DE2814064A1 - Verfahren und einrichtung zum pruefen abgedichteter behaelter - Google Patents
Verfahren und einrichtung zum pruefen abgedichteter behaelterInfo
- Publication number
- DE2814064A1 DE2814064A1 DE19782814064 DE2814064A DE2814064A1 DE 2814064 A1 DE2814064 A1 DE 2814064A1 DE 19782814064 DE19782814064 DE 19782814064 DE 2814064 A DE2814064 A DE 2814064A DE 2814064 A1 DE2814064 A1 DE 2814064A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- electrode
- container
- electrodes
- impedance
- voltage
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01M—TESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01M3/00—Investigating fluid-tightness of structures
- G01M3/40—Investigating fluid-tightness of structures by using electric means, e.g. by observing electric discharges
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Examining Or Testing Airtightness (AREA)
- Other Investigation Or Analysis Of Materials By Electrical Means (AREA)
- Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Electric Means (AREA)
- Testing Relating To Insulation (AREA)
Description
28U064
-v-
OTSUKA PHARMACEUTICAL FACTORY, INC. 115, Aza-Kuguhara, Tateiwa, Muya-cho,
Naruto-shi, Tokushima-ken
(Japan)
(Japan)
Verfahren und Einrichtung zum prüfen abgedichteter Behälter
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung
bzw. Einrichtung zum Prüfen abgedichteter Behälter aus Kunststoff, Glas od. dgl. elektrisch isolierendem Werkstoff
auf feine Löcher oder Gasblasen mit eingeschlossenem Inhalt, wie eine parenterale Lösung oder wie destillierte Nahrung.
Herkömmlich werden derartig abgedichtete Behälter auf feine Löcher dadurch geprüft, daß der Behälter zwischen einem
Elektrodenpaar angeordnet wird, daß eine Spannung über die Elektroden eingeprägt wird zur Erzeugung eines Entladungsstroms am Behälter und daß der Strom erfaßt wird, um zu
beurteilen, ob der Behälter ein feines Loch besitzt oder nicht.
Dieses Verfahren bzw. die dazu verwendete Anordnung wird anhand der Fig. 1 und 2 näher erläutert. Fig.l zeigt dabei
die Anordnung zur Durchführung des Verfahrens und Fig. 2
909823/0482
2314064
einen dazu äquivalenten Sehaltkreis. Fig. 1 zeigt einen zu
prüfenden Behälter 4, der zwischen einer ersten Elektrode und einer zweiten Elektrode 20 angeordnet ist. Die zweite
Elektrode 20 ist mit einem Anschluß eines Impedanzglieds verbunden. Eine Wechselstromversorgung 60 ist mit der Elektrode
10 und dem anderen Anschluß des Impedanzglieds 70 verbunden. Ein Beurteilungsglied 50 ist an das Impedanzglied
angekoppelt. Ein Anschluß der Stromversorgung 60 ist geerdet. Die herkömmliche Einrichtung bzw. Anordnung ist auch so zu
betrachten, dai sie der elektrischen Schaltung gemäß Fig.
äquivalent ist, in der dargestellt sind die Kapazität ©.„
zwischen der ersten Elektrode 10 und dem Inhalt des Behälters 4, die Kapazität Cp0 zwtehen der zweiten Elektrode 20 und dem
Inhalt und der elektrische Widerstand R des Inhalts.
Wenn eine Spannung über die Elektroden 10 und 20 bei dieser Anordnung eingeprägt wird, fließt ein Koronaentladungsstrom i.,
über die Elektroden, wenn der Behälter 4 kein feines Loch besitzt, während die Spannung einen Funkenentladungsstrom
ip über die Elektroden 10, 20 bei Vorhandensein eines
feinen Lochs erzeugt. Da gilt In >
i. ist ein Schwellenwert i , ein definierter Bezugswert, mit der Beziehung ip
> i > vorgegeben für die Nachprüfung derart, daß, wenn der über die Elektroden 10, 20 für den Behälter 4 erfaßte Entladungsstrom
größer als i ist, das Ergebnis das Vorhandensein eines feinen Lochs anzeigt, während dann, wenn er kleiner
als i_ ist, de:
anzusehen ist.
anzusehen ist.
als i_ ist, der Behälter 4 als kein feines Loch aufweisend
Dieses herkömmliche Prüfverfahren ist vollständig verwendbar, wenn ein großer Unterschied zwischen dem Korona-
909823/0482
23U064
entladungsstrom und dem Funkenentladungsstrom besteht, jedoch ist die tatsächliche Differenz dazwischen nicht so
groß wie erwartet. Das Verhältnis des Signalwerts für Zurückweisung und des Signalwerts für Annahme, d. h. des Verhältnis
S/N bzw. ip/i-j beim erläuterten herkömmlichen
Verfahren, beträgt nämlicly etwa 2, obwohl es von der Art
der geprüften Behälter abhängt. Dies bedeutet jedoch, daß eine erhebliche Wahrscheinlichkeit einer Fehlbeurteilung
vorliegt.
Darüber hinaus erreicht das herkömmliche Verfahren sich stark ändernde Erfassungssignalwerte unter dem Einfluß von
Änderungen der Wanddicke des Behälters, von Oberflächenschmutz darauf oder von Fehlern beim Positionieren des Behälters
zwischen den Elektroden. Folglich besteht, wenn ein hoher Schwellenwert i_ verwendet wird, eine zunehmende Neigung eine
Zurückweisung als für einen einwandfreien Gegenstand geltend anzusehen. Andererseits wird, wenn ein niedriger Schwellenwert
verwendet wird, es wahrscheinlicher, fehlerhaft einen annehmbaren Gegenstand zur Zurückweisung anzusehen. Das ergibt sich
am Besten aus Fig. 17*die die Erfassungssignalwerte in
Spannungswerten darstellt, die beim Prüfen von eine parenterale
Lösung enthaltenden Flaschen erhalten worden sind. Die Vollinie zeigt eine ideale fehlerfreie oder einwandfreie
Flasche, die Strichlinie eine fehlerhafte Flasche, d. h. eine Zurückweisung und die Strichpunktlinie eine üblicherweise
zulässige oder annehmbare Flasche. Fig. 17 zeigt, daß der Spannungswert für eine annehmbare Flasche nahe dem für
die Zurückweisung ist und daß eine Fehlbeurteilung leicht auftreten kann, abhängig vom verwendeten Schwellenwert.
