DE2814719C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Welle zur Übertragung eines
Drehmoments von einem Motor, der auf einer elastischen
Unterlage befestigt ist, auf den Rotor einer Zentrifuge
mit einer flexiblen Spindel, deren oberes Ende mit einem
Anschlußteil verbunden ist, der auswechselbar einen Rotor
trägt, wobei das untere Ende der Spindel mit dem Motor
verbunden ist und die Spindel einen relativ langen, dün
nen und flexiblen Mittelteil zwischen Endstücken auf
weist und von ineinandergreifenden Hülsen umgeben ist.
Eine derartige Welle zeigt die DE-OS 24 12 994. Dabei
soll die Welle der Zentrifuge während des statischen
Ladens und Entladens des Rotors zum Anschlußteil und auch
noch während der ersten kritischen Geschwindigkeit der
Zentrifuge geschützt werden. Es kann aber ein Problem
auftreten, das seine Ursache in der Neigung der Welle, bei
großen Arbeitsgeschwindigkeiten auszuscheren, hat. Eine
Wellenschutzhülse geht an ihrem unteren Ende über die
biegsame Welle hinaus und erstreckt sich am oberen Ende
über eine Wellenhülse, die einen größeren Durchmesser hat
als die Welle. Die Wellenschutzhülse hat einen einzigen
Zwischenraum zwischen Wellenhülse und Welle. Da die Wellen
hülse relativ kurz ist im Verhältnis zur Länge der Welle,
kann die Welle an ihrem oberen Ende über einen größeren
Winkel ausschlagen, bevor dieser Ausschlag von der Wellen
schutzhülse verhindert wird. Dieser Ausschlag schafft
dann das oben geschilderte Wellenausscherungsproblem.
Die US-PS 28 27 229 betrifft eine Vorrichtung, um die
Welle einer Zentrifuge gegen Beschädigung zu schützen.
Dabei ist die Welle von einem flexiblen Material umgeben,
das sich auf Kugellagern bewegt, die über einen flexiblen
Laufring mit dem festen Gehäuse verbunden sind. Diese
Anordnung stützt zwar den Schaft, aber sie ist sehr
teuer in der Herstellung, da sehr viele Teile mit großer
Präzision zusammengebaut werden müssen. Da zudem die Lager
die Welle einschränken, erhöht die Stützkonstruktion die
Vibrationen, besonders bei einer kritischen Geschwindig
keit.
Die US-PS 37 79 451 beschreibt eine Welle, die von einem
Gummirohr umgeben ist, das wiederum in einem steifen Rohr
eingeschlossen ist. Diese Konstruktion zeigt nur schwache
Vibrationen, kann aber nicht eine bleibende Deformierung
der Welle ausreichend verhindern.
Die US-PS 39 38 354, die der bereits genannten DE-OS 24 12 994
entspricht, verwendet eine feste, rohrförmige Halte
rung, die jedoch die Welle mit reichlichem Zwischenraum um
gibt, so daß diese frei schwingen kann. Die Welle endet
oben in dem Rotoradapter, der eine relativ kurze, röhren
förmige Verlängerung hat, die in die Halterung hineinreicht.
Der Raum zwischen Rotoradapterverlängerung und Halterung
beschränkt die laterale Ausschwenkung des oberen Schaft
teils, um eine bleibende Deformierung zu verhindern. Diese
bekannte Ausführung ist jedoch unter Umständen in der Anwendung auf relativ
geringe Rotationsgeschwindigkeiten beschränkt. Bei der
zweiten kritischen Geschwindigkeit oder darüber, wenn
die Welle in der S-Form schwingt, kommt es zur Scherung,
besonders wenn zudem schnell beschleunigt oder abgebremst
wird. Da für viele gewöhnliche Zentrifugen die zweite kri
tische Geschwindigkeit bei etwa 1000 U/min erreicht wird
und selbst relativ kleine Tischzentrifugen etwa 6000 U/min
leisten sollen, wird dann die Verwendbarkeit der Zentrifuge
erheblich beschränkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs
geschilderte Wellenschutzvorrichtung (DE-OS 24 12 994)
dahingehend zu verbessern, daß bei weitgehender Beherr
schung der Schwingungen ein Schutz der Zentrifugen
welle gegen bleibende Deformation oder Ausscheren des
Rotors bei starken mechanischen Beanspruchungen erzielt
wird, wobei auch bei Geschwindigkeiten bei oder oberhalb
der zweiten und dritten kritischen Geschwindigkeiten eine
Beschädigung der Welle und des Motors vermieden wird und
die Geräuschentwicklung niedrig gehalten werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die im Anspruch 1 gekenn
zeichnenten Merkmale.
