DE3048071C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Aus "Feinwerktechnik" 68 (1964) S. 383-390 sind magnetisch
entlastete Lager bekannt, die eine koaxiale Anordnung von
Ringmagneten unterschiedlicher axialer Länge aufweisen. Dabei
sind zwei Ringmagnete mit kürzerer Längsabmessung jeweils einem
Ringmagneten mit größerer Längsabmessung zugeordnet und im
Bereich von dessen Enden in der Weise angeordnet, so daß z. B. der
Südpol des kürzeren Ringmagneten in die gleiche axiale Richtung
wie der Südpol des längeren Ringmagneten weist, während aber der
andere kürzere Ringmagnet in umgekehrter Ausrichtung angeordnet
ist. Bei dieser Lageranordnung taucht der eine Magnet in den
anderen ein und die magnetische Kraft ist in an sich bekannter
Weise von der Eintauchtiefe abhängig. Hierbei geht es darum, eine
stabile Lageranordnung vorzusehen.
In der FR-PS 67 101 erster Zusatz zu FR-PS 8 76 922 wird eine Ringmagnetanordnung für ein
ähnliches Lager beschrieben, wobei jeweils einem längeren Ring-
oder Stabmagneten in Achsrichtung kürzere Ringmagnete an dessen
Enden zugeordnet sind.
Auch in der DE-AS 11 65 144 wird eine symmetrische Ringmagnet
anordnung offenbart, die zur Lagerung einer Zentrifugalpumpe
dient, wobei mehrere Ringmagnete einander zugeordnet sind. In der
"VDI-Zeitschrift" 110 (1968) S. 1141-1143 werden allgemeine
Betrachtungen zu den Änderungen der Kraft bei axialer Ver
schiebung eines kürzeren Stabmagneten relativ zu einem in
Achsrichtung längeren Ringmagneten wiedergegeben und die
US-PS 24 86 939 beschreibt kegelstumpfförmige magnetische
Lagerkörper.
Ferner werden in "VALVO-Berichte" Band XIX (1974) S. 29-40, Permanentmagne
te und ihre Weiterentwicklung dargestellt. Dabei wird unter
anderem auch auf einen AlNiCo-Werkstoff eingegangen.
Aus der NL-Patentanmeldung 78 00 866 bzw. der entsprechenden
DE-OS 29 02 492 ist ein Lager bekannt, das einen Rotor von unten
abstützt. Wie in dieser Anmeldung beschrieben ist, neigen lange
Rotoren zum Kürzerwerden, wenn sie mit einer hohen Geschwindig
keit umlaufen, was auf die axiale Kontraktion zurückzuführen ist,
die durch die Tangentialbeanspruchung in den Teilen des Rotors
bewirkt wird. Dieses Lager ermöglicht eine axiale Verschiebung,
z. B. eines Drehzapfens bei einer gegebenen Drehzahl, um so die
axiale Kontraktion auszugleichen, wobei sich zwischen zwei
Lagerflächen ein Fluid befindet, und dessen Abstand durch den
Druck des Fluids eingestellt werden kann. Ein solches Lager, das
über den Fluiddruck gesteuert wird, ist im Vergleich zu dem
eingangs genannten Radiallager sehr aufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannte
Ringmagnetanordnung so auszubilden, daß sie für einen Rotor einer
Ultrazentrifuge geeignet ist, bei der sich aufgrund der hohen
Drehzahl eine Verkürzung des Rotors gegenüber dem Ruhezustand
ergibt.
Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1 gelöst.
