[go: up one dir, main page]

DE2809798A1 - Verfahren zur herstellung von 5-substituierten tetrazolen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von 5-substituierten tetrazolen

Info

Publication number
DE2809798A1
DE2809798A1 DE19782809798 DE2809798A DE2809798A1 DE 2809798 A1 DE2809798 A1 DE 2809798A1 DE 19782809798 DE19782809798 DE 19782809798 DE 2809798 A DE2809798 A DE 2809798A DE 2809798 A1 DE2809798 A1 DE 2809798A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solvent
catalyst
azide
boiling point
nitrile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19782809798
Other languages
English (en)
Other versions
DE2809798C3 (de
DE2809798B2 (de
Inventor
Theodore J Leipzig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer Corp
Original Assignee
Miles Laboratories Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Miles Laboratories Inc filed Critical Miles Laboratories Inc
Publication of DE2809798A1 publication Critical patent/DE2809798A1/de
Publication of DE2809798B2 publication Critical patent/DE2809798B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2809798C3 publication Critical patent/DE2809798C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D413/00Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, at least one ring having nitrogen and oxygen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D413/14Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, at least one ring having nitrogen and oxygen atoms as the only ring hetero atoms containing three or more hetero rings
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D403/00Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by group C07D401/00
    • C07D403/02Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by group C07D401/00 containing two hetero rings
    • C07D403/12Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by group C07D401/00 containing two hetero rings linked by a chain containing hetero atoms as chain links

