DE2815192A1 - Tragklaue fuer den untertagebetrieb - Google Patents
Tragklaue fuer den untertagebetriebInfo
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- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 claims description 3
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- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
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Description
- "Tragklaue für den Untertagebetrieb
- Die Erfindung betrifft eine Tragklaue für den Untertagebetrieb, bei der zum Umfassen eines Ausbauprofiles Haken vorgesehen sind, deren Schenkel eine Traverse halten, die mit einem zum Anschließen einer Tragkette dienenden Rundglied zusammenwirkt.
- Die erfindungsgemäße Tragklaue kann je nach Ausbildung ihrer Haken an verschiedenen der im Berg- und Tunnelbau eingesetzten Ausbauprofile angebracht werden; insbesondere eignet sie sich für das Umfassen der Flansche von Rinnenprofilen des nachgiebigen Streckenausbaus. Die Tragkette kann beliebige Dimensionen und Festigkeiten aufweisen; sie eignet sich insbesondere zur Aufhängung von Einschienenhängebahnschienen und anderen schweren Lasten, z.B.
- Rohrleitungen. Sow-eit die erfiüungsgemäße Tragklaue zum Aufhängen von Einschienenhängebahnschienen eingesetzt wird, kann die Tragkette von einem Mann eingehängt werden, weil dann dieser mit einer Hand die Tragkette halten und mit der anderen Hand das Rundglied in das Anfangsglied der Tragkette einführen kann.
- Eine Tragkette mit den eingangs bezeichneten Merkmalen ist bereits bekannt (DT-GM 74 14 649). Hierbei ist das Rundglied in die Zinken eines gabelförmigen Mittelteils der Traverse einzubringen, und das Rundglied ist als Schraube mit Sechskantkopf und Mutter ausgebildet,wobei der Schrubenbolze durch ein zwischen die beiden Gabels-chenkel einzuführendes Anfangsglied der Tragkette eingeführt und befestigt wird.
- Es kommt jedoch häufig vor, daß eine Tragkette nicht senkrecht über dem Tragkettenanschluß an der Last, der bei Einschienenhängebahnschienen meistens an der Schienenverbindung angeordnet ist, an einen Ausbaurahmen angebracht werden kann. Zwar läßt die Gabel der Traverse eine Verschwnkung des Kettengliedes um das Rundglied zu, jedoch reicht die Beweglichkeit im allgemeinen nicht aus, um einen Schrägzug unmittelbar auf das Rundglied zu übertragen; in diesen Fallen schlägt nämlich das Kettenglied an der Traverse an und wird auf Biegung beansprucht. Das führt nach einer bestimmten Anzahl von Lastwechseln zum Bruch des Kettengliedes, was schwere Unfälle auslösen kann.
- Es ist (aus der gleichen Geb-rauchsmusterschrift) ferner eine Ausführungsform bekannt geworden, bei der die Traverse zur Lagerung eines Zapfens eines Drehgelenkes dient, mit dem der buchsenförmige Teil eines Schenkels gelagert wird, dessen anderer Schenkel mit Hilfe einer Schraube an die Traverse angebracht wird. Hierbei ist zwar eine ausreichende Abwicklungsmöglichkeit für die Tragkette gegeben, ohne daß deren Anfangsglied auf Biegung beansprucht werden kann.
- Die Befestigungsmittel für den Schäkel lassen sich jedoch bei ausreichender Festigkeit in den begrenzten Querschnitt der Traverse kaum unterbringen. Außerdem erfordert das Anbringen der Tragkette an die Tragklaue zwei Arbeitskräfte, weil mit einer Hand der Schäkel mit eingehängter Tragkette nicht so bewegt werden kann, daß sich der Schraubenbolzen einführen läßt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tragklaue zu schaffen, welche eine Verschwenkbarkeit des Anfangsgliedes der Tragkette ermöglicht, die zur Vermeidung von Biegebeanspruchungen des Anfangsgliedes der Tragkette bei Schrägzug ausreicht und außerdem eine ausreichende Festigkeit des Anschlusses der Tragkette an die Tragklaue gewährleistet.
- Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Traverse das Widerlager eines die Trav-erse durchsetzenden, beweglichen Zapfens bildet, dessen freies Ende eine von der Traverse nach außen vorstehende Gabel bildet, deren Zinken untereinander fluchtender Ausnehmungen aufweisen, die das Rundglied aufnehmen.
- Indem man einen beweglichen, beispielsweise seine Längsachse drehbaren Zapfen mit dem die Gabelzinken durchsetzenden Rundglied kombiniert, erhält man eine Schwenkbarkeit in zwei Ebenen, die bei Schrägzug der Kette ausreichend ist, um das Anfangsglied der Tragkette frei zu verschwenken, d.h.
- Berührungen mit der Traverse zu vermeiden. Andererseits reicht der übliche Traversenquerschnitt auch bei großen Zapfendurchmessern aus, um ein ausreichendes Widerlager zu bilden.
- Die Erfindung hat hauptsächlich den Vorteil, daß bei gewohnter Montage der Tragkette mit ei-ner Arbeitskraft alle Biegebeanspruchungen aus der Tragkette ferngehalten werden, so daß der bei Schrägzug bislang häufigen Gewaltbrüche des Anfangskettengliedes ausgeschaltet werden.
- Gemäß einer zweckmäßigen Ausführungsform kann man auch Biegebelastungen des Zapfens vermeiden, indem man das Traversenwiderlager und einen Kopf des Zapfens als Teil eines Xugelgelenkes verwirklicht.
- Vorzugsweise bildet man eine Kugelkalotte an dem außen ebenen Zapfenkopf aus und bildet das Traversenwiderlager mit der Kugelpfanne des Gelenks.
