DE2809058A1 - Verfahren zur herstellung von 3-(thiomethyl)cephalosporinen - Google Patents
Verfahren zur herstellung von 3-(thiomethyl)cephalosporinenInfo
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Description
PFENNING-MAAS
MElNIG-LEMKE-SPOTT
SCHLEISSHEIMERSTR. 299
eOOO MÜNCHEN 40
X-4902A
Eli Lilly and Company, Indianapolis, Indiana, V.St.A.
809837/0707
PFENNINQ-MAAS
MEINIG - LEMKE - SPOTT
SCHLEISSHEIMEHSTR. 299 -Iv- 2909058
MEINIG - LEMKE - SPOTT
SCHLEISSHEIMEHSTR. 299 -Iv- 2909058
8000 MÜNCHEN 40 2^
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von 3-(Thiomethyl)cephalosporinen durch Austausch der in Stellung
3 einer entsprechenden Cephalosporansäure vorhandenen Acetoxygruppe durch ein Schwefelnukleophil in einem organischen
Lösungsmittel unter praktisch wasserfreien Bedingungen.
Der Austausch der Acetoxygruppe eines Cephalosporins durch ein Schwefelnukleophil ist eine bekannte Reaktion, und hierzu
wird beispielsweise auf ÜS-PS 3 278 531 verwiesen. Darin sowie in anderen Publikationen, beispielsweise in J. Chem.
Soc. 1965, 5015, wird angegeben, daß diese Reaktion nur in einem wäßrigen Medium abläuft. In der Praxis werden solche
Austauschreaktionen unter Verwendung eines Salzes der Cephalo-. sporansäure in Wasser zusammen mit dem jeweiligen Schwefelnukleophil
oder einem Salz hiervon bei pH-Werten von 5 bis durchgeführt. Durch die für diese Umsetzung erforderliche Kombination
aus wäßrigem Medium, erhöhter Temperatur (35 bis 7O0C) und nahezu neutralem bis basischem pH-Wert wird der Cephalosporinkern
im allgemeinen stark angegriffen, so daß die hiernach erhaltenen Produkte in der Regel aufwendigen Reinigungsoperationen
unterzogen werden müssen. Versucht man diese Austauschreaktion an Cephalosporansäuren in Wasser bei niedrigeren pH-Werten
(nämlich pH-Werten von 2 bis 3) durchzuführen, dann entstehen hierdurch in einer Nebenreaktion ziemliche Mengen an
Lacton, wodurch sich die Ausbeute des gewünschten Produkts ziemlich stark erniedrigt.
Es wurde nun gefunden, daß sich die Acetoxygruppe und andere 3-Acyloxygruppen von Cephalosporansäuren durch Schwefelnukleophile
in organischen Lösungsmitteln unter praktisch wasserfreien Bedingungen austauschen lassen. Reaktionen unter diesen
Bedingungen werden nicht durch eine Lactonbildung erschwert,
809837/0707
as
wobei die Ausbeuten im allgemeinen höher sind und die Produkte normalerweise leichter isoliert werden können. Einige Reaktionsprodukte
fallen spontan aus dem Reaktionsgemisch aus. Das vorliegende Verfahren ist allgemeiner Natur, und es läßt
sich daher praktisch auf jedes Schwefelnukleophil und jede Cephalosporansäure anwenden.
Nachdem die eingangs erläuterten bekannten Austauschverfahren über eine Reihe von Nachteilen verfügen, hat sich die Erfindung
die Aufgabe gestellt, ein neues Verfahren zur Herstellung von 3-(Thiomethyl)cephalosporxnen zu schaffen, das diese Nachteile
nicht kennt.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch ein Verfahren
zur Herstellung von 3-(Thiomethyl)cephalosporxnen der Formel I
Ra-
}—k J-CH.
SR
13
13
xn der R Reste der Formeln
xn der R Reste der Formeln
I !
-ο-
809837/0 707
— 5 —
C -C Alkyl,
—χ
oder
-N-
ο, ι oder 2
-C
bedeutet,
R Wasserstoff oder Methoxy ist und
R Phthalimido, Succinimido, einen Rest der Formel
-Pl^ Ji- XCH
CH
wobei L Wasserstoff oder Nitrose ist, oder einen Rest der Formel
3 "
R-C-NH-
bedeutet,
wobei R folgende Bedeutungen hat:
(1) Wasserstoff,
(2) C^-C6 Alkyl,
(3) -CH2—(C1-C3 Chloralkyl),
(4) -CH2—(C1-C3 Fluoralkyl),
(5) C1-C4 Cyanoalkyl,
(6) ci~C4 Hydroxyalkyl,
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(7) p-Nitrobenzyloxy,
(8) t-Butoxy,
(9) (2,2,2-Trichlorethoxy),
(10) geschütztes 4-Amino-4-carboxybutyl
der Formel
R12O-C-CH- (CH0K-CH - ,
A1 2
1 12
worin A geschütztes Amino ist und R Wasserstoff oder C1-C. Alkyl darstellt,
(11) 4-OXO-4-carboxybutyl;
(12) 3-Carboxypropyl;
(13) ein Rest der Formel
a1
worin die Substituenten a und a unab- , hängig voneinander jeweils Wasserstoff,
C1-C4 Alkyl, C1-C4 Alkoxy, Halogen, Hydroxy
oder A1CH2- bedeuten, wobei A die oben angegebene Bedeutung hat und
geschütztes Amino ist, Z Sauerstoff oder Schwefel bedeutet und m für 0 oder 1 steht;
(14) ein Rest der Formel
P-CH-
Q worin P für
809837/0707
(a) 2-ThIenyl,
(b) 3-Thienyl oder
(c) Phenyl der Formel
a1
steht, wobei a und a die oben angegebenen Bedeutungen haben, und
worin Q für
(a) Hydroxy,
(b) Formyloxy,
(c) Acetoxy,
"
(d) Carboxy der Formel -C-O-A ,
wobei A Diphenylmethyl, p-Nitrobenzy1,
Benzyl, 2,2,2-Trichlorethyl, t-Butyl
oder p-Methoxybenzyl bedeutet;
(e) (Alkalioxysulfonyl),
(f) geschütztes Amino,
(g) acyliertes Amino der Formel
-NH-C-T
steht, wobei T Amino,
NH R7 ο
■ι ·
R7O
-N—C-CH=CHR3,
-N—C-CH=CHR3,
(X
809837/0707 r1°
oder
Hw> oder 3
darstellt, worin R Wasserstoff oder
C1-C3 Alkyl ist, R Phenyl, Halogenphenyl,
Furyl, Monomethylamino, Dimethylamino,
Monoethylamino, Diethylamino, Methylethylamino, Propylamino,
Dipropylamino, Diisopropylamino, Phenyl-
9 ammo oder Diphenylamino bedeutet, R Wasserstoff, <1.-C. Alkyl oder Phenyl
ist, R10 für Wasserstoff, C-C- Alkyl
11
oder Methylsulfonyl steht und R1 Ethylen,
Trimethylen oder Vinylen darstellt,
(15) ein Rest der Formel
ι ο I
N-OH, -OCH,, -OCCH, !
P'-C-C- ,
ο !
worin der Substituent P1 dem oben angegebenen
Substituenten P entspricht, für geschütztes 2-Amino-4-thiazolyl oder 2-Furyl steht,
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(16) ein Rest der Formel V-n2
worin V für -CP-. oder -CH9-X steht,
wobei X Wasserstoff, Methyl, CF3, CN oder N3 ist und η für 0, 1 oder 2
steht, oder
(17) ein Rest der Formel Y-CH-, worin Y für
2-Thienyl,
3-Thienyl,
2-FuryI,
2-Oxazolyl,
2-Thiazolyl,
1-Tetrazolyl,
1-Benzotrxazolyl,
2-Oxazolylthio,
2-Thiazolylthio,
1,2,3-Triazol-5-ylthio,
1,3,4-Triazol-2-ylthio,
1,3,4-Thiadiazol-2-ylthio,
geschütztes 5-Amino-1,3,4-thiadiazol-2-ylthio,
5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-ylthio,
1,2,4-Thiadiazol-5-ylthio,
3-Methyl-1,2,4-thiadiazol-5--ylthio,
1,2,5-Thiadiazol-3-ylthio, 1,3,4-Oxadiazol-2-ylthio,
5-Methyl-1,3,4-oxadiazol-2-ylthio, 1-Methyl-5-tetrazolylthio,
Pyridylthio,
4-Cyano-1,2,3-triazol-1-yl, 3-Cyano-1,2,4-triazol-1-yl oder
geschütztes 2-Amino-4-thiazolyl
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steht,
4
die Substituenten R unabhängig voneinander
die Substituenten R unabhängig voneinander
Wasserstoff, C1-C4 Alkyl,
C3-C3 Alkenyl, Cyclohexyl oder
Phenyl
bedeuten,
die Substituenten R unabhängig voneinander C,-C. Alkyl, C^-C. Alkoxy, Halogen, Hydroxy,
Nitro, Cyano, Methansulfonamido oder Trifluormethyl sind und
der Substituent R einen Rest bedeutet, der zusammen mit der Gruppierung
•"-N*\
-C einen unsubstituierten oder substituierten fünf- oder sechsgliedrigen heteroaromatischen
Ring mit insgesamt 1 bis 4 Heteroatomen folgender Kombinationen darstellt:
1 Stickstoffatom und 0 oder 1 Sauerstoff
oder Schwefelatome,
2 Stickstoffatome und 0 oder 1 Sauerstoff
oder Schwefelatome,
3 Stickstoffatome und 0 oder 1 Sauerstoff
atom, oder
4 Stickstoffatome,
wobei alle anderen Ringatome Kohlenstoffatome
sind, oder
der Substituent R einen Rest darstellt, der zusammen mit der Gruppierung _ r ^
2-Benzimidazolyl, 2-Benzothiazolyl, 2-Benzoxazolyl
oder einen Rest der Formel
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§ —
22.
ϊ=Κ
ergibt,
dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Formel II
II
0OH
1 2
worin R und R die oben angegebenen Bedeutungen haben, und
R für
C1-C3 Alkyl, C4-C, Cycloalkyl,
Amino,
Mono- oder Di (C. -C_ alkyl)amino
-C = CH- \ .·—OH
OCH
-C =: CH-
OH
oder
_/—\#_oso
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steht, mit einem Schwefelnukleophil der Formel III
R13H3-R14 Hl ,
worin R die oben angegebene Bedeutung hat und R entweder
1 3
Wasserstoff ist oder, falls R eine Methylenammiumgruppe
Wasserstoff ist oder, falls R eine Methylenammiumgruppe
13
bedeutet, zusammen mit dem Substituenten R einen Thioharnstoff bildet,
in. einem organischen Lösungsmittel unter praktisch wasserfreien
Bedingungen umsetzt.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltenen Verbindungen sind antibakteriell wirksam. Eine Reihe dieser Verbindungen
eignet sich ferner auch als Zwischenprodukte zur Herstellung anderer Cephalosporine* die ebenfalls wiederum antibakteriell
wirken- Im einzelnen wird hierzu auf OS-PS 3 932
verwiesen.
Die oben gemachte Angabe Alkyl bezieht sich sowohl auf ge—
radkettlge als auch auf verzweigtkettlge Älkylgruppen. Bei
der Definition des Substituenten R werden unter Cr-C- Alkyl
It D
Gruppen verstanden, wie Methyl, Ethyl, Propylr Isopropyl, Butyl,
s—Butylf Amylr Isoamyl, Hexyl oder 2,3-Bimethylbutyl. Unter
-CH0-(C1-C--Chloralkyl) und -CH -(C1-C--Fluoralkyiiwerden Gruppen
verstanden, wie Chlorethyl, Fluorethyl, 2-Chlorethylr
2-Chlorpropylr 3-Fluorpropyl oder 4-Chlorbutyl. Die Angabe
Cj-C^-Cyanoalkyl bezieht sich auf Gruppenr wie CyanomethyL,,.
2-Cyanoethylj. 3-Cyanopropyl oder 2-Cyanopropyl. Unter C^-C^-
Hydroxyalkyl werden Gruppen verstanden, wie Hydroxymethyl, 2—
Hydroxyethyl, 3-Hydroxypropyl oder 2-Hydroxypropyl.,
28Q90S8
Sowohl beim 3-(Äcyloxymethyl)cephalosporin der Formel II
als auch beim Schwefelnukleophil sind die Aminogruppen zweckmäßigerweise
geschützt. Wie sich Aminogruppen schützen lassen, ist bekannt. Im einzelnen wird hierzu auf Protective
Groups In Organic Chemistry von J. T. W. Mcömie (Plenum Press, London und New York, 1973) verwiesen. Im allgemeinen
wird eine Äminogruppe so geschützt, daß sich die Schutzgruppe wieder entfernen läßt. Dies ist jedoch nicht unbedingt erforderlich.
So läßt sich beispielsweise ein 7-Äcylamidorest
der Formel
O 0 I
η « « ί R Q-C-CH-(CH,>--CH9-C-KH-
Ii ^ ^ ^ I
A ■
erst später vom Cephalosporin abspalten. Geeignete Schutzgruppen
für diesen Rest sind C^-C, Alkanoyl, C^-C, Chloralkanoyljr
C,-C. Fluoralkanoyl, Benzoyl oder substituiertes
Benzoyl. Beispiele für C2-C. Älkanoyl sind Acetyl, Propionyl
oder Butyryl. Beispiele für C--C* Chloralkanoyl oder C3-C.
Fluoralkanoyl sind 3-Chlorpropionyi oder 3-Fluorpropionyl.
Unter substituiertem Benzoyl werden beispielsweise halogen— substituierte Benzoy!gruppen verstanden, wie 4-Chlorbenzoyl,
4-Brombenzoyl oder 2,4—Dichlorbenzoyl. Solche Gruppen lassen
sich auch zum Schutz von Aminogruppen an anderen Stellen im 3- (Äcyloxymethyl) cephalosporin sowie im Schwefelnukleopliil
verwenden. Möchte man später jedoch wieder eine freie Amino—
gruppe haben, dann soll sich die hierdurch erhaltene Schutzgruppe nach Erfüllung ihrer Funktion leicht entfernen lassen.
Diesbezüglich wird auf das oben bereits genannte Bucii Protective
Groups In Organic Chemistry von J. Ψ. W. McQraie (Plenum Press,
London und New York, 1973, verwiesen. Beispiele für leicht entfernbare
Schutzgruppen sind Benzyloxycarbonyl, p-Mitroberazyi—
oxycarhonyl, 2,2,2-Trichlorethoxycarbonyl, fc-Butoxycarbonyl,
p-Methoxybenzyloxycarbonyi oder Diphenylmetlioxycarboiiyl. Die
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Aminogruppe der Formel
R12O-C-CH-(CH0),-CH0-C-NH-
A1
läßt sich ferner auch wie in BE-PS 771 694 beschrieben schützen.
Die Angabe Halogen bezieht sich vorliegend auf Fluor, Chlor, Brom oder Jod. Unter C1-C4 Alkoxy werden beispielsweise Methoxy,
Ethoxy, Isopropoxy oder n-Butoxy verstanden. Die Angabe Alkali bezieht sich vorzugsweise auf Natrium, Kalium und
Lithium.
Lithium.
