DE2815167A1 - Langlaufschibindung und dazugehoeriger langlaufschischuh - Google Patents
Langlaufschibindung und dazugehoeriger langlaufschischuhInfo
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Description
Architekt Josef Linecker Mattighofen (Oberösterreich}
LanglaufSchibindung und dazuge höriger Langlaufschischuh
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Die Erfindung betrifft eine LanglaufSchibindung
mit dazugehörigem Schischuh wobei die Langlaufbindung eine am Schi befestigten Vorder backenj zum Pesthalten eines vorderen
Fortsatzes der Sohle des Schischuhs aufweist. Bekannte Schilanglaufbindungen bestehen aus Backenkonstruktionen,
bei welchen mehrere Stifte nach oben ragen, die .in Löcher der Schuhsohle eingreifen. Diese wird durch einen federnden
Bügel gehalten, der verschieden ausgeführt sein kann.· Es gibt auch verschiedene Schnappverschlüsse für derartige
Bindungen. Die DE - OS 2 610 041 offenbart bei einer Langlaufschibindung
einen am Schi befestigten Bügel, in welchen ein dem Schischuh zugeordneter Sohlenfortsatz eingeführt
wird, der mittels eines ihn durchsetzenden Stiftes festgehalten werden muß. Der Stift kann Teil einer Schraube
sein, die in ein Gewinde eines auf den Bügel aufgesetzten Zylinders eingreift und mit einem Rändelkopf gedreht werden
kann. Der Stift kann aber auch quer und horizontal den Fortsatz durchsetzen und wird in diesem Fall wie eine Sicherheitsnadel
ausgebildet und fixiert. Diese Art der Befestigung des Fortsatzes in der Bindung ist langwierig und
benötigt zahlreiche Einzelteile, bei deren Verlust die Vorrichtung nicht mehr funktioniert.
Bei allen diesen bekannten aus mehreren Bauteilen bestehenden Bindungen können z.B. der Bügel oder die
Fixierungsstifte an den Lagerstellen ausleiern. Auch das
Aus- und Einsteigen ist bei diesen Bindungen nicht immer problemlos und benötigt einen gewissen Zeitaufwand. Da
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die Schuhsohlenunterseite meist profiliert ist, um die Gleitsicherheit
beim Gehen zu verbessern, besteht ferner der Nachteil, daß bei hartem Sohlenmaterial diese Profilierung die
Schioberfläche oft rasch angreift und sie aufrauht. Dadurch kann sich beim Laufen Eis und Schnee festsetzen, was sehr
hinderlich ist.
hinderlich ist.
Übliche LanglaufSchischuhe haben eine Sohle aus
Kunststoff. Es wird immer wieder die Forderung nach einer
verwindungssteifen Sohle laut. Eine verwindungssteife Schuhsohle für den Langlauf kann es nicht geben, solange die
Schuhe mit ebener Sohle gefertigt werden.Eine solche Sohle muß ja zwangsweise auch biegesteif sein. Eine zu biegesteife Sohle in bekannter Form führt aber zu rascher Ermüdung des Fußes.
verwindungssteifen Sohle laut. Eine verwindungssteife Schuhsohle für den Langlauf kann es nicht geben, solange die
Schuhe mit ebener Sohle gefertigt werden.Eine solche Sohle muß ja zwangsweise auch biegesteif sein. Eine zu biegesteife Sohle in bekannter Form führt aber zu rascher Ermüdung des Fußes.
Eingehende Beobachtungen haben ergeben, daß auch wenn die Schuhe sehr eng geschnitten sind, trotz exaktem
Sitz in der Bindung und Lm Fersenbereich die Seitenführung des Schis nicht optimal ist, weil seitliche Verschiebungen des Vorfüßes samt Oberleder auf der Schuhsohle möglich sind. Verschiebungen bis zu 10mm konnten festgestellt werden. Dies ergibt eine unpräzise Schiführung und Unsicherheiten in
Kurven.
Sitz in der Bindung und Lm Fersenbereich die Seitenführung des Schis nicht optimal ist, weil seitliche Verschiebungen des Vorfüßes samt Oberleder auf der Schuhsohle möglich sind. Verschiebungen bis zu 10mm konnten festgestellt werden. Dies ergibt eine unpräzise Schiführung und Unsicherheiten in
Kurven.
Aufgabe der Erfindung ist es in erster Linie,
die eingangs erwähnte LanglaufSchibindung zusammen mit dem dazugehörigen Schischuh so zu verbessern, daß die Bauteile auf ein Minimum reduziert und gelenkig gelagerte, sich ausleiernde, lose Bauteile überhaupt vermieden werden. Ferner
die eingangs erwähnte LanglaufSchibindung zusammen mit dem dazugehörigen Schischuh so zu verbessern, daß die Bauteile auf ein Minimum reduziert und gelenkig gelagerte, sich ausleiernde, lose Bauteile überhaupt vermieden werden. Ferner
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sollen die genannten Nachteile der bekannten LanglaufSchibindungen
bei der Erfindung ausgeschaltet werden können. Schließlich soll das Einsteigen in die Bindung und das Aussteigen
ohne Benützung der Hände erfolgen.
In zweiter Linie ist es Aufgabe der Erfindung, die Steifigkeit des Fortsatzes der Sohle an dessen Anschlußstellen
herabzusetzen und einer Drehung des Fortsatzes bei größter Beanspruchung wirksam zu begegnen. Andererseits soll
der eingangs erwähnte Langlaufschischuh so verbessert werden, daß eine seitliche Führung erreicht und die im Fersenbereich
vorgesehene V-förmige Ausnehmung auch dann wirksam bleibt T
wenn die Schuhsohle abgenützt ist.