Die unterschiedlich langen Ringmagnete sind in Achsrichtung
derart zueinander versetzt angeordnet, daß im Ruhezustand die
einen gleichen Pole der beiden Ringmagnete näher aneinanderlie
gen als die gegenüberliegenden, während bei der Betriebsdrehzahl
eine Verkürzung des Rotors in einer Verschiebung der Ringmagnete
relativ zueinander führt, wobei die anderen gleichen Pole der
beiden Ringmagneten näher aneinander zu liegen kommen.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen dargelegt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der nachfolgenden
Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine magnetische Ringanordnung;
Fig. 2 eine vertikale Schnittansicht der in Fig. 1 gezeigten
Ringanordnung;
Fig. 3 eine vertikale Schnittansicht einer abgewandelten
Ausführungsform von Fig. 2, die mit einem Kugellager
versehen ist;
Fig. 4 eine Draufsicht einer Ringmagnetanordnung mit einem
genau erkennbaren Spalt zwischen den zylindrischen
Teilen;
Fig. 5 eine vertikale Schnittansicht der Ringmagnetanordnung
von Fig. 4;
Fig. 6 eine vertikale Schnittansicht einer Ringmagnetan
ordnung, bei der der innere zylindrische Magnet aus
zwei gesonderten Ringmagneten besteht;
Fig. 7 ein Diagramm zur Verdeutlichung der Stabilität in
Abhängigkeit der Axialverschiebung X eines sich
drehenden Ringmagneten;
Fig. 8 ein Diagramm der Axialkraft P in Abhängigkeit der
Axialverschiebung X eines sich drehenden Ringmagneten,
die auf diesen Ringmagneten durch die anderen stationä
ren Magneten der Magnetanordnung ausgeübt wird;
Fig. 9 eine schematische Ansicht einer Ausführungsform einer
Ringmagnetanordnung;
Fig. 10 eine Querschnittsansicht eines zylindrischen Magneten,
der sich aus mehreren Ringmagneten zusammensetzt;
Fig. 11 eine Querschnittsansicht eines zylindrischen Magneten,
der in Richtung der Zylinderachse magnetisiert ist;
Fig. 12 eine Querschnittsansicht eines zylindrischen Magneten,
der konusförmig koaxial zu der Zylinderachse magneti
siert ist;
Fig. 13 eine Querschnittsansicht eines zylindrischen Magneten,
der in einer Querschnittsebene in einer gekrümmten
Richtung magnetisiert ist;
Fig. 14 eine abgewandelte Ausführungsform von Fig. 13; und
Fig. 15 einen eingebauten Ringmagneten.
In Fig. 1 sind zwei magnetische Ringe 1 und 2 gezeigt, die
ineinander unter Einhaltung eines kleinen Zwischenraums passen.
In Fig. 2 ist eine vertikale Querschnittsebene derselben Ringe
gezeigt, wobei übereinstimmende Magnetpole in dieselbe axiale
Richtung ausgerichtet sind. Bei 3 ist ein Zwischenraum vor
gesehen, in den ein Schmiermittel eingebracht werden kann. In
Fig. 3 ist ein Satz von magnetischen Ringen 4 und 5 gezeigt, die
in ähnlicher Weise wie in Fig. 2 ineinander passen, wobei sie
aber ein Kugellager 7 aufweisen, das zwischen den Ringen 4 und
5 angeordnet ist.
In Fig. 4 ist eine Draufsicht einer Ringmagnetanordnung gezeigt,
wobei ein Spalt zwischen den Ringen 1 und 2 vorhanden ist. Eine
vertikale Schnittansicht dieser Ringmagnetanordnung ist in Fig.
5 dargestellt.
Fig. 6 zeigt einen inneren Magnetzylinder 8, der aus zwei
gesonderten Zylindern 9 und 10 besteht, die derart angeordnet
sind, daß ungleiche Pole aufeinanderliegen.
In Fig. 7 ist die Stabilität S, mit der der Rotor auf der
Lagerachse gehalten wird, in Abhängigkeit von der Axialver
schiebung X dargestellt, wobei sich die Stabilität mit der
axialen Auslenkung des Rotors von der Mittelstellung 0 in eine
der beiden axialen Richtungen erhöht d. h., daß sich die radiale
Kraft, mit der der Rotor von der Lagerachse wegbewegt wird, umso
größer wird, je weiter der Rotor aus der Mittelstellung 0
ausgelenkt wird.
Bei einer Auslenkung des Rotors von der Mittelstellung erhöhen
sich gemäß Fig. 8 die axialen Rückstellkräfte. Diese Erhöhung der
axialen Rückstellkräfte macht sich auch bei einer radialen
Auslenkung bemerkbar, indem sie ein schnelleres Anwachsen der
radialen Rückstellkräfte verursacht. Durch die Verkürzung des
Rotors bei hohen Drehzahlen wird eine Auslenkung des Rotors aus
der Ruhestellung a in Richtung b bewirkt, wodurch der Rotor
sowohl in der Ruhestellung bei a als auch in der Arbeitsstellung
bei b eine hervorragende radiale Stabilität aufweist.
In Fig. 8 ist die Axialkraft P in Abhängigkeit der axialen
Verschiebung X längs der Lagerachse dargestellt. Wenn sich der
äußere Magnet in der Mitte des inneren Magneten befindet, liegen
die Südpole genausoweit voneinander entfernt wie die Nordpole,
so daß sich alle Axialkräfte gegenseitig aufheben. Sobald jedoch
der äußere Magnet etwas axial ausgelenkt wird, überwiegt die
rücktreibende Kraft und es ergibt sich eine in die Mitte
gerichtete resultierende Kraft unabhängig von der axialen
Auslenkrichtung. Fig. 8 zeigt, daß die Rückstellkraft mit der
Auslenkung zunimmt.