3 " 3
Einzelbeispiele für Reste der Formel R -C-NH- , worin R
irgendeinen der eingangs unter (1) bis (12) genannten Reste
bedeutet, sind Formamido, Acetamido, Propionamido, Butyramido, alpha-Methylpropionamido, Valeramido, alpha-Methylbutyramido, Trimethylacetamido, Hexanamido, Heptanamido, 3-Chlorpropionamido, 3-Chlorbutyramido, 4-Fluorbutyramido, 5-Chlorvaleramido, Cyanoacetamido, 2-Cyanopropionamido, 3-Cyanopropionamido, 4-Cyanobutyramido, Hydroxyacetamido, 2-Hydroxypropionamido, 3-Hydroxybutyramido, p-Nitrobenzyloxycarbonylamino, t-Butoxycarbonylamino, (2,2,2-Trichlorethoxy)carbonylamino,
5-(2,5-Dichlorbenzamido)-5-carboxyvaleramido, 5-Acetamido-5-carboxyvaleramido, 5-Carbomethoxy-5-(2,4-dichlorbenzamido)valeramido, 5-Carbo-n-butoxy-5-(2,4-dichlorbenzamido)valeramido,
5-Carboxy-5-(2,4-dichlorbenzamido)valeramido, 5-(p-Chlorbenzamido)-5-carboxyvaleramido, S-Propionamido-S-carboxyvaleramido, 5- (3-Chlorpropio.namido) -5-carboxyvaleramido, 5-Benzamido-5-carboxyvaleramido, 5-Oxo-5-carboxyvaleramido oder 4-Carboxybutyramido.
bedeutet, sind Formamido, Acetamido, Propionamido, Butyramido, alpha-Methylpropionamido, Valeramido, alpha-Methylbutyramido, Trimethylacetamido, Hexanamido, Heptanamido, 3-Chlorpropionamido, 3-Chlorbutyramido, 4-Fluorbutyramido, 5-Chlorvaleramido, Cyanoacetamido, 2-Cyanopropionamido, 3-Cyanopropionamido, 4-Cyanobutyramido, Hydroxyacetamido, 2-Hydroxypropionamido, 3-Hydroxybutyramido, p-Nitrobenzyloxycarbonylamino, t-Butoxycarbonylamino, (2,2,2-Trichlorethoxy)carbonylamino,
5-(2,5-Dichlorbenzamido)-5-carboxyvaleramido, 5-Acetamido-5-carboxyvaleramido, 5-Carbomethoxy-5-(2,4-dichlorbenzamido)valeramido, 5-Carbo-n-butoxy-5-(2,4-dichlorbenzamido)valeramido,
5-Carboxy-5-(2,4-dichlorbenzamido)valeramido, 5-(p-Chlorbenzamido)-5-carboxyvaleramido, S-Propionamido-S-carboxyvaleramido, 5- (3-Chlorpropio.namido) -5-carboxyvaleramido, 5-Benzamido-5-carboxyvaleramido, 5-Oxo-5-carboxyvaleramido oder 4-Carboxybutyramido.
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3 Ii 3
Einzelbeispiele für Reste der Formel R -C-NH- , worin R
einen Rest der Formel
a.
m 2
bedeutet, in dem m für 0 steht, sind Phenylacetamido, 2-(p-Methylphenyl)acetamido,
2-(m-Ethylphenyl)acetamido, 2-(p-Isopropylphenyl)acetamido,
2-(o-Methylphenyl)acetamido, 2-(p-Chlorphenyl)acetamido,
2-(p-Bromphenyl)acetamido, 2-(2,4-Dichlorphenyl)acetamido,
2-(m-Bromphenyl)acetamido, 2-(p-Fluorphenyl)-acetamido,
2-(o-Fluorphenyl)acetamido, 2-(3,4-Dihydroxyphenyl)-acetamido,
2-(p-Hydroxyphenyl)acetamido, 2-(m-Hydroxyphenyl)-acetamido,
2-(2,6-Dimethoxyphenyl)acetamido, 2-(m-Methoxyphenyl)acetamido,
2-(p-Isopropoxyphenyl)acetamido, 2-(m-Ethoxyphenyl)acetamido,
2-(p-Methoxyphenyl)acetamido, 2-(3,4-Dimethoxyphenyl)
acetamido, 2-(p-t-Butoxyphenyl)acetamido, 2-(p-(Acetamidomethyl)phenyl)acetamido,
2-(p-{t-Butoxycarbonylaminomethyl)-phenyl)acetamido,
2-(o-(t-Butoxycarbonylaminomethyl)phenyl)-acetamido,
2-(m-Butoxypheny1)acetamido oder 2-(3-Chlor-4-methylphenyl)acetamido.
Steht bei obiger Formel der Index m für 1 und bedeutet darin Z Sauerstoff, dann handelt es sich dabei
beispielsweise um folgende Gruppen: Phenoxyacetamido, 2-(p-Methy!phenoxy)acetamido,
2-(m-Ethylphenoxy)acetamido, 2-(p-Isopropylphenoxy)acetamido,
2-(o-Methylphenoxy)acetamido, 2-(p-Chlorphenoxy)acetamido,
2-(p-Bromphenoxy)acetamido, 2-(2,4-Dichlorphenoxy)acetamido,
2-(m-Bromphenoxy)acetamido, 2-(p-Fluorphenoxy)acetamido,
2-(o-Fluorphenoxy)acetamido, 2-(2,6-Dimethoxyphenoxy)acetamido,
2-(m-Ethoxyphenoxy)acetamido, 2-(p-Methoxyphenoxy)acetamido,
2-(3,4-Dimethoxyphenoxy)acetamido, 2-(p-t-Butoxyphenoxy)acetamido,
2-(o-Butoxyphenoxy)acetamido, 2-(3-Chlor-4-methylphenoxy)acetamido, 2-(3-Hydroxy-4-methylphenoxy)acetamido,
2-(o-Chlorphenoxy)acetamido, 2-(3-Hydroxy-4-methy!phenoxy)acetamido,
2-(o-Chlorphenoxy)acetamido, 2-(p-
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Isopropoxyphenoxy) acetamido, 2- (o-(Acetamidomethy 1)phenoxy) acetamido
oder 2-(p-(t-Butoxycarbonylaminomethyl)phenoxy)-acetamido.
Steht in obiger Formel der Index m für 1 und bedeutet darin Z Schwefel, dann handelt es sich dabei beispielsweise
um folgende Gruppen: 2-(Phenylthio)acetamido, 2-(p-Methylpheriylthio)
acetamido, 2 - (m-Ethylphenylthio) acetamido,
2-(p-Isopropylphenylthio)acetamido, 2-(o-Methylphenylthio)-acetamido,
2-(p-Chlorphenylthio)acetamido, 2-(p~Bromphenylthio)acetamido,
2-(2,4-Dichlorphenylthio)acetamido, 2-(m-Bromphenylthio)acetamido,
2-(p-Fluorphenylthio)acetamido,
2-(o-Fluorphenylthio)acetamido, 2-(3,4-Dihydroxyphenylthio)-_
acetamido, 2-(p-Hydroxyphenylthio)acetamido, 2-(m-Hydroxyphenylthio)acetamido,
2-(2,6-Dimethoxyphenylthio)acetamido,
2-(m-Ethoxyphenylthio)acetamido, 2-(p-Methoxyphenylthio)-acetamido,
2-(3/4-Dimethylphenylthio)acetamido, 2-(p-t-Butoxyphenylthio)acetamido,
2-(m-Butoxyphenylthio)acetamido,
2-{3-Chlor-4-methylphenylthio)acetamido, 2-(3,4-Dimethylphenylthio)
acetamido , 2-(3,4-Dichlorphenylthio)acetamido,
2-(2,5-Dichlorphenylthio)acetamido, 2-(3-Fluor-4-chlor phenylthio)acetamido,
2-(3-Chlor-4-fluorphenylthio)acetamido
, 2-(2,6-Difluorphenylthio)acetamido, 2-(m-Fluorphenylthio)acetamido,
2-(ο-(Acetamidomethyl)phenylthio)acetamido oder 2-(p-(t-Butoxycarbonylaminomethyl)phenylthio)acetamido.
.Bedeutet der Substituent R eine Gruppe der Formel P-CH- ,
dann gehören zu solchen Gruppen der Gesamtformel O
R -C-NH- beispielsweise die Mandelamidogruppe sowie die O-Formyl- und O-Acetylderivate hiervon, die -2-Carboxy-2-phenylacetamidogruppe,
die 2-Sulfo-2-phenylacetamidogruppe, die geschützte 2-Amino-2-phenylacetamidogruppe, bei der die
Aminogruppe beispielsweise durch Carbonylamino, t-Butoxy-
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carbonylamino, Trichlorethoxycarbonylamino oder p-Nitrobenzyloxycarbonylaraino
geschützt ist, oder die 2-(Acylier— te-amino)-2-phenylacetamidogruppe. Ferner gehören hierzu
auch diejenigen in Stellung 2 substituierten 2-Thienylacetamido- und 3-Thienylacetamidogruppen, die gegenüber
den obigen Gruppen anstelle der Phenylgruppe einen 2-Thienylring
oder einen 3-Thienylring enthalten.
Beispiele für Acetamidogruppen obiger Art sind Mandelamido,
p-Methylmandelamido, p-Kydroxymandelamido, m-Hydroxymandelamido,
p-Methoxymandelamido, m-Brommandelamido, p-Chlormandelamido,
3-Methyl-4-fluormandelamido, o-Fluormandelamido,.
p-Fluormandelamido, p-Isopropylmandelamido, 3,4-DimethyΙΟ-formylmandelamido,
p-Chlor-O-formylmandelamido, m~Isopropoxy-O-fοrmylmandelamido,
m-Brom-O-formylmandelamido, O-Formylmandelamido,
3,4-Dimethoxy-O-formylmandelamido, O-Acetylmandelamido,
p-Hydroxy-O-acetylmandelamido, p-(AcetamidomethyI)mandelamido,
p-Hydroxy-O-formylmandelamido, 2-Hydroxy-2-(2-thienyl)acetamido,
2-Hydroxy-2-(3-thienyl)acetamido, 2-Formyloxy-2-(2-thienyl)acetamido,
2-Acetoxy-2-(2-thienyl)acetamido, 2-Formyloxy-2-(3-thienyl)acetamido, 2-Acetoxy-2-(3-thienyl)-acetamido,
2-(t-Butoxycarbonyl)-2-phenylacetamido, 2-(2,2,2-Trichlorethoxycarbony1)-2-(p-methylphenyl)acetamido,
2-(Benzyloxycarbonyl)-2-(p-hydroxyphenyl)acetamido,
2-(t-Butoxycarbonyl)-2-(p-hydroxyphenyl)acetamido,
2-(p-Nitrobenzyloxycarbonyl)-2-(m-hydroxyphenyl)acetamido,
2-(p-Methoxybenzyloxycarbonyl)-2-(p-methoxyphenyl)acetamido,
2-(Diphenylmethoxycarbonyl)-2-(m-bromphenyl)acetamido,
2-(t-Butoxycarbonyl)-2-(p-chlorphenyl)acetamido,
2-(2,2,2-Trichlorethoxycarbonyl)-2-(3-methyl-4-fluorphenyl)acetamido,
2-(Benzyloxycarbonyl)-2-(o-fluorphenyl)acetamido,
2- (p-Nitrobenzyloxycarbonyl)-2-(pfluorphenyl)acetamido,
2-(p-Methoxybenzyloxycarbonyl)-2-(pisopropy!phenyl)acetamido,
2-(t-Butoxycarbonyl)-2-(3,4-di-
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αν
methylphenyl)acetamido, 2-(t-Butoxycarbonyl)-2-(m-isopropoxyphenyl)acetamido,
2-(Diphenylmethoxycarbonyl)-2-(3,4-dimethoxyphenyl)acetamido,
2-(t-Butoxycarbonyl)-2-(p-(2,5-dichlorbenzamidomethyDphenyl)
acetamido, 2- (t-Butoxycarbonyl)-2-(2-thienyl)acetamido, 2-(t-Butoxycarbonyl)-2-(3-thienyl)acetamido,
2-(Natriumoxysulfonyl)-2-phenylacetamido, 2-(Natriumoxysulf onyl) -2-(p-methylphenyl)acetamido, 2-(Kaliumoxysulfonyl)-2-(p-hydroxyphenyl)acetamido,
2-(Lithiumoxysulfonyl)-2-(mhydroxyphenyl)acetamido,
2-(Natriumoxysulfonyl)-2-(p-methoxyphenyl)acetamido,
2-(Natriumoxysulfonyl)-2-(m-bromphenyl)-acetamido, 2-(Natriumoxysulfonyl)-2-(p-chlorphenyl)acetamido,
2-(Natriumoxysulfonyl)-2-(3-methyl-4-fluorphenyl)acetamido, 2-(Natriumoxysulfonyl)-2-(o-fluorphenyl)acetamido,
2-(Natriumoxysulf onyl) -2-(p-fluorphenyl)acetamido, 2-(Natriumoxysulfonyl)-2-(p-acetamidomethylphenyl)acetamido,
2-(Natriumoxysulfonyl)-2-(p-isopropylphenyl)acetamido,
2- (Natriumoxysulfonyl)-2-(3,4-dimethylphenyl)acetamido,
2-(Natriumoxysulfonyl)-2-(misopropoxyphenyl)acetamido,
2-(Natriumoxysulfonyl)-2-(3,4-dimethoxyphenyl)acetamido,
2-(Natriumoxysulfonyl)-2-(2-thienyl)-acetamido,
2-(Kaliumoxysulfonyl)-2-(3-thienyl)acetamido, 2-(p-Nitrobenzyloxycarbonylamino)-2-phenylacetamido,
2-(t-Butoxycarbonylamino)-2-(2-thienyl)acetamido,
2-(Benzyloxycarbonylamino)-2-(m-hydroxyphenyl)acetamido,
2-(t-Butoxycarbonylamino)-2-(p-hydroxyphenyl)acetamido,
2-Ureido-2-phenylacetamido, 2-Ureido-2-(2-thienyl)acetamido, 2-(3-Guanyl-1-ureido)-2-phenylacetamido,
2- (S-MethylamincJcarbonyl-i-ureido) -2-phenylacetamido,
2-(3-Dimethylaminocarbonyl~3-methyl-1-ureido)-2-phenylacetamido, 2-/N-(Imidazolidin-2-on-i-ylcarbonyl)amino_/-2-
-phenylacetamido, 2-/N-(3-Methylimidazolidin-2-on-1-ylcarbonyl)- ?amino_/-2-phenylacetamido, 2-/N-Hexahydropyrimidin-2-on-1-ylcarbonyl)amino_/-2-phenylacetamido,
2-/N-(3-Methylhexahydropyrimidin-2-on-1 -ylcarbonyl) amino__/-2-phenylacetamido, 2-/N-(3-Methansulfonylhexahydropyrimidin-2-on-1-ylcarbonyl)amino_/-2-pheny!acetamido,
2-(S-Di-n-propylaminocarbonyl-i-ureido)-2-
809837/0707
phenylacetamido, 2-((4-Ethyl-2,3-dioxo-1-piperazinyl)carbonylamino)-2-phenylacetamido,
2-(3-(Methylsulfonyl)-2-oxo-i-imidazolidinyl)carbonylamino)-2-phenylacetamido,
2-(2-Oxo-4-imidazolin-1-yl)carbonylamino)-2-phenylacetamido,
2- ((4-0xo-4H-thiopyran-3-yl)carbonylamino)-2-phenylacetamido,
2-(3-Methyl-3-(methylcarbamoyl)ureido)-2-phenylacetamido,
2-(3-Methyl-3-(cinnamoylureido))-2-phenylacetamido, 2-(3-Methyl-3-(acryloylureido))-2-phenylacetamido,
2-((4-Ethyl-2,3-dioxo-1 -piperazinyl)carbonylamino)-2-thienylacetamido, 2- ((4-Ethyl-2,3-dioxo-1-piperazinyl)carbonylamino)-2-(p-hydroxyphenyl)-acetamido,
2-((4-Ethyl-2,3-dioxo-1-piperazinyl)carbonylamino)-2-phenylacetamido,
2-((2~Oxoimidazolidin-1-yl)carbonylamino)-3-thienylacetamido
und 2-((2-Oxo-3-(methylsulfonyl)-4-imidazolin-1-yl)carbonylamino)-2-(p-hydroxyphenyl)acetamido.