Die Unteransprüche enthalten zweckmäßige weitere Aus
bildungen.
Dadurch wird die Welle der
Zentrifuge auch bei hohen Geschwindigkeiten und hoher
mechanischer Belastung des Rotors vor bleibender Deformie
rung oder Scherung geschützt. Es wird zudem ein glatter
Lauf ermöglicht, so daß die Zentrifuge nicht "marschiert"
und nur wenig Geräusch verursacht.
Außerdem werden eine schnelle Beschleunigung und Bremsung
ermöglicht, so daß ein wirtschaftliches Arbeiten erzielt
wird. Schließlich ist die Vorrichtung relativ billig in
der Herstellung und von langer Lebensdauer.
Die Eigenbalance der Spindel und die Gummifedern absor
bieren zusammen den größten Teil der entstehenden Vibra
tionsenergie. Dadurch ist ein glatter Lauf der Proben
während der gewählten Betriebsgeschwindigkeit und während
der Beschleunigung und Abbremsung gewährleistet. Somit
kann eine schnelle Auftrennung der Proben erreicht werden,
die auch während der Abbremsung erhalten bleibt. Die Spindel
kann sich in ihrer flexiblen Region biegen und somit bei
Beschleunigung und Abbremsung kaum mehr ausscheren. Die
maximale Betriebsgeschwindigkeit kann in der Hälfte der
Zeit als bisher erreicht werden. Durch die Kontrolle der
Vibration in Spindel und Befestigung vermindert sich
auch die Geräuschentwicklung und die Tendenz zum "Marschie
ren" der Zentrifuge.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung darge
stellt und wird nachstehend näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die Seitenansicht einer Zentrifuge, teil
weise im Schnitt, mit einer flexiblen Welle;
Fig. 2 einen vergrößerten Längsschnitt durch die
flexible Welle von Fig. 1;
Fig. 3 und 4 Querschnitte nach den Linien 3-3 bzw.
4-4 in Fig. 2 und
Fig. 5 bis 7 vereinfachte Darstellungen ähnlich
Fig. 1, die die Form der flexiblen Welle während
der ersten, zweiten bzw. dritten Schwingungsphase
zeigen.
Fig. 1 zeigt eine Zentrifuge mit einem Motor 14,
einem Rotor 16 und einer flexiblen Welle 18, die ein
Drehmoment vom Motor 14 auf den Rotor 16 überträgt. Ins
besondere handelt es sich dabei um eine auf dem Boden
stehende Hochträgheitszentrifuge, wie sie zur Blutauf
trennung verwendet wird. Die maximale Betriebsgeschwindig
keit beträgt 6000 U/min und die durchschnittliche Be
triebsgeschwindigkeit beträgt 4200 U/min mit einem Hoch
trägheitsrotor von ca. 53,34 cm Durchmesser. Die
Konstruktion der Welle 18 ist jedoch nicht auf
einen bestimmten Zentrifugentyp oder eine bestimmte Be
triebsgeschwindigkeit begrenzt. Die Konstruktion der Welle 18
kommt allerdings besonders dann zur Geltung, wenn die
Betriebsgeschwindigkeiten hoch genug sind, um die Welle
in den zweiten oder dritten Schwingungszustand zu versetzen.
Der Motor 14 ist auf einen Block 20 aufgeschraubt, dessen Bodenplatte, die
Stahlplatte 22 auf drei gummiartigen Federungen 24 ruht.
Die Schrauben 26 führen jeweils durch die Bodenplatte
und eine Federung 24 und verankern den Block 20 mit der
festen Unterlage 28. Die elastische Federung hat vertikale
und horizontale Komponenten, um die entstehende Vibrations
energie abzufangen.
