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DE2810722A1 - Digitalgeregeltes beschleunigungs- und verzoegerungssystem sowie regelverfahren fuer dasselbe - Google Patents

Digitalgeregeltes beschleunigungs- und verzoegerungssystem sowie regelverfahren fuer dasselbe

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Publication number
DE2810722A1
DE2810722A1 DE19782810722 DE2810722A DE2810722A1 DE 2810722 A1 DE2810722 A1 DE 2810722A1 DE 19782810722 DE19782810722 DE 19782810722 DE 2810722 A DE2810722 A DE 2810722A DE 2810722 A1 DE2810722 A1 DE 2810722A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acceleration
mode
speed
deceleration
pulse generator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19782810722
Other languages
English (en)
Inventor
Fumio Onoda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oki Electric Industry Co Ltd
Original Assignee
Oki Electric Industry Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oki Electric Industry Co Ltd filed Critical Oki Electric Industry Co Ltd
Publication of DE2810722A1 publication Critical patent/DE2810722A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
    • G05B19/416Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by control of velocity, acceleration or deceleration
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B2219/00Program-control systems
    • G05B2219/30Nc systems
    • G05B2219/43Speed, acceleration, deceleration control ADC
    • G05B2219/43006Acceleration, deceleration control
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P90/00Enabling technologies with a potential contribution to greenhouse gas [GHG] emissions mitigation
    • Y02P90/02Total factory control, e.g. smart factories, flexible manufacturing systems [FMS] or integrated manufacturing systems [IMS]

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  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Numerical Control (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)
  • Control Of Stepping Motors (AREA)

Description

  • B E S C H R E 1 B U N G Die Erfindung bezieht sich auf ein System zur Beschleunigung und Verzögerung unter Anwendung digitaler Regelung in einem (Rückkoppelungs-) Regelsystem.
  • Die Erfindung ist bei der numerischen Werkzeugmaschinensteuerung, bei automatischen Kurvenabtastern, bei Antriebssystemen für magnetische Plattenspeicher und dergleichen anwendbar.
  • Als erstes wird ein älteres digitales Regelsystem an Hand der Figuren 1, 2 und 3 beschrieben.
  • Figur 1 zeigt ein Blockdiagramm eines älteren digitalen Regelsystems. Gemäß Figur 1 ist ein Positionsregister 1 vorgesehen, dessen Inhalt die Führungsposition (Führungsgröße) zeigt, an welcher der Tisch einer Werkzeugmaschine angehalten werden muß. Ein erster Vergleicher 2 stellt den Unterschied zwischen der Führungsposition, die im Positionsregister 1 angegeben ist, und der Istposition des geregelten Tisches fest. Ein zweiter Vergleicher 3 liefert die Differenz zwischen dem Ausgang des ersten Vergleichers 2 und einer Geschwindigkeitsfunktion, die später erläutert wird0 Mit 4 ist ein Motorantrieb, mit 5 ein Motor zur Bewegung des Tisches der Werkzeugmaschine, mit 7 der erste Detektor zur Feststellung der Istposition des Tisches, mit 6 der zweite Detektor zur Feststellung der Geschwindigkeit des Tisches und mit 8 die Anpassungsschaltung zur Lieferung der Geschwindigkeitsfunktion bezeichnet. Der Eingangsbefehl auf Lochstreifen wird in das Positionsregister 1 eingelesen, und der Inhalt des Positionsregisters gibt vor, daß der Tisch um 0,001. mm pro Impuls zu bewegen ist. Wenn der Inhalt des Positionsregisters 1 M ist, wird der Tisch um 0,001 x M mm bewegt.
  • Wenn man annimmt, daß die Frequenz der Befehls- bzw. Führungsimpulse im Positionsregister 1 vi(t) ist, was die Führungsgeschwindigkeit des Tisches ist, dann beträgt der Ausgang des Positionsregisters 1 wobei dieser Ausgang des Positionsregisters 1 die Zielposition des Tisches angibt. Wenn man weiter annimmt, daß v0.die Geschwindigkeit des Tisches ist, beträgt die Istposition des Tisches, die vom ersten Detektor 7 erhalten wird, Der Ausgang des zweiten Detektors 6 ist vo(t) und wird dem Eingang der Anpassungsschaltung 8 zugeführt, welche die Geschwindigkeitsfunktion T Vo(t) liefert, wobei T eine Konstante ist. Der erste Vergleicher 2 liefert die Differenz zwischen der Führungsposition und der Istposition wie folgt Weiterhin liefert der zweite Vergleicher 3 die Differenz zwischen dem Ausgang des ersten Vergleichers 2 (Differenz zwischen den Positionen; und der Geschwindigkeitsfunktion wie folgt Der Motorantrieb 4 treibt den Motor 5, so daß der Ausgang des zweiten Vergleichers 3 Null wird. Entsprechend läßt sich der Arbeitsablauf der Vorrichtung nach Figur 1 mit der folgenden Gleichung (1) beschreiben: Hierbei ist darauf hinzuweisen, daß die Frequenz der Führungsimpulse in Beziehung zur Geschwindigkeit des Tisches steht, während die Anzahl der Impulse in Beziehung zur zuruckgelegten Weglänge steht.
  • Figur 2 zeigt das Blockdiagramm des Rechners zur Berechnung der Führungsposition für die Vorrichtung nach Figur 1. Gemäß Figur 2 dient ein Eingangsschalter 9 zur Auslösung des Startens und/oder des Anhaltens der Bewegung des Tisches, während ein Vorzeichenregister 10 zur Speicherung des Vorzeichens (plus oder minus) der Bewegungsrichtung vorgesehen ist. Eine Steuerschaltung steuert das Starten und/oder Anhalten der Bewegung.
  • Ein Impulsgenerator 12 arbeitet mit einer konstanten Schwingungsfrequenz. Eine Ausgangsschaltung 13 liefert die Führungsimpulse mit dem Vorzeichen aus dem Vorzeichenregister 10 und ist an das in Figur 1 gezeigte Positionsregister 1 angeschlossen. Mit 14 ist die in Figur 1 gezeigte Vorrichtung insgesamt bezeichnet.
  • Wenn der Schalter 9 eingeschaltet wird, speichert das Vorzeichenregister 10 das Vorzeichen der Bewegung, während der Impulsgenerator 12, gesteuert durch die Steuerschaltung 11, eine Impulsreihe erzeugt und die Ausgangsschaltung 13 den Führungsimpuls mit dem Vorzeichen aus dem Vorzeichenregister 10 zum Positionsregister 1 abgibt. Wenn der Schalter 9 ausgeschaltet wird, hält die Steuerschaltung 11 den Impulsgenerator 12 an, Die Frequenz des Impulsgenerators 12 gleicht vi(t), so daß gilt vi(t) = F . . . . . . . (2) Aus den Gleichungen (1) und (2) lassen sich die Ausdrücke (3) und (4) herleiten: -o(t) = F(1. -exp( -t/T )) . . . . (3) vo(t) = F exp(-t/#) . . . . (4) Ausdruck (3) steht während einer-Beschleunigungsperiode und Ausdruck (4) während einer Verzögerungsperiode zur Verfügung. Der Unterschied zwischen den Ausdrücken (3) und (4) rührt von der Differenz der Anfangswerte der zur Auflösung der Gleichungen (1) und (2) verwendeten Integrierung her.
  • Die ausgezogene Linie in Figur 3 zeigt die Führungsge--schwindigkeit der Führungsimpulse, die der Schaltung 14 zugeführt werden. Hierbei ist zu beachten, daß die Führungsgeschwindigkeit bei dem älteren Vorschlag konstant bzw. flach ist. Die gestrichelte Linie in Figur 3 zeigt die tatsächliche Geschwindigkeit des Tisches. Wie aus Figur 3 hervorgeht, wird der Tisch bei Vorgabe einer FührungsgeschwindigkeitF F allmählich gemäß dem Ausdruck (3) beschleunigt bis zum Erreichen der endgültigen Geschwindigkeit F und wird, wenn die Führungsgeschwindigkeit Null wird, verzögert und erreicht allmählich, nach Maßgabe des Ausdruckes (4) die Geechwindigkeit Null, Da die Führungsgeschwindigkeit bei dem älteren Vorschlag konstant oder flach ist, ist die Beschleunigung des Tisches beim Beginn der Bewegung ein Maximum und die Verzögerung des Tisches ebenfalls ein Maximum beim Beginn der Verzögerungsperiode. Zu bemerken ist, daß die Beschleunigung-und/oder Verzögerung der Differentialkoeffizient der Geschwindigkeit ist, und daß die. dem Motor und/oder dem Tisch zugeführte Leistung proportional zur Beschleunigung und/odey.Verzögerung ist. Da es für jeden Motor und/oder jeden Tisch einen zulässigen Maximalwert der Beschleunigung und/oder Verzögerung gibt, muß die tatsächliche, dem Motor und/oder dem Tisch erteilte Beschleunigung und/oder Verzögerung kleiner als der Maximalwert sein, weshalb es eine lange Zeit in Anspruch nimmt, ausgehend vom stationären Zustand eine konstante Geschwindigkeit zu erreichen und/oder, ausgehend von konstanter Geschwindigkeit, die Geschwindigkeit Null zu erreichen. Außerdem haftet dem älteren Vorschlag der Nachteil an, daß der Energieverbrauch des Motors groß ist, da die Beschleunigungs- und/oder Verzögerungsdauer groß ist.
  • Entsprechend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein von den Nachteilen und Begrenzungen des älteren, mit digitaler Regelung arbeitenden Vorschlages möglichst freies Beschleunigungs- und/oder Verzögerungssystem zu schaffen, das eine Beschleunigung und/oder Verzögerung auf eine vorgegebene Geschwindigkeit in einer kürzeren Zeitspanne und mit geringerem Energieverbrauch, als es bei dem älteren Vorschlag der Fall ist, bewirken kann. Ferner soll ein Regelverfahren für ein derartiges System angegeben werden.
  • Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe samt ihren vorteilhaften Weiterbildungen geht aus den Ansprüchen hervor.
  • Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften Einzelheiten an Hand schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen: Figur 1 Das Blockdiagramm eines älteren digitalen Regelsystems, Figur 2 das Blockdiagramm eines Rechners zur Berechnung der Führungsposition für die Vorrichtung nach Figur 1, Figur 3 die Kurven der Führungsgeschwindigkeit und der tatsächlichen Istgeschwindigkeit beim älteren System, Figur 4 das Blockdiagramm des Rechners zur Berechnung der Führungsposition gemäß der Erfindung, Figur 5 die Kurven der Führungsgeschwindigkeit und der Istgeschwindigkeit bei der Erfindung, -Figur 6 eine andere Kurve der Führungsgeschwindigkeit und der Istgeschwindigkeit bei der Erfindung, Figur 7 ein anderes Blockdiagramm des Rechners zur Berechnung der Führungsposition gemäß der Erfindung, Figur 8 das detaillierte Blockdiagramm des Rechners 36 in Figur -7.
  • Gemäß der Erfindung wird die Führungsgeschwindigkeit dem Ruckkopplungssys tem so zugeführt, daß die Beschleunigung und/oder die Verzögerung des Motors konstant ist, anstatt so daß die Führungsgeschwindigkeit konstant ist. Die Führungsgeschwindigkeit hat gemäß der Erfindung drei Modi, wobei der erste Modus die Beschleunigung betrifft, der zweite Modus die konstante Geschwindigkeit und der dritte Modus die Veyzögerung. Wenn die zurückzulegende Weglänge sehr kurz istw wird der zweite Modus ausgelassen und der erste Modus geht direkt in den dritten Modus über.
  • Figur 4 zeigt das Blockdiagramm des Rechners zur Berechnung der Führungsposition gemäß der Erfindung. In dieser Figur ist mit 9 der Eingangsschalter zur Auslösung des Startens und/oder des Anhaltens der Bewegung bezeichnet, mit 10 ein Vorzeichenregister zur Speicherung des Vorzeichens (plus oder minus) der Bewegungsrichtung, und mit 14 die in Figur 1 gezeigte Vorrichtung. Die Bezugszahl 15 bezeichnet die Steuerschaltung zur Steuerung des Startens, der Beschleunigung, der konstanten Geschwindigkeit, der Verzögerung und des Anhaltens'der Bewegung. Mit 1,6 ist ein variabler Impulsgenerator bezeichnet, bei dem die Frequenz der erzeugten Impulse veränderlich ist, während mit 17 und 18 zwei Impulsgeneratoren bezeichnet sind, deren Frequenz festliegt. Mit 19 ist eine Prequenzdetektorscllaltung zur Ermittlung der Ausgangsfrequenz des variablen Impulsgenerators 16 bezeichnet. Ein Inverter 20 ändert das Vorzeichen des Vorzeichenregisters. 10. Mit 21, 22 und 23 sind Ausgangsschaltungen bezeichnet, an welche das Positionsregister 1 in Figur 1 angeschlossen ist.
  • Wenn der Schalter 9 eingeschaltet wird, speichert das Vorzeichenregister 10 das Vorzeichen (die Richtung) der Bewegung, während die Steuerschaltung 15, die sich jetzt im Beschleunigungsmodus befindet, bewirkt, daß der variable Impulsgenerator 16 eine Ausgangsfrequenz liefert, die ausgehend von der Frequenz Null linear ansteigt. Außerdem wird bewirkt, daß der feste Impulsgenerator 17 eine konstante Frequenz liefert. Wenn die Frequenzdetektorschaltung 19 feststellt, daß die Ausgangsfrequenz des variablen Impulsgenerators 16 die Frequenz F erreicht, ändert die Steuerschaltung 15 den Betriebsmodus vom Beschleunigungsmodus in den Konstantgeschwindigkeitsmodus. Beim Kons tantgeschwindigkeitsmodus bewirkt die Steuerschaltung 15, daß der variable Impulsgenerator 16 die konstante Frequenz r erzeugt und daß der feste Impulsgenerator 17 anhält. Wenn als nächstes der Schalter 9 abgeschaltet wird, ändert die Steuerschaltung 15 ihren Betriebsmodus vom Konstantgeschwindigkeitsmodus in den Verzögerungsmodus. Beim Verzögerungsmodus bewirkt die Steuerschaltung 15, daß der variable Impulsgenerator 17 eine Frequenz liefert, die ausgehend von der Frequenz F linear sinkt. Außerdem wird bewirkt, daß der feste Impuls generator 18 die notwendigen Impulsreihen erzeugt. Wenn die Frequenzdetektorschaltung 19 feststellt, daß die Ausgangsfrequenz des variablen Impulsgenerators 16 im Verzögerungsmodus den Wert Null erreicht hat, dann wird der Modus vom Verzögerungsmodus in den Stopmodus geändert. Im Stopmodus bewirkt die Steuerschaltung 15, daß sowohl der variable Impulsgenerator 16 als auch der feste Generator 18 angehalten sind.
  • Es sollte beachtet werden, daß dann, wenn der Schalter 9 während des Beschleunigungsmodus (nicht während des Konstantgeschwindigkeit-smodus) abgeschaltet wird, der Modus vom Beschleunigungsmodus unmittelbar in den Verzögerungsmodus geändert wird und der variable Impulsgenerator 16 die Frequenz liefert, die von Fr linear abfällt, wobei F die Frequenz ist, bei ewlcher der Schalter 9 abgeschaltet wurde, sowie der feste Impulsgenerator 17 anhält und der andere feste Impulsgenerator 18 startet.