In Fig. 17 ist die Zeit längs der Abszisse der Darstellung aufgetragen, was jedoch nicht die Phasendifferenz zeigt, um
909823/0482
28U064
den Maximalwert des Wellenverlaufes zu zeigen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahre! und eine
Einrichtung zur Prüfung derartiger Behälter anzugeben, die sicherer arbeiten.
Die Aufgabe wird J3ei einem Verfahren zum Prüfen abgedichteter
Behälter auf feine Löcher gelöst durch einzelnes Erfassen von zwei Entladungsstromflüssen, die am Behälter
zwischen einer ersten Elektrode einer ersten Elektrodeneinrichtung
und zwei zweiten Elektroden von zweiten Elektrodeneinrichtungen erzeugt werden und durch Umsetzen der
Differenz zwischen den einzeln erfaßten Werten in einen Erfassungssignalwert derart, daß ein zunehmendes Verhältnis
des Zurückweisungssignalwertes gegenüber dem Annahmesignalwert (S/ίί.) erhalten wird, wodurch die Erfassung von feinen
Löchern oder Gasblasen, falls solche vorliegen, erleichtert wird, was sich vom herkömmlichen Verfahren unterscheidet,
bei dem ein Entladungsstrom am Behälter erfaßt wird zum Vergleich mit einem Schwellenwert, wodurch das so durchgeführte
erfindungsgemäße Verfahren zur genauen Prüfung der Behälter geeignet ist, ohne daß es durch Änderungen der
Wanddicke, der Oberflächenverschmutzung oder der Fehler beim Positionieren des Behälters, die dem jeweiligen einzelnen
Behälter eigen sind, beeinflußt wird.
Die Erfindung gibt weiter eine Anordnung bzw. Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens an.
und Die Erfindung gibt also ein Verfahren /eine Einrichtung
zur Prüfung abgedichteter Behälter auf feine Löcher mit
909823/0482
darin enthaltenem Inhalt an durch Anordnen · des abgedichteten Behälters zwischen der ersten und zweiten Elektroden,durch
Einprägen einer Spannung über der ers ten Elektrode und den zweiten Elektroden zur Erzeugung zx*eier Entladungsstromflüsse
am Behälter und zwischen der ersten Elektrode und je einer der zweiten Elektroden, durch einzelnes Erfassen der
Entladungsströme und durch Umsetzen des Unterschiedes zwischen den erfaßten Werten in einen Erfassungssignalwert.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Einrichtung zur Durchführung eines herkömmlichen Prüfverfahrens)
Fig. 2 schematisch ein Blockschaltbild einer der Einrichtung gemäß Fig. 1 elektrisch äquivalenten Schaltung;
Fig. 5 schematisch eine Einrichtung zur Durchführung des
erfindungsgemäßen Prüfverfahrens;
Fig. 4 schematisch ein Blockschaltbild einer der Einrichtung
gemäß Fig. J elektrisch äquivalenten Schaltung;
Fig. 5 eine Darstellung eines fehlerfreien Behälters \ ·
während der Prüfung mittels des,erfindungsgemäßen
Verfahrens;
Fig. 6 eine Darstellung des Erfassungssignalwertes über der Zeit zur Darstellung des für den Behälter
gemäß Fig. 5'erhaltenen Ergebnisses;
Fig. 7 einen fehlerhaften Behälter während dessen Prüfung
gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren;
Fig. 8 eine Darstellung des Erfassungsignalwertes über der Zeit zur Darstellung des für den Behälter gemäß
Fig. 7 erhaltenen Ergebnisses;
909823/0482
23H064
-Q-
Pig. 9 eine Darstellung der Beziehung zwischen dem Annahmesignalwert und dem Zurückweisungssignalwert,
die für das erfindungsgemäße Verfahren erhalten wird;
Fig.10 eine Darstellung der Beziehung zwischen dem
Annahmesignalwert und dem Zurückweisungssignalwert, die für das herkömmliche Verfahren erhalten wird;
Fig.11 schematisch ein Blockschaltbild einer der ßrfindungsgemäßen
Einrichtung gemäß Fig. 3 bei fehlerfreiem Behälter elektrisch äquivalenten Schaltung;
Fig.12 schematisch ein Blockschaltbild einer der erfindungsgemäßen
Einrichtung gemäß Fig. 3 bei fehlerhaftem Behälter elektrisch äquivalenten Schaltung;
Fig.13 ein Blockschaltbild einer der herkömmlichen Einrichtung
äquivalenten elek trischen Schaltung, korrespondierend zur Darstellung gemäß Fig. 11;
Fig.l4 einen einzigen unabhängigen Behälter bei dessen
Prüfung mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens;
Fig.15 einen kontinuierlichen Satz von fünf Behältern
während der Prüfung gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren;
Fig.lö eine Darstellung des Erfassungssignalwertes (Spannung)
über der Zeit gemäß der Erfindung, wenn feine Löcher mit jeweils gleichem Abstand von den zweiten
Elektroden angeordnet sind;
Fig.17 eine Darstellung des Erfassungssignalwertes (Spannung)
über der Zeit gemäß dem herkömmlichen Verfahren zur Darstellung der Änderungen des Erfassungssignalwertes;
909823/0482
Pig. l8, 19 schematisch Darstellungen anderer Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Einrichtung,bei
der jede zweite Elektrode mehrere Elektrodenelemente aufweist,
Fig. 20 schematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung,bei der eine zweite
Elektrode mehrere Elektrodenelemente aufweist, während die andere zweite Elektrode ein einziges
Elektrodenelement besitzt.
Das herkömmliche Prüfverfahren und die herkömmliche Prüfeinrichtung
wurde anhand der Pig. I, 2 und 17 bereits erläutert.
Gemäß Fig. 3 enthält eine Einrichtung oder Anordnung zur
Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens eine erste Elektrode 1 und zwei zweite Elektroden 2 und 3· Die erste
Elektrode 1 enthält hier ein einziges Elektrodenelement und jede der zweiten Elektroden 2, 3 besitzt hier ein einziges
Elektrodenelement. Die zweiten Elektroden 2, 3 sind gleichbeabstandet
von der ers ten Elektrode 1 entfernt. Der zu prüfende Behälter 4 ist zwischen der ersten Elektrode 1
und den zweiten Elektroden 2, 3 angeordnet. Die eine zweite Elektrode 2 ist mit einem Anschluß eines ersten Impedanzglieds
71 verbunden. Die andere zweite Elektrode 3 ist mit
einem Anschluß eines zweiten Impedanzglieds 72 verbunden, das parallel zum ersten Impedanzglied 7I angeordnet ist.