Wie aus den Fig. 2 bis 4 hervorgeht, hat die Welle 18
eine flexible Spindel 30 von langer, dünner Gestalt und
kreisförmigem Querschnitt. Der Mittelteil 32 der Spindel
30 ist von geringerem Durchmesser als das obere und untere
Ende, die als Verbindungsstücke 34, 36 dienen. Das untere Ver
bindungsstück 36 ist auf der Antriebswelle 38 des Motors 14
zentriert. Der Durchmesser des Verbindungsstücks 36
ist klediner als der der Antriebswelle 38 des Motors 14.
Eine innere Hülse 40 umgibt den Mittelteil 32 mit einem
Zwischenraum 42. Die Hülse 40 reicht nach oben bis kurz
unter das obere Verbindungsstück 34. Ein unterer Klemmteil
40 a der Hülse 40 umfaßt fest die Antriebswelle 38. Der
Klemmteil 40 a hält das Verbindungsstück 36 umschlossen.
Ein länglicher Spalt 44 des Klemmteils 40 a ist von Schrau
ben 46 durchdrungen, um das Verbindungsstück 36 mit der
Antriebswelle 38 fest zu verbinden. Wie aus Fig. 4 ersicht
lich, werden die Schrauben 46 von einer Seite des Spaltes
44 in das gegenüberliegende Gewinde eingeschraubt. Das Ver
bindungsstück 36 ist mit einem Stift 48 im Klemmtel 40 a
verankert.
Das obere Verbindungsstück 34 ist in ähnlicher Weise mit
einem Stift 52 im Rotor-Anschlußteil 50 befestigt. Das
obere Ende des Verbindungsstücks 34 sitzt eng in einem
Gewindeteil 50 a des Anschlußteils 50. Gleich unterhalb des
Gewindeteils 50 a beginnt ein konischer Teil 50 b. Der
Rotor 16 hat eine entsprechende konische Oberfläche und
ein Gewinde, in das das Anschlußteil 50 hineinpaßt. Um ein
Verklemmen des Rotors mit dem Anschlußteil zu vermeiden,
ist die konische Oberfläche mit einem nichtgalvanisierten
Nickel/PTFE-Belag versehen.
Der Anschlußteil 50 läuft nach unten in eine äußere Hülse
54 aus, die die Spindel 30 und die Hülse 40 konzentrisch
mit einem Zwischenraum 56 umgibt. Die Hülse 54 endet unten
kurz vor dem Verbindungsstück 36. Die Welle 18, die Hülse
40 und die äußere Hülse 54 sind konzentrisch zueinander
und drehen sich um dieselbe Rotationsachse 57. Wenn die
Zentrifuge nicht oder nur bei einer Geschwindigkeit unter
halb der ersten kritischen Phase läuft, liegen die Antriebs
welle 38 und die Massenzentren von Motor 14 und Rotor 16
ebenfalls auf der Achse 57.
Wesentlich ist die weitreichende Über
lappung der inneren Hülse 40 und der äußeren Hülse 54, so
daß zusammen mit den schmalen Zwischenräumen 42 und 56
die laterale Ausschwenkung von Rotor 16, Anschlußteil 50
und oberem Verbindungsstück 34 von der zentralen Rotations
achse 57 eingeschränkt wird. Insbesondere wird die Ab
weichung so weit eingeschränkt, daß die Spindel 30 nicht
bleibend verformt oder sonstwie beschädigt wird. Mechani
sche Beanspruchungen, die beim Laden oder Wechseln des
Rotors oder durch ein Ungleichgewicht während des Betriebes
entstehen, können sich so auf die relativ empfindliche
Spindel 30 nicht schädlich auswirken.
Die Spindel 30 kann aus rostfreiem Stahl herge
stellt sein. Die Hülse 40 und der Anschlußteil 50, einschließ
lich der äußeren Hülse 54, können ebenfalls
aus rostfreiem Stahl gefertigt sein. Die Spindel 30 sollte für
4 Stunden auf 640°C erhitzt und luftgekühlt werden, um
die Spindel 30 ohne zusätzliche Härtung zu verstärken. Um
Schmutz und Belag von den Stahlteilen zu entfernen, werden
sie für 20-30 Minuten in eine warme Lösung von 20% Vol.
Salpetersäure und 22 g/l Natriumdichromat gegeben.
