A1 - Nahrungsmittelzusammensetzungen und verfahren zu ihrer konservierung - Google Patents

Nahrungsmittelzusammensetzungen und verfahren zu ihrer konservierung

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Publication number
DE2818097A1
DE2818097A1 DE19782818097 DE2818097A DE2818097A1 DE 2818097 A1 DE2818097 A1 DE 2818097A1 DE 19782818097 DE19782818097 DE 19782818097 DE 2818097 A DE2818097 A DE 2818097A DE 2818097 A1 DE2818097 A1 DE 2818097A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
moisture
acetic acid
phosphoric acid
salad dressing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19782818097
Other languages
English (en)
Inventor
John George Oles
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kraft Inc
Original Assignee
Kraft Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kraft Inc filed Critical Kraft Inc
Publication of DE2818097A1 publication Critical patent/DE2818097A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L27/00Spices; Flavouring agents or condiments; Artificial sweetening agents; Table salts; Dietetic salt substitutes; Preparation or treatment thereof
    • A23L27/60Salad dressings; Mayonnaise; Ketchup

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Seasonings (AREA)
  • Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)

Description

Patentanwälte Dipl.-Ing. H. Weickiiann, Dipl.-Phys. Dr. K.Fincke
Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber Dr.-Ing.H.Liska
ZBTWS7
"T 8 MÜNCHEN 86, DEN
35618-F Postfach 860820
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 98 3921/22
KRAFT, INC. Kraft Court, Glenview, Illinois, V.St.A.
Nahrungsmittelzusammensetzungen und Verfahren zu ihrer
Konservierung
809845/0799
-s-
281809?
Die Erfindung betrifft allgemein die Konservierung von Nahrungsmitteln bzw. Nahrungsmittelzusätzen gegenüber dem mikrobiologischen Verderb, und sie betrifft insbesondere die Herstellung von Nahrungsmittelprodukten, die gegenüber Hefe- und Schimmelwachstum resistent sind. Sie betrifft insbesondere ein Verfahren zur Verhinderung des Verderbs von Nahrungsmitteln, die niedrige Gehalte an Säure aufweisen, in Abwesenheit von chemischen Nahrungsmittelkonservierungsstoffen, die üblicherweise zur Inhibierung des Hefe- und Schimmelwachstums verwendet werden, und solche Nahrungsmittelprodukte.
Der Verderb von Nahrungsmitteln kann durch unerwünschtes Wachstum von Bakterien, Hefen und/oder Schimmel erfolgen. In Nahrungsmittelprodukten, wo Säure vorhanden ist, im allgemeinen um diesen einen sauren bzw. scharfen Geschmack zu verleihen, ist der pH-Wert ausreichend niedrig, so daß Bakterien, die für die Gesundheit schädlich sind, nicht wachsen. Hefen und Schimmel wachsen jedoch unter diesen pH-Bedingungen, und die vorliegende Erfindung betrifft die Konservierung von Nahrungsmittelprodukten gegenüber dem Verderb durch Hefe und Schimmel. Es soll jedoch bemerkt werden, daß die vorliegende Erfindung weiterhin eine Konservierung gegenüber Bakterienverderb ergibt.
Es ist gut bekannt, daß Zucker und organische Säuren, z.B. Essigsäor e aus Essig, für die Konservierung von Nahrungsmitte lprodukten, wie Salatsoßen, Mayonnaise und Würzen, nützlich sind. Wenn das Nahrungsmittel nicht pasteurisiert wird und chemische Konservierungsmittel, wie Natriumbenzoat, aus der Zubereitung weggelassen werden^, muß das Nahrungsmittelprodukt relativ große Mengen an Zucker und/oder Säure für die Konservierung gegenüber Hefe- und Schimmelwachstum enthalten.
Die Beziehung zwischen den Erfordernissen an Zucker und Säure für die Konservierung von Nahrungsmittelprodukten in
8098Ä5/0799
Abwesenheit chemischer Konservierungsmittel wurde von Bell und Etchells, Food Technology, Dezember 1952, 468-471, beschrieben. Entsprechend den Untersuchungen von Bell und Etchells wurde festgestellt, daß, wenn der Gehalt an Zucker in dem simulierten Nahrungsmittelprodukt erniedrigt wird, der Gehalt an Essigsäure über einem minimalen Wert erhöht werden muß, um das Nahrungsmittelprodukt gegenüber Hefe- und Schimmelwachstum zu konservieren bzw. zu schützen.
In den Arbeiten von Bell und Etchells ist eine graphische Darstellung enthalten, gemäß der der Gehalt an Essigsäure vorhergesagt werden kann, der für einen gegebenen Zuckergehalt in dem Nahrungsmittelprodukt erforderlich ist. Diese graphische Darstellung wurde durch ausgedehnte Versuche verifiziert, und wird in der Essig- und Salatsoßenindustrie und damit verwandten Gebieten häufig verwendet. Die graphische Darstellung wird häufig als"BeIl-Etchells-Kurve" bezeichnet. Entsprechend der Bell-Etchells-Kurve liegt der Gehalt an Essigsäure, der zur Stabilisierung eines Nahrungsmittelproduktes mit niedrigen Zuckergehalten (5 bis 10%) erforderlich ist, über 4,0 Gew.üo Essigsäure, bezogen auf das Gewicht der vorhandenen Feuchtigkeit, d.h. VoI-So der Essigsäure. Diese Menge an Säure ergibt in vielen Nahrungsmittelprodukten, die einen relativ milden Geschmack bzw. Aroma haben, einen unangenehmen Geschmack, z.B. in Soßen bzw. Zubereitungen für Salate. Weiterhin werden viele milde Nahrungsmittelprodukte unannehmbar süß, wenn hohe Gehalte an Zucker vorhanden sind. Man hat daher typischerweise chemische Konservierungsmittel zur Konservierung dieser Nahrungsmittelprodukte verwendet.