3 " 3
Beispiele für Reste der Formel R -C-NH-, worin R dem eingangs
genannten Rest (15) entspricht, sind 2-(Hydroxyimino)-2-phenylacetamido,
2-(Mechoxyimino)-2-phenylacetamido, 2-(Acetoxyimino)-2-phenylacetamido,
2-(Hydroxyimino)-2-(2-thienyl)acetamido,
2-(Hydroxyimino)-2-(2-furyl)acetamido,
2-(Methoxyimino)-2-(3-thienyl)acetamido, 2-(Methoxyimino)-2-(2-furyl)acetamido,
2-(Methoxyimino)-2-(p-hydroxyphenyl)-acetamido, 2-(Hydroxyimino)-2-(2-(2,2,2-trichlorethoxycarbonylamino)-4-thiazolyl)acetamido,
(tautomer mit 2-(Hydroxyimino)-2-(2-(2,2,2-trichlorethoxycarbonylimino)-4-thiazolin-4-yl)acetamido),
2-(Methoxyimino)-2-(2-(p-nitrobenzyloxycarbonylamino)-4-thiazolyl.)
acetamido (tautomer mit 2-(Methoxyimino)-2-(2-(p-nitrobenzyloxycarbonylimino)-4-thiazolin-4-yl)acetamido)
und 2-(Methoxyimino)-2-(4-chlorphenyl)-acetamido.
3 " 3
Beispiele für Reste der Formel R -C-NH- , worin R dem eingangs
genannten Rest (16) entspricht, sind 2-(Trifluormethyl-
B 0 9 B 3 7 / Π 7 0 7
thio)acetamido, 2-(Methylsulfonyl)acetamido, 2-(Cyanomethylthio)acetamido,
2-(Azidomethylthio)acetamido, 2-(Ethylsulfonyl)acetamido,
2-(2,2,2-Trifluorethylthxo)acetamido, 2-(Methylsulfinyl)acetamido
und 2-(Cyanomethylsulfinyl)acetamido
.
3 " 3
Beispiele für Reste der Formel R -C-NH- , worin R für Y -CH2- steht, nämlich einen Rest (17), sind 2-(2-Thienyl)-acetamido,
2-(3-Thienyl)acetamido, 2-(2-Furyl)acetamido,
2-(2-Oxazolyl)acetamido, 2-(2-Thiazolyl)acetamido, 2-(1-Tetrazolyl)acetamido,
2-(1-Benzotriazolyl)acetamido, 2-(2-Oxazolylthio)acetamido,
2-(2-Thiazolylthio)acetamido, 2-(1,2,3-Triazol-5-ylthio)acetamido, 2-(1,3,4~Triazol-2-ylthio)acetamido,
(1,3,4-Thiadiazol-2-ylthio)acetamido,
2- (5-Geschütztes-aimino) -1,3, 4-thiadiazol-2-ylthio) acetamido,
2-(5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-ylthio)acetamido, 2-(1,2,4-Thiadiazol-5-ylthio)acetamido,
2-(3-Methyl-1,2,4-thiadiazol-5-ylthio)acetamido,
2-(1,2,5~Thiadiazol-3-ylthio)acetamido,
2-(1 ,3,4-Oxadiazol-2-ylthio)acetamido, 2-(5-Methyl-1,3,4-oxadiazol-2-ylthio)acetamido,
2-(1-Methyl-5-tetrazolylthio)-acetamido, 2-(Pyridylthio)acetamido, 2-(4-Cyano-1,2,3-triazol-1-yl)acetamido,
2-(3-Cyano-1,2,4-triazol-1-yl)acetamido und
2-(2-(Geschütztes-amino)-4-thiazolyl)acetamido (tautoraer mit
2-(2-Imino-4-thiazolin-4-yl)acetamido).
Bei einer Reihe der beim erfinduiicjsgemäßen Verfahren als
Ausgangsmaterialien verwendeten Cephalosporansäuren handelt
es sich um bekannte Verbindungen, und alle hierzu verwendbaren Verbindungen können nach an sich bekannten Verfahren hergestellt
werden. In diesem Zusammenhang wird auf Cephalosporins and Penicillins, Chemistry and Biology von EtIv/in II. F Lynn
(Aciidemic Press, New York, 1072, insbesondere die Kap i te L "Ϊ,
4 und 15, sowie die? darin angeführtem Arbeiten vorwiegen.
8 U {) Η :! 7 / ί) 7 0 7
Ferner wird auch auf US-PS 3 914 157 und ZA-PS 71/3229 hingewiesen.
Die bevorzugten Schwefelnukleophile der eingangs angegebenen
13 Formel III sind diejenigen, bei denen der Substituent R die
Beispiele für geeignete fünfgliedrige heteroaromatische Ringe dieser Formel sind folgende:
Pyrrol
Oxazol
Isoxazol
Thiazol
Isothiazol
Pyrazol
Imidazol
1 , 2,3-Oxadiazol
1,2,4-Oxadiazol
1,2,5-Oxadiazol
1,3,4-Oxadiazol
1,2,3-ThLadiazol
1,2,4-Thiadiazol
1,2,5-Thiadiazol
I , $,4-ThiadLazol
1 , 2,3-TriazoL
1 ,2, 1-TrLazoL
Oxatr iti7.fi 1
Tetra-öl
Beispiele· Eür qw Lqnete sech.stjL Le;dr icjt« tuitfiroaromat: Lfjche
Ringe diener Forme;L sind:
0 1J « 'J 7 / (J 7 0 7
Pyridin
Pyridazin
Pyrimidin
Pyrazin
1,2,3-Triazin
1,2,4-Triazin
1,3,5-Triazin
1,2,3,4-Tetrazin
1,2,4,5-Tetrazin
Bestimmte Heteroarylthxole und bestimmte Alkylthiole sowie Phenylthiole der Formel III kommen als Thione oder als tautomere
Gemische aus Thiol und Thion vor. So existiert beispielsweise die Verbindung 2-Methyl-1,3,4-thiadiazol-5-thiol
als folgendes Tautomer:
HS—f >—CH \ S=*. .β—CH
3 \ / 3
Die vorliegende Umsetzung unter Verwendung der angegebenen
Klassen von Schwefelnukleophilen ist jedoch unabhängig davon,
ob der jeweilige Reaktant in Thiolform oder in Thionform vorliegt. Das erfindungsgemäße Verfahren kann daher entweder
unter Einsatz eines Thions oder unter Verwendung eines Thiol-Thion-Tautomers des jeweiligen Reaktanten durchgeführt
werden.
Das Heteroarylthiol kann unsubstituiert oder durch einen oder mehrere Substituenten substituiert sein. Die jeweilige
Art der Substituenten ist im allgemeinen nicht kritisch. Eventuell vorhandene primäre oder sekundäre Aminogruppen
8 0 9 8 3 7 / Π 7 0 7
sollten zur Erzielung bester Ergebnisse jedoch vorher geschützt werden. Enthält ein bestimmtes Heteroarylthiol mehr
als eine Thiolgruppe, dann sollte man diejenige Thiolgruppe schützen, die nicht reagieren soll. Zum Schutz von Thiolen
geeignete Methoden sind bekannt, und hierzu wird beispielsweise auf das oben bereits genannte Buch Protective Groups
In Organic Chemistry von J.T.W. McOmie (Plenum Press, London und New York, 1973) verwiesen. Nach Schutz solcher Gruppen
läuft die Umsetzung unabhängig von der jeweiligen Art des Substituenten ab.
Eine übermäßige Substitution soll vorzugsweise vermieden werden. Im allgemeinen wird eine Substitution bevorzugt,
deren Molekulargewicht nicht über etwa 500 hinausgeht. Die meisten herkömmlich substituierten heteroaromatischen Ringe
sind in einem Gesamtmolekulargewicht von weniger als etwa 250 substituiert.
Beispiele für geeignete Substituenten sind C1-C. Alkyl,
C3-C4 Alkenyl, C3-C4 Alkinyl, C5-Cg Cycloalkyl, Benzyl,
Phenethyl, Aryl unter Einschluß von Phenyl und substituiertem Phenyl der oben angegebenen Art, Halogen, -CF.,, =0, -OH,
geschütztes Amino oder C-I-C4 Alkylamino, -COOH, -COOA , -CONH
geschütztes Aminomethyl oder C1-C4 Alkylaminomethyl, -CH2SO3-Alkali,
-CH3COOH, -CH3COOA2 oder - (CH3)3N(CH3)3·
Einzelbeispiele für Schwefelnukleophile der genannten Formel
III sind folgende:
Ally!thioharnstoff N,N'-Di-n-buty!thioharnstoff
N,N1-Di-t-butylthioharnstoff
N,N'-Dicyclohexylthioharnstoff
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US
N7N'-Diisopropylthioharnstoff
N,N'-Dime thy!thioharnstoff
N-Methy!thioharnstoff
N,N,N',N'-Tetraethylthioharnstoff
N,N,N',N'-Tetramethy!thioharnstoff
Thioharnstoff
N-Phenylthioharnstoff
Ν,Ν'-Diphenylthioharnstoff
N ,N' -D ime thylthioharnstoff
Thiobenzoesäure
Methanthiol
Ethanthiol
1- oder 2-Propanthiol
1- oder 2-Butanthiol
2-Methyl-1-propanthiol
Benzolthiole
Benzolthiol
4-Brom-3-methylbenzolthiol p-Brombenzolthiol p-Chlorbenzolthio1
2,5-Dichlorbenzolthiol
3/4-Dichlorbenzolthiol·
4-Fluorbenzolthiol·
m-Methoxybenzolthiol p-Methoxybenzolthiol
p-Nitrobenzolthiol p-Methy!benzolthiol
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- 2*3 -
2-Pyrrolthiol
3-Pyrazolthio.l
2-Methyl-3-pyrazolthiol
2-Methyl-4-imidazolthiol
2-ImidazolthioL
4-Oxazolthiol
3-Isoxazolthiol
2-Thiazolthiol
3-Isothiazolthiol
1-Methyl-1 , 2 ,3-triazol-5-thiol
'!-Benzyl-1 , 2, 3~triazol-4-thiol
2-Methyl-1/2,3-triazol-4-thiol
3,5-Dimethyl-1,2,3-triazol-4-thiol
1,2,4-Triazol-3-thiol
4-Methyl-1,2,4~triazol-5-thiol
3-Methyl-1,2,4-triazol-5-thiol
3,4-Dimethyl-1 , 2,4-triazol-5-thiol.
2-Methyl-1,2,4-triazol-5-thiol
2-Benzyl-1,2,4-triazol-5-thiol
2,3-Dimethy1-1,2,4-triazol-5-thiol
4-Methyl-3-(trifluormethyl)-l,2,4-triazol-5-thiol
3-Carbamoyl-4-methyl-1,2,4-triazol-5-thiol
3- (Ciirboxymethyl) -4-methyl-1,2, 4-triazol-5-thiol
3-(Carbethoxymethyl)-4-methyl-1,2,4-triazol-5-thiol
Geschütztes-3-amino-4-inethyl" 1,2,4-tr Lazol
5-thiol
3-Hydroxy-4-methyl-1r2,4-triazol-5-thLol
5-Methyl-1,2,3-oxadiazol-4-thiol
I,2,4-Oxadiazoi-3-thiol
3-Methyl-1,2,4-oxadiazol-5-thiol
3-Methyl-1,2,5-oxadiazol-4-thiol
eon 8 π 7 / ο 7 ο 7
2-Methyl-1,3,4-oxadiazol-5-thiol
3-Methyl-1,2,4-thiadiazol-5-thiol
1,3,4-Thiadiazol-5-thiol 2-Methyl-1,3,4-thiadiazol-5-thiol
2-(N-Methylacetamido)-1,3,4-thiadiazol-5-thiol
5~Tetrazolthiol 1-Methyltetrazol-5-thiol
1-Benzyltetrazol-5-thiol
1-(Carboxymethyl)tetrazol-5-thiol
1 -((Natriumoxysulf onyJ ) methyl) tetrazol-5-thiol
1-(2-Dimethylaminoethyl)tetrazol-5-thiol
1,2,3,4-Oxatriazol-5-thiol 2-Pyridinthiol
2-Pyridinthiol-1-oxid 3-Pyridazinthiol 2-Pyrimidinthiol
2-Pyrazinthiol 1,2,3-Triazin-4-thiol 1,2,4-Triazin-3-thiol
4,5-Dihydro-6-hydroxy-4-methyl-5-oxo-1,2,4-triazin-3-thiol
1,3,5-Triazin-2-thiol 1,2,4,5-Tetrazin-3-thiol
2-Benzimidazo]thiol 2-Benzothiazolthiol
2-Benzoxazolthiol
Tetrazol(1,5-b)pyridazin-6-thiol.
Die meisten beim erfindungsgemäßen Verfahren verwendbaren
Schwefelnukleophile sind bekannte Verbindungen, und alle hierzu geeigneten Verbindungen lassen sich nach an sich bekannten
Verfahren herstellen. Bezüglich der Heteroarylthiole wird auf die verschiedenen Bände aus Heterocyclic Compounds
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von Robert C. Elderfield (John Wiley and Sons, Inc., N.Y.),
sowie auf die verschiedenen Bände über die jeweiligen heterocyclischen Systeme aus The Chemistry of Heterocyclic Compounds
von Weissberger et al (John Wiley and Sons, N.Y.) verwiesen.
Es ist kritisch, daß das erfindungsgemäße Verfahren in einem
organischen Lösungsmittel durchgeführt wird. Die jeweilige Art des verwendeten organischen Lösungsmittels ist jedoch
nicht kritisch, und es haben sich zu diesem Zweck die verschiedensten organischen Lösungsmittel als geeignet erwiesen.
Im allgemeinen kommen hierfür Vertreter der folgenden Klassen von Lösungsmitteln in Frage: Aliphatische und aromatische
Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Amide, Ether, Ketone, Carbonsäuren, Carbonsäureester, Halogenkohlenwasserstoffe,
Nitroverbindungen, Nitrile oder Thioether. Nachdem bestimmte Nukleophile Flüssigkeiten sind, läßt sich ein Überschuß
eines solchen Reaktanten gleichzeitig auch als Lösungsmittel verwenden.
Das für die Umsetzung verwendete Lösungsmittel sollte in dem Sinn inert sein, daß es mit keinem der verwendeten Reaktanten
eine konkurrierende Reaktion eingeht. Beispiele für zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete Lösungsmittel
sind Pentan, Cyclopentan, Hexan, Heptan, Octan,
Benzol, Toluol, o-, m- oder p-Xylol, Cumol, Mesitylen, p-Cymol,
1-Penten, Diethylether, Butylethylether, Diamylether,
Benzylethylether, Aceton, Methylethylketon, 2-Butanon, 3— Pentanon, Methylisobutylketon, Cyclohexanon, Essigsäure, Propionsäure,
Buttersäure, Isobuttersäure, Valeriansäure, Methylacetat, Ethylacetat, Propylacetat, Isopropylacetat, Ethylpropionat,
Butylacetat, Isobutylacetat, s-Butylacetat, Amyl-
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acetat, Isoamylacetat, Ethylisovalerat, Methylbenzoat, Benzylacetat,
Methylbutyrat, Diethylcarbonat, Dimethylmaleat,
Diethyloxalat, Ethylenglykoldiacetat, Diethylraalonat, Fluorbenzol,
Chlorbenzol, Brombenzol, ο-, m- oder p-Fluortoluol,
o-, m- oder p-Chlortoluol, o-, m- oder p-Bromtoluol, 2-Chlorethan,
1- oder 2-Chlorpropan, 1- oder 2-Chlorbutan, 1-Chlor-2-methylpropan,1-,2-
oder 3-Chlorpentan, 1-Chlornaphthalin, Methylenchlorid, Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff, 1,1-Dichlorethan,
1,2-Dichlorethan, 1,1,1-Trichlorethan, 1,1,2-Trichlorethan,
1,1,2,2-Tetrachlorethan, o-, m- oder p-Dichlorbenzol,
Nitromethan, Nitroethan, 1- oder 2-Nitropropan, Nitrobenzol, Acetonitril, Propionitril, Butyronitril, Isobutyronitril,
Valeronitril, Benzonitril, Phenylacetonitril und Thiophen.