Die Spindel 30 und besonders ihr Mittelteil 32, sind ge
nügend dick, um große Torsionskräfte auszuhalten. Ihr
Durchmesser bietet auch genügend Steifheit, um Unwuchten
relativ zur vertikalen Rotationsachse 57 auszugleichen,
wie weiter unten noch genauer ausgeführt wird. Die Länge
der Spindel 30, und besonders des Mittelsteils 32, steht
in einem besonderen Verhältnis zum Durchmesser, um besagte
Funktionen zu erfüllen, die auch im folgenden weiter be
schrieben werden.
In den Fig. 5 bis 7 ist das Verhalten der flexiblen Welle
18 während des Betriebes der Zentrifuge 12 dargestellt. In
jeder Zeichnung ist die flexible Spindel 30 durch eine
Linie, die die axiale Mittellinie repräsentiert, angezeigt.
Die Biegung der Welle 18 ist natürlich weit übertrieben,
da die seitliche Ablenkung normalerweise etwa einige Hun
derstel eines Zentimeters beträgt. Vor Betrieb der Zentri
fuge sind Rotor 16, Spindel 30 und Antriebswelle 38 vertikal
mit der Rotationsachse 57 ausgerichtet und die innere Hülse
40 sowie die äußere Hülse 54 sind konzentrisch mit der Spindel
30 über deren gesamte Länge. Laden oder Wechseln des Rotors 16
könnte die Spindel 30 bleibend verbiegen, aber die sich über
lappenden Hülsen 40, 54 beschränken eine Biegung so weit,
daß kein bleibender Schaden entsteht. Zu Beginn der Rotation
drehen sich Rotor 16, Spindel 30 und Antriebswelle 38 um
ihre gemeinsame vertikale Achse 57. Wenn die erste kritische
Geschwindigkeit erreicht wird, geht die Spindel 30 in die
erste kritische Schwingung über (Abb. 5). Der Rotor 16 liegt
schräg zur Horizontalen und sein Massenzentrum beschreibt
eine kreisförmige Bewegung um die Achse 57. Der Motor 14 ist
leicht gegenüber dem Block 20 geneigt. Die Biegung der Spin
del 30 entwickelt eine Federwirkung, die der Ungleichgewichts
kraft des Rotors 16 entgegenwirkt. In diesem ersten Zustand
neigen sich auch der Motor 14 und die Antriebswelle 38 seit
lich im selben Rhythmus wie der Rotor 16, jedoch meist in
weit geringerem Ausmaß.
Es ist ein besonderes Merkmal der Spindel 30, daß durch ihre
Biegung automatisch ein Ausbalancieren der Zentrifugenteile
erreicht wird. Die Spindel 30 ist so proportioniert, daß
ihre Biegung und die damit verbundenen Spannungen im flexib
len Mittelteil 32 der Spindel 30 auftreten. Fig. 5 zeigt,
daß der untere Teil des Mittelteils 32 generell mit der Mittel
linie übereinstimmt, der obere Teil jedoch zum schrägen
Rotor 16 geneigt ist.
Mit zunehmender Rotationsgeschwindigkeit wird eine zweite
kritische Geschwindigkeit erreicht und die Spindel 30 geht
in einen zweiten Schwingungszustand über, wie in Fig. 6 ange
deutet. In dieser Phase biegt sich die Spindel 30 S-förmig
und Rotor 16 und Motor 14 neigen sich aus der Horizontalen
nicht mehr im gleichen Rhythmus. Der Rotor 16 neigt sich
weniger als der Motor 14 und wesentlich weniger als während
der ersten kritischen Phase. Wie beim ersten Zustand wird
auch hier durch die besondere Wellenkonstruktion ein automati
sches Ausbalancieren erreicht. Diese Eigenschaft bewährt sich
auch bei höheren Geschwindigkeiten, wenn eine dritte kritische
Phase erreicht wird und die Spindel 30 in einen dritten Schwin
gungszustand, eine zusammengesetzte S-Form (Fig. 7), übergeht.
Die Kontrolle der Abbiegung durch die Hülse 40 und die
äußere Hülse 54 sind auch wichtig während des Betriebs. Bei
einer starken Unwucht, z. B. bei Fehlen eines Probenbehälters,
verhindern die innere Hülse 40 und die äußere Hülse 54 eine
zu weite Ausscherung, die zu bleibender Deformierung der
Spindel und möglicherweise auch zur Beschädigung des Motors
14 führen könnte. Diese Beschränkung ist wichtig, wenn auch
die Zentrifuge selbst einen Unwuchtanzeiger hat, der auto
matisch die Bremsen in Betrieb setzt, da ein Ungleichgewicht
so plötzlich oder heftig auftreten kann, daß Spindel oder
Motor beschädigt werden, bevor die Bremsen wirken können.
