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DE2809764A1 - Mostpresse - Google Patents

Mostpresse

Info

Publication number
DE2809764A1
DE2809764A1 DE19782809764 DE2809764A DE2809764A1 DE 2809764 A1 DE2809764 A1 DE 2809764A1 DE 19782809764 DE19782809764 DE 19782809764 DE 2809764 A DE2809764 A DE 2809764A DE 2809764 A1 DE2809764 A1 DE 2809764A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
plunger
press according
cylinder
annular piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782809764
Other languages
English (en)
Inventor
Primo Melandri
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Diemme SpA
Original Assignee
Diemme SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Diemme SpA filed Critical Diemme SpA
Publication of DE2809764A1 publication Critical patent/DE2809764A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams
    • B30B9/06Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams co-operating with permeable casings or strainers
    • B30B9/062Extrusion presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

2809754
PATENTANWÄLTE u
DIETRICH LEWINSKY
H-NZ-JOACHIM HUBER
REINER PRIETSCH
MÖNCHEN 21
GOTTHARDSTR.81 7.März 1978
10.163-V/Ni
j Diemme S.p.A., Via Bedazzo - Zona Industriale, Lugo (Ravenna) Italien
11 Mostpresse "
Priorität: 7. März 1977, No 46 830 A/77, Italien
Die Erfindung betrifft eine Mostpresse mit einem perforierten Zylinder, einem darin angeordneten Preßkolben und einem Einfülltrichter.
Derzeit wird in der Weinindustrie das Entmosten und Pressen der gemahlenen oder entstielten Trauben mit Hilfe von Kolben- oder Schraubenpressen durchgeführt. Die Kolben oder Schrauben sind im Innern von perforierten Zylindern oder Sieben angeordnet, die mit dem Preßgut beschickt werden.
Beide Arten der derzeit gebräuchlichen Pressen weisen schwerwiegende Nachteile auf.
Bei Mostpreesen, die einen oder mehrere hintereinandergeschaltete Kolben besitzen, wird zwar ein sehr reiner Most erhalten, wie das für Horizontalpressen typisch ist, der Betrieb der Presse ist jedoch mit Unterbrechungen verbunden, was zu einer relativ niedri gen Produktionsrate führt.
Die Schraubenpressen ermöglichen zwar einen kontinuierlichen Betrieb und zeichnen sich durch hohe Produktionsraten aus, sie sind jedoch sehr teuer, besonders Platz beanspruchend, und weisen _2_
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eine komplizierte Konstruktionsweise, insbesondere was die eigentlichen Schrauben betrifft, auf»
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kolbenpresse der eingangs genannten Art zu schaffen, die sich durch einfachen
Aufbau, geringe Kosten, hohe Zuverlässigkeit auszeichnet und
die gleichzeitig in der Lage ist, in einem kontinuierlichen
Zyklus zu arbeiten. Dabei sollen eine Vormoststufe und eine Nachpreßstufe derart hintereinander geschaltet werden, daß in der
Vormoststufe ein mehrfacher Preßvorgang und in der Nachpreßstufe ein einmaliger Preßvorgang durchgeführt werden können.
Diese Aufgabe ist bei einer Mostpresse der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß der perforierte Zylinder aus einem Vormostsieb und einem dazu konzentrischen Nachpreßsieb besteht, daß das Vormostsieb des perforierten Zylinders einen größeren Querschnitt als das Nachpreßsieb aufweist, daß der Preßkolben im Innern des
Nachpreßsiebs geführt ist, daß im Vormostsieb des perforierten
Zylinders ein Ringkolben zwischen dem Kolbenhemd des Preßkolbens und der Wandung des perforierten Zylinders geführt ist und daß
der Einfülltrichter in des Vormostsieb des perforierten Zylinders führt.
Die Mostpresse gemäß der Erfindung gestattet es, die Vorteile
der Schraubenpressen, nämlich der kontinuierliche Betrieb und
die hohe Ausstoßrate, mit den Vorteilen der Kolbenpresse, nämlich das Erhalten von reinem rückstandsfreien Most, zu vereinen.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der
Vormostteil mit dem Nachpreßteil über ein kegelstumpfförmiges
perforiertes Übergangsstück verbunden, das als Ladekammer die Beladung des perforierten Zylinders von geringerem Querschnitt
(Nachpreßteil) ermöglicht.
