DE2814569A1 - Verfahren zum bearbeiten von auf einem aufzeichnungstraeger gespeicherten texten - Google Patents
Verfahren zum bearbeiten von auf einem aufzeichnungstraeger gespeicherten textenInfo
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Description
28U569
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT Unser Zeichen Berlin und München VPA 78 P 2 3 3 3 BRD
Verfahren zum Bearbeiten von auf einem Aufzeichnungsträger gespeicherten Texten.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Bearbeiten von auf einem Aufzeichnungsträger gespeicherten Texten,
die in Form von Blöcken mit gleicher Blocklänge seriell auf einer ersten Spur des Aufzeichnungsträgers gespeichert
sind.
Aus der DE-OS 23 36 618 ist ein Verfahren zum Korrigieren
von auf einem Aufzeichnungsträger gespeicherten Texten bekannt. Bei diesem Verfahren wird beim nachträglichen
Einfügen eines Blockes zwischen auf dem Aufzeichnungsträger
bereits gespeicherten Blöcken der an der Einfügungsstelle stehende Block vom Aufzeichnungsträger gelesen und
zwischengespeichert. Anschließend wird der einzufügende Block anstelle des gelesenen Blocks auf den Aufzeichnungsträger
aufgezeichnet. Danach werden alle folgenden Blöcke einzeln vom Aufzeichnungsträger gelesen, zwischengespeichert
und um die Länge des eingefügten Blocks verschoben, wieder auf den Aufzeichnungsträger aufgezeichnet. Dieses
Ret 1 Ram /29.3.1978
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- γ - VPA 78 P 2 3 3 3 BRD
bekannte Verfahren erfordert eine verhältnismäßig große Zeitdauer, wenn nach der Stelle, an der der Block einzufügen
ist, eine Vielzahl von weiteren Blöcken gespeichert ist, da jeder Block einzeln vom Aufzeichnungsträger gelesen
und um die Länge des eingefügten Blocks verschoben wieder aufgezeichnet wird. Wenn mehrere Blöcke einzufügen
sind, muß der Vorgang entsprechend häufig wiederholt werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, das eine Bearbeitung von auf einem Aufzeichnungsträger
gespeicherten Texten auf einfache Weise und in verhältnismäßig kurzer Zeitdauer ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei dem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß der jeweils zu
bearbeitende Block in einem mit einer Ein/Ausgabeeinheit verbundenen Arbeitsspeicher gespeichert wird, daß der jeweils
vorhergehende Block bzw. der jeweils nachfolgende Block in einem mit dem Arbeitsspeicher und einer Schreibeinheit
bzw. einer Leseeinheit für den Aufzeichnungsträger verbundenen ersten bzw. zweiten Zwischenspeicher gespeichert
wird, daß die Blöcke unter Verwendung der Ein/ Ausgabeeinheit im Arbeitsspeicher bearbeitet werden und
daß nach dem Erreichen der höchsten Adresse des Arbeitsspeichers beim Bearbeiten eines Blockes dieser Block in
den ersten Zwischenspeicher und der nachfolgende Block vom zweiten Zwischenspeicher zum Arbeitsspeicher übertragen
wird.
Das Verfahren gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß beliebige Teile von Texten an beliebigen Stellen ein- und
ausgefügt werden können. Fehlerhaft eingegebene Zeichen können auch dann auf einfache Weise korrigiert werden,
wenn, die Zeichen in dem vorhergehenden Block und nicht
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in dem gerade zu bearbeitenden Block gespeichert sind, da der jeweils vorhergehende Block in dem ersten Zwischenspeicher
gespeichert ist. Weiterhin hat das Verfahren den Vorteil, daß beim Einfügen von Zeichen gegebenenfalls entstehende
weitere Blöcke ohne die Verschiebung der bereits gespeicherten Blöcke eingespeichert werden.
Um sicherzustellen, daß die Blöcke jeweils eine gleiche Blocklänge aufweisen, ist es günstig, wenn beim Ausfügen
-von Zeichen an den entsprechenden Speicherstellen im Arbeitsspeicher
Füllzeichen eingespeichert werden.