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

HOFPMaNJY · BITUE & PARTNER 28 09798
PATENTANWÄLTE DR. ING. E. HOFFMANN (1930-1976) . DIPL.-ING.W.EITLE · D R. RER. NAT. K. HOFFMANN · D rPL.-ING. W. LEHN
DIPL.-ING. K. FDCHSLE · DR. RER. NAT. B. HANSEN ARABELLASTRASSE 4 (STERNHAUS) · D-8000 MÖNCHEN 81 - TELEFO N (089) 911087 . TELEX 05-29619 (PATHE)
V 30 343 o/wa
MILES LABORATORIES, INC., ELKHART, INDIANA/USA
Verfahren zur Herstellung von 5-substituierten Tetrazolen
Die Erfindung betrifft die Synthese von 5-substituierten Tetrazolen durch Umsetzung eines organischen Nitrils mit einem Azid in einem polaren Lösungsmittel in Gegenwart eines Katalysators und bei einer Temperatur in der Nähe des Siedepunktes des Lösungsmittels. Diese Synthese wird durch die folgende Reaktionsgleichung
R-CN + N3
809837/0832
in welcher R ein Kohlenwasserstoffrest oder ein ein Heteroatom enthaltender Kohlenwasserstoffrest ist, wiedergegeben.
Finnegan et al (J. Am. Chem. Soc, 80: 3908 (1958); nachfolgend mit "Finnegan" bezeichnet) berichtet, dass man bei der Synthese von 5-substituierten Tetrazolen durch Umsetzung eines organischen Nitrils mit einem Azid in Dimethylformamid (DMF) oder Dimethylsulfoxid (DMSO) bei einer Temperatur in der Nähe des jeweiligen Siedepunktes einer der beiden Lösungsmittel bessere Ausbeuten erzielt als bei Verwendung von anderen Lösungsmitteln bei der Umsetzung. Finnegan diskutiert die Nachteile, die bei der Verwendung von Benzol, Toluol, Xylol, Essigsäure in Butanol, Methyl- und Äthyläthern von Äthylen, Äthylenglykol, Methylcellulose und Äthylcellulose als Lösungsmittel bei der Umsetzung auftreten. Solche Lösungsmittel machen besondere Glas- oder Druckausrüstungen erforderlich, verlängern die Reaktionszeit und sind nicht für Grossynthesen geeignet und man erhält nur Durchschnittsausbeuten. Durch die Verwendung von entweder DMF oder DMSO werden diese Schwierigkeiten überwunden, die Ausbeuten erhöht und es wird die Anwendbarkeit einer Reihe von Katalysatoren ermöglicht. Zu den Katalysatoren, die in dem Aufsatz von Finnegan im Zusammenhang mit DMF oder DMSO besprochen werden, gehören Ammoniumchlorid, Di-(η-butyl)aminhydrochlorid, Amonibenzolhydrochlorid, Äthansulfonsäure, Bortrifluorid in Diäthyläther, Tetramethylammoniumchlorid und Lithiumchlorid. Obwohl durch DMF und DMSO die Schwierigkeiten der anderen Lösungsmittel bei der Synthese von 5-substituierten Tetrazolen überwunden werden, tritt doch noch "...Sublimation von Ammoniumazid an den kühleren Anteilen des Reaktionskolbens und im Kühler ein" (Finnegan, Seite 3909).
00837/0832
In den US-Patentschriften 3 231 574 ("Strycker") und 3 499 ("Schut") wird kollektiv ein Verfahren zur Synthese von pharmakologisch aktiven 5-substituierten Tetrazolen der allgemeinen Formel
(D
beschrieben, in welcher R ein Wasserstoff atom,- ein Halogen, einen Trif luormethylsubstituenten bedeutet und η eine ganze Zahl von 1 bis 4 ist. Bei diesem Verfahren wird ein geeignetes Nitril der allgemeinen Formel
N-(CH2Jn-CN (II)
