DE1168602B - Duesenplatte fuer das Spinnen von Hohlfaeden aus hochpolymerem Material - Google Patents
Duesenplatte fuer das Spinnen von Hohlfaeden aus hochpolymerem MaterialInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
- D01D5/00—Formation of filaments, threads, or the like
- D01D5/24—Formation of filaments, threads, or the like with a hollow structure; Spinnerette packs therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES W9®& PATENTAMT
Internat. Kl.: D Ol d
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 29 a-6/04
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
116864 VII a/29 a
19. August 1959
23. April 1964
19. August 1959
23. April 1964
Die Erfindung betrifft eine Düsenplatte für das Spinnen von Hohlfäden aus hochpolymerem Material
mit wenigstens einer Auspreßöffnung, welche aus einer von der Austrittsseite ausgehenden Auslaßöffnung
mit zentralem Kern, die sich ein begrenztes Stück in die Platte hineinerstreckt, und aus von der
Einlaufseite der Platte ausgehenden Zulauföffnungen, die mit der Auslaßöffnung in Verbindung stehen,
besteht.
Bei einer bekannten Spinndüse der genannten Art sind die Kerne aus dem Vollen des Düsenbodens
herausgearbeitet, und die ringförmigen Bohrungen durchdringen den Düsenboden von der äußeren
Düsenbodenfläche aus nur teilweise, wobei in die ringförmigen Bohrungen von der inneren Düsenbodenfläche
her zwei oder mehr Zulaufkanäle einmünden. Vorzugsweise werden diese Zulaufkanäle
von der Ringbohrungsseite her eingestochen, woraus sich Durchmesser ergeben, die gleich der Ringbreite
der Ringbohrung sind, d. h. bei üblichen Ringbohrungsdurchmessern von 0,025 bis 0,8 mm extrem
klein und daher äußerst schwierig herzustellen sind.
Ziel der Erfindung ist eine Düsenplatte der genannten Art, deren Herstellung wesentlich vereinfacht ist.
Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Zulauföffnungen als Ausnehmungen
mit einem größeren Durchmesser als die Auslaßöffnung ausgeführt sind, und daß die Zulauföffnungen
sich mit der Auslaßöffnung radial und axial überschneiden.
An der Einlaßseite der Düsenplatte kann weiter eine Ausnehmung vorgesehen sein, deren Umfang die
Zulauföffnungen einschließt, die vom Boden der Ausnehmung ausgehen.
Im Gegensatz zu der bekannten Düsenplatte, bei der die Ringdüse die größte Bohrung ist, ist gemäß
der Erfindung die Ringbohrung als kleinste Bohrung ausgebildet, während alle übrigen Bohrungen wesentlich
größer sind, wodurch ihre Herstellung vereinfacht und verbilligt wird, da übliche Bohrwerkzeuge
verwendet werden können.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht und im einzelnen an Hand der Zeichnung
beschrieben.
F i g. 1 ist die Draufsicht auf eine erfindungsgemäße
Düsenplatte,
F i g. 2 ist ein Schnitt X-X der Düsenplatte aus Fig. 1 und zeigt den Aufbau einer Auspreßöffnung,
Fig. 3 ist die Draufsicht der Fig. 2,
F i g. 4 ist eine der F i g. 2 ähnliche Ansicht einer anderen Ausführungsform der Düsenplatte,
Düsenplatte für das Spinnen von Hohlfäden aus hochpolymerem Material
Anmelder:
Johnson, Matthey & Company Limited, London
Vertreter:
Dr. W. Müller-Boreund Dipl.-Ing. H. Gralfs,
Patentanwälte, Braunschweig, Am Bürgerpark 8
Als Erfinder benannt:
Derek Oscar Walter, London
Derek Oscar Walter, London
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 2. Juli 1959 (22 779)
Fig. 5 ist eine der Fig. 3 ähnliche Draufsicht,
aber mit einer weiteren Abänderung.
Die F i g. 2 bis 5 sind in einem größeren Maßstab dargestellt als die Fig. 1. — Gleichartige Bezugsnummern beziehen sich auf gleichartige Teile in den
verschiedenen Figuren der Zeichnung.
Die dargestellte Düsenplatte 1 besteht aus einer kreisförmigen Stahlplatte! von ungefähr 50mm
Durchmesser und ungefähr 5 mm Dicke, in der regelmäßig verteilt eine Vielzahl ringförmiger Düsenöffnungen
3 angebracht ist, die von der Einlaßseite 2 a ausgehen, d. h. von der Fläche, in die der schmelzflüssige
und zu verspinnende Polymer auf die Düsenplatte auftrifft.
Jede Auspreßöffnung 3 weist in den Ausführungsformen nach den Fig. 2, 3 und 4 eine obere Kreisbohrung
4 auf, die von der Einlaßfläche 2 α der Platte 2 ausgeht und eine Tiefe von etwas weniger
als der Hälfte der Dicke der Platte 2 und einen ebenen Boden 4 α hat. Vom Boden 4 α gehen zwei
kleinere Senkbohrungen 5 aus, die dicht nebeneinanderliegend angebracht und voneinander durch
einen dünnen Stegteil 6 der Platte 2 getrennt sind.