Eine Speicherung von Umschaltzeichen für die Buchstaben/ Ziffern-Umschaltung ist bei dar Bearbeitung von Texten
nicht erforderlich, wenn nach Vergleich der aktuellen Umschaltseite eines bearbeiteten Textes Umschaltzeichen unter
Umgehung des Arbeitsspeichers ausgegeben werden.
Falls nach dem Ausfügen von Zeichen in einem Block Zeichen eingefügt werdendstes vorteilhaft, wenn die Adresse des
ersten ausgefügten Zeichens im Arbeitsspeicher gespeichert wird.
Eine besonders einfache Bearbeitung der Texte wird erreicht, wenn beim Einfügen von Zeichen an den entsprechenden Speicherstellen
des Arbeitsspeichers vorhandene Füllzeichen durch Zeichen ersetzt werden oder wenn beim Einfügen von
Zeichen an Stellen, an denen keine Füllzeichen vorhanden sind, die Zeichen im Arbeitsspeicher von dieser Stelle
an derart verschoben werden, daß sie an den Speicherstellen mit den höchsten Adressen und die Füllzeichen in den
verbleibenden Speicherzellen gespeichert sind.
Weiterhin ist es günstig, wenn beim Einfügen von Zeichen, falls im Arbeitsspeicher keine Füllzeichen zur Verfügung
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,V 28U569
- te - VPA 78 P 2 3 3 3 BRD
stehen, die Zeichen von der Speicherstelle an, an der die Zeichen eingefügt werden sollen, zum zweiten Zwischenspeicher
übertragen werden, wenn in die verbleibenden Speicherstellen im Arbeitsspeicher und im zweiten Zwischenspeicher
Füllzeichen eingespeichert werden und wenn der auf diese Weise erzeugte weitere Block an der ersten freien Stelle
auf der zweiten Spur des Aufzeichnungsträgers gespeichert wird.
Die Korrektur der Zeichen nach einer fehlerhaften Eingabe erfolgt auf einfache Weise, wenn die jeweilige Adresse
der Speicherstellen im Arbeitsspeicher entsprechend der Anzahl der zu korrigierenden Zeichen vermindert wird, wenn
in die Speicherstellen Füllzeichen eingespeichert werden und wenn anschließend die Füllzeichen durch die korrigierten
Zeichen ersetzt werden.
Falls bei der Korrektur der Zeichen mit Hilfe der Ein/Ausgabeeinheit
die jeweils letzte Zeile dargestellt werden soll und sich diese Zeile nicht im Arbeitsspeicher befindet,
ist es günstig, wenn nach der Bearbeitung des Blockes im Arbeitsspeicher dieser Block zum zweiten Zwischenspeicher
und der vorhergehende Block zum Arbeitsspeicher übertragen wird.
Eine einfache Adressierung der Blöcke auf dem Aufzeichnungsträger
wird erreicht, wenn jeder Block Adressenzeichen enthält, die auf den jeweils folgenden und/oder vorangehenden
Block hinweisen.
Das Verfahren wird insbesondere dann in vorteilhafter Weise angewendet, wenn als Ein/Ausgabeeinheit eine Fernschreibmaschine
vorgesehen ist, und wenn als Aufzeichnungsträger
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ein Magnetband verwendet wird, auf dem Texte gespeichert sind, die mittels der Fernschreibmaschine eingegeben, ausgegeben,
empfangen oder gesendet werden.