Eine Stromversorgungseinheit 6 enthält einen Zusatztransformator 64, der weiter unten näher erläutert wird. Die
Sekundärwicklung des Zusatztransformators 64 ist mit der ersten Elektrode 1 und mit den anderen Anschlüssen der
909823/0482
28U064
Impedanzglieder 71* 72 verbunden. Ura sicheren Betrieb sicherzustellen,
sind die letzten» Anschlüsse der Impedanzglieder
71, 72 geerdet. Die Stromversorgungseinheit 6
weist weiter eine Wechselstromversorgung 61, einen Oszillator zur Erzeugung der erwünschten Wechselsignalform aus dem
Ausgangssignal der Stromversorgung 61 und auch zum Erhöhen der Frequenz des Ausgangssignals, einen Verstärker 63 zum Verstärken
des Ausgangssignals vom Oszillator 62 und den erwähnten Zusatztransformator^ auf zur Erzeugungjder gewünschten
Hochspannung aus dem ·Verstärkerausgangssignal an dessen Sekundärwicklung. Auf diese Weise erzeugt die Stromtfersorgungseinheit
6 aus irgendeiner Niederspannung und irgendeiner niederfrequenten Welle die gewünschte Hochspannung und gewünschte
Hochfrequenzwelle in der Sekundärwicklung des Zusatztransformators 64. Die Stromversorgungseinheit 6
erreicht eine Spannung, die abhängig von der Größe und dem Werkstoff des zu prüfenden Behälters 4 eingestellt worden ist.
Die erfindungsgemäße Einrichtung oder Anordnung enthält weiter ein Beurteilungsglied 5 zum einzelnen Erfassen der
beiden Entladungsstromflüsse, die am Behälter 4 erzeugt
worden sind, und zur Beurteilung,ob der Behälter 4 ein feines
Loch oder eine Gasblase besitzt oder nicht. Insbesondere erfaßt das Beurteilungsglied 5 einzeln den von der ersten
Elektrode zur einen zweiten Elektrode 2 fließenden Strom und den von der ersten Elektrode 1 zur anderen zweiten
Elektrode 3 fließenden Strom und setzt die Differenz zwischen den Strömen in die Differenz zwischen den Spannungen über
den Anschlüssen der Impedanzglieder 1Jl und 72 um. Das
Beurteilungsglied 5 enthält einen Differenzverstärker 51, der mit den zweiten Elektroden 2 und 3 verbunden ist, einen
Wellenformwandler 52 zum Herausführen lediglich von Wellenformen,
die höher als ein vorgegebener Pegel sind^aus dem
909823/0482
28HQ64
Ausgangs signal des Verstärkers 5I, eine Absolutwertischaltung
um die Ausgangswellen oder Signale des Wellenformwandler 52 in positiver oder negativer Richtungfanzuordnen und einen
Vergleicher 54 oder Spannungspegeldetektor,der mit der Absolutwertschaltung
53 verbunden ist.
Fig. 4 zeigt eine zur Einrichtung gemäß Pig, 3 elektrisch
äquivalente Schaltung, mit einem Kondensator C, zwischen der ersten Elektrode 1 und dem Inhalt des zu prüfenden Behälters
4, einem Kondensator C2 zwisbhen der einen aweiten
Elektrode 2 und dem Inhalt, einem Kondensator C_ zwischen der
anderen zweiten Elektrode 3 und dem Inhalt und einem Widerstand R des Inhalts. In der äquivalenten Schaltung wird
die Impedanz des geschlossenen Kreises aus erster Elektrode I - Behälter 4 - erster zweiter Elektrode 2 - erstem Impedanzglied 71 - Strornversorgungseinheit 6 - ersterElektrode 1
Im wesentlichen gleich der Impedanz des geschlossenen Kreises aus erster Elektrode 1 - Behälter 4 - zweiter zweiter
Elektrode 3 - zweitem Impedanzglied 72 - Stromversorgungseinheit 6 - erster Elektrode 1 gemacht. Das Impedanzglied 7I
ist äquivalent dem Impedanzglied 72. Die Kondensatoren C1.
und C, werden im wesentlichen einander gleich gemacht. Die Impedanzen der Impedanzglieder 7I und 72 sind so klein, daß
sie bezüglich der Impedanzen von C., Cp, C-, und Widerstand R
vernachlässigbar sind.
Wenn eine Spannung über die erste Elektrode 1 und die zweiten Elektroden 2, 3 für einen fehlerfreien Behälter 4,
d. h. einen keine feine Löcher aufweisenden Behälter 4 eingeprägt wird, werden Koronaentladungsströme i-, und ijL über dem
909823/0482
28UQ64
Behälter 4 wie in Fig. 5 dargestellt, erzeugt. Wenn C, = Cp,
sindjiie Ströme i2 und I1. theoretisch gleich. Der tatsächliche
Prüfbetrieb erreicht jedoch einen bestimmten Unterschied zwischen den Strömen i-, und i^, da jedoch die Ströme i und I^
gleichzeitig an einem einzigen zu prüfenden Behälter 4 erfaßt werden, ist der Unterschied zwischen den erfaßten
Werten im wesentlichen frei vom Einfluß von Änderungen durch die Wanddicke des Behälters;durch Schmutz auf dessen Oberfläche
oder durch durch die Positionierung des Behälters 4 zwischen den Elektroden 1, 2, 3 hervorgerufenen Fehlern. Folglich
ist der Unterschied zwischen i^ und Iu nahezu Null. Fig.
zeigt eine Darstellung des Unterschiedes/dargestellt in
Spannungswerten,zwischen den an einem fehlerfreien Behälter
erfaßten Strömen. Die Darstellung zeigt, daß ein kleiner oder gar kein Unterschied zwischen den erfaßten Werten
besteht.