Außerdem ist das untere Verbindungsstück 36
wesentlich schmaler als die Antriebswelle 38. Aufgrund dieses
Unterschiedes würde eine unkontrollierte Unwucht zwar die
Spindel 30 beschädigen, aber nicht auf den Motor übergreifen.
Bei einem Ausführungsbeispiel der Zentrifuge 12 mit einer
Betriebsgeschwindigkeit von 6000 U/min und auswechselbaren
Rotoren kann ein Rotor z. B. 53,34 cm Durchmesser haben, der
sechs 1-Liter-Proben hält. Die Spindel 30 hat eine Gesamt
länge von 21,84 cm. Die Verbindungsstücke 34 und 36 sind 3,18
und 3,8 cm lang und jedes hat einen Durchmesser von 2,54 cm.
Der Mittelteil 32 der Spindel hat eine Länge von 14, 6 cm und
einen Durchmesser von 0,64 cm. Die Verbindungsstücke 34, 36
gehen in das Mittelteil 32 mit leichtem Bogen über; diese
Schultern haben einen Bogenradius von etwa 0,97 cm. Das untere
Ende der flexiblen Spindel 30 befindet sich 33,66 cm über
dem Block 20 für den Motor 14 und das Massezentrum des Rotors 16 liegt
48,3 cm über dem Block 20 für den Motor 14. Die innere Hülse 40 hat eine
Gesamtlänge von 20,78 cm; der Klemmteil 40 a erstreckt sich
7,32 cm bis zum Beginn des Verbindungsstücks 36. Der innere
Durchmesser ist 0,95 cm am Verbindungsstück 36. Der äußere
Durchmesser am Mittelstück 32 ist 1,52 cm. Bei Zentrierung
ist der erste Zwischenraum 42 ringförmig mit einer gleichblei
benden Weite von 1,29 m.
Der Anschlußteil 50 hat eine Gesamtlänge von 17,78 cm, wobei
der Gewindeteil 50 a 1,78 cm lang, der konische Abschnitt 50 b
3,02 cm lang ist und die äußere Hülse 54 sich 10,80 cm von
der Kante 60 nach unten erstreckt. Das obere Verbindungsstück
34 steckt in einer Bohrung mit einem inneren Durchmesser
von 0,95 cm und einer Länge von 3,18 cm. Die äußere Hülse 54
hat einen inneren Durchmesser von 1,78 cm und einen äußeren
Durchmesser von 2,29 cm. Der innere Durchmesser ist gleich
bleibend mit 13,49 cm vom unteren Ende. Bei Zentrierung ist
der Zwischenraum 56 ringförmig und von gleichförmiger Weite
von 1,29 mm.
Der Rotor 16 ist etwa 19 kg schwer, hat ein horizontales
Trägheitsmoment von 64,85 kg/cm2 und ein polares Trägheits
moment von 129,63 kg/cm2. Sein Massezentrum liegt 48,26 cm
über der Motorbefestigung. Der Motor wiegt etwa 21 kg, die
Höhe des Massezentrums liegt bei 15,24 cm; das horizontale
Trägheitsmoment beträgt 30,62 kg/cm2 und die Armatur hat ein
polares Trägheitsmoment von 0,60 kg/cm2. Die Befestigung
besteht aus drei elastischen Federungen 24, die in gleichem
Abstand auf einem Ring von 17,78 cm Durchmesser angebracht sind.
Die Konstante der vertikalen Spannkraft der Befestigung
beträgt 357,14 kg/cm und die laterale Konstante beträgt
89,29 kg/cm.