Die erstgenannte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der vordere Sohlenfortsatz durch das
Einführen in den Vorderbacken elastisch verformbar ist und in seiner angelegten Endlage einen Ankervorsprung r etwa
einen Bügel oder einen Steg des Vorderbackens, vorzugsweise elastisch, hintergreift bzw. umgreift. Eine besonders bevorzugte
Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß der
vordere Sohlenfortsatz einen stumpfen· Winkel mit der Sohle
.einschließt1 und der Sohlenfortsatz bei angelegter Bindung
einen quer zur Schilängsrichtung verlaufenden Bügel des VQrderbackens
an seiner Vorderseite mit einer z.B. nach oben ragenden Kante hintergreift. Durch einfaches Einführen des
erfindungsgemäßen, elastischen Fortsatzes in den Vorderbacken bei angehobener Ferse des Schischuhs rastet die erwähnte
Kante an der Vorderseite des Bügels ein, wodurch der Schi-
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schuh bereits fixiert ist. Erfindungsgemäß ist es auch möglich,
daß der Anstieg der Unterseite des Fortsatzes im Abstand von der Hinterkante des Bügels beginnt und entsprechend den
Festigkeits- und Elastizitätseigenschaften des Sohlenmaterials
ausgeführt ist. Durch diese Maßnahme wird erreicht/ daß Biegekräfte beim Hochheben der Ferse auf den Fortsatz nicht übertragen
werden. Die Kante des Fortsatzes und Biegekante der Schuhsohle sind voneinander distanziert. Werden zusätzlich
SCnrägflachen angeordnet, so können in diesem Bügelbereich
die Toleranzen auf ein Minimum reduziert und die Festigkeit des Sitzes der Bindung auf ein Maximum gesteigert werden.
Weiter verbessert wird der Sitz der Bindung, wenn der Sohlen^
fortsatz mit der Hakenkante überhöht nach oben gebogen gefertigt ist, sodaß selbst bei extrem hochgehobener Ferse immer
Vorspannlcräfte des Fortsatzes nach oben auf die Unterfläche
des Bügels wirken.
Eine Weiterbildung der Erfindung ist auch darin zu erblicken, daß die den Bügel hintergreifende Oberkante des
Fortsatzes zur Fahrtrichtung nach hinten geneigt ist, und an einer entsprechend geneigten Kante des Bügels anliegt. Dadurch
wird der Sitz der Bindung weiter verbessert. Außerdem können Vorkehrungen getroffen werden, um ein unbeabsichtigtes Öffnen
der Bindung zu vermeiden.
Die Erfindung löst die an zweiter Stelle genannte Aufgabe dadurch, daß der Fortsatz an seiner Unterseite
durch einen etwas schräg von unten nach oben verlaufenden Einschnitt unterteilt und vorzugsweise über seine ganze Lange mit
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- 11-einer FederStahleinlage versehen ist.
Dadurch ergeben sich zwei verschiedene Drehpunkte, und zwar der Drehpunkt für die Sohle am hinteren Ende
des Bügels und der Drehpunkt für den Fortsatz an der durch den
Einschnitt gebildeten Stelle.
Da in den Fortsatz schlaufen- oder bandförmige Stahlfedereinlagen eingespritzt sein können, um die Anschlußstelle dünn zu halten, werden die Dehnungen bei der Abstoßbeanspruchung
auf ein Minimum reduziert.
Die Form des Bindungsfortsatzes kann auch im Grundriß variiert werden. Das Einhaken muß nicht nur nach
oben, sondern kann auch seitlich oder nach unten erfolgen bzw. durch eine Lochöffnung im Fortsatz geschehen.
Die Erfindung löst die zuletzt genannte Aufgabe vor allem dadurch, daß entweder die Schuhsohle seitlich
hochgezogene Ränder hat oder eine Einlage mit seitlich hochgezögenen Rändern vorgesehen ist, wobei die Ränder eine
senkrecht zur Schuhsohle verlaufende Unterteilung aufweisen, sodaß die Ränderteile einander schuppenförmig übergreifen.
Diess hochgezogenen Sohlen- oder Einlageränder verhindern eine Bewegung des Schuhoberteils nach einer oder der anderen
Seite und gewährleisten eine ausgezeichnete Seitenführung des Fußes.
Vorzugsweise ist am vorderen Ende der Sohle eine kappenartige Lasche angespritzt* Mit dieser La'sche ist
es möglich, das Oberleder des Schuhs durch Kleben zu befestigen.
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Vorzugsweise weisen die Fläche der V-förmigen Ausnehmung im Bereich der unteren Sohlenfläche Abschrägungen
auf. Nutzt sich daher die Sohle beim Sehen ab, so bleibt die Paßgenauigkeit der Ausnehmungsflache erhalten. Um eine möglichst
große Standfläche im Fersenbereich zu erhalten, sieht die Erfindung außerdem vor, daß eine mittlere V-förmige Ausnehmung
in zwei V-förmige Ausnehmungen übergeht, welche miteinander einen zwischen 90 bis 270 , vorzugsweise 90° bis
120°, gelegenen Winkel . einschließen.
Die Sohle des Schischuhs ist zweckmäßigerweise
in der Längs- und/oder Querrichtung gekrümmt und das Oberleder bei gestreckte^ Sohle faltenfrei. Bei einer derartigen
Sohle kann der Abrollwiderstand praktisch auf Null reduziert werden.
Durch erfindungsgemäße Profilierung an der Schuhsohlenunterseite lediglich auf den Bereichen außerhalb der
Schibreite und durch einen glatten Bereich auf der Schiauflagefläche wird die Beanspruchung der Schioberfläche stark gemindert
und die Seitenführung des Schis wesentlich verbessert.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen an Hand einiger
Ausführungsbeispiele näher veranschaulicht. In den Zeichnungen zeigen:
Fig.1 und 2 die erfindungsgemäße Langlaufschibindung
in Seitenansicht geschnitten und in der Draufsicht;
Fig.3 und 4 zwei weitere Varianten in Seitenansicht geschnitten;
Fig.5 zeigt im vergrößertem Maßstab den eingeführten
Sohlenfortsatz in verschiedenen Detailvarianten;
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Fig. 6 zeigt die Schuhsohlenunterseite mit Bindungsfortsatz und seitlicher Gleitsicherungsprofilierung;
Fig. 7 eine: erfindungsgemäße Langlauf Schibindung
im Vertikalschnitt;
Fig. 8 bis 13 Äusführungsvarianten des Fortsatzes
der Sohle des Schischuhs in schematischer Form und Draufsicht;
die Fig. 14 bis 17 Beispiele bekannter und erfindungsgemäßer
Langlaufschischuhe im Querschnitt;
Fig. 18 eine schaubildliche Darstellung einer erfindungsgemäß ausgebildeten Sohle;
Fig. 19f2O und 21 die Unteransicht der erfindungsgemäßen
Sohle im Fersenbereich und Querschnittsbilder einer auf einem Schi aufgesetzten gekannten und einer erfindungsgemäßen
Sohle;
Fig. 22 ein Querschnittsbild einer Sohlej
Figi 23 einen erfindungsgemäßen LanglaufSchischuh
mit gekrümmter Sohle auf einem Schi und
die Fig, 24 und 25 eine Draufsicht und ein
Schnittbild eines erfindungsgemäßen Sohlenquersteifigkeitselements.