Bevorzugte Lösungsmittel sind:
Benzol
Toluol
o-, m- oder p-Xylol
Cumol
Mesitylen
Chlorethan
1- oder 2-Chlorpropan . 1- oder 2-Chlorbutan
Isobutylchlorid
1-, 2- oder 3-Chlorpentan Methylenchlorid Chloroform
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Säuren:
Ester:
- 2v7 -
1,2-Dichlorethan
Tetrachlorkohlenstoff
1,1,1-Trichlorethan
1,1,2-Trichlorethan
1,1,2,2-Tetrachlorethan
Fluorbenzol
Chlorbenzol
Brombenzol
ο-, m- oder p-Fluortoluol
o-, m- oder p-Chlortoluol
o-, m- oder p-Bromtoluol
o-, m- oder p-Dichlorbenzol
Essigsäure Propionsäure Buttersäure Isobuttersäure
Valeriansäure
Methylacetat
Ethylenglykoldiacetat
Ethylacetat
Propylacetat
Isopropylacetat
Butylacetat
Isobutylacetat
s-Butylacetat
Pentylacetat
Ethylpropionat
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- 28 -
Methylbutyrat n-Butylformiat
Propylencarbonat Ethylencarbonat
Nitrobenzol Nitromethan Nitroethan Nitropropan .
Nitrile:
Acetonitril
Propionitril
Butyronitril
Isobutyronitril
Valeronitril
Benzonitril
Phenylacetonitril
Ketone:
Methylisobutylketon Methylethylketon
Besonders bevorzugte Lösungsmittel sind Acetonitril, 1-2,·
Dichlorethan, Methylenchlorid, Propionitril, Nitromethan, Nitroethan, Essigsäure, Isopropylacetat, Butylacetat und
Methylisobutylketon.
809837/0707
- 29 -
Bei dem 3-(Acyloxymethyl)cephalosporin der eingangs genannten
Formel II handelt es sich um eine Säure. Diese Säure dürfte für die ablaufende Reaktion verantwortlich sein, da
Cephalosporinsalze im allgemeinen in organischen Lösungsmitteln nicht löslich sind. Eine Ausnahme hiervon bildet die
Löslichkeit von Cephalosporinsalzen in Carbonsäuren als Lösungsmittel, wie Essigsäure. Das erfindungsgemäße Verfahren
läßt sich daher auch durchführen, indem man ein 3-(Acyloxymethyl) cephalosporxnsalz , beispielsweise ein Metallsalz, in
einer Carbonsäure als Lösungsmittel löst.
Unabhängig vom jeweils verwendeten Lösungsmittel muß das vorliegende Verfahren jedoch unter praktisch wasserfreien
Bedingungen durchgeführt werden. Das Reaktionsgemisch sollte im allgemeinen weniger als 5 % Wasser, vorzugsweise weniger
als 1 % Wasser, enthalten. Die Wassermenge sollte insbesondere weniger als 0,5 % ausmachen. Sind die handelsüblichen
Quellen für Reaktanten und Lösungsmittel nicht trocken genug, dann lassen sich diese zur Entfernung von Wasser in üblicher
Weise trocknen, beispielsweise durch azeotrope Destillation oder durch Verwendung von Trocknungsmitteln, wie Aluminiumoxid,
Silicagel oder wasserfreiem Calciumsulfat.
Die erfindungsgemäße Umsetzung läuft innerhalb eines breiten
Temperaturbereichs ab. Im allgemeinen kann bei Reaktionstemperaturen von 50 bis 1400C gearbeitet werden. Vorzugsweise
wird das vorliegende Verfahren jedoch bei Temperaturen von 70 bis 1200C durchgeführt. Die Umsetzung kann bei erhöhten
Drücken durchgeführt werden, doch ergeben sich hierdurch keine besonderen Vorteile. Der Einfachheit halber wird daher
im allgemeinen vorzugsweise bei atmosphärischem Druck gearbeitet.
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Die Menge der verwendeten Reaktanten ist nicht kritisch.
Im allgemeinen wird das Schliefelnukleophil in überschüssiger Menge eingesetzt, so daß man vorzugsweise mit 1,0 bis 5,0
Moläquivalent Schwefelnukleophil pro Moläquivalent des 3-(Acyloxymethyljcephalosporin-reaktanten arbeitet.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich insbesondere zur Einführung folgender 3-Heteroarylthiogrupperi in Cephalosporine
:
5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-ylthio-
i-Methyl-IH-tetrazol-5-ylthio-
1-Carboxymethyl-1H-tetrazol-5-ylthio-
4-Methyl-6-hydroxy-5-oxo-1,2,4-triazin-3-ylthio-
1-Methyl-1,3,4-triazol-2-ylthio-2-Methyl-1,3,4-triazol-5-ylthio-
1,2-Dimethyl-1,3,4-triazol-5-ylthio-
3-Methyl-1,3,4-triazol-5-ylthio-
2,3-Dimethyl-1,3,4-triazol-5-ylthio-
1-Methyl-2-trifluormethyl-1,3,4-triazol-5-ylthio-
1-Methyl-2-carboxamido-l,3,4-triazol-5-ylthio-
1-Methyl-2-carboxymethyl-1,3,4-triazol-5-ylthio-
1-Methyl-2-carbalkoxy -1 ,3 , 4-triazol-5-ylthio-
1-Methyl-2-(geschütztes-aminomethyl)-1,3,4-triazol-5-ylthio-
1-Methyl-2-(geschütztes-amino)-1,3,4-triazol-5-ylthio-
1-Methyl-2-hydroxy-1,3,4-triazol-5-ylthio-1H-Tetrazol-5-ylthio-
1-(2-Dimethylaminoethyl)-1H-tetrazol-5-ylthio-
809 8 37/0707
1-(Sulfomethyl)-IH-tetrazol-5-ylthioalkalisalz-
5-Methyl-1, 3,4-oxadiazol-2-ylthio-
1,3,4-Thiadiazol-2-ylthio-
3-Methyl-1,2^-thiadiazol-S-ylthio- und
2- (Geschütztes-aitiinomethyl) -1,3 ,4-thiadiazol-5-ylthio-.
Zu wichtigen bekannten Cephalosporxnen der eingangs genann ten Formel I, die sich nach dem vorliegenden Verfahren her
stellen lassen, gehören folgende:
Cefamandol: if ^«-CH-C-NH-f—9 ^'
\ / Γ Γ
\ / Γ Γ
/ V*-CHSs \ /
COOH ^H3
Cefamandolnafat: ,
· I
OCHO
M M 0
Cefazolin: Ύ T U
k Jl-CH -C-NH-
-\ACH-S-
Ceftezol:
COOH
8098 3 7/0707
Cefazaflur:
CF SCH CNH-?—
3 2
Π A4"!
DOOH \
SCE-963:
P-CH -CNH-?-
l—k i-CH -S-*.
β
I
NH
I
NH
ΌΟΗ
CH -CH -N(CH )
2 2 3
BLS-786:
/% CH
'CH NH
2 2 CH
COOH
CS-1170: NCCH^SCH^CNH—?—? ? N N
i—ίΐ /1-CH -S-· Jl
(f Y
COOH
SQ-67,590:
O Il NCCH SCH CNH-
2 2
ΧΟΗ
8098 3 7/0707
- 33 -
O SKF-75073: J*—% »
H SO H
ζ ζ
ζ ζ
BBS-226: .·—^x
O Il
.=z.x
CH NH Λ
ZZU
7 K
und
SQ-14f359:
Il
CNH-
OOH
NH
Die nach dem erfrndungsgemäßen Verfahren erhaltenen Produkte,
ihre deblockierten- Derivate und ihre pharmazeutisch unbedenklichen Salze eignen sich zur Bekämpfung von Infektionen
bei warmblütigen Säugetieren, wenn man diese Verbindungen
parentral in nichttoxischen Dosen von etwa 10 bis 500 mg/kg
parentral in nichttoxischen Dosen von etwa 10 bis 500 mg/kg
809837/0707
Körpergewicht verabreicht= Die Verbindungen werden in herkömmlicher
Weise formuliert.
Die Erfindung wird anhand der folgenden Beispiele weiter
erläutert.
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-IH-TETRAZOL-S-YL)THIO)METHYl)-7-(2-C2-TBIENYL)ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN ACETONITRIL=
Man gibt 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure (2,2 g;
5,5 mM} und l-Methyl-tH-tetrazol-5-thiol (1,0 g? 8,6 mM)
zu 25 ml Acetonitril, das sich in einem mit Kühler und Trockenröhrchen
> das wasserfreies Calciumsulfat enthält, versehenen Kolbert befindet. Das Reaktionsgemisch wird unter Rühren auf
Rückflußtemperatur erhitzt, wobei man den Fortgang der Umsetzung dünnschichtchromatographisch (TLC) verfolgt. Nach 90
Minuten langem Rückflußsieden sind im Dünnschichtchromatogramm. etwa zwei Drittel der als Äusgangsmaterial verwendeten
Cephalosporansäure und ein Drittel des gewünschten Produkts zu sehen. Nach 3 Stunden langem Rückflußsieden lassen sich
im Dünnschichtchromatogramm etwa ein Drittel der als Ausgangsmaterial
verwendeten Cephalosporansäure und zwei Drittel des gewünschten Produkts feststellen» Nach 6 Stunden"Tangem Rückflußsieden
ergibt das Dünnschichtchromatogramm, daß die Reaktion praktisch beendet ist, und das Reaktionsgemisch wird
daher auf Raumtemperatur abgekühlt und über Nacht stehengelassen. Durch nachfolgendes Verdampfen des Lösungsmittels auf
einem Rotationsverdampfer gelangt man zu einem schaumartigen Rückstand, der in 10 ml Ethanol gelöst wird. Die erhaltene Lö-
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sung wird tropfenweise mit 1 ml Dicyclohexylamin in 10 ml
Ethanol versetzt, wodurch das gewünschte Produkt als Dicyclohexylaminsalz ausfällt, das man nach 15 Minuten langem Rühren
abfiltriert. Das isolierte Produkt wird mit 15 ml Ethanol
gewaschen, worauf man es 2 Stunden bei 400C unter Vakuum
trocknet. Auf diese Weise erhält man 2,50 g (76,1 % Ausbeute) einer Verbindung, die bei 183 bis 1840C unter Zersetzung
schmilzt. Das Produkt unterzieht man einer NMR-, einer IR-sowie einer dünnschichtchromatographxsehen Analyse, und alle
dabei erhaltenen ' Analysenwerte sind mit entsprechenden Analysenwerten
einer authentischen Probe eines durch bekannten wäßrigen Austausch hergestellten Produkts identisch. NMR(DMSO-dg)
£ 3,52 (m, 2, 2-CH2), 3,76 (s, 2, -CH2CONH-), 3,92 (s, 3,
-CH3 vom Tetrazol), 4,35 (s, 2, 3-CH2S)r 5,00 (d, 1, Cg-H, J=5
Hz), 5,55 (q, 1, C7-H, J=5 Hz, J=9 Hz), 6,95 (d, 2, Thiophen
3 und 4-H, J=3 Hz), 7,35 (t, 1, Thiophen 5-H, J=3 Hz) und 8,75
(d, 1, -CH2CONH-, J=9 Hz).
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-IH-TETRAZOL-S-YL)THIO)METHYl)-7-(2-(2-THIENYL)ACETAMIDO}-3-CEPHEM-4-CARBONSÄÜRE
IN ACETONITRIL
7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure (4,0 g; 10 HiM)
und 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol (5,8 g; 50 mM) wird in 50 ml
trockenem Acetonitril (über wasserfreiem Sulfonsäurdiarz Ämberlite
15 - behandelt) unter trockener Atmosphäre 8,75 Stunden auf Rückflußtemperatur erhitzt. Der Fortgang der Reaktion
wird dünnschichtchromatographisch verfolgt, und hiernach ist die Umsetzung nach 8,75 Stunden praktisch beendet.
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- 3*
Das Reaktionsgemisch wird zur Entfernung des Lösungsmittels eingedampft, und den dabei anfallenden Rückstand gibt man
zu 125 ml Ethanol. Die so erhaltene Lösung wird mit Dicyclohexylamin
(6 ml) in 75 ml Ethanol versetzt, wodurch das gewünschte Produkt als Dicyclohexylaminsalz ausfällt. Dieses
Salz wird abfiltriert, gewaschen und getrocknet, wodurch man 4,50 g Material erhält (Ausbeute 71,0 %) . Die IR-, NMR-
und dünnschxchtchromatographischen Daten dieses Produkts sind mit einer durch wäßrigen Austausch erhaltenen authentischen
Probe identisch. Das NMR-Spektrum ist ferner auch identisch mit dem NMR-Spektrum des Produkts von Beispiel 1.
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO)METHYL)-7-(2-(2-THIENYL)ACETAMID0)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN 1,2-DI-
CHLORETHAN
7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure (2,0 g; 5 mM)
und 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol (1,2 g; 10 mM) wird in 25 ml
1,2-Dichlorethan unter trockener Atmosphäre insgesamt 5,5
Stunden auf Rückflußtemperatur erhitzt. Im Anschluß daran entfernt man das Lösungsmittel auf einem Rotationsverdampfer,
versetzt das dabei erhaltene Material mit 25 ml Ethanol und gibt hierzu tropfenweise anschließend eine Lösung von 2 ml
Dicyclohexylamin in 25 ml Ethanol. Sodann wird 20 Minuten bei Raumtemperatur1 gerührt, worauf man das auskristallisierte
Dicyclohexylaminsalz abfiltriert, mit 25 ml Ethanol wäscht
und unter Vakuum bei 400C trocknet. Auf diese Weise erhält
man 2,34 g eines weißlichen Peststoffs (Ausbeute 73,8 %).
Die IR- und NMR-Daten sind mit einer durch wäßrigen Austausch
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hergestellten authentischen Probe identisch. Das NMR-Spektrum ist ferner auch identisch mit dem NMR-Spektrum des Produkts
von Beispiel 1.
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO)METHYL)-7-AMINO-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN 1 r 2-DICHLORETHAN
7-Formamidocephalosporansäure (3,0 g; 10 mM) und 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol
(2,4 g; 20 mM) in 50 ml 1,2-Dichlorethan wird unter Rühren 7 Stunden auf Rückflußtemperatur erhitzt.
Sodann kühlt man das Reaktbnsgemisch auf Raumtemperatur
ab und läßt es über Nacht bei Raumtemperatur stehen. Hierdurch fällt ein roter gummiartiger Feststoff aus. Das
Produkt wird unter Entfernung der 7-Formylgruppe wie folgt identifiziert.
Man entfernt das Lösungsmittel auf einem Rotationsverdampfer und löst den Rückstand in 25 ml Methanol sowie 2,8 ml konzentrierter
HCl, worauf man das Ganze über Nacht bei Raumtemperatur stöien läßt. Sodann verdünnt man die Lösung mit
Wasser auf 50 ml und hebt ihren pH-Wert von ursprünglich 0,9 durch tropfenweise Zugabe von Triethylamin auf 3,6 an. Die
dabei anfallenden hellbraunen Kristalle werden abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet, wodurch man 2,10 g Produkt
(Ausbeute 64 %) erhält. Das NMR-Spektrum dieses Materials ist mit einer durch wäßrigen Austausch hergestellten Produktprobe
identisch. NMR(D2O, NaHCO3) £ 3,65 (g, 2, 2-CH3,
16,5 Hz), 4,08 (s/ 3, -CH3 am Tetrazol), 4,16 (q, 2, 3-CH2S-,
JAB=12,5 Hz), 5,05 (d, 1, Cg-H, J=5 Hz) und 5,45 (d, 1, C7-H,
J=5 Hz).