(worin R und η die vorher angegebene Bedeutung haben) mit einem Alkali- oder Ammoniumazid in einem geeigneten Lösungsmittel in Gegenwart eines Katalysators und bei einer Temperatur in der Nähe des Siedepunktes des Lösungsmittels umgesetzt. Obwohl Strycker annimmt, dass "jedes organische Lösungsmittel, welches die Umsetzung erleichtert, d.h. jedes ionisierende Lösungsmittel, in dem die Reaktanten löslich sind..." bei diesem Verfahren verwendet werden kann, lehrt das Patent, dass DMF bevorzugt wird (Spalte 1, Zeilen 54-58). Bei den Umsetzungen in den Beispielen der US-PS 3 232 574 wird nur DMF verwendet. Hinsichtlich der bei diesem Verfahren verwendeten Katalysatoren wird in der Patentschrift erläutert, dass
u w
9837/08 3 2
Lewis-Säure-Katalysatoren verwendet werden können, dass man aber vorzugsweise Ammoniumhydrochlorid oder ein Aminhydrochlorid verwendet. Die Reaktionszeit beträgt dort zwischen 10 und 24 Stunden. In US-PS 3 499 900 ist eine ähnliche Lehre, allerdings nicht verbatim, enthalten (Spalte 2, Zeilen 9-24).
Nachfolgend werden die Literaturstellen angegeben, die für den Fachmann auf diesem Gebiet von Interesse sind: (1) Lieber et al., J. Org. Chem.,. 22: 238 (1957); (2) Mikina und Herbst, ibid: 1082 (1957); (3) Herbst und Wilson, ibid: 1142 (1957); (4) Behringer und Kohl, Ber., 89: 2648 (1956); (5) Holland und Pereia, J. Med. Chem., 10: 149 (1967); (6) Adelstein, J. Med. Chem., 16: 309 (1973).
Zusammengefasst kann man sagen, dass der Stand der Technik die Vorteile von DMF oder DMSO als Lösungsmittel bei der Synthese eines 5-substituierten Tetrazols aus dem entsprechenden Nitril und einem Azid lehrt. In keiner der Literaturstellen des Standes der Technik wird die kombinierte Verwendung eines Amins als Lösungsmittels und eines Säureadditionssalzes des Amins als Katalysator bei der Synthese vorgeschlagen oder beschrieben.
Die vorgehende Zusammenfassung und der Stand der Technik hinsichtlich der vorliegenden Erfindung diskutiert ein bekanntes Verfahren zur Herstellung von 5-substituierten Tetrazolen einschliesslich der Umsetzung eines Kohlenwasserstoffs oder eines ein Heteroatom enthaltenden Kohlenwasserstoffs mit einem Azid in einem polaren Lösungsmittel in Gegenwart eines Katalysators und bei einer Temperatur in der Nähe des Siedepunktes des Lösungsmittels. Die vorliegende Erfindung stellt eine
- 10 -
809837/0832
Verbesserung in einem solchen Verfahren dar und diese Verbesserung besteht in der kombinierten Verwendung eines Amins als Lösungsmittel und eines Säureadditionssalzes des Amins als Katalysator. Die Verbesserung bewirkt eine Erhöhung der Ausbeute an 5-substituiertem Tetrazol, eine Verminderung der Reaktionszeit und vermeidet betriebliche Schwierigkeiten, wie sie bei diesem Verfahren auftreten können.
Die Verbesserung hat Anwendbarkeit für ein Verfahren zur Herstellung von 5-substituierten Tetrazolen bei einer Reaktion vom Typus
R-CN + N,
N N
R-C
N N
in welcher R eine Kohlenwasserstoff- oder eine ein Heteroatom enthaltende Kohlenwasserstoffgruppe ist und sie betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung von bestimmten 5-/CJ-(4-substituierten-1-piperazyl_/tetrazolen