  • Die Ausgangsschaltung 21 liefert die Führungsimpulse zum Positionsregister 1 gemäß den Ausgangsimpulsen vom variablen Impulsgenerator 16 und dem Vorzeichen vom Vorzeichenregister 10. Die Ausgangsschaltung 22 liefert die Führungsimpulse zum Positionsregister 1 gemäß den Ausgangsimpulsen vom festen Impulsgenerator 17 und dem Vorzeichen vom Vorzeichenregister 10. Die Ausgangsschaltung 23 liefert die Führungsimpulse zum Positionsregister 1 gemäß den Impulsen vom festen Impulsgenerator 18 und dem invertierten Vorzeichen vom Vorzeichenregister 10.
  • Im folgenden wird die obige Arbeitsweise näher unter Verwendung mathematischer Ausdrücke erläutert.
  • Es sei angenommen, daß die Ausgangs frequenzen des variablen Impulsgenerators 16 und des festen Impulsgenerators 17 beim Beschleunigungsmodus den Ausdrücken (5) bzw. (6) gehorchen.
  • Dann ergibt sich die Frequenz der dem Positionsregister 1 zugeführten Impulse aus dem Ausdruck (7).
  • v16(t) = F/a t (a ist konstant) . . . . . . (5) v17(t) = vr . . . . . . . . . . . (6) vi(t) = v16(t) + v(17) = F/a t + vr . . . . (7) Beim Konstantgeschwindigkeitsmodus ergeben sich die Ausgangsfrequenz v16(t) des variablen Impulsgenerators 16 und die dem Positionsregister 1 zugeführte Frequenz v aus den Ausdrücken (8) bzw. (9): v16(t) = F . . . . . . . . . . . . (8) vi(z) = v16(t) = F . . . . . . . (9) Für den Verzögerungsmodus ergeben sich die Ausgangsfrequenzen des variablen Impulsgenerators 16 und des festen Impulsgenerators 18 aus den Ausdrücken (10) bzw.(11), wobei die dem Positionsregister 1 zugeführte Frequenz v. dem Ausdruck (12) entspricht: vl6(t) = F - Fb t (b ist konstant) . . .(10) v18(t) = vf . . . . . . . . . . . . (11) vi(t) = v16(t) - v18(t) = F - F/b t-vf . . . (12) Wenn andererseits der Modus vom Beschleunigungsmodus unmittelbar in den Verzögerungsmodus geändert wird, ohne dabei den Konstantgeschwindigkeitsmodus zu durchlaufen, ergibt sich die Frequenz v16(t) des variablen Impulsgenerators 16 aus dem Ausdruck (13): v16(T1) = Fr = F/a T1 . . . . . . . . (13) In diesem Ausdruck bedeutet Fr die Frequenz des variablen Impulsgenerators 16 bei Änderung des Moduls und T1 die Zeitdauer der Modus änderung. Entsprechend werden die Frequenz v16(t) des variablen Impulsgenerators 16 im Verzögerungsmodus und der Wert von vi(t) mit den Ausdrücken (14) bzw.
  • (15) beschrieben: v16(t) = Fr - F/b t . . . . . . . . (14) vi(t) = Fr - F/b t - vf . . . . . . . (15) Die Schaltung gemäß Figur 1 arbeitet in der eingangs erläu terten Weise.
  • Als nächstes wird die vom Tisch zurückgelegte Weglänge ererläutert.
  • Die Beschleunigungszeit Tr, während welcher die Geschwindigkeit vl6(t) von Null auf F ansteigt, läßt sich aus der Gleichung (5) ableiten und beträgt Tr = a . . . . . . . . . . . (16) Die Verzögerungszeit Tf, während welcher v16(t) von F auf Null abfällt, läßt sich aus der Gleichung (10) herleiten und beträgt Tf = b . . . . . . . . . . . (17) Entsprechend wird unter Zugrundelegung des Ausdruckes (18), in dem S konstant ist, v17(t) = S/ae v18(t) = S/b (18) die Anzahl der vom festen Impulsgenerator 17 während des Beschleunigungsmodus erhaltenen Impulse gleich der Anzahl der vom festen Impulsgenerator 18 während des Verzögerungsmodus erhaltenen Impulse, so daß sich aus den Ausdrücken (16), (17) und (18) der Ausdruck (19) herleiten läßt: v17(t) X Tr = v18(t) x Tf = 5 ° . . (19) Hierbei ist zu bemerken, daß das Vorzeichen der Ausgangsimpulse von der Ausgangsschaltung 22 dem Vorzeichen der Impulse von der Ausgangsschaltung 23 entgegengesetzt ist und dann die Bewegung des Tisches aufgrund der Impulse von der Ausgangsschaltung 22 durch diejenigen von der Ausgangsschaltung 23 aufgehoben bzw. beseitigt wird. Die Bewegung des Tisches hängt also ausschließlich von der Anzahl der Impulse ab, die vom variablen Impulsgenerator 16 erzeugt werden. Wenn der Beschleunigungsmodus unmittelbar in den Verzögerungsmodus übergeht, ergibt sich die Beziehung zwischen der Beschleunigungszeit T1 und der Verzögerungszeit T2 zu v16(T2)=0, wobei sich aus den Ausdrücken (13) und (14) der Ausdruck (20) herleiten läßt: T1/T2 = a/b . . . . . . . . . . (20) Entsprechend ist die Bedingung v17(t) x T1 = v18(t) x T2 erfüllt, so daß sich die Ausgangsimpulse der festen Impulsgeneratoren 17 und 18 gegenseitig aufheben.
  • Als nächstes wird eine andere Ausführungsform erläutert, die der Bedingung v17(t) = rF/a, v18(t) = #F/b . . . . . (21) genügt. In diesem Fall wird die Größe vi(t) aus den Ausdrücken (7), (9), (12) und (15) wie folgt hergeleitet: #F vi(t) = F/a t + . . . . . . . . . . . (22) a vi(t) = F . . . . . . . . . . . (23) #F vi(t) = F - F/b t - . . . . . . . . . . . (24) b vi(t) = Fr - F/b t - . . . . . . . . . . . (25) b Hierbei betrifft der Ausdruck (22) den Beschleunigungsmodus9 der Ausdrick (23) den Konstantgeschwindigkeitsmodus, der Ausdruck (24) den Verzögerungsmodus und der Ausdruck (25) den Fall bei welchem der Beschleunigungsmodus unmittelbar in den Verzögerungsmodus übergeht. Entsprechend ergibt sich die Geschwindigkeit vo(t) für die vier genannten Fälle aus den Ausdrücken (22), (23) (24) bzw. (25), zu: vo(t) = (F/a)t . . . . . . . . . . . . (26) vo(t) = F . . . . . . . . . . . . (27) vo(t) = F - (F/b)t . . . . . . . . . . . . (28) vo(t) = Fr - (F/b)t . . . . . . . . . . . . (29) Die Kurven von vi(t) und vo(t) für den Fall der drei Modi (Beschleunigungsmodus, Verzögerungsmodus und Kons tantge schwindigkeitsmodus) sind in Figur 5 mit ausgezogenen bzw.
  • gestrichelten Linien dargestellt. Figur 6 zeigt die Kurven von v-. (t) und vo(t) für den Fall, daß der Beschleunigungsmodus-unmittelbar in den Verzögerungsmodus übergeht. Hierbei zeigt die ausgezogene Linie vi(t) und die gestrichelte Linie vo(t).
  • Natürlich sind für den Fachmann zahlreiche Abwandlungen der in Figur 4 dargestellten Anordnung möglich Beispielsweise kann die Steuerschaltung 15 den variablen Impulsgenerator 16 so steuerns daß der variable Impulsgenerator 16 eine vorbestimmte Anfangsfrequenz anstelle der Frequenz Null beim Beschleunigungsmodus hat. Der Verzögerungsmodus kann in den Stopmodus geändert werden, wenn die Frequenzdetektorschaltung 19 feststellt, daß die Frequenz des variablen Impulsgenerators 16 auf eine vorbestimmte Frequenz (nicht auf Null) abgefallen ist. Außerdem können die beiden festen Impulsgeneratoren 17 und 18 durch einen einzigen festen Impulsgenerator ersetzt sein.
  • Figur 7 zeigt das Blockdiagramm eines weiteren Rechners nach der Erfindung. Hierbei sind in Figur 7 die Bauglieder, die in gleicher Form auch in der Anordnung gemäß Figur 4 vorhanden sind, mit den gleichen Bezugs zeichen wie dort bezeichnet. Mit 31 ist ein Schalter zur Auslösung des Startens und Anhaltens des Tisches bezeichnet, mit 32 ein Register zur Speicherung der zurückgelegten Weglänge L, die aus der Eingangsinformation über einen nicht gezeigten Streifenleser berechnet ist, und mit 33 ein Rechner zur Berechnung der Anzahl der Ausgangsimpulse Pr P und P des variablen c f Impulsgenerators 16 während der Beschleunigungsperiode, der Kons tantgeschwindigkeitsperiode bzw. der Verzögerungsperiode aus der Weglänge L. Mit 34 ist ein Pr-Register zur Speicherung der Anzahl der während des Beschleunigungsmodus erzeugten Impulse bezeichnet. Mit 35 ist ein Pc-Register zur Speicherung der Anzahl der während des Konstantgeschwindig keitsmodus erzeugten Impulse bezeichnet. Mit 36 ist ein Pf-Register zur Speicherung der Anzahl der während des Verzögerungsmodus erzeugten Impulse bezeichnet, Mit 37 ist die Pr-Ausgangsschaltung zur Lieferung des Inhaltes des Pr-Registers 34 im Anfangszustand des Beschleunigungsmodus bezeichnet. Mit 38 ist die Pc-Ausgangsschaltung zur Lieferung des Inhaltes des Pc-Registers 35 im Anfangszustand des Konstantgeschwindigkeitsmodus bezeichnet. Mit 39 ist die Ausgangsschaltung zur Lieferung des Inhaltes des Pf-Registers 36 im Ånfangsezustand des Verzögerungsmodus bezeichnet. Die Ausgangsschaltungen 37, 38 und 39 bestehen aus Verknüpfungsschaltungen, Die Bezugsziffer 40 bezeichnet den Subtrahierzähler, welcher durch den Ausgang der Schaltungen 37, 38 oder 39 in Gang gesetzt wird, wobei der Inhalt des Zählers 40 durch jeden Impuls vom variablen Impulsgenerator 16 um einen Schritt herabgesetzt wird. Mit 41 ist der erste Nulldetektor zur Feststellung bezeichnet, daß der Inhalt des Zählers 40 den Wert Null erreicht hat. Mit 42 ist der Vorwärts/Rückwärts-Zähler bezeichnet, dessen Inhalt durch die Impulse vom festen Impulsgenerator 17 um jeweils einen Schritt erhöht und durch die Impulse vom festen Impulsgenerator 18 um jeweils einen Schritt herabgesetzt wird. Mit 43 ist der zweite Nulldetektor bezeichnet, der zur Feststellung dient, daß der Inhalt des Zählers 42 den Wert Null erreicht hat. Der variable Impuls generator 16 arbeitet gemäß den Ausdrücken (5), (8), (10) und (14), während die festen Impulsgeneratoren 17 und 18 gemäß dem Ausdruck (18) arbeiten.
  • Wenn der Schalter 31 veranlaßt, daß der Streifenleser die Eingangsinformation liest, speichert das Register die Weglänge L der Tisch-Bewegung und das Vorzeichenregister 10 das Vorzeichen der Bewegungsrichtung. Der Rechner 33 führt die folgenden Berechnungen aus, und die Werte Pr, Pc und Pf werden in den Registern 34, 35 bzw. 36 gespeichert.
  • P = aF/2, P = L - aF/2 - bF/2, Pf = bF/2, r c wenn L>aF/2 + bF/2) . . . . . . (30) a = L, Pc = 0, Pf = L, r a + b a + b wenn L#aF/2 + Bf/2) . . . . . . (31) In obigen Ausdrücken bedeutet F die konstante Geschwindigkeit, "a" die Beschleunigungszeit und l'b't die Verzögerungszeit. P und P im Ausdruck 30 werden durch Integration der r f Ausdrücke (5) und (10) erhalten, während P im Ausdruck c (30) durch Substraktion von Pr und Pf von L erhalten wird.
  • Der Ausdruck (30) betrifft den Fall, daß alle drei Modi (Beschleunigung, Konstantgeschwindigkeit und Verzögerung) benutzt werden, während der Ausdruck (31) den Fall betrifft, daß der Beschleunigungsmodus unmittelbar in den Verzögerungsmodus übergeht.
  • Wenn der Schalter 31 eingeschaltet wird, legt die Steuerschaltung 15 den Beschleunigungsmodus fest, und der Inhalt des Pr-Registers 34 wird über die Ausgangsschaltung 32 zum Zähler 40 überstellt, der variable Impulsgenerator arbeitet gemäß dem Ausdruck (5) und der feste Impulsgenerator 17 arbeitet gemäß dem Ausdruck (18). Der Vorwärts/Rückwärts-Zähler 42 erhält die Impulse vom festen Impulsgenerator 17 und addiert den Inhalt derselben. Der Subtrahier-Zähler 40 setzt den Inhalt derselben jedesmal dann herab, wenn ein Impuls vom variablen Impulsgenerator 16 erhalten wird.
  • Wenn der erste Nulldetektor 41 feststellt, daß der Inhalt des Zählers 40 Null erreicht hat, ändert die Steuerschaltung 15 den Modus vom Beschleunigungsmodus in den Konstantgeschwindigkeitsmodus. Beim Konstantgeschwindigkeitsmodus wird der Inhalt des Pc-Registers 35 zum Subtrahier-Zähler 40 über die Ausgangsschaltung 38 überstellt, der variable Impulsgenerator 16 arbeitet gemäß dem Ausdruck (8), und der feste Impulsgenerator 17 hält an. Im Falle des Ausdruckes (30) ist die Beschleunigungszeit Tr = a was sich aus den Ausdrücken (5) und (30) wie folgt herleitet: Entsprechend gilt Tr = a . . . . . . . . . (32) Hieraus ergibt sich v16(Tr) = (F/a) X Tr = F . . . . (33) Andererseits leitet sich im Fall des Ausdruckes (31) die Beschleunigungszeit T1 aus den Ausdrücken (5) und (31) wie folgt her: ## T1 Hieraus ergibt sich und entsprechend Der Inhalt des Subtrahierzählers 40 wird ausgehend vom Anfangswert P jedesmal dann um einen Schritt herabgesetzt, c -wenn der variable Impulsgenerator 16 einen Ausgangsimpuls liefert. Wenn dann der erste Nulldetektor 41 feststellt, daß der Inhalt des Zählers 40 Null erreicht hat, wird der Konstantgeschwi-ndigkeitsmodus in den Verzögerungsmodus geändert. Wenn der Wert c Null ist, wird die Modusänderung bewirkt, bevor der variable Impulsgenerator 16 einen Ausgangsimpuls liefert, Beim Verzögerungsmodus wird der Inhalt des Registers 36 zum Subtrahier-Zähler 40 über die Ausgangsschaltung 39 übers teilt, der variable Impulsgenerator 16 arbeitet gemäß den Ausdrücken (10) oder (14), mider feste Impulsgenerator 17 arbeitet gemäß dem Ausdruck (18). Der Vorwärts/Rückwärts-Zähler 42, dessen Inhalt beim Beschleunigungsmodus heraufgesetzt wird, wird dann jedesmal, wenn der feste Impulsgenerator 18 einen Ausgangsimpuls liefert, um einen Schritt zurückgeschaltet. Wenn der zweite Nulldetektor 43 feststellt, daß der Inhalt des Zählers 42 den Wert Null erreicht hat, hält der feste Impulsgenerator 19 an. Bei diesem Modus, im Fall des Ausdruckes (30), leitet sich die Verzögerungszeit Tf aus den Ausdrücken (10) und (30) wie folgt ab: = FTf - Tf² 2b Hieraus ergibt sich Tf = b . . . . . . . . . (36) und V16(Tf) = F b b- Tf = 0 . . . . . (37) Im Fall des Ausdruckes (31) leitet sich die Verzögerungszeit T2 da Pf = --b L und Fr = V16(T1), a + b aus den Ausdrücken (14) und (35) wie folgt zu her, und entsprechend ergibt sich v16(T2) = Fr - F/b T2 = 0 . . . . . . (39) Im Stopmodus hält der variable Impulsgenerator 16 anO Als nächstes wird die Arbeitsdauer des festen Impulsgenerators 18 erläutert.
  • Im Fall des Ausdruckes (30) ergibt sich die genannte Dauer Tdf aus den Ausdrücken (18) und (32) wie folgt Tdf = (vl7(t) x Tr) / vl8(t) =((S/a) x a) /(S/b) = b . . . . . . . . . . . (40) Im Fall des Ausdruckes (31) ergibt sich die Arbeitsdauer Td2 des festen Impulsgenerators 18 aus den Ausdrücken (18) und (34) wie folgt: Td2 = V17(t) x T1 / v18(t) An Hand der Ausdrücke (36) (38), (40) und (41) ist erkennbar, daß der variable Impulsgenerator 16 zum gleichen Zeitpunkt wie der feste Impulsgenerator 18 anhält.
  • Figur 8 zeigt das Blockdiagramm des Rechners 33 in Figur 7.
  • In Figur 8 bezeichnen die Bezugszahlen 101, 102, 103, 104 und 105 Register zur Speicherung einer Konstanten, 106 einen Subtrahierer, 107 und 108 Multiplizierer, 109, 110, 111, 112, 113 und 114 Undglieder sowie 115, 116 und 117 Oderglieder.
  • Der Wert L in Register 32 wird dem Subtrahierer 106 und den Multiplizierern 107 und 108 zugeführt. Das Register 101 liefert die Konstante aF/2 zum Subtrahierer 106 und zum Undglied 109, während das Register 102 die Konstante bF/2 zum Subtrahierer 106 und zum Undglied 111 liefert. Das Register 103 liefert die Konstante a/(a+b) zum Multiplizierer 101, das Register 104 liefert die Konstante b/(a+b) zum Multiplizierer 108 und das Register 105 liefert Null zur Verknüpfungsschaltung 113. Der Subtrahierer 106 erzeugt den Wert (L-aF/2 - bF/2) für das Undglied 110, der Multiplizierer 107 liefert das Produkt ((a/(a+b)) x L) zum Undglied 112 und der Multiplizierer 108 liefert das Produkt ((b/(a+b)) x L) zum Undglied 114.
  • Wenn der Ausgang des Subtrahierers 106 (=L-aF-bF) positiv ist, liefert der Subtrahierer 106 das Torsignal zu den Undgliedern 109, 110 und 111, die dann die Signale aF/2, L-aF/2 - bF/2 bzw. bF/2 über die Oderglieder 115, 116 und 117 zu den Registern 34, 35 bzw. 36 hindurchlassen. Wenn der Ausgang des Subtrahierers 1G6 (=L-aF-bF) Null oder negativ ist,liefert der Subtrahierer 106 das Torsignal zu den Undgliedern 112, 113 und 114, die dann die Signale (a/(a+b)) x L, 0 und (b/(a+b)) x L über die Oderglieder 115, 116 und 117 zu den Registern 34, 35 bzw. 36 hindurchlassen.
  • Wie oben- erläutert wurde, werden bei der Ausführungsform gemäß Figuren 7 und 8 die Ausgangsimpulse vom festen Impulsgenerator 17 durch diejenigen vom anderen festen Impulsgenerator 18 aufgehoben, so das die zurückgelegte Weglänge ausschließlich von der Anzahl der Impulse abhängt, welche der variable Impulsgenerator 16 liefert. Entsprechend kann die zurückgelegte Weglänge präzise kontrolliert-und die Stellung oder Position, in welcher der Tisch anhält, genau festgelegt werden, und zwar selbst dann wenn die festen Impulsgeneratoren 17 und 18 nicht strikt gemäß dem -Ausdruck (18) arbeiten.
  • Wie ebenfalls oben bereits genau erläutert wurde, kann mit der Erfindung, die einen Rechner zur Berechnung einer .hrungsposition aufweist, die Geschwindigkeit des Tisches während des Beschleunigungsmodus und des Verzögerungsmodus geregelt werden-und eine konstante Beschleunigung eingehalten werden. Hierdurch lassen sich die Beschleunigungszeit und/oder die Verzögerungszeit bzw. -Dauer reduzieren.
  • Darüber hinaus-kann, wenn ein Gleichstrommotor zum Antrieb des Tisches Verwendung findet, die Wärmeentwicklung des Motors reduziert werden indem ein konstantes Beschleunigungs- und/oder Verzögerungs-Drehmoment eingehalten wird, Mit- der Erfindung -wird also ein neues und verbessertes, digital geregeltes Beschleunigungs- und Verzdgerungssystem zur Verfügung gestellt, bei welchem, zusammengefaßt beschrieben, die für das Objekt zur Anwendung kommende Zielgeschwindigkeit- im Beschleunigungsmodus und im Verzögerungsmodus sich linear ändert, anstatt eine flache Zielgeschwindigkeit zu sein so daß die dem Objekt erteilte Beschleunigung und/oder Verzögerung, die in einer Rückkopplungsschleife geregelt wird, flach wird und entsprechend die Beschleunigungs- und/oder Verzögerungszeit reduziert ist.
  • Die Ausgänge des variablen Frequenzimpulsgenerators und des festen Frequenzimpulsgenerators werden miteinander kombiniert, um die genannte Zielgeschwindigkeit zu erzeugen, wobei die Anzahl der Summe der beiden Impuls generatoren als eine Führungsposition für die Bewegung des Objektes verwendet wird.
  • L e e r s e i t e

Claims (6)

  1. Digitalgeregeltes Beschleunigungs- und Verzöge--rungssystem sowie Regelverfahren für dasselbe.
    Patentansprüche S Regelverfahren für-ein digitalgeregeltes Beschleunigungs- und Verzögerungssystem, bei welchem die Sollposition eines geregelten Objektes als Fuhzungsposition vorgegeben wird, die gegenwärtige Istposition und die gegenwärtige Istgeschwindigkeit des Objektes für die Regelung gemessen werden, und die Bewegung des Objektes nach Maßgabe seiner Beziehung zwischen Sollposition, Istposition und Istgeschwindigkeit gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß man in einem Beschleunigungsmodus eine Fuhrungsposition für konstante Beschleunigung und eine Führungsposition für konstante Geschwindigkeit in gleicher Richtung wie die Beschleunigung berechnet und die beiden Führungsposition zur Bildung der Sollposition addiert, und daß man in einem Verzögerungsmodus eine Führungsposition für konstante Verzögerung und eine Fuhrungsposition für konstante Geschwindigkeit in der zur Bewegungsrichtung des Objektes entgegenge-5-etzten Richtung berechnet und die beiden Führungspositionen zur Bildung der Sollposition addiert.
  2. 2. Regelverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die konstante Beschleunigung und die konstante Verzögerung von einem variablen Impulsgenerator erzeugt werden, und daß die konstante Geschwindigkeit von einem festen Impulsgenerator erzeugt wird.
  3. 3. Regelverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man so arbeitet, daß die Gleichung Vr x Tr # vf X Tf erfüllt ist, wobei Tr die Beschleunigungszeit, vr die konstante Geschwindigkeit im Beschleunigungsmodus, Tf die Verzögerungszeit und Vf die konstante Geschwindigkeit im Verzögerungsmodus ist.
  4. 4. Regelverfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die zurückgelegte Weglänge aufgrund der Führungsposition der konstanten Geschwindigkeit (vor) im Beschleunigungsmodus speichert, daß man die zurückgelegte Weglänge aufgrund der konstanten Geschwindigkeit (Vf) im Verzögerungsmodus berechnet und daß man die Berechnung der konstanten Geschwindigkeit (Vf) im Verzögerungsmodus beendet, wenn die mit konstanter Geschwindigkeit (Vf) im Verzögerungsmodus zurückgelegte Weglänge gleich der mit konstanter Geschwindigkeit (Vr) im Beschleunigungsmodus zurückgelegten Weglänge wird.
  5. 5. Regelverfahren nach Anspruch 12 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß man im Beschleunigungsmodus, im Konstant=geschwindigkeitsmodus und im Verzögerungsmodus jeweils mit einer Zielgeschwindigkeit v; (t) arbeitet, die F # F # vi(t) = t + F, vi(t) = F bzw. vi(t) = F - t - t ist.
    a a b b wobei F die Frequenz des variablen Impulsgenerators am Ende des Beschleunigungsmodus, a, b und T Konstanten sowie t die Zeit bedeuten.
  6. 6. Digitalgeregeltes Beschleunigungs- und Verzögerungssystem mit einem Motor zur Bewegung des zu regelnden Objektes, mit mehreren Detektoren zur Feststellung der Geschwindigkeit und der Position des Objektes, mit einem Positionsregister zur Vorgabe der Sollposition des Objektes, und mit mehreren Vergleichern zum Vergleichen der Unterschiede zwischen dem Inhalt des Positionsregisters und den Ausgängen der Detektoren, gekennzeichnet durch einen variablen Impulsgenerator, mehrere feste Impulsgeneratoren, eine Frequenzdetektoreinrichtung zur Feststellung, daß die Frequenz des variablen Impulsgenerators einen vorbestimmten Wert erreicht hat, durch eine Addiereinrichtung zur Addition des Ausganges des variablen Impulsgenerators mit dem Ausgang einer der festen Impulsgeneratoren so lange, bis die Frequenzdetektorein richtung das Ausgangssignal liefert, und durch eine Übertragungseinrichtung zur Überstellung der Summe der beiden Generatoren zum Positionsregister0
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