In dem perforierten Zylinder, dem sogenannten Sieb, der den grös· seren Querschnitt aufweist (Vormostteil), ist ein Ringkolben angeordnet, dessen Kolbenkopf sich in zurückgezogenem Zustand
stromaufwärts in Bezug auf den Einfülltrichter befindet. ,_
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Dieser Ringkolben besitzt ein Kolbenhemd, das so lang ist, daß die MündungsÖffnung des Einfülltrichters geschlossen ist, wenn der Ringkolben vollständig ausgefahren ist. Der Ringkolben liegt während seines Hubes zwischen dem Sieb von größerem Durchmesser und dem Kolbenhemd eines hierzu koaxialen Kolbens, der sich inner halb des Siebes von geringerem Durchmesser befindet und dort gleitet.
Schließlich ist am Ende des Siebes mit großem Durchmesser ein Schwenkverschluß angeordnet, dessen öffnungs- und Schließgrad einstellbar ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand des in den Figuren schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt:
Figur 1 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung nach der Erfindung
Figur 2 ν einen Schnitt .längs der Schnittlinie H-II der Figur 1
Figur 3 einen Schnitt längs der Schnittlinie IH-III der Figur 1.
Figur 1 zeigt einen perforierten Zylinder oder ein Sieb, das gegen die Waagerechte geneigt ist und in einem Gehäuse 1 angeordnet ist. Das letztere wird über einen drehbaren Rahmen 4 durch Hinterräder 2 und Vorderräder 3 getragen.
Das Sieb besteht im wesentlichen aus zwei Bereichen unterschiedlichen Querschnitts, wobei der Bereich mit dem größeren Querschnitt , nämlich der in Bewegungsrichtung des Preßgutes hinten gelegene Teil, ein Vormostsieb 6 darstellt.
Dieses Vormostsieb 6 ist mit Hilfe eines kegelstumpfförmigen Übergangsstücks 7 mit einem Nachpreßsieb 8, das im vorderen -4-
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Teil der Presse angeordnet ist, verbunden. Der Durchmesser des Nachpreßsiebes ist - wie in Figur 1 leicht zu erkennen ist kleiner als der Durchmesser des Vormostsiebes 6. Das Vormostsieb 6 ist von einem Mantel 19 umgeben, der in seinem unteren Bereich über eine Auslaßöffnung Ik mit einem Sammeltank 13 verbunden ist. Der Mantel 19 und das Vormostsieb 6 sind rückseitig mit einer Platte 22, von der Zuganker 23 ausgehen, abgeschlossen. Die rückwärtigen Teile der Zuganker 23 sind mit Abstandsstücken 24 versehen, die mit einer Zwischenplatte 18 verbunden sind, die das kegelstumpfförmige Übergangsstück 7 vom Nachpreßsieb 8 trennt.
Bei gemeinsamer Betrachtung der Figuren 1 und 3 ist ersichtlich, daß das Nachpreßsieb 8 zumindest in seinem zentralen und in seinem unteren Bereich von einer Sammelrinne 29 umgeben ist, die über mindestens eine Auslaßöffnung 16 an einen Sammeltank 15 angeschlossen 1st. Die vordere Sammelrinne 15 und die hintere Sammelrinne 13 sind durch eine entfernbare Trennwand 17, die an der Zwischenplatte 18 befestigt ist, getrennt.
Die Zuganker 23 erstrecken sich seitlich am Nachpreßsieb 8 bis in den Frontteil der Presse, wo sie mit einer Abschlußplatte 26 •verbunden sind. Ein Auslaßteil 25 zweigt von dieser Platte in ;Richtung des.Preßsiebes 8 ab. Die Auslaßöffnung wird mit Hilfe !eines Schwenkverschlusses 27 teilweise geöffnet, vollständig :geöffnet oder geschlossen. Der Verschluß 27 ist an der Platte 26 j angelenkt und ist in seinem zentralen Bereich mit der Kolbenstang !eines hydraulischen ZweiwegWcolbenzylindersystems 28 verbunden, dessen Gehäuse am Auslaßteil 25 angelenkt ist.