Im folgenden wird eine Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung anhand von Zeichnungen beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Anordnung zur- Durchführung
des Verfahrens,
Fig. 2 den Aufbau eines Blockes,
Fig. 2 den Aufbau eines Blockes,
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines in einem Arbeitsspeicher gespeicherten Textes vor und
nach einer-Bearbeitung,
Fig. 4 die Anordnung der Blöcke auf einem Aufzeichnungsträger
und den zugehörigen zeitlichen Ablauf bei der Durchführung von verschiedenen Funktionen
während der Bearbeitung.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung sind Texte in Form von Blöcken gleicher Blocklänge auf einem Aufzeichnungsträger
gespeichert. Der Aufzeichnungsträger ist beispielsweise ein Magnetband MB, das in einem Magnetbandgerät
MG eingelegt ist. Die Blöcke sind in einer ersten Spur des Magnetbandes MB seriell gespeichert. Das Magnetbandgerät
MG enthält einen Arbeitsspeicher AS, einen mit einem Schreibkopf SK und dem Arbeitsspeicher AS verbundenen Zwischenspeicher
ZS1 , einen mit einem Lesekopf LK und dem Arbeitsspeicher AS verbundenen Zwischenspeicher ZS2, sowie
eine Steuereinheit ST. Die Einrichtungen zum Antrieb des Magnetbandes MB und zur Steuerung des zeitlichen Ablaufs
von Funktionen des Magnetbandgeräts MG sind aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt. Das Magnetbandgerät
MG ist mit einer Ein/Ausgabeeinheit verbunden. Diese Ein/Ausgabeeinheit ist als Fernschreibmaschine FS ausgebildet.
Mit Hilfe dieser Fernschreibmaschine FS werden
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Λ- 28U569
-«-- VPA 78 P 2 3 31 BRD
Texte über eine Fernleitung FL gesendet oder empfangen. Weiterhin können mit Hilfe einer Tastatur der Fernschreibmaschine
FS Zeichen eingegeben oder mit Hilfe einer Druckeinrichtung Zeichen ausgegeben werden. Die Fernschreibmaschine
FS gibt über Anschlüsse für einen Lochstreifenlocher Zeichen an das Magnetbandgerät MG ab und empfängt
über Anschlüsse für einen Lochstreifenleser Zeichen vom Magnetbandgerät MG.
Beim Speichern von Texten auf dem Magnetband MB werden die Zeichen von der Fernschreibmaschine FS zunächst in
den Arbeitsspeicher AS eingespeichert. Mit jedem Zeichen erhöht die Steuereinheit ST die Adresse des Arbeitsspeichers
AS, so daß die jeweils nachfolgenden Zeichen in die jeweils nächsthöhere Speicherstelle des Arbeitsspeichers
AS eingespeichert werden. Die Anzahl der Speicherstellen des Arbeitsspeichers AS entspricht der Anzahl der Stellen
eines Blockes. Wenn die höchste Adresse im Arbeitsspeicher AS erreicht wurde und damit ein Block im Arbeitsspeicher
AS fertig zusammengestellt wurde, wird dieser Block zum Zwischenspeicher ZS1 übertragen und anschließend über den
Schreibkopf SK auf das Magnetband MB aufgezeichnet.
Beim Lesen vom Magnetband MB mit Hilfe des Lesekopfs LK
wird jeder Block zunächst in den Zwischenspeicher ZS2 eingespeichert,
von dort in den Arbeitsspeicher AS übernommen und dann zeichenweise an die Fernschreibmaschine FS abgegeben
.
Beim Bearbeiten von Texten werden die Blöcke nacheinander über den Zwischenspeicher ZS2 in den Arbeitsspeicher AS
übernommen und dort, soweit erforderlich, bearbeitet. Jeder Block, der neu zusammengestellt ist, wird in den Zwischenspeicher
ZS1 geschoben urd von dort wieder auf das Magnetband MB aufgezeichnet.
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28US69 - y- VPA 78 P 2 33 3 BRD
Der in Fig. 2 dargestellte Block auf dem Magnetband MB enthält drei Adreßzeichen AZ, 125 Stellen, an denen den
Texten zugeordnete Zeichen Z und Füllzeichen F speicherbar sind, sowie zwei Prüfzeichen PZ zur Blocksicherung. Das
erste Adressenzeichen das beispielsweise das Zeichen "1" enthält, gibt an, daß sich der Block auf der Spur 1 des
Magnetbandes MB befindet. Das zweite Adreßzeichen mit dem Zeichen "2" gibt an, daß der nächstfolgende Block auf der
Spur 2 des Magnetbands MB gespeichert ist. Das dritte Adreßzeichen mit dem Zeichen "+1" gibt, an, daß der nächste
Block an der nächstmöglichen Bloekposition in Vorwärtsrichtung des Magnetbands MB auf der Spur 2 gespeichert
ist. Die Zeichen in den 125 Stellen sind beispielsweise in Form von Fernschreibzeichen nach dem CCITT-Code Nr.