Gemäß den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist die Schuhsohle 1 vorne verjüngt auf die Breite des Schi's oder
auch schmäler und untergreift mit dem verjüngten Fortsatz 2 einen Bügel 3 r der dem Vorderbacken 3' einer Bindung zugeordnet
ist, welche an den Seitenwangen 3" des Schis mit Lappen 3"' festgeschraubt oder verklebt sein kann« Der Fort-
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satz 2 kann zusätzlich so geformt sein, daß seine ungespannte Form (strichliert gezeichnet) eine höhere Verbiegungslinie aufweist.
Dies bedeutet, daß bei der Fixierung des Schuhs in dem Vorderbacken 3' stets eine Spannung auf den Bügel 3 übertragen
und damit ein fester Sitz der Bindung gewährleistet wird. Der Fortsatz 2 der Schuhsohle 1 ist jedenfalls so nach oben
gebogen, daß er an der Vorderseite des Bügels 3 mit einem Haken 4 eingreift.
Die Unterkante des Fortsatzes 2 der Schuhsohle 1 beginnt im Abstand a vor der Hinterkante 5 des Bügels 3 anzusteigen.
Damit ist eine gewisse Parallelführung des Fortsatzes 2 in der Bügelöffnung gewährleistet.Dadurch, daß die
fiktive Drehachse b des Fortsatzes 2 ebenfalls gegenüber der Hinterkante 5 des Bügels 3 versetzt ist, ist es möglich, daß
die einrastende Oberkante 6 des Fortsatzes 2 schräg nach hinten geneigt ist.
Die Drehachse oder Biegeachse c der Schuhsohle 1 liegt beim Langlauf im Abstand hinter dem Bügel 3, sodaß durch
das Heben der Ferse keine Verbiegung des Fortsatzes 2 innerhalb des Bügels 3 erfolgen kann. Das vordere Ende des Fortsatzes
2 der Schuhsohle 1 kann im Grundriß abgerundet oder eckig sein und außerdem durch eine nach oben ragende Schutzkante
s des Bügels 3 abgeschlossen sein. Diese Schutzkante s verhindert, daß unter den Fortsatz 2 der Schuhsohle 1 Schnee
eindringt, der das Auslösen der Bindung erschwert oder verhindert. Die Schutzkante s wird zweckmäßigerweise bis an die
Oberseite des Fortsatzes 2 hochgezogen und verhindert dadurch
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auch ein unbeabsichtigtes Aufgehen der Bindung. Das Auslösen
der Bindung erfolgt durch Druck mit dem Schistock auf das vordere Ende des Fortsatzes 2. Zur Fixierung ist eine Einkerbung
7 vorgesehen.
Der Bindungsbacken 3' kann üblicherweise durch
Verschraubung von oben auf dem Schi montiert werden oder aber auch durch die erwähnten beidseitigen Lappen 3"1 und Querverschraubung
oder Verklebung -=erfolgen. Die seitliche Befestigung bringt den Vorteil, daß die Biegefestigkeit des Schis
durch die Schraubenlöcher nicht beeinträchtigt wird. Es kann auch eine Kombination zwischen Verklebung und Verschraubung
angewendet werden. Die beidseitigen Lappen 3"f können zusätzlich
eine in die Seitenwangen des Schis eingreifende Profilierung 3"" aufweisen.
Die Bindung 3' kann, wie Fig. 2 zeigt, mit einem das Einführen des Fortsatzes 2 erleichternden konischen Führungsstück·
8 versehen sein. Außerdem wird die Seitenführung des Schis verbessert. Wie in Fig. 2 strichliert eingetragen,
können auch die Seitenflächen des Bügels 3 konisch nach vorne zusammenlaufen, um den Sitz des Sohlenfortsatzes 2 im Bügel
3 zu verbessern.
Gemäß Fig. 3 ist die Bindung um das in Fig. 2 dargestellte hinter dem Bügel 3 angeordnete konische Sohlenführungsstück
8 reduziert.
In der Fig. 4 ist die Bindung weiter reduziert auf den Bügel 3. Um das Anlagern von Schnee oder Eis zwischen
Schuhsohlenspitze und Schioberflache zu vermeiden, kann dort
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ein Keil 9 aus geschlossenzellxgem, elastischem Schaumstoff oder einem gleichwertigen Material bzw. auch ein drehbarer
oder schiebbarer Keil 10 auf dem Schi befestigt sein.
Bei Fig. 5 ist ungefähr im Maßstab 2:1 dargestellt, wie Bügel 3 und Fortsatz 2 geformt sein können, um
den Sitz der beiden Teile auf ein Optimum zu steigern. So kann die Unterseite 11 des Bügels 3 teilweise schräg zur
Oberfläche des Schis verlaufen. Diese Abschrägung kann auch, wie strichliert mit 11' bezeichnet, über die ganze Breite
des Bügels ausgeführt werden. Es können auch Schrägflächen 12 auf der unteren Fläche des Bügels in Form von Nocken auf
einem Teil der öffnungsbreite angeordnet sein.
Die diesen Nocken entsprechende Höhe ist an der Unterseite des hochgebogenen Fortsatzes auszusparen.