Man hat festgestellt, wie es in der US-PS 3 955 010 angegeben wird, daß der Gehalt an Essigsäure, der in emulgierten Ölsoßen mit hoher Feuchtigkeit und niedrigem Fettgehalt für die Konservierung gegenüber Bakterienwachstum erforderlich ist, stark variiert werden kann, wenn der Gehalt an Bakterien-
809845/0799
nährstoffbestandteilen auf einen Wert unter etwa 1,0 Gew.% der Zusammensetzung erniedrigt wird. Die in der obengenannten US-PS beschriebenen Ölsoßenzusammensetzungen sind jedoch ge-'genüber dem Verderb in Abwesenheit chemischer Konservierungsmittel, wie Natriumbenzoat, nicht vollständig geschützt.
Erfindungsgemäß wurde festgestellt, daß Nahrungsmittelprodukte, wie Soßen bzw. Dressings (in der vorliegenden Anmeldung wird der Einfachheit halber der Ausdruck "Soßen" verwendet) für Salat, die niedrige Säuregehalte besitzen, gegenüber dem Verderb in Abwesenheit chemischer Konservierungsmittel konserviert werden können, wenn man eine geringe, aber wirksame Menge an Phosphorsäure in die Nahrungsmittelzusammensetzung einarbeitet.
Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Konservierung von Nahrungsmittelprodukten gegenüber dem Verderb in Abwesenheit chemischer Konservierungsmittel zu schaffen.
Erfindungsgemäß sollen Nahrungsmittelprodukte, die einen verringerten Gehalt an Essigsäure oder einer anderen organischen Nahrungsmittelsäure bei gegebenen Zuckergehalten aufweisen, zur Verfügung gestellt werden, die gegenüber dem Verderb in Abwesenheit chemischer Konservierungsmittel geschützt sind.
Erfindungsgemäß sollen Soßen für Salate, die geringe Gehalte an Essigsäure und Phosphorsäure besitzen, zur Verfügung gestellt werden, die gegenüber dem Verderb in Abwesenheit von Konservierungsmitteln beständig sind.
Erfindungsgemäß werden Nahrungsmittelzusammensetzungen hergestellt, die gegenüber dem Verderb ohne die Anwesenheit
809845/0799
chemischer Konservierungsmittel stabil sind und die weniger Essigsäure enthalten, als es in der Vergangenheit für notwendig angesehen wurde. Die erfindungsgemäßen Nahrungsmittelzusammensetzungen enthalten eine synergistische Kombination aus Essigsäure oder einer anderen organischen Nahrungsmittelsäure und Phosphorsäure. Der Gesamtgehalt an Säure liegt unter dem Gesamtgehalt der Säure, von dem man früher angenommen hat, daß er die Nahrungsmittelprodukte bei einem gegebenen Zuckergehalt in den Nahrungsmittelprodukten konserviert.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Nahrungsmittelprodukten, die gegenüber dem Verderb in Abwesenheit chemischer Konservierungsmittel stabil sind. Die erfindungsgemäßen Soßen- bzw. Dressigprodukte umfassen ölhaltige oder ölfreie, gießbare oder -"Iskose, emulgierte oder nichtemulgierte Nahrungsmittelprodukte, die üblicherweise zusammen mit Salaten, Gemüsen, belegten Broten bzw. Sandwiches usw. verwendet werden. Umfaßt von dieser Einteilung von Produkten werden Mayonnaise, Salatsoßen bzw. -Zubereitungen und französische Salatsoßen, sog. French dressings, und ihre Imitationen bzw. Folge- bzw. Ergänzungsprodukte, für die Bundesrichtlinien bestehen, wie auch die ölfreien Produkte mit niedrigem Kaloriengehalt einschließlich der Gewürze und der emulgierten und nichtemulgierten, Öl enthaltenden Produkte, für die noch keine Bundesrichtlinien vorliegen.
Die erfindungsgemäßen Nahrungsmittelprodukte können irgendwelche der im folgenden aufgeführten Bestandteile in den angegebenen Gehalten enthalten. Der hierin verwendete Ausdruck % Essigsäure und/oder % Phosphorsäure wird als Gew.%, bezogen auf die gesamte, vorhandene Feuchtigkeit, ausgedrück Alle anderen Bezugnahmen auf % betreffen Gew.%, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung.
8Ο9845/Ο7Θ0
- 3? - Bestandteil 2818097
Öl Gevr.%
Feuchtigkeit 0-60
Eigelb 20 - 96
Nichtfett-Milchfeststoffe 0-20
Süßstoffe 0-15
Salz 0-30
Gummis 0-5
Stärke 0-15
Gewürze und Aroma- bzw.Geschmacksstoffe 0-20
Essigsäure 0-15
Pho spho r s äure 0,05 - 1,8
0,1 - 1,5
Eine typische Salatsoße mit hohem Ölgehalt, die entweder gießbar oder semifest ist, kann die folgende Zusammensetzung aufweisen.
