DE1280592B - Schaltungsanordnung zur Ansteuerung eines Speichers - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Ansteuerung eines SpeichersInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
G06f
Deutsche Kl.: 42 m3- 9/20
Nummer: 1280 592
Aktenzeichen: P 12 80 592.4-53 (J 29661)
Anmeldetag: 21. Dezember 1965
Auslegetag: 17. Oktober 1968
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Ansteuerung eines Speichers, der den Daten zugeordnete
Adressen aufweist und wahlfreien oder zyklisch aufeinanderfolgenden Zugriff zu den einzelnen
Speicherzellen hat.
Bei der Speicherung von Daten ist insbesondere darauf zu achten, daß die zur Verfügung stehende
Speicherkapazität des Speicherwerkes voll ausgenutzt wird und die gewünschten gespeicherten Daten bzw.
die leeren Speicherplätze möglichst schnell gefunden werden, wenn sie benötigt werden. In kleinen Speicherwerken
hat man, wie in der deutschen Auslegeschrift 1184 123 gezeigt, zu diesem Zweck eine Indexzahl
verwendet oder Tabellen gespeichert und damit die Adressen der Speicherzellen in Willkürlicher
Weise verschlüsselt. Beispielsweise wurde eine Folge von Zahlen und/oder alphabetischen Zeichen
zur Adressenbezeichnung der aufgezeichneten Informationen verwendet. In sehr umfangreichen Speicherwerken
sind solche Verfahren aber unzweckmäßig, weil die Indexzahl umfangreich wird und es
schwierig ist, sie auf dem laufenden zu halten, sowie ein beträchtlicher Zeitaufwand dazu erforderlich ist,
die Indexzahlen zur Feststellung einer bestimmten aufgezeichneten Information durchzusuchen.
In der deutschen Auslegeschrift 1184 123 ist ein verbessertes
Verfahren bekanntgeworden, das dadurch gekennzeichnet ist, daß der alpha-numerisch ausgedrückte
Kategoriebegriff in eine Serienfolge von Binärziffern umgeformt wird, daß die Bitfolge in Gruppen
gleicher Bitzahl unterteilt, die Bitfolge als Zahl in einer Basiszahl angesehen und in eine Zahl der nächst
niedrigeren Basiszahl umgewandelt wird und daß eine Division der letztgenannten Zahl durch die Anzahl
der Speicherstellen des Speicherwerkes vorgenommen wird und der dabei entstehende Restbetrag
die gewünschte Adresse liefert. Es wird dabei ein Generator zur Erzeugung willkürlicher Zahlen
verwendet, wobei ein Laderegister vorgesehen ist, welches eine Gruppe Binärzeichen der Binärzahl des
gerade verschlüsselten Zeichens aufnimmt; ferner ist ein umlaufendes Verschieberegister vorgesehen, und
mit dem Laderegister und dem Verschieberegister ist eine binäre Additionsstufe verbunden, in der wiederholt
Additionsvorgänge und logische Schritte durchgeführt werden. Der Generator ist dabei zur Erzeugung
statistisch verteilter Zahlen mit dem Adressenregister des Speicherwerkes verbunden.
In der deutschen Patentschrift 1 085 359 ist eine weitere Anordnung zur Bildung der inneren Adressenzahlen
eines unmittelbar zugänglichen Speichers aus gegebenen, mehrstelligen, äußeren Adressen-Schaltungsanordnung
zur Ansteuerung eines
Speichers
Speichers
Anmelder:
International Business Machines Corporation,
Armonk, N.Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. A. Bittighofer, Patentanwalt,
7030 Böblingen, Sindelfinger Str. 49
Als Erfinder benannt:
James Evans, Stamford, Conn.;
John Henry Florkowski,
Yorktown Heights, N.Y. (V. St. A.)
James Evans, Stamford, Conn.;
John Henry Florkowski,
Yorktown Heights, N.Y. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 23. Dezember 1964
(420576)
V. St. v. Amerika vom 23. Dezember 1964
(420576)
zahlen beschrieben, die dadurch gekennzeichnet ist, daß wenigstens je zwei Ziffernstellen der äußeren
Adresse über logische Schaltungen zu einer Ziffernstelle der inneren Adresse kombiniert werden. Dabei
werden je zwei Ziffernstellen der äußeren Adresse einem Moduloaddierwerk zugeführt, und die Ausgänge
der Addierwerke bilden die Ziffernstellen der inneren Adresse.
Diese genannten Verfahren und Anordnungen haben jedoch alle den Nachteil, daß zum Suchen
eines leeren Speicherplatzes mehrere Speicherzyklen notwendig sind und daß das Speicherwerk nicht
gleichmäßig belegt wird. Es kann z. B. ein Überlaufen einer Speicherzelle vorkommen, wodurch man gezwungen
ist, in weiteren Speicherzyklen eine leere Zelle zu suchen und den Wert in diese gefundene
Zelle in nochmals weiteren Speicherzyklen einzuschreiben. Zeitverlust und keine ökonomische Ausnutzung
der Speicherkapazität sind die Folge.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Schaltungsanordnung zur Ansteuerung von Speichern elektronischer Ziffernrechenmaschinen
zu schaffen, wobei von der bekannten Möglichkeit, in unabhängig voneinander nach verschiedenen
Kriterien arbeitenden Adressentransformationsschaltungen aus einer Eingangsadresse mehrere
Ausgangsadressen zu bilden, Gebrauch gemacht
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wird, um bei geringsten Zugrifiszeiten eine ökono- Leitungen 16. Den Eingang des Eingaberegisters 18
mische Speicherplatzausnutzung in einem Speicher bilden die Leitungen 20. Dabei kann es sich z. B.
mit wahlfreiem oder zyklisch aufeinanderfolgendem um eine Eingabetastatur oder um den Speicher eines
Zugriff zu erreichen. Computers handeln.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht in einer 5 Die Adresse des Inhalts des Eingaberegisters 18
Schaltungsanordnung zur Ansteuerung eines Spei- wird über die Leitungen 22 einem Eingang der Verchers,
der den Daten zugeordnete Adressen aufweist gleichsschaltungen 25 bis 27 sowie dem Dateneingang
und wahlfreien oder zyklisch aufeinanderfolgenden der Adresseninformationsschaltungen 30 bis 32
Zugriff zu den einzelnen Speicherzellen hat, der zugeführt. Jede der Adressentransformationsschaltundadurch
charakterisiert ist, daß ein die Eingangs- io gen 30 bis 32 arbeitet nach einem anderen Schema,
information, bestehend aus Adreß- und Datenteil, bzw. nach verschiedenen Kriterien. Dies bedeutet,
enthaltendes Eingaberegister mit mehreren Adressen- daß für eine gegebene, den Adressentransformations-Transformationsschaltungen
verbunden ist, die die schaltungen 30 bis 32 zugeführte Adresse jede von im Eingaberegister stehende Adresse durch ver- ihnen eine andere Ausgangsadresse erzeugt. Warum
schiedene Transfonnationskriterien in mehrere von- 15 dies nötig ist, wird weiter unten deutlich werden. Die
einander verschiedene Ausgangsadressen umwandeln, Ausgangsleitungen 35 bis 37 der Adressentransfordie
über ein den einzelnen Adressen-Transforma- mationsschaltungen 30 bis 32 sind als Eingangsleitionsschaltungen
nachgeschaltetes Speicheradressen- tungen an die Speicheradressenregister (MARS) 40
register die zugeordneten Speicher bzw. Speicherteile bis 42 angeschlossen, deren Ausgangsleitungen 45
ansteuern und daß die ausgelesenen Informationen 30 bis 47 die Adresseneingänge für die Speicherteile 10
in den einzelnen Speicherteilen nachgeschaltete Puf- bis 12 bilden.
ferregister gegeben werden, deren Adreßteil über Die Ausgangsleitungen 50 bis 52 der Speicherteile
nachgeschaltete Vergleicher mit der Eingangs- oder 10 bis 12 sind als Dateneingangsleitungen an die
Suchadresse verglichen wird, daß beim Vorhandensein Pufferregister 55 bis 57 angeschlossen. Die Ausgangseiner Leerstelle die neue Adresse und/oder die zu- 25 leitungen 60 bis 62 der Teile der Pufferregister 55
geordneten Daten darin abgespeichert werden und bis 57, die die Marke enthalten, bilden den anderen
daß beim Besetztsein aller angesteuerten Speicher- Satz von Eingangsleitungen für die Vergleichsschalzellen
eine willkürliche Adresse ausgewählt und tungen 25 bis 27, deren Ausgangsleitungen 65 bis 67
danach ein Informationsaustausch zwischen dem die die Vorbereitungseingänge für die Torschaltungen
Eingangsinfonnation enthaltenden Eingaberegister 30 70 bis 72 bilden. Die Informationseingänge für die
und der angesteuerten Speicherzelle stattfindet, wo- Torschaltungen 70 bis 72 sind die Ausgangsleitungen
nach die aus der betreffenden Speicherzelle aus- 75 bis 77 der Pufferregister 55 bis 57. Die Ausgangsgelesene
Information als neue Eingangsinformation leitungen 80 bis 82 der Torschaltungen 70 bis 72 verbehandelt
wird. einigen sich am Knotenpunkt 86 zu Leitungen 88, die
Des weiteren besteht eine wesentliche Einzelheit 35 als Informationseingang an das Ausgaberegister 90
der Erfindung darin, daß beim Besetztsein aller an- angeschlossen sind. Der Inhalt des Ausgaberegisters
gesteuerten Speicherzellen ein Unterprogramm ein- 90 wird einer geeigneten Ausgabevorrichtung zugeleitet
wird, das den Informationsaustausch und den geführt, bei der es sich z. B. um einen Speicher in
Adressentransformationsvorgang zyklisch steuert und einem Digital-Rechner handeln kann, und zwar über
das so oft wiederholt wird, bis eine leere Speicherzelle 40 die Ausgangsleitungen 92 des Systems,
innerhalb des Speichers oder eines Speicherteils gefunden ist. Die in Fig. 1 gezeigte Schaltungsanordnung kann
Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den in den vier Grundoperationen ausführen, und zwar
Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen, an
denen die Erfindung erklärt wird. In den Zeichnungen 45 L Fü§e eme Adresse zu dem System hinzu,
bedeutet 2. Lösche eine Adresse aus dem System.
S1S8J, SZgSSZ* 3δ£££3Ρ· 3· ffbeMue Daten mt eine Adrcsse ta das
Fig. 2 die Anordnung der Fig.2A bis 2F zu system,
einem zusammengehörigen Schaltbild, 50 4. Lese die Daten für eine Adresse in dem System.
Fig. 2A bis 2F Einzelheiten des in Fig. 1 dar-
gestellen Blockschaltbildes, Zunächst sei angenommen, daß dem System eme
Fig. 3 eine Schaltungsvariante des in Fig. 2B in Adresse hinzugefügt werden soll. Als erster Schritt
Blockform dargestellten Äß-Generators und in dieser Operation wird die Adresse über die Lei-
Fig. 4 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbei- 55 tungen20 dem Adressenteil des Eingaberegisters 18
spiels der Erfindung mit einem Speicher mit zyklisch zugeführt. Es kann erwünscht sein oder nicht eraufeinanderfolgendem
Zugriff. wünscht sein, Daten zu diesem Zeitpunkt mit der
F i g. 1 zeigt drei Speicherteile 10 bis 12, von denen Adresse zu registrieren, und daher kann der Daten-
in der vorliegenden Beschreibung angenommen wird, teil dieses Registers leer sein oder nicht. Die Adresse
daß es sich um Magnetkernmatrix-Speicheranordnun- 60 im Eingaberegister 18 wird dann über die Leitungen
gen handelt. Zur Erleichterung der Darstellung sind 22 zu den Adressentransformationsschaltungen 30
zwar die Speicherteile 10 bis 12 getrennt gezeigt wor- bis 32 übertragen. Da jede dieser Schaltungen eine
den, aber in den meisten Fällen handelt es sich dabei Adresse gemäß verschiedenen Kriterien erzeugt, wer-
lediglich um drei Teile eines Speichers. Den Daten- den drei verschiedene Adressen von diesen Schaltun-
eingang für die Speicherteile 10 bis 12 bilden die 65 gen erzeugt, wenn ihnen die Adresse aus dem Ein-
Ausgangsleitungen 16 des Eingaberegisters 18. Das gabe-Register 18 zugeführt wird, und diese drei
Eingaberegister 18 liefert sowohl eine Adresse, Kenn- Adressen werden über die Leitungen 35 bis 37 den
zeichen für ein Wort als auch das Wort selbst auf die Speicheradressenregistern MAR1 bis 3 mit den Be-
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zügszeichen 40 bis 42 zugeleitet. Dann wird der Dann wird die im Eingaberegister 18 gespeicherte
Inhalt jedes der Speicherteile 10 bis 12 von den Adresse über die Leitungen 22 den Adressentrans-Adressen
in den Speicheradressenregistern angezeigt formationsschaltungen 30 bis 32 zugeführt, und die
und über die Leitungen 50 bis 52 zu den Puffer- in diesen Schaltungen erzeugten drei verschiedenen
registern 55 bis 57 übertragen. Nun wird in weiter 5 Adressen werden zu den Speicheradressenregistern 40
unten beschriebener Art und Weise festgestellt, ob bis 42 übertragen. Dies hat zur Folge, daß der Inhalt
irgendwelche dieser Adressenstellen leer sind. Wenn dieser Adressenstellen der Speicherteile 10 bis 12 in
sich herausstellt, daß die Adressenstelle in einem der die Pufferregister 55 bis 57 übertragen wird. Die. im
Speicherteile leer ist, wird der Inhalt des Eingabe- Puff erregister 55 bis 57 stehenden Adressen werden
registers 18 über die Leitungen 16 zu der unbesetzten io dann dem einen Eingang der Vergleichsschaltungen
Adressenstelle übertragen, und damit ist die Opera- 25 bis 27 zugeleitet und dort mit der im Eingabetion
der Eingabe einer zusätzlichen Adresse ab- register 18 gespeicherten Adresse verglichen. Entgeschlossen.