Die Unterseite des hochgebogenen Sohlenfortsatzes 2 kann je nach Festigkeit und Elastizität des Sohlenmaterials
entweder schräg nach oben verlaufen oder, wie strichliert gezeichnet, einen Absatz 12' und einen zur Vorderkante
hin verringerten Querschnitt aufzuweisen. Dadurch kann die Kraft beim Einführen des- Sjohlenfortsatzes und dessen
Biegeverhalten reguliert werden. Im ungespannten Zustand weist der Sohlenfortsatz eine höhere Biegelinie auf(punktiert
gezeichnet).
Diese Überhöhung muß so groß sein, daß unter Berücksichtigung der unvermeidbaren Toleranzen selbst bei extrem
hochgehobener Ferse immer ein Anpressdruck, des Fortsatzes 2 an die Unterfläche des Bügels 3 verbleibt. Unmittelbar hin-
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- 17 ter dem hinteren Ende des Bügels 3 kann an der Unterseite der
Schuhsohle" eine Profilierung 13 (Fig.6) beginnen, die bis zu
den Seitenwangen des Schis reicht. Im Bereich der Schioberfläche ist die Sohle glatt.
Die Gleitsicherungsprofilierung 13 ist besonders bei Ausführung der Bindung nach Fig.3 und 4 vorteilhaft.
Gemäß Fig.7 ist die auf dem Schi 14 angeordnete
Langlaufschibindung in der Art eines Backengehäuses ausgebildet, das an der Oberseite eine öffnung und einen Steg 16 aufweist.
Der Schischuh 19 wird nun dadurch am Schi gehalten, d
daß der Steg 16 den in das Backengehäuse eingeschobenen Fortsatz 17 der Sohle 18 dadurch festhält, daß der Fortsatz 17
den Bügel 16 an seiner nach hinten geneigten Vorderseite 20 mit einer ebenso geneigten Kante 21 hintergreift.
Der Fortsatz 17 ist an seiner Unterseite mit
einem Einschnitt 22 versehen, der schräg von unten nach oben verläuft und so breit ist bzw. an seinem oberen Ende 23 einen
so dünnen Materialquerschnitt erzeugt, daß an dieser Stelle
die Drehachse für den in Fig.7 linken Fortsatzteil 24 vorhanden ist. Die Drehachse 25 für die Sohle 18 dagegen befindet sich am in Fig.7 rechten Fortsatzteil 26 u.zw. hinter
dem Bügel 16.
Um einer Dehnung des Fortsatzes 17 bei einer
Zugbeanspruchung in Richtung des Pfeils 27 entgegenzuwirken, kann eine fast über die ganze Länge des Fortsatzes reichende
Stahlfedereinlage 28 in das Kunststoffmaterial eingearbeitet
sein. Anstelle der Stahlfedereinlage können auch Einlagen anderer Art und Form Verwendung finden wie z.B. Gittergewebe.
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Auch könnte der Fortsatz für die gewünschte Reduktion der Dehnung durch ein härteres Material geringerer Dehnung umspritzt
sein, was z.B. mit einer Wandstärke von etwa 1mm erfolgt se&n. könnte. Die Kante 20 des Bügels 16 und die Kan
te 21 des Fortsatzes können bogenförmig nach außen gekrümmt
sein, (nicht gezeigt). Dadurch wird erreicht, daß die beider
seitigen
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Ecken des Fortsatzes 17 beim Niederdrücken des Fortsatzes mit der Stockspitze sicher soweit v/eggebogen werden, daß sie am
Steg 16 nicht mehr einhaken und man leichter herausschlüpfen
kann. Gleichzeitig wird auch noch erreicht, daß bei Lenkkräften der Einhakbereich wesentlich günstiger beansprucht
wird. Die Beanspruchung konzentriert sich dann nicht mehr auf die Ecken des Fortsatzes 17 sondern auf einen breiteren
Bereich des Fortsatzes.
Ferner kann die Grundplatte 29 in Längsrichtung weisende Stege 30 aufweisen, welche von entsprechenden länglichen Ausnehmung 31 an der Unterseite des Fortsatzteiles 26
ungriffen sind und zusätzliche, sehr wertvolle Führungsflächen
ergeben. Es kann ein Steg genau in der Achse des Schis oder es können auch mehrere Stege möglichst achsparallel angeordnet
sein.
Es können auch Querstege 32, wie in Fig. 7 dargestellt,
in der Regel jedoch nicht über die ganze Breite durchgehend angeordnet werden. Derartige in eine Nut 33 eingreifende
Querstege können einen großen Teil der horizontalen Abstoßkräfte
übernehmen und den Hakenfortsatz' 17 entlasten. Sie können so dimensioniert sein, daß sie beim Ein- und Aussteigen
nicht hinderlich sind.
Gleichzeitig ergibt sich durch die Nutaussparung 33 an der Sohlenunterseite eine günstige Sohlenbiegestelle r die
das Laufen erleichtert. In der Regel sollen diese Stege und die Nut in der Sohle nicht bis zum Rand durchgehen, damit die
horizontale Steifigkeit nicht verringert wird. Aus gleichen
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ςισ
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Gründen können gegenüber der Nut 33 analoge Vertiefungen an
der Oberseite der Sohle vorgesehen werden. Der Quersteg 32 greift daher in eine Nut 33 ein, die breiter ist als der
Steg 32« Dies ist von Vorteil, weil damit die auftretenden Zugspannungen und Dehnungen auf eine größere Breite verteilt
werden können.
Mit strichlierten Linien ist die Schuhsohle mit der Kappe in hochgestellter Form gezeichnet. Dies soll andeuten,
daß ρ Sohle und Bindung bereits in diesem Winkel zueinander gefertigt werden, um die auftretenden Dehnungen
nach oben und unten zu reduzieren.
Der Steg 30 genau in der Mitte hat den Vorteil, daß dort das seitliche Schwindmaß der Sohle und des Backens
beim Spritzen und auch die Wärmedehnung etc. praktisch vernachlässigbar
sind. Dadurch ist stets eine optimale Führung gegeben.