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HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO)METHYL-7-(2-(2-THIENYDACETAMIDO)
-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE IN ISO-
PROPYLACETAT
7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure (2,0 g; 5 mM)
und i-Methyl-IH-tetrazol-5-thiol (1,2 g; 10 mM) in 25 ml
Isopropylacetat wird unter Rühren 23 Stunden auf Rückflußtemperatur
(900C) erhitzt.
Das Reaktionsgemisch wird dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Eine dünnschichtchromatographische Analyse zeigt, daß noch
etwas der als Ausgangsmaterial verwendeten Cephalosporansäure vorhanden ist. Der hellcremefarbige Feststoff wird abfiltriert,
mit Isopropylacetat gewaschen und getrocknet, wodurch man 1,60 g
Material (Ausbeute 70,8 %) erhält. Das NMR-Spektrum bestätigt die Identität des Produkts und ergibt weniger als 1 % an als
Ausgangsmaterial verwendeter Cephalosporansäure. NMR (DMSO-d,)
(5 3,72 (s, 2, 2-CH2), 3,80 (s, 2, -CH2CONH-) , 3,95 (s, 3,
-CH3 vom Tetrazol), 4,30 (s, 2, 3-CH3S-), 5,10 (d, 1, Cg-H,
J=5 Hz), 5,70 (q, 1, C7-H, J=5 Hz, J=8 Hz), 6,92 (d, 2, Thiophen
3- und 4-H, J=3 Hz), 7,35 (t, 1, Thiophen 5-H, J=3 Hz) und 8,78 (d, 1, -CH2CONH-, J=8 Hz)0
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO)METHYL)-7-(2-(2-THIENYL)ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN PROPIO-
NITRIL
Man erhitzt 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure (2,0 g;
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tit,
5 mM) und 1 -Methyl-1 H-tetrazol-5-thiol (1,2 g; 10 mM) solange
in 25 ml trockenem Propionitril auf Rückflußtemperatur
(97°C), bis eine dünnschichtchromatographische Analyse
das vollständige Verschwinden der als Ausgangsmaterial verwendeten Cephalosporansäure zeigt (4,5 Stunden). Das Reaktionsgemisch
wird dann auf Raumtemperatur abgekühlt, worauf man das Lösungsmittel auf einem Rotationsverdampfer entfernt.
Während dieser Maßnahme geht durch das Pumpen eine gewisse Menge der Lösung verloren. Der Rückstand wird in 35 ml warmem
Ethanol gelöst, und die Lösung versetzt man mit 2 ml Dicyclohexylamin in 10 ml Ethanol. Sodann wird 10 Minuten bei Raumtemperatur
gerührt, worauf man das ausgefallene Dicyclohexylaminsalz abfiltriert, mit „ethanol wäscht und trocknet.
Auf diese Weise gelangt man zu 1,24 g Produkt (Ausbeute 39,0 %,
ohne den im Rotationsverdampfer auftretenden Produktverlust). Das NMR-Spektrum des Produkts ist mit dem NMR-Spektrum des
Produkts von Beispiel 1 identisch.
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO)METHYL-7-(2-(2-THIENYDACETAMIDO)
-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE IN ACETONITRIL UNTER ZUSATZ VON 3,S-DICHLORPHENYLDIHYDROGENPHOSPHAT
Man erhitzt 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure (2,0
g; 5 mM) , 1-Methyl-1H~tetrazol"5-thiol (0,87 g; 7,5 mM)
und 3,5-Dichlorphenyldihydrogenphosphat (0,122 g; 0,5 mM)
über Nacht in 25 ml trockenem Acetonitril auf 700C. Hierauf
entfernt man das Lösungsmittel auf einem Rotationsverdampfer
bis auf 8 bis 10 ml. Zu diesem Punkt beginnt das Produkt auszukristallisieren.
Es wird etwa 0,5 Stunden gerührt, worauf man zur weiteren Kristallisation über eine Zeitdauer von 0,5
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Stunden tropfenweise Isopropylacetat (25 ml) zugibt. Nach
weiterem 0,5 Stunden langem Rühren wird das Produkt abfiltriert, mit Isopropylacetat gewaschen und getrocknet, wodurch
man 0,98 g Material (Ausbeute 43,4 %) erhält. Das NMR-Spektrum des Produkts ist mit dem NMR-Spektrum des nach Beispiel
5 erhaltenen Produkts identisch.
HERSTELLUNG VON 3-(((1H-TETRAZOL-5-YL)THIO)METHYL)-7-(2-(2-THIENYL)ACETAMID0)3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN ESSIGSÄURE
Man gibt 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure (2,0 g;
5 mM) und 1-Methyl-iH-tetrazol-5-thiol (0,87 g; 7,5 mM)
zu Eisessig (25 ml). Das Reaktionsgemisch wird auf 600C erhitzt
und 1 Stunde auf dieser Temperatur gehalten. Im Dünnschichtchromatogramm ist nach dieser Zeit nur eine Spur des
gewünschten Produkts zu sehen„ Das Reaktionsgemisch wird
daher auf 800C erhitzt und 5 Stunden auf dieser Temperatur
gehalten. Sodann läßt man das Reaktionsgemisch über Nacht stehen, worauf man das gewünschte Produkt abfiltriert, mit
Essigsäure wäscht und trocknet» Auf diese Weise erhält man 0,71 g (Ausbeute 31 %) Material. Das NMR-Spektrum dieses Produkts
ist mit dem NMR-Spektrum des Produkts von Beispiel 5 identisch.
HERSTELLUNG VON 3-(((4,5-DIHYDRO-6-HYDROXY-4-METHYL-5-OXO-1,2,4-TRIAZIN-3-YL)THIO)
METHYL)-7-(2-(2-THIENYL)ACETAMIDO) 3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN ACETONITRIL
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Man gibt 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
(2,0 g; 5 mtl) und 4,5 -Dihydro-ö-hydroxy^-methyl-S-oxo-1f2,4-triazin-3-thiol
(1,2 g; 7,5 mM) zu 25 ml trockenem Acetonitril, das sich in einem Reaktionskolben befindet,
der in einem ölbad von 84 bis 85°C angeordnet ist» Der Kolben
ist mit einem Kühler mit Trockenröhrchen versehen, das wasserfreies Calciumsulfat enthält» Das Reaktionsgemxsch
wird unter langsamem Rühren mit einem Magnetrührer 16 Stunden auf diesen Bedingungen gehalten.
Während dieser Zeit kristallisiert das Produkt aus der heissen Lösung aus. Das Reaktionsgemxsch wird auf Raumtemperatur
abgekühlt, filtriert, mit Acetonitril gewaschen, mit Aceton gewaschen und unter Vakuum getrocknet, wodurch man zu 1,81 g
(Ausbeute 72,6 %) Produkt gelangt. Bei diesem Produkt handelt es sich um weißliche Kristalle, die bei 1610C schmelzen.
Beim Stehen des Filtrats fällt eine zweite Kristallernte aus. Diese Kristalle werden ebenfalls abfiltriert, mit Acetonitril
gewaschen und getrocknet, wodurch man 0,26 g (Ausbeute 10,5 %)
Produkt erhält. Auch diese Kristalle schmelzen wiederum bei 1610C unter Zersetzung.
Die Gesamtausbeute beträgt demnach 83,1 %.
HERSTELLUNG VON 3-(((5-METHYL-1,3,4-OXADIAZOL-2-YL)THIO) METHYL)
-7- (2- (2-THIENYDACETAMIDO) -3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN 1,2-DICHLORETHAN
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Man gibt 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure (2,0 g;
5 mM) und 5-Methyl-1,3,4-oxadiazol-2-thiol (0,87 g; 7,5 mM)
in 25 ml 1,2-Dichlorethan in einen mit Magnetrührer und Kühler
versehenen Kolben, der mit einem wasserfreies Calciumsulfat enthaltenden Trockenröhrchen verschlossen ist. Der
Kolben wird in ein ölbad mit 84 bis 850C getaucht und 8 Stunden
darin gelassen, worauf man ihn 2 Tage in den Kühlschrank stellt.
Nach dieser Zeit ist ein Teil des Produkts auskristallisiert.
Es wird abfiltriert, mit 1,2-Dichlorethan gewaschen und getrocknet,
wodurch man 1,10 g (Ausbeute 48,7 %) Produkt erhält. Dieses Material löst man in 15 ml Aceton, worauf man die Lösung
zur Entfernung von unlöslichem Produkt filtriert. Sodann versetzt man die Lösung tropfenweise mit 75 ml deionisiertem
Wasser, worauf man das dabei'erhaltene Produkt abfiltriert und trocknet. Auf diese Weise erhält man 0,61 g Material,
das bei über 114°C unter Zersetzung schmilzt.
Durch Verdampfen des Lösungsmittels aus dem obigen Filtrat gelangt man zu 0,23 g eines Gemisches aus dem gewünschten
Produkt und den beiden Ausgangsmaterialien.
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO) METHYL) 7-(2-(2-THIENYDACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN NITRO-
METHAN
In einem entsprechenden Reaktionskolben gibt man 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
(2,0 g; 5 mM) und 1-Methyl-iH-tetrazol-5-thiol (0,87 g; 7,5 mM) zu 25 ml trokkenera
Nitromethan. Der Kolben wird 4,5 Stunden in ein ölbad
. " '■ 809837/0707
von 100 bis 1010C getaucht, worauf man ihn auf Raumtemperatur
abkühlt. Eine entsprechende dünnschichtchromatographische Analyse des Reaktionsgemisches zeigt hiernach, daß die Umsetzung
beendet ist.
Das Lösungsmittel wird daher auf einem Rotationsverdampfer entfernt, worauf man den erhaltenen Rückstand in 75 ml warmem
Ethylacetat löst. Die Lösung wird zur Entfernung kleiner Mengen an unlöslichen Bestandteilen filtriert und dann zweimal
mit jeweils 25 ml 5 %-iger wäßriger Natriumbicarbonatlösung extrahiert. Die vereinigten Extrakte werden mit 50 ml
•Ethylacetat versetzt und dann mit 70 %-iger wäßriger Methansulf
onsäure auf etwa pH 1,0 angesäuert. Die Ethylacetatschicht wird abgetrennt, und die wäßrige Schicht extrahiert man mit
25 ml Ethylacetat. Die Ethylacetatschichten werden vereinigt, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und auf einem Rotationsverdampfer
auf 25 ml eingeengt. Durch tropfenweise Zugabe von 50 ml Diethylether kristallisiert das gewünschte
Produkt aus. Es wird abfiltriert, mit Diethylether gewaschen und getrocknet, wodurch man zu 1,27 g (Ausbeute 56,2 %) weißlichen
Kristallen gelangt, die bei 156 bis 1590C unter Zersetzung
schmelzen. Die Identität des Produkts wird durch das NMR-Spektrum bestätigt.
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO)METHYL)-7-(2-(2-THIENYl)ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN METHYLENCHLORID
7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure (11,9 g;
30 mM) und 1-Methyl-iH-tetrazol-5-thiol (7,0 g; 60 mM)
in 300 ml Methylenchlorid (mit Cyclohexan stabilisiert)
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gibt man in einen mit einer Heizung versehenen 1 Liter fassenden Autoklaven aus rostfreiem Stahl. Das Reaktionsgemisch
wird unter Rühren 16 Stunden auf 83 bis 86°C erhitzt, wodurch sich ein Druck von 2,95 kg/cm2 ergibt. Hierauf wird das Reaktionsgemisch
auf Raumtemperatur abgekühlt. Eine anschliessende dünnschichtchromatographische Untersuchung ergibt die
Umwandlung zum gewünschten Produkt, wobei nur mehr eine Spur an als Ausgangsmaterial verwendeter Cephalosporansäure vorhanden
ist. Durch Stehenlassen des Reaktionsgemisches bei Raumtemperatur kristallisiert das gewünschte Produkt aus,
worauf man das Reaktionsgemisch auf 200 ml einengt. Die Kristalle werden abfiltriert und mit Methylenchlorid gewaschen.
Auf diese Weise gelangt man zu 7,37 g (Ausbeute 54,3 %) weissen Kristallen, die bei 163,5 bis 1640C unter Zersetzung
schmelzen.
Das oben erhaltene Filtrat wird mit 100 ml Diethylether verdünnt, filtriert, mit Diethylether gewaschen und getrocknet,
wodurch man als zweite Ernte 1,4 0 g lohfarbene Kristalle erhält (Ausbeute 10,3 %).
Das oben erhaltene Filtrat wird mit Isopropylacetat verdünnt,
wodurch man als dritte Ernte zu. 1,18 g (Ausbeute 8,7 %) Kristallen gelangt.
Die Gesamtausbeute beträgt demnach 73,3 %.
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO) METHYL)-7-(2-(2-THIENYL)ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN FLUORBENZOL
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as
7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure (2,0 g;
5,04 mM) und i-Methyl-IH-tetrazol-5-thiol (1,2 g; 10 mM)
in 75 ml Fluorbenzol (Sdp. 85,10C) vermischt man in einem Kolben, der
mit einem Kühler mit einem Trockenröhrchen versehen ist, das wasserfreies Calciumsulfat enthält. Das Gemisch wird
auf Rückflußtemperatur erhitzt, und den Fortgang der Reaktion verfolgt man dünnschichtchromatographisch in einem 7:1-Gemisch
aus Ethylacetat und Essigsäure. Die Umsetzung, die während der ganzen Zeit heterogen verläuft, ist nach praktisch
72 Stunden beendet.
Das Reaktionsgemisch wird hierauf auf Raumtemperatur abgekühlt und zur Abtrennung des ausgefallenen Produkts filtriert.
Das Produkt wird mit Fluorbenzol gewaschen und dann 5 Stunden bei 400C vakuumgetrocknet, wodurch man zu 2,13 g (Ausbeute
93,4 %) weißlichen Kristallen gelangt, die bei 161 bis 162°C unter Zersetzung schmelzen. Die Identität des Produkts
wird durch das NMR-Spektrum bestätigt.
Beispiel 14
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO)METHYL-7-(2-(2-THIENYDACETAMIDO)
-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE IN THIOPHEN
Man erhitzt 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure (2,0
g; 5 mM) und 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol (0,87 g; 7,5 mM) in 25 ml Thiophen 7 Stunden auf Rückflußtemperatür, wodurch das
gewünschte Produkt auskristallisiert. Das Reaktionsgemisch wird auf Raumtemperatur abgekühlt, 30 Minuten zur Vervollständigung
der Kristallisation gerührt und dann abfiltriert. Das
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ausgefallene Produkt wird mit 0,5 ml Thiophen gewaschen und
anschließend 2 Stunden unter Vakuum getrocknet, wodurch man zu 1,82 g (Ausbeute 80,2 %) weißen Kristallen gelangt, die
bei 162 bis 1630C unter Zersetzung schmelzen. Eine dünnschichtchromatographische
Untersuchung des Filtrats zeigt, daß darin weiteres Produkt enthalten ist.