Falls mehr als eine der angesteuerten sprechend dem Inhalt der Speicherteile 10 bis 12 ist
Speicherstellen leer sind, werden die neue Adresse nur einer dieser Vergleiche erfolgreich und bewirkt
und die dazugehörigen Daten willkürlich in einer der 15 das Entstehen eines Ausgangssignals auf einer der
leeren Stellen gespeichert, z. B. in der Leerstelle des Leitungen 65 bis 67, das die entsprechende Tor-Speicherteils
mit der niedrigsten Nummer, und damit schaltung 70 bis 71 vorbereitet, so daß diese die
ist der Speichervorgang abgeschlossen. Adressen und die Daten in dem zugeordneten Puffer-Wenn
jedoch alle angesteuerten Speicherstellen register 55 bis 57 über die Leitungen 88 zum AusDaten
enthalten, muß ein Unterprogramm eingeleitet ao gaberegister 90 weiterleitet.
werden, um die neue Adresse in dem System zu Alles, was für eine Leseoperation erforderlich ist,
speichern. Dieses besteht darin, daß willkürlich einer besteht darin, die im Ausgaberegister 90 gespeicherder
drei in den Speicheradressenregistern 40 bis 42 ten Informationen über die Leitungen 92 zu der Ausenthaltenen
Adressenteile ausgewählt wird, die neue Wertevorrichtung (nicht gezeigt) weiterzuleiten und
Adresse und die Daten aus dem Eingaberegister 18 »5 den Inhalt der Pufferregister 55 bis 57 erneut in
in die ausgewählte Speicherstelle übertragen werden Umlauf zu setzen, um ihn in die entsprechenden
und (über in Fig. 1 nicht gezeigte Leitungen) die Speicherstellen der Speicherteile 10 bis 12 einzugeben,
vorher in der ausgewählten Speicherstelle enthaltene Zum Zweck einer Adressenlösch- oder Datenschreib-Adresse
mit den dazugehörigen Daten zum Eingabe- operation wird der Inhalt des Ausgaberegisters 90
register 18 übertragen werden. Der Inhalt des Teils 30 im allgemeinen ebenfalls zu der Auswertevorrichtung
des Registers 18, der die Adressen speichert, wird übertragen, aber das Wiederinumlaufsetzen für den
dann erneut über die Leitungen 22 den Adressen- dazugehörigen Speicherteil wird unterbunden. Zum
transformationsschaltungen 30 bis 32 zugeführt, wo- Zweck einer Adressenlöschoperation werden zwangsnach
die als Ergebnis dieser Umwandlung gebildeten weise lauter Nullen in die Adressenstelle eingeführt,
Speicheradressen in die Pufferregister 55 bis 57 über- 35 die die zugehörige Adresse enthält, und für eine
tragen werden. Natürlich enthält eine dieser Stellen Datenschreiboperation werden die im Eingaberegistei
die neue Adresse und die dazugehörigen Daten, die 18 enthaltenen neuen Daten über die Leitungen 16
soeben in dem System gespeichert worden sind. Wenn in die Adressenstelle eingegeben, die die entspreeine
der anderen beiden Stellen leer ist, werden die chende Adresse enthält, an Stelle der Daten im
hinzugefügte Adresse und die dazugehörigen Daten 40 Pufferregister 55 bis 57. Man sieht also, daß nur ein
an dieser Stelle gespeichert. Wenn keine dieser Stellen Umlauf des Inhaltes der Speicherteile 10 bis 12 für
leer ist, werden die im Eingaberegister 18 enthaltene eine Adressenlösch-, Datenschreib- oder Datenlesehinzugefügte
Adresse und die dazugehörigen Daten operation erforderlich ist. Außerdem besteht, falls
in einer willkürlich ausgewählten Stelle der beiden aus irgendeinem Grunde die dem Eingaberegister 18
angezeigten Adressenstellen gespeichert, die von der- 45 zugeführte Adresse nicht in dem System enthalten
jenigen verschieden ist, in der die neue dem System ist, in allen Vergleichsschaltungen 25 bis 27 ein
zugeführte Adresse steht, und die Adresse mit den Nichtübereinstimmungszustand, wodurch diese Tat-Daten,
die vorher in der betreffenden Adressenstelle sache ebenfalls in nur einem Umlauf des Inhaltes
gestanden haben, wird in das Pufferregister 18 über- der Speichersätze 10 bis 12 festgestellt werden kann,
tragen. Dieses Unterprogramm wird fortgesetzt, bis 50
eine leere Adressenstelle gefunden ist Es ist fest- Detaillierte Schaltungsbeschreibung
gestellt worden, daß bei einem Packdichtefaktor von
gestellt worden, daß bei einem Packdichtefaktor von
7O°/o in den Speichersätzen 10 bis 12 durchschnitt- Fig. 2C zeigt die Schaltung eines frei schwingenlich
ein Umlauf nötig ist, um eine neue Adresse in den Taktgebers 100 mit acht Ausgangsleitungen 101
dem System zu speichern. Bei einem Packdichtefaktor 55 bis 108, die mit Tl bis T8 bezeichnet sind. DerTaktvon
80% sind durchschnittlich drei Umläufe erfor- geber 100 arbeitet zyklisch, und zwar erscheint zuderlich.
Ein anderes Schema, das schneller als das nächst ein Ausgangssignal auf der Tl-Leitungl01,
vorstehend beschriebene ist, aber eine größere Spei- dann ein Ausgangssignal auf der T2-LeitunglO2 usf.,
cherkapazität in dem System erfordert, wird weiter und auf der Tl-Leitung 101 erscheint dann wieder
unten beschrieben. 60 ein Signal, wenn das Signal auf der T8-LeitunglO8
Zum Zweck einer Adressenlösch-, einer Daten- endet.
schreib- oder einer Datenleseoperation wird die Fig. 2A läßt erkennen, daß auf der Eingabe-Adresse
für die fraglichen Daten über die Leitungen Sammelleitung 20, die die Adressen zuführt und
20 dem Teil des Eingabepufferregisters 18 zugeführt, Daten, noch ein zu beschreibendes zusätzliches Bit
der die Adresse speichert. Zum Zweck einer Daten- 65 zum Eingaberegister 18 zugeführt wird. Die Eingabeschreiboperation
werden die zu speichernden neuen quelle (nicht gezeigt) erzeugt auch Signale auf vier
Daten mit der angegebenen Adresse dem Teil des Steuerleitungen 111 bis 114. Diese Leitungen sind
Eingaberegisters 18 zugeleitet, das die Daten speichert. als Leitungen Fl bis F 4 gekennzeichnet. Auf der
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S.
!^-Leitung 111 erscheint nur- dann ein Signal, wenn Ausgangsleitungen 182 der Torschaltung 162 sind -als.
eiae-Operation »Füge Adresse zum System hinzu« ein Satz, von Eingängen an das Ausgaberegister 90
ausgeführt wird. Auf der .F2-Leitung 112 erscheint geführt.
ij,ur dann ein Signal, wenn eine Operation »Lösche Aus Fig. 2A geht hervor, daß die Ausgangs-Marke.
aus dem System« im Gange ist. Auf der F 3- 5. leitung 184 des Teils des Eingaberegisters 18, der die
Leitung 113 erscheint nur dann ein Signal, wenn eine Adresse enthält, als Inf ormationseingänge an die Tor-Qperation
»Daten schreiben« ausgeführt wird, und schaltung 186 angeschlossen sind, deren Vorbereiauf
der F4-Leitung 114 nur-dann, wenn eine Opera- tungseingang die Ausgangsleitung 185 der Odertion
»Daten lesen« ausgeführt, wird. Die Fl-, F 3- Schaltung 187 ist. Die Eingänge der Oder-Schaltung
und.F4-Leitungen sind Eingänge der Oder-Schaltung io 187 sind die Tl- bis T3-Leitungen 101 bis 103. Die
116, deren Ausgangsleitung 118.zu dem einen Ein- Ausgangsleitungen 188 der Torschaltung 186 bilden
gang des Flip-Flops (Till) ,und über den Inverter die Eingänge der Adressentransformationsschaltun-119
und die Leitung. 121 zu dem anderen Eingang gen30 bis 32 (Fig. 2D bis 2F) und einen Satz von
dieses Flip-Flops führt. Das. Flip-Flop 1 ist daher Eingängen der Vergleichsschaltungen 25 bis 27
im; Eins-Zustand, wenn eine, andere Operation als 15. (Fig. 2D bis 2F). Der Erregereingang für die
»Füge Adresse hinzu« durchgeführt wird. Die Aus- Adressentransformationsschaltungen 30 bis 32 ist die
gangsleitung 122 von der Eins-Seite des Flip-Flops 1 T2-LeitunglO2. Die Ausgangsleitungen 35 bis 37
bildet je einen Eingang der Undr-Schaltungen 125 bis der Adressentransformationsschaltungen 30 bis 32
12-7 (F i g( 2A bis 2C) .und einen. Eingang der Und- sind als Eingänge an die Speicheradressenregister 40
Schaltung 130 (Fi g. 2C). Die- anderen Stellen in der ae. bis 42 angeschlossen. Die Ausgangsleitungen 45 bis 47
Schaltung, an die die- LeitungenFl bis F4 an- der Speicheradressenregister 40 bis 42 bilden die
geschlossen sind, werden weiter unten beschrieben. Adresseneingänge für die Speichersätze 10 bis 12.
--Ein Vergleich: des in F i<g· 2A.gezeigten Eingabe- DieAdressentransformationsschaltungen, dieSpeicheriegisters.18:
mit dem in Fi g,:l, dargestellten zeigt, adressenregister und die Speicherteile, die in Fig. 2D-daß
das Reigisterdn: Fig. 2A ein zusätzliches Bit in 25 bis 2F dargestellt sind, tragen die gleichen Numseiner.
niedrigsten; Steller enthält,■ das sogenannte mern und entsprechen den in Fig. 1 gezeigten.
5-Bit. In dieser Stelle befindet sich stets ein Bit, wenn Die Ausgangsleitungen 50 bis 52 (F i g. 2 D bis 2F)
dem Eingaberegister 18 eine Adresse zugeführt wird. der Speicherteile 10 bis 12 sind als Eingänge an die
■;: Der gesamte Inhalt des ;Eingaberegisters 18 wird Pufferregister 55 bis 57 angeschlossen. Jedes der
über die Leitungen 132t. dem Dateneingang der Tor- 30 Pufferregister 55 bis 57 enthält ebenfalls eine 5-Bitsehaltung
134 zugeleitet,, deren Vorbereitungseingang stelle. Diese Bitstelle steht auf 0, wenn die in das
die Ausgangsleitung 136. der Und-Schaltung 138 ist. Register eingegebene Adressenstelle leer ist, und
Die Eingänge der Und-Schaltang.138 sind die T6- diese enthält ein L, wenn an der gelesenen Adressen-Leitung
106 und die Ausgangsleitung 140 der Oder- stelle eine Adresse gespeichert ist. Der Inhalt der
Schaltung 142. Die Eingänge der Oder-Schaltung 142 35 5-Bitstelle der Register 55 bis 57 wird über die Leisind.
die F3-Leitung 113. und die Ausgangsleitung 137 tungenl90 bis 192 dem einen Eingang der Verder
Und-Schaltung 139. Die Eingänge der Und- gleichsschaltungen 195 bis 197 zugeführt. Die ande-Schaltungl39
sind die Fl-Leitung 111 und die Aus- ren Eingänge der Vergleichsschaltungen 195 bis 197
gangsleitung 141 des Inverters 143. Die Ausgangs- sind die Ausgangsleitungen 200 bis 202 der O-Bitleitungen
144 der Torschaltung 134 bilden die Daten- 40. Codegeneratoren 205 bis 207. Die Vergleichsvoreingänge
für die Torschaltungen 145 bis 147 bereitungseingänge der Vergleichsschaltungen 195 bis
(Fig. 2D bis.2F). ·' 197 sind die Ausgangsleitung 203 der Und-Schaltung
.Die Leitungen 144 sind außerdem die Ausgangs- 204, die Ausgangsleitung 208 der Und-Schaltung 209
leitungen der Torschaltung 150 (Fig. 2B), deren und die Ausgangsleitung213 der Und-Schaltung214.