2 mit je fünf Bits gespeichert. Ein sechstes Bit wird hinzugefügt,
um zu unterscheiden, ob es sich um ein buchstaben- oder ziffernseitiges Zeichen handelt. Nach Vergleich
der aktuellen Umschaltseite (Buchstaben/Ziffern) eines bearbeiteten Textes werden gegebenenfalls entsprechende Um-Schaltzeichen
für die Buchstaben/Ziffern-Umschaltung zur Ausgabe an die Fernschreibmaschine FS gegeben, jedoch nicht
im Arbeitsspeicher AS gespeichert. Ein siebtes Bit gibt an, ob das Zeichen ein dem Text zugeordnetes Zeichen Z
oder ein Füllzeichen F ist. Das Füllzeichen F wird beim Lesen des Blockes aus dem Arbeitsspeicher AS nicht an die
Fernschreibmaschine FS abgegeben.
In den Zwischenspeichern ZS1 und ZS2 und in dem Arbeitsspeicher
AS sind nur die Adreßzeichen AZ und die Zeichen Z gespeichert, so daß sie jeweils eine Speicherkapazität
von 128 Zeichern erfordern. Die Steuerung des Einlesens, des Auslesens und der Bearbeitung der durch die Zeichen
dargestellten Texte erfolgt durch die Steuereinheit ST. Sie enthält eine Adressensteuerung, die angibt, welcher
Speicherstelle das jeweils als nächstes zu bearbeitendes Zeichen im Arbeitsspeicher AS gespeichert ist.
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-μ- 28U569
-of - VPA 78 P 2 3 3 3 BRD
Beim Lesen der Blöcke gibt die Adresse an, welches Zeichen Z als nächstes an die Fernschreibmaschine FS abgegeben
wird. Sie wird dabei aufwärts gezählt. Wenn die Adresse die letzte Stelle des Arbeitsspeichers AS erreicht hat
und weiter erhöht wird, so wird ein Blockwechsel ausgelöst. Der Zwischenspeicher ZS1 wird mit dem Block aus dem Arbeitsspeicher
AS und der Arbeitsspeicher AS wird mit dem Block aus dem Zwischenspeicher ZS2 überschrieben. Die
Adresse wird dabei auf den Anfangswert gesetzt. Anschließend wird der nächste Block vom Magnetband MB in den Zwischenspeicher
ZS2 gelesen.
Beim Aufzeichnen bezeichnet die Adre'sse die Speicherstelle,
in die das nächste Zeichen Z, das von der Fernschreibmaschine FS abgegeben wird, aufgenommen werden muß. Die
Adresse wird dabei ebenfalls aufwärts gezählt. Einige Stellen vor dem höchsten Wert wird die Eingabe von Zeichen
Z beendet. Der restliche Bereich enthält für spätere Einfügungen die Füllzeichen F. Überschreitet die Adresse
die höchste Adresse des Arbeitsspeichers AS, so wird ein Teil des Blockwechsels ausgelöst. Der Speicher ZS1 wird
vom Block aus dem Arbeitsspeicher AS beschrieben und die Adresse wird auf den niedrigsten Wert gesetzt. Danach wird
der Block aus dem Zwischenspeicher ZS1 auf dem Magnetband
MB aufgezeichnet.
Beim Bearbeiten der Texte weist die Adresse auf diejenige Stelle, an der das nächste Zeichen gelesen, ausgefügt oder
eingefügt wird.
Beim Ausfügen werden die betreffenden Zeichen Z durch Füllzeichen F ersetzt. Die Adresse für die Stelle des ersten
ausgefügten Zeichens Z wird für ein gegebenenfalls anschließendes Einfügen gespeichert. Danach wird die Adresse erhöht.
Beim Überschreiten der höchsten Adresse des Arbeits-
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Speichers AS werden zunächst alle Füllzeichen F so verschoben, daß sie im Arbeitsspeicher AS die höchsten Adressen
einnehmen. Dann wird ein Blockwechsel, wie beim Lesen ausgelöst und die Adresse wird wieder auf den niedrigsten
Wert gesetzt. Nach dem Blockwechsel wird nun zuerst der durch das Ausfügen veränderte Block aus dem Zwischenspeicher
ZS1 auf das Magnetband MB geschrieben. Anschließend wird vom Magnetband MB in den Zwischenspeicher ZS2 der
Block gelesen, der auf den im Arbeitsspeicher AS stehenden Block folgt.