Bestandteil Gew.%
Bereich spezifisches
Beispiel
Öl 30-60 50,0
Feuchtigkeit 20-50 38,65
Eigelb 0- 8 4,0
Süßstoffe 0- 4 2,0
Salz 0- 4 1,5
Stärke 0- 4 0,0
Gummi 0-1,5 0,75
Gevrtirde und Aroma- bzw.Geschmacksstoffe 0- 5 2,0
Essigsäure 0,05-1,8 1,0
Pho spho r s äur e 0,1 -1,5 0,1
Eine typische Salatsoße mit niedrigem Ölgehalt, die entweder gießbar oder semifest ist, kann die folgende Zusammensetzung aufweisen.
809845/0799
Bestandteil
Gew.%
Bereich
spez.Beisp.
Feuchtigkeit Süßstoffe Eigelb Salz Stärke Gummi
10-15
35-90
0-10
0- 7
0- 4
0-10
0-11
Gewürze und Aroma-bzw.Geschmacksstoffe 0- 5 Essigsäure 0,05-1,8
Pho sphorsäure 0,1 -1,5
10,0 64,5 8,0 4,0 2,0 6,0 1,5 2,8 1,0 0,2
Eine typische ölfreie Soße, z.B. für Gewürze, kann die folgende Zusammensetzung aufweisen.
Bestandteil Gew. %
Bereich spez.Beisp.
Öl <1,5 1,0
Feuchtigkeit 55-96 65,3
Eigelb 0-20 5,0
MSNF(Nichtfett-Milchfeststoffe) 0-15 5,0
Süßstoffe 0-30 10,0
Salz 0- 5 2,0
Gummi 0-15 1,5
Stärke 0-20 6,0
Gewürze und Aroma-bzw.Geschmacksst. 0-15 3,0
Essigsäure 0,05-1,8 1,0
Pho sphorsäure 0-,1 -1,5 0,2
Diese Zubereitungen sind nur Beispiele und andere Zubereitungen bzw. Rezepturen für Salatsoßen sind gut bekannt. Ähnlich sind die Verfahren zur Herstellung der Salatsoßenprodukte der Art, wie sie in der vorliegenden Anmeldung beschrieben werden, gut bekannt und dem Fachmann geläufig.
8098A5/07S9
Die Bestandteile, die in den Zusammensetzungen verwendet werden, sind gut bekannt. Das Öl kann irgendeins der gut bekannten Triglyceridöle sein, die sich von Ölsamen ableiten, z.B. Maisöl, Sojabohnenöl, Saffloröl, Baumwollsamenöl usw., oder ihre Gemische. Der Süßstoff ist typischerweise Saccharose. Man kann jedoch auch andere Süßstoffe, wie Dextrose, Fructose, Maissirupfeststoffe und synthetische Süßstoffe verwenden. Wenn ein Wichtsaccharοse-Süßstoff verwendet wird, wird der Gehalt bei der Verwendung aufgrund seiner Süßungsstärke, berechnet als Saccharose, nach an sich bekannten Verfahren bestimmt.
Das Eigelb kann von ganzen Eiern stammen, es kann flüssiges Eigelb oder getrocknetes Eigelb und es kann frisch oder gefroren sein. In den erfindungsgemäßen Zubereitungen wird der Eigelbgehalt als flüssiges Eigelb ausgedrückt. Die Gummis, Stärken, Gewürze und Geschmacks- bzw. Aromastoffe, die verwendet v/erden können, sind solche, wie sie normalerweise auf dem Nahrungsmittelgebiet eingesetzt werden. Im allgemeinen wird, wenn Gummi verwendet wird, die Stärke weggelassen und umgekehrt. In einigen Fällen kann es jedoch bevorzugt sein, sowohl Gummi als auch Stärke zu verwenden, um ein besonderes Endergebnis zu erreichen.
Erfindungsgemäß wird ein synergistisches Gemisch aus Phosphorsäure und Essigsäure zu dem oben aufgeführten Soßenbzw. Dressigprodukt gegeben. Die entsprechenden Mengen an Phosphorsäure und Essigsäure v/erden so ausgewählt, daß man eine wirksame Konservierung des Soßenprodukts gegenüber Verderb in Abwesenheit chemischer Konservierungsstoffe erhält. Es wurde gefunden, daß der Feuchtigkeitsgehalt der Soßenprodukte einen Einfluß auf die Menge der entsprechenden Säuren besitzt, die zur Erzielung einer Konservierung erforderlich sind. Beispielsweise muß bei niedrigen Gehalten an Essigsäure, bezogen auf die vorhandene Feuchtigkeit, eine etwas größere Menge an Phosphorsäure, bezogen auf die vorhandene Feuchtigkeit verwendet werden, um ein Produkt mit 80%iger Feuchtigkeit zu konservieren,
809845/0799
Io
als sie erforderlich ist, ein Produkt mit 40^iger Feuchtigkeit zu konservieren, und umgekehrt.
Es wurde weiterhin gefunden, daß der Gehalt an Zuckern in dem Soßenprodukt einen Einfluß auf die Konservierung der Soße "besitzt. Wenn kein Zucker vorhanden ist, sind Soßen mit sehr niedrigen Mengen sowohl an Essig- als auch an Phosphorsäure konserviert, wohingegen im wesentlichen identische Soßen, die geringe Mengen an Zucker enthalten, z.B. 1 "bis 2,5$, verderben. Es wurde gefunden, daß am anderen Ende des Zuckerbereichs die Soßenprodukte mit Zuckergehalten über 17 bis 1856 und niedrigen Gehalten sowohl an Essig- als auch an Phosphorsäure konserviert sind, wohingegen ähnliche Soßen, die 10$ Zucker enthalten, nicht konserviert sind.