Vorbereitungseingang die Ausgangsleitung 152 der 45 Die Eingänge der Und-Schaltungen 204 bis 209 und
Und-Schaltung 154 sind. Die Eingänge der Und- 214 sind die T3-LeitunglO3 und dieFl-Leitunglll.
Schaltung 154 sind die F2-Leitang 112 und die T6- Den Rückstelleingang für jede der Vergleichsschal-Leitung
106. Die Biformationseingänge der Tor- tungenbildetdieTS-LeitunglOe. Auf einer Ausgangsschaltung
150 sind .die Ausgangsleitungen 156 des leitung 210 bis 212 einer Vergleichsschaltung 195 bis
Registers 158. Die Leitungen 156 liegen außerdem 50 197 erscheint ein Signal, wenn in der Vergleichsschalals
Dateneingänge an die .Torschaltungen 160 tang eineübereinstimmungfestgestelltwird, d.h., wenn
(Fig. 2B) und 162 (Fig. 2C). Den Vorbereitungs- die dem entsprechenden Pufferregister 55 bis 57 zueingang
für die Torschaltung 160 bildet die Aus- geführte Adressenstelle 0 ist. Die Leitungen 210 bis
gangsleitung 163 der Und-Schaltung 164, deren Ein- 212 tragen jeweils die Bezeichnung Sl- bis 53-Leigänge
die r7-LeitunglO7.und die ,Fl-Leitunglll 55 tungen. Die Vergleichsschaltungen haben Verriegesind.
Die Ausgangsleitungen 166 der Torschaltung lungswirkung, d. h., ein auf einer der 5-Leitungen
160 bilden den anderen Teil- der Eingänge für das erscheinendes Signal bleibt bestehen, bis die Ver-Emgaberegister
18. Die Oder-Funktion zwischen den gleichsschaltung rückgestellt wird. Die 51- bis Scheiden
ihm zugeführten Teilen von Eingängen wird Leitungen bilden die Eingänge der Oder-Schaltung
innerhalb des Eingaberegisters 18 ausgeführt. Den 60 216 (Fig. 2A). Die anderen Stellen in der Schaltung,
Vorbereitungseingang für die Torschaltang 162 an welche diese Leitungen angeschlossen sind, wer-(Fig.
2C) bildet die Ausgangsleitung 168 der Und- den weiter unten besehrieben. Die Ausgangsleitung
Schaltung 170, deren Eingänge die r7-Leitung 107 218 der Oder-Schaltung 216 ist an den Null-Eingang
und die Ausgangsleitung 172 des Flip-Flops 3 (TR 3) des Flip-Flops 2 (77?2) 226 (F i g. 2B) und über den
(Fig. 2B) bilden. Die Einstell- und Rückstell- 65 Inverter 222 und die Leitung224 an den Eins-Eineingänge
für das Flip-Flop 3 sind die Ausgangsleitun- gang dieses Flip-Flops angeschlossen. Die Ausgangsgen
176 bzw. 178 des itö-Generators 180. Der RB- leitung 28 der Null-Seite des Flip-Flops 2 bildet einen
Generator 180 wird noch im einzelnen erläutert. Die Eingang des i?B-Generators 180 und einen Eingang
9 10
der Oder-Schaltung 230 (Fig. 2C). Ein zweiter Ein- Die Vorbereitungseingänge für die Torschaltungen
gang der Oder-Schaltung230 ist die schon erwähnte 145 bis 147 (Fig. 2D bis 2F) sind die Ausgangs-
Ausgangsleitung 172 des Flip-Flops3 (Fig. 2B). Die leitungen 275 bis 277 der Und-Schaltungen280 bis
Ausgangsleitung 232 der Eins-Seite des Flip-Flops 2 282, und die Vorbereitungseingänge der Torschal-
bildet einen Eingang für die Und-Schaltungen 235 5 tungen 245 bis 247 sind die Ausgangsleitungen 285
bis 237 (Fig. 2A bis 2C). bis 287 der Und-Schaltungen290 bis 292. Jeweils
Die Ausgangsleitungen 60 bis 62 des Adressenteils einen Eingang der Und-Schaltungen 280 bis 282 bilder
Pufferregister 55 bis 57 (Fig. 2D bis 2F) sind den die Ausgangsleitungen 295 bis 297 der Oderais
zweiter Satz von Informationseingängen an die Schaltungen 300 bis 302, und jeweils einen Eingang
Vergleichsschaltungen 25 bis 27 angeschlossen. Den io der Und-Schaltungen 290 bis 292 bilden die Aus-Erregereingang
für die Vergleichsschaltungen 25 bis gangsleitungen 305 bis 307 der Inverter 310 bis 312,
27 bildet die T3-Leitung 103, und ihr Rückstellein- deren Eingänge die obenerwähnten Leitungen 275 bis
gang ist die T8-LeitunglO8. Auf einer Ausgangs- 277 sind. Die Eingänge der Oder-Schaltung 300 sind
leitung 65 bis 67 erscheint ein Signal, wenn die der die5'l-Leitung210, die Fl-Leitung261 und die Ausentsprechenden
Vergleichsschaltung 25 bis 27 züge- 15 gangsleitung 315 der Und-Schaltung 320, deren Einführten
Eingangssignale gleich sind. Die Leitungen gänge die Nl-Leitung 65 und die Ausgangsleitung
65 bis 67 sind die sogenannten Nl- bis JV3-Leitun- 326 der Oder-Schaltung 328 sind. Die Eingänge der
gen. Die Vergleichsschaltungen 25 bis 27 haben Oder-Schaltung 328 sind die F2-Leitung 112 und die
ebenfalls Verriegelungswirkung, so daß ein auf einer F3-Leitung 113. Die Eingänge der Oder-Schaltung
iV-Leitung erscheinendes Signal bis zum Rückstellen 20 301 (Fig. 2E) sind die F2-Leitung 262, die Ausder
Vergleichsschaltung bestehenbleibt. Die Stellen gangsleitung 316 der Und-Schaltung 321 und die Ausin
der Schaltung, zu denen diese Leitungen führen, gangsleitung 331 der Und-Schaltung 336. Die Einwerden
noch beschrieben. gänge der Und-Schaltung 321 sind die iV2-Leitung
Die Ausgangsleitungen 75 des Pufferregisters 55 66 und die obenerwähnte Ausgangsleitung 326 der
(Fig. 2D) sind als Informationseingänge an die Tor- 35 Oder-Schaltung 328 (Fig. 2D), und die Eingänge
schaltungen70 (Fig. 2A), 240 und 245 (Fig. 2D) der Und-Schaltung336 sind die 52-Leitung211 und
angeschlossen und die Ausgangsleitungen 76 des die Ausgangsleitung 341 des Inverters 346, dessen
Pufferregisters 56 als Dateneingänge an die Torschal- Eingang die Sl-Leitung210 ist. Die Eingänge der
tungen71 (Fig. 2B), 241 und 246 (Fig. 2E). Die Oder-Schaltung302 (Fig. 2F) sind die F3-Leitung
Ausgangsleitungen 77 des Pufferregisters 57 sind als 30 263, die Ausgangsleitung 317 der Und-Schaltung 322
Dateneingänge an die Torschaltungen72 (Fig. 2C), und die Ausgangsleitung332 der Und-Schaltung 337.
242 und 247 (Fig. 2F) angeschlossen, und die Vor- Die Eingänge der Und-Schaltung322 sind die N3-
bereitungseingänge für die Torschaltungen 70 bis 72 Leitung 67 und die obenerwähnte Ausgangsleitung
(F i g. 2 A bis 2C) sind die Ausgangsleitungen 250 bis 326 der Oder-Schaltung 328 (F i g. 2D), und die Ein-
252 der Und-Schaltungen 125 bis 127. Zwei Ein- 35 gänge der Und-Schaltung 337 sind die 53-Leitung
gänge der Und-Schaltungen 125 bis 127 sind die 212 und die Ausgangsleitung 342 des Inverters 347,
T4-Leitung 104 und die Ausgangsleitung 122 der dessen Eingänge die Ausgangsleitung 350 der Und-
Eins-Seite des Flip-Flops 1 (Fig. 2B), und den drit- Schaltung 352 ist; diese hat als Eingänge die Sl-
ten Eingang der Und-Schaltung 125 bildet die Nl- Leitung 210 und die 52-Leitung211.
Leitung 65, den dritten Eingang der Und-Schaltung 40 Den zweiten Eingang für die Und-Schaltungen 280
126 die N2-Leitung 66 und den dritten Eingang der bis 282 (F i g. 2 D bis 2F) und 290 bis 292 bildet die
Und-Schaltung 127 die iV3-Leitung 67. Die Ausgänge Tö-Leitung 106. Die Ausgangsleitungen der Tor-
der Torschaltungen 70 bis 72 sind zusammengeführt schaltungen 145 und 245 bilden zusammen die Sam-
als Sammelleitung 254, die eingangsseitig an das Aus- melleitung 355. Ebenso bilden die Ausgangsleitungen
gangsregister 90 angeschlossen ist. 45 der Torschaltungen 146 und 246 zusammen die
Die Vorbereitungseingänge für die Torschaltungen Sammelleitung 356 und die Ausgangsleitungen der
240 bis 242 (Fig. 2A bis 2C) sind die Ausgangs- Torschaltungen 147 und 247 die Sammelleitung
leitungen 225 bis 257 der Und-Schaltungen 235 bis 357. Die Sammelleitungen 355 bis 357 sind als
237. Drei Eingänge dieser Und-Schaltungen sind die Dateneingänge an die Speichersätze 10, 11 bzw. 12
T5-LeitunglO5, die Fl-Leitunglll und die Aus- 50 geführt.
gangsleitung 232 der Eins-Seite des Flip-Flops 2 Aus Fig. 2C ist zu ersehen, daß die Nl- bis N3-
(Fig. 2B). Den vierten Eingang der Und-Schaltung Leitungen 65 bis 67 die Eingänge der Oder-Schal-
235 bildet die Fl-Leitung261, den vierten Eingang tung360 bilden, die daher ein Ausgangssignal auf
der Und-Schaltung 236 die F2-Leitung 262 und den der M-Leitung 362 erzeugt, wenn in dem System eine
vierten Eingang der Und-Schaltung 237 die F3-Lei- 55 übereinstimmende Adresse gefunden worden ist. Die
tung263. Die Fl-Leitung261, die F2-Leitung 262 Leitung 362 ist an die hier nicht gezeigte externe
und die F3-Leitung 263 sind die Ausgänge der Steuerschaltung als ein Eingang an die Oder-Schal-
ersten, der zweiten bzw. der dritten Bitstelle des tung 230, als Eingang an den Inverter 364, als zwei-
F-Registers266 (Fig. 2B). Diese drei Leitungen bil- ter Eingang an den Aß-Generator 180 (Fig. 2B)
den außerdem die Eingänge des Vektorgenerators 180 60 und als Eingang an den Inverter 143 (Fig. 2A) an-
und verlaufen weiter zu anderen Stellen in der Schal- geschlossen. Die Ausgangsleitung 366 des Inverters
tung, die weiter unten beschrieben werden. Den Ein- 364 führt als zweiter Eingang zu der Und-Schaltung
gang für das F-Register 266 bilden die Ausgangs- 130, deren Ausgangsleitung 368 als letzter Eingang
leitungen 268 des Vektorgenerators 180. Die Aus- an die Oder-Schaltung 230 angeschlossen ist. Die
gangsleitungen der Torschaltungen 240 bis 242 sind 65 Ausgangsleitung 370 der Oder-Schaltung 230 bildet
zu der Sammelleitung 270 zusammengeführt, die als einen Eingang der Und-Schaltung 372, deren anderer
Eingang an das Register258 (Fig. 2B) angeschlos- Eingang die T8-LeitunglO8 ist. Auf der i?-Leitung
sen ist. 374 erscheint ein Ausgangssignal der Und-Schaltung
11 12
372, wenn die gerade ausgeführte Funktion abge- und erregt es. Das Ausgangssignal wird auf die
schlossen ist. Für die Funktion Fl, F3 und F4 (d. h. Z-Leitung 440 weitergeleitet, wenn ein Erregersignal
eine Adressenlösch-, Datenschreib- oder Datenlese- auf die Leitung 403 gegeben wird, so daß der Inhalt
operation) geschieht dies nach einem Umlauf des des 1-Bit-Registers dann nach einem Schema entTaktgebers
100. Das Signal auf der i?-Leitung 374 5 weder verändert wird oder nicht. Die Z-Leitung 440
wird der hier nicht gezeigten externen Steuerschal- ist direkt als jeweils ein Eingang an die Und-Schaltung
sowie als Rückstelleingangssignal allen Regi- tungen 442, 443 und 446 und über den Inverter 450
stern in der Schaltung mit Ausnahme des Ausgabe- und die Leitung 452 als jeweils ein Eingang an die
registers 90 zugeführt. Und-Schaltungen 441, 444 und 445 angeschlossen.