Wenn der Behälter 4 ein feines Loch besitzt und fehlerhaft ist, wird ein Koronaentladungsstrom i, an einer Seite des
Behälters 4,an der kein feines Loch vorliegt, erzeugt und tritt ein Funkenentladungsstrom I2, an der anderen Seite auf,
an der das feine Loch vorhanden ist, wie in Fig. 7 dargestellt. Der Funkenentladungsstrom i^ ist größer als der Koronaentladungsstrom
1-,, weshalb ein merklicher Unterschied dazwischen
besteht. Fig. 8 zeigt eine Darstellung des Unterschiedes bei Umsetzung in Spannungswerte zwischen den an dem fehlerhaften
Behälter 4 erfaßten Strömen. Der deutliche oder merkbare Unterschied ist offensichtlich zu erkennen.
Wenn der Behälter 4 mehrere feine Löcher an einer seiner Seiten besitzt, tritt eine Funkenentladung an dem feinen Loch
auf, das den geringsten Abstand zu einer der zweiten Elek-
90982 3/0482
28U064
troden 2, 3 besitzt, während die andere Elektrode 3, 2
lediglich eine Koronaentladung erzeugt, wodurch ein Differenzausgangssignal erhalten werden kann. Wenn weiter
mehrere feine Löchernahe den zweiten Elektroden 2 bzw. 3 vorhanden sind, tritt eine Funkenentladung lediglich an
einem feinen Loch auf, das den geringsten Abstand von den Elektroden 2 oder 3 besitzt. In diesem Fall, wenn beispielsweise
die Elektrode 3 die Funkenentladung erzeugt, tritt lediglich eine Koronaentladung der Elektrode 2
auf, wodurch ein differentielles oder Differenzausgangssignal
erreicht wird. Wenn feine Löcher mit gleichem Abstand von den Elektroden 2 bzw. 3 angeordnet sind, erzeugen die
Elektroden 2 und 3 abwechselnd Funkenentladung, was ein
Differenzausgangssignal ergibt. Fig. 16 zeigt eine Darstellung des Erfassungssignalwertes (Spannung) über der
Zeit zur Darstellung der Spannungswellenformen oder Signalverläufe, die die Elektroden 2 und 3 abgeben. In Fig. 16
sind dargestellt ein Spannungssignalverlauf 8 für die
Elektrode 2 und ein Spannungssignalverlauf 9 für die Elektrode 3· Daraus ergibt sich, daß bei einem Abschnitt 10
der Abszisse eine Funkenentladung lediglich an der Elektrode 3 auftritt, während an einem Abschnitt 11 der Abszisse
eine Funkenentladung lediglich an der Elektrode 2 auftritt.
Bei der erläuterten erfindungsgemäßen Einrichtung erfaßt das Beurteilungsglied 5 die Ströme i^ und i^ einzeln und
setzt die Differenz dazwischen in einen Spannungswert um.
Der umgesetzte Wert zeigt das NichtVorhandensein von feinen Löchern an, wenn er Null oder nahezu Null ist, oder das
Vorhandensein eines feinen Loches oder von feinen Löchern an, wenn er groß ist. Da das Vorhandensein oder das Nichtvorhandensein
von feinen Löchern aufgrund eines Vergleiches zwischen den Entladungsströmen bestimmt werden kann, die am
909823/0482
- I5 -
geprüften Behälter 4 erfaßt werden, erfordert die erfiridungsgemäße
Einrichtung theoretisch nicht stets die Verwendung eines Schwellenwertes,jedoch kann ggf. die Differenz zwischen
den erfaßten Werten mit einem Schwellenwert zur Beurteilung verglichen werden.
Während das erläuterte erfindungsgemäße Verfahren auf einen einzigen unabhängigen zu prüfenden Behälter anwendbar ist,
wie das in den Fig. 3 und 14 dargestellt ist, ist das
erfindungsgemäße Verfahren in gleicher Weise zweckmäßig für mehrere seitlich miteinander zu einer Gruppe oder eihem,
Satz verbundenen Behältern, wie das in Fig. 15 dargestellt
ist. Im letzteren Fall werden die gruppierten, oder miteinander
verbundenen Behälter zwischen den Elektroden nacheinander zur Prüfung angeordnet. Vorzugsweise sind die zweiten Elektroden
2* > gemäß Fig. 15 biegsam derart, daß keine
Störung bei der Förderung der Behälter 4, 4A, 4b auftritt.
Fig. 9 zeigt eine Darstellung der Beziehung zwischen
Annahmesignalwerten X und Zurückweisungssignalwerten Y, die von dem Differenzsystem gemäß der Erfindung erhalten werden.
Diese Annahme - und Zurückweisungssignalwerte werden jeweils
durch Umsetzen der Differenz zwischen den erfaßten Strömen i^
und I^ in einen Spannungswert erhalten. Fig. 10 zeigt . eine
Darstellung der Beziehung zwischen Annahmesignalwerten Xf
und Zurückweisungssignalwerten Y', die gemäß dem herkömmlichen Verfahren bestimmt sind. In ähnlicher Weise sind diese
Signalwerte in Form von Spannungen dargestellt. Die Signalwerte gemäß Fig. 9 und 10 wurden auf folgende Weise erhalten.
Es wurden sieben Sätze oder Gruppen von abgedichteten Polyäthylen-Behältern geprüft, die eine nichtelektrolytische
909823/0482
28UQ64
Zuckerlösung enthielten,wobei jeder Satz oder jede Gruppe
fünf miteinander seitlich verbundene Behälter aufwies (vgl. Fig. 15)» In jeder der Sätze oder Gruppen von Behältern
war der erste Behälter 4A frei von jedem feinen Loch und war der benachbarte zweite Behälter 4B fehlerhaft
(vgl. Fig. 15)· Der annehmbare Behälter 4A und der zurückzuweisende Behälter 4B jedes Satzes wurde gemäß dem erfindungsgemäßen
Verfahren geprüft zur Bestimmung der Annahmesignalwerte X und Zurückweisungssignalwerte Y für die sieben Paare.
Aufgrund der erhaltenen Ergebnisse wurden sieben Punkte (X, Y) auf einer Darstellung gemäß Fig. 9 aufgetragen.
In gleicher Weise wurden die zulässigen oder annehmbaren Behälter 4A und die zurückzuweisenden Behälter 4b jedes
Satzes gemäß dem herkömmlichen Verfahren geprüft zur Bestimmung von Annahmesignalwerten X1 und Zurückweisungssignalwerten
Y' für die sieben Paare und wurden sieben Punkte (Xr, Yf) auf einer Darstellung wie gemäß Fig. 10 aufgetragen.