In der Praxis werden die relativen Mengen an Essig- und Phosphorsäure, die in irgendwelchen Nahrungsmitte!zusammensetzungen verv/endet werden, ausgewählt, indem man zuerst die Menge an Essigsäure bestimmt, die den gewünschten sauren oder scharfen Geschmack ergibt. Kennt man die Menge an Essigsäure in der Zusammensetzung und die Menge an Feuchtigkeit und Zucker in der Zusammensetzung, dann wird die Menge an Phosphorsäure zugegeben, die ausreicht, die Zusammensetzung gegenüber dem Verderb zu konservieren. Offensichtlich kann man das Verfahren auch umkehren. Dies führt jedoch zu Zusammensetzungen, die überschüssige Mengen an Essigsäure enthalten, was einen herben bzw. scharfen Geschmack ergibt.
Die Erfindung betrifft somit insbesondere Zusammensetzungen des Mayonnaise- und des Salatsoßentj^ps. Diese Zusammensetzungen zeigen einen relativ milden Geschmack und besitzen einen niedrigen Essigsäuregehalt, um das geforderte Aroma bzw. den geforderten Geschmack zu erhalten. Im allgemeinen sollte der Essigsäuregehalt 1,8%, vorzugsweise 1,0%, in Anwesenheit von Phosphorsäure nicht überschreiten, damit der milde Geschmack erreicht wird. Die obere Grenze von 1,8% Essig-
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säure ist die Menge, die üblicherweise in Soßenprodukten vorhanden ist, und andere Systeme mit höherem Essigsäuregehalt, bei denen Kombinationen von Essig- und Phosphorsäure zur Konservierung der Zusammensetzung gegenüber Verderb in Abwesenheit chemischer Konservierungsmittel verwendet v/erden, sind ebenfalls Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Die Essigsäure wird typischerweise in die Rezeptur als Essig mit 100 bis 120 Gärungsstärke (grain strength), d.h. 10 bis 12?o Essigsäure, eingearbeitet.
Wie oben angegeben, wird die Menge an Phosphorsäure aufgrund der Menge an Essigsäure in der Zusammensetzung ausgewählt. Im allgemeinen sind nur geringe Mengen an Phosphorsäure erforderlich, z.B. 0,1 bis 0,5%, bezogen auf die Feuchtigkeit. Die Anwesenheit von Phosphorsäure in einer Menge über 1,5% ergibt eine Zusammensetzung mit zu niedrigem pH-Wert und schlechten organoleptischen und/oder physikalischen Eigenschaften. Man kann irgendeine Phosphorsäure mit Nahrungsmittelqualität verwenden. Typischerweise werden 75- bis 85/oige Phosphorsäurelösungen verwendet.
Beispiele
Verschiedene Soßenformulierungen werden unter Verwendung an sich bekannter Zubereitungsverfahren hergestellt, um die vorliegende Erfindung zu erläutern. Die Zubereitungen werden in den folgenden Tabellen I und II aufgeführt. Weiterhin enthalten alle Zubereitungen 5% Eigelbfeststoffe, 1,5% Salz, 1 bis 3% Pflanzengummis und Gewürze und Geschmacksstoffe mit der Ausnahme der Probe 44, die keinen Gummi enthält. Die Bestandteile werden nach an sich bekannten Verfahren vermischt, homogenisiert und/oder emulgiert unter Bildung von semifesten Soßen und in Flaschen abgefüllt. In keiner der Proben ist ein chemischer Konservierungsstoff vorhanden.
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Die Beständigkeit gegenüber dem Verderb wird bestimmt, indem man je drei Proben von jeder Soßenzusammensetzung mit 10 bis 1Cr gemischten Hefestämmen/g inokuliert und indem man je drei Proben mit 10 bis 10 gemischten Schimmelstämmen/g inokuliert. Die Proben werden bei Zimmertemperatur inkubiert und Platten-bzw. Plättchenzählungen der Bakterien erfolgen unter Verwendung mikrobiologischer Standardverfahren nach jeweils einer, zwei und vier Wochen. Der Ausdruck D/C bedeutet, daß der Versuch wegen eines übermäßigen Wachstums beendigt wurde.