In Fig. 8 ist eine eingelegte Feder 34 in der Grundrißform dargestellt. Bei dieser Ausführungsform sind
von Wichtigkeit die seitlich angeordneten, möglichst parallelen
Führungsflächen 35,36. Der Fortsatz wird, wie bereits erwähnt, durch die Abstoßkraft gedehnt. Dadurch kommt es bei
stark konischen Schenkelflächen der Bindung zu seitlichen
Toleranzen, die zu Unsicherheiten in der Schiführung führen. Sind jedoch parallele Führungsflächen 35,36 vorgesehen, die
langer sind als die Dehnung bei der Beanspruchung des Fortsatzes, so wird dadurch die Seitentoleranz nicht größer und
die Führung des Schis bleibt erhalten.
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-2Q-
Der in Fig. 7 gezeigte Bindungsfortsatz 17 ist an der Einhakstelle auf Biegung beansprucht. Man kann diesen Fortsatz
so variieren, daß gemäß Fig. 9 die Einhakflächen 37,38 seitlich angeordnet werden, jedoch die vertikale Einhakbewegung
beibehalten wird. Bei dieser Form wird die Biegebeanspruchung des Fortsatzes vermieden. Die an den Ansatzflächen
angreifenden Kräfte 39,40 drücken gegeneinander.
In ähnlicher Weise wirkt auch eine Ausführungsform gemäß Fig. 10, bei der ein Loch 41 in geeigneter Form
in einen entsprechenden Vorsprung des Bügels eingreift.
Schließlich ist es denkbar, gemäß Fig. 11 die
Verankerung seitlich vorzunehmen und mit einer horizontalen Verbiegung die Fixierung des Fortsatzes zu erreichen, wobei
die Ankerhaken gemäß Fig. 11 außenseitig oder gemäß Fig. 12
auch mittig angreifen können. Um die Teile 42,43 bzw. 44,45 gegeneinander bewegen zu können, befindet sich in dem Fortsatz
46 bzw. 47 ein vertikal verlaufender etwa V-förmiger Ausschnitt 48 bzw. 49.
In Fig. 13 ist dargestellt, daß der hakenförmige Fortsatz 50 auch an der Unterseite einhaken könnte und das
Öffnen durch Hochziehen oder durch eine Biegung über eine Kippkante 51 erfolgen könnte. Die dargestalltenSohlenfort —
sätze mit dem Einhakelement müssen nicht unbedingt aus dem gleichen Material wie die Schuhsohle sein, sondern können
z.B. auch aus Metall bestehen und so ausgebildet sein, daß man sie nachträglich an anderen Schuhsohlenbefestigen kann.
Die Fig. 14 zeigt einen Schuhquerschnitt im
- 7Λ -
Vorfußbereich mit Sohle 52 auf dem Schi 53. In Fig. 15 ist
dargestellt, daß die an der größten Fußbreite zur Schuhsohle 52 leicht schräggestellten Oberteilbereiche 54,55 schuld an
der seitlichen Verschiebungsmöglichkeit 56,57 sind.
Die bisher bekanntgewordenen LanglaufSchuhsohlen aus Kunststoff nützen die Möglichkeiten des Kunststoffes nicht
aus, sie sind im wesentlichen wie Ledersohlen gebaut.
In Fig. 17 ist dargestellt, wie die seitliche Verschiebungsmöglichkeit durch hochgezogene Schuhsohlenränder
58,59 wirkungsvoll verhindert werden kann.
Fig. 16 zeigt eine Variantenlösung. Bei dieser
wird durch eine~Fußbetteinlage 60 mit entsprechenden hochgezogenen Rändern 61,62 eine Seitensteifigkeit and somit der
gleiche Effekt erreicht. Diese Lösungsmöglichkeit bietet die Chance, ausreichend breite Schuhe mit verschieden starken Fußbetteinlagen
zur Anpassung an die individuelle Fußbreite herzustellen. Im Ballenbereich kann diese Einlage mit erhöhter
Quersteifigkeit ausgebildet werden, sodaß der Schi dort weniger stark zu spüren ist.
Diein Fig. 16 und 17 gezeigten hochgezogenen Ränder 58,59 und 61,62 müssen jedoch in der Fußlängsrichtung
biegsam sein. Dies wird erreicht durch mehrfache senkrecht zur Sohle verlaufende Unterteilung 63-68 gemäß Fig. 18.
Ein weiterer Schwachpunkt der bisherigen Langlaufschuhe ist die Verbindung an der Schuhspitze zwischen
Sohle und Oberleder« Dieser Bereich ist bisher nicht für eine Klebeverbindung ausgebildet. Die gebräuchliche Nietung
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sitzt zuweit hinten.
Bei Kunststoffsohlen ist es ohne Schwierigkeiten möglich, bereits bei deren Erzeugung eine kappenartige Lasche
69 anzuspritzen, die der Form der Schuhspitze entspricht. Dadurch ergeben sich ausreichende und sichere Verbindungs—
flächen.
Der hochgezogene- Seitenbereich 70 auf der Außenseite
ist am wichtigsten. An der Innenseite 71 sind die Seitenführungskräfte wesentlich geringer. Dadurch kann auf der
Innenseite der hochgezogene .Rand kleiner gehalten werden.
Diese hochgezogenen Ränder greifen schuppenförmig übereinander und erhöhen dadurch die Biegesteifigkeit
der Schuhsohle 72 nicht!
Die Fig. 19,20 und 21 zeigen die Persenausbildung
der Schuhsohle 72. Bei den bisherigen Nocken 73 {Fig.20} reichen die beiden seitlichen Paßflächen 74,75 bis zur untersten
Sohlenfläche 76. Diese wird jedoch durch das Gehen abgenützt, die Kanten werden unpräzise. Durch abstehende
Späne ist der Sitz des Schuhs auf den Nocken beeinträchtigt.
Wenn man jedoch erfindungsgemäß nach Fig. 21 abgeschrägte Unterkanten 77,78 vorsieht, so erfolgt eine Trennung
der Paßflächen zur Nocke von den Gehflächen. Die Abnützungen beeinflussen die Paßfläche nicht mehr. Außerdem
kann allenfalls Schnee in den verbleibenden, kleinen Hohlräumen zusammengepreßt werden.