- Die Einzelheiten, weiteren Merkmale und andere Vortei-le der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform anhand der Figuren in der Zeichnung; es zeigen Fig. 1 unter Fortlassung der das Ausbauprofil umfassenden Haken die TraVerse einer erfindungsgemäßen Tragklaue und Fig. 2 den Zapfen des Kugelgelenkes bei der in Fig. 1 wiedergegebenen Ausführungsform in Seitenansicht.
- Die allgemein mit 1 bezeichnete Traverse hat einen geraden Mittelabschnitt 2 mit nach außen, d .h. in Richtung auf das Ausbauprofil divergierenden Schenkeln 3 bzw. 4. Die parallel zum Mittelteil verlaufenden Flanschen 5 und 6 der Traverse besitzen Ausnehmungen 8 für beispiels weise mit Gewinde versehene Schenkel der nicht dargest-ellten Haken, die mit Hilfe von Schrauben an der Traverse angebracht werden, welche sich auf der Innenseite 9 abstützen.
- Der Mittelteil 2 der Traverse 1 besitzt eine zylindrische Aus-nehmung 10 von verhältnismäßig kleinerem Querschnitt, die in einer Kugelpfanne 11 mündet. In der Kugelpfanne liegt der kalottenförmig ausgebildete Kopf 13 eines allgemein mit 14 bezeichneten Zapfens, der ein gegabeltes Ende aufweist. Die beiden Gabelzinken sind mit 15 und 16 bezeichnet. Sie besitzen fluchtende Ausnehmungen 17 bzw. 18 zur Aufnahme eines Schraubenbolzens 19 mit Sechskantkopf 20 und 1futter 21, der durch ein Anfangskettenglied 22 einer Tragkette hindurchgesteckt wird.
- Wie ersichtlich, sind die Abmessungen der zylindrischen Ausnehmung 10 so gewählt, daß der zylindrische Schaft 22 des Rundbolzens genügend Bewegungsfreiheit besitzt, um einen Schrägzug der Kette aufnehmen zu können, ohne daß das Anfangskettenglied 22 seine aus Fig 1 ersichtliche parallele Stellung zu den Gabelzinken 15 und 16 aufgeben muß.
Claims (3)
- Patentansprüche 1. Tragklaue für den Untertagebetrieb, bei der zum Umfassen eines Ausbauprofiles Haken vorgesehen sind, deren Schenkel eine Traverse halten, die mit ei-nem zum Anschließen einer Tragkette dienenden Rundglied zusammenwirkt , d a d u r ch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Traverse (1) das Widerlager eines die Traverse (1) quer durchsetzenden, beweglichen Zapfens (14) bildet, dessen freies Ende eine antder Traverse nach außen vorstehende Gabel (15, 16) bildet, deren Zinken (15, 16) untereinander fluchtende Ausnehmungen (20, 21) aufweis-en, die das Rundglied (19) aufnehmen.
- 2. Tragklaue nach Anspruch 1 , d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t , daß das Traversenwiderlager und ein Kopf (13) des Zapfens (14) Teile eines Kugelgelenkes verwirklichen.
- 3. Tragklaue nach Anspruch 1 oder 2 , d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Kugelpfanne (11) in der Traverse (1) ausgebildet ist, während der Kopf (13) des Zapfens (14) eine Kugelkalotte bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782815192 DE2815192C2 (de) | 1978-04-07 | 1978-04-07 | Tragklaue für den Untertagebetrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782815192 DE2815192C2 (de) | 1978-04-07 | 1978-04-07 | Tragklaue für den Untertagebetrieb |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2815192A1 true DE2815192A1 (de) | 1979-10-11 |
| DE2815192C2 DE2815192C2 (de) | 1986-12-04 |
Family
ID=6036446
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782815192 Expired DE2815192C2 (de) | 1978-04-07 | 1978-04-07 | Tragklaue für den Untertagebetrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2815192C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3043429A1 (de) * | 1980-11-18 | 1982-07-22 | August Friedberg Schrauben- und Nietenfabrik GmbH, 4650 Gelsenkirchen | Tragklaue zum anhaengen von lasten an ausbauprofilen des untertagebetriebs |
| DE3425049A1 (de) * | 1984-05-28 | 1986-02-13 | Müller & Borggräfe KG, 5820 Gevelsberg | Aufhaengevorrichtung fuer rinnenprofile |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3720635C2 (de) * | 1987-05-06 | 1998-11-26 | Mueller & Borggraefe Kg | Ausbauprofilsegment |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7128252U (de) * | 1973-08-09 | Bergwerksverband Gmbh | Haltevorrichtung für Ausbauelemente an einem Ausbaumanipulator | |
| DE7414649U (de) * | 1974-07-25 | Vibru Gmbh | Mit Streckenbogen des Grubenausbaus verspannbare Traverse zum Aufhängen von Lasten |
-
1978
- 1978-04-07 DE DE19782815192 patent/DE2815192C2/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7128252U (de) * | 1973-08-09 | Bergwerksverband Gmbh | Haltevorrichtung für Ausbauelemente an einem Ausbaumanipulator | |
| DE7414649U (de) * | 1974-07-25 | Vibru Gmbh | Mit Streckenbogen des Grubenausbaus verspannbare Traverse zum Aufhängen von Lasten |
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| DE3043429A1 (de) * | 1980-11-18 | 1982-07-22 | August Friedberg Schrauben- und Nietenfabrik GmbH, 4650 Gelsenkirchen | Tragklaue zum anhaengen von lasten an ausbauprofilen des untertagebetriebs |
| DE3425049A1 (de) * | 1984-05-28 | 1986-02-13 | Müller & Borggräfe KG, 5820 Gevelsberg | Aufhaengevorrichtung fuer rinnenprofile |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2815192C2 (de) | 1986-12-04 |
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