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Probe % Fett
HAC pH- Tabelle I Vierte Woche Wirksame Konser oO
1,6 Wert kO% Feuchtigkeit Hefe Schimmel vierung
Gew.So, 0,1 % Zucker
0,4 2,82 D/C 102 nein
0,8 2,35 105 102 nein
,bezogen auf 1,2 2,40 10,0 D/C 102 nein
Feuchtigkeit 1,6 2,20 10,0 105
I
10 nein N. "\
H3PO4 0,1 2,30 10,0 10* 10 nein rV
OO
O 0,1 2,30 10,0 103 10 ja —rA
OO
0,1 0,1 2,30 10,0 104 104 ja O
0,1 0,2 2,20 10,0 105 103 nein CX)
*->3
0,1 0,2 2,20 0,0 105 103 nein
0,1 0,2 2,40 1,0 103 101 ja
0,1 0,3 2,00 2,5 104 103 ja
0,1 0,05 2,40 0,0 105 103 nein
0,1 0,075 2,30 1,0 105 102 Grenzlinie
0,1 0,10 2,14 2,5 104 102 Grenzlinie
0,1 0,1 2,21 10,0 103 101 ja
0,1 0,05 2,22 10,0 103 103 ja
0,1 0,075 2,10 10,0 102 102 ja
0,15 0,1 2,10 10,0 103 102 ja
0,20 2,11 10,0 101 101 ja
0,20 1,80 10,0 <10 101 ja
0,20 10,0
0,25 10,0
0,3
0,3
0,3
45,0 47,0 47,5 47,0 42,8 47,2 56,8 56,5 55,3 58,4 56,6 55,2 46,9 40,4 47,9 48,2 46,8 46,5 46,6 46,2
Tabelle I (Fortsetzung)
ο co co J>. CTT
-4 co co
% Fett Gew.%, bezogen auf HAC pH- hO% Feuchtigkeit Vierte Woche Wirksame Konser
Probe Feuchtigkeit 0,4 Wert % Zucker Hefe Schimmel vierung
H3PO4 0,4
49,0 0,3 0,8 1,85 < 10 <10 ja
21 37,0 0,3 1,2 1,89 10,0 105 103 ja
22 43,0 0,3 1,6 2,00 10,0 <10 <10 ja
23 47,1 0,3 0,1 2,00 10,0 <10 <10 ja
24 47,0 0,3 0,4 1,90 10,0 < 10 <10 ja
25 48,1 0,5 0,8 1,60 10,0 <10 101 ja
26 45,4 0,5 1,2 1,63 10,0 <10 <10 ja
27 35,6 0,5 1,6 1,75 10,0 < 10 < 10 ja
28 47,3 0,5 1,70 10,0 <10 < 10 ja
29 47,8 0,5 1,70 10,0 <10 < 10 ja
30 10,0
ti?
OO —λ OO O CO
Probe % Fett Gew.%, HAC pH- Tabelle II Feuchtigkeit 104 Wirksame Konser 00
0,05 Wert 80^ 103 vierung
0,1 % Zucker 103 00
O
31 0,31 ,bezogen auf 0,1 2,40 Vierte Woche 103 nein CD
32 16,6 Feuchtigkeit 0,1 2,40 Hefe Schimmel 103 ja
33 15,3 H3PO4 0,1 2,10 17,5 103 nein
34 13,8 0,1 0,1 2,40 0 D/C 103 nein
35 6,0 0,1 0,1 2,35 1,0 104 103 nein
36 3,0 0,1 0,1 2,40 2,5 105 102 nein
OO 37 1,5 0,1 0,2 2,50 10,0 D/C 103 nein
CD
CO
38 0 0,1 0,2 2,33 13,0 D/C 103 ja
OO 39 14,0 0,1 0,2 2,40 15,0 D/C 103 ja
cn 40 15,2 0,1 0,4 2,50 18,9 D/C 102 nein
O 41 14,3 0,1 0,4 2,20 0 < 10 10 nein
co 42 0,64 0,1 0,4 2,40 1,0 103 10 nein
co 43 0,18 0,1 0,8 2,55 2,5 105 102 nein
44 0 0,1 0,8 2,20 10,0 D/C ;io ja
45 11,6 0,1 0,8 2,41 18,0 D/C 101 nein
46 0,9 0,1 1,2 2,30 19,0 106 101 nein
47 0 0,1 1,6 2,30 5,34 102 < 102 ja
48 1,3 0,1 0,3 2,30 10,0 105 / 103 nein
49 2,2 0,1 0,05 2,35 10,5 104 nein
50 7,6 0,1 2,20 10,0 I nein
51 7,5 0,1 2,17 10,0 104 Grenzlinie
0,1 10,0 104
0,15 10,0 105
0,2 105
Tabellg II (Fortsetzung)
% Fett Ge\f.%t bezogen auf HAC pH» % Zucker 80% Feuchtigkeit Woche 10·5 \ Π Wirksame Konser
Probe Feuchtigkeit 0,075 Wert Vierte Hefe Schimmel Λ\3 vierung
H3PO4 0,1 3 101
7,0 0,2 0,2 2,22 10,0 10* <10 da
52 4,8 0,2 0,1 2,28 10,0 106 4 <10 da
53 7,7 0,2 0,05 2,17 10,0 1Q^ ρ <1.0 da
54 7,7 0,25 • 0,075 2,08 10,0 104 102 da
55 4,1 0,3 0,1 2,20 10,0 P 101 da
56 7,4 0,3 0,4 2,50 10,0 3 < 10 da
57 6,1 0,3 0,4 1,90 10,0 101 < 10 da
58 7,0 0,3 0,8 2S11 10,0 <10 <10 da
59 0,9 0,3 1,2 1,90 10,0 <10 da
60 2,4 0,3 1,6 1,90 · 10,0 <10 da
61 3,0 0,3 0,1 1,90 10,0 <10 da
62 0,9 0,3 0,4 1,90 10,0 <10 da
63 5,7 0,5 0,8 1,70 10,0 <10 da
64 1,3 0,5 1,2 1,70 10,0 < 10 da
65 3,4 0,5 1,6 1,70 10,0 <10 da
66 2,4 0,5 1,70 10,0 <10 da
67 2,4 0,5 1,70 10,0 <10 da
68
Die synergistische Wirkung, die man erfindungsgemäß erhält j geht aus der Tatsache hervor, daß Soßenprodukte, die entweder so viel wie 1,6% Essigsäure oder 0,75/4 Phosphorsäure (die in den Tabellen nicht aufgeführt sind) enthalten, nicht konserviert werdeny wohingegen ähnliche Soßenprodukte, die 0,2Jo Phosphorsäure und 0,055a oder mehr Essigsäure enthalten, unabhängig von dem Feuchtigkeitsgehalt konserviert werden. Der Einfluß der Feuchtigkeitsmenge ist auch der Tatsache ersichtlich, daß bei 40% Feuchtigkeit 0,1$ Phosphorsäure und 1,6% Essigsäure eine Konservierung ergeben (Probe 6); 0,15% Phosphorsäure und G, 3% Essigsäure den Grenzfall darstellen (Probe 13)l und O52% Phosphorsäure und O505% Essigsäure den Grenzfall darstellen (Probe 14). Jedoch findet bei 80% Feuchtigkeit, 0,1% Phosphorsäure und 196% Essigsäure ein Verderb statt (Probe 49)? O915% Phosphorsäure und Op3% Essigsäure ergeben einen Verderb (Probe 50)ι 0,2% Phosphorsäure und O5O5% Essigsäure stellen einen Grenzfall dar (Probe 51)? und 0s2% Phosphorsäure und 0,075% Essigsäure ergeben eine Konservierung (Probe 52).