Die Signalwerte wurden mittels eines Synchronoskops zur Messung von Spannungen gemessen.
Fig. 9 zeigt, daß die durch das Differenzverfahren gemäß
der Erfindung erhaltenen Annahmesignalwerte im Bereich von 0 bis 50 mV liegen und daß die entsprechenden Zurückweisungssignalwerte
im Bereich von 200 bis j500 mV liegen, weshalb das Verhältnis S/N zwischen 4 und 10 liegt. Fig.10
zeigt, daß die Verhältnisse S/N die durch das herkömmliche Verfahren erreichbar sind, bei 1,6 bis 2,0 ilegen. Daraus
folgt, daß das erfindungsgemäße Verfahren außerordentlich günstig ist.
909823/0482
29140S4
Mit Bezug auf die Fig. 11 bis 13 werden die Unterschiede
zwischen dem erfindungsgemäßen Verfahren und dem herkömmlichen Verfahren im folgenden erläutert unter
Verwendung von mathematischen Gleichungen. Fig. 11 zeigt eine der· erfindungsgemäßen Einrichtung (vgl. Fig. 3)
elektrisch äquivalente Schaltung, wenn der Behälter 4 keinerlei feine Löcher aufweist, Fig. 12 zeigt eine der
erfindungsgemäßen Einrichtung (Fig. 3) elektrisch äquivalente Schaltung, wenn der Behälter mit einem feinen Loch
zurückzuweisen ist, und Fig. 13 zeigt eine einer herkömmlichen Einrichtung elektrisch äquivalente Schaltung entsprechend
der Schaltung gemäß Fig. 11. Die Impedanz der Impedanzglieder 71, 72 gemäß Fig. 3 besitzt den Impedanzwert Z in den Fig. 11
und 12. Die Koronaentladungsströme i, und i^, die auf einen
annehmbaren Behälter erzeugt werden, sind die Ströme Ib und Ic in Fig. 11. Der Funkenentladungsstrom und der
Koronaentladungsstrom, die auf einen zurückzuweisenden Behälter erzeugt werden, sind in Fig. 12 die Ströme Ib'
bzw. Ic'.
Ein Beispiel einer einfachen Analyse aufgrund der Wechselstromtheorie
wird im folgenden erläutert, wobei die eingeprägte Spannung eine Sinuswelle 1st.
Wenn der erfindungsgemäß geprüfte Behälter keine feinen Löcher aufweist (Fig. 11), wobei die Impedanz Z so klein
ist, daß sie gegenüber den Impedanzen von G1, Cg, C„ und R
vernachlässigbar ist, sind die Spannungen an den Punkten b.
und c: vb = Z ■ = ^ ,
Vc = Z
2 ( JScT + R + ^- ) ^
mit E = angelegte Spannung.
909823/0482
Cp und C, sind die zwischen dem Behälter 4 und den
zweiten Elektroden 2, J5 vorhandenen Kapazitätswerte. Da die Elektroden 2, 3 so ausgebildet sind, daß Cp = C-,
beträgt das Differenzausgangssignal für den fehlerfreien Behälter:
Vo = Vb ~ Vc = 0 (V) (1)
Wenn der Behälter 4 ein feines Loch besitzt (vgl. Fig.12),
das beispielsweise nahe C^ liegt, tritt eine Funkenentladung
zwischen dem feinen Loch und der betrachteten Elektrode auf. Der erzeugte Strom enthält den Strom aufgrund des Flusses
von Ionen, die aufgrund des Durchschlags von Luft freigesetzt sind, wobei dieser Strom größer ist als der sich
von dem Kondensator ergebende Verschiebungsstrom. Der Kondensator bzwa die Kapazität Cp kann als !Widerstand RT
angenommen werden, für den gilt:
R = T ,
mit I = i,
V = Spannung über den entgegengesetzten Enden des Entladungsweges, und
I - Strom über den Entladungsweg.
I - Strom über den Entladungsweg.
Der Absolutwert von R! ist erheblich kleiner als der
Absolutwert der durch Cp gegebenen Impedanz. Folglich steht
die als R' interpretierte Kapazität Cp nicht in Gegensatz
zur Erläuterung, daß das erzeugte Ungleichgewicht ein Differenzausgangssignal ergibt.
909823/0482
28U064
Die Spannungswerte an den Punkten b und c und das Differentialausgangssignal VQ, die sich aufgrund des
Vorhandenseins eines feinen Loches ergeben, ergeben sich
zu: Vb =
Vc = Z»Ic! /
daraus folgtsVo = Zw(Ib1^Ic') ; (2),
mit
Ia. = 1 ,
Ibr = la1·
R1 + ^Tn-
Ic1 = Ia1 —
R1 + -ττΓ,
Auf diese Weise ist bei Vorhandensein eines feinen Loches das sich ergebende Differenzausgangssignal nicht Null,
sondern ein Wert proportional zur Differenz zwischen Ib'
und Ic1. Zusammenfassend ergeben gemäß dem Differenzsystem
gemäß der Erfindung fehlerfreie Behälter theoretisch keine Ausgangsspannung, während fehlerhafte Behälter eine Ausgangsspannung
von Z (Ib' - Ic') ergeben.
Wenn ein keine feine Löcher aufweisender Behälter gemäß dem herkömmlichen System (vgl. Fig. 13) geprüft wird, ergibt
sich die Spannung Vb am Punkt b zu:
R +
9Ö9823/OI82
28U064
Im Pall eines fehlerhaften Behälters ist j ω Cp0 ersetzbar
durch R", was dem Widerstand des Weges der Entladung
durchjdas feine Loch entspricht. Im Ergebnis wird die folgende Gleichung erhalten:
vb' = ζ · P-
ι (DU ίο
Es bestehen die folgenden Unterschiede zwischen dem herkömmlichen Verfahren und dem Differenzverfahren gemäß
der. Erfindung. Beim herkömmlichen Verfahren zeigen die Gleichungen (3) und (4), daß die Spannung durch E, C-o
und Cp0 beeinflußt wird. Insbesondere Bringen die entweder
an fehlerfreien Behältern oder an fehlerhaften Behältern erfaßten Signal/ipegel Veränderungen mit sich bezüglich des
Schwellenwertes infolge von Änderungen der eingeprägten Spannung E sowie von Änderungen von C10 und C00 aufgrund
sich ändernder Wanddicke des Behälters und aufgrund von Fehlern bei der Positionierung des Behälters. Folglich
ist das herkömmliche Verfahren nicht geeignet für genauen Prüfbetrieb. Beim erfindungsgemäßen Verfahren ist die
Ausgangsspannung theoretisch vollständig unbeeinflußt von der eingeprägten Spannung E. Selbst bei ,Behältern unterschiedlicher
Wanddicken ergibt sich kein Einfluß auf das erfaßte Ergebnis, wenn der Behälter eine insgesamt erhöhte
Dicke besitzt anstatt von örtlichen Änderungen, da C„ da
dann gleich C, ist. Während Behälter, bei denen Cp nicht
gleich C, ist, nicht die Gleichung (l)erfüHßfl)o zeigt Fig.
