DE1759351A1 - Auf dem Gleis fahrbare Vorrichtung zum Festigen der Gleisanlage - Google Patents
Auf dem Gleis fahrbare Vorrichtung zum Festigen der GleisanlageInfo
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- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
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- E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
- E01C19/22—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for consolidating or finishing laid-down unset materials
- E01C19/23—Rollers therefor; Such rollers usable also for compacting soil
- E01C19/29—Rolling apparatus adapted to apply a rolling pressure less than its weight, e.g. roller finishers travelling on formrail combined with spread-out, strike-off or smoothing means; Rolling elements with controlled penetration or a controlled path of movement in a vertical plane, e.g. controlled by the formrails, by guides ensuring a desired configuration of the rolled surface
-
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- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
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Description
GEORG EOBEL & CO.
Patentanmeldung
mit Gebrauchsmuster-Hilfeanmeldung
Auf dem Gleis fahrbare Vorrichtung zum Festigen
der Gleislage
Die Erfindung betrifft eine auf dem Gleis fahrbare Vorrichtung zum
Festigen der Gleislage mit Organen, die beidseitig der Schienen drückend oder schwingerregt angeordnet sind.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (D.Pat. 1 106 790) wird
der Schotter insbesondere im Fach zwischen den Schwellen mittels Rüttelplatten verdichtet. Es sind auch Verdichtungsräder (D.Anm.
P 15 3^ 107.8) bekannt, die den Schotter an die Schwellenköpfe anpressen.
Man hat auch versucht, mittels stampfender Organe (DBP 1 033 232O den Schotter rund um die Schwelle besonders dicht zu
bekommen.
Gleisstopfmaschinen drücken im allgemeinen den Schotter von unten gegen die Schwellen, um Hohlräume beim Nivellieren auszugleichen.
Der untergeschobene Schotter wird durch horizontal wirkende Werkzeuge gepreßt und dabei durch den Ausweicheffekt in die Hohlräume
gedrückt. Das so verdichtete Schottergefüge ist gegenüber den unter Zuglasten auftretenden lotrechten Kräften instabil, da die Preßkraft
quer hiezu übertragen wurde. Unter der ersten Zugüberfahrt und der dadurch entstehenden pulsierenden Belastung brechen die unter den
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Sehwellen aufgerichteten Schotterbänke in eine stabile Lage zusammen, bzw. es tritt eine Setzung des Schotters ein. Während dieser
Umformarbeit innerhalb des Schotters hat das Gleis gewissermaßen eine Schwimmlage. Beim ersten Oberrollen wirken jedoch nicht nur
senkrechte Kräfte, sondern auch solche, die das Gleis in dieser kritischen Phase aus seiner vorher präzis hergestellten Bichtung
schlagen können.
Die bekannten Schwellenfach-Rüttelverdichter haben zwar bereits die
Aufgabe gelöst, den an sich losen Schotter zwischen den Schwellen
zu verdichten, jedoch ist keine stabilisierende Setzung des Gleises
fc zu erzielen.
1. Den Schotter rund um die Schwelle zu verdichten.
2. Die Schwelle selbst kurzfristig so zu belasten« daß die
Schwellenuntorseite mit dem tragenden Bettungsmaterial eine formschlüssige Verzahnung besondere hoben Grades
eingeht.
3. Vorhandene Spannungen, die an den Verbindungsstellen zwischen Schienenfuß und Schwelle durch das Gleisrichten entstanden sind, durch Vibrieren der Bettung und der Schwellen
abzubauen.
W Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Verdichtorgane Bäder sind, die Über den Schotter und die Schwellen laufen.
Die Bäder können gewichtsbelastet oder schwingerregt sein, je nach
dem gewünschten Festhalteeffekt· Während des Überrollens durch die
Bäder und bei langsamer Geschwindigkeit werden ausschließlich lotrecht stabilisierende Kräfte übertragen, die die Verankerung des
Gleises in gleicher Wirkung wie bei einer Zugüberfahrt herbeiführen,
jedoch ohne schädliche Nebenwirkungen· Sin besonderer Vorteil der Vorrichtung ist auch noch darin zu erblicken« daß durch eine kontinuierliche Vorwärtsfahrt hohe Streckenleistungen erzielbar sind.
Selbstverständlich können die Bäder mit elastischen Bandagen versehen sein, um Beschädigungen, z.B. an Betonschwellen, auszuschließen.
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Im Sinne der Erfindung wäre es auch, die Schotterräder während des überfahrens an bestimmten Stellen durch geeignete Hebeorgane
teilweise oder ganz zu entlasten.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung können die Bäder geländegängig,
z.B. an Waagebalken bzw. Ausgleichhebeln oder Pendelarmen angeschlossen sein, um sie den Unebenheiten des Schotterbettes
formschlüssig nachfolgen zu lassen, oder um sich beliebigen Schwellenformen anpassen zu können* Der gleiche Anpaßeffekt ist
auch erzielbar durch Einzel-Pendelarme für jedes Bad oder durch
drehbare Deichseln.
Eine weitere Ausbildung der Erfindung sieht vor, daß die Vorrichtung
ein- oder mehrreihig ausgeführt ist und von einem Gleisfahrzeug geführt, gezogen, gerückt, angehoben oder getragen wird. Das Fahrzeug
kann auch als Widerlager für Druckübertragungsorgane wirken. Um die Vorrichtung an die Arbeitsstellen zu bringen, hat das Gleisfahrzeug
auch tragende Aufgaben zu erfüllen.
Für die Funktionstüchtigkeit der erfindungsgemäßen Ausführung ist es ohne Bedeutung, auf welche Art und durch welche zusätzlichen Mittel
die der Erfindung zugrunde liegenden Bäder ihre arbeitswirkende Kraft übertragen erhalten, oder wie deren Halterung und Führung geschieht.
Zwei Ausführungsbeispiele sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden weiter beschrieben.
Es zeigen;
Fig. 1: Die Seitenansicht einer Vorrichtung mit Einzel-Pendelarmen
je Bad.
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Fig. 2: Einen Schnitt, quer zur Gleisrichtung mit Waagebalken und Ausgleichhebeln für die.Bäderlagerung.
Die Einfachheit der Vorrichtung ermöglicht einfache, schematische
Darstellungen, die zahlreiche, andersgeartete Gestalt haben könnten. In Fig. 1 ist die Vorrichtung mit dem Schienen-Fahrzeug 1
durch Pendelarme 2 und Zylinderkolbeneinheiten 3 verbunden, welche das Druckbelasten, "Heben, Tragen und Führen der Räder h bewirken. Eine Schwingerregung erzeugen Motor 5 und Unwuchtgetriebe 6.
In Fig. 2 sind Bäder k in Waagebalken 7 und 7* gelagert, welche an
Ausgleichbalken 8 gelenkig angeschlossen sind. Auf diesem ist ein Schwingerreger 9 aufgebaut.
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Claims (2)
1. Auf dem Gleis fahrbare Vorrichtung auft Festigen der Gleislage
mit Organen, die beidseitig der Schienen drückend oder schwingerregt angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdichtorgane
Bäder sind, die über den Schotter und die Schwellen laufen.
2. Auf dem Gleis fahrbare Vorrichtung zum Festigen der Gleislage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bäder geländegängig
z.B. an Waagebalken bzw. Ausgleichhebeln oder Pendelarmen angeschlossen sind.
3· Auf dem Gleis fahrbare Vorrichtung zum Festigen der Gleislage
nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung ein- oder mehrreihig ausgeführt ist und von einem
Gleisfahrzeug geführt, gezogen, gerückt, angehoben oder getragen wird.
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