DE2813273A1 - Navigations-einrichtung - Google Patents
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Description
■ ι*.
PATENTANWÄLTE DIPL-ING. H. STEHMANN DIPL-PHYS. DR. K. SCHWEINZER DIPL-ING. DR. M. RAU
Nürnberg, 22. 03. 1978 120/62
S. Davall & Sons Limited, 3, Aintree Road, Perivale,
Navigations-Einrichtung
Die Erfindung betrifft eine Navigations-Einrichtung mit Sende-Empfangs-Geräten für ültraschallsignale sowie
ein Verfahren zum Bestimmen der Relativposition eines Fahrzeuges gegenüber einer Bezugsstation durch
übertragen von Ultraschallsignalen zwischen dem Fahrzeug und der Bezugsstation.
Dabei bezieht die Erfindung sich insbesondere auf solche Navxgatxonshxlfen, die als CQNA (close-quarter
navigational aid; Nahbereich-Viereckpeilung) bezeichnet werden.
Im allgemeinen weisen die bekannten Einrichtungen zur Navigationshilfe den Nachteil auf, daß ihre Genauigkeit
, ausgedrückt als Prozentwert der gemessenen Entfernung, bei kurzen Distanzen sinkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Navigaticns-Einrichtung
sowie ein Verfahren eingangs genannter Art zu schaffen, dessen charakteristxsche Eigen-
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• S-
art eine besondere Eignung für Einsatz bei kurzen Entfernungen, beispielsweise im Bereiche zwischen
3 und 300 Metern, ohne aber auf diesen Bereich eine Beschränkung vorzunehmen, ist, wobei auf die Navigation
bzw. Positionsbestimmung eines Schiffes, eines Flugzeuges oder eines anderen Fahrzeuges gegenüber
einer Bezugsstation abgestellt ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Navigations-Einrichtung eingangs genannter Art erfindungsgemäß im wesentlichen
dadurch gelöst, daß eine Bezugsstation oder eine Fahrzeugstation wenigstens zwei an den Endpunkten einer
Basisstrecke angeordnete Sender für voneinander unterscheidbare Ultraschallsignale und einen Sender für
elektromagnetische Signale und die Fahrzeugstation bzw. die Bezugsstation drei Empfänger für die Ultraschallsignale
und einen Empfänger für die elektromagnetischen Signale aufweist, wobei zwei Empfänger,
nämlich je einer für die beiden Ultraschallsignale, an einem Endpunkt einer Basisstrecke und der dritte
Empfänger für eines der beiden Ultraschallsignale am anderen Endpunkt dieser Basisstrecke angeordnet sind
und die mit diesen drei Empfängern ausgestattete Station Zeitmeßschaltungen zur Bestimmung des Zeitunterschiedes
zwischen Aufnahme des elektromagnetischen Signales und Aufnahme der jeweiligen Ultraschallsignale
aufweist.
Oben umrissene Aufgabe wird dementsprechend bei einem
Verfahren eingangs genannter Art im wesentlichen dadurch
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gelöst, daß gleichzeitig, von verschiedenen Punkten des Fahrzeuges oder der Bezugsstation aus, voneinander
unterscheidbare Ultraschallsignale und ein
elektromagnetisches Signal abgestrahlt und die
Ultraschallsignale in der Bezugsstation bzw. auf
dem Fahrzeug an zwei unterschiedlichen Punkten aufgenommen werden, wobei beide Ultraschallsignale
an einem Punkt und außerdem eines der Ultraschallsignale auch an einem anderen Punkt empfangen werden und eine Zeitmessung hinsichtlich des Empfangszeitpunktes der Ultraschallsignale bezüglich des Empfangszeitpunktes des elektromagnetischen Signales vorgenommen wird, um daraus drei Abstände zwischen den
ersterwähnten Punkten und den zweiterwähnten Punkten zu ermitteln, aus denen die Position des Fahrzeuges bestimmbar ist.
elektromagnetisches Signal abgestrahlt und die
Ultraschallsignale in der Bezugsstation bzw. auf
dem Fahrzeug an zwei unterschiedlichen Punkten aufgenommen werden, wobei beide Ultraschallsignale
an einem Punkt und außerdem eines der Ultraschallsignale auch an einem anderen Punkt empfangen werden und eine Zeitmessung hinsichtlich des Empfangszeitpunktes der Ultraschallsignale bezüglich des Empfangszeitpunktes des elektromagnetischen Signales vorgenommen wird, um daraus drei Abstände zwischen den
ersterwähnten Punkten und den zweiterwähnten Punkten zu ermitteln, aus denen die Position des Fahrzeuges bestimmbar ist.