Unterhalb der Senkbohrungen 5 ist von der Auslaßfläche 2 b der Platte 2 ausgehend eine ringförmige
Auslaßöffnung 7 angebracht, welche die eigentliche Spinnöffnung bildet und die über die Grundfläche
der Bohrungen 5 hinausgeht. Der Abstand der Senkbohrungen 5 ist so gewählt, daß sich die Zulauföffnungen
mit der Auslaßöffnung radial und axial
409 560/325
überschneiden. Dadurch werden unter Erhaltung einer ausreichenden Kernhalterung relativ große
Verbindungsquerschnitte zwischen den Zulauföffnungen und der Auslaßöffnung erreicht.
Der Herstellungsgang der beschriebenen Auspreßöffnung 3 ist folgender:
Bei der Ausführung nach den Fig. 1, 2, 3 und 5 wird zuerst in der Einlaßfläche 2 α der Düsenplatte
die kreisförmige Senkbohrung 4 angebracht, deren Tiefe etwas geringer als die Hälfte der Dicke der
Platte 2 und deren Grund 4 α eben ist.
In dieser ebenen Grundfläche 4 a werden dann zwei kleinere Senkbohrungen 5 angebracht, die dicht
nebeneinanderliegen und durch einen dünnen Steg 6 aus dem Plattenmaterial getrennt sind. Diese beiden
Bohrungen 5 gehen nur zu einem Teil in die verbleibende Dicke der Platte 2 hinein, so daß ein
Teil 2 c des vollen Materials unterhalb der Grundfläche 5 α der Bohrungen 5 stehenbleibt.
Von der gegenüberliegenden und bisher nicht bearbeiteten Fläche 2 b der Platte wird nun die Ringbohrung
7 unmittelbar unter den Bohrungen 5 eingebohrt, die Bohrungsmitte liegt dabei senkrecht unter
dem Steg 6, und der Bohrungsdurchmesser ist kleiner als der der Bohrungen 5. Diese Bohrung 7 ragt in
den Körper 2 bis zu einer Tiefe hinein, die über die Grundflächen 5 α der beiden Bohrungen 5 hinausgeht,
so daß sie sich radial und axial mit diesen Bohrungen 5 überlappt, was bei 7 α dargestellt ist.
So ist die Bohrung 7 mit dem Inneren jeder der beiden Bohrungen 5 in Verbindung gebracht, wobei
der Steg 6 die beiden Bohrungen 5 voneinander trennt und ein zusammenhängendes Teil mit dem
Mittelkern 8 der Ringbohrung 7 bildet.
Die obengenannte Reihe von Arbeitsgängen wird — falls erforderlich — wiederholt, bis die gewünschte
Anzahl von Auspreßöffnungen 3 im Düsenplattenkörper 2 angebracht worden ist.
Bei der abgeänderten Ausführungsform in F i g. 4 ist die größere Bohrung 4 fortgelassen worden, die
beiden Bohrungen S gehen direkt von der Einlaßfläche 2 α der Platte 2 aus, und der Stegteil 6 reicht
bis zu dieser Fläche 2 a.
Diese Ausführungsform ist im übrigen die gleiche wie die in der F i g. 2 dargestellte, so daß sich eine
weitere Beschreibung erübrigt.
Fig. 5 zeigt eine weitere Abänderung, in der an Stelle der kreisringförmigen öffnung 7 eine durchlaufende
rechteckige Ringöffnung 9 angebracht ist.
Dabei soll natürlich noch darauf hingewiesen werden, daß die oben als kreisförmig mit ebener Grundfläche
beschriebenen öffnungen 5 jede andere Ausbildungsform haben können. Ihre Grundflächen müssen
nicht eben sein, sondern können leicht konkav oder konvex sein. Darüber hinaus muß die Anzahl
der Bohrungen 5 nicht auf zwei beschränkt sein, sondern es können drei, vier oder mehr solcher
Bohrungen angebracht werden.
Ebenso muß die Auspreßöffnung selbst nicht ringförmig oder rechteckig, wie dargestellt, sein, sondern
es kann jede andere Form eines durchlaufenden ununterbrochenen Durchgangs verwendet werden.
Claims (2)
1. Düsenplatte für das Spinnen von Hohlfaden aus hochpolymerem Material mit wenigstens einer
Auspreßöffnung, welche aus einer von der Austrittsseite ausgehenden Auslaßöffnung mit zentralem
Kern, die sich ein begrenztes Stück in die Platte hineinerstreckt, und aus von der Einlaufseite
der Platte ausgehenden Zulauföffnungen, die mit der Auslaßöffnung in Verbindung stehen,
besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Zulauföffnungen (5) als Ausnehmungen mit
einem größeren Durchmesser als die Auslaßöffnung (7) ausgeführt sind und daß die Zulauföffnungen
sich mit der Auslaßöffnung radial und axial überschneiden.
2. Düsenplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Einlaßseite der Düsenplatte eine Ausnehmung (4) vorgesehen ist, deren
Umfang die Zulauföffnungen (5) einschließt, die vom Boden (4 a) der Ausnehmung (4) ausgehen.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 760 350.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 560/325 4.64 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2277959A GB865843A (en) | 1959-07-02 | 1959-07-02 | Improvements in and relating to the spinning of synthetic filaments or fibres, and to spinnerets for this purpose |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1168602B true DE1168602B (de) | 1964-04-23 |
Family
ID=10184951
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI16864A Pending DE1168602B (de) | 1959-07-02 | 1959-08-19 | Duesenplatte fuer das Spinnen von Hohlfaeden aus hochpolymerem Material |
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- 1959-08-29 BE BE582146A patent/BE582146A/fr unknown
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Patent Citations (1)
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