Bei der Korrektur von Zeichen Z unmittelbar nach einer fehlerhaften Eingabe gibt die Adresse diejenige Stelle
an, an der das Zeichen Z mit einem Füllzeichen F überschrieben werden soll. Sie wird dabei abwärts gezählt. Unterschreitet
die Adresse den niedrigsten Wert, so wird ein Rücksetzen der Blöcke ausgelöst. Der Zwischenspeicher ZS2
wird mit dem Block aus dem Arbeitsspeicher AS und der Arbeitsspeicher AS wird mit dem Block aus dem Zwischenspeieher
ZS1 überschrieben. Die Adresse wird dabei auf den höchsten Wert gesetzt. Ein Rücksetzen der Blöcke wird
ebenfalls ausgelöst, wenn der letzte Zeilenbeginn nicht im Arbeitsspeicher AS, sondern im Zwischenspeicher ZS1
zu finden ist. Von dieser Markierung an muß der nicht gelöschte Zeilenrest an die Fernschreibmaschine FS ausgegeben
werden.
Beim Einfügen von Zeichen Z nach einem Ausfügen von Zeichen Z wird die Adresse durch die gespeicherte Adresse
des ersten ausgefügten Zeichens Z ersetzt, so daß eine Einfügung dort erfolgt. Beim Einfügen nach dem Lesen oder
nach der Korrektur von Zeichen Z wird die durch die Adresse bezeichnete Speicherstelle überprüft. Wenn sie ein Füllzeichen
F enthält, wird ein Zeichen Z eingefügt. Enthält sie kein Füllzeichen F, so wird von dieser Adresse an der
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.τ.
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mit Zeichen Z belegte Rest des Arbeitsspeichers AS rechtsbündig
verschoben, falls dort Füllzeichen F stehen. Die Füllzeichen F wandern entsprechend nach links. Damit wird
erreicht, daß die Stelle mit der aktuellen Adresse ein Füllzeichen F enthält und dort ein Zeichen Z eingefügt
werden kann.
Bei der in Fig. 3 dargestellten schematischen Darstellung des Inhalts des Arbeitsspeichers AS ist angenommen/ daß
in den letzten Speicherstellen Füllzeichen F angeordnet sind. In den vorhergehenden Speicherstellen ist der Text
"THE BROWN FOX" gespeichert. An der mit dem Pfeil gekennzeichneten Stelle soll das Wort "QUICK" eingefügt werden.
Wie ir der zweiten Zeile dargestellt ist, werden zunächst die Wörter "BROWN FOX" rechtsbündig, d.h. zu den Speicherstellen
mit den höchsten Adressen verschoben und die Füllzeichen F wandern entsprechend nach links. Anschließend
wird das Wort "QUICK" dadurch eingegeben, daß ein Teil der Füllzeichen F durch die entsprechenden Zeichen des
Wortes "QUICK" ersetzt werden.
Wenn die Anzahl der Füllzeichen F für die Einfügung nicht ausreicht, wird der Block geteilt. Der Inhalt des Arbeitsspeichers
AS wird von der entsprechenden ,Stelle bis zur höchsten Adresse in den Zwischenspeicher ZS2 übertragen.
Im Arbeitsspeicher AS werden an die gleichen Stellen Füllzeichen F eingesetzt. Ebenso wird der Teil des Zwischenspeichers
ZS2, der nicht überschrieben wurde, mit Füllzeichen F ausgefüllt. Damit wird im Zwischenspeicher ZS2 ein
weiterer Block geschaffen.
Im Arbeitsspeicher AS kann mit derselben Adresse nun eingefügt werden. Dabei wird sie weiter aufwärts gezählt,
überschreitet sie den höchsten Wert, findet ein Blockwechsei,
ebenso wie beim Lesen, statt. Die Adresse wird auf
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den Anfangswert gesetzt. Anschließend wird der Block über den Zwischenspeicher ZS1 zum Magnetband MB übertragen.