J Der obere Teil des Gehäuses 1 trägt einen Einfülltrichter 5, des- ;sen untere Auslaßöffnung in den Innenraum des Vormostsiebes 6 j führt. Ein konischer Rohrstutzen 20 geht von der Innenfläche der [Platte 22 aus und trägt an seinem freien Ende eine hydraulische 'Zweiwegekolbenzylindereinheit 21, an deren Kolbenstange endseitlg ■ein Zylinderkopf 30 befestigt ist.
Figur 1 zeigt die Zweiwegekolbenzylindereinheit 21 mit vollständi eingezogener Kolbenstange. Es 1st ersichtlich, daß das Kolbenhemd
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a O fi Ct *? Π / 1W W «F T^ W *T ' "
31, das von dem Kolbenkopf 30 ausgeht, sich bis in denjenigen Bereich des VormostSiebes 6 erstreckt, der unmittelbar stromaufwärts in Bezug auf die Mündungsöffnung 50 des Einfülltrichters 5
! liegt. In diesem Bereich unmittelbar stromaufwärts in Bezug auf die Mündungsöffnung 50 ist zwischen dem freien Ende des Kolbenhemds 31 und dem Vormostsieb 6 ein Ringkolben 9 angeordnet, der
mit den Kolbenstangen von zwei sich gegenüberliegenden hydrauli- ! sehen Zweiwegekolbenzylindereinheiten 12 verbunden ist. Die Einheiten 12 sind seitlich angeordnet und sind mit ihrem Gehäuse an der Platte 22 befestigt. Zwei konzentrische zylindrische Kolbenhemden 10 gehen vom Innenumfang und vom Außenumfang des Ringkolbens 9 aus und sind in dem durch das Kolbenhemd 31 des Kolbens 30 und das Vormostsieb gebildeten Ringraum eingeschlossen. Die Zweiwegekolbenzylindereinheiten 12 sitzen in dem ringförmigen Zwischenraum, der durch die beiden konzentrischen Kolbenhemden des Ringkolbens 9 gebildet wird.
Schließlich sind - obwohl dies aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt ist - die Kolbenzylindereinheiten 21 und 28 und/die beiden seitlichen Hydraulikkolben 12 mit einem hydraulischen Leistungsgenerator verbunden, der mit Verteilern, einstell baren Zeitmessern und einem einstellbaren Zähler ausgerüstet ist, um die Zahl der Kolbenhübe des ringförmigen Vormostkolbens 9 auszuwählen. Der Einfülltrichter 5 ist mit Fühlern und Schaltern ver sehen, die den maximalen Füllstand des Trichters und den minimalen Füllstand des Trichters anzeigen. Diese Schalter sind aus Gründen der Übersichtlichkeit ebenfalls nicht dargestellt.
Die Mostpresse arbeitet wie folgt:
Unter Bezug auf die. in Figur 1 dargestellte Arbeitsposition am Beginn eines Arbeitszyklus wird die Mostpresse hinsichtlich des gewünschten Druckes in der Vormoststufe und der Nachpreßstufe, d.h. hinsichtlich des Druckes im Sieb 6 und im Preßsieb 8, eingestellt. Die gequetschten oder entstielten Trauben werden in den Einfülltrichter 5 und von dort über die Mündungsöffnung 50 in den
ringförmigen Innenraum gebracht, der durch das Vormostsieb 6 und den hinteren Teil des Kolbenhemdes 31 dee Preßkolbens 30 _g_
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begrenzt wird. Beim Beginn des Arbeitszyklus ist folglich der Ringkolben 9 vollständig zurückgezogen, so daß seine Vorderseite etwas stromaufwärts in Bezug auf die Mündungsöffnung 50 liegt, während der Kolben 30 vollkommen ausgefahren ist.
Zu einem gewissen Zeitpunkt wird der Ringkolben nach vorne geschoben, so daß er die Maische, die in den Ringraum aufgenommen wurde, in Richtung auf das vordere Ende der Maschine drückt. Während seines Hubes schließt das äußere Kolbenhemd 10 des Ringkolbens 9 die Mündungsöffnung 50, während die Vorderfront des Kolbens die Maische auspresst, die sich in dem ringförmigen Raum befindet, der durch die Vorderfront des Ringkolbens 9, die Innenwandung des Siebes 6 und das kegelstumpfförmige Übergangsstück 7 sowie durch die Außenfläche des Kolbenhemds 31 des Kolbens 30 begrenzt wird.