Der weitere Einfluß des Zuckergehalts ist bei einem Vergleich der Proben 7S 8 und 9 und 1O5 11 und 12 bei 40% Feuchtigkeit mit den Proben 37> 38 und 39? 43 und 44ι und 45, 46 und 47 bei 80% Feuchtigkeit erkennbar.
Die Proben 7S 8 und 9 seigens daß, wenn kein Zucker in der Soße vorhanden ist5 die 40% Feuchtigkeit enthält s eine Konservierung erreicht wird (Probe 7)s wohingegen ähnliche Zusammensetzungen, die 1% (Probe 8) und 2„5% (Probe 9)"Zucker enthalten, nicht konserviert werden, wenn 0,1% Phosphorsäure und Ο,1% Essigsäure vorhanden sind. Die Proben 1O9 11 und 12 zeigen, daß, wenn der Essigsäuregehalt auf 0^2% in ähnlichen Zusammensetzungen erhöht wird, eine Konservierung bei 0% (Probe 10) und 1% (Probe 11) Zucker,, aber nicht bei 2,5% (Probe 12) Zucker erhalten wird.
Die Proben 37 und 38 zeigen, daß bei Zusammensetzungen mit hohem Feuchtigkeitsgehalt, wenn der Zucker von 15 auf 19% erhöht wird, eine Konservierung erreicht wird. Die Probe 39 bestätigt die Ergebnisse der Proben 10, 11 und 12. Die Proben 43 und 44 bestätigen die Ergebnisse der Proben 37 und 38 bei höheren Essigsäurekonzentrationen. Die Proben 45, 46 und 47 bestätigen weiterhin die Tatsache, daß Soßen mit hohem Zukkergehalt, d.h. solche, die über 18 Gew.% Zucker enthalten, wirksam mit so wenig wie 0,1% Phosphorsäure und 0,1% Essigsäure konserviert werden können. Dies kann bei süßen Soßen erwünscht sein, so ein ausgeprägt saurer Geschmack unerwünscht ist. Die Tatsache, daß eine Kormrvierung bei sehr niedrigen Zuckerkonzentrationen erreicht wird, ist von dem Standpunkt aus wichtig, daß Zusammensetzungen der Art, wie sie in der US-PS 3 955 010 beschrieben werden, ohne Zugabe von chemischen Konservierungsstoffen hergestellt werden können.
Die vorliegende Erfindung stellt ein flexibles und nützliches Verfahren zur Konservierung von Nahrungsmittelprodukten gegenüber mikrobiologischem Verderb bei verringerten Gehalten an Säure zur Verfügung, ohne daß es erforderlich ist, chemische Konservierungsmittel, wie Natriumbenzoat, zu verwenden. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren können Nahrungsmittelprodukte hergestellt werden, die wünschenswerte organoleptische Eigenschaften besitzen, einen milden Geschmack haben und mit denen ausgeprägtere Geschmacksnuancen leichter erhalten werden können.
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Claims (28)

Patentansprüche
1. Nahrungsmittelzusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, daß sie O bis etwa 60 Gew.% genießbares öl, etwa 30 bis et\^a 96 Gew.% Feuchtigkeit, 0 bis etwa 30 Gew.?o Süßstoff, als Saccharoseäquivalent, etwa 0,05 bis etwa 1,8 Gew.%, bezogen auf Feuchtigkeit, Essigsäure und etwa 0,1 bis etwa 1,5 Gew.%, bezogen auf Feuchtigkeit, Phosphorsäure enthält, wobei die Menge an Phosphorsäure von der Menge an Feuchtigkeit, Süßstoff und Essigsäure auf solche Art abhängt, daß die Nahrungsmittelzusammensetzung gegenüber mikrobiologischem Verderb in Abwesenheit chemischer Konservierungsstoffe geschützt ist.
2. Nahrungsmittelzusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens etwa 0,2 Gevr.%, bezogen auf die Feuchtigkeit, Phosphorsäure enthält.
3· Nahrungsmittelzusammensetzung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens etwa 0,1 Gew.%, bezogen auf die Feuchtigkeit, Essigsäure enthält.
4. Nahrungsmittelzusammensetzung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie etwa 40 bis etwa 80?ä Feuchtigkeit enthält.