an, daß das Differenzausgangssignal Vo für fehlerfreie Behälter wesentlich kleiner ist als dasjenige für fehlerhafte
Behälter. Folglich ist das erfindungsgemäße Verfahren dem
909823/0482
28UQ64
herkömmlichen Verfahren sowohl vom Prinzip als auch von den tatsächlich erreichten Ergebnissen her gesehen überlegen.
Wenn auch bei der beschriebenen Einrichtung die erste Elektrode ein einziges Elektrodenelement besitzt, können
mehrere Elektrodenelemente verwendet werden, abhängig von der Größe, der Form, usw. des zu prüfenden Behälters, um
eine verbesserte Prüfgenauigkeit mit einer zweckmäßigen
Elektrodenanordnung sicherzustellen.
In ähnlicher Weise kann eine oder können beide zweiten Elektroden mehrere Elektrodenelemente enthalten. So zeigen
Pig. 18 und Fig. I9 Ausführungsbeispiele der Erfindung, bei
denen jede zweite Elektrode 2, 3 mehrere Elektrodenelemente aufweist. Fig. 20 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel,
bei dem die eine zweite Elektrode 2 ein einziges Element und die andere zweite Elektrode 3 mehrere Elektrodenelemente
aufweist. Den Elektrodenelementen sind die Impedanzglieder Z, bis Z^ gemäß den Fig. l8 bis 20 zugeordnet.
Wenn auch Wechselspannung über die Elektroden beim erläuterten Verfahren eingeprägt wird, ist auch eine Gleichspannung
beim erfindungsgemäßen Verfahren verwendbar, wobei dann die Geschwindigkeit, mit der der Behälter zwischen
den Elektroden gefördert wird, geeignet bestimmt werden muß in Bezug auf die dem Behälter inhärente Zeitkonstante R, G,
wobei C eine kombinierte Kapazität darstellt.
Wenn das erfindungsgemäße Verfahren angewendet werden soll, muß der Inhalt des zu prüfenden Behälters etwas Leit-
909823/0482
28U064
fähigkeit aufweisen. Das erflndungsgemäße Verfahren ist
anwendbar, wenn der Widerstand des Inhalts ausreichend niedrig ist in Bezug auf den Isolationswiderstand des
Behälters.
909823/0482
Leerseite
Claims (6)
1.J Verfahren zum Prüfen abgedichteter Behälter mit darin eingeschlossenem
Inhalt auf feine Löcher, bei dem
ein abgedichteter Behälter zwischen einer ersten Elektrodeneinrichtung
und einer zweiten Elektrodeneinrichtung angeordnet wird,
eine Spannung über die Elektrodeneinrichtungen eingeprägt wird zum Erzeugen eines Entladungsstroms am Behälter, und
der Entladungsstrom erfaßt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß für die zweite Elektrodeneinrichtung zwei zweite Elektroden vorgesehen werden,
daß der Entladungsstromfluß, der an dem Behälter und zwischen
der ersten Elektrodeneinrichtung und den zweiten Elektroden erzeugt ist, einzeln erfaßt wird, und
daß die Differenz zwischen den einzeln erfaßten Werten in einen Erfassungssignalwert umgesetzt wird.
2. Einrichtung zur Prüfung abgedichteter Behälter mit darin eingeschlossenem Inhalt auf feine Löcher,
gekennzeichnet durch
eine erste Elektrode (l) mit zumindest einem Elektrodenelement,
zwei zweite Elektroden (2, j5)> die gegenüber der ersten
Elektrode (1) so angeordnet sind, daß ein abgedichteter Behälter (4) dazwischen positionierbar ist, wobei jede der
zweiten Elektroden (2, 3) zumindest ein Elektrodenelement
aufweist,
76-(OPFG-533-021)MeF
909823/0482
ORIGINAL INSPECTED
ORIGINAL INSPECTED
ein erstes Impedanzglied (7I), das an einem Anschluß
mit einer der zweiten Elektroden (2) verbunden ist,
ein zweites Impedanzglied (72), das an einem Anschluß mit
der anderen zweiten Elektrode (3) verbunden ist,
eine Stromversorgungseinheit (6), die mit der ersten Elektrode (1) und den anderen Anschlüssen des ersten und
des zweiten Impedanzglieds (71, 72) verbunden ist, und
ein Beurteilungsglied (5), das mit den zwei Elektroden (2, 3) verbunden ist zum einzelnen oder getrennten Erfassen der
Entladungsströme(i^, i^^die am Behälter (4) und zwischen
der ersten Elektrode (1) und den zweiten Elektroden (2, 3) erzeugt sind, und zum Beurteilen, ob der Behälter(4) ein
feines Loch besitzt oder nicht aufgrund des Unterschiedes zwischen den erfaßten Strömen(i-,, i-u) ·
3. Einrichtung nach Anspruch 2,dadurcS gekennzeichnet, daß
die Stromversorgungseinheit (6) aufweist eine Wechselstromversorgung (6l), einen Oszillator (62) zur Erzeugung eines
gewünschten Wechselsignalverlaufes aus dem Ausgangssignal der Wechselstromversorgung (61) und zum Erhöhen der Frequenz
des Ausgangssignals, einen Verstärker (63) zum Verstärken des
Ausgangssignals des Oszillators (62) und einen Zusatztransformator (64) zum Erzeugen der gewünschten Hochspannung
aus dem Ausgangssignal des Verstärkers (63).
4« Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Beurteilungsglied (5) aufweist:
Einen Differenzverstärker (5I), der mit den beiden zweiten Elektroden (2, 3) verbunden ist,
einen Wellenformwandler (52), um aus dem Ausgangssignal des Verstärkers (5I) lediglich die Wellenformen oder Signale
herauszuführen, die höher als ein vorgegebenerjPegel sind,
0 9 8 2 3/0482
23U064
eine Absolutwertschaltung (53) zum Anordnen der Ausgangssignalverläufe
des 'Wellenformwandler (52) in positiver oder negativer Richtung und
einen Spannungspegeldetektor (54), der mit der Absolutwertschaltung
(53) verbunden ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Elektrode (1), die zwei zweiten
Elektroden (2, 3), das erste und das zweite Impedanzglied (7I, 72)
und die Stromversorgungseinheit (6) so gewählt und angeordnet sind, daß die Impedanz des geschlossenen Kreises
aus erster Elektrode(l)- Behälter(4)- erster zweiter Elektrode (2)-erstem
Impedanzglied (7I) - Stromversorgungseinheit (6) erster Elektrode (1) im wesentlichen gleich der Impedanz
des geschlossenen Kreises aus erster Elektrode (1) - Behälter (4) ■ zweiter zweiterElektrode (3) - zwei tem Impedanzglied (72) otromversorgungseinheit
(6) - erster Elektrode (1) ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Impedanzen von erstem und. zweitem Impedanzglied (7I, 72)
einander gleich sind und so klein sind, daß sie bezüglich der Impedanz der Kapazität(C.)zwischen der ersten Elektrode (l)
und dem Inhalt des Behälters (4), der Impedanz der Kapazitäten (Cp und Ο,-,)zwischen den zwei zweiten Elektroden (2, 3) und
dem Inhalt des Behälters (4) und dem elektrischen Widerstand (R)des Inhalts des Behälters (4) vernachlässigbar ist,
wobei die Kapazitäten Cp und C^ im wesentlichen einander
gleich sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP14430877A JPS5476284A (en) | 1977-11-30 | 1977-11-30 | Method of checking whether or not there is pinhole in enclosed package |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2814064A1 true DE2814064A1 (de) | 1979-06-07 |
| DE2814064B2 DE2814064B2 (de) | 1980-05-14 |
| DE2814064C3 DE2814064C3 (de) | 1981-02-12 |
Family
ID=15359053
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2814064A Expired DE2814064C3 (de) | 1977-11-30 | 1978-03-31 | Verfahren und Einrichtung zum Prüfen von abgeschlossenen Behältern auf Dichtigkeit |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4243932A (de) |
| JP (1) | JPS5476284A (de) |
| DE (1) | DE2814064C3 (de) |
| GB (1) | GB1601797A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3131210A1 (de) * | 1981-08-06 | 1983-02-24 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Lampenpruefung auf lufteinbrueche in den glaskolben |
| US4620145A (en) * | 1984-08-20 | 1986-10-28 | General Electric Company | Non-destructive detection of voids in plastic materials |
| DE19705528A1 (de) * | 1996-02-16 | 1997-08-21 | Joven Denki K K | Verfahren zum Überprüfen hermetisch abgedichteter Verpackungen |
| WO2021156278A1 (de) * | 2020-02-04 | 2021-08-12 | Uniflex-Hydraulik Gmbh | Verfahren zur herstellung einer hochdruck-hydraulikleitung sowie radialpresse zur durchführung des verfahrens |
Families Citing this family (25)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4399514A (en) * | 1979-12-26 | 1983-08-16 | Hitachi Shipbuilding & Engineering Co., Ltd. | Method of inspecting internal pressures in sealed containers |
| JPS6311654Y2 (de) * | 1980-09-16 | 1988-04-05 | ||
| DE3050415A1 (de) * | 1980-10-14 | 1982-11-18 | Hokuriku Pharmaceutical | Method of electrically testing sealed package |
| US4711368A (en) * | 1986-04-11 | 1987-12-08 | Leon Simons | Tamper proof package with electrical circuit |
| JPH07117530B2 (ja) * | 1988-05-16 | 1995-12-18 | ニッカ電測株式会社 | ピンホール検出方法および装置 |
| US5658277A (en) * | 1990-05-25 | 1997-08-19 | Novatec Medical Products, Inc. | Apparatus for electrical connection of glove monitor to patient |
| US5114425A (en) * | 1990-05-25 | 1992-05-19 | Novatec Medical Products, Inc. | Method and apparatus for detecting actual or likely adulteration of critical use gloves |
| JP2681764B2 (ja) * | 1995-07-12 | 1997-11-26 | ジョーベン電機株式会社 | 密封包装物の検査方法 |
| SE504858C2 (sv) | 1995-08-18 | 1997-05-12 | Tetra Laval Holdings & Finance | Sätt för kvalitetskontroll jämte härför förberedd förpackningsbehållare och ämne |
| US6288554B1 (en) * | 1996-02-16 | 2001-09-11 | Joven Denki Kabushiki Kaisha | Method for inspecting hermetically sealed package |
| DE19651208C2 (de) * | 1996-12-10 | 1999-05-27 | Boehringer Ingelheim Kg | Verfahren und Vorrichtung zur zerstörungsfreien Dichtigkeitsprüfung von mit Flüssigkeit gefüllten Behältnissen |
| JP2000088788A (ja) * | 1998-07-10 | 2000-03-31 | Jiyooben Denki Kk | 密封包装物の検査方法 |
| AUPQ667800A0 (en) * | 2000-04-04 | 2000-05-04 | Chubpak Australia Pty Ltd | Detection method |
| AU2001243961B2 (en) * | 2000-04-04 | 2005-11-24 | Donald, Robert Archibald | Perforation detection method |
| US6636031B1 (en) * | 2000-10-05 | 2003-10-21 | Sanko Electronic Laboratory Co., Ltd. | Method and device for detecting pinholes in organic film on concrete surface |
| JP2002202277A (ja) * | 2000-12-27 | 2002-07-19 | Nihon Tetra Pak Kk | 損傷検出装置 |
| JP2003194662A (ja) * | 2001-12-27 | 2003-07-09 | Nihon Tetra Pak Kk | シール状態検査装置 |
| JP2003194663A (ja) * | 2001-12-28 | 2003-07-09 | Nihon Tetra Pak Kk | シール状態検査装置 |
| TWI284202B (en) * | 2004-11-29 | 2007-07-21 | Yuanpei Inst Of Science And Te | Method for detecting defects in a package containing metal foil by cyclic voltammetry |