Die erfindungsgemäße Lösung macht also in besonderer
Weise gleichzeitig von elektromagnetischen und Ultraschall-Signalverbindungen Gebrauch. Als elektromagnetische
Signalverbindung wird im Rahmen der Erfindung im allgemeinen auf eine Funkverbindung zurückgegriffen
werden; aber andere Signale innerhalb des elektromagnetischen Spektrums können in gleicher Weise
Anwendung finden, einschließlich Licht-, Infrarotoder Ultraviolett-Signalen. Die Ultraschall- oder Sonar-Signalverbindung
kann über ein gasförmiges oder flüssiges Übetragungsmedium eingerichtet werden, in der Praxis erfolgt
eine Signalübermittlung in der Regel durch Luft oder durch Wasser.
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J-
Die elektromagnetischen und Ultraschallsignale können durch gleichzeitiges Schalten entsprechender Trägerfrequenzen
oder durch gleichzeitige Modulation solcher Trägerfrequenzen hervorgerufen werden, um Impulsfolgen
zu erzeugen.Die Navigations-Information, die durch Auswertung der Empfangszeitpunkte der Impulse bezüglich
einander gewonnen wird, wird auf diese Weise mit jeder Impulsgruppe auf den neuesten Stand gebracht.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus nachstehender Beschreibung eines in der Zeichnung vereinfacht
und unter Beschränkung auf das Wesentliche dargestellten bevorzugten Realisierungsbeispieles zur erfindungsgemäßen
Lösung. Es zeigt:
Fig. 1 in schaubildlicher Draufsicht ein Fahrzeug mit erfindungsgemäß ausgerüsteter Fahrzeugstation,
das sich einer ortsfesten Bezugsstation annähert,
Fig. 2 ein vereinfachtes Blockschaltbild für eine
Sendestation,
Fig. 3 ein vereinfachtes Blockschaltbild für eine Empfangsstation und
Fig. 4 ein Prinzipschaltbild für eine einfache Realisierung der Zeitbezugs-Festlegung.
Für das in Fig. 1 dargestellte Realisierungsbeispiel ist
angenommen, daß es sich bei dem Fahrzeug, dessen Position bezüglich eines "Ziel"- oder Bezugspunktes bestimmt werden
r -
soll/ um ein Seeschiff 1 handelt. Bei diesem feststehenden
Bezugspunkt handelt es sich beispielsweise um die Plattform 2 einer in der offenen See verankerten
öl- Bohr- oder -Löschinsel, einen Leuchtturm, eine Hafeneinrichtung, eine Landebrücke oder dergleichen.
Der Bezugspunkt ist im dargestellten Ausführungsbeispiel mit einer Bezugsstation ausgestattet, die zwei
Sender 3 und 4 für voneinander unterscheidbare Sonar- -oder ültraschallsxgnale aufweist, die an den Endpunkten
einer Basisstrecke der Länge d angeordnet sind. Bei einem praktischen Realisierungsbeispiel beträgt die Trägerfrequenz
der von den Sendern 3 bzxv. 4 abgestrahlten Signale typischerweise 3 kHz bzw. 5 kHz, und die Basisstrecke
weist eine Länge d von 10 Metern auf. Die Bezugsstation ist ferner mit einem Funksender 5 ausgerüstet.
Das Schiff 1 ist an zwei Punkten mit insgesamt drei Empfängern ausgestattet, im vorgenannten Beispiel mit
zwei Empfängern 6 und 7 für 5 kHz - bzw. für 3 kHz Signale an einem Punkte und mit einem einzigen Empfänger
für 5 kHz-Signale am anderen Punkt. Die Basisstrecke zwischen diesen beiden Punkten ist wieder beispielsweise
10 Meter lang. Ferner ist das Schiff 1 mit einem Funkempfänger 9 ausgestattet.
Die von den beiden Ultraschall-Sendern 3 und 4 ausgesandten Signale werden an dem einen Punkt auf dem Schiff
— ο —
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von den Empfängern 6 und 7 nach Maßgabe der Übertragungsstrecken R1 bzw. R2 empfangen. Im anderen
Punkt auf dem Schiff 1 wird mittels des Empfängers 8 lediglich dasjenige Signal empfangen, das vom Sender
abgestrahlt wurde und den Übertragungsweg R3 zurückgelegt hat. Wie aus der Prinzipdarstellung der Fig. 1
ersichtlich, ist durch diese Sender-Empfänger-Anordnung sichergestellt, daß niemals mehr als zwei
Sende-Empfangs-Wege untereinander übereinstimmender Länge vorkommen. In der Regel, wenn sich das Schiff 1
nicht exakt gemäß der Darstellung der Fig. 1 der Bezugsstation annähert, sind sogar alle drei Übertragungswege R unterschiedlich lang. Jede Weg-Längen-Kombination
(3-6, 4-7 und 4-8), wie sie über den Zeitablauf zwischen der Ankunft des gleichzeitig ausgesandten Funksignales
und dem Empfang des entsprechenden Ultraschalloder Sonarsignales gekennzeichnet ist, beschreibt eine
Position und Ausrichtung des Schiffes 1 in Hinblick auf die Bezugsstation. Theoretisch können die Zeitdifferenzen
jeweils zwei um 180° bezüglich der Bezugsstation punktsymmetrische Positionen beschreiben; aber diese unterschiedlichen
Positionen können bei normaler, praktischer Navigation nicht vertauscht werden, so daß die über die
drei Übertragungswege R ermittelte Information unzweideutig ist.
Die ültraschall-und Funksignal-Übertragungen können, wie
für die nachfolgende Beschreibung angenommen, als Trägerwellen benutzt werden, wobei auf diese drei Trägerwellen
— 7 —
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kurze Signalimpulse oder Pulspakete (bursts) gleichzeitig aufmoduliert werden. Die Impulsdauer ist
zweckmäßigerweise in der Größenordnung von einigen Millisekunden, und die Impulspause in der Größenordnung
von einigen Sekunden, beispielsweise 4 Millisekunden Pulsdauer bei einer Sekunde Pulspause. Fig. 2
zeigt, wie ein Impulsgenerator 10 dazu benutzt werden kann, die gleichzeitige Aussendung von/Signalimpulsen
über den einen Funksender 5 mit Antenne 5' und die Schwingkreise der Sonar-Sender 3 und 4 mit elektroakustischen
Wandlern oder Schwingern 3', 4' zu steuern.
Empfangsseitig (vgl. Fig. 3) werden die Ultraschalloder
Sonarsignale von Mikrophonen 61, T und 81 der
Empfänger 6, 7 und 8 aufgenommen und auf Filter 11 geschaltet,
die dafür ausgelegt sind, nur dasjenige Signal durchzulassen, das jeweils gewünscht ist. Den Filtern
sind Verstärker 12 und Pulsformerschaltungen 13 nachgeschaltet. Das Funksignal, das von einer Empfangsantenne
aufgenommen wird, wird von dem Empfänger 9 ebenfalls auf eine Pulsformerschaltung 13 gegeben. Abhängig von der
Länge der Übertragungswege R1, R2 und R3 sind die Empfengsimpulse
von den Sonar-Empfängern 6 und 7 unterschiedlich stark zeitlich gegenüber dem Auftreten des Empfangsimpulses am Funkempfänger 9 zeitlich versetzt. Die Pulsformung
wird zweckmäßigerweise so vorgenommen, daß die Ultraschall- oder Sonarimpulse gegenüber dem vom Funkempfänger
9 hervorgerufenen Funkimpuls umgekehrte Polarität aufweisen.
Um ein Maß für die jeweilige Zeitverschiebung zu erhalten werden die Ultraschallimpulse aus den Pulsformerschaltungen
13 als "Stopp-" Signale auf zugeordnete digitale oder andere elektronische Zeitmeßschaltungen
14 oder andere Zeitermittlungseinrichtungen gegeben (vgl. Fig. 4), auf die der vom
Funkempfänger 9 gelieferte Funkimpuls als "Start"-Signal geschaltet wird.
Die Zeitmeßeinrichtungen können einfach beispielsweise in Zeitintervalle für die Laufzeit des Ultraschallimpulses
pro Entfernungseinheit durch das Übertragungsmedium, z. B. Luft, geeicht sein, so daß eine Zähleinheit
einer Entfernungseinheit, etwa ein Fuß, entspricht. Die Anzeigen können direkt in Längeneinheiten
vorgesehen sein. Die drei Entfernungsanzeigen können mittels bekannter Einrichtungen zusammengefaßt
werden, um eine einzige Anzeige über die Entfernung und Peilrichtung bezüglich der Bezugsstation zu gewinnen,
oder eine kartenähnliche Darstellung der Position des Schiffes 1 bezüglich der Platform 2 oder sonstigen Bezugsstation.
Wenn die oben beschriebene Signalauswertung mit Empfang einer jeden Impulsgruppe über die Empfänger 6 bis 9 wiederholt
wird, dann wird dadurch die gewonnene Information stets fortgeschrieben,, also in sehr kurzen Zeitabständen
auf den neuesten Stand ergänzt, d. h., im Abstand von
jeweils einer Sekunde, wenn die Impulspause eine Sekunde beträgt. Die Größe der Impulspause wird je nach den be-
sonderen Gegebenheiten gewählt. Eine längere Pause als eine Sekunde wird normalerweise erforderlich sein,
da andernfalls die maximale Entfernung, für die diese Einrichtung verwendbar ist, durch die Gefahr unkorrekter
Signalantwort bei extremer Entfernung unnötigerweise beschränkt sein könnte.
Ein einfaches numerisches Beispiel soll der näheren Erläuterung der Größenordnung der in Betracht kommenden
Zeiten dienen. Es werde eine Länge d von 10 Metern für die Basisstrecke und eine Entfernung zwischen Fahrzeug
und Bezugsstation von 90 Metern angenommen. Die Zeit, die das Funksignal benötigt, um diese 90 Meter zu
überbrücken, ist vernachlässigbar klein in Bezug auf diejenige Zeit, die von den ültraschallsignalen benötigt
wird, die eine Fortpflanzungsgeschwindigkeit von etwa 1500m/sek in Wasser und eine noch spürbar geringere in
Luft aufweisen. In Wasser benötigt die Übertragung der Signale entlang den direkten Übertragungswegen 3-6 und
4-8 bei einer Basisstrecken-Ausrichtung gemäß Fig. 1 etwa
50 Millisekunden Dauer, während für die Signalübertragung entlang des diagonalen Weges 4-7 etwa 60,7 Millisekunden
benötigt werden. Solche Zeitspannen können mittels Schaltungen, die relativ einfach aufgebaut und
von angelernten Personen durchschnittlicher Intelligenz bedienbar sind, genau erfaßt werden.
Die umsetzung der gemessenen Zeitspannen in Abstandsinformationen
hängt von der örtlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit der ültraschallsxgnale ab. Diese Ausbrei-
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yf
tungsgeschwindigkeit kann mittels kontinuierlicher
Messung auf dem Schiff oder über ein an das Schiff übermitteltes Referenzsignal ermittelt werden. Auf
dem Schiff kann der Wert über die momentane Ausbreitungsgeschwindigkeit der Sonarenergie dann über automatische
oder manuell einstellbare Vorrichtungen in der Zeitmeßschaltung berücksichtigt werden.
Es können auchfoehr als zwei Ultraschallsender und als
drei Ultraschallempfänger benutzt werden, und sie können bezüglich einander auch anders gruppiert sein, als oben
beschrieben. Gegenüber dem unter Bezugnahme auf Fig.1 beschriebenen
Realisierungsbeispiel kann der Ort der Installation der Sender einerseits und der Empfänger
andererseits in der Bezugsstation bzw. auf dem Fahrzeug auch gegeneinander ausgetauscht werden.
Für das Realisierungsbeispiel nach Fig. 1 ist vorgesehen, daß die Empfänger 6, 7 und 8 querab außerhalb
des Schiffes 1 angeordnet sind. Für bestimmte Realisierungsfälle kann aber auch eine Empfängeranordnung vorgesehen
sein, die in Längsrichtung des Schiffes 1 ausgerichtet ist, oder eine veränderbare Anordnung.
In der Praxis werden die beiden benutzten Ultraschallfrequenzen bevorzugt aus einem Bereich in der Größenordnung
von 2 bis 10 kHz ausgewählt. Die tatsächlich benutzten Frequenzen
werden so ausgewählt, daß sie gut voneinander unterscheidbar sind, wobei in Zusammenhang mit dieser Auswahl die Möglichkeit von
Funktionsstörungen aufgrund der Erscheinungen von Harmonischen berücksichtigt werden sollten.
- 11 -
Die Erfindung ist also nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sie umfaßt
auch alle fachmännischen Abwandlungen sowie Teil- und ünterkombinationen der beschriebenen und/oder dargestellten
Merkmale und Maßnahmen.
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Lees seite
Claims (4)
- PATENTANWÄLTE DIPL-ING. H. STEHMANN DIPL-PHYS. DR. K. SCHWEINZER DIPL-ING. DR. M. RAUD-8500 NÜRNBERG ESSENWEINSTRASSE 4-i TELEFON 09 11 / 20 37 27 TELEX 06 / 23135Nürnberg, 22. 03. 1978 120/62S. Davall & Sons Limited, 3, Aintree Road, Perivale,Navigations-EinrichtungAnsprüche1y Navigations-Einrichtung mit Sende-Empfangs-Geräten für Ultraschallsignale, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bezugsstation (Plattform 2) oder eine Fahrzeugstation (Schiff 1) wenigstens zwei an den Endpunkten einer Basisstrecke angeordnete Sender (3, 4) für voneinander unterscheidbare Ultraschallsignale und einen Sender (5) für elektromagnetische Signale und die Fahrzeugstation bzw= die Bezugsstation drei Empfänger (6, 7, 8) für die Ultraschallsignale und einen Empfänger (9) für die elektromagnetischen Signale aufweist, wobei zwei Empfänger (6, 7), nämlich je einer für die beiden Ultraschallsignale, an einem Endpunkt einer Basisstrecke und der dritte Empfänger (8) für eines der beiden Ultraschallsignale am anderen Endpunkt dieser Basisstrecke angeordnet sind und die mit diesen drei Empfängern (6, 7, 8) ausgestattete Station Zeitmeßschaltungen (14) zuriÖ984n/03B§ - 2 -Bestimmung des Zeitunterschiedes zwischen Aufnahme des elektromagnetischen Signales und Aufnahme der jeweiligen Ultraschallsignale aufweist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromagnetischen und die Ultraschallsignale durch gleichzeitiges Schalten zugeordneter Träger zur Erzeugung von Pulsfolgen aus Trägerfrequenzimpulspaketen gewonnen sind.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromagnetischen und die Ultraschallsignale durch gleichzeitiges Modulieren von zugeordneten Trägern mit Pulsfolgen gewonnen sind.
- 4. Verfahren zum Bestimmen der Relativposition eines Fahrzeuges gegenüber einer Bezugsstation durch übertragen von Ultraschallsignalen zwischen dem Fahrzeug und der Bezugsstation, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig, von verschiedenen Punkten des Fahrzeuges oder der Bezugsstation aus, voneinander unterscheidbare Ultraschallsignale und ein elektromagnetisches Signal abgestrahlt und die Ultraschallsignale in der Bezugsstation bzw. auf dem Fahrzeug an zwei unterschiedlichen Punkten aufgenommen werden, wobei beideültraschallsignale an einem Punkt und außerdem eines der ültraschallsignale auch an einem anderen Punkt empfangen werden und eine Zeitmessung hinsichtlich des EmpfangsZeitpunktes der Ultraschallsignale bezüglich des Empfangszeitpunktes des elektromagnetischen Signales vorgenommen wird, um daraus drei Abstände zwischen den ersterwähnten Punkten809840/0959und den zweiterwähnten Punkten zu ermitteln, aus denen die Position des Fahrzeuges bestimmbar ist.09840/095
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