Wie aus F ig. 2B hervorgeht, sind außer den bereits io Die Fl-Leitung 261 bildet den zweiten Eingang der
beschriebenen Eingängen dieT4-LeitunglO4 und die Und-Schaltungen 443 und 445, die F2-Leitung den
Fl-Leitung 111 ebenfalls als Eingänge an den RB- zweiten Eingang der Und-Schaltungen 441 und 446
Generator 180 angeschlossen. Fig. 3 zeigt die Schal- und die F3-Leitung263 den zweiten Eingang der
tungsanordnung innerhalb des i?B-Generators 180 Und-Schaltungen 442 und 444. Die Fl-Leitung 261
im einzelnen. Die Ausgangsleitungen 261 bis 263 des 15 ist außerdem über den Inverter 454 und die Leitung
F-Registers 266 bilden die Eingänge der Oder-Schal- 456 als zweiter Eingang an die Und-Schaltungen 444
tung 400, und daher erzeugt diese, wenn ein Bit im und 446 und als ein Eingang an die Und-Schaltung
F-Register enthalten ist, ein Ausgangssignal auf Lei- 458 angeschlossen. Die F2-Leitung 262 ist außertung
401, welches einem Eingang der Und-Schaltung dem über den Inverter 460 und die Leitung 462 als
402 zugeführt wird, deren anderer Eingang die Γ4- ao zweiter Eingang an die Und-Schaltungen 442 und
Leitung 104 ist. Die Ausgangsleitung der Und-Schal- 445 und als ein Eingang an die Und-Schaltung 464
tung 402 ist als Weiterschalteingang an den Zähler angeschlossen. Die F3-Leitung 263 ist außerdem
404, als Eingang an den Inverter 406 und als Start- über den Inverter 466 und die Leitung 468 als zweieingang
an den »1-Bit-Geber« 438 angeschlossen. ter Eingang an die Und-Schaltungen 441 und 443
Daher erscheint ein Signal auf der Ausgangsleitung 25 und als ein Eingang an die Und-Schaltung 470 ange-407
des Inverters 406, wenn das F-Register 266 leer schlossen. Die Ausgangsleitungen 471 und 472 der
ist. Die Leitung 407 bildet einen Eingang der Und- Und-Schaltungen 441 bzw. 442 bilden die Eingänge
Schaltung 408, deren anderer Eingang die r4-Lei- der Oder-Schaltung 481, die Ausgangsleitungen 473
tung 104 ist. Die Ausgangsleitung 178 dieser Und- und 474 der Und-Schaltungen 443 und 444 bilden
Schaltung bildet den Rückstelleingang des Zählers 30 die Eingänge der Oder-Schaltung 482, und die Aus-404
und des Flip-Flops 3, 174 (s. auch Fig. 2B). gangsleitungen 475 und 476 der Und-Schaltungen 445
Die Leitung 178 bildet außerdem den Kippeingang und 446 bilden die Eingänge der Oder-Schaltung
für den »2-Bit-Geber«, Bei der Schaltung 409 kann 483. Die Ausgangsleitungen491 bis 493 der Öderes
sich z. B. um einen 2-Bit-Zähler handeln, der bei Schaltungen 481 bis 483 sind als zweiter Eingang an
seiner Erregung durch ein Signal auf Leitung 178 35 die Und-Schaltungen 458, 464 bzw. 470 angeschlosseinen
Inhalt auf die Yl- und Y 2-Leitungen 411 und sen. Die oben beschriebenen Leitungen 421 bis 423
412 weiterleitet und selbst erhöht wird. Die Schal- stellen ebenfalls die Ausgangsleitungen der Undtungsanordnung
innerhalb des Generators 409 ist so Schaltungen 458,464 bzw. 470 dar, und diese Leitunausgelegt,
daß zwangläufig stets ein Ausgangssignal gen sind als Eingänge an das PF-Register 426 angeauf
mindestens einer der Leitungen 411 und 412 vor- 40 schlossen.
liegt. Die Leitung 411 ist an den Inverter 414 und Die Ausgangsleitungen 496 des JF-Registers 426
die Und-Schaltung 416 angeschlossen, und die Lei- bilden die Informationseingänge der Torschaltung
tung 412 bildet den anderen Eingang der Und-Schal- 498. Das O-Register 500 ist auf lauter Nullen voreintung419
und den Eingang des Inverters 418. Die gestellt. Die Ausgangsleitungen 502 des O-Registers
Ausgangsleitungen 421 bis 423 des Inverters 414, der 45 500 bilden die Informationseingänge der Torschal-Und-Schaltung
416 und des Inverters 418 bilden die tung 504, und die Vorbereitungseingänge der Tor-Eingänge
der ersten, der zweiten bzw. der dritten schaltungen 498 und 504 sind die Ausgangsleitungen
Bitstelle des T7-Registers 426. 506 der Und-Schaltung 508 bzw. 510 der Und-Schal-
Der Inhalt des Zählers 404 wird über die Leitun- tung 512. Die Eingänge der Und-Schaltung 508 sind
gen428 einem Eingang der Vergleichsschaltung430 50 die Fl-Leitung 111 (Fig. 2A), die Ausgangsleitung
zugeführt, deren anderen Eingang die Ausgangslei- 514 der kurzen Verzögerungsschaltung 516 und die
tungen 432 des Gebers 434 für den maximalen Stand Ausgangsleitung 518 des Inverters 520. Den Eingang
des Zählers 404 bilden. Wie man noch sehen wird, der Verzögerungsschaltung 516 bildet die T4-Leitung
wird der Zähler404 bei jeder Ausführung eines 104 (Fig.2C) und den Eingang des Inverters520
Umlaufs während einer Operation »neue Adresse in 55 die obenerwähnte Leitung 510. Die Eingänge der
das System eingeben« (Fl) weitergeschaltet. Um zu Und-Schaltung 512 sind die Ausgangsleitung 552 der
verhindern, daß das System unbestimmt lange besetzt Oder-Schaltung 524 und die Ausgangsleitung 526 der
bleibt, wird eine bestirnte Zahl von Umläufen züge- kurzen Verzögerungsschaltung 528, Die Eingänge der
lassen. Dies ist die im Geber 434 für den maximalen Oder-Schaltung 524 sind die Ausgangsleitung 228
Stand des Zählers404 gespeicherte Zahl. Den Ver- 60 der Null-Seite des Flip-Flops2 (Fig. 2B) und die
gleichsvorbereitungs-Eingang für die Vergleichsschal- Ausgangsleitung 362 der Oder-Schaltung 360
tung430 bildet die r5-Leitung 105. Falls die der (Fig. 2C). Den Eingang der Verzögerungsschaltung
Vergleichsschaltung 430 zugeführten Eingangsinfor- 528 bildet ebenfalls die r4-Leitung 104. Die Ausmationen
gleich sind, erzeugt sie ein Ausgangssignal gangsleitungen der Torschaltungen 498 und 504 bilauf
Leitung 176, das das Flip-Flop 3 in den L-Zu- 65 den zusammen die Eingangsleitungen 268 des F-Restand
schaltet. gisters 266. Die Ausgangsleitung 374 der Und-Schal-
Wie schon angedeutet worden ist, wird ein Signal tung372 (Fig. 2C) bildet den Rückstelleingang für
auf Leitung 403 dem »1-Bit-Register« 438 zugeführt die Register 266 und 426.
13 14
Detaillierte Beschreibung der Wirkungsweise sjch ir? dem Systenj fine Leerstelle befindet, an der
die eingetragene Information gespeichert werden
Zunächst sei angenommen, daß alle Register und kann, die Selbsthalteschaltung in dem betreffenden
Vergleichsschaltungen in dem System rückgestellt Vergleicher eingestellt und erzeugt ein Ausgangssind
und daß dem System eine neue Adresse hinzuge- 5 signal auf einer 51- bis 53-Leitung 210 bis 212. Ein
fügt werden soll. Unter diesen Bedingungen sind die Signal auf einer der Sl- bis 53-Leitungen gelangt
Flip-Flops 1 und 3 (Fig. 2B) im Null- und das Hip- durch die Oder-Schaltung216 (Fig. 2A) zur Leitung
Flop 2 im Eins-Zustand. Dann wird der Fl-Leitung 218 und bewirkt die Rückstellung des Flip-Flops 2
111 ein Signal zugeführt, und eine aus einem Bit in in den Null-Zustand. Daher ändern sich die Signale
der 5-Bitstelle und der neuen Adresse bestehende io auf der Ausgangsleitung 232 und der Ausgangslei-Information
wird über die Eingabedaten-Sammel- tung228.
leitung 20 dem Eingaberegister 18 (Fig. 2A) züge- Fig. 3 zeigt, daß zur Zeit Γ 4 ein Signal auf einen
führt. Der neuen Adresse zugeordnete Daten können Eingang der Und-Schaltung 402 gegeben wird. Wenn
in der Information, die benutzt wird, um eine neue sich jetzt ein Bit im K-Register 266 befindet, wird
Adresse in das System einzugeben, enthalten sein. 15 diese Und-Schaltung voll erregt und erzeugt ein Aus-Zur
Zeit Tl wird nach der Übertragung einer Infor- gangssignal auf Leitung 403. Es ist jedoch einleitend
mation in das Eingaberegister 18 die Torschaltung angenommen worden, daß alle Register einschließlich
186 (Fig. 2A) vorbereitet und leitet die Adresse der des F-Registers rückgestellt seien. Daher liegt jetzt
Information im Register 18 über die Leitungen 188 kein Signal auf Leitung 403 vor, und daher erzeugt
zu den Adressentransformationsschaltungen 30 bis 32 20 der Inverter 406 ein Ausgangssignal auf Leitung 407,
(Fig. 2D bis 2F) weiter. Zur Zeit Γ2 werden Si- wodurch die Und-Schaltung408 ein Ausgangssignal
gnale über die Leitungen 102 gesendet, durch die die auf Leitung 178 erzeugt. Dieses Signal stellt den
Adressentransformationsschaltungen veranlaßt wer- Zähler 404 auf den Zählstand 0 und das Flipden,
je eine andere Adresse zu erzeugen. Diese Flop 3 in den Null-Zustand zurück und erregt den
Adressen werden über die Leitungen 35 bis 37 zu 25 »2-Bit-Geber« 409 für die Umlaufanzahl, so daß er
den Speicheradressenregistern 40 bis 42 übertragen. ein Ausgangssignal auf den Leitungen 411 und 412
Die in den Speicheradressenregistern 40 bis 42 ge- erzeugt und diese Einstellung entsprechend einem
speicherten Adressen werden über die Leitungen 45 vorherbestimmten Kriterium verändert. Wie schon
bis 47 zu den Adresseneingängen der Speicherteile erwähnt, ist der Geber 409 so geschaltet, daß er stets
10 bis 12 weitergeleitet und bewirken, daß die In- 30 entweder ein Ausgangssignal auf Leitung 411 oder
halte der angezeigten Adressenstellen in jedem dieser ein Ausgangssignal auf Leitung 412 oder ein Aus-Speicherteile
über die Leitungen 50 bis 52 zu den gangssignal auf beiden Leitungen erzeugt. Die Schal-Pufferregistern
55 bis 57 übertragen werden. tungen 414, 416 und 418 bilden in Kombination eine
Da jetzt ein Signal auf Leitung 111 und kein Signal Decodierschaltung, die die Ausgangssignale auf den
auf den S-Leitungen 210 bis 212 vorliegt, liegt keines 35 Leitungen 411 und 412 in einen »l-aus-3«-Code auf
der Eingangssignale für die Oder-Schaltungen 116 den Leitungen 421 bis 423 umwandelt. Wenn z. B.