Mit den angegebenen Daten erreicht die Zentrifuge die
erste kritische Geschwindigkeit bei 227 U/min, die zweite
kritische Geschwindigkeit bei 1134 U/min und die dritte
kritische Geschwindigkeit bei 3274 U/min. Das Zentrum der
Rotorneigung in diesen Phasen liegt bei 28,40 cm, 20,52 cm
bzw. 21,51 cm unterhalb des Massezentrums. In der ersten
und zweiten Phase liegt das Zentrum der Motorneigung 19, 40
bzw. 61,22 cm unterhalb des Massezentrums des Motors. In
der dritten Phase liegt das Zentrum der Neigung 1,12 cm über
halb des Massezentrums des Motors. In der ersten Phase ver
hält sich die Rotorversetzung zur Motorversetzung wie 4.1 : 1
in der zweiten Phase ist das Verhältnis 1 : 2.6; in der drit
ten Phase ist das Verhältnis 1 : 1.6.
Claims (9)
1. Welle zur Übertragung eines Drehmoments von einem Motor,
der auf einer elastischen Unterlage befestigt ist,
auf den Rotor einer Zentrifuge mit einer flexiblen
Spindel, deren oberes Ende mit einem Anschlußteil ver
bunden ist, der auswechselbar einen Rotor trägt, wobei
das untere Ende der Spindel mit dem Motor verbunden
ist und die Spindel einen relativ langen, dünnen und
flexiblen Mittelteil zwischen Endstücken aufweist und
von ineinandergreifenden Hülsen umgeben ist,
gekennzeichnet durch
- - eine innere rohrförmige Hülse (40), die mit dem Motor (14) verbunden ist und sich senkrecht zum Rotor (16) erstreckt,
- - eine äußere rohrförmige Hülse (54), die mit dem An schlußteil (50) verbunden ist und sich senkrecht zum Motor (14) erstreckt,
- - wobei die beiden rohrförmigen Hülsen (40, 54) konzen trisch die Spindel (30) umgeben und erste sowie zweite Zwischenräume (42, 56) zwischen dem Mittelteil (32) der Spindel (30) einerseits und zwischen sich selbst definieren, wobei der Mittelteil (32) der Spindel (30) bei seiner Schwingung bei der ersten und zumindest auch der zweiten kritischen Geschwindigkeit eine Eigenbalance erreicht und
- - eine derartige Abstimmung der Längen der beiden rohr förmigen Hülsen (40, 54) einerseits und der Weiten der Zwischenräume (42, 56) andererseits, daß die seitliche Ausbiegung des Mittelteils (32) der Spindel (30) infolge einer Deformation über ihre ganze Länge zu keiner bleibenden Verformung bei der ersten und zumindest auch der zweiten kritischen Geschwindigkeit führt.
2. Welle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß einer der ersten und zweiten Zwischenräume (42, 56),
die an der Welle (18) anliegen, ausreichend ist, um
die Schwingung der Welle (18) während des selbsttätigen
Ausbalancierens zu erlauben.
3. Welle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß der Rotor (16) mit einer lateralen Abweichung von der vertikalen Rotationsachse (57) rotiert und
- - daß die Welle (18) eine Spannkraft entwickelt, die das polare Trägheitsmoment des Rotors (16) ausbalan ciert.
4. Welle nach Anspruch 1-3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste und zweite rohrförmige Hülse (40, 54)
jeweils bis kurz vor die Verbindungsstücke (34, 36)
reicht.
5. Welle nach Anspruch 1-4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das untere Verbindungsstück (36) einen wesentlich
kleineren Durchmesser hat als die Antriebswelle (38)
des Motors (14).
6. Welle nach Anspruch 1-5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der flexible Mittelteil (32) der Spindel (30) sich
vertikal über eine Länge von 14,60 cm erstreckt und
einen Durchmesser von 0,64 cm hat.
7. Welle nach Anspruch 1-6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die ersten und zweiten ringförmigen Zwischenräume
(42, 56) je eine Weite von ca. 1,29 mm haben und die
innere Hülse (40) sich mit der äußeren Hülse (54) um
etwa 129 mm überlappt.
8. Welle nach Anspruch 1-7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlußteil (50) einen konischen Teil (50 b)
hat, auf dem der Rotor (16) aufliegt, und der Teil
(50 b) mit einem harten Material beschichtet ist, das
ein Verklemmen verhindert.
9. Welle nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Beschichtungs-Material eine nichtgalvanisierte
Nickelpreparation mit PTFE ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/891,341 US4201066A (en) | 1978-03-29 | 1978-03-29 | Flexible shaft construction for a high inertia centrifuge |
Publications (2)
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