Der Arbeitsdruck ist normalerweise 3 kg/cm . Er kann jedoch entsprechend den Eigenschaften der Maische geändert werden.
Die Zeit des Kolbenvorschubes 9 wird ermittelt, so daß für die gesamte vorgesehene Zeit, die gewählt werden kann, der Druck konstant bleibt. Dieser konstante Arbeitsdruck wird durch eine Pumpe mit variablem Durchsatz gewährleistet, durch die die beiden sich gegenüberliegenden Kolbenzylinder 12 beaufschlagt werden. Diese Pumpe ist mit einem Druckregelventil ausgerüstet, um den Durchsatz in die Hydraulikkolben 12 zu regeln. Nach der voreingestellten Zeit schaltet der Zeitmesser für den Ringkolben 9 um und liefert an den Hydraulikgenerator ein Signal, durch das dieser veranlaßt wird, den Ringkolben 9 rasch zurückzuziehen.
Da zu diesem Zeitpunkt der Kolben 3 noch in seiner vollkommen ausgefahrenen Position ist, kann der entstehende Ringraum erneut mit Maische durch die Mündungsöffnung 50 gefüllt werden.
Unmittelbar danach findet ein neuer Vormostvorgang dadurch statt, daß der Ringkolben 9 die neu eingefüllte Maische gegen die bereits vorgepresste Maische drückt. Wiederum wird wie bereits ©rwähnt der Arbeitsdruck für die gesamte Arbeitsperiode des Ringkolbens 9.„ -J?~
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konstant gehalten. Während des Auspressens fließt der Most, der ! die gepresste Maische verläßt, durch die Löcher oder Schlitze des Vormostsiebes 6 in den Zwischenraum zwischen dem Sieb 6 und dem Mantel 19.
ι ;
j Der Most, der nach außen fließt, wird durch den Mantel 19 gesam- : melt und nach unten geleitet, bis er den Sammeltank 13 erreicht und von dort über die Auslaßöffnung 14 abgezogen werden kann.
' Nach einer bestimmten Anzahl von Vormostschritten - diese Zahl
', wird von einem Zähler bestimmt - verbleibt der Ringkolben 9 in j seiner ausgefahrenen Position, um die Maische komprimiert zu hal-. ten, während der Kolben 30, gesteuert durch ein entsprechendes ' Signal, rasch zurückgezogen wird. Wenn das Frontende des Kolbens : 30 in die Nähe des kegelstumpfförmigen Übergangsstückes 7 kommt, ι wird die Maische, die konstant durch den Ringkolben 9 unter Druck ; gehalten wird, in das Nachpreßsieb 8 eingeführt, und zwar durch j den Raum, der durch den Kolben 30 und das kegelstumpfförmige j Übergangsstück 7 gebildet wird.
I Dank der Hydraulikpumpe mit veränderlichem Durchsatz wird selbst I beim Übergang der gepressten Maische aus dem Vormostsieb 6 in das ιNachpreßsieb 8 die Maische stets unter dem Arbeitsdruck gehalten,; : auf den sie zuvor gebracht wurde.
!Der konstante Druck des Ringkolbens 9, die Form des kegelstumpf-Iförmigen Übergangsstückes 7 und die Form der umfänglichen Kante ■ Ides Kolbens 30 tragen dazu bei, die Maische zu zerbröckeln und ; umzuschichten, so daß der nachfolgende Preßschritt erleichtert und vervollständigt wird. Dies erklärt sich daraus, daß eventuelle j Einschlüsse von Flüssigkeit in Taschen, die während der Vormoststufe entstehen, aufgebrochen werden. Dadurch kann die eingeschlossene Flüssigkeit leicht gewonnen werden, was bei fehlender Umschichtung des Preßgutes in der darauffolgenden Nachpreßstufe nicht oder nur sehr schwiettg möglich wäre.
Nach dem Einfüllen des Preßgutes in das Nachpreßsieb 8 wird die Zweiwegekolbenzylindereinheit 21 durch einen Schalter in -8-
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in Betrieb gesetzt, wonach sich der Kolben 30 langsam in Richtung auf das Auslaßende 25 zu bewegt. Gleichzeitig wird der Zeitmesser und Zähler des Ringkolbens 9 auf Null gestellt, wobei gleichzeitig der Ringkolben 9 rasch zurückgezogen wird und einen neuen VormostVorgang beginnt. Der Preßkolben 30 führt die Nachpressung in einer vorwählbaren Zeit aus, nach deren Ablauf er rasch zurück gezogen wird, um neue vorgemostete Maische aufzunehmen.
Der Arbeitsdruck innerhalb des Nachpreßsiebs 8 wird durch die Stellung des Verschlusses 27 relativ zu der Auslaßöffnung des Teils 25 bestimmt.
Von nun an wiederholen sich die einzelnen Arbeltsschritte in der bereits beschriebenen Art und Weise.
Wie bereits erwähnt, findet die Bewegung des Kolbens 30 während einer vorgewählten Zeit statt, die zwischen einem Maximal- und einem Minimalwert liegt. Wenn die für den Preßvorgang benötigte Zeit die Maximalzeit überschreitet, was darauf hinweist, daß die Säule des gepreßten Materials zu lang ist, wird die pneumatische Steuerung der Presse so eingestellt, daß beim nächsten Arbeitshub i der Kolben sich mit einer größeren Geschwindigkeit bewegt und j einen größeren Hub ausführt, wodurch die Länge der Peeßgutsäule Verringert wird.
jWenn dagegen die Preßzeit das Zeitminimum der voreingestellten !Zeitdauer unterschreitet, was andeutet, daß die Preßgut säule zu j kurz 1st, wird der Hydraulikkreis der Presse so eingestellt, daß jder nächste Hub langsamer ausgeführt wird, wodurch sich die Preßgutsäule verringert. Wenn es nicht möglich ist, den nötigen Preßdruck selbst bei maximaler Länge der Preßgutsäule zu erreichen, wird der Verschluß 27 automatisch geschlossen.
jDer beschriebene Arbeitsablauf erfolgt vollständig automatisch, 'üie Presse ist jedoch mit geeigneten Steuermitteln versehen, um ,die Betriebsschritte auch manuell steuern zu können.
Der Vormostschritt und der Nachprefischritt stehen in zeitlicher _q
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Beziehung zueinander. Beide Schritte sind jedoch arbeitsmäßig j unabhängig. Dies ist ein klarer Vorteil, da der Vormost- und der ! Nachpreßschritt, welche Schritte völlig unterschiedliche Betriebs '. weisen erfordern, voneinander unabhängig und getrennt ausgeführt ;
ι !
■ werden können. i
. Der Most, der das Nachpreßsieb 8 verläßt, wird in dem Behälter 15i gesammelt, von dem aus er durch die Öffnung 16 entnommen werden kann. j
I Da jedoch die Trennwand 17 abnehmbar ist, kann - falls gewünscht -j die aus dem Nachpreßsieb 8 kommende Flüssigkeit mit der aus dem j Vormost sieb 6 kommenden Flüssigkeit gemischt werden, wonach die S Mischung durch die Öffnung I1J entnommen werden kann.
Da ferner die Länge der Preßgutsäule im Nachpreßsieb 8 und die Stellung des Verschlusses 27 durch dieselbe Hydraulikgeneratoreinheit eingestellt werden, erfolgt die Pressung bei im wesentlichen konstantem Druck.
Schließlich stoppt der Schalter, der auf das obere Füllniveau in dem Trichter 5 anspricht, die weitere Zufuhr von gequetschten oder entstielten Trauben in den Trichter 5, um zu verhindern, daß die Trauben über den oberen Rand des Trichters fallen. Der im Einfülltrichter vorgesehene Schalter für minimalen Füllstand setzt die Presse still, wenn der Materialnachschub nicht ausreichend 1st, um das Sieb 6 ausreichend zu füllen.
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L e
e r s e ι t e

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    r 1.j Mostpresse mit einem perforierten Zylinder, einem darin ange- \_y ordneten Preßkolben sowie einem Einfülltrichter, dadurch gekennzeichnet, daß der perforierte Zylinder aus einem Vormost sieb (6) und einem dazu konzentrischen Nachpreßsieb (8) besteht, daß das Vormostsieb (6) des perforierten Zylinders einen größeren Querschnitt als das Nachpreßsieb (8) aufweist, daß der Preßkolben (30) im Innern des Nachpreßsiebes (8) geführt ist, daß im Vormostsieb (6) ein Ringkolben (9) zwischen dem Kolbenhemd (31) des Preßkolbens (30) und der Wandung des Vormostsiebes (6) geführt ist und daß der Einfülltrichter (5) in das Vormostsieb (6) mündet.
    2. Mostpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vormostsieb (6) mit dem Nachpreßsieb (8) durch ein kegelst ump ff örmiges, perforiertes Übergangsstück (7) verbunden ist.
    3. Mostpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kolbenhemd des Ringkolbens (9) aus zwei konzentrischen zylindrischen Wandungen (10) besteht, zwischen denen zwei Hydraulikzylinder (12) seitlich und symmetrisch angeordnet sind, wobei die Enden der Hydraulikzylinder (12) mit dem Kopf des Ringkolbens (9) verbunden sind, und daß die Hydraulikzylinder (12) von einer Platte (22) getragen sinds die das Vormostsieb (8) endseitig verschließt.
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    H. Mostpresse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß vom zentralen Teil der Platte (22) ein zu dem Ringkolben (9) konzentrischer Träger (20) ausgeht, an dessen Ende das Gehäuse einer Zweiwegekolbenzylindereinheit (21) befestigt ist, deren Kolbenstange den Preßkolben (30) trägt.
    5. Mostpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei vorgeschobenem Ringkolben (9) die Mündungsöffnung (50) des Einfülltrichters (5) durch das Kolbenhemd des Ringkolbens (9) verschlossen ist.
    6. Mostpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei zurückgezogenem Ringkolben (9) der Kolbenkopf des Ringkolbens (9) stromaufwärts in Bezug auf die Mündungsöffnung (50) des Einfülltrichters (5) liegt.
    7. Mostpresse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei zurückgezogenem Preßkolben (30) der Kopf des Preßkolbens (30) ; etwas stromaufwärts in Bezug auf das kegelstumpfförmige über- ; gangsstück (7) liegt.
    8. Mostpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hydraulikgenerator für die Hydraulikzylinder (12) des Ring- : kolbens (9), für die Zweiwegekolbenzylindereinheit (21) des Preßkolbens 30 und für einen einen am Auslaßende des Nachpreß- ; Siebes (8) angeordneten Verschluß (25) betätigenden Kolben- \ zylinder (28) vorhanden ist, welcher Hydraulikgenerator eine Pumpe mit variabler Durchflußmenge mit einem Druckventil ent- ; hält, um den Mostvorgang mit konstantem Druck auszuführen. ',
    9. Mostpresse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß im
    Hydraulikkreis der Hydraulikzylinder (12) des Ringkolbens (9) ein einstellbarer Zeitmesser und ein einstellbarer Zähler vorgesehen sind, durch die die Mostzeit und die Anzahl der aufeinanderfolgenden Mostschritte geregelt werden.
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    -28097B4
    10. Mostpresse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Hydraulikkreis der den Preßkolben (30) betätigenden Kolbenzylindereinheit (21) ein einstellbarer Zeitmesser mit einer Einstellung für maximale und minimale Zeiten vorgesehen ist. durch den der Hub des Preßkolbens (30) und somit die Länge der Preßgutsäule im Innern des Nachpreßsiebes (8) im Zusammenwirken mit der Betätigung des Verschlusses (27) bestimmt wird, so daß das Pressen mit konstantem Druck erfolgt.
    11. Mostpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fühler für maximalen und minimalen Füllstand des Einfülltrichters (5) vorgesehen ist, durch den einerseits die Presse gestoppt wird, wenn der Nachschub an Früchten zu gering ist, und durch den andererseits der Nachschub an Früchten gestoppt wird, wenn er zu stark ist.
    009837/0819
DE19782809764 1977-03-07 1978-03-07 Mostpresse Withdrawn DE2809764A1 (de)

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