und 216 (Fig. 2A) vor, und daher erzeugen die In- die Schaltung 409 ein Ausgangssignal auf Leitung
verier 119 und 222 Ausgangssignale auf den Leitun- 412, aber kein Ausgangssignal auf Leitung 411 ertungen
121 bzw. 224, die dazu führen, daß das Flip- zeugt, liegt ein Signal auf Leitung 421 aus dem InFlop
1 im Null- und das Flip-Flop 2 im Eins-Zustand 40 verier 414 und kein Signal auf den Leitungen 422
geschaltet werden. Zur Zeit Γ3 werden die Und- und 423 vor. Das Signal auf Leitung 421 wird in der
Schaltungen 204, 209 und 214 (Fig. 2D bis 2F) ersten Stelle des PF-Registers 426 gespeichert,
vollständig erregt und erzeugten Ausgangssignale auf Das Signal auf der T4-Leitung 104 wird außerdem den Leitungen 203, 208 bzw. 213, welche die Ver- den Verzögerungsschaltungen 516 und 528 zugegleichsschaltungen 195 bis 197 erregen. Dies bewirkt, 45 leitet. Diese Verzögerungen haben eine Dauer, die daß eine Feststellung erfolgt, ob die in den Puffer- ausreicht, daß der gewünschte »l-aus-3«-Code im registern 55 bis 57 gespeicherten S-Bits Nullen sind. PF-Register 426 in der oben beschriebenen Weise Wenn eins dieser S-Bits eine 0 ist, bedeutet dies, daß eingespeichert werden kann. Die Ausgangssignale der die entsprechende Speicherstelle leer ist. Gleichzeitig Verzögerungsschaltungen 516 und 528 werden als mit dem Prüfen der 5-Bitstelle in jedem der Puffer- so jeweils ein Vorbereitungseingangssignal den Undregister wird der Adresseninhalt in jedem dieser Schaltungen 508 bzw. 512 zugeführt. Wenn einer der Register über die zugeordneten Leitungen 60 bis 62 während der Zeit Γ 3 ausgeführten Vergleiche eine der entsprechenden Vergleichsschaltung 25 bis 27 Übereinstimmung ergeben hat, zeigt dies, daß entzugeführt. Das Signal auf der T3-Leitung 103 ge- weder eine der drei erzeugten Adressen die einer stattet es, die Eingangsinformationen der Vergleichs- 55 Leerstelle ist, so daß die neue Marke dort gespeichert schaltungen 25 bis 27 zu vergleichen. Wenn einer werden kann, oder daß die Adresse bereits in dem dieser Vergleiche eine Übereinstimmung ergibt, was System enthalten ist, so daß sie nicht neu in das bedeutet, daß die dem System zusätzlich zuzuführende System eingeführt zu werden braucht, und es ist Adresse bereits in dem System enthalten ist, wird nicht nötig, ein Unterprogramm einzuleiten. Wie die Selbsthalteschaltung in einer der Vergleichsschal- 60 schon erwähnt, liegt unter diesen Bedingungen ein tungen 25 bis 27 eingestellt und erzeugt ein Aus- Signal entweder auf der Null-Seiten-Ausgangsleitung gangssignal auf einer der Nl- bis iV3-Leitungen 65 228 des Flip-Flops 2 (Fig. 2B) oder auf der Überbis 67. Ein Signal auf einer dieser Leitungen wird einstimmungsleitung 362 (F i g. 2 C) vor. F i g. 3 zeigt, der Oder-Schaltung360 (Fig. 2C) zugeführt und daß diese beiden Leitungen die Eingänge der Oderführt zum Entstehen eines Ausgangssignals auf der 65 Schaltung 524 bilden, deren Ausgangsleitung 522 den Übereinstimmungsleitung 362. Ebenso wird, wenn anderen Vorbereitungseingang der Und-Schaltung 512 einer der Vergleiche in den Vergleichern 195 bis 197 darstellt. Die Und-Schaltung 512 wird daher nur eine Übereinstimmung ergibt und damit anzeigt, daß dann erregt, wenn es unnötig ist, eine »beliebige
vollständig erregt und erzeugten Ausgangssignale auf Das Signal auf der T4-Leitung 104 wird außerdem den Leitungen 203, 208 bzw. 213, welche die Ver- den Verzögerungsschaltungen 516 und 528 zugegleichsschaltungen 195 bis 197 erregen. Dies bewirkt, 45 leitet. Diese Verzögerungen haben eine Dauer, die daß eine Feststellung erfolgt, ob die in den Puffer- ausreicht, daß der gewünschte »l-aus-3«-Code im registern 55 bis 57 gespeicherten S-Bits Nullen sind. PF-Register 426 in der oben beschriebenen Weise Wenn eins dieser S-Bits eine 0 ist, bedeutet dies, daß eingespeichert werden kann. Die Ausgangssignale der die entsprechende Speicherstelle leer ist. Gleichzeitig Verzögerungsschaltungen 516 und 528 werden als mit dem Prüfen der 5-Bitstelle in jedem der Puffer- so jeweils ein Vorbereitungseingangssignal den Undregister wird der Adresseninhalt in jedem dieser Schaltungen 508 bzw. 512 zugeführt. Wenn einer der Register über die zugeordneten Leitungen 60 bis 62 während der Zeit Γ 3 ausgeführten Vergleiche eine der entsprechenden Vergleichsschaltung 25 bis 27 Übereinstimmung ergeben hat, zeigt dies, daß entzugeführt. Das Signal auf der T3-Leitung 103 ge- weder eine der drei erzeugten Adressen die einer stattet es, die Eingangsinformationen der Vergleichs- 55 Leerstelle ist, so daß die neue Marke dort gespeichert schaltungen 25 bis 27 zu vergleichen. Wenn einer werden kann, oder daß die Adresse bereits in dem dieser Vergleiche eine Übereinstimmung ergibt, was System enthalten ist, so daß sie nicht neu in das bedeutet, daß die dem System zusätzlich zuzuführende System eingeführt zu werden braucht, und es ist Adresse bereits in dem System enthalten ist, wird nicht nötig, ein Unterprogramm einzuleiten. Wie die Selbsthalteschaltung in einer der Vergleichsschal- 60 schon erwähnt, liegt unter diesen Bedingungen ein tungen 25 bis 27 eingestellt und erzeugt ein Aus- Signal entweder auf der Null-Seiten-Ausgangsleitung gangssignal auf einer der Nl- bis iV3-Leitungen 65 228 des Flip-Flops 2 (Fig. 2B) oder auf der Überbis 67. Ein Signal auf einer dieser Leitungen wird einstimmungsleitung 362 (F i g. 2 C) vor. F i g. 3 zeigt, der Oder-Schaltung360 (Fig. 2C) zugeführt und daß diese beiden Leitungen die Eingänge der Oderführt zum Entstehen eines Ausgangssignals auf der 65 Schaltung 524 bilden, deren Ausgangsleitung 522 den Übereinstimmungsleitung 362. Ebenso wird, wenn anderen Vorbereitungseingang der Und-Schaltung 512 einer der Vergleiche in den Vergleichern 195 bis 197 darstellt. Die Und-Schaltung 512 wird daher nur eine Übereinstimmung ergibt und damit anzeigt, daß dann erregt, wenn es unnötig ist, eine »beliebige
15 16
Zusatz«-Operation auszuführen. Unter diesen Um- 280 zur Zeit Γ 6 erregt wird und ein Ausgangssignal
ständen wird die Torschaltung 504 veranlaßt, lauter auf Leitung 275 erzeugt, das die Torschaltung 145
Nullen in das F-Register 266 weiterzuleiten. Wenn veranlaßt, den neuen Eintrag in die angesteuerte
die Schaltung eine Operation »Adresse zusätzlich in Speicherstelle des Speicherteils 10 zu übertragen,
das System eingeben« ausführt und keiner der 5 Liegt auf der 52-Leitung 211 ein Signal vor und auf
während der Zeit T 3 ausgeführten Vergleiche eine der lS'l-Leitung210 nicht, dann wird die Und-Schal-
Übereinstimmung ergeben hat, was anzeigt, daß ein rung 281 (Fig. 2E) zur Zeit Γ6 vollständig erregt
Unterprogramm »beliebiger Zusatz« eingeleitet wer- und erzeugt ein Ausgangssignal auf Leitung 276, das
den muß, liegen alle Eingangssignale für die Und- die Torschaltung 146 veranlaßt, die neue Information
Schaltung 508 vor, und diese erzeugt ein Ausgangs- io in der angesteuerten Stelle des Speicherteils 11 zu
signal auf Leitung 506, welches die Torschaltung 498 speichern. Wenn in den beiden Speicherteilen 10 und
betätigt, so daß die im !^-Register 426 gespeicherte 11 Leerstellen vorhanden sind, wird die neue Infor-
Information im »l-aus-3«-Code in das F-Register mation in der Leerstelle im Speicherteil 10 gespei-
266 übertragen wird. Für die oben beschriebene chert. Liegt ein Signal auf der SS-Leitung 212 vor
Decodieroperation würde dies bedeuten, daß ein Bit 15 und auf den 51- bzw. 52-Leitungen 210 bzw. 211
in der Stelle Fl des F-Registers 266 und kein Bit in nicht, dann wird die Und-Schaltung 282 (Fig. 2F)
in den Stellen F 2 und F 3 enthalten ist. Es entsteht vollständig erregt und erzeugt ein Ausgangssignal
also ein Signal auf der Fl-Leitung 261 und kein Si- auf Leitung 277, das die Torschaltung 147 veranlaßt,
gnal auf den F 2-und F3-Leitungen262und263. die neue Information in die angesteuerte Stelle des
Zur Zeit TS wird das Signal auf Leitung 105 als 20 Speicherteils 12 weiterzuleiten. Man sieht also, daß
ein vorbereitendes Eingangssignal zu den Und-Schal- der neue Eintrag jeweils in dem Speicherteil mit der
tungen 235 bis 237 (Fig. 2A bis 2C) übertragen. Da niedrigsten Nummer, der eine leere angesteuerte
jetzt eine Operation »Zusätzliche Adresse in das Stelle enthält, gespeichert wird.
System eingeben« ausgeführt wird, liegt ein Signal Falls zur Zeit Γ 3 festgestellt worden wäre, daß die
111 auf der KL-Leitung vor, welches jeder dieser Und- 25 Adresse in dem im Eingaberegister 18 stehenden
Schaltungen als zweites vorbereitendes Eingangssignal Eintrag bereits im System vorliegt, würde ein Signal
zugeleitet wird. Wenn während der Zeit T 3 keine auf einer der iV-Leitungen 65 bis 67 und daher auf
leeren Stellen in den Speichersätzen gefunden worden der M-Leitung 362 (Fig. 2C) vorliegen. Da die
sind, Hegt auf keiner der 52-Leitungen ein Signal vor, Adresse bereits in dem System enthalten ist, braucht
und das Flip-Flop 2 ist im Eins-Zustand und erzeugt 30 sie jetzt dem System nicht zugeführt zu werden. Daein
Ausgangssignal auf Leitung 232, das an den drit- her wird das Signal auf der M-Leitung 362 zum
ten Eingang jeder dieser Und-Schaltungen gelegt wird. Inverter 143 (F i g. 2 A) übertragen und verhindert so,
Das vierte Eingangssignal für diese Und-Schaltungen daß die Torschaltung 134 veranlaßt wird, den Einwird
von einer der F-Leitungen 261 bis 263 geliefert. trag im Eingaberegister 18 zu den Torschaltungen 145
Da angenommen worden ist, daß jetzt ein Signal auf 35 bis 147 (Fig. 2D bis 2F) weiterzuleiten. Die Adresse
der Fl-Leitung 261 vorliegt, wird die Und-Schaltung im Eingaberegister kann daher selbst dann nicht in
235 vollständig erregt und erzeugt ein Ausgangssignal das System eingegeben werden, wenn eine der angeauf
Leitung 255, welches die Torschaltung 240 ver- steuerten Speicherstellen leer ist. Hierdurch wird
anlaßt, eine im Pufferregister 55 (Fig. 2D) enthal- sichergestellt, daß eine Adresse in nur einer Speichertene
Information über die Leitungen 270 zum Regi- 40 stelle im System erscheint. Falls der neuen Adresse
ster 158 (Fig. 2B) zu übertragen. Falls einer der zur Daten zugeordnet sind, erfährt die Eingabe-Ausgabe-Zeit
Γ 3 durchgeführten Vergleiche eine Überein- Vorrichtung (nicht gezeigt) durch ein Signal auf der
Stimmung ergeben hätte und so eine »beliebige M-Leitung 362 bei der Ausführung einer F 1-Opera-Zusatz«-
Operation unnötig gemacht hätte, wäre auf tion, daß die neuen Daten nicht eingegeben worden
keiner der F-Leitungen ein Signal gewesen, und die 45 sind und daß sie dem System erneut mit einem
Übertragung einer Information in das Register 158 F3-Signal (Datenschreibsignal) auf Leitung 113 zuwäre
verhindert worden. geführt werden müssen.
Zur Zeit T 6 wird der Schreibvorgang des Lese- Falls zur Zeit Γ 3 festgestellt worden ist, daß keine
Schreib-Speicherumlaufs der Speicherteile 10 bis 12 der angesteuerten Speicherstellen leer ist und daß die
ausgeführt. Da hier angenommen wird, daß die Funk- 50 zum Eingaberegister 18 gegebene Adresse nicht schon
tion 1 ausgeführt wird, liegt ein Eingangssignal für im System enthalten ist, liegt aus den oben erläuterten
die Und-Schaltung 139 (F i g. 2 A) vor. Falls zur Zeit Gründen ein Signal auf einer der F-Leitungen 261
Γ 3 kein übereinstimmender Eintrag in dem System bis 263 vor. Zum Zweck der Veranschaulichung ist
gefunden worden ist, wird diese Und-Schaltung voll- angenommen worden, daß ein Signal auf der Fl-Leiständig
erregt und zur Zeit T 6 die Und-Schaltung 138 55 tung 261 vorliegt. Dieses Signal erregt über die
erregt und erzeugt ein Ausgangssignal auf Leitung Oder-Schaltung300 (Fig. 2D) zur Zeit T6 die Und-136,
das die Torschaltung 134 veranlaßt, den neuen Schaltung 280, so daß sie ein Ausgangssignal auf
Eintrag im Eingaberegister 18 über die Leitungen Leitung 275 erzeugt, das die Torschaltung 145 ver-144
zum Dateneingang der Torschaltungen 145 bis anlaßt, die neue Information in die angesteuerte Stelle
147 (Fig. 2D bis 2F) weiterzuleiten. Gleichzeitig 60 im Speichersatz 10 zu übertragen,
werden die in Pufferregistern 55 bis 57 gespeicherten Wie man sieht, werden die negierten Ausgangs-Informationen
den Dateneingängen der Torschal- signale der Und-Schaltungen 280 bis 282 den Undtungen
245 bis 247 zugeführt. Falls zur Zeit Γ 3 fest- Schaltungen 290 bis 292 zur Zeit Γ 6 zugeführt. Dagestellt
worden wäre, daß eine der angesteuerten her wird für jeden Speicherteil, in dem die neue
Speicherstellen leer ist, würde nun ein Signal auf der 65 Information nicht gespeichert werden soll, die ententsprechenden
5-Leitung 210 bis 212 vorliegen. Aus sprechende Und-Schaltung 290 bis 292 erregt, so daß
Fig. 2D ist zu ersehen, daß beim Vorliegen eines sie ein Ausgangssignal auf ihrer Ausgangsleitung
Signals auf der 51-Leitung210 die Und-Schaltung 285 bis 287 erzeugt, durch das die entsprechende Tor-
schaltung 245 bis 247 veranlaßt wird, den Eintrag im Pufferregister 55 bis 57 erneut in die angesteuerte
Stelle des Speicherteils weiterzuleiten.