Bei der Darstellung in Fig. 4 wird angenommen, daß zunächst
ein Lesen von Blöcken, dann ein Einfügen, eine Korrektur und ein Lesen durchgeführt wird. Aus Gründen der Übersichtlichkeit
wird die Darstellung so vorgenommen, als ob das Magnetband MB in Ruhe wäre und der Schreibkopf SK und der
Lesekopf LK in Bewegung wären. Die Länge und die Richtung der Bewegung sind durch Pfeile gekennzeichnet. Der zu bearbeitende
Text umfaßt fünf Blöcke B4 bis B8 auf Spur 1 und drei Ergänzungsblöcke B1 bis B3 auf Spur 2 des Magnetbandes
MB. Ein weiterer Block B51' wird während der Bearbeitung
erzeugt. Das Lesen beginnt mit dem Block B4.
Der Lesekopf LK steht vor dem Block B4. Der Block B4 wird
gelesen und in den Zwischenspeicher ZS1 eingespeichert.
Anschließend hält das Magnetband MB an. Vom Zwischenspeicher ZS2 werden die Zeichen Z in den Arbeitsspeicher AS.
übertragen und von dort zur Fernschreibmaschine FS abgegeben. Anschließend wird der Block B5 gelesen und in den
Zwischenspeicher ZS2 eingespeichert. Schließlich wird der Block B6 gelesen und das Magnetband MB anschließend angehalten.
Wenn alle Zeichen Z aus dem Arbeitsspeicher ausgelesen wurden, wird ein Blockwechsel durchgeführt. In
den Zwischenspeicher ZS1 wird der Block B4 eingespeichert, während in den Arbeitsspeicher AS der Block B5 und in den
Zwischenspeicher ZS2 der Block B6 eingespeichert wird.
Bei der Bearbeitung des Blockes B5 wird angenommen, daß mehr Zeichen Z einzufügen sind als Füllzeichen F im Block
B5 vorhanden sind. Zunächst wird mit der Bearbeitung des Blockes B5 im Arbeitsspeicher AS begonnen. Von der Speicherstelle
an, an der Zeichen Z eingefügt werden sollen, werden die Zeichen Z rechtsbündig verschoben, so daß dort
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& 28 H
- νί - VPA 78 P 2 3 3 3 BRD
Füllzeichen F auftreten. Beim Einfügen werden die Füllzeichen F durch Zeichen Z ersetzt.
Wenn keine Füllzeichen F mehr vorhanden sind, wird eine Blockteilung durchgeführt. Der Rest des Blockes wird zum
Zwischenspeicher ZS2 übertragen und die verbleibenden Stellen im Arbeitsspeicher AS und im Zwischenspeicher ZS2 werden
durch Füllzeichen F ausgefüllt. Anschließend wird mit dem Einfügen fortgesetzt. Nun wird angenommen, daß die
Eingabe während des Einfügens fehlerhaft erfolgte und es wird eine Korrektur durchgeführt. Die Adresse des Arbeitsspeichers
wird vermindert und die eingegebenen Zeichen Z werden durch Füllzeichen F ersetzt. Weiterhin wird angenommen,
daß der Zeilenbeginn der korrigierten Zeile im Zwischenspeicher ZS1 gespeichert ist. In diesem Fall erfolgt
ein Rücksetzen der Blöcke. Der im Zwischenspeicher ZST gespeicherte Block B4 wird in den Arbeitsspeicher AS
übertragen, während der bereits bearbeitete Block B51 vom
Arbeitsspeicher AS in den Zwischenspeicher ZS2 übertragen wird.
Während der Bearbeitung des Blockes im Arbeitsspeicher AS wurde das Magnetband MB nach links bewegt, bis es vor
dem Block B5 zu stehen kommt. Anschließend führt es einen Suchlauf nach einer beschreibbaren Stelle auf der Spur
2 des Magnetbandes MB durch, um den bei der Teilung des Blockes B5 entstandenen neuen Block B5'1 aufzuspeichern.