Wichtig ist auch, daß an der Ferse eine möglichst breite Standfläche erreicht wird, um das Kippen auf
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dem Schi zu reduzieren. Erreichen kann man dies erfindungsgemäß, wenn man die Nocke 79 gemäß Fig.19 dreiarmig macht,
wobei die Querschnittausbildung der Ausnehmungen 80,81,82 gemäß Fig.21 erfolgt. Der Fersenteil und die Nut in der Sohle
sind überdies so ausgelegt, daß die Gehfläche des Schuhs die Schuhoberfläche und die ebenen Teile des Nockenplättchens gar nicht
berühren.
Um die Wärmeisolierung der Schuhsohle aus Kunststoff zu erhöhen, können Kunststoffolien, die Infrarotstrahlen
(Wärmestrahlen) nicht durchlassen ,!mit der Sohle verbundden
werden und damit einen Wämeschutz für die Füße des Schifahrers gewährleisten.
Langlaufschuhe müssen leicht und biegeweich sein.
Letzteres besonders unter dem Ballen, um beim Abrollen des Fußes möglichst geringe Kräfte aufzuwenden. Die derzeit üblichen
Sohlen, meist aus Kunststoff, sind dadurch zwangsweise in der Seitenrichtung' sehr weich, wodurch auch die Seitenfüh-
rung des Schis (Kanteneinsatz) "sehr schwierig ist.
Langlaufschier sind schmal. Rennschier sind 45mm
breit. Dadurch steht der Fuß an beiden Seiten, insbesonders im Ballenbereich weit über. Es wurden vertikale Abstoßkräfte bis
zu 150 kg gemessen. Bei dieser Beanspruchung verbiegt sich, wie Fig.22 zeigt, die Sohle 83 im Querschnitt nach unten. Der
Läufer spürt! den Druck des schmalen Schis an den Fußsohlen,
u.zw. hauptsächlich im Mittelbereich; dies führt bei langen Strecken zu Spreizfußbeschwerden. Um die zu vermeiden, kann
man durch größere Materialstärken die F estigkeiten erhöhen - Dies
führt jedoch auch zu einer Gewichtserhöhung, was nicht erstrebenswert ist.
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-M- "■ . ..."■■■■
Wenn man jedoch die Kunststoffsohle 84 an den
Seitenrändern nach oben wölbt und in dieser Form fertigt und
mit dem Oberteil verbindet, kann ohne Mehrmaterialaufwand eine
Form erreicht werden, die unter der beabsichtigten Belastung'
maximal eben wird. Der Läufer spürt denn den Druck des schmalen Schis nicht mehr durch.
Es hat sich gezeigt, daß die quergewölbte Sohle
bei der Produktion und zwar beim Aufspannen des Oberteils
auf der Brandsohle Schwierigkeiten bereitet.
- -. " . Die Quer steif igkeit der Schuhsoh-lenkonstruktion
unter dem Ballenbereich kann auch dadurch erhöht werden, daß
die innere Brandsohle aus einem querprofliierten oder quergeschlitzten
Material hergestellt wird.,, das in der Querrichtung
über den seitlichen Schikanten ein hohes Widerstandsmoment hat, in der Schilängsrichtung jedoch keinen nennenswert
ten Abrollwiderstand leistet. Da es schwierig ist, ein geeignetes
Material mit den notwendigen Festigkeitswerten' zu
finden, kann die Lösung auch darin bestehen, auf die Brand-sohle gemäß Fig. 24 ein hochfestes, dünnes Material, z.B.
Aluminiumblech oder Kunststoff streifenförmig quer aufzukleben.
Nach Berechnungen genügt ein Alublech von ca.0,-2ί-0,5j-iron
Stärke.
Schuhe und auch bekannte Langlaufschuhe werden
üblicherweise mit nahezu ebener Sohle produziert. Beim Gehen
und Laufen wird das Oberleder in Falten gedrückt, wozu Kräfte
erforderlich sind. Die Faltenbildung führt aber auch zu unangenehmen Druckstellen. Bei langen Läufen ist dies eine
bisher unbeachtete Beanspruchung.
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Wenn man jedoch erfindungsgemäß gemäß Fig.23
den Schuh 85 für einen gekrümmten Fuß zuschneidet und fertigt,
fallen die Kräfte zum Biegen des Schuhs weg, ja er federt sogar in die Abrollbewegung zurück. Letzteres besonders bei
entsprechender Krümmung der Sohle 86. In diesem Fall können bei stärkerem Sohlenmaterial erhöhte Effekte erzielt werden.
Gleichzeitig ist die Sohle mit größerer Materialstärke auch verwindungssteifer, um eine bessere Schiführung, besonders
in Kurven und an Schräghängen zu ermöglichen. Dies wird, wie bereits erwähnt, noch verstärkt, wenn die Sohle 84 gemäß
Fig.22 im Querschnitt nach oben vorgewölbt ist, sodaß unter
dem Ballen eine Art Kuppel ausgebildet ist. Die erfindungsgemäß
gekrümmte Form der Sohle 86 nach Fig.23 bringt nach dem Abstoß, wenn der Schi hinten angehoben wird, den optimalen
Winkel zwischen Schuh 85 und Schi 87 sowie zwischen Schi und Laufebene.
Nun wird natürlich bei federn Schritt auch die
Ferse aufgesetzt. Beim erfindungsgemäß geformten Schuh 85 ist zum Geradedrücken des Schuhs eine Kraft erforderlich. Dies
ist jedoch keine Muskelkraft, sondern das Gewicht des Läufers. Die elastische Sohle 86 wird nach unten, d.h. geradegadrückt,
das Oberleder über dem. Risi\:wird aber gespannt. In der Sohle
86 können auch elastische Einlagen, etwa Stahleinlagen 88, insbesondere im Bereich des Fußballens, vorgesehen werden.
Hiedurch wird eine erhöhte Quersteifxgkeit bzw. Verwindungssteifigkeit
der Sohle erreicht, so daß der Schi quer zu seiner Längsrichtung gut gesteuert werden kann, was zufolge des
hiedurch erleichterten Kantensetzung beim Kurvenfahren, beim
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- 2Sa Umsteigen in Kurven und beim Steigen mit Grätschschritt auf
steilen Hängen von besonderen Vorteil ist. Mit den bislang weichen Sohlen der bekannten Schuhe war diese Quersteuerbarkeit
der Schier kaum gegeben.