Beispiel 15
HERSTELLUNG VON 3-(((5-METHYL-1,3,4-THIÄDIAZOL-2-YL)THIO) METHYL)-7-(2-(IH-TETRÄZOL-I-YLJACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBON-
SÄURE IN ACETONITRIL
7-(2-(IH-Tetrazol-1-yl)acetamido)cephalosporansäure (0,76 g;
2 mM) und 5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-thiol (0,33 g; 2,5 inM)
in 10 ml reagensreinem Acetonitril erhitzt man 2 Stunden und 40 Minuten auf Rückflußtemperatur. Hierbei kristallisiert das
gewünschte Produkt aus. Das Reaktionsgemisch, wird in einem Eisbad
gekühlt und dann zur Abtrennung des gewünschten Produkts filtriert, das man mit 3 ml Acetonitril wäscht und anschliessend
bei 400C vakuumtrocknet, wodurch man 0,61 g (Ausbeute 67 %) Produkt erhält* Die Identität des Produkts wird durch
das NMR-Spektrum bestätigt. NMR: <f 2,68 (s, 3, -CH3 vom Tetrazol),
3,72 (s, 2, 2-CH3), 4,40 (q, 2, 3-CH3S-, JAß=13 Hz),
5,12 (d, 1, C6-H, J=5 Hz), 5,38 (s, 2, -CH2CONH-), 5,72 (q,
1, C7-H1 J=5 Hz, J=9 Hz), 9,00 (s, 1, Tetrazol 5-H) und 9,17
(d, 1, -CH2CONH-).
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO)METHYL)-7-(2-FORMYLOXY-2-PHENYLACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN
1,2-DICHLORETHAN
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1Wf
Man gibt 7-(2-Formyloxy-2-phenylacetamido)cephalosporansäure (2,17 g; 5 mM) und 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol (0,87
g; 7,5 mM) zu 25 ml 1,2-Dichlorethan und erhitzt das erhaltene
Reaktionsgemisch 6 Stunden auf Rückflußtemperatur. Nach
einer Umsetzungszeit von 3 sowie von 6 Stunden werden entsprechende Proben für dünnschichtchromatographische Untersuchungen
entnommen. Im Anschluß daran erhitzt man das Reaktionsgemisch 1 weitere Stunde und läßt es schließlich über
Nacht abkühlen.
Sodann wird das Lösungsmittel durch Verdampfen entfernt. Der dabei anfallende Rückstand wird mit Diethylether versetzt,wodurch
er zuerst gummiartig und anschließend fest wird. Das Produkt wird abfiltriert, mit Diethylether gewaschen
und getrocknet, wodurch man 1,90 g (Ausbeute 77,0 %) Material erhält. NMR(DMSO-dc) S 3,52 (s, 2, 2-CH-), 3,88 (s,
3, -CH3 vom Tetrazol), 4,10 (s, 2, 3-CH3S-), 4,92 (d, 1,
Cg-H), 5,62 (q, 1, C7-H, J=5 Hz, J=9 Hz), 6,06 (s, 1, -CHCONH-),
O 7,26 (s, 5, Phenyl-H) und 8,28 (s, 1, -OCH).
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO) METHYL)-7-(5-CARBOXY-5-(2,4-DICHLORBENZAMIDO)VALERAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄ'URE
IN (A) ACETONITRIL UND (B) 1,2-DICHLORETHAN
(A) Man erhitzt 7-(5-Carboxy-5-(2,4-dichlorbenzamido)valeramido)cephalosporansäure
(2,9 g; 5 mM), 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol
(1,2 g; 10 mM) und 50 ml Acetonitril über Nacht (18 Stunden) auf Rückflußtemperatur. Eine anschließende dünnschichtchromatographische
Analyse des Reaktionsgemisches zeigt,
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daß die Umsetzung hiernach zu etwa 90 % beendet ist. Man dampft das Reaktionsgemisch daher ein, schlämmt den erhaltenen
Rückstand in Ethylacetat auf und filtriert das Ganze, wodurch man zu 1,51 g (Ausbeute 48,3 %) Material gelangt.
(B) Man erhitzt 7-(S-Carboxy-S-(2,4-dichlorbenzamido)valeramido)cephalosporansäure
(2,9 g; 5 mM), 1-Methyl-iH-tetrazol-5-thiol
(1,2 g; 10 mM) und 50 ml 1,2-Dichlorethan 5,5
Stunden auf Rückflußtemperatur. Eine anschließende dünnschichtchromatographische
Analyse des Reaktionsgemisches zeigt, daß die Reaktion zu 90 % beendet ist.
Man dekantiert das Lösungsmittel daher vom Reaktionsgemisch, wodurch ein kunststoffartiger Feststoff zurückbleibt, den man
in rückfließendem Ether behandelt. Durch anschließendes Filtrieren
erhält man 2,83 g (Ausbeute 89,3 %) lohfarbene Kristalle. Ein NMR-Spektrum dieses Materials bestätigt die Identität
des Produkts, zeigt jedoch einen Ether. NMR (DMSO-dg)
(P 1,78 und 2,26 (jeweils m, Adipoylseitenkette), 3,66 (m,
2, 2-CH2), 3,95 (s, 3, -CH3 vom Tetrazol), 4,30 (m, 2, 3-CH2S-),
5,08 (d, 1, C6-H, J=5 Hz), 5,68 (q, 1, C7-H, J=5 Hz), 7,50 und
7,62 (jeweils s, 2,4-Dichlorphenyl) und 9,00 (m, 2, zwei -CONH).
Beispiel 18
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO) METHYL)-7-(2-(2-THIENYL)ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN 1,2-DICHLORETHAN
Man gibt 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure (0,99 g;
2,5 mM) und 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol (0,58 g; 5 mM) zu
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1U
12,5 ml 1,2-Dichlorethan und erhitzt das Reaktionsgemisch
auf Rückflußtemperatur. Es wird so auf Rückflußtemperatur
erhitzt, daß die als Nebenprodukt entstehende Essigsäure entweichen kann, was man erreicht, indem man den Rückfluß
an 1,2-Dichlorethan durch Calciumoxid rückleitet.
Nach 5,75 Stunden langem Rückflußsieden wird das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur abgekühlt und filtriert. Die dabei
anfallenden flockigen Nadeln werden in 10 ml 1,2-Dichlorethan gewaschen und getrocknet, wodurch man zu 0,77 g (Ausbeute
68,1 %) Material gelangt.
Durch Eindampfen des Filtrats erhält man weitere 0,04 g Produkt (Ausbeute 3,5 %).
Die Identität des Produkts wird dünnschichtchromatographisch und im Falle des Hauptprodukts durch das NMR-Spektrum bestätigt.
Das NMR-Spektrum ist mit dem NMR-Spektrum des Produkts von Beispiel 5 identisch.
HERSTELLUNG VON 3-(((5-METHYL-1,3,4-THIADIAZOL-2-YL)THIO) METHYL)-7-(2,(2-THIENYl)ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN ACETONITRIL
Man erhitzt 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
(2,0 g; 5 mM) und 5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-thiol (2,64 g? 20 mM) in 25 ml Acetonitril über Nacht unter Rückflußsieden
auf 790C. Eine anschließende dünnschxchtchromatographische
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Untersuchung zeigt, daß nur mehr eine Spur an als Ausgangsmaterial
verwendeter Cephalosporansäure vorhanden ist. Man filtriert das Reaktionsgemisch daher unter Abtrennung eines
öligen Rückstands und entfernt das Lösungsmittel auf einem Rotationsverdampfer. Der Rückstand wird aus einem 1:1-Gemisch
aus Acetonitril und Isopropylacetat kristallisiert, worauf man die erhaltenen Kristalle abfiltriert, wäscht und
unter Vakuum trocknet. Auf diese Weise gelangt man zu 1,59 g (Ausbeute 33,9 %) Material, das bei 1660C schmilzt. Die Identität
des Produkts wird durch IR-, UV-, NMR-, MS- und Elementaranalysen bestätigt. NMR (DMSO-d,) £ 2,68 (s, 3, -CH., vom
Tetrazol), 3,68 (s, 2, 2-CH3), 3,76 (s, 2, -CH2CONH-), 4,38
(q, 2, 3-CH2S-, J=13 Hz), 5,10 (d, 1, C5-H, J=5 Hz), 5,70 (q,
1, C7-H, J=5 Hz, J=9 Hz), 6,92 (d, 2, Thiophen 3- und 4-H),
7,37 (t, 1, Thiophen 5-H) und 9,10 (d, 1, -CH2CONH, J=9 Hz).
Beispiel 20
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO) METHYL)-7-
(2- (2-THIENYDACETAMIDO) -3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE IN 1,1,2-
TRICHLORETHAN
Man gibt 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
(2,0 g; 5 mM) und 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol (1,2 g;
10 mM) zu 25 ml 1,1,2-Trichlorethan und erhitzt das Ganze
dann auf 100 bis 1010C. Die Umsetzung wird dünnschichtchromatographisch
verfolgt. Nach 4-stündigem Rühren bei 100 bis 1010C zeigt eine solche dünnschxchtchromatographische Analyse,
daß keine als Ausgangsmaterial verwendete Cephalosporansäure mehr vorhanden ist. Das Reaktionsgemisch wird daher
unter Rühren auf Raumtemperatur abgekühlt. Sodann impft man das Reaktionsgemisch an und rührt es über Nacht weiter.
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Hierbei kristallisiert das gewünschte Produkt.aus. Das Lösungsmittel
wird verdampft, und den erhaltenen Rückstand versetzt man mit 25 ml 1,2-Dichlorethan. Anschließend entfernt
man das Lösungsmittel durch Filtrieren, worauf man das erhaltene Produkt wäscht und unter Vakuum trocknet.
Auf diese Weise gelangt man zu 0,98 g 3-(((1-Methyl-iH-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-(2-thienyl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure,
die bei 158°C unter Zersetzung schmilzt (Ausbeute 43,4 %) .
Beis piel 21
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO)METHYL)-7-(2-(2-THIENYDACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN (A) METHYLETHYLKETONUND (B) 1 ,1,.2-TRICHLORETHAN
(A) Man gibt 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
(2,0 g; 5 mM) und 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol (1,2 g; 10 mM)
zu 25 ml Methylethylketon und erhitzt das Ganze 48 Stunden auf Rückflußtemperatur. Eine anschließende dünnschichtchromatographische
Analyse zeigt, daß nur mehr eine Spur an als Ausgangsmaterial verwendeter Cephalosporansäure vorhanden ist.
Das Reaktionsgemisch wird daher mit einem Gemisch von 2,5 g Natrinribicaibonat in 50 ml Wasser gewaschen. Die Wasserschicht
wird mit 1 g Aktivkohle behandelt und mit 50 ml Ethylacetat versetzt. Sodann erniedrigt man den pH-Wert durch Zugabe von
4 ml Methansulfonsäure in 30 ml Wasser auf pH 1,6. Hierauf wird die Ethylacetatschxcht über Natriumsulfat getrocknet und
dann auf einem Rotationsverdampfer zu einem öl eingedampft.
Zur Auskristalisation des gewünschten Produkts versetzt man
das Ganze tropfenweise mit 50 ml Ether. Das erhaltene Produkt
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wird abfiltriert, gewaschen und vakuumgetrocknet, wodurch man zu 0,94 g (Ausbeute 41,6 %) Material gelangt. Das NMR-Spektrum
dieses Materials ist mit dem NMR-Spektrum des Produkts von Beispiel 5 identisch.
(B) Die obige Umsetzung wird unter Verwendung der gleichen
Ausgangsmaterialien und Mengen wie bei Teil (A) wiederholt, wobei man abweichend davon als Lösungsmittel jedoch 50 ml
1,1,2-Trichlorethylen verwendet. Das Reaktionsgemisch wird
16 Stunden auf Rückflußtemperätur erhitzt, wonach eine dünnschichtchromatographi
sehe Untersuchung zeigt, daß keine als Ausgangsmaterial verwendete Cephalosporansäure mehr vorhanden
ist. Das Produkt wird daher wie im Teil (A) beschrieben abgetrennt,
wodurch man 0,47 g (Ausbeute 20,8 %) Material erhält.
Das NMR-Spektrum dieses Produkts ist mit dem NMR-Spektrum des Produkts von Beispiel 5 identisch.
Beispiel 22
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-IH-TETRAZOL-S-YL)THIO)METHyL)-7-(2-PHENYLACETAMIDO)-7-METHOXY-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN 1,2-
DICHLORETHAN
7-(2-Phenylacetamido)-7-methoxycephalosporansäure (210 mg;
0,5 iriM), 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol (87 mg? 0,75 mM) und
15 ml 1,2-Dichlorethan werden miteinander vermischt und 6
Stunden unter Stickstoff auf Rückflußtemperatur erhitzt. Im
Anschluß daran zeigt eine entsprechende dünnschichtchromatographische Analyse, daß nur mehr eine Spur der als Ausgangsmaterial
verwendeten Cephalosporansäure vorhanden ist. Man gibt weiteres 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol (29 mg; 0,25 mM) zu und erhitzt
das Reaktionsgemisch weitere 3 Stunden auf Rückflußtemperatur»
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Eine nachfolgende dünnschxchtchromatographische Analyse . zeigt keine wesentliche Veränderung.
Das Reaktionsgemisch wird viermal mit gesättigter Natriumbicarbonatlösung
gewaschen, worauf man die Bicarbonatschicht dreimal mit Ethylacetat wäscht, eine bestimmte Menge an frischem
Ethylacetat zugibt, auf 00C kühlt und mit 20 %-iger
Chlorwasserstoffsäure auf pH 2,2 einstellt. Die Schichten werden voneinander getrennt, und die wäßrige Schicht wäscht
man mit Ethylacetat. Die Ethylacetatschichten werden vereinigt,
mit gesättigter Natriumchloridlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft, wodurch
ein fahlgrüner Schaum als Rückstand zurückbleibt, der 199 mg wiegt (Ausbeute 83,6 %) . Die Identität des Produkts
wird durch das Dünnschichtchromatogramm sowie das NMR-Spektrum bestätigt. NMR(CDCl3 + 1d Aceton-d ) tf 3,45 (s, 3, -OCH3),
3,55 (s, 2, 2-CH2), 3,75 (s, 2, 0CH2CO-), 3,9 (s, 3, CH3 am
Tetrazol), 4,4 (s, 2, 3-CH3S-), 5,15 (s, 1, C5-H), 7,35 (s,
5, 0) , 8,0 (s, 1, -CH2CONH-) und A/11,2 (s, 1f J=O Hz, -COOH).
Beispiel 23
HERSTELLUNG VON 3-(((2-BENZOTHIAZOLYL)THIO) METHYL)-7-(2-(2-THIENYL)ACETAMIdO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄÜRE
IN 1,2-DICHLORETHAN
Man gibt 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure (1,0 g;
2,5 mM) und 2-Mercaptobenzothiazol (0,625 g? 3,75 mM) in
einen Kolben, verdrängt die darin befindliche Luft durch Stickstoff, fügt 25 ml 1,2-Dichlorethan zu, erhitzt das Reaktionsgemisch
auf Rückflußtemperatur und hält es unter Rühren
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etwa 24 Stunden unter diesen Bedingungen. Das Reaktionsgemisch wird dann abgekühlt und filtriert, wodurch man 1,1 g
(Ausbeute 88 %) des gewünschten Produkts in Form eines weißlichen Materials erhält, das bei 190,5 bis 1910C unter Zersetzung
schmilzt. Dieses Material wird über Nacht bei 400C unter Vakuum getrocknet und dann für die entsprechenden Analysen
verwendet. Die Identität des Produkts wird durch NRM-, UV-, MS-, IR- und Elementaranalysen bestätigt. NMR(DMSO-dfi)
J 3,74 (s, 2, 2-CH2), 3,80 (s, 2, -CH2CONH-), 4,58 (q, 2,
3-CH2S-, J=13 Hz), 5,14 (d, 1, Cß-H, J=5 Hz), 5,73 (q, 1,
C7-H, J=5 Hz, J=8 Hz), 6,96, 7,43 und 7,96 (jeweils m. Phenyl-
und Thienylringe), 9,10 (d, 1, -CH2CONH-, J=8 Hz).