Nach den Blöcken B2 und B3 auf der Spur 2 wird das Magnetband MB solange in Vorwärtsrichtung bewegt, bis während
einer zwei Blöcken zugeordneten Länge kein Block auftritt. Da nach dem Block B3 keine weiteren Blöcke auftreten, wird
die Anzahl der überfahrenen Blöcke, hier zwei, für die
neue Adresse B51 gespeichert. Das Magnetband MB wird anschließend
wieder in Rückwärtsrichtung bewegt, bis es vor dem Block B5 zu stehen kommt.
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- ff - VPA
2BH569
78 ρ 2 33 3 BRO
Die letzte Zeile wird nochmals an der Fernschreibmaschine
FS ausgegeben und wenn die höchste Adresse im Arbeitsspeicher AS erreicht wurde/ wird ein Blockwechsel durchgeführt.
Der Block B4 wird wieder im Zwischenspeicher ZS1 gespeichert,
während der Block B51 vom Zwischenspeicher ZS2 in den Arbeitsspeicher AS übertragen wird. Gleichzeitig wird
der Block B5 vom Magnetband MB gelesen und in den Zwischenspeicher
ZS2 eingespeichert.und hier durch Einfügen von Füllzeichen der gleiche Inhalt wie im Block B51' erzeugt.
Anschließend wird das Magnetband MB wieder vor den Block B5 zurückgesetzt. Wenn die höchste Adresse im Arbeitsspeicher
AS während des Einfügens erreicht wurde, wird erneut ein Blockwechsel durchgeführt. Der Block B51 wird in den
Zwischenspeicher ZS1 eingespeichert, während der Block
B5" in den Arbeitsspeicher AS übertragen wird. Anschließend wird der Block B51 anstelle des Blockes B5 auf dem
Magnetband MB gespeichert. Wenn auch alle Zeichen des Blockes B511 aus dem Arbeitsspeicher AS ausgelesen wurden,
wird der Block Ώ6 vom Magnetband MB gelesen und in den Zwischenspeicher ZS1 eingespeichert. Nach dem übertragen
aller Zeichen des Blockes B5'' vom Arbeitsspeicher AS zur
Fernschreibmaschine FS wird ein Blockwechsel durchgeführt. Der Block B511 wird im Zwischenspeicher ZS1 gespeichert,
* während der Block B6 vom Zwischenspeicher ZS2 zum Arbeitsspeicher
AS übertragen wird. Anschließend wird der Block B5'' auf der Spur 2 des Magnetbands MB nach dem Block B3
aufgezeichnet. Danach wird das Magnetband MB vor den Block B7 zurückgesetzt, während die Zeichen Z des Blockes B6
vom Arbeitsspeicher AS an die Fernschreibmaschine FS abgegeben werden. Anschließend wird der Block B7 vom Magnetband
MB gelesen und in den Zwischenspeicher ZS2 eingespeichert.
11 Patentansprüche
4 Figuren
4 Figuren
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Claims (11)
1. Verfahren zum Bearbeiten von auf einem Aufzeichnungsträger
gespeicherten Texten, die in Form von Blöcken mit gleieher
Blocklänge seriell auf einer ersten Spur des Aufzeichnungsträgers gespeichert sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der jeweils zu bearbeitende Block (B5) in einem mit einer Ein/Ausgabeeinheit (FS) verbundenen
Arbeitsspeicher'(AS) gespeichert wird, daß der jeweils vorhergehende Block (B4) bzw. der jeweils nachfolgende
Block (B6) in einem mit dem Arbeitsspeicher (AS) und einer Schreibeinheit (SK) bzw. einer Leseeinheit (LK)
für den Aufzeichnungsträger (MB) verbundenen ersten bzw.