5· Salatsoße bzw. -dressing, dadurch gekennzeichnet, daß sie enthält: etwa 30 bis etwa 60 Gew.% genießbares Öl, etwa 20 bis etwa 50 Gew.% Feuchtigkeit, 0 bis etwa 8 Gew.% Eigelb, 0 bis etwa 4 Gew.% Süßstoff, als Saccharoseäquivalent, 0 bis etwa 4 Gew.% Salz, 0 bis etwa 4 Gew.So Stärke, 0 bis etwa 1,5 Ge\i.% Gummi, 0 bis etwa 5 Gew.% Gewürze und Geschmacks- bzw. Aromastoffe, etwa 0,05 bis etwa 1,8 Gevi.%, bezogen auf Feuchtigkeit, Essigsäure und etwa 0,1 bis etwa 1,5 Gew.%, bezogen auf Feuchtigkeit, Phosphorsäure, wobei die Salatsoße gegenüber dem mikrobiologischen Verderb in Abwesenheit chemischer Konservierungsstoffe geschützt ist.
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6. Salatsoße nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens etwa 0,2 Gew.%, bezogen auf Feuchtigkeit, Phosphorsäure enthält.
7. Salatsoße nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens etwa 0,1 Gew.Jo, bezogen auf Feuchtigkeit, Essigsäure enthält.
8. Salatsoße, dadurch gekennzeichnet, daß sie enthält: etwa 10 bis etwa 15 Gew.% genießbares Öl, etwa 35 bis etwa 90 Gew.Jo Feuchtigkeit, 0 bis etwa 10 Gew.?6 Süßstoff, als Saccharoseäquivalent, 0 bis etwa 7 Gew.Jj Eigelb, 0 bis etwa 4 Gew.$4 Salz, 0 bis etwa 10 Gew.% Stärke, 0 bis etwa 11 Gew.% Gummi, 0 bis etwa 5 Gew.Sa Gewürze und Geschmacks- bzw. Aromastoffe, etwa 0,05 bis etwa 1,8 Gevr.^6, bezogen auf Feuchtigkeit, Essigsäure und etwa 0,1 bis etwa 1,5 Gew.$j, bezogen auf die Feuchtigkeit, Phosphorsäure, wobei die Salatsoße gegenüber dem mikrobiologischen Verderb in Abwesenheit chemischer Konservierungsstoffe geschützt ist.
9· Salatsoße nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens etwa 0,2 Gew.%, bezogen auf Feuchtigkeit, Phosphorsäure enthält.
10. Salatsoße nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens etwa 0,1 Gew.%, bezogen auf Feuchtigkeit, Essigsäure enthält.
11. Salatsoßen-Zusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, daß sie enthält: weniger als etwa 1,5 Gew.% genießbares Öl, etwa 55 bis 96 Gew.^ Feuchtigkeit, 0 bis etwa 20 Gew.% Eigelb, 0 bis etwa 15 Gew.Ji Nichtfett-Milchfeststoffe, 0 bis etwa 30 Gew.?o Süßstoff, als Saccharoseäquivalent, 0 bis etwa 5 Gew.Jo Salz, 0 bis etwa 15 Gew.% Gummi, 0 bis etwa 20 Gew.% Stärke, 0 bis etwa 15 Gew.?o Gewürze und Geschmacks- bzw. Aromastoffe,
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0,05 Ms 1,8 Gew.#, "bezogen auf Feuchtigkeit, Essigsäure und 0,01 Ms 1,5 Ge\i.%, bezogen auf Feuchtigkeit, Phosphorsäure, wobei die Salatsoße gegenüber dem mikroMologischen Verderb in Abwesenheit chemischer Konservierungsstoffe geschützt ist.
12. Salatsoße nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens etwa 0,2 Gew.%, bezogen auf Feuchtigkeit, Phosphorsäure enthält.
13· Salatsoße nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens etwa 0,1 Gew.?o, bezogen auf Feuchtigkeit, Essigsäure enthält.
14. Verfahren zur Konservierung einer Nahrungsinittelzusammensetzung, die 0 bis etwa 60 Gew.% genießbares Öl, etwa 20 bis etwa 96 Gew.% Feuchtigkeit und 0 bis etwa 30 Gew.% Süßstoffe, als Saccharoseäquivalent enthält, gegenüber dem mikrobiologischen Verderb in Abwesenheit chemischer Konservierungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß man in die Nahrungsmittelzusammensetzung eine wirksame Menge eines Gemisches aus etwa 0,05 bis etwa 1,8 Gew.% Essigsäure, bezogen auf Feuchtigkeit, und etwa 0,1 bis etwa 1,5 Gew.% Phosphorsäure, bezogen auf Feuchtigkeit, einarbeitet.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens etwa 0,2 Gew.#, bezogen auf Feuchtigkeit, Phosphorsäure in die Nahrungsmittelzusammensetzung eingearbeitet werden.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens etwa 0,1 Gew.%, bezogen auf Feuchtigkeit, Essigsäure in die Nahrungsmittelzusammensetzung eingearbeitet wird.
17. Verfahren zur Konservierung einer Salatsoße, die etwa 30 bis etwa 60 Gew.% genießbares Öl, etwa 20 bis etwa 50 Gew.% Feuchtigkeit, 0 bis etwa 30 Gew.% Süßstoff, als Saccharoseäquivalent, 0 bis etwa 8 Gew.% Eigelb, 0 bis etwa 4 Gevr.% Salz,
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O bis etwa 4 Gevr.% Stärke, O bis etwa 1,5 Gew.% Gummi, O bis etwa 5 Gew.% Gewürze und Geschmacks- bzw. Aromastoffe enthält, gegenüber dem mikrobiologischen Verderb in Abwesenheit chemischer Konservierungsstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß man in die Salatsoße eine wirksame Menge eines Gemisches aus etwa 0,05 bis etwa 1,8 Gew.% Essigsäure, bezogen auf Feuchtigkeit, und etwa 0,1 bis etwa 1,5 Gew.Jo Phosphorsäure, bezogen auf Feuchtigkeit, einarbeitet.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens etwa 0,2 Gew.%, bezogen auf die Feuchtigkeit, Phosphorsäure in die Salatsoße eingearbeitet werden.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens etwa 0,1 Gevr.%, bezogen auf die Feuchtigkeit, Essigsäure in die Salatsoße eingearbeitet wird.
