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DE1759351A1 - Auf dem Gleis fahrbare Vorrichtung zum Festigen der Gleisanlage - Google Patents

Auf dem Gleis fahrbare Vorrichtung zum Festigen der Gleisanlage

Info

Publication number
DE1759351A1
DE1759351A1 DE19681759351 DE1759351A DE1759351A1 DE 1759351 A1 DE1759351 A1 DE 1759351A1 DE 19681759351 DE19681759351 DE 19681759351 DE 1759351 A DE1759351 A DE 1759351A DE 1759351 A1 DE1759351 A1 DE 1759351A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
track
baths
stabilize
moved
ballast
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19681759351
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Helgemeir
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robel & Co G
Original Assignee
Robel & Co G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robel & Co G filed Critical Robel & Co G
Priority to DE19681759351 priority Critical patent/DE1759351A1/de
Priority to AT469468A priority patent/AT297083B/de
Priority to CH946768A priority patent/CH471284A/de
Priority to GB07351/69A priority patent/GB1209865A/en
Priority to US816548A priority patent/US3638578A/en
Priority to FR6913069A priority patent/FR2006862A1/fr
Publication of DE1759351A1 publication Critical patent/DE1759351A1/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/22Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for consolidating or finishing laid-down unset materials
    • E01C19/23Rollers therefor; Such rollers usable also for compacting soil
    • E01C19/29Rolling apparatus adapted to apply a rolling pressure less than its weight, e.g. roller finishers travelling on formrail combined with spread-out, strike-off or smoothing means; Rolling elements with controlled penetration or a controlled path of movement in a vertical plane, e.g. controlled by the formrails, by guides ensuring a desired configuration of the rolled surface
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B27/00Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
    • E01B27/12Packing sleepers, with or without concurrent work on the track; Compacting track-carrying ballast
    • E01B27/13Packing sleepers, with or without concurrent work on the track

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

GEORG EOBEL & CO.
Patentanmeldung
mit Gebrauchsmuster-Hilfeanmeldung
Auf dem Gleis fahrbare Vorrichtung zum Festigen der Gleislage
Die Erfindung betrifft eine auf dem Gleis fahrbare Vorrichtung zum Festigen der Gleislage mit Organen, die beidseitig der Schienen drückend oder schwingerregt angeordnet sind.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (D.Pat. 1 106 790) wird der Schotter insbesondere im Fach zwischen den Schwellen mittels Rüttelplatten verdichtet. Es sind auch Verdichtungsräder (D.Anm. P 15 3^ 107.8) bekannt, die den Schotter an die Schwellenköpfe anpressen. Man hat auch versucht, mittels stampfender Organe (DBP 1 033 232O den Schotter rund um die Schwelle besonders dicht zu bekommen.
Gleisstopfmaschinen drücken im allgemeinen den Schotter von unten gegen die Schwellen, um Hohlräume beim Nivellieren auszugleichen. Der untergeschobene Schotter wird durch horizontal wirkende Werkzeuge gepreßt und dabei durch den Ausweicheffekt in die Hohlräume gedrückt. Das so verdichtete Schottergefüge ist gegenüber den unter Zuglasten auftretenden lotrechten Kräften instabil, da die Preßkraft quer hiezu übertragen wurde. Unter der ersten Zugüberfahrt und der dadurch entstehenden pulsierenden Belastung brechen die unter den
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Sehwellen aufgerichteten Schotterbänke in eine stabile Lage zusammen, bzw. es tritt eine Setzung des Schotters ein. Während dieser Umformarbeit innerhalb des Schotters hat das Gleis gewissermaßen eine Schwimmlage. Beim ersten Oberrollen wirken jedoch nicht nur senkrechte Kräfte, sondern auch solche, die das Gleis in dieser kritischen Phase aus seiner vorher präzis hergestellten Bichtung schlagen können.
Die bekannten Schwellenfach-Rüttelverdichter haben zwar bereits die Aufgabe gelöst, den an sich losen Schotter zwischen den Schwellen zu verdichten, jedoch ist keine stabilisierende Setzung des Gleises fc zu erzielen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde:
1. Den Schotter rund um die Schwelle zu verdichten.
2. Die Schwelle selbst kurzfristig so zu belasten« daß die Schwellenuntorseite mit dem tragenden Bettungsmaterial eine formschlüssige Verzahnung besondere hoben Grades eingeht.
3. Vorhandene Spannungen, die an den Verbindungsstellen zwischen Schienenfuß und Schwelle durch das Gleisrichten entstanden sind, durch Vibrieren der Bettung und der Schwellen abzubauen.
W Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Verdichtorgane Bäder sind, die Über den Schotter und die Schwellen laufen. Die Bäder können gewichtsbelastet oder schwingerregt sein, je nach dem gewünschten Festhalteeffekt· Während des Überrollens durch die Bäder und bei langsamer Geschwindigkeit werden ausschließlich lotrecht stabilisierende Kräfte übertragen, die die Verankerung des Gleises in gleicher Wirkung wie bei einer Zugüberfahrt herbeiführen, jedoch ohne schädliche Nebenwirkungen· Sin besonderer Vorteil der Vorrichtung ist auch noch darin zu erblicken« daß durch eine kontinuierliche Vorwärtsfahrt hohe Streckenleistungen erzielbar sind. Selbstverständlich können die Bäder mit elastischen Bandagen versehen sein, um Beschädigungen, z.B. an Betonschwellen, auszuschließen.
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Im Sinne der Erfindung wäre es auch, die Schotterräder während des überfahrens an bestimmten Stellen durch geeignete Hebeorgane teilweise oder ganz zu entlasten.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung können die Bäder geländegängig, z.B. an Waagebalken bzw. Ausgleichhebeln oder Pendelarmen angeschlossen sein, um sie den Unebenheiten des Schotterbettes formschlüssig nachfolgen zu lassen, oder um sich beliebigen Schwellenformen anpassen zu können* Der gleiche Anpaßeffekt ist auch erzielbar durch Einzel-Pendelarme für jedes Bad oder durch drehbare Deichseln.
Eine weitere Ausbildung der Erfindung sieht vor, daß die Vorrichtung ein- oder mehrreihig ausgeführt ist und von einem Gleisfahrzeug geführt, gezogen, gerückt, angehoben oder getragen wird. Das Fahrzeug kann auch als Widerlager für Druckübertragungsorgane wirken. Um die Vorrichtung an die Arbeitsstellen zu bringen, hat das Gleisfahrzeug auch tragende Aufgaben zu erfüllen.
Für die Funktionstüchtigkeit der erfindungsgemäßen Ausführung ist es ohne Bedeutung, auf welche Art und durch welche zusätzlichen Mittel die der Erfindung zugrunde liegenden Bäder ihre arbeitswirkende Kraft übertragen erhalten, oder wie deren Halterung und Führung geschieht.
Zwei Ausführungsbeispiele sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden weiter beschrieben.
Es zeigen;
Fig. 1: Die Seitenansicht einer Vorrichtung mit Einzel-Pendelarmen je Bad.
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Fig. 2: Einen Schnitt, quer zur Gleisrichtung mit Waagebalken und Ausgleichhebeln für die.Bäderlagerung.
Die Einfachheit der Vorrichtung ermöglicht einfache, schematische Darstellungen, die zahlreiche, andersgeartete Gestalt haben könnten. In Fig. 1 ist die Vorrichtung mit dem Schienen-Fahrzeug 1 durch Pendelarme 2 und Zylinderkolbeneinheiten 3 verbunden, welche das Druckbelasten, "Heben, Tragen und Führen der Räder h bewirken. Eine Schwingerregung erzeugen Motor 5 und Unwuchtgetriebe 6.
In Fig. 2 sind Bäder k in Waagebalken 7 und 7* gelagert, welche an Ausgleichbalken 8 gelenkig angeschlossen sind. Auf diesem ist ein Schwingerreger 9 aufgebaut.
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Claims (2)

Patentansprüche
1. Auf dem Gleis fahrbare Vorrichtung auft Festigen der Gleislage mit Organen, die beidseitig der Schienen drückend oder schwingerregt angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdichtorgane Bäder sind, die über den Schotter und die Schwellen laufen.
2. Auf dem Gleis fahrbare Vorrichtung zum Festigen der Gleislage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bäder geländegängig z.B. an Waagebalken bzw. Ausgleichhebeln oder Pendelarmen angeschlossen sind.
3· Auf dem Gleis fahrbare Vorrichtung zum Festigen der Gleislage nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung ein- oder mehrreihig ausgeführt ist und von einem Gleisfahrzeug geführt, gezogen, gerückt, angehoben oder getragen wird.
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Leerseite
DE19681759351 1968-04-24 1968-04-24 Auf dem Gleis fahrbare Vorrichtung zum Festigen der Gleisanlage Granted DE1759351A1 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681759351 DE1759351A1 (de) 1968-04-24 1968-04-24 Auf dem Gleis fahrbare Vorrichtung zum Festigen der Gleisanlage
AT469468A AT297083B (de) 1968-04-24 1968-05-15 Schienenfahrzeug mit einer Einrichtung zur Stabilisierung der Gleislage
CH946768A CH471284A (de) 1968-04-24 1968-06-25 Auf dem Gleis fahrbare Vorrichtung zum Festigen der Gleislage
GB07351/69A GB1209865A (en) 1968-04-24 1969-04-02 Improvements in or relating to apparatus for consolidating a track bed
US816548A US3638578A (en) 1968-04-24 1969-04-16 Apparatus for consolidating a track bed
FR6913069A FR2006862A1 (de) 1968-04-24 1969-04-24

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681759351 DE1759351A1 (de) 1968-04-24 1968-04-24 Auf dem Gleis fahrbare Vorrichtung zum Festigen der Gleisanlage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1759351A1 true DE1759351A1 (de) 1971-10-21

Family

ID=5695524

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681759351 Granted DE1759351A1 (de) 1968-04-24 1968-04-24 Auf dem Gleis fahrbare Vorrichtung zum Festigen der Gleisanlage

Country Status (6)

Country Link
US (1) US3638578A (de)
AT (1) AT297083B (de)
CH (1) CH471284A (de)
DE (1) DE1759351A1 (de)
FR (1) FR2006862A1 (de)
GB (1) GB1209865A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
CH471284A (de) 1969-04-15
US3638578A (en) 1972-02-01
GB1209865A (en) 1970-10-21
FR2006862A1 (de) 1970-01-02
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