Auf diese Weise erfolgt die nicht löschende Entnahme aus den Speicherteilen 10 bis 12. Der einzige
Zustand, bei dem die Wiedereingabe nicht stattfindet, liegt vor, wenn die neue Adresse bereits in dem
System enthalten ist und eine der anderen angesteuerten Stellen leer ist.
Wenn die Schaltung eine Operation »zusätzliche Adresse in das System eingeben« ausfuhrt, liegen zur
zur Zeit Γ 7 alle Eingangssignale für die Und-Schaltungl64
(Fig. 2B) vor, und diese erzeugt ein Ausgangssignal auf Leitung 163, welches die Torschaltung
160 veranlaßt, die zusätzliche Information im Register 158 über die Leitungen 166 in das Eingaberegister
18 weiterzuleiten.
Falls zur Zeit Γ 3 der oben beschriebenen Operation einer der beiden durchgeführten Vergleiche eine
Übereinstimmung ergeben hat, liegt zur Zeit T 8 auf Leitung 228 oder 362 ein Signal vor, das über die
Oder-Schaltung230 (Fig. 2C) und die Leitung370
die Und-Schaltung 372 veranlaßt, ein Ausgangssignal auf Leitung 374 zu erzeugen, durch das alle Register
im System rückgestellt werden und die Eingabequelle (nicht gezeigt) informiert wird, daß das System für
einen neuen Befehl bereit ist. Wenn dagegen der neue
Eintrag nur durch »Zusatz« einer alten Information, die derzeit im Eingaberegister 18 steht, in das System
eingeführt worden ist, muß das System noch die »Zusatz«-Information speichern und ist daher nicht
für einen neuen Befehl bereit. Unter diesen Bedingungen wird kein Signal auf die Rückstelleitung 374
gegeben. Auf jeden Fall gelangt zur Zeit Γ 8 ein Signal auf die Leitung 108, durch das die Selbsthalteschaltungen
in den Vergleichsschaltungen 25 bis 27 (Fig. 2D bis 2F) und 195 bis 197 rückgestellt
werden.
Im Interesse der Veranschaulichung sei angenommen, daß keiner der Vergleiche zur Zeit Γ 3 eine
Übereinstimmung ergeben hat, so daß eine »Zusätze-Operation
ausgeführt worden ist und daher jetzt ein »Zusatz«-Eintrag im Eingaberegister 18 enthalten
ist. Weiter sei angenommen, daß dieser Eintrag aus dem Speicherteil 10 genommen worden ist. Jetzt besteht
dieselbe Situation wie bei der Zuführung einer neuen Information in das System, aber mit einer Ausnahme.
Wenn nämlich die jetzt im Eingaberegister 18 stehende Adresse den Adressentransformationsschaltungen
30 bis 32 zugeführt wird, ist die durch die Schaltung 30 erzeugte Adresse die Adresse, an der
die neu eingetragene Information gespeichert worden ist. Da der »Zusatz«-Eintrag nicht an dieser Adresse
gespeichert werden kann, gibt es nur zwei statt drei Adressenstellen, an denen der »Zusatz«-Eintrag gespeichert
werden kann.
Wie zuvor wird zur Zeit T 3 durch Vergleiche in den Vergleichsschaltungen 25 bis 27 und 195 bis 197
festgestellt, ob die im Eingaberegister 18 befindliche Marke bereits im System enthalten ist und ob irgendwelche
der angesteuerten Speicherstellen leer sind. Da die.Adresse im Eingaberegister 18 soeben aus dem
System entfernt worden ist, muß die erstgenannte dieser Prüfungen stets ein negatives Ergebnis haben.
Da keines der Register am Ende des vorausgegangenen Taktumlaufs rückgestellt worden ist, befindet
sich ein Bit in der niedrigsten Stelle des F-Registers 266. Das daraus resultierende Signal auf Leitung 261
erregt über die Oder-Schaltung 400 die Und-Schaltung 402, so daß sie zur Zeit Γ 4 ein Signal auf Leitung
403 erzeugt. Dieses Signal schaltet den Zähler 404 weiter und erregt den »1-Bit«-Generator 438 für
die beliebige Nummer, der entweder ein 1-Bit oder ein O-Bit auf der Z-Leitung 440 erzeugt. Außerdem
kann das Signal auf Leitung 403 bewirken, daß die Einstellung des Generators 438 auf beliebige vorherbestimmte
Art und Weise verändert wird. Die Signale
ίο auf der Z-Leitung 440 und auf den Vl- bis FS-Leitungen
261 bis 263 werden einer Decodierschaltung zugeführt, die aus den Und-Schaltungen 441 bis 446,
den Oder-Schaltungen 481 bis 483 und den Und-Schaltungen 458, 464 und 470 besteht. Es sei z. B.
angenommen, daß ein Signal auf der Fl-Leitung 261 und auf der Z-Leitung 440 vorliegt. In diesem Falle
wird die Und-Schaltung 443 erregt und erzeugt ein Ausgangssignal auf Leitung 473, welches über die
Oder-Schaltung 482 und Leitung 492 einem Eingang
ao der Und-Schaltung 464 zugeführt wird. Da jetzt kein
Signal auf der F2-Leitung 262 vorliegt, wird die Und-Schaltung 464 erregt und erzeugt ein Ausgangssignal
auf Leitung 422, das dazu dient, ein Bit in der zweiten Stelle des ^-Registers 426 zu speichern.
Wenn angenommen wird, daß zur Zeit T 3 keine Leerstelle gefunden worden ist, so wird zur Zeit Γ 4
die Und-Schaltung 508 vollständig erregt (d. h., wenn die Verzögerungsschaltung 516 ein Ausgangssignal
auf Leitung 514 erzeugt), und sie erzeugt ein Ausgangssignal auf Leitung 506, das die Torschaltung
498 veranlaßt, den Inhalt des ^-Registers 426 zum V-Register 266 gelangen zu lassen. Wenn dies eintritt,
wird die Einstellung des F-Registers dahingehend verändert, daß keine Bits in seiner ersten und
dritten Stelle und ein Bit in seiner zweiten Stelle enthalten sind.
Falls während der Zeit T 3 keine leere Speicherstelle gefunden worden ist und ein Bit auf der F2-Leitung
262 vorliegt, wird zur Zeit Γ 5 die Und-Schaltung 236 (F i g. 2B) erregt und erzeugt ein Ausgangssignal
auf Leitung 256, das die Torschaltung 241 veranlaßt, den Eintrag im Speicherpufferregister 56 in
das Register 158 zu übertragen. Dies ist dann der neue zusätzliche Eintrag. Ebenfalls zur Zeit T 5 wird
ein Signal über die Leitung 105 zur Vergleichsschaltung 430 (F i g. 3) gesendet und bewirkt daß der jetzt
im Zähler 404 eingestellte Zählstand mit dem Maximalzählstand, der dem Vergleicher vom Generator
434 zugeführt wird, verglichen wird. Wenn diese Zählstände gleich sind, erzeugt der Vergleicher ein
Ausgangssignal auf Leitung 176, das das TR 3-Flip-Flop
174 in den Eins-Zustand schaltet. Dies bedeutet, daß eine vorherbestimmte Zahl von zusätzlichen
Umläufen ausgeführt worden ist und daß keine weiteren ausgeführt werden sollen. Falls die beiden dem
Vergleicher 430 zugeführten Zählstände nicht gleich sind, bleibt das Flip-Flop 3 im Nullzustand.
Unter den oben beschriebenen Umständen erregt zur Zeit Γ 6 das Signal auf der F2-Leitung 262 die
Und-Schaltung281 (Fig. 2E), und diese erzeugt ein
Ausgangssignal auf Leitung 276, das die Torschaltung 146 veranlaßt, den zusätzlichen Eintrag aus dem Eingaberegister
18 zu der angesteuerten Speicherstelle im Speicherteil 11 zu übertragen. Da die Und-Schal-
tungen280 und 282 (Fig. 2D bzw. 2F) jetzt beide
nicht erregt sind, erscheinen Signale auf den Leitungen 305 und 307 und bewirken, daß die Torschaltungen
245 und 247 die in den Pufferregistern 55 und
809 627/1374
19 20
57 enthaltenen Informationen wieder in die ange- umgewandelten Adressen könnten nicht in dem
steuerten Speicherstellen der jeweiligen Speicherteile System gespeichert werden. Bei Verwendung verübertragen,
schiedener Kriterien durch jede Adressentransforma-Zur Zeit Γ7 wird die Und-Schaltung 164 (Fig. 2B) tionssohaltung kann jedoch eine Marke, die zur ersten
erregt und erzeugt ein Ausgangssignal auf Leitung 5 Adressenstelle im Speicherteil 10 umgewandelt wird,
163. Dieses Signal veranlaßt die Torschaltung 160, ζ· B- zur fünfzehnten Speicherstelle im Speicherteil 11
die neue zusätzliche Information, die im Register 158 und zur achten Adressenstelle im Speicherteil 12 umgespeichert
ist, über die Leitungen 166 zum Eingabe- gewandelt werden, und eine zweite Adresse, die zur
register 18 zu übertragen. Falls das Flip-Flop 3 zur ersten Adressenstelle im Speicherteil 10 umgewandelt
Zeit T5 eingestellt worden wäre, würde jetzt auch io wird, könnte z. B. zur fünften und zur neunten Speidie
Und-Schaltung 170 (F i g. 2 C) erregt und ein Aus- cherstelle in den Speicherteilen 11 bzw. 12 umgewangangssignal
auf Leitung 168 erzeugen, durch das die delt werden. Daher können sehr viel mehr Adressen
Torschaltung 162 veranlaßt würde, die neue zusatz- dem System zugeführt werden, bevor die Speicherliche
Information im Register 158 über die Leitungen kapazität erschöpft ist.
182 zum Ausgaberegister 90 zu übertragen. Der 15 Da die meisten der während der Adressenlösch-,
Grund für diese letztgenannte Übertragung liegt darin, Datenschreib- und Datenleseoperationen (d.h. wähdaß,
wenn das Flip-Flop 3 im Eins-Zustand ist, die rend der Operationen F2, F3 und F4) ausgeführten
Operation selbst dann abgeschlossen wird, wenn noch Schritte gleich sind, werden diese drei Operationen
eine zusätzliche Information in dem System zu spei- gleichzeitig beschrieben. Bei allen drei Operationen
ehern ist. Daher ist es nötig, diese zusätzliche Infor- 20 besteht der erste Schritt darin, die die gewünschte
mation der Ausgabevorrichtung (nicht gezeigt) zuzu- Dateneinheit identifizierende Adresse über die Einleiten
und damit anzuzeigen, daß dieser Eintrag nicht gabesammelleitung 20 dem Eingaberegister 18 zuzumehr
in dem System gespeichert ist. führen. Bei einer Datenschreiboperation befinden
Zur Zeit Γ8 wird ein Signal an einen Eingang der sich die zu schreibenden Daten bei der dem Eingabe-Und-Schaltung
372 (Fig. 2C) gelegt. Falls eine leere 25 register 18 zugeleiteten Adresse. Außerdem wird ein
Speicherstelle zum Speichern der zusätzlichen Infor- Signal auf die entsprechende Funktionsleitung 112 bis
mation während des vorausgegangenen Taktumlaufs 114 gegeben. Zur Zeit Tl bewirkt ein Signal über
gefunden worden ist, ist das Flip-Flop 2 im Null- die Leitung 101 und die Oder-Schaltung 187, daß
Zustand, und auf Leitung228 liegt jetzt ein Signal die Torschaltung 186 (Fig. 2A) die im Eingabevor.