N-(CH2 )n—<
,N N
durch Umsetzung eines 4-substituierten 1-(W-Cyanoalkyl)piperazine
N-(CH2)n-CN
809837/0832
28Q9798
mit einem Ammonium- oder Alkaliazid. In I und II bedeutet R ein Wasserstoffatom, einen Halogen- oder Trifluormethylsubstituenten und η ist eine ganze Zahl von 1 bis 4. Insbesondere ist die Verbesserung anwendbar für die Herstellung von 5-^2-(4-Phenyl-1-piperazyl)äthyl/tetrazol durch Umsetzung von 4-Phenyl-1-(2-cyanoäthyl)piperazin mit einem Ammonium- oder Alkaliazid.
Wie bereits erwähnt, ist ein wesentliches Merkmal der Erfindung die Verwendung eines Lösungsmittel-Katalysator-Systems aus einem Amin als Lösungsmittel und einem Säureadditionssalz des Amins als Katalysator bei dem Verfahren gemäss dem Stand der Technik. Alle für das Verfahren interessanten Parameter, mit Ausnahme der Reaktionszeit bleiben die gleichen, d.h. beispielsweise, dass die Reaktionsmischung in die Nähe des Siedepunktes des Lösungsmittels erhitzt wird.
Die in dem Lösungsmittel-Katalysator-System nach dem verbesserten Verfahren verwendeten Amine haben einen pH, im Bereich von 2 bis 6 und einen Siedepunkt von etwa 100 bis 25O°C. Beispiele für solche Amine sind unter anderem: Pyrrol, 1 ,2-Isopyrrol, 1,3-Isopyrrol, Pyrazol, 1,2,3-Triazol, 1,2,4-triazol, Isoxazol, Thiazol, Isothiazol, 1,2,3-Oxadiazol, 1,2,4-Oxadiazol, 1,2,5-Oxadiazol, 1 ,3,4-Oxadiazol, 1,2,3,4-Oxatriazol, 1,2,3,5-Oxatriazol, 1,2,4-Dioxazol, 1,3,4-Dioxazol, Pyridin, Pyridazin, Pyramidin, Pyrazin, Piperazin, 1,3,5-Triazin, 1,2,4-Triazin, 1,2,3-Triazin, 1,2,4-Oxazon, 1 ,3,2-Oxazin, 1,3,6-Oxazin, 1,4-Oxazin, 1,4-Isoxazin, o-Isoxazin, p-Isoxazin, Morpholin, Azepin, 1,2,4-Diazepin, Monoalkylamine enthaltend 2 bis 4 Kohlenstoffatome und Dialkylamine enthaltend 2 bis 8 Kohlenstoffatome.
09837/0832
Die Säureadditionssalze des verwendeten Amins in dem Lösungsmittel-Katalysator-System nach dem verbesserten Verfahren schliessen ein beispielsweise solche, die man mit anorganischen oder auch organischen Säuren erhält, wie: Chlorwasserstoff säure, Chromwasserstoffsäure, Jodwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphorsäure, Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Pivalinsäure, Diäthylessigsäure, Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Pimelinsäure, Fumarsäure, Milchsäure, Weinsäure, SuIfaminsäure, Benzolsäure, Salicylsäure, Phenylpropionsäure, Zitronensäure, Gluconsäure, Ascorbinsäure, Isonikotinsäure, Sulfonsäure, Äthansulfönsäure oder p-Toluolsulfonsäure.
Die stöchiometrische Menge des Säureadditionssalzes zum Nitril ist nicht kritisch, jedoch wird ein Verhältnis von 1:1 bevorzugt.
Die Reaktionszeit bei dem verbesserten Verfahren beträgt 2 bis 6 Stunden.
Die Verwendung eines Amins als Lösungsmittel und eines Säureadditionssalzes davon als Katalysator bei dem Verfahren gemäss dem Stande der Technik zur Herstellung von 5-substituierten Tetrazolen erhöht die Ausbeute dieses Verfahrens um 100 bis 200 % innerhalb der gleichen Reaktionszeit, ermöglicht es, die Umsetzung in einem offenen Gefäss vorzunehmen und vermeidet damit die Schwierigkeiten einer Sublimation von Ammoniumazid im Reaktionsgefäss oder Kühler. In den nachfolgenden Beispielen 1 und 2 wird gezeigt, dass diese Verbesserungen eine enorme Erhöhung der Ausbeuten ermöglicht, wie aus der folgenden Tabelle hervorgeht.