Beispiel 24
HERSTELLUNG VON 3-(((5-(N-METHYLACETAMIDO)-1,3,4-THIADIAZOL-2-YL)THIO)METHYL)-Ί-(2-(2-THIENYL)ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN 1,2-DICHLORETHAN
Man gibt 7-(2-(2-Thienylacetamido)cephalosporansäure (2,0 g;
5 mM) und 5-(N-Methylacetamido)-1,3,4-thiadiazol-2-thiol
(1,42 g; 7,5 mM) zu 50 ml 1,2-Dichlorethan und erhitzt das
Reaktionsgemisch 10 Stunden auf Rückflußtemperatur. Das Reaktionsgemisch
wird dann abgekühlt, filtriert, mit 1,2-Dichlorethan gewaschen und vakuumgetrocknet, wodurch man 2,06 g
(Ausbeute 78,3 %) Material erhält, das bei 178 bis 1790C
schmilzt. Die Identität des Produkts wird durch IR-, UV-, NMR-, MS- und Elementaranalysen bestätigt. NMR(DMSO-dß) </ 2,42
(s, 3, -COCH3), 3,74 (m, 7, 2-CH2, -CH3 vom Tetrazol und -CH3-CONH-),
4,35 (q, 2, 3-CHo, J=13 Hz), 5,10 (d, 1, Cc-H, J=5 Hz),
5,70 (q, 1, C7-H, J=5 Hz, J=9 Hz), 6,96 und 7,36 (jeweils m,
3, Thiophen H) und 9,10 (d, 1, -CH2CONH-, J=9 Hz).
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2809059
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO)METHYL)-7-(N-t-BüTOXYCARBONYL)-2-PHENYLGLYCYLAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBON-
SÄÜRE IN 1,2-DICHLORETHAN
Man erhitzt 1,2-Dichlorethan (45 ml) unter azeotroper Entfernung
eines Gemisches aus Wasser und Lösungsmittel, worauf man das Ganze auf 30 ml eindestilliert und abkühlen läßt. Sodann
gibt man·7-(N-t-Butoxycarbonyl-2-phenylglycylamido)cephalosporansäure
(253 mg; 0,5 mM) zu, destilliert die erhaltene
Lösung bis auf 15 ml ein und kühlt erneut ab. Anschliessend wird 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol (87 mg; 0,75 mM) zugesetzt
und das Reaktionsgemisch unter Stickstoff auf Rückflußtemperatur erhitzt, wobei man den Fortgang der Umsetzung
dünnschichtchromatographisch überwacht. Eine nach 16 Stunden
durchgeführte dünnschichtchromatographxsche Untersuchung zeigt, daß nur mehr eine Spur Ausgangsmaterial vorhanden ist.
Das Reaktionsgemisch wird daher viermal mit gesättigtem Natriumbicarbonat gewaschen, worauf man die Bicarbonatschichten
vereinigt und zweimal mit Ethylacetat wäscht. Die gewaschenen Bicarbonatschichten werden mit frischem
Ethylacetat versetzt, worauf man die Lösung auf 00C kühlt
und mit 20 %-iger Chlorwasserstoffsäure auf pH 2,4 einstellt.
Die Schichten werden getrennt, und die wäßrige Schicht wird mit Ethylacetat gewaschen.
Die Ethylacetatschichten werden vereinigt, mit gesättigter
Natriumchloridlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft, wodurch man zu 224 mg
(Ausbeute 80 %) eines weißen Schaums gelangt. Die Identität
809837/0707
280905a
des Produkts wird durch das Dünnschxchtchromatogramiti und das NMR-Spektrum bestätigt. Im NMR-Spektrum zeigt sich eine
kleine Menge (gleich oder weniger 0,10 %) an als Ausgangsmaterial verwendeter Cephalosporansäire.
Das Produkt wird in 10 ml Diethylether suspendiert und 1
Stunde behandelt. Der Ether wird dekantiert, worauf man 10 ml frischen Diethylether zugibt und das Ganze 1 Stunde
weiter behandelt. Der Ether wird wieder dekantiert, worauf man das Ganze zur Trockne eindampft und so das gewünschte
Produkt in Form eines weißen Pulvers erhält. Die Identität des Produkts wird durch das Dünnschichtchromatogramm sowie
das NMR-Spektrum bestätigt. NMR (CDCl3) J 1,4 5 (s, 9, -COO-t-C4H9),
3,6 (s, 2, 2-CH2), 3,95 (s, 3, CH3 am Tetrazol),
4,3 (s, 2, 3-CH2S-), 4,9 (d, 1, J=6 Hz, Cg-H), 5,4 (d, 1,
J=8 Hz, 0CH-), 5,75 (q, 1, J=4 Hz, C7-H), 6,2 (d, 1, J=8
Hz, 0CH-), 7,4 (s, 5, 0), 7,65 (d, 1, J=8 Hz7 -CONH) und
NH
rv 9,3 (s, 1r COOH).
rv 9,3 (s, 1r COOH).
Beispiel 26
HERSTELLUNG VON 3- (■( (1-METHYL-IH-TETRAZOL-5-YL)THIO) METHYL) 7-(N-(t-BÜTOXYCARBONYL)-2-(p-HYDROXYPHENYL)GLYCYLAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN 1,2-DICHLORETHAN
Unter Verwendung einer Falle erhitzt man 1„2-Dichlorethan
(45 ml) auf Rückflußtemperatur und entfernt dabei 15 ml Lösungsmittel. Die verbleibenden 3 0 ml werden abgekühlt=
Sodann gibt man 7- (N-(t-Butoxycarbonyl) -2- (p-hydroxyphenyl) glycylamido)cephalosporansäure
(260,5 mg; 0,5 mM) zu, de-
809837/0707
stilliert die erhaltene Lösung bis auf 15 ml ein und kühlt
sie erneut ab. Hierauf wird 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol (87 rag; 0,75 mM) zugesetzt und das Reaktionsgemisch auf 65
bis 70°C erhitzt, wobei man den Fortgang der Reaktion dünnschichtchromatographisch
verfolgt. Nach 3 Stunden zeigt das Dünnschichtchromatogramm, daß nahezu kein Ausgangsmaterial
mehr vorhanden ist. Nach einer Umsetzungszeit von 4 Stunden wird das Reaktionsgemisch daher aufgearbeitet.
Aufarbeitung und Reinigung des Materials werden im wesentlichen
wie im vorhergehenden Beispiel beschrieben durchgeführt. Auf diese Weise erhält man 189 mg (65,5 %) Rohprodukt und 46
mg (etwa 16 %) gereinigtes Produkt. NMR(CDCl- + 2d Aceton dg) J 1,45 (s, 9, -COO-t-C4Hg)f 3,35 (s, 2, 2-CH3), 3,85
(s, 3, CH3 am Tetrazol), 4,3 (s, 2, 3-CH3S-), 4,9 (d, 1,
J=6 Hz, Cg-H), 5,3 (q, 1, J=3 Hz, C7-H), 5,4 (s, 1, HO-0CH-),
5,75 (d, 1, J=-6 Hz, HO0CH-) , 6,4 (s, 1, COOH), 6,8 (d, l\
NH
J=8 Hz, HO—«^ N-CH-)! und 7,9 (d, 1, -CONH).
H-·=· !
Beis piel 27
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO) METHYL)-7-(2-PHENOXYACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN 1,2-DICHLOR-
ETHAN
Man erhitzt 1,2-Dichlorethan (60 ml) unter Verwendung einer
Falle auf Rückflußtemperatur und entfernt dabei 15 ml Lösungsmittel.
Die zurückbleibenden 45 ml 1,2-Dichlorethan werden abgekühlt
und mit'7-(2-Phenoxyacetamido)cephalosporansäure (406
mg; 1 mM) versetzt, worauf man die Lösung bis auf 30 ml ein-
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destilliert und erneut abkühlt. Sodann gibt man 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol
(174 mg; 1,5 mM) zu und erhitzt das Reaktionsgemisch unter Stickstoff 12 Stunden auf Rückflußtemperatur.
Hierauf zeigt eine entsprechende dünnschichtchromatographische Analyse in einem 10:3-Gemisch aus Diethylether
und einem 3:1-Gemisch aus Essigsäure und Wasser das gewünschte Produkt, einen Überschuß an Thiolreaktanten, etwas als
Ausgangsmaterial verwendete Cephalosporansäure und ein unbekanntes Material.
Das Reaktionsgemisch wird daher aufgearbeitet, was praktisch nach den in den vorhergehenden Beispielen erwähnten Maßnahmen
erfolgt.
Das Dünnschichtchromatogramm des Endprodukts ist mit einer authentischen Probe eines nach bekannten Methoden hergestellten
Produkts identisch. NMR (CDCl ) £ 3,65 (s, 2, 2-CH,),
3,9 (s, 3, CH3 vom Tetrazol), 4,35 (s, 2, 3-CH2S-), 4,65
(s, 2, 0OCH2-), 5,1 (d, 1, J=4 Hz, Cg-H), 5,9 (q, 1, J=4 Hz,
C7-H), 7,1 (m, 5, 0-), 7,6 (d, 1, J=10 Hz, -CONH-) und /V 9
(s, 1, -COOH).
Beispiele 28 und 31
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO) METHYL)-7-
(2- (2-THIENYDACETAMIDO) -3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE IN FLUORBENZOL
Man stellt 3-(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-(2-thienyl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
nach vier verschiedenen Reaktionen her, wobei man jeweils die im folgen-
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den angegebenen verschiedenen Cephalosporansäuren als Ausgangsmaterial
verwendet:
28: 3-(Propionyloxymethyl)-7-(2-(2-thienyl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
(41 mg; 0,1 mM)
29: 3-(2-Methylpropionyloxymethyl)-7-(2-(2-thienyl)-acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
(42 mg; 0,1 mM)
30: 3-(n-Butyryloxymethyl)-7-(2-(2-thienyl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
(42 mg; 0,1 mM)
31 : 3-(Cyclobutylcarbonyloxymethyl)-7-(2-(2-thienyl)-acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
(43 mg; 0,1 mM).
Im einzelnen suspendiert man hierzu die jeweilige Verbindung in jeweils 10 ml Fluorbenzol (das über ein Trocknungsmittel
auf Basis von Aluminosilikat - 4-A Linde Molekularsiebe getrocknet
worden ist). Hierauf gibt man 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol
(jeweils 18 mg; 0,15 mM) zu und erhitzt das Reaktionsgemisch etwa 24 Stunden auf Rückflußtemperatur. Das dabei
jeweils ausfallende Reaktionsprodukt wird abfiltriert und getrocknet. Eine entsprechende dünnschichtchromatographische
Untersuchung in Ethylacetat/Essigsäure zeigt, daß die jeweilige Austauschreaktion quantitativ verlaufen ist.
Das NMR-Spektrum eines jeden Produkts stimmt mit dem NMR-Spektrum einer authentischen Probe eines durch wäßrigen Austausch
hergestellten Produkts überein.
HERSTELLUNG VON 3-(((3-METHYL-1,2,4-OXADIAZOL-5-YL)THIO) METHYL)-7-(2-(2-THIENYL)ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN 1,1,2-TRICHLORETHAN 809837/0707
80,
Man suspendiert 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
(396 mg; 1 mM) in 40 ml 1,1,2-Trichlorethan und versetzt das
Ganze dann mit 3-Methyl-1,2,4-oxadiazol-5-thiol (116 mg; 1mM). Das erhaltene Reaktionsgemisch wird dann etwa 3 Stunden in
einem Ölbad auf 113°C erhitzt, worauf man es über Nacht auf
Raumtemperatur abkühlen läßt und schließlich zu einem öl eindampft.
Das öl wird mit Ethylacetat und gesättigtem Natriumbicarbonat versetzt. Der Ethylacetatanteil wird erneut mit
gesättigtem Natriumbicarbonat behandelt, worauf man die wäßrigen Anteile vereinigt und wiederum mit Ethylacetat extrahiert.
Der wäßrige Anteil wird mit frischem Ethylacetat versetzt, worauf man das Ganze in einem Eisbad kühlt und den
pH-Wert mit 20 %-iger Chlorwasserstoffsäure auf 2,5 einstellt.
Die Schichten werden voneinander getrenntr und die wäßrige
Schicht wird wiederum extrahiert. Die Ethylacetatschicht wird gewaschen, mit gesättigtem Natriumchlorid vereinigt, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Der hierbei anfallende Rückstand wird mit 1,1,2-Trichlorethan
versetzt, wodurch 220 mg (Ausbeute 48 %) des gewünschten Produkts als Feststoff ausfallen- Die Identität des Produkts
wird durch NMR-, IR-, UV- und Bioautogrammdaten bestätigt. NMR (DMSO-d6) S 2,35 (s, 3, CH3 am Oxadiazol), 3,7 (q, 2,
J=18 HZ, 2-CH2), 3,8 (s, 2, -CH2CONH-), 4,4 (q, 2, J=14 Hz,
3-CH2S-), 5,1 (d, 1, J=5 Hz, Cg-H) f 5,6 (q, 1, J=4 Hz, C7-H),
6,9, 7,3 (t, d, 3, Thiophen H) und 9,1 (d, 1, J=8 Hz, -CH3-CONH-).
HERSTELLUNG VON 3-(((1H-1,3,4-TRIAZOL-S-YL)THIo)METHYL)-7-(2-(2-THIENYL)ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN 1,1,2-TRICHLORETHAN
809837/0 707
Man suspendiert 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
(396 mg; 1mM) in 30 ml 1,1,2-Trichlorethan und versetzt das
Ganze dann mit 1H-1,3,4-Triazol-5-thiol (100 mg; 1 mM). Das Reaktionsgemisch wird auf 1050C erhitzt. Innerhalb von 30
Minuten fällt Produkt aus. Es wird etwa 6 Stunden weiter auf 1000C erhitzt, worauf man das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur
abkühlt. Das dabei anfallende Produkt wird abfiltriert und mit 1,1,2-Trichlorethan gewaschen. Auf diese Weise gelangt
man zu 380 mg (Ausbeute 87 %) Material. Die Identität des Produkts wird durch IR-, NMR-, UV- und Bioautogrammdaten
bestätigt. Im Bioautogramm zeigt sich ferner auch die Gegenwart von als Ausgangsmaterial verwendeter Cephalosporansäure,
wobei eine Hochdruckflüssigchromatographie ergibt, daß dieses Material in einer Menge von 6,8 % vorhanden ist.
NMR (DMSO-d6) ($ 3,7 (s, 2, 2-CH3), 3,8 (s, 2, -CH2CONH-),
4,2 (q, 2, J=5 Hz, 3-CH3S-), 5,1 (d, 1, J=5 Hz, Cg-H), 5,7
(q, 1, J=4 Hz, C7-H), 7,0, 7,4 (t, d, 3, Thiophen H), 8,45
(s, 3, Triazol ^NH) und 9,13 (d, 1, J=8 Hz, -CH2CONH-).
Beispiel 34
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-IH-TETRAZOL-S-YL)THIo)METHYL)-7-(2-PHENYI.ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN CHLOROFORM
Man suspendiert 7-(2-Phenylacetamido)cephalosporansäure
(195 mg; 0,5 mM) in 75 ml Chloroform und versetzt das Ganze dann mit 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol (75 mg; 0,65 mM).