| ITRM20060326A1 (it) * | 2006-06-21 | 2007-12-22 | Federighi Federigo | Sistema di controllo per difetti in contenitori chiusi in materiale non conduttivo |
| IT1398352B1 (it) * | 2010-03-09 | 2013-02-22 | Convel Srl | Apparecchiatura per il controllo della tenuta di tappi su contenitori e procedimento di controllo della suddetta tenuta |
| PL3411685T3 (pl) | 2016-02-01 | 2024-11-12 | Packaging Technologies & Inspection Llc | System oraz sposób wykrywania nieszczelności przy wykorzystaniu wysokiego napięcia przemiennego-stałego |
| WO2021029825A1 (en) * | 2019-08-15 | 2021-02-18 | National University Of Singapore | Method and system for integrity testing of packages |
| DE102021133158A1 (de) | 2021-12-15 | 2023-06-15 | Körber Pharma Inspection Gmbh | Vorrichtung und System zur Dichtigkeitsprüfung eines Behälters sowie Verfahren hierfür |
| NO347400B1 (en) | 2022-09-30 | 2023-10-16 | Delta Eng Bvba | High voltage leak testing method and device |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3346809A (en) * | 1966-06-28 | 1967-10-10 | Gen Cable Corp | Cable insulation test apparatus including a fluid containing cylindrical test bushing having a plurality of electrodes and condenser stacks positioned along a pair of insulating tubes connecting the electrodes |
| US3374428A (en) * | 1966-09-20 | 1968-03-19 | Gen Cable Corp | Apparatus for detecting and recording corona discharge in a moving insulated power cable having a semiconducting insulation shield |
| GB1235705A (en) * | 1967-06-15 | 1971-06-16 | Furukawa Electric Co Ltd | Apparatus for testing electrical insulation |
| DE2715399A1 (de) * | 1976-07-15 | 1978-01-19 | Takeda Chemical Industries Ltd | Verfahren und vorrichtung zur pruefung geschlossener behaelter auf defekte |
-
1977
- 1977-11-30 JP JP14430877A patent/JPS5476284A/ja active Granted
-
1978
- 1978-03-27 US US05/890,686 patent/US4243932A/en not_active Expired - Lifetime
- 1978-03-28 GB GB11869/78A patent/GB1601797A/en not_active Expired
- 1978-03-31 DE DE2814064A patent/DE2814064C3/de not_active Expired
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3131210A1 (de) * | 1981-08-06 | 1983-02-24 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Lampenpruefung auf lufteinbrueche in den glaskolben |
| US4620145A (en) * | 1984-08-20 | 1986-10-28 | General Electric Company | Non-destructive detection of voids in plastic materials |
| DE19705528A1 (de) * | 1996-02-16 | 1997-08-21 | Joven Denki K K | Verfahren zum Überprüfen hermetisch abgedichteter Verpackungen |
| DE19705528C2 (de) * | 1996-02-16 | 2001-03-22 | Joven Denki K K | Verfahren zum Überprüfen hermetisch abgedichteter Verpackungen |
| WO2021156278A1 (de) * | 2020-02-04 | 2021-08-12 | Uniflex-Hydraulik Gmbh | Verfahren zur herstellung einer hochdruck-hydraulikleitung sowie radialpresse zur durchführung des verfahrens |
| US12130208B2 (en) | 2020-02-04 | 2024-10-29 | Uniflex-Hydraulik Gmbh | Radial press and method for producing a high-pressure hydraulic line |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2814064B2 (de) | 1980-05-14 |
| JPS5476284A (en) | 1979-06-18 |
| DE2814064C3 (de) | 1981-02-12 |
| JPS5737027B2 (de) | 1982-08-07 |
| GB1601797A (en) | 1981-11-04 |
| US4243932A (en) | 1981-01-06 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2814064A1 (de) | Verfahren und einrichtung zum pruefen abgedichteter behaelter | |
| EP0040766B1 (de) | Überwachungseinrichtung für die Kondensatorbatterien eines Drehstrom-Filterkreises | |
| DE112009000074B9 (de) | Inspektionsverfahren und Inspektionsvorrichtung für einen isolierungsbeschichteten Leiter | |
| DE2819516A1 (de) | Kapazitaets-spannungswandler | |
| DE3133019A1 (de) | Leistungsmessgeraet | |
| EP0029485A1 (de) | Einrichtung zur kapazitiven Füllstandsmessung | |
| EP0497994B1 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Überwachung von ionen- oder redoxpotential-sensitiven Messketten | |
| EP1616174A1 (de) | Vorrichtung zum betreiben eines gassensors | |
| EP4198479A1 (de) | Vorrichtung und system zur dichtigkeitsprüfung eines behälters sowie verfahren hierfür | |
| WO2020001933A1 (de) | Sensoreinrichtung und verfahren zur bestimmung einer wechselspannung | |
| DE3239572A1 (de) | Vorrichtung zur messung von ionenkonzentrationen | |
| DE2701857A1 (de) | Messbruecke fuer vorrichtung zur werkstoffpruefung | |
| DE102019132071A1 (de) | Vorrichtung zum Überwachen eines Versorgungsnetzes | |
| DE69405998T2 (de) | Elektrisches testgerät | |
| DE102022104312A1 (de) | Kompensierte Leitfähigkeitsbestimmung | |
| DE69019891T2 (de) | Optischer Transformator. | |
| DE69426443T2 (de) | Vorrichtung zur Prüfung der Spannungsfestigkeit | |
| DE102019117989B3 (de) | Vorrichtung zur berührungslosen Spannungsmessung | |
| DE3308973C2 (de) | ||
| DE1917855C3 (de) | Vorrichtung zur zerstörungsfreien Werkstoffprüfung nach der Wirbelstrommethode | |
| EP0185255A1 (de) | Verfahren zur Polaritätserkennung von elektronischen Bauteilen und Anordnung zur Durchführung des Verfahrens | |
| EP0927359B1 (de) | Schaltungsanordnung zur widerstands- und leckmessung | |
| DE3509201A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur fehlerdiagnose an solarmodulen | |
| DE3833165A1 (de) | Verfahren zur erfassung von isolationsfehlern an kunststoffisolierten elektrischen leitern | |
| DE3817659C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |