DE2810589C2 - Schlauchbefestigungsvorrichtung - Google Patents
SchlauchbefestigungsvorrichtungInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L33/00—Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses
- F16L33/02—Hose-clips
- F16L33/12—Hose-clips with a pivoted or swinging tightening or securing member, e.g. toggle lever
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- Clamps And Clips (AREA)
- Joints That Cut Off Fluids, And Hose Joints (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schlauchbefestigungsvorrichtung, mit einer zum Aufschieben eines Schlauchendes
dienenden und mit mindestens einem Wulst versehenen Tülle, deren größter Außendurchmesser
innerhalb des Aufschubbereiches durch den Wulst gebildet ist, und mit von außen auf den Schlauchenden
angreifenden Klemmflanschen, die den Schlauch im Bereich des Wulstes an die Tülle anpressen, wobei der
Wulst durch zwei Ringansätze gebildet und der in Aufschubrichtung gesehen vorne liegende Ringansatz in
Form eines sich in Aufschubrichmng konisch verstärkenden
Teils der Tülle ausgebildet ist.
Es ist aus. der DE-AS 22 60 919 eine derartige
.Schlauchbefestigungsvorrichtung bekannt, bei der der
Wulst aus demselben metallischen Material wie die Tülle besteht und durch zwei Ringansätze gebildet ist,
von denen der in Atifschiibrichtung gesehen vorne
liegende Ringansatz in Form eines sich in Aufschubrich-Hing
konisch verstärkenden Teils tier Tülle und der in Aufschubrichtung dahinter liegende Ringansatz in Form
eines in dicer Richtung knniu'h misieigcndun Tcik des
Wulstes ausgebildet ist. Die Klammflansche gehören /u
einem iml.teren Teil der Schaluchbcfestigungsvorrichlung,
der meist ;ius mehreren I eilschalen und einem
Spaniihehelversehliil.t aulgebaul isi. /wischen ilen
beiden Ringansät/en isl chic (Jiierschmltsverringerunp
in Form einer Rmpniit pehildet. Die Klemmfhuische
greifen in Aufschubrichtimg gesehen unmittelbar hinter
dem vorderen Rinpansal/ an der Außenseite des Schlauches an, so daß dieser zunächst in radialer
Richtung ein Stück in die Ringnut bzw. den entsprechend dünneren Teil der Tülle umgelenkt wird.
Anschließend verläuft der Schlauch zunächst in einer im wesentlichen axialen Richtung, bevor er wieder etwas in
radialer Richtung nach außen verläuft, was durch den Außendurchmesser des zweiten Ringansatzes vorgegeben
ist. Mittels dieser Umlenkung werden sowohl die erforderliche Dichtwirkung als auch eine Sicherung des
ίο Schlauches gegen Abziehen in axialer Richtung
gewährleitet.
Die für diese Funktion erforderliche Elastizität bzw. Verformbarkeit des Sch'auchmaterials ist aber nicht
immer in ausreichendem Maße vorhanden. Es gibt Schläuche, die zumindest in Bezug auf ihre innere
Materialschicht verhältnismäßig hart bzw. unelastisch sind und die sich deshalb in ihrem inneren Querschnittsbereich durch die von außen angreifenden Klemmflanschen
nicht in ausreichendem Maße verformen lassen.
Dies hat zur Folge, daß die erzielbare Dichtwirkung nicht ausreichen kann. Entsprechend ungenügend kann
auch die Sicherung gegen ein Abziehen in axialer Richtung sein.
Es ist ferner aus der GB-PS 7 31 709 allein für eine
Schlauchtülle bekannt, auf dieser einen Wulst auszubilden derart, daß zwischen zwei Ringansätzen eine
Ringnut gebildet ist, in die eine Ringdichtung eingelegt ist. Der auf eine solche Tülle aufgeschobene Schlauch
wird durch ein zusätzliches Gewinde und eine das Schlauchende umgebende und auf das Gewinde
pressende Kappe gegen ein Abziehen in axialer Richtung gesichert, wobei die Kappe nur einen Teil des
Gewindes überdeckt und axial weit vor den Ringansätzen mit Dichtung endet. Für Schläuche die eine
verhältnismäßig harte innere Materialschicht haben bzw. unelastisch sind, ist eine derartige Tülle als dichte
Schlauchbefesligungsvorrichtung nicht geeignet.