20. Verfahren zur Konservierung einer Salatsoße, die etwa 10 bis etwa 15 Gew.% genießbares Öl, etwa 35 bis etwa 90 Gew.% Feuchtigkeit, 0 bis etwa 10 Gew.% Süßstoff, als Saccharoseäquivalent, 0 bis etwa 7 Gew.Ji Eigelb, 0 bis etwa 4 Ge\i.% Salz, 0 bis etwa 10 Gew.?6 Stärke, 0 bis etwa 11 Gew. 96 Gummi und 0 bis etwa 5 Gew.% Gewürze und Geschmacks- bzw. Aromastoffe enthält, gegenüber dem mikrobiologischen Verderb in Abwesenheit chemischer Konservierungsstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß man in die Salatsoße eine v/irksame Menge eines Gemisches aus etwa 0,05 bis etwa 1,8 Gew.?6 Essigsäure, bezogen auf Feuchtigkeit, und etwa 0,1 bis etwa 1,5 Gew.96 Phosphorsäure, bezogen auf Feuchtigkeit, einarbeitet.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens etwa 0,2 Gew.Ji, bezogen auf Feuchtigkeit, Phosphorsäure in die Salatsoße eingearbeitet werden.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens etwa 0,1 Gew.?a, bezogen auf Feuchtigkeit, Essigsäure in die Salatsoße eingearbeitet wird.
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23. Verfahren zur Konservierung einer Salatsoße, die weniger als etwa 1,5 Gew.SS genießbares Öl, etwa 55 Ms etwa 96Gew.?o Feuchtigkeit, 0 bis etwa 30 Gew.% Süßstoff, als Saccharoseäquivalent, 0 bis etwa 20 Gew.% Eigelb, 0 bis etwa 5 Gew.% Salz, 0 bis etwa 15 Gew.% Nichtfett-Milchfeststoffe, 0 bis etwa 20 Gew.% Stärke, 0 bis etwa 15 Gew.% Gummi und 0 bis etwa 15 Gew.% Gewürze und Geschmacks- bzw. Aromastoffe enthält, gegenüber dem mikrobiologischen Verderb in Abwesenheit chemischer Konservierungsstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß ,man in die Soße eine wirksame Menge eines Gemisches aus etwa 0,05 bis etwa 1,8 Gevr.% Essigsäure, bezogen auf die Feuchtigkeit, und etwa 0,1 bis etwa 1,5 Gew.% Phosphorsäure, bezogen auf die Feuchtigkeit, einarbeitet.
24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß man mindestens etwa 0,2 Gew.%, bezogen auf Feuchtigkeit, Phosphorsäure in die Salatsoße einarbeitet.
25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß man mindestens etwa 0,1 Gew.?6, bezogen auf Feuchtigkeit, Essigsäure in die Salatsoße einarbeitet.
26. Soßenzusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, daß sie etwa 50 Gew.% genießbares Öl, etwa 4 Gev.% Eigelb, etwa 2 Gew.?6 Süßstoffe, berechnet als Saccharose, etwa 1,5 Gew.% Salz, etwa 0,75 Gew.% Gummi, etwa 2 Gew.?6 Gewürze und Aroma- bzw. Geechmacksstoffe,'etwa 1,0 Gew.$6, bezogen auf Feuchtigkeit, Essigsäure, etwa 0,1 Gew.Jo, bezogen auf Feuchtigkeit, Phosphorsäure und als Rest Feuchtigkeit enthält, wobei die Soße keine chemischen Konservierungsmittel enthält.
27. Soßenzusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, daß sie etwa 10 Gew.?6 genießbares Öl, etwa 8 Gew.?o Süßstoff, berechnet als Saccharose, etwa 4 Gew.% Eigelb, etwa 2 Gew.% Salz, etwa 6 Gew.So Stärke, etwa 1,5 Gew.?6 Gummi, etwa 1,5 Gew.?o
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Gewürze und Aroma- bzw. Geschmacksstoffe, etwa 1 Gew.56, bezogen auf die Feuchtigkeit, Essigsäure, etwa 0,2 Gew.%, bezogen auf Feuchtigkeit, Phosphorsäure und als Rest Feuchtigkeit enthält, wobei die Soße keine chemischen Konservierungsmittel enthält.
28. Soßenzusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, daß sie etwa 1 Gevi.% genießbares Öls etwa 5 Gew«5o Eigelb, etwa 5 Gew.% Nichtfett-Milchfeststoffe, etwa 10 Ge\-i.% Süßstoff, berechnet als Saccharose, etwa 2 Gew.% Salz, etwa 1,5 Gew.% Gummi, etwa 6 Gew.$a Stärke, etwa 3 Gew.5a Gewürze und Aroma- bzw. Geschinacksstoffe, etwa 1 Gew.?6, bezogen auf die Feuchtigkeit, Essigsäure, etwa 0,2 Gew.So, bezogen auf die Feuchtigkeit, Phosphorsäure und als Rest Feuchtigkeit enthält, wobei die Soße keine chemischen Konservierungsmittel enthält.
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