Die axiale Bewegung ist eine ungedämpfte elastische, im Gegensatz
zur radialen, die eine für die Stabilität des Rotors vorteilhafte
Dämpfung aufweist.
Beim Stoppen des Rotors befindet sich die mittlere Querschnitts
ebene des äußeren Magneten bei c, um allmählich nach rechts
verschoben zu werden. Bei der normalen Arbeitsgeschwindigkeit
wird der Punkt d erreicht. Die Richtung der Axialkraft wird somit
umgekehrt.
Fig. 9 zeigt den Aufbau einer Ringmagnetanordnung einschließlich
eines Rotorabschnittes. Der innere längere Magnet 11 ist als
stationärer Magnet an einem Magnethalter 12 fest angebracht,
wobei die Verbindung im allgemeinen durch Kleben ausgeführt wird.
Der Magnethalter hängt über stabförmige Elemente 13 von einem
Teil 14 des Gehäuses der Anordnung herab. Der sich drehende
Magnet 15 ist fest an dem schematisch angedeuteten Rotor 16
angebracht. Dieser Rotor kann mit Hilfe einer Lagerung gehalten
werden, wie beispielsweise in Fig. 1 der NL-Patentanmeldung
75 08 143 gezeigt ist.
Die stabförmigen Elemente 13 können elastisch ausgeführt sein,
um Federkräfte sowohl nach oben als auch zur Seite aufnehmen zu
können.
Mit 18 ist eine magnetische Abschirmung bezeichnet, die bei
spielsweise aus Aluminium besteht. Der Halter 12 kann auch aus
einem nichtmagnetischen Material hergestellt sein. In Fig. 10 ist
gezeigt, auf welche Weise der magnetische Zylinder 15 aus Fig.
9 auch anders ausgestaltet sein kann, indem er eine Anzahl von
Magnetringen aufweist, die mit ungleichen Polen übereinanderlie
gend aufgestapelt sind, wobei die Ringe ungleiche Innendurch
messer haben.
In Fig. 11 ist eine Querschnittsansicht eines Magnetzylinders
gezeigt, der in vertikaler Richtung magnetisiert ist, wobei sich
der Bereich größter Feldstärke im mittleren Bereich des Magneten
den befindet.
In Fig. 12 befinden sich die Bereiche größter Feldstärke an den
Ecken 24 und 25 der Querschnittsansicht.
In Fig. 13 ist ein Magnet gezeigt, bei dem die Bereiche stärkster
Feldstärke bei 26 und 27 angeordnet sind.
In Fig. 14 ist ein Magnet gezeigt, bei dem die Bereiche größter
Feldstärke bei 28 und 29 liegen.
Fig. 15 stellt eine Ausführungsform von Fig. 14 dar, bei der der
Magnet aus zwei Zylindern 30 und 31 sowie zwei Endringen 32 und
33 besteht. Teile 34 und 35 sind aus einem Material hergestellt,
das magnetische Abschirmeigenschaften aufweist. Eine sog.
schwimmende magnetische Lagerung bzw. ein magnetisch freihängen
der Rotor wird erreicht, wenn die in Fig. 6 verwendeten Magnete
so stark sind, daß nach der Montage der äußere und innere Ring
magnetisch so fest verbunden sind, daß alleine dadurch der Rotor
gehalten werden kann. Eine solche Lagerung weist minimalste
Lagerverluste auf.
Bei einer schwimmenden magnetischen Lagerung entspricht die
magnetische Flußverteilung zweckmäßigerweise der in Fig. 13
gezeigten für den längeren Magneten und der in Fig. 14 gezeigten
für den kürzeren Magneten.
Es ist auch möglich, eine Flußverteilung analog zu der in Fig.
12 gezeigten Ausführungsform für zwei Ringelemente zu verwenden,
die ähnlich wie die Ringe 9 und 10 in Fig. 6 zusammengesetzt
sind. Der obere Ring 9 hat dieselbe Flußrichtung wie Fig. 12 und
der Ring 10 hat die Flußrichtung, die von der linken unteren Ecke
zur rechten oberen Ecke verschoben ist, so daß man eine in
gebrochenen Linien angedeutete Annhährung der Flußverteilung von
Fig. 13 erhält.