Hiervon ausgehend lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Schlauchbefestigungs^orrichtung der
eingangs genannten Art so zu verbessern, daß auch bei verhältnismäßig großer Härte bzw. geringer Elastizität
des Schlauchmaterials mit Hilfe der durch die Klemmfiansche ausgeübten Kraft eine ausreichende
Dichtwirkung und eine genügende Sicherung gegen Abziehen in axialer Richtung erreicht werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß zwischen den Ringansätzen eine
Ringdichtung eingelassen ist und daß die Klemmfiansche im IJbergangsbereich zwischen der Ringdichtung
.ο und dem hinter dieser liegenden Ringansatz angreifen.
Aufgrund des sich in Aufschubrichtung konisch vei stärkenden ersten Ringansatzes können auch
Schläuche mit einer harten bzw. unelastischen Innenschicht
über die Ringdichtung hinübergeschoben wer-
r> den, ohne daß das Schlauchende sich verhakt. Die
Erfindung hat erkannt, daß sich sowohl die Dichtwirkung als auch die Sicherung gegen Abziehen in axialer
Richtung in besonders wirkungsvoller Weise gewährleisten lassen, wenn die Klemmflansche im Übergangsbe-
Mi reich /wischen der Ringdichtung und dem in Aufschub=
richtung gesehen dahinter liegenden Ringansat/ auf dem Schlauchende angreifen. Bei bekannten Vorrichtungen
erfolgt ja dieses Angreifen immer erst eindeutig hinler dem Wulst.
>.". Der hinter der Ringdichtung liegende Ringansat/
kann /war ohne Nachteil in verschiedener Weise bemessen und geformt sein. So kann er unter anderem
auch nur eine verhältnismäßig geringe axiale Länge
haben, in vielen Fällen hat es sich jedoch als vorteilhaft
herausgestellt, wenn der hinter der Ringdichtung liegende Ringansatz in Form eines sich in Aufschubrichtung
konisch verjüngenden Teils des Wulstes ausgebildet ist.
Ferner ist es für die Auslegung der Vorrichtung vorteilhaft, wenn der Außendurchmesser der Ringansätze
mindestens so groß ist wie der Durchmesser der Ringdichtung in iiirem Querschnittsmittelpunkt.
Die Elastizität des Dichtungsmaterials wird man in geeigneter Weise an die Elastizität des Schlauchmaterials
anpassen. Vorteilhaft ist es, wenn die Elastizität der Ringdichtung etwas größer ist als diejenige des
Schlauchmaterials.
Nachfolgend werden bevorzugte Alisführungsformen der Erfindung als Ausführungsbeispiel anhand einer
Zeichnung näher beschrieben. Im einzelnen zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine Schlauchbefestigungsvorrichtung
in einer ersten Ausführungsform;
F i g. 2 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung in einer nächsten Ausführungslorm;
Fig.3 eine Ansicht der Vorrichtung, gesehen in
Aiifschubrichtung.
Ein Schlauchende 10 ist auf eine Tülle ti aufgeschoben,
die an ihrem gegenüberliegenden Ende eine zum Anschließen einer Leitung dienende Überwurfmutter 12
aufweist. Hinter dem eigentlichen Aufschubbereich sind zwei Halterungen 13 und 14 auf die Tülle 11 aufgesetzt,
die sich in radialer Richtung erstrecken und deren Enden von jeweils einem Gelenkbolzen 15 bzw. 16
durchsetzt werden. Mittels des Gelenkbolzens 15 sind zwei benachbarte Enden zweier Teilschalen 17 und 18
gelenkig miteinander verbunden, während der Gelenkbolzen
16 zur Verbindung eines Spannhebels 19 mit dem Ende der Teilschale 17 dient. Mittels einer an der
Teilschale 18 angreifenden Feder 20, deren gegenüberliegendes Ende am Spannhebel 19 befestigt ist, werden
bei in Schließstellung befindlichem Spannhebel 19 die beiden Teilschalen 17 und 18 zusammengehalten, so daß
an diesen befindliche und sich radial nach innen erstreckende Klemmflansche 21 bzw. 22 das Schlauchende
in radialer Richtung an die Tülle ί 1 anpressen Insoweit stimmen alle in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsformen überein.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 1 hat die Tülle einen in Aufschubrichtung sich konisch verstärkenden
Teil 23, an den in axialer Richtung eine Ringdichtung 24 anschließt. Letztere ist in eine Ringnut 25 eingelassen,
deren andere Seite durch einen Ringansatz 26 begrenzt
ίο ist. Letzterer ist etwa so breit wie die Ringnut 25.
Wie aus F i g. 1 erkennbar, greifen die Klemmflansche 22 an der Außenseite des Schlauchendes 10 etwa im
Übergangsbereich zwischen der Ringdichtung 24 und dem Ringansatz 26 an. Die Ringdichtung 24, deren
is Elastizität größer ist als diejenige des Schlauchmaterials,
wird auf einen etwas kleineren Außendurchmesser zusammengepreßt, wobei sie jedoch nach wie vor den
größten Außendurchmesser des Wulstes bildet. In seinem Verlauf an der Innenseite des Schlauchendes 10
wird das Schlauchmaterial eng ar die durch den konischen Teil 23, die Ringdichtung 24 und den
Ringansatz 26 bestimmte Wulstform angepaßt.
Die Ausführungsform nach Fig. 2 unterscheidet sich
von der zuvor beschriebenen Ausführungsform dadurch, daß in /* afschubrichtung gesehen hinter der Ringdichtung
24 ein Ringansatz 28 ausgebildet ist. der sich in dieser Richtung konisch verjüngt. Die Klemmflansche
22 greifen hier etwa auf der gleichen Wulsthöhe an wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1.
so Im übrigen werden die Abmessungen der Ringdichtung
24 und des sie umgebenden Wuisibcroiches im Einzelfall an die Materialeigenschaften und die Stärke
des zu verwendenden Schlauchmaterials anzupassen sein. Die Ringdichtung 24 kann aus Gummi oder aus
Kunststoff geeigneter Elastizität bestehen.
Im Bereich der jeweils auf der anderen Seite der Teilschalen 17 und 18 angeordneten Klemmflansche 21
kann im Bedarfsfall ein weilerer Wulst vorgesehen werden wie derjenige, der mit den Klemmflanschen 22
zusammenwirkt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Schlauchbefestigungsvorrichtung, mit einer zum Aufschieben eines Schlauchendes dienenden und mit
mindestens einem Wulst versehenen Tülle, deren größter Außendurchmesser innerhalb des Aufschubbereiches
durch den Wulst gebildet ist, und mit von außen auf den Schlauchenden angreifenden Klemmflanschen,
die den Schlauch im Bereich des Wulstes an die Tülle pressen, wobei der Wulst durch zwei
Ringsätze gebildet und der in Aufschubrichtung gesehen vorne liegende Ringansatz in Form eines
sich in Aufschubrichtung konisch verstärkenden Teils der Tülle ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Ringansätzen (23; 26; 23, 28) eine Ringdichtung (24) eingelassen ist
und daß die Klemmflansche (21, 22) im Übergangsbereich zwischen der Ringdichtung (24) und dem
hinter dieser liegenden Ringansatz (26,28) angreifen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch der in Aufschubrichtung gesehen
hinter der Ringdichtung (24) liegende Ringansatz (26) in Form eines sich in dieser Richtung konisch
verjüngenden Teiles des Wulstes ausgebildet ist.
3. Schlauchbelestigungsvorrichtung nach Anspruch
1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des in Aufschubrichtung hinter
der Ringdichtung (24) liegenden Ringansatzes (26, 28) mindestens so groß ist wie der Durchmesser der
Ringdichtung ■■■ ihrem Querschnittsmittelpunkt.
4. Schlauchbefestigur.gsvorn htung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Elastizität der Ringdichtung (24) etwas größer ist als diejenige des Schlauchmaterials.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782810589 DE2810589C2 (de) | 1978-03-11 | 1978-03-11 | Schlauchbefestigungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782810589 DE2810589C2 (de) | 1978-03-11 | 1978-03-11 | Schlauchbefestigungsvorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2810589A1 DE2810589A1 (de) | 1979-09-13 |
| DE2810589C2 true DE2810589C2 (de) | 1981-12-24 |
Family
ID=6034140
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782810589 Expired DE2810589C2 (de) | 1978-03-11 | 1978-03-11 | Schlauchbefestigungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Families Citing this family (4)
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| CH577135A5 (en) * | 1975-02-20 | 1976-06-30 | Schnabel Ernst | Generator rotor water-cooling pressure tube - is made of plastics and has external reinforcement between end sleeves |
-
1978
- 1978-03-11 DE DE19782810589 patent/DE2810589C2/de not_active Expired
Also Published As
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| DE2810589A1 (de) | 1979-09-13 |
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