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In Fig. 23 sind zwei Zugelemente 89,90 am Schuh 85 zu erkennen.
Diese dienen dazu, die Rückstellfähigkeit des Schuhs in die
hochgestellte Form zu verbessern und zu beschleunigen.
hochgestellte Form zu verbessern und zu beschleunigen.
Durch die Herstellung des Schuhs mit gekrümmter Sohle kann die Sohlensteifigkeit an der Bindung wesentlich erhöht
und der Wunsch der Läufer nach einer verwindungssteifen Sohle erfüllt werden. Die Steifigkeit der Sohle kann von der
Bindung nach hinten abnehmen. Dadurch wird eine optimale Schiführung
möglich,
Es ist am günstigsten, den Schuh in einer Mittelstellung
zu fertigen, damit vor dem Aufsetzen des Schis die
Schispitze nicht aus der Spur gehoben wird. Bei einer Mittelstellung erreicht man auch, daß die Dehnungen und Pressungen an der Ober- und Unterseite auf ein Minimum gehalten werden, was die Lebensdauer des Schuhs erhöht. Außerdem wird dadurch das Material sowohl auf der Oberseite, als auch auf der Unterseite abwechselnd gedehnt und gedrückt, sodaß bleibende
Verformungen sicher vermieden werden können.
Schispitze nicht aus der Spur gehoben wird. Bei einer Mittelstellung erreicht man auch, daß die Dehnungen und Pressungen an der Ober- und Unterseite auf ein Minimum gehalten werden, was die Lebensdauer des Schuhs erhöht. Außerdem wird dadurch das Material sowohl auf der Oberseite, als auch auf der Unterseite abwechselnd gedehnt und gedrückt, sodaß bleibende
Verformungen sicher vermieden werden können.
In Fig. 24 ist eine Draufsicht dargestellt, die die mögliche Ausbildung der obersten Schicht des Sohlenquersteif
igkeitselements darstellt. Die drei strichlierten Linien 91,92,93 stellen die Schiachse und die Seitenkanten des
Schis dar. Daraus ist zu ersehen, daß die Breite der Stege
über den Schikanten 91,93 dort, wo die höchsten Biegekräfte
durch die Fußbelastung auftreten, am größten ist und zum
äußeren Rand hin zur Schimitte abnimmt. Es ist also Material ausgespart, das nicht zur Festigkeitserhöhung beiträgt, um
über den Schikanten 91,93 dort, wo die höchsten Biegekräfte
durch die Fußbelastung auftreten, am größten ist und zum
äußeren Rand hin zur Schimitte abnimmt. Es ist also Material ausgespart, das nicht zur Festigkeitserhöhung beiträgt, um
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das Gewicht möglichst gering zu halten. Naturgemäß können die
Streifen auch parallel berandet sein. Die in der Zeichnung
gezeigte Form empfiehlt sich insbesondere bei maximalerMaterialausnützung
und maximaler Gewichtsreduktion. Es ist dann das". gleich feste Material der Auf lage fast gleich Beansprucht..
Auf der einen Seite enden die Schlitze 95 in
Rundungen 96 und belassen einen schmalen Rand, der ζuE Erhöhung
der Seitensteif igkeit der Schuhsohle beitragen kann.
Dies ist in diesem Bereich von Wichtigkeit, weil hier die
größten Kräfte vom Fuß in den Schuh übergeleitet werden.
Auf der anderen Seite ist dieser Randstreifen jedoch weggelassen.
Fig.25 stellt einen Schnitt im Bereich des Schirandes dar und zeigt zuunterst die endgültige Sohle 97 darüber die Brandsohle 98 und als oberste Schicht die Quersteifigkeitseinlage
mit. den| Stegen 94. Hiedurch entsteht ein Sandwichelement-au«?-
Sohle, Zwischenschicht, Oberteilleder, Brandsohle und Einlage, wodurch optimale. Steifigkeit bei minimalem
Material und Gewichtsaufwand gewährleistet ist. In der Praxis
werden 2 bis 3 g Aluminium für die Einlage genügen, 2 g bei
Ausführung der Streifen gemäß Fig.25, 3 g bei paraLLelen
Streifen und O,2 mm Stärke. Die Schlitze zwischen den Streifen
sind sehr wichtig. Würde man sie nicht ausführen, könnte
beim Abbiegen die Brandsohle nur auf die.jeweilige Schlitzbreite
komprimiert werden v/as einer Steifigkeitszunahine in
Längsrichtung gleichkommt im Vergleich zur Sohle ohne Quersteif igkeitseinlage, bei der sich diese über die gesamte Lan—
. 8ϋΟΟΛ3706ί) ν ■■-■-
- 28 -
ge gleichmäßig komprimieren kann.
Die Schlitze trennen die obere Einlage und die Brandsohle bis auf einen geringen Rest, nur damit verhindert
wird, daß der Kleber in die Fugen eindringt.
Der Patentanwalt:
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eerseite
Claims (1)
- Patentansprüche :MJ LanglaufSchibindung mit dazugehörigem Schischuh, wobei die Langlaufbindung einem am Schi befestigten Vorderbacken zum Festhalten eines vorderen. Fortsatzes der Sohle des Schischuhes aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Sohlenfortsatz durch das Einführen in den Vorderbacken elastisch verformbar ist und in seiner angelegten Endlage einen Ankervorsprung, etwa einen Bügel oder einen Steg, des Vorderbackens, vorzugsweise elastisch hintergreift, bzw. umgreift.2, Langlaufbindung mit Schischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Sohlenfortsatz(2) einen stumpfen Winkel mit der Sohle (1) einschließt und der Sohlenfortsatz (2) bei angelegter Bindung einen quer zur Schilängsrichtung verlaufenden Bügel (3) des Vorderbackens an seiner Vorderseite mit einer z.B, nach oben ragenden Kante (6) hintergreift.3. LanglaufSchibindung mit Schischuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anstieg der Unterseite des Fortsatzes (2) im Abstand (a) von der Hinterkante (5) des Bügels (3) beginnt und daß der Fortsatz (2) mit seiner nach oben ragendsn Kante (6) bei nicht angelegter Bindung etwa zweimal so hoch wie der Bügel (3) ist (Fig,1).4.LanglaufSchibindung mit Schischuh nach einem der Ansprüche 2 oder 3f dadurch gekennzeichnet, daß die den Bügel (3) hintergreifende Oberkante (6) des Fortsatzes (2) zur Fahrtrichtung nach hinten geneigt ist und an einer entsprechendS09843/0S94-X-geneigten Kante des Bügels anliegt.5. LanglaufSchibindung mit Schischuh nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehchse (b) des Fortsatzes (2) im Abstand vor der Hinterkante (5) des Bügels (3) liegt.6. LanglaufSchibindung mit Schischuh nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel(3) vorne mit einer von der Grundplatte nach oben ragenden Schutzkante (S) versehen ist, die etwa der Form des Fortsatzes [2) entsprechend ausgebildet ist.7„ LanglaufSchibindung mit Schischuh nach Anspruch 6r dadurch gekennzeichnet, daß die den Bügel (3) hintergreifende Kante (6) einem Hakenstück (4) zugeordnet ist, das den Raum zwischen Bügel (3) und Schutzkante (S) ausfüllt (Fig. 1).8, LanglaufSchibindung mit Schischuh nach Anspruch 2, dadurch^ gekennzeichnet, daß vor dem Bügel (3) an der Schioberseite ein aus elastischem Schaumstoff bestehender Keil (9) befestigt ist, der den Raum zwischen Fortsatz (2) und Schi ausfüllt (Fig. 4).9, LanglaufSchibindung mit Schischuh, nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, daß das Hakenstück (4) eine Einkerbung (7) für die Schistockspitze aufweist (Fig,1).10, LanglaufSchibindung mit Schischuh, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (3) an seiner Grundplatte über seine öffnungsbreite teilweise oder zur Gänze mit nach oben weisenden schrägen Vorsprüngen (12) ver-809843/0694sehen und der Fortsatz (2) an seiner Unterseite entsprechend der Höhe der Vorsprünge (12) ausgespart ist (Fig. 5).11. LanglaufSchibindung mit Schischuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (2) an seiner Unterseite einen Absatz (12') und einen von diesem an bis zur Vorderkante verringerten Querschnitt aufweist (Fig.5).12. LanglaufSchibindung mit Schischuh, nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (17) an seiner Unterseite durch einen etwa schräg von unten nach oben verlaufenden Einschnitt (22) unterteilt und vorzugsweise über seine ganze Länge mit einer Federstahleinlage (28) versehen ist (Fig. 7).13. LanglaufSchibindung mit Schischuh, nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz seitliche parallel zueinander verlaufende Führungsflächen (35,36) aufweist, welche an entsprechenden parallelen Flächen des Bügels anliegen (Fig.8).14. LanglaufSchibindung mit Schischuh nach Anspruch 12 oder 13r dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (17) mit an seiner Unterseite in Längsrichtung des Schis verlaufenden Ausnehmungen (31) auf entsprechenden Stegen (30) des Bügels (16) aufsitzt (Fig. 7).15. LanglaufSchibindung mit Schischuh nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz seitliche Einhakkanten (37,38) aufweist, welche entsprechende Siegteile nach erfolgter vertikaler Einhakbewegung hintergreifen (Fig. 9).809843/069416. LanglaufSchibindung mit Schischuh nach einemder Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz mit einem Loch (41) nach erfolgter vertikaler Einhakbewegung in einen entsprechenden Vorsprung des Backens eingreift (Fig. 10).17. LanglaufSchibindung mit Schischuh nach^inem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz seitlicher Einhakkanten und einen vertikalen V-förmigen vorder-ennEinschnitt .(48) aufweist, wobei die beiden Vorderteile horizontal zuein-18. LanglaufSchibindung mit Schischuh nach Anspruch 1{ da durch gekennzeichnet, daß der Fortsatz durch einen vorderen vertikal verlaufenden V-förmigen Einschnitt (49) zwei elastisch zueinander bewegbare Enden aufweist und daß die zueinander weisenden Wände dieser Enden Ausnehmungen aufweisen, welche AnkervorSprünge des Vorderbackens in der Befestigungs-Sage umfassen (Fig. 12).19. LanglaufSchischuh insbesondere für eine Langlaufschibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, mit einer Sohle aus Kunststoff mit einer im Fersenbereich angeordneten V-förmigen Ausnehmung, dadurch gekennzeichnet, daß entweder die Schuhsohle seitlich hochgezogene· Ränder (58,59) hat oder eine Einlage (60) mit seitlich hochgezogenen Rändern (61,62) vorgesehen ist, wobei vorzugsweise die Ränder eine senkrechte zur Schuhsohle verlaufende Unterteilung (63-68) aufweisenf sodaß die Ränderteile einander schuppenförmig übergreifen (Fig. 16-18).20. Langlaufschi schuh.nach Anspruch 19, dadurch809843/0694gekennzeichnet, daß am vorderen Ende der Sohle eine kappenartige Lasche (69) angespritzt ist (Fig. 18).21. LanglaufSchischuh nach Anspruch 19 oder 20 dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen (74,75) der V-förmigen Ausnehmung im Bereich der unteren Sohlenfläche (76) Ab — schrägungan (77,78) aufweisen (Fig.20,21).22. LanglaufSchischuh nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß eine mittlere V-förmige Ausnehmung (8O) in zwei V-förmige Ausnehmungen (81,82) übergeht, welche miteinander einen zwischen 90° bis 270°, vorzugsweise 90° bis 120°, gelegenen Winkel einschließen (Fig.19).23. Langlaufschischuh nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle (84,86) in der Längs- und/oder Querrichtung gekrümmt und das Oberleder bei gestreckter Sohle faltenfrei ist (Fig.22, 23).24. Langlaufschischuh nach einem der Ansprüche19 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle, insbesondere im Ballenbereich elastische Einlagen (88) aufweist.25. Langlaufschischuh nach einem der Ansprüche 19 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle (1) an der Unterseite mit einer hinter dem Fortsatz (2) beginnenden nur bis zu den Seitenwangen des Schis reichenden Profilierung(13) versehen ist (Fig.6).Der Patentanwalt:809843/0694
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