zweiten Zwischenspeicher (ZS1 bzw. ZS2) gespeichert wird, daß die Blöcke (B1 bis B8) unter Verwendung der Ein/Ausgabeeinheit
(FS) im Arbeitsspeicher (AS) bearbeitet werden und daß nach dem Erreichen der höchsten Adresse des Arbeitsspeichers
(AS) beim Bearbeiten eines Blockes (B5) dieser Block (B5) in den ersten Zwischenspeicher (ZS1) und
der nachfolgende Block (B6) vom zweiten Zwischenspeicher (ZS2) zum Arbeitsspeicher (AS) übertragen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß beim Ausfügen von Zeichen (Z) an den entsprechenden Speicherstellen im Arbeitsspeicher (AS)
Füllzeichen (F) eingespeichert werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Ver-
gleich der aktuellen Umschaltseite eines bearbeiteten Textes Umschaltzeichen unter Umgehung des Arbeitsspeichers
(AS) ausgegeben werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a -
durch gekennzeichnet, daß die Adresse des ersten ausgefügten Zeichens (Z) im Arbeitsspeicher
(AS) gespeichert wird.
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^14569
- 2 - VPA 78 P 2 3 3TBRD
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet/ daß beim Einfügen von Zeichen (Z) an den entsprechenden Speicherstellen des
Arbeitsspeichers (AS) vorhandene Füllzeichen (F) durch Zeichen (Z) ersetzt werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einfügen
von Zeichen (Z) an Stellen, an denen keine Füllzeichen
(F) vorhanden sind, die Zeichen (Z) im Arbeitsspeicher (AS) von dieser Stelle an derart verschoben werden, daß
sie an den Speicherstellen mit den höchsten Adressen und die Füllzeichen (F) an den verbleibenden Speicherstellen
gespeichert sind.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einfügen
von Zeichen (Z), falls im Arbeitsspeicher (AS) keine Füllzeichen (F) zur Verfügung stehen, die Zeichen (Z) von
der Speicherstelle an, an der die Zeichen (Z) eingefügt werden sollen, zum zweiten Zwischenspeicher (ZS2) übertragen
werden, daß in die verbleibenden Speicherstellen im Arbeitsspeicher (AS) und im zweiten Zwischenspeicher (ZS2)
Füllzeichen (F) eingespeichert werden und daß der auf diese Weise erzeugte weitere Block (B511) an der ersten freien
Stelle auf der zweiten Spur des Aufzeichnungsträgers (MB) gespeichert wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, d a durch gekennzeichnet, daß bei einer
Korrektur der Zeichen (Z) nach der Eingabe die jeweilige Adresse der Speicherstellen im Arbeitsspeicher (AS) entsprechend
der Anzahl der zu korrigierenden Zeichen (Z) vermindert wird, daß an den Speicherstellen Füllzeichen
(F) eingespeichert werden und daß anschließend die Füllzeichen (F) durch die korrigierten Zeichen (Z) ersetzt
werden.
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28U569
- 3 - VPA 7&P2 33 3 BRD
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet/ daß nach der Bearbeitung
des Blockes (B51) im Arbeitsspeicher (AS) dieser Block (B51) zum zweiten Zwischenspeicher (ZS2) und
der vorhergehende Block (B4) zum Arbeitsspeicher (AS) übertragen wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet/ daß jeder Block
(B1 bis B8) Adressenzeichen (AZ) enthält/ die auf den jeweils folgenden und/oder vorangehenden Block hinweisen.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß als Ein/Aus-
gabeeinheit (FS) eine Fernschreibmaschine vorgesehen ist, und daß als Aufzeichnungsträger (MB) ein Magnetband verwendet
wird, auf dem Texte gespeichert werden, die mittels, der Fernschreibmaschine eingegeben, ausgegeben, empfangen
oder gesendet werden.
909842/008?
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2814569A DE2814569C2 (de) | 1978-04-04 | 1978-04-04 | Schaltungsanordnung zum Bearbeiten von auf einem bandförmigen Aufzeichnungsträger gespeicherten Texten |
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| IT21527/79A IT1163666B (it) | 1978-04-04 | 1979-04-03 | Dispositivo per rielaborare testi memorizzati su un supporto di registrazione |
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| FR7908542A FR2422222A1 (fr) | 1978-04-04 | 1979-04-04 | Procede pour le traitement de textes emmagasines sur un support d'enregistrement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Citations (2)
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| US3895354A (en) * | 1973-08-31 | 1975-07-15 | Warner Swasey Co | Program editor for machine control |
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- 1979-04-04 FR FR7908542A patent/FR2422222A1/fr active Granted
Patent Citations (2)
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