10 9 8 3 7/0832
Tabelle A
Ausbeuten von 5-/2-(4-Phenyl-1-piperazyl·)äthyl/tetrazol (I): R=H; n=z) die man bei der Umsetzung von 4-Phenyl-1-(2-cya.noäthyl)piperazin (II: R=H; n=z) unter Verwendung eines Lösungsmittel-Katalysator-Systems nach dem Stand der Technik und eines Amin/Amin-Säureadditionssalz-Systems erhält
Beispiel Lösungs
mittel
Katalysa
tor
Ausbeute Verhältnis der
Ausbeute gemäss
Beispiel 1 zu
dem in Beispiel 2
1 Morpho-
lin
Morpholin
•HC1
60 % -
2A DMP NH4Cl 15 % 4
2B DMF Morpholin
•HC1
31 % 2
Beispiel 1
Herstellung von 5-/2-(4-Phenyl-1-piperazyl)äthy17tetrazol
Natriumazid (65 g, 1,0 Mol·), 4-Phenyi-1-(2-cyanoäthyl·)-piperazin (215 g, 1,0 Mol) und Morpholinhydrochlorid (124 g, 1,0 Mol) wurden in 1 1 Morphoiin geiöst und 4 Stunden unter Rühren auf 120 bis 125°C erwärmt. Nach Abkühien der Reaktionsmischung auf Raumtemperatur wurde diese fiitriert und das
809837/0832
Lösungsmittel wurde im Vakuum entfernt. Der Rückstand wurde mit Wasser vermischt und der pH der Lösung auf 5 eingestellt. Das roheS-^(4-Phenyl-1-piperazyl)äthyl/tetrazol wurde durch Filtrieren gesammelt und getrocknet. Die Ausbeute betrug 170 g. Das Rohprodukt wurde aus Wasser umkristallisiert und getrocknet. Die Ausbeute betrug 155 g (70 % Ausbeute, Fp. 190 bis 194°C).
Berechnet für C1-H10N1,: C 60,46 H 6,97 N 32,56
1-3 IOD
Gefunden 60,35 6,81 32,87
Beispiel 2
Vergleichsergebnisse, die man unter Verwendung von Ammoniumchlorid und Morpholinhydrochlorid als Katalysator und von Dimethylformamid (DMF) als Lösungsmittel erhält.
A. AMMONIUMCHLORID ALS KATALYSATOR IN DMF
Natriumazid (65 g, 1 Mol), Ammoniumchlorid (53,5 g, 1,0 Mol) und 4-Phenyl-1-(2-cyanoäthyl)piperazin (2,15 g, 1,0 Mol) wurden in 300 ml DMF gelöst und dann 5,5 Stunden auf 120 bis 125°C erhitzt. Nach Abkühlen der Mischung und Entfernung der anorganischen Salze durch Filtrieren wurde das Filtrat in einem Wasserbad im Vakuum vom Lösungsmittel entfernt. Der Rückstand wurde in Äther aufgeschlämmt und die Ätherlösung wurde zur Entfernung des Ausgangsmaterials dekantiert. Dann
809837/0832
wurde der Rückstand in Aceton aufgeschlämmt und auf einem Eisbad gekühlt. Das Rohprodukt wurde durch Filtrieren gesammelt, getrocknet und aus Wasser umkristallisiert mit Hilfe von Aktivkohle. Die Ausbeute an umkristallisiertem Produkt betrug 38 g (15 % Ausbeute). Der Schmelzpunkt des umkristallisierten Produktes betrug 190 bis 194 C.
B. MORPHOLINHYDROCHLORID ALS KATALYSATOR IN DMF
Natriumazid (16,5 g, 0,25 Mol), Morpholinhydrochlorid (31 g, 0,25 Mol) und 4-Phenyl-1-(2-cyanoäthyl)piperazin (54 g, 0,25 Mol) wurden in 250 ml DMF gelöst und dann 5,5 Stunden auf 125°C erwärmt. Das Produkt wurde wie in Beispiel 2A aufgearbeitet. Die Ausbeute an umkristallisiertem Produkt betrug 20 g (31 %-ige Ausbeute). Der Schmelzpunkt des umrkistallisierten Produktes betrug 188 bis 192°C.
837/083

Claims (6)

  1. HOFFMANN · ΕΪΤ iüE & PARTNER 2809738
    PAT E N TAN WALT E
    DR. ING. E. HOFFMANN (1930-1976) · D I PL.-I NG. W. EITLE · D R. RER. NAT. K. HO FFMAN N · D I PL.-ING. W. LEH N
    DIPL.-ING. K. FOCHSLE · DR. RER. NAT. B. HANSEN ARABELLASTRASSE 4 (STERNHAUS) · D-8000 MO N CH EN 81 ■ TELEFON (089) 911087 · TELEX 05-29619 (PATH E)
    30 343 o/wa
    MILES LABORATORIES, INC., ELKHART, INDIANA/USA
    Verfahren zur Herstellung von 5-substituierten Tetrazolen
    PATENTANSPRÜCHE
    Λ.' Verfahren zur Herstellung von 5-substituierten Tetrazolen der Formel
    R-C
    N N
    worin R einen Kohlenwasserstoff oder einen ein Heteroatom enthaltenden Kohlenwasserstoff bedeutet, durch Umsetzung eines Nitriles der Formel R-CN, worin R die vorgenannte Bedeutung hat, mit einem Ammonium- oder Alkaliazid in einen polaren Lösungsmittel in Gegenwart eines Katalysators und bei einer Temperatur in der Nähe
    809837/0832
    des Siedepunktes des Lösungsmittels, dadurch gekennzeichnet , dass man das Nitril und das Azid in einem Amin mit einem pK, von 2 bis 6 und einem Siedepunkt von 100 bis 25O°C als Lösungsmittel und in Gegenwart eines Säureadditionssalzes des Amins als Katalysator umsetzt.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung eines 5-substatuierten Tetrazols der Formel
    R-C
    N N
    worin R einen Kohlenwasserstoffrest oder einen ein Heteroatom enthaltenden Kohlenwasserstoffrest bedeutet, durch Umsetzung eines Nitrils der Formel R-CN, worin R die vorgenannte Bedeutung hat, mit einem Ammonium- oder Alkaliazid in einem polaren Lösungsmittel in Gegenwart eines Katalysators und bei einer Temperatur in der Nähe des Siedepunktes des Lösungsmittels, dadurch gekennzeichnet, dass man das Nitril und das Azid in Morpholin als Lösungsmittel und in Gegenwart von Morpholinhydrochlorid als Katalysator umsetzt.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung von Tetrazolyl-Verbindungen der allgemeinen Formel
    809837/0832
    worin R ein Wasserstoffatom, einen Halogen- oder einen Trifluormethylsubstituenten bedeutet und η eine ganze Zahl von 1 bis 4 ist, durch Umsetzung eines Nitrils der allgemeinen Formel
    N-(CH2)n-CN
    worin R die vorgenannte Bedeutung hat, mit einem Alkalioder Ammoniumazid in einem polaren organischen Lösungsmittel in Gegenwart eines Katalysators und bei einer Temperatur in der Nähe des Siedepunktes des Lösungsmittels, dadurch gekennzeichnet , dass man das Nitril und das Azid in einem Amin mit einem pK, von 2 bis 6 und einem Siedepunkt von 100 bis 25O°C als Lösungsmittel und in Gegenwart eines Säureadditionssalzes des Amins als Katalysator umsetzt.
  4. 4. Verfahren zur Herstellung von Tetrazolyl-Verbindungen der allgemeinen Formel
    /N N
    N-(CH2)
    V N N
    worin R ein Wasserstoffatom, einen Halogen- oder einen Trifluormethylsubstituenten bedeutet und η eine ganze Zahl von 1 bis 4 ist, durch Umsetzung eines Nitrils der allgemeinen Formel
    800837/0832
    N-(CH2)n-
    CN
    worin R die vorgenannte Bedeutung hat, mit einem Alkalioder Ammoniumazid in einem polaren organischen Lösungsmittel in Gegenwart eines Katalysators und bei einer Temperatur in der Nähe des Siedepunktes des Lösungsmittels, dadurch gekennzeichnet , dass man das
    Nitril und das Azid in Morpholin als Lösungsmittel und in Gegenwart von Morpholinhydrochlorid als Katalysator umsetzt.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung von 5~[2-(4-Phenyl-1-piperazyl)-äthyl/tetrazol durch Umsetzung von 4-Phenyl-1-(2-cyanoäthyl) piperazin mit einem Alkali- oder Ammoniumazid in einem polaren Lösungsmittel in Gegenwart eines Katalysators
    und bei einer Temperatur in der Nähe des Siedepunktes
    des Lösungsmittels, dadurch gekennzeichnet , dass man das 4-Phenyl-1(2-cyanoäthyl)piperazin und das Azid in einem Amin mit einem pK, von 2 bis 6 und einem Siedepunkt von 100 bis 25O°C als Lösungsmittel und in Gegenwart eines Säureadditionssalzes des Amins als Katalysator umsetzt.
  6. 6. Verfahren zur Herstellung von 5-^2-(4-Phenyl-1-piperazyl) -äthyl/tetrazol durch Umsetzung von 4-Phenyl-1-(2-cyanoäthyl)-piperazin mit einem Alkali- oder Ammoniumazid in einem polaren Lösungsmittel in Gegenwart eines Katalysators und bei einer Temperatur in der Nähe des
    809837/0832
    Siedepunktes des Lösungsmittels, dadurch gekennzeichnet , dass man 4-Phenyl-i(2-cyanoäthyl)-piperazin und das Azid in Morpholin als Lösungsmittel in Gegenwart von Morpholinhydrochlorid als Katalysator umsetzt.
    809837/0832
DE2809798A 1977-03-11 1978-03-07 Verfahren zur Herstellung von 5-[w-(4-Phenyl-piperazino)-alkyl] -tetrazol-Verbindungen Expired DE2809798C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/776,619 US4097479A (en) 1977-03-11 1977-03-11 Synthesis of 5-substituted tetrazoles

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2809798A1 true DE2809798A1 (de) 1978-09-14
DE2809798B2 DE2809798B2 (de) 1979-12-13
DE2809798C3 DE2809798C3 (de) 1982-06-09

Family

ID=25107922

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2809798A Expired DE2809798C3 (de) 1977-03-11 1978-03-07 Verfahren zur Herstellung von 5-[w-(4-Phenyl-piperazino)-alkyl] -tetrazol-Verbindungen

Country Status (2)

Country Link
US (1) US4097479A (de)
DE (1) DE2809798C3 (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3634717A1 (de) * 1986-10-11 1988-04-14 Dynamit Nobel Ag Verfahren zur herstellung von 5-methyltetrazol
US4902687A (en) * 1989-03-27 1990-02-20 Eli Lilly And Company Excitatory amino acid receptor antagonists
GB0316546D0 (en) * 2003-07-15 2003-08-20 Novartis Ag Process for the manufacture of organic compounds
CN1304381C (zh) * 2004-07-09 2007-03-14 浙江工业大学 1,2,3,4-四氮唑类化合物的化学合成方法
KR101703055B1 (ko) 2015-04-20 2017-02-06 한국과학기술연구원 5-(2,6-디옥시-페닐)테트라졸 함유 폴리머, 이를 포함하는 막, 상기 막을 포함하는 전기 화학 장치 및 그 제조 방법

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL125448C (de) * 1964-03-19
US3499900A (en) * 1967-05-03 1970-03-10 Miles Lab Process for preparation of piperazyl alkyl derivatives of tetrazoles

Also Published As

Publication number Publication date
DE2809798C3 (de) 1982-06-09
DE2809798B2 (de) 1979-12-13
US4097479A (en) 1978-06-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2257711B2 (de) Verfahren zur Herstellung von mit einem Benzol-, Naphthalin- oder Pyridinring kondensierten Bis-(3-[indolyl] -furan-(2)-onen
DE2809798A1 (de) Verfahren zur herstellung von 5-substituierten tetrazolen
DE1965888A1 (de) Anilinderivate
DE934651C (de) Verfahren zur Herstellung von tetrasubstituierten Diaminoalkanen
DE2265242C2 (de) Verfahren zur Herstellung von tautomeren 4-Phenyl-1,3-dihydro-2H-1,5-benzodiazepin-2-thionen
EP0043024B1 (de) Verfahren zur Herstellung von 5-Aminoisoxazolen
EP0152598A1 (de) Cyanomethyl-(2-cyano-ethyl)-(3-hydroxy-propyl)-amin, seine Verwendung zur Herstellung von 1-(3-Hydroxy-propyl)-1,4-diazepan und 1,4 Bis-[3-(3,4,5-trimethoxy-benzoyloxy)-propyl]-diazepan
DE2618756A1 (de) Imidazolverbindungen und verfahren zu deren herstellung
EP0086450B1 (de) Substituierte Phenylpyrazolderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung, Arzneimittel auf Basis dieser Verbindungen, sowie deren Verwendung
EP0110116B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Keten-O,N-acetalen
DE3434553C2 (de)
AT299955B (de) Verfahren zur Herstellung von Benzodiazepinderivaten bzw. von Salzen heivon
AT236971B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzodiazepin-Derivaten
AT235279B (de) Verfahren zur Herstellung neuer 5-Nitrofurfuryliden-hydrazine
AT270621B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen (o-Aminoalkylaminophenyl)-(phenyl- bzw. pyridyl)-ketonen und ihren Oximen bzw. Iminen, sowie deren Salzen
AT332876B (de) Verfahren zur herstellung von neuen benzodiazepin-derivaten
DE1166782B (de) Verfahren zur Herstellung von substituierten aromatischen Dicarbonsaeureimiden und deren Salzen
AT243816B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Guanidinverbindungen
AT205976B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Nicotinsäurehydrazid-Derivaten
AT236389B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen N-substituierten heterocyclischen Verbindungen
AT243261B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Imidazolderivaten
DE2364105A1 (de) 1,4-disubstituierte piperazinderivate, deren salze, sowie ein verfahren zu ihrer herstellung
AT235282B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Β-Carbolinderivaten
AT216504B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Isoindolinderivaten
DE1545724C3 (de) Verfahren zur Herstellung von S-Phenyl^-dihydro-lH-M-benzodiazepin-2-onverb&#39;indungen

Legal Events

Date Code Title Description
OAP Request for examination filed
OD Request for examination
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8330 Complete renunciation