Falls festgestellt worden ist, daß weitere zusatz- 30 register 18 gespeicherte Adresse über die Leitungen
liehe Umläufe zwecklos wären, und das Flip-Flop 3 188 zu den Adressentransformationsschaltungen 30
im Eins-Zustand ist, liegt jetzt ein Signal auf Leitung bis 32 (Fig. 2D bis 2F) weiterleitet. Zur Zeit Γ2
172 vor. Beim Bestehen einer dieser beiden Bedin- wird ein Signal auf die Leitung 102 gegeben und ergungen
erzeugt die Oder-Schaltung230 (Fig. 2C) regt jede Adressentransformationsschaltung, damit
ein Ausgangssignal auf Leitung 370, so daß die Und- 35 sie die zugeführte Adresse bearbeitet, so daß drei
Schaltung 372 erregt wird und ein Ausgangssignal auf verschiedene Adressen gebildet werden, die den
der Rückstelleitung 374 erzeugt. Dieses Signal stellt Speicherregistern 40 bis 42 zugeführt werden. Der
alle Register in dem System zurück, mit Ausnahme Inhalt der den Registern 40 bis 42 zugeführten
des Ausgaberegisters 90, und zeigt der nicht darge- Adressen wird aus den Speicherteilen 10 bis 12 in die
stellten Eingabe-Ausgabe-Vorrichtung an, daß das 40 Pufferregister 55 bis 57 übertragen. Zur Zeit Γ 3 erSystem
für einen neuen Befehl bereit ist. Wenn keine möglicht ein Signal auf Leitung 103 das Vergleichen
der obenerwähnten beiden Bedingungen besteht, wer- der den Vergleichsschaltungen 25 bis 27 (Fig. 2 D
den nur die Vergleichsschaltungen 25 bis 27 und 195 bis 2F) zugeführten Eingangssignale. Falls die dem
bis 197 rückgestellt, und die Schaltung ist erregt, um Eingaberegister 18 zugeleitete Adresse sich in dem
die jetzt im Eingaberegister 18 enthaltene zusätzliche 45 System befindet, ergibt einer dieser Vergleiche eine
Information während des folgenden Taktumlaufs in Übereinstimmung, und es entsteht ein Ausgangsdem
System zu speichern. Während dieses Umlaufs signal auf einer 2V-Leitung 65 bis 67. Hier wird angewerden
dieselben Operationen wie die oben beschrie- nommen, daß nur einer der Vergleiche erfolgreich
benen ausgeführt. Es werden dann weitere zusätzliche verläuft. Eine Situation, in der dies nicht zutreffen
Umläufe ausgeführt, bis entweder eine Leerstelle ge- 50 könnte, wird noch kurz betrachtet werden,
funden ist, in der eine der zusätzlichen Informationen Es sei z. B. angenommen, daß der übereinstim-
funden ist, in der eine der zusätzlichen Informationen Es sei z. B. angenommen, daß der übereinstim-
gespeichert werden kann, oder bis festgestellt worden mende Eintrag im Pufferregister 55 (Fig. 2D) steht,
ist, daß weitere zusätzliche Operationen zwecklos Dies bedeutet, daß die Vergleichsschaltung 25 ein
wären, und das Flip-Flop Ti? 3 in den Eins-Zustand Ausgangssignal auf der iVl-Leitung 65 erzeugt. Da
geschaltet wird. Es ist festgestellt worden, daß bei 55 ein Signal auf einer der Fl-, F 3-, ir4-Leitungenll2
einem Packfaktor von 80 % in den Speicherteilen 10 bis 114 vorliegt, erzeugt die Oder-Schaltung 116
bis 12 durchschnittlich drei solche zusätzlichen Um- (Fig. 2A) ein Ausgangssignal auf Leitung 118, das
laufe nötig sind, um eine neue Information in dem das Flip-Flop 1 (Fig. 2B) in den Eins-Zustand
System einzutragen. bringt. Unter diesen Umständen liegen zur Zeit
Jetzt dürfte klar sein, warum jede der Adressen- 60 Γ 4 alle Eingangssignal der Und-Schaltung 125
transformationsschaltungen30 bis 32 nach einem (Fig. 2A) vor, und es entsteht ein Ausgangssignal
anderen Satz von Kriterien arbeiten muß. Würden auf Leitung 250, welches die Torschaltung 70 veralle
drei Adressentransformationsschaltungen die- anlaßt, die im Pufferregister 55 enthaltene Informaselben
Kriterien verwenden, würde eine Adresse, die tion über die Leitungen 254 zum Ausgaberegister 90
zur ersten Adressenstelle im Speicherteil 10 umge- 65 (Fig. 2C) weiterzuleiten. Jetzt wird auch das Signal
wandelt wurde, auch zu den ersten Adressenstellen auf der iVl-Leitung 61 durch die Oder-Schaltung
in den Speicherteilen 11 und 12 umgewandelt werden. 360 (Fig. 2C) zur Übereinstimmungsleitung 362
Die vierte und alle nachfolgenden zu dieser Adresse weitergeleitet.
21 22
Zunächst sei angenommen, daß eine Datenlese- und die Leitung 370 zu einem Eingang der Undoperation
(F 4) ausgeführt wird. Unter diesen Bedin- Schaltung 372. Daher wird diese zur Zeit T 8 erregt
gungen liegt keines der Eingangssignale für die Oder- ohne Rücksicht darauf, ob während der voraus-Schaltung328
(Fig. 2D) vor, und daher empfängt gegangenen Operation eine Übereinstimmung erzielt
zur Zeit T 6 die Oder-Schaltung 300 keines ihrer Ein- 5 worden ist oder nicht. Das Ausgangssignal der Undgangssignale.
Dies bedeutet, daß die Und-Schaltun- Schaltung 372 auf der .R-Leitung 374 stellt alle
gen 280 bis 282 nicht betätigt und die Und-Schal- Register in dem System mit Ausnahme des Ausgabetungen
290 bis 292 betätigt sind. registers 90 zurück und zeigt der Eingabe-Ausgabe-Die
resultierenden Ausgangssignale auf den Lei- Vorrichtung an, daß die Operation abgeschlossen ist.
tungen285 bis 287 veranlassen die Torschaltungen io Jede der drei oben beschriebenen Operationen wird
245 bis 247, die Informationen in den Pufferregistern daher in einem Speicherzyklus der Speicherteile 10
55 bis 57 zu den angesteuerten Stellen der Speicher- bis 12 ausgeführt. Falls sich die gewünschte Informateile
10 bis 12 zu übertragen. Auf diese Weise werden tion nicht in dem System befindet, wird auch eine
die gelesenen Informationen wieder in die Adressen- Anzeige darüber während desselben Speicherzyklus
stellen, aus denen sie entnommen worden sind, ein- 15 empfangen.
gegeben. In dem in Fig. 1 und 2A bis 2F gezeigten AusWenn statt einer Datenleseoperation eine Daten- führungsbeispiel der Erfindung wurde ein Speicher
schreiboperation (F 3) ausgeführt wird, liegt zur Zeit mit wahlfreiem Zugriff verwendet. Ein Beispiel für
T 6 ein Signal auf der F3-Leitung 113 vor, das die einen solchen Speicher ist eine Magnetkernspeicher-Und-Schaltung
138 (Fig. 2A) veranlaßt, ein Aus- so matrix. Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, das
gangssignal auf Leitung 136 zu erzeugen, und daher eine Vorrichtung mit aufeinanderfolgenden Zugriffsleitet
die Torschaltung 134 die eingetragene Informa- möglichkeiten verwendet, wie z. B. eine Magnettion
im Eingaberegister 18 über die Leitungen 144 trommel 550.
zum Dateneingang der Torschaltung 145 (Fig. 2D) In dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel
weiter. Das Signal auf Leitung 113 und das auf 25 überträgt eine Eingabesammelleitung 20 Daten zu
der Nl-Leitung 65 erregt die Und-Schaltung 320 einem Eingaberegister 18. Der Adressenteil der im
(Fig. 2D), deren Ausgangssignal über die Oder- Eingaberegister 18 gespeicherten Information wird
Schaltung 300 und die Leitung 295 die Und-Schal- über die Leitungen 22 zu den Adressenumwandlungstung
280 erregt. Dadurch wird die Torschaltung 145 schaltungen 30 bis 32 und zu einem Eingang der Ververanlaßt,
die neu eingetragene Information in die 3° gleichsschaltung 552 übertragen. Die in F i g. 4 geangesteuerte
Stelle im Speicherteil 10 weiterzuleiten. zeigten Adressentransformationsschaltungen gleichen
Die angesteuerten Stellen in den Speicherteilen 11 den in F i g. 1 dargestellten. Die Ausgangsleitungen
und 12 werden ebenso wieder eingespeichert, wie es 35 bis 37 der Adressentransformationsschaltungen 30
oben für die Ausführung einer Datenleseoperation bis 32 bilden die Eingänge der Trommeladressenbeschrieben
worden ist. 35 register (DAR) 555 bis 557. Die Adressen in den Beim Ausführen einer Adressenlöschoperation Trommeladressenregistern 555 bis 557 werden über
(F 2) wird zur Zeit Γ 6 die Und-Schaltung 154 die Leitungen 560 bis 562 einem Eingang der Ver-(Fig.
2B) erregt und erzeugt ein Ausgangssignal auf gleichsschaltungen 565 bis 567 zugeleitet, deren an-Leitung
152, das die Torschaltung 150 veranlaßt, die * deren Eingang die Ausgangsleitungen 570 des Reim
Register 158 eingetragene Information über die 40 gisters 572 für die tatsächlichen Adressen (AAR)
Leitungen 144 zum Dateneingang der Torschaltung bilden. Wenn die einer der Vergleichsschaltungen
145 weiterzuleiten. Da das Register 158 am Ende der 565 bis 567 zugeführten Eingangssignale übereinletzten
Operation rückgestellt worden ist, enthält es stimmen, erzeugt diese ein Ausgangssignal auf einer
jetzt lauter Nullen. Die Signale auf der F2-Leitung Leitung 575 bis 577. Diese Leitungen erregen über
112 und der iVl-Leitung 65 veranlassen jetzt die Be- 45 Torschaltungen 574 Leseköpfe 580 der Trommel
tätigung der Torschaltung 145 in der oben beschrie- 550.
benen Art und Weise, so daß sie den aus lauter Die Datenausgangsleitungen 584 der Torschaltun-Nullen
bestehenden Eintrag in die angesteuerte Stelle gen 574 bilden die Eingänge des Trommelpufferdes
Speicherteils 10 weiterleitet. Hierdurch wird die registers 586. Der Adressenteil des Inhaltes des
Information, die an dieser angesteuerten Stelle ge- 5° Trommelpufferregisters 586 wird über die Leitungen
speichert war, gelöscht, und die angesteuerte Stelle 588 dem anderen Eingang der Vergleichsschaltung
bleibt leer. Wie zuvor werden die in den Puffer- 552 zugeleitet. Der gesamte Inhalt des Trommelregistern
56 und 57 eingetragenen Informationen pufferregisters 586 wird über die Leitungen 590 zum
(Fig. 2E und 2F) wieder in den angesteuerten Informationseingang der Torschaltung 592 über-Stellen
der zugeordneten Speicherteile gespeichert. 55 tragen. Den Vorbereitungseingang für die Torschal-Das
Signal auf der Leitung 362 wird über die tungen 592 und 598 bildet die Ausgangsleitung 595
Oder-Schaltung 230 einem Eingang der Und-Schal- der Vergleichsschaltung 552, auf der ein Signal ertung
372 zugeführt. Falls die dem Eingaberegister 18 scheint, wenn die der Vergleichsschaltung zugeführzugeführte
Adresse nicht in dem System enthalten ten Eingangssignale gleich sind. Die Ausgangsleitunist,
entsteht infolge des Fehlens eines Übereinstim- 60 gen 594 der Torschaltung 592 bilden die Eingangsmungssignals
auf Leitung 362 ein Signal auf Leitung leitungen des Ausgaberegisters 90, dessen Ausgangs-366,
das der Und-Schaltung 130 zugeleitet wird. Da leitungen 92 an die hier nicht gezeigte Eingabe-Auseine
F2-, eine F3- oder eine F4-Operation aus- gabe-Vorrichtung für das System angeschlossen sind,
geführt wird, ist das Flip-Flop 1 im Eins-Zustand Den Informationseingang der Torschaltung 598 bil-
und erzeugt ein Signal auf der Ausgangsleitung 122, 65 den die Ausgangsleitungen 16 des Eingaberegisters
das die Und-Schaltung 130 veranlaßt, ein Ausgangs- 18. Die Ausgangsleitungen 600 der Torschaltung 598
signal auf Leitung 368 zu erzeugen. Das Signal auf erregen die Schreibköpfe 602, deren Ausgangsleitun-Leitung
368 gelangt über die Oder-Schaltung 230 gen 604 zur Trommel 550 führen. Die Schreibköpfe
23 24
602 liegen um einen bestimmten Betrag vor den Lese- ration die Leseköpfe 574 erregt, so daß die dann
köpfen 594 auf der Trommel 550. unter ihnen befindliche Information in das Trommel-
Das Ausführungsbeispiel in Fig. 4 arbeitet im pufferregister 586 eingegeben wird. Der Adressenteil
wesentlichen ebenso wie das in Fig. 1 gezeigte. Um der in das Pufferregister 586 gelangten Information
eine neue Adresse in die Trommel 550 einzugeben, 5 wird in der Vergleichsschaltung 552 mit dem Adreswird
diese über die Leitungen 20 zum Eingabe- senteil der im Eingaberegister 18 befindlichen Inforregister
18 übertragen. Aus diesem wird die Adresse mation verglichen. Falls eine Übereinstimmung festüber
die Leitungen 22 den Adressentransformations- gestellt wird, veranlaßt ein Signal über Leitung 595
Schaltungen 30 bis 32 zugeführt. Die resultierenden die Torschaltung 592, den Inhalt des Trommeldrei
Adressen werden in den Trommeladressen- io pufferregisters in das Ausgaberegister 90 zu überregistern
555 bis 557 gespeichert. Diese Adressen tragen. Aus diesem wird die Information in die hier
werden mit der Adresse im Register 572 in den Ver- nicht dargestellte Eingabe-Ausgabe-Vorrichtung weigleichsschaltungen
565 bis 567 verglichen. Wenn in tergeleitet. Für eine Adressenlöschoperation werden
einem dieser Vergleicher eine Übereinstimmung fest- bei Erreichen des Schreibkopfes 602 in die angestellt
wird, erregt das resultierende Ausgangssignal 15 gesteuerte Stelle lauter Nullen eingeschrieben, und
auf einer Leitung 575 bis 577 den Lesekopf 580 und für eine Datenschreiboperation veranlaßt das Signal
bewirkt dadurch, daß die gerade von dem Lesekopf auf der Ausgangsleitung 595 der Vergleichsschaltung
angesteuerte Zelle ihren Inhalt in das Trommelpuffer- 552 die Torschaltung 598, die neuen im Eingaberegister
586 abgeben wird. Nun wird festgestellt, ob register 18 gespeicherten Daten zum richtigen Zeitdie
in das Pufferregister 586 eingegebene Speicher- 20 punkt zum Schreibkopf 602 weiterzuleiten. Falls
stelle leer ist, und der Adressenteil der in das Re- für eine zugeführte Adresse keine Information auf
gister 586 eingegebenen Information wird mit der der Trommel 550 gespeichert ist, ist zur Betätigung
Adresse im Eingaberegister 18 in der Vergleichs- dieser Tatsache ein vollständiger Umlauf der Tromschaltung
552 verglichen. Falls festgestellt wird, daß mel 550 erforderlich.