Bei schwimmenden Lagerungen ist es vor allem erforderlich, daß
man eine radiale symmetrische Flußverteilung in den kreisförmi
gen Ringen hat, die so genau wie möglich eingehalten wird, um
eine genaue zentrische Ausrichtung der schwimmend gelagerten
Teile zu gewährleisten.
Durch die Gestaltung der oberen und unteren Endränder durch
Krümmungen oder Vertiefungen oder ähnlichen Formabweichungen
können die magnetischen Eigenschaften bzw. Kennwerte der
Magnetringe beeinflußt werden.
Falls keine schwimmende Lagerung verwendet wird, muß dafür
gesorgt werden, daß der Rotor durch ein Axialstützlager von unten
gestützt wird.
Claims (15)
1. Ringmagnetanordnung mit koaxial zueinander angeordneten
Ringmagneten, die in
Achsrichtung unterschiedliche Längsabmessungen haben,
wobei gleiche
Pole in dieselbe axiale Richtung weisen und ein
Ringmagnet drehbar am Rotor und der andere am Stator
angebracht ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Ruhestellung des Rotors die sich senkrecht
zur Rotationsachse erstreckenden Mittelebenen der
beiden Ringmagnete (11, 15) in axialer Richtung derart
versetzt angeordnet sind, daß die einen Pole der beiden
Ringmagnete näher aneinanderliegen als die
gegenüberliegenden Pole, während bei der Nenndrehzahl
durch Verkürzung des Rotors die letzteren
Pole näher aneinanderliegen als die ersteren.
2. Ringmagnetanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in der Ruhestellung des Rotors erzeugte axiale
Magnetkraft in Gegenrichtung zu der axialen Magnetkraft
beim Betrieb mit normaler Arbeitsgeschwindigkeit zeigt,
wobei die beiden Axialkräfte vom Betrag etwa gleich sind.
3. Ringmagnetanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rotor (16) am anderen Ende mittels eines Axiallagers
gelagert ist, so daß durch die Ringmagnetanordnung auf dem
Rotor (16) in Ruhestellung eine axiale Zugkraft und beim
Betrieb mit der Arbeitsgeschwindigkeit eine axiale Druck
kraft ausgeübt wird.
4. Ringmagnetanordnung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stabilität, mit der der Rotor auf der Mittelachse
der Ringmagnetanordnung gehalten wird, von der axialen
Stellung der Ringmagnete (11, 15) abhängt, und sowohl in der
Ruhestellung des Rotors als auch im Betrieb mit der normalen
Arbeitsgeschwindigkeit ein Maximum aufweist.
5. Ringmagnetanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der längere Ringmagnet (8, 11) aus übereinanderliegenden
Ringmagneten (9, 10) aufgebaut ist, wobei die sich berühren
den Enden der Ringmagnete (9, 10) unterschiedliche Pole
aufweisen.
6. Ringmagnetanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ringmagnete an den Enden Bereiche mit unterschied
lich starkem Magnetfluß aufweisen.
7. Ringmagnetanordnung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bereich stärksten Magnetflusses sich in der Mitte
der Magnetenden befindet.
8. Ringmagnetanordnung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Bereich des stärksten Magnetflusses entweder
am inneren oder äußeren Rand der Magentenden befindet.
9. Ringmagnetanordnung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bereiche des stärksten Magentflusses für den Nordpol
sich am äußeren Rand des Ringmagneten und für den Südpol am
inneren Rand befinden oder in umgekehrter Weise angeordnet
sind.
10. Ringmagnetanordnung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bereiche stärkster Magnetfeldstärke an denselben
bzw. unterschiedlichen Wandflächen der Ringmagnete angeord
net sind.
11. Ringmagnetanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens der kürzere zylindrische Magnet (1, 15) aus
einer Kobalt-Samariumlegierung hergestellt ist.
12. Ringmagnetanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der längere Ringmagnet (8, 11) mit einem Magnethalter
(12) verbunden ist, wobei der Magnethalter über stabförmige
Elemente (13) an dem Gehäuse (14) aufgehängt ist und die
stabförmigen Elemente (13) sowohl nach oben als auch zur
Seite gerichtete Kräfte aufnehmen können.
13. Ringmagnetanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Magnetanordnung nach außen hin durch ein nicht
ferromagnetisches Material (18), wie Aluminium, magnetisch
abgeschirmt ist.
14. Ringmagnetanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die magnetischen Kräfte der Ringmagnetanordnung groß
genug sind, um eine freischwimmende magnetische Lagerung
auszubilden.
15. Ringmagnetanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein Magnetrand von einer Ebene senkrecht zur
Drehachse abweicht.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: ASSMANN, E., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. KLINGSEISEN, |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |