DE2811743A1 - Verfahren und vorrichtung zum instandhalten des schotterbetts eines gleises und zum korrigieren der lage eines gleises - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum instandhalten des schotterbetts eines gleises und zum korrigieren der lage eines gleisesInfo
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Description
DR. E. ν. PECIIMANN SCHWEIGEHSTEASSE 2
DR. ING. D. BEHRENS / ΙΙΖΙΊ^ΟΤΟ "" ^ "
DIPL. ING. R. GOETZ γ τει,εχ 5 24 070 O Q 1 1
TELEGJiAMME : £. V I I
PATENTANWÄLTE paoiECTPiTEKT HtHCBEI
m-50 648
Anmelder; Canron, Inc.
48 Wall Street
New York, N.Y., USA
Titel: Verfahren und Vorrichtung zum
Instandhalten des Schotterbetts eines Gleises und zum Korrigieren
der Lage eines Gleises.
80983Θ/0991
BK. ESTG. F. WtTESOTHiOFF
DR-E. ν. PECHMAWIf
DR. ESTG. D. BEHREIiS
DIPL·. ΙΪΓ6ί. R. GOETZl
8OOO MÜITCHEW 9O
SCHWEieEHSTRÄSSB 2
TKLElOIf C089) 6620 51
ΙΕΙΕϊ 5 24070
PBOTEOTPATENX MtfHOHEK
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Verfahren und! Vorrichtung zum Instancthalten des Schotterbetts
eines Grleiaes raidl zum Korrigieren dier Sage eines Grleises
BES(JESBIBIIi
Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren und Vorrichtungen fur die Wartung von Bahnkörpern und Eisenbahngleisen.
In der US-PS 3 811 382 sind ein Verfahren und eine Maschine
zum Korrigieren von Eisenbahngleisen beschrieben, bei denen das Gleis angehoben wird, woraufhin das Bettungsmaterial bzw.
der Schotter unter dem Gleis mit Hilfe eines Pfluges verdichtet
wird. Danach wird das Gleis bis auf die gewünschte richtige kage nach unten bewegti dies geschieht mit Hilfe
eiies mit dem Gleis zusammenarbeitenden Stampf- oder Rüttelwe**kzeugs,,
das auf das Gleis eine nach unten gerichtete pulsierende
Kraft ausübt,, um das Gleis in die richtige Höhenlage
zu; bringen. Hierbei wird die richtige Beziehung zwischen
dem Pflug und der Stampfeinrichtung mit Hilfe eines Bezugssystems aufrechterhalten, um den Betrieb des Pfluges
und der Stoppeinrichtung so zu steuern, daß das Gleis zwischen
äen Einsitzen der beiden Einrichtungen in die richtige
endgültige Lage gebracht wird.
Eines der Probleme, das sich ergibt, wenn man eine einem
Pflug ähnelnde Einrichtung benutzt, um Schottermaterial
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unter das Gleis zu drücken, besteht darin, daß es hierbei
gewöhnlich erforderlich ist, die Pflugschar zwischen dem Schotterbett und den Enden der Schwellen einzuführen, so
daß das Gleisjoch vom Schotterbett abgehoben wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und
eine Vorrichtung zu schaffen, bei denen es nicht erforderlich ist, das Gleisjoch vollständig vom Schotterbett abzuheben,
so daß die gesamte Gleisanlage als Einheit der gewünschten
Behandlung unterzogen werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist durch die Erfindung ein Verfahren zur Wiederherstellung des richtigen Zustandes eines Eisenbahngleises
geschaffen worden, bei dem kontinuierlich ein Druck nahe den Enden der Schwellen und im wesentlichen quer
dazu in einem solchen Ausmaß zur Wirkung gebracht wird, daß der Schotter unter dem Gleis verlagert wird, um das Gleis
in eine erste größere Höhe zu bringen und es auszurichten.
Diese erste Höhe liegt vorzugsweise über der gewünschten endgültigen
Höhe, und bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird nach der Verlagerung des Schotters eine nach unten gerichtete
pulsierende Kraft auf das Gleis aufgebracht, um das Gleis durch einen Stampfvorgang nach unten zu bewegen, bis die
gewünschte endgültige Höhenlage erreicht ist.
Gemäß einem Merkmal der Erfindung kann der Druck auf die
Schultern des Gleiskörpers auf nicht abgeglichene Weise so ausgeübt werden, daß eine zum Ausrichten dienende Kraftkomponente
zur Wirkung kommt, um das Gleis in der gewünschten Weise auszurichten. Ein solches Ausrichten des Gleises ist
bei der Benutzung einer einem Pflug ähnelnden Einrichtung sehr schwierig oder sogar unmöglich.
Vorzugsweise wird währenddes Aufbringens des Drucks dort, wo
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der Druck wirksam ist, eine pulsierende Kraft aufgebracht.
Ferner gehört zu dem erfindungsgemäßen Verfahren vorzugsweise
ein erster Arbeitsschritt, mittels dessen die Schultern des
Schotterbetts unter Verwendung von Pflügen intiie gewünschte Form gebracht werden, so daß ihr Neigungswinkel gegen die
Waagerechte z.B. 20° beträgt.
Ferner ist durch die Erfindung eine Vorrichtung für die Wartung von Eisenbahngleisen geschaffen worden, zu der ein Gleiswartungsfahrzeug
gehört, ferner auf diesem Fahrzeug angeordnete Verdichtungseinrichtungen, sowie Einrichtungen, die es
ermöglichen, mit Hilfe der Verdichtungseinrichtungen kontinuierlich und auf unabhängige Weise kontinuierlich einen
nach innen gerichteten Druck von entgegengesetzten Seiten des Gleises aus auf beide Seiten des Schotterbetts nahe den Enden
der Schwellen und im wesentlichen quer zu dem Gleis so aufzubringen, daß der Schotter verlagert wird, und daß das Gleis
angehoben und in waagerechter Richtung ausgerichtet wird. Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist die Vorrichtung
ferner Einrichtungen auf, die auf dem Fahrzeug hinter den Verdichtungseinrichtungen angeordnet sind und dazu dienen,
auf das Gleis eine nach unten gerichtete pulsierende Kraft aufzubringen und eine Stampfwirkung auf das Gleis auszuüben.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform können auf dem Fahrgestell des Fahrzeugs auf seinem vorderen Ende Pflugeinrichtungen
zum Verteilen von Schotter angeordnet sein, und der hintere Teil des Fahrgestells kann eine Pfluganordnung zum
Profilieren der Schultern des Schotterbetts tragen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand
schematiecher Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Maschine für
die Wartung von Eisenbahngleisen;
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Fig. 2 eine Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform
einer Vibrations-Verdichtungseinrichtung für die Maschine nach Fig. 1;
Fig. 3 die Verdichtungseinrichtung nach Fig. 2 bei Betrachtung
derselben von der Linie III-III in Fig. 2 aus;
Fig. 4 einen Teil einer Stirnansicht einer abgeänderten Vibrations-Verdichtungseinrichtung
ähnlich derjenigen nach Fig. 3;
Fig. 5 den Teilschnitt V-V in Fig. 4;
Fig. 6 einen Schnitt einer weiteren Ausführungsform einer
Vibrations-Verdichtungseinrichtung; und
Fig. 7 die Verdichtungseinrichtung nach Fig. 6 in einem Axialschnitt.
Die in Fig. 1 dargestellte GIeisWartungsmaschine 10 ist mit
Eigenantrieb versehen und weist zu diesem Zweck eine Antriebsmaschine 11 auf, die von einem vorderen Fahrerhaus 12 aus
durch eine Bedienungsperson gesteuert wird. Auf dem Fahrgestell 14 der Maschine 10 ist ein vorderer Pflug 13 angeordnet,
der bei der Fahrt der Maschine in Richtung des Pfeils in Fig. 1 dazu dient, den Schotter in eine Lage zu bringen, in
der er danach verdichtet werden kann. Das Schotterbett ist vorzugsweise so ausgebildet, daß seine Schultern unter einem
Winkel von etwa 20° gegen die Waagerechte geneigt sind. Auf dem Fahrgestell 14 sind Schotterverdichtungseinrichtungen
angeordnet, zu denen Rütteleinrichtungen 20V gehören. Ferner sind endlose Gleisketten 21 vorhanden, die dazu dienen, kontinuierlich
einen Druck auf den Schotter auszuüben, um das Gleis anzuheben und auszurichten; die Gleisketten werden mit
Hilfe hydraulischer Stößel betätigt, von denen zwei in Fig.
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bei 23 und 24 dargestellt sind. Gegebenenfalls können Gleisgreifrollen
26 vorhanden sein, die auf einem Rahmen 27 angeordnet sind, welcher mit dem Fahrgestell 14 durch Stößel 29L
zum Verlagern des Gleises verbunden ist. Ist das Fahrzeug mit den Gleisgreifrollen 26 und den Stößeln 29L ausgerüstet, kann
man diese Einrichtungen benutzen, um die Tätigkeit der endlosen Gleisketten 21 zum kontinuierlichen Verdichten des Schotters
und zum Ausrichten des Gleises zu unterstützen. Im folgenden sind weitere Arten von Verdichtungseinrichtungen beschrieben.
Jede endlose Gleiskette 21 ist in der Mitte zwischen ihren Enden mit dem Fahrgestell 14 durch ein nicht dargestelltes
Gelenk so verbunden, daß sie sich um drei sich kreuzende Achsen bewegen läßt. Somit kann jede endlose Gleiskette
21 gegenüber dem Fahrgestell 14 so verstellt werden, daß der Winkel, unter dem die Gleiskette mit den Schultern
des Schotterbetts zusammenarbeitet, in drei zueinander rechtwinkeligen Ebenen verändert werden kann. Mit anderen Worten,
jede endlose Gleiskette 21 kann um eine zu dem Gleis parallele Achse gedreht werden, um sie Änderungen des Neigungswinkels
der betreffenden Schulter des Schotterbetts anzupassen, und sie läßt sich außerdem so einstellen, daß das vordere Ende
der Gleiskette den Enden der Schwellen näher benachbart ist als das hintere Ende und umgekehrt. Bei der Ausführungsform
nach Fig. 1 gehören zu den Verdichtungseinrichtungen zwei endlose Gleisketten 21, die einander gegenüber auf den beiden
Längsseiten der Maschine angeordnet sind.
Während des Betriebs der Maschine 10 dienen die Verdichtungseinrichtungen
20 dazu, nahe den Enden der Schwellen von beiden Seiten her kontinuierlich eine Kraft auf das Schotterbett
aufzubringen, während sich die Maschine längs des Gleises bewegt, und da somit ein Druck auf den Schotter unterhalb
des Gleises ausgeübt wird, wird der Schotter in der Querrichtung zusammengeschoben, wobei das Gleis angehoben wird. Hierbei
wird ein Schattenbrett 28, das zu einer auf bekannte Weise
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ausgebildeten Einrichtung 30 zum Erzeugen eines Bezugslichtstrahls
gehört, zusammen mit dem Gleis angehoben, so daß es den Lichtstrahl unterbricht, damit das Aufbringen von Druck
auf die Schultern des Schotterbetts nach dem Erreichen der richtigen Höhe beendet wird. Die Einrichtung 30 kann so ausgebildet
sein, daß die Lichtmenge, die einen Empfänger 33 über das Schattenbrett 28 hinweg erreicht, proportional zur Größe
der Abweichung der Lage der Gleisoberfläche von der richtigen Lage ist, und der Empfänger 33 kann auf bekannte Weise so
ausgebildet sein, daß er den hydraulischen Stößeln 23 und 24 ein Befehlssignal zuführt, das dazu dient, die Lage der
endlosen Gleisketten 21 und die Größe des aufgebrachten Drucks zu bestimmen, damit die Oberfläche des Gleises wieder in die
richtige Lage gebracht wird. Somit wird der Schotter unter den Schwellen so verlagert, daß dann, wenn das Schattenbrett
28 zusammen mit den Schienen gehoben wird und den Lichtstrahl unterbricht, das Gleis durch die Verlagerung des Schotters in
eine gewünschte erste Höhenlage gebracht worden ist, die in vielen Fällen über der gewünschten tatsächlichen endgültigen
Höhe liegt.
Um ein Ausrichten des Gleises in der Querrichtung zu ermöglichen, kann eine entsprechende Bezugseinrichtung beliebiger
geeigneter Art vorhanden sein, wie es in Fig. 1 durch die Darstellung einer Einrichtung 40 zum Erzeugen eines Lichtstrahls
angedeutet ist, die auf dem vorderen Wagen angeordnet ist, welcher zu der erwähnten Einrichtung 30 gehört.
In diesem Fall würde ein nicht dargestelltes Schattenbrett in der Nähe der Verdichtungseinrichtungen 20 angeordnet sein,
während der zugehörige Empfänger auf dem hinteren Teil der Maschine angeordnet sein würde. Wenn mit Hilfe des Empfängers
ein Fluchtungsfehler des Gleises nachgewiesen wird, übermittelt
der Empfänger ein Ausrichtungssignal zu den Steuerstößeln 23
und 24 auf beiden Seiten des Gleises derart, daß das Gleis
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ausgerichtet wird. Zu diesem Zweck kann man die Winkel verändern, unter denen die endlosen Gleisketten 21 mit den Schultern
des Schotterbetts zusammenarbeiten; beispielsweise kann man auf der einen Seite des Gleises das vordere Ende der betreffenden
Gleiskette und auf der anderen Seite das hintere Ende der betreffenden Gleiskette nach innen verstellen, um
das Schotterbett so zu verformen, daß das Gleis durch den aufgebrachten Druck in waagerechter Richtung ausgerichtet
wird.
Während sich die Maschine gemäß Fig. 1 in Richtung des Pfeils bewegt, kann eine Stopfeinrichtung 31, die auf den Schienen
des Gleises unter Vermittlung durch eine die Reibung verringernde Fläche läuft, betrieben werden, wenn bei dem beschriebenen
ersten Arbeitsschritt zum Anheben des Gleises das Gleis bis oberhalb der endgültigen gewünschten Höhe angehoben
worden ist, um über die Schienen eine nach unten gerichtete pulsierende Stampfkraft aufzubringen. Diese Kraft wird aufgebracht,
bis ein zweites Schattenbrett 32 der mit einem Lichtstrahl arbeitenden Bezugseinrichtung 30 über Lichtempfänger
33R anzeigt, daß das Gleis durch den StampfVorgang bis auf
die gewünschte endgültige Höhe nach unten bewegt worden ist«
Auf dem Fahrgestell 14 ist am hinteren Ende der Maschine ein Pflug 35 zum Nacharbeiten der Schultern des Schotterbetts
angeordnet, der den Schultern ihre endgültige Form gibt, und außerdem wird von der Maschine ein Gleisbesen 36 zum Reinigen
des Gleises nachgeschleppt«
Den Schattenbrettern 28 und 30 kann ggf. eine Steuereinrichtung zugeordnet sein, wie sie in der US-PS 3 811 382 beschrieben
ist, wobei diese Einrichtung dazu dient, den Betrieb der Verdichtungseinrichtungen 20 und der Stampfeinrichtung 31
zu steuern.
In Fig. 2 bis 7 sind weitere Ausführungsformen von Verdichtungseinrichtungen dargestellt«
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Gemäß Fig. 2 bis 5 können nit fester Amplitude arbeitende
Rüttler 50 als Grundeinheiten der Verdichtungseinrichtung 20
verwendet werden. Solche Rüttler sind bekannt und werden bei Gleisstopfköpfen verwendet. Beispielsweise sind solche Rüttler
in der US-PS 3 177 813 beschrieben. Da die Arbeitsweise solcher Rüttler bekannt ist, dürfte sich eine nähere Erläuterung
erübrigen; gemäß Fig. 3 und 4 dient ein Hydromotor 52 oder ein Elektromotor 51 dazu, eine in Fig. 5 erkennbare
zentral angeordnete Welle 54 anzutreiben, um Verbindungsstangen 57 und Kurbeln 58 so zu betätigen, daß Wellen 60
hin- und hergedreht werden. Gemäß Fig. 4 ist mit beiden Enden jeder Welle 60 ein Stampforgan 61 verbunden. Bei der Ausführungsform
nach Fig. 3 ist dagegen jedes Stampforgan 61 nur mit dem äußeren Ende der zugehörigen Welle 60 verbunden. Somit
werden die Stampforgane 61 durch die Wellen 60 abwechselnd im Uhrzeigersinne und entgegen dem Uhrzeigersinne geschwenkt,
so daß sie die gewünschte Rüttelwirkung hervorrufen. Arbeiten die Stampforgane in der dargestellten Weise mit den Schultern
des Schotterbetts zusammen, und bewegt sich die Maschine in der Vorwärtsrichtung, führt die schwingende Bewegung der
Stampforgane zu einer Schreitbewegung längs der Schultern. Gemäß Fig. 2 sind die Rüttler 50 paarweise so angeordnet, daß
jeweils ein vorderes Paar 64, ein mittleres Paar 65 und ein hinteres Paar 66 vorhanden ist.
Gemäß Fig. 2 und 3 trägt das Hauptfahrgestell 14 der Maschine
10 einen insgesamt mit 70 bezeichneten Arbeitsrahmen, der auf
senkrechten Führungen 71 gleitend geführt ist und gegenüber
dem Fahrgestell 14 mit Hilfe von Hubzylindern 73 angehoben werden kann.
Auf dem Arbeitsrahmen 70 ist ein querliegender Rahmen 76 mit Hilfe von Lagerzapfen 77 schwenkbar gelagert, und dieser querliegende Rahmen kann mit Hilfe von Zylindern 78 geschwenkt
werden, die Verbindungen zwischen dem Arbeitsrahmen 70 und
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dem Querrahmen 76 angeordneten Lagerböcken 79 herstellen. Ferner ist auf jeder Seite der Maschine ein Schwenkrahmen
80 angeordnet, der mit Hilfe von Lagerzapfen 81 in jedem der beiden Querrahmen 76 gelagert ist. Zum Schwenken der
Rahmen 80 dienen Zylinder 83, die sich zwischen Lagerböcken 84 und 85 erstrecken.
In jedem Schwenkrahmen 80 ist ein ein- und ausschiebbarer Arbeitskopfrahmen 87 gelagert. Die Rahmen 87 enthalten Betätigungszylinder,
die in Fig. 2 und 3 nicht sichtbar sind* Auf den Arbeitskopfrahmen 87 sind die zugehörigen Rüttlerpaare
64, 65 und 66 angeordnet, die jeweils mit Hilfe von Lagerzapfen 90 schwenkbar gelagert sind und mit Hilfe von
Zylindern 92 nach Bedarf geschwenkt werden können.
Ebenso wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bewegen sich
die Verdichtungseinrichtungen mit den Rüttlerpaaren 64, 65 und 66 kontinuierlich längs der Schultern des Schotterbetts,
und durch entsprechendes Ein- und Ausfahren der Arbeitskopfrahmen
87 gegenüber den Schwenkrahmen 80 ist es möglich, die Lage der Rüttlerpaare der Breite der Schultern des Schotterbetts
anzupassen. Auf jeder Seite der Maschine arbeiten alle drei Rüttlerpaare unter der Wirkung der Schwenkzylinder 83
zusammen, umd den Schotter so zu verdichten, daß das Gleis angehoben wird. Wenn das Gleis ausgerichtet werden muß, ist
es außerdem möglich, einen oder mehrere der Zylinder 92 einzeln oder gemeinsam auf einer Seite der Maschine zu betätigen,
um die durch die betreffenden Rüttlerpaare aufgebrachte waagerechte Kraft zu vergrößern; zu diesem Zweck werden gewöhnlich
die Rüttler 65 des mittleren Paars betätigt, Die beiden hinteren Rüttler 66 dienen zum Nacharbeiten der betreffenden Schulter
des Schotterbetts.
In Fig. 6 und 7 sind zwei weitere einander ähnelnde Ausführungsformen
eines Rüttlers 100 dargestellt, der anstelle der
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Rüttler nach Fig. 5 verwendet werden kann. In diesem Fall ist das Stampforgan 61 durch Federn mit einem Rahmen, z.B. einem
der ein- und ausschiebbaren Rahmen 87 nach Fig. 3 verbunden. Zu dem Rüttler nach Fig. 6 gehört ein Gehäuse 101, das auf dem
Stampforgan 61 angeordnet ist, und in dem eine Welle 102 gelagert
ist, die eine Scheibe 104 mit einem Unwuchtgewicht trägtο Auf der Welle 102 gelagerte Kolbenstangen 107 ragen
in zugehörige Zylinder 108 hinein. Wenn das Unwuchtgewicht 105 bei seiner Drehung den oberen Teil seiner Bahn durchläuft,
d.h. wenn es bestrebt ist, das Stampforgan 61 von dem Schotterbett abzuheben, wird die nach oben gerichtete Bewegungskomponente in den Zylindern 108 gespeichert. Während der weiteren
Drehung des Unwuchtgewichtes 105 zusammen mit der Scheibe wird die so gespeicherte Energie dem Stampforgan durch die
Kolbenstangen 107 wieder zugeführt.
Der Rüttler nach Fig. 7 ähnelt demjenigen nach Fig. 6, doch sind in diesem Fall die Kolbenstangen 107 auf einem äußeren
Gehäuse 110 angeordnet, das gegenüber dem Gehäuse 101 drehbar ist, welch letzteres hierbei ein inneres Gehäuse bildet.
Somit sind gemäß Fig. 7 die Kolbenstangen 107 nicht mit der Welle 102, sondern mit dem äußeren Gehäuse 101 verbunden; der
Einfachheit halber sind in Fig. 7 die Scheibe 104 und das Unwuchtgewicht 105 durch ein auf einer Stange 111 angeordnetes
Gewicht 105 veranschaulicht. Ferner ist eine nicht dargestellte Einrichtung vorhanden, die dazu dient, das äußere
Gehäuse 110 um die Welle 102 zu drehen, so daß die Lage des bzw. jedes Zylinders 108 verändert wird. Auf diese Weise ist
es möglich, die Richtung zu bestimmen, in der die Energie in dem bzw. jedem Zylinder 108 gespeichert und wieder an das
Stampforgan 61 abgegeben wird.
Natürlich könnte man auch Rüttler von anderer Bauart verwenden und Unterstützungen von anderer Art für die Rüttler vorsehen;
hierbei ist es nur wichtig, daß das gesamte Rüttler-
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aggregat auf dem Hauptfahrgestell 14 der Maschine so angeordnet ist, daß sich die Verdichtungswirkung so regeln läßt, daß
die auf das Schotterbett aufgebrachten Kräfte ein Anheben und Ausrichten des Gleises bewirken, während sich die Maschine
längs des Gleises bewegt.
Bei einer nicht dargestellten weiteren Ausführungsform eines
Rüttlers könnte anstelle des Gehäuses 110 ein Bügel vorhanden sein, in dem die Welle 102 gelagert ist, wobei der Bügel an
den Lagern endet, und wobei das innere Gehäuse 101 so verlängert ist, daß es sich bis zu dem Stampforgan 61 erstreckt.
Zwar wurde vorstehend davon gesprochen, daß die Verdichtungseinrichtungen
und die Einrichtungen zum Bestimmen der Richtung der nach unten wirkenden pulsierenden Kraft auf einem
einzigen gemeinsamen Rahmen angeordnet sind, doch könnte man
diese Einrichtungen natürlich auch unabhängig voneinander auf getrennten Rahmen anordnen.
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e e r s e i t e
Claims (13)
1.) Verfahren zum Instandhalten des Schotterbetts eines Eisenbahngleises
und zum Korrigieren der Lage der Oberfläche eines Gleises, dadurch gekennzeichnet , daß auf
das Schotterbett im wesentlichen quer zur Längsachse des Gleises nahe den Enden der Schwellen kontinuierlich ein
Druck aufgebracht wird, der ausreicht, um den Schotter unter dem Gleis so zu verlagern, daß das Gleis angehoben und in
eine erste Höhenlage gebracht wird, und daß das Gleis ausgerichtet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte erste Höhenlage über einer gewünschten endgültigen
Höhenlage liegt, und daß nach dem Anheben des Gleises auf das Gleis eine nach unten gerichtete pulsierende Kraft
aufgebracht wird, um das Gleis durch eine Stampfwirkung nach
unten zu bewegen, bis es die genannte endgültige Höhenlage erreicht hat.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß beim Anheben des Gleises die nahe den Enden der Schwellen auf das Schotterbett aufgebrachten Druckkräfte nicht im
Gleichgewicht stehen, so daß eine Kraftkomponente zur Wirkung kommt, mittels welcher das Gleis ausgerichtet und in die gewünschte
Lage gebracht wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß während des Aufbringens von Druck dort, wo der Druck aufgebracht
wird, eine schwingende Kraft zur Wirkung gebracht wird (Rüttelschwingungen).
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5. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß der erste Arbeitsschritt dazu dient, die Schultern des
Schotterbetts der Wirkung eines Pfluges auszusetzen.
6. Vorrichtung zum Instandhalten des Schotterbetts eines Eisenbahngleises und zum Korrigieren dessen Höhenlage mit
einem Gleiswartungsfahrzeug und einer auf diesem angeordneten
Verdichtungseinrichtung für den Schotter, gekennzeichnet durch Einrichtungen (61), mit denen über die Verdichtungseinrichtung
(20) auf beiden Seiten des Gleises nahe den Enden der Schwellen im wesentlichen quer zur Längsachse des Gleises von entgegengesj:zten
Seiten aus kontinuierlich ein nach innen gerichteter Druck auf das Schotterbett aufbringbar ist, mit dem der Schotter
unter die Gleisschwellen verlagert und dadurch das Gleis angehoben und in einer waagerechten Ebene ausgerichtet wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Gleiswartungsfahrzeug (10) hinter der Verdichtungseinrichtung
(20) eine Einrichtung (31) angeordnet ist, mit der eine nach unten gerichtete pulsierende Kraft (Rüttelschingung) auf
das Gleis aufbringbar ist, um das Gleis nach unten in die gewünschte Höhenlage zu bringen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf mindestens einer von mehreren Verdichtungseinrichtungen
(20) Rüttler (20V; 50; 100) angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß jede Verdichtungseinrichtung (20) eine endlose Gleiskette
(21) hat, und daß zwischen der endlosen Gleiskette und einem Fahrgestell (14) des Fahrzeugs (10) Stößel (23, 24) zum
Aufbringen von Druck angeordnet sind.
809838/0931
50 648
10. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine auf dem vorderen Ende des Fahrgestells (14) angeordnete Pfluganordnung
(13) zum Verteilen des Schotters.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem hinteren Ende des Fahrgestells (14) eine Pfluganordnung
(35) zum Profilieren der Schultern des Schotterbetts angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zu der bzw. jeder Verdichtungseinrichtung ein Satz von Rüttlern
(64, 65» 66) gehört, die paarweise angeordnet und auf dem Fahrgestell (14) schwenkbar gelagert sind, und daß zu den
Einrichtungen zum kontinuierlichen Aufbringen von Druck Einrichtungen (83) gehören, die sich zwischen dem Fahrgestell
und den Rüttlern erstrecken und sich so betätigen lassen, daß auf das Schotterbett Kräfte ausgeübt werden, die dazu dienen,
das Gleis anzuheben und es auszurichten.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Paare von Rüttlern (64, 65, 66) auf einem Arbeitskopf rahmen (87) schwenkbar gelagert sind, der seinerseits auf
dem Fahrgestell (14) schwenkbar gelagert ist, und daß Einrichtungen (92) vorhanden sind, die es ermöglichen, jedes Rüttlerpaar
unabhängig gegenüber dem Arbeitskopfrahmen zu schwenken.
809838/0901
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