die angesteuerte Stelle leer ist, wird durch ein Signal 25 In dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel
die Torschaltung 598 veranlaßt, die neue Informa- der Erfindung war der Speicher unterteilt, um so die
tion zu den Schreibköpfen 602 weiterzuleiten. Diese Möglichkeit auszuschalten, daß zwei dieselbe Abfühlliegen
genügend weit vor den Leseköpfen, um die leitung verwendende Adressenstellen gleichzeitig anAusführung
der nötigen Vergleichsoperationen zwi- gesteuert werden. Damit ein solcher Speicher ohne
sehen Lesen und Schreiben zu gestatten. Falls im 30 Unterteilung arbeiten kann, müßten die erzeugten
Vergleicher 552 eine Übereinstimmung festgestellt Adressenstellen der Reihe nach angesteuert werden,
wird, wird durch das Signal auf Leitung 595 die Dies würde großenteils den Zweck der Erfindung
Adresseneingabeoperation beendet. Falls die ange- stören. In dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeisteuerte
Speicherstelle nicht leer ist und im Ver- spiel der Erfindung ist nicht angegeben worden, ob
gleicher 552 keine Übereinstimmung festgestellt wird, 35 der Speicher unterteilt war oder nicht. Da bei einer
geschieht nichts weiter, bis die Adresse im AAR- Trommel oder ähnlichen Vorrichtung kein Abfühl-Register
wieder mit der Adresse in einem der Trom- leitungsproblem vorhanden ist, braucht der Speicher
meladressenregister übereinstimmt. nicht unterteilt zu sein, und die drei von den drei
Falls nach einem vollständigen Umlauf der Trom- verschiedenen Adressenumwandlungsschaltungen ermel
550 weder ein übereinstimmender Eintrag noch 40 zeugten Adressen können tatsächlich auf jede belieeine
Leerstelle auf der Trommel 550 gefunden wor- bige Stelle auf der Trommel fallen. Man erreicht
den ist, wird bei der nächsten Feststellung einer jedoch einen Vorteil, wenn die Trommel unterteilt
Übereinstimmung zwischen dem Inhalt des AAR- ist, denn dies stellt einen Mindestbetrag der Winkel-Registers
und eines der Trommeladressenregisters trennung zwischen den eingetragenen Informationen
der Inhalt der betreffenden Adressenstelle als zu- 45 sicher. Ein weiterer Vorteil des Ausführungsbeispiels
sätzliche Eintragung behandelt und die eingegebene von Fig. 4 besteht darin, daß die elektronischen
Adresse an dieser Adressenstelle gespeichert. Dann Einrichtungen der Lese- und Schreibschaltungen nur
wird die zusätzliche Adresse umgewandelt, um da- während einer tatsächlichen Lese- oder Schreibopenach
auf der Trommel gespeichert zu werden. Das ration benutzt werden. Daher können mehrere Such-Unterprogramm
hierzu entspricht im wesentlichen 5° vorgänge gleichzeitig auf der Trommel durchgeführt
dem oben beschriebenen. Der Hauptunterschied be- werden, wenn zusätzliche Eingaberegister 18 und zusteht
nur darin, daß die eingetragene Information, die sätzliche Trommeladressenregister 555 bis 557 vorals
zusätzlich behandelt wird, stets die erste ist, die gesehen werden.
nach einem vollständigen Umlauf der Trommel unter Die in F i g. 1 bis 4 dargestellten drei Adressenden
Kopf gelangt, und nicht eine willkürlich durch 55 systeme dienen natürlich nur zur Veranschaulichung;
einen Generator 180 (Fig. 2B) ausgewählte ein- es könnten beliebig viele Adressen erzeugt werden,
getragene Information. aber es müssen mehr als eine sein. Bei einem Zwei-
Für eine Adressenlösch-, Datenschreib- oder adressensystem ist aber der theoretische Maximal-Datenleseoperation
werden die Marke und gegebe- packfaktor für große Speicher nur etwa 65°/o. Um
nenfalls die Daten über die Dateneingabe-Sammel- 60 eine Information innerhalb einer vertretbaren Zahl
leitung 20 dem Eingaberegister 18 zugeführt, und der von zusätzlichen Umläufen nach dem Unterprogramm
Adressenteil gelangt über die Leitungen 22 zu den in dem System speichern zu können, müßte der tat-Adressentransformationsschaltungen30
bis 32. Die sächliche Packfaktor wahrscheinlich auf etwa 50% drei als Ergebnis dieser Operation erzeugten Adres- gedrückt werden. Aus diesem Grunde ist das Zweisen
werden in den Trommeladressenregistern 555 bis 65 Adressen-Ausführungsbeispiel zwar möglich, aber
gespeichert. Jedesmal, wenn der Inhalt des AAR- nicht besonders zweckmäßig. Bei einem Drei-Registers
gleich der Adresse in einem der Trommel- Adressen-System steigt der theoretische Maximaladressenregister
ist, werden bei einer Datenleseope- packfaktor für große Speicher auf 92%/ Dies be-
deutet, daß man einen tatsächlichen Packfaktor über 80%>
erreichen kann, ohne eine übergroße Zahl von zusätzlichen Umläufen für das Speichern einer neuen
Information in dem System zu benötigen. Aus diesem Grunde ist das für die Ausführungsbeispiele verwendete
Drei-Adressen-Ausführungsbeispiel sowohl möglich als auch zweckmäßig. Wenn vier Adressen erzeugt
werden, steigt der theoretische Maximalpackfaktor für große Speicher auf etwa 97,5% und ermöglicht
so einen tatsächlichen Packfaktor von über 90%. Natürlich würden weitere Vermehrungen der
erzeugten Adressen nur eine sehr geringe Steigerung des zulässigen Packfaktors zum Ergebnis haben.
Aber man kann sehen, daß dem System nach Bedarf weitere Speicher hinzugefügt werden können,
ohne daß dadurch das Adressierungsschema gestört wird oder Informationen umgestellt werden müssen.
Daher ist das System vollständig modular.
Außer dem in Fig. 2A bis 2F und 3 dargestellten
Schema gibt es noch andere verwendbare Schemata, ao Bei einem bekannten Schema, dem sogenannten Parallelbaumverfahren,
werden alle drei in den angesteuerten Adressenstellen enthaltenen Adressen nacheinander
den drei Adressentransformationsschaltungen zugeführt. Die so erzeugten neun Adressen (von
denen drei als besetzt bekannt sind) werden dann geprüft, um zu sehen, ob irgendwelche von ihnen leer
sind. Wenn keine dieser Adressenstellen leer ist, werden die Adressen von jeder angesteuerten Adressenstelle
den Adressentransformationsschaltungen zugeführt und die drei möglichen Adressen erzeugt.
Diese 27 Adressen (von denen 15 als besetzt bekannt sind) werden dann geprüft, um festzustellen, ob
irgendwelche von ihnen leer sind. Dieser Vorgang wird wiederholt, bis die erste leere Adressenstelle
gefunden ist, und dann wird das Unterprogramm über den kürzesten auf diese Weise gefundenen Pfad
eingeleitet. Die Suchstrategie nach einer leeren Adressenstelle läßt sich auch leicht fest einbauen, um
die Adressen, von denen bekannt ist, daß sie besetzt sind, zu vermeiden.
Zwar ist es nicht allgemein notwendig, aber die Speicherungsleistung für neue Einträge läßt sich
durch das Ausführen eines periodischen Wartungs-Programms verbessern. Dabei werden die Einträge in
dem System geprüft und so umgeordnet, daß innerhalb des Satzes von erzeugten Adressen die am seltensten
erscheinenden nach Möglichkeit besetzt werden und die am häufigsten erscheinenden nach Möglichkeit
leer sind.
Ein weiterer Vorteil der in F i g. 1 bis 4 gezeigten Systeme besteht darin, daß sie die Ansteuerung von
bis zu drei Wörtern oder Speicherstellen während eines einzigen Speicherzugriffszyklus gestatten. Diese
Möglichkeit ist wertvoll bei der Verwendung von verschieden langen Befehlen und Daten. Eine zu weitgehende
Anwendung dieser Möglichkeit stört aber die Zugriffsfreiheit des Speichers und setzt den zulässigen
Packfaktor wesentlich herab.
Ein weiterer Vorteil des in Fig. 1 bis 4 gezeigten Systems besteht darin, daß es die Verwendung von
Speichern mit defekten Bitstellen gestattet. Man kann eine kurze Tabelle von Adressenstellen mit defekten
Bitstellen aufstellen und die Speicherung in diesen Bitstellen sperren. Da die Information noch in zwei
anderen Adressenstellen gespeichert werden kann, wird dadurch, daß eine der angesteuerten Stellen
nicht benutzt werden kann, die Speicherung des Eintrags in dem System nicht verhindert. Eine einfache
Möglichkeit, dies ohne Verwendung einer Tabelle in der Praxis einzubauen, besteht darin, die S-Bitstelle
aller eine defekte Bitstelle enthaltenden Adressen auf 1 voreinzustellen.
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung zur Ansteuerung eines Speichers, der den Daten zugeordnete Adressen
aufweist und wahlfreien oder zyklisch aufeinanderfolgenden Zugriff zu den einzelnen Speicherzellen
hat, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Eingangsinformation, bestehend aus Adreß- und Datenteil, enthaltendes Eingaberegister
(18) mit mehreren Adressen-Transformationsschaltungen (30 bis 32) verbunden ist, die
die im Eingaberegister stehende Adresse durch verschiedene Transformationskriterien in mehrere
voneinander verschiedene Ausgangsadressen umwandeln, die über ein den einzelnen Adressen-Transformationsschaltungen
nachgeschaltetes Speicheradressregister (40 bis 42) die zugeordneten Speicher bzw. Speicherteile (10 bis 12) ansteuern
und daß die ausgelesenen Informationen in den einzelnen Speicherteilen nachgeschaltete
Pufferregister (55 bis 57) gegeben werden, deren Adreßteil über nachgeschaltete Vergleicher (25
bis 27) mit der Eingangs- oder Suchadresse verglichen wird, daß beim Vorhandensein einer
Leerstelle die neue Adresse und/oder die zugeordneten Daten darin abgespeichert werden und
daß beim Besetztsein aller angesteuerten Speicherzellen eine willkürliche Adresse ausgewählt
und danach ein Informationsaustausch zwischen dem die Eingangsinformation enthaltenden Eingaberegister
(18) und der angesteuerten Speicherzelle stattfindet, wonach die aus der betreffenden
Speicherzelle ausgelesene Information als neue Eingangsinformation behandelt wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Besetztsein
aller angesteuerten Speicherzellen ein Unterprogramm eingeleitet wird, das den Informationsaustausch
und den Adressentransformationsvorgang zyklisch steuert und das so oft wiederholt
wird, bis eine leere Speicherzelle innerhalb des Speichers oder eines Speicherteils (10 bis 12)
gefunden ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
809 627/1374 10.6$ © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US420576A US3387272A (en) | 1964-12-23 | 1964-12-23 | Content addressable memory system using address transformation circuits |
Publications (1)
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|---|---|
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Family
ID=23667032
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ29661A Withdrawn DE1280592B (de) | 1964-12-23 | 1965-12-21 | Schaltungsanordnung zur Ansteuerung eines Speichers |
Country Status (4)
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| DE (1) | DE1280592B (de) |
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- 1965-12-21 DE DEJ29661A patent/DE1280592B/de not_active Withdrawn
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