Das Reaktionsgemisch wird 3 Stunden in einem Ölbad auf 80 bis 850C erhitzt, wobei man 60 ml abdestillieren läßt. Eine
entsprechende dünnschichtchromatographische Untersuchung zeigt, daß nur "sehr wenig Produkt vorhanden ist, so daß man
das Reaktionsgemisch mit 20 ml 1,2-Dichlorethan versetzt und
über Nacht weiter erhitzt. Im Anschluß daran ergibt eine dünn-
809837/07 0 7
schichtchromatographische Untersuchung des Reaktionsgemisches die Gegenwart von nur wenig als Ausgangsmaterial verwendeter
Cephalosporansäure. Nach einer Umsetzungszeit von insgesamt 26 Stunden wird das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur
abgekühlt. Durch nachfolgendes Aufarbeiten des dabei erhaltenen Produkts nach dem in Beispiel 32 angegebenen
Verfahren gelangt man zu 80 mg reinem Material (Ausbeute 35 %) Die Identität des Produkts wird durch NMR-, IR-, UV- und
Bioautogrammdaten bestätigt. NMR (DMSO-dg) $ 3,6 (s, 2, 2-CH3)
3,7 (s, 2, -CH2CONH-), 4,0 (s, 3, CH3 am Tetrazol), 4,3 (s,
2, 3-CH3S-), 5,1 (d, 1, J=5 Hz, Cg-H), 5,7 (q, 1, J=4 Hz,
C7-H), 7,3 (s, 5, 0) und 9,13 (s, 1, J=8 Hz, -CH2CONH-).
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO)METHYL)-7-ACETAMIDO-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN 1,2-DICHLORETHAN
Man mischt 7-Acetamidocephalosporansäure (314 mg; 1 mM) und
1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol (98 mg; 0,65 mM) in 70 ml 1,2-Dichlorethan ein, worauf man 50 ml abdestilliert und das
Reaktionsgemisch etwa 24 Stunden auf Rückfluß erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird anschließend wie in Beispiel 32 beschrieben
aufgearbeitet, wodurch man 120 mg Produkt (Ausbeute
32 %) erhält. Die Identität des Produkts wird durch NMR-, IR-, UV- und Bioautogrammdaten bestätigt. NMR (DMSO-dg)
ξ 1,97 (s, 3, CH3CONH-), 3,7 (s, 2, 2-CH3), 4,0 (s, 3, CH3
am Tetrazol), 4,35 (s, 2, 3-CH3S-), 5,1 (d, 1, J=5 Hz, CgH),
5,7 (g, 1, J=4 Hz, C7-H) und 8,8 (d, 1, J=8 Hz, -CH3CONH).
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HERSTELLUNG VON 3-(((3-METHYL-1,2,4-THIADIAZOl-S-YL)THIO) METHYL)-7-(2-(2-THIENYL)ACETAMIDo)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN 1,2-DICHLORETHAN
Man mischt 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
(200 mg; 0,5 mM) und 3-Methyl-1,2,4-thiadiazol-5-thiol
(85 mg; 0,65 mM) in 50 ml 1,2-Dichlorethan ein und erhitzt
das Ganze dann auf einem ölbad auf 950C. Die Badtemperatur
hält man 19 Stunden bei 900C. Das Reaktionsgemisch wird
dann aus dem Bad entnommen, worauf man es abkühlen läßt und 1 Tag im Kühlschrank kühlt. Sodann gibt man 3 Volumina
Ethylacetat zu und wäscht das Ganze zweimal mit jeweils 50 ml gesättigtem Natriumbicarbonat. Die vereinigten wäßrigen
Anteile werden mit Ethylacetat extrahiert, mit frischem Ethylacetat versetzt und in einem Eisbad gekühlt. Hierauf
stellt man den pH-Wert auf 2,0 ein. Die Schichten werden voneinander getrennt, und die wäßrige Schicht extrahiert
man erneut mit Ethylacetat. Die vereinigten Ethylacetatanteile werden mit gesättigtem Natriumchlorid gewaschen,
über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft, wodurch man zu 252 mg eines Schaums gelangt. Dieser Schaum
kristallisiert aus einem Gemisch aus Aceton und Diethylether aus, wodurch man 153 mg (Ausbeute 65 %) Produkt erhält. Die
Identität dieses Produkts wird durch NMR-, UV-, IR- und Bioautogrammdaten bestätigt. NMR (DMSO-d,) (f 3,7 (s, 2, 2-CH3),
3,8 (s, 2, -CH2CONH), 4,5 (q, 2, J=15 Hz, 3-CH2S-), 5,1
(d, 1, J=5 Hz, C6-H), 5,7 (q, 1, J=4 Hz, C7-H), 6,96, 7,38
(t, d, 3, Thiophen H) und 9,13 (d, 1, J=8 Hz, -CH2CONH).
Beispiel 37
HERSTELLUNG VON 3-(((2-PYRIMIDINYL)THIO)METHYL)-7-(2-(2-THIENYLJACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN ACETONITRIL
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- 64 -
Man mischt 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
(2,0 g; 5 mM) und 2-Mercaptopyrimidin (0,62 g; 5,5 mM) in 25 ml trockenes Acetonitril ein und erhitzt das Ganze
dann unter Rühren über Nacht (16 Stunden) auf Rückflußtemperatur. Eine entsprechende dünnschichtchromatographische
Analyse zeigt, daß die Umwandlung zum gewünschten Produkt vollständig ist. Das Reaktionsgemisch wird daher auf Raumtemperatur
abgekühlt und das Produkt abfiltriert. Es wird anschließend mit 50 ml Acetonitril gewaschen und unter Vakuum
4 Stunden bei 500C getrocknet. Auf diese Weise gelangt
man zu 1,86 g (Ausbeute 83 %) weißlichen Kristallen, die bei 217°C unter Zersetzung schmelzen. Im NMR-Spektrum in
DMSO-d, ist kein Ausgangsmaterial mehr zu sehen. Die Identität
des Produkts wird durch IR-, UV- und NMR-Daten bestätigt. NMR (DMSOc-d,) /0,55 (q, 2, 2-CH_, J=18 Hz), 3,74 (s, 2,
-CH2CONH), 4,28 (q, 2, 3-CH2S-, J=13 Hz), 5,00 (d, 1, Cg-H,
J=5 Hz)7 5,64 (q, 1, C7-H, J=5 Hz, J=9 Hz), 7,08 (m) und
8,52 (d) (6, Thiophen und Pyrimidin H) und 9,00 (d, 1, -CH2CONH-, J=9 Hz).
HERSTELLUNG VON 3-(((2-PYRIMIDINYL)THIO)METHYL)-7-(2-(2-THIENYL)ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN ESSIGSÄURE
7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure (2,0 g; 5 mM),
2-Mercaptopyrimidin (0,6 g; 5,4 mM) und Natriumacetat (0,41 g; 5 mM) werden in 25 ml Eisessig 4 Stunden auf 85°C erhitzt.
Während der Umsetzung kristallisiert Produkt aus. Das Reaktionsgemisch wird dann auf Raumtemperatur abgekühlt, worauf
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man das Produkt abfiltriert, in Essigsäure wäscht und trocknet. Auf diese Weise erhält man 1,58 g (Ausbeute 70,5 %)
weiße Kristalle, die bei 218°C unter Zersetzung schmelzen. Die Identität des Produkts wird durch IR-, UV-, NMR- und
Elementaranalyse bestätigt. Das NMR-Spektrum ist mit dem NMR-Spektrum des Produkts von Beispiel 37 identisch.
Beispiel 39
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO)METHYL)-7-(2-(2-THIENYL)ACETAMIDO)CEPHALOSPORANSaURE
IN ESSIGSÄURE
7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure (2,0 g; 5 mM),
i-Methyl-iH-tetrazol-5-thiol (0,81 g; 7 mM) und Natriumacetat
(0,41 g; 5 mM) werden in 25 ml Eisessig auf 75 bis 770C erhitzt und 8 Stunden auf dieser Temperatur gehalten.
Das Reaktionsgemisch wird jede Stunde dünnschichtchromatographisch untersucht, wobei es sich nach 8 Stunden zeigt,
daß die Umsetzung beendet ist. Das Reaktionsgemisch wird dann auf 40 bis 45°C abgekühlt, worauf man die Essigsäure unter
Vakuum entfernt. Der dabei erhaltene Rückstand wird mit 50 ml Ethylacetat und 50 ml Wasser versetzt. Die wäßrige Schicht
wird mit 1-normaler Schwefelsäure auf pH 1,5 angesäuert. Die Ethylacetatschicht wird abgetrennt und über wasserfreiem Natriumsulfat
getrocknet, worauf man das Ethylacetat auf einem Rotationsverdampfer entfernt. Das dabei als Rückstand erhaltene
leichte öl wird in 50 ml Ethanol gelöst, worauf man das Ganze mit einer Lösung von 2 ml Dicyclohexylamin (10,2 mM)
in 10 ml Ethanol versetzt. Hierdurch fällt das erhaltene Produkt praktisch unmittelbar als Dicyclohexylaminsalz aus, wobei
man jedoch trotzdem noch 15 Minuten weiterrührt. Das Pro-
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dukt wird dann abfiltriert, mit Ethanol gewaschen und getrocknet,
wodurch man zu 1,2 g (Ausbeute 37,8 %) Material gelangt, das bei 185 bis 186°C schmilzt. Die IR-, NMR- und
UV-Spektren dieses Produkts sind mit vorher hergestellten Proben des gleichen Produkts identisch.
Beispiel 40
HERSTELLUNG VON 3-(((1-BENZYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO)METHYL)-7-(2-(2-THIENYL)ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN 1,2-
DICHLORETHAN
Man gibt 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure (2,0 g;
5 mM) und i-Benzyl-IH-tetrazol-5-thiol (1,44 g; 7,5 mM) zu
25 ml 1,2-Dichlorethan, worauf man das Reaktionsgemisch unter
Rühren in einem ölbad auf 850C erhitzt und über Nacht
bei dieser Temperatur beläßt. Eine anschließende dünnschichtchromatographische Analyse des Reaktionsgemisches zeigt, daß
keine als Ausgangsmaterial verwendete Cephalosporansäure mehr vorhanden ist. Man entfernt das Lösungsmittel daher auf einem
Rotationsverdampfer, wodurch ein Schaum zurückbleibt. Der Schaum wird mit 25 ml Methanol versetzt, worauf man das Gemisch
solange auf einem Dampfbad erwärmt, bis die Probe in Lösung gegangen ist. Das Lösungsmittel wird auf einem Rotationsverdampfer
entfernt, wodurch das Produkt kristallisiert. Das Ganze wird 15 Minuten gerührt, worauf man das Produkt abfiltriert,
mit Methanol wäscht und vakuumtrocknet, wodurch man zu 1,6 g (Ausbeute 60,6 %) Material gelangt, das bei
bis 171,5°C schmilzt.
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Beispiel 41
HERSTELLUNG VON 3-AMIDINOTHIOMETHYl-?-(2-(2-THIENYL)ACET-AMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN ACETONITRIL
Man erhitzt 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
(3,12 g; 8 mM) und Thioharnstoff (912 mg; 12 mM) in 15 ml Acetonitril (das man vorher über ein Trocknungsmittel auf
Basis von Aluminosilicat - 4-A Linde Molekularsieb - getrocknet hat) unter Rühren 24 Stunden auf 870C. Innerhalb
1 Stunde bildet sich im Reaktionsgemisch ein Niederschlag.
Nach 24 Stunden filtriert man das Produkt vom heißen Reaktionsgemisch
ab und trocknet es dann entsprechend. Auf diese Weise gelangt man zu 2,5 g (Ausbeute 76 %) Material. Dieses
Material hat folgende Elementaranalyse:
Berechnet: C 43,68; H 3,91; N 13,58 Gefunden: C 43,50; H 4,03; N 13,29.
Das NMR-Spektrum dieses Produkts bestätigt seine Identität.
Beispiel 42
HERSTELLUNG VON 3-BENZOYLTHIOMETHYL-7-(2-(2-THIENYL)ACETAMIDO)
-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE IN ISOPROPYLACETAT
Man suspendiert 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
(1,0 g; 2,5 mM) und Thiobenzoesäure (510 mg; 3,7 mM) in 20 ml wasserfreiem Isopropylacetat und erhitzt die erhaltene Suspension
anschließend 31 Stunden auf Rückflußtemperatur, wo-
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nach alle Reaktanten in Lösung gegangen sind. Sodann wird
das Lösungsmittel unter Vakuum entfernt und der hierbei enthaltene
Rückstand dünnschichtchromatographisch untersucht/ wodurch sich ergibt, daß es sich hierbei um ein 60:40-Gemisch
aus Produkt und nicht-umgesetztem Ausgangsmaterial handelt.
Durch präparative Dickschxchtchromatographxe dieses Materials
über Silicagelplatten unter Verwendung eines 16:1-Gemisches
aus Aceton und Essigsäure als Eluiermittel gelangt man zu einer gereinigten Probe des Produkts. NMR (DMSO-dg/D^O) S
3,50 (ABq, 2H, 2-CH2, J=6 Hz, J=19 Hz), 3,82 (s, 2H, -CE2-CONH-),
4,20 id, 2H, 3-CH0S-, J=5 Hz), 5,03 (d, 1H, Cc-H,
J=5 Hz), 5,69 (d, 1H, C7-H, J=5 Hz), 6,89-8,0 (m, 8H, aromatisches
H) .
Beispiel 43
HERSTELLUNG VON 3-((PHENYLTHIO)METHYL)-7-(2-(2-THIENYL)-ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN 1,2-DICHLORETHAN
Man gibt 7-(2-(2~Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
{2,0 gj 5 itiM) und Benzolthiol (0,75 ml; 7,5 iaM) zu 25 ml
1 ,2-Dichlorethan, Das Reaktionsgemisch wird über Nacht auf
Rückflußtemperatur erhitzt, worauf eine entsprechende dünnschichtchromatographische
Analyse zeigt, daß keine als Ausgangsmaterial verwendete Cephalosporansäure mehr vorhanden
ist.
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Das Lösungsmittel wird daher auf einem Rotationsverdampfer entfernt, worauf man den hierbei erhaltenen Rückstand mit
25 ml Ethanol versetzt und das Ganze anschließend zur Bildung einer Teillösung des Rückstands erhitzt. Zur Auflösung
des restlichen Materials gibt man 25 ml Methanol zu und erhitzt weiter. Die hierbei anfallende Lösung wird durch Baumwolle
filtriert, mit 2,0 g Aktivkohle behandelt, 5 Minuten gerührt und schließlich durch eine Filterhilfe filtriert.
Anschließend wird das Lösungsmittel auf einem Rotationsverdampfer entfernt. Ein entsprechendes NMR-Spektrum des dabei
anfallenden Rückstands zeigt, daß noch etwas als Ausgangsmaterial verwendetes Thiol vorhanden ist.
Der Rückstand wird in 25 ml Isopropylacetat aufgeschlämmt,
worauf man das Ganze filtriert und über Nacht im Kühlschrank kühlt. Das Filtrat wird dann mit 25 ml Ethylacetat verdünnt
und hierauf zur Entfernung von Thiol mit 25 ml verdünntem Natriurnbicarbonat gewaschen. Die Ethylacetatschxcht wird zu
25 ml Wasser gegeben, worauf man den pH-Wert mit verdünnter Schwefelsäure von 8,5 auf 1,4 erniedrigt. Die Ethylacetatschicht
wird über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und dann auf einem Rotationsverdampfer zu einem Schaum eingedampft.
Auf diese Weise gelangt man zu 0,92 g (Ausbeute 19,4 %) Material. NMR (DMSO-d6) S 3,58 (m, 2, 2-CH2), 3,75 (s, 2,
-CH2CONH-), 4,12 (q, 2, 3-CH2S-, J=13 Hz), 5,08 (d, 1, Cg-H,
J=5 Hz), 5,66 (g, 1, C7-H, J=5 Hz, J=9 Hz), 7,15 (m, 8, Thiophen
H und Phenyl H) und 9,10 (d, 1, -CH2CONH-, 3=9 Hz).
Beispiel 44
HERSTELLUNG VON 3-(((5-METHYL-1 ,3,4-THIADIAZOL-2-YL)THIO) METHYL)-7-(2-PHENYLACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSAÜRE
IN 1,2-
DICHLORETHAN 809837/0707
Ein Gemisch aus 7-(2-Phenylacetamido)cephalosporansäure
(1,95 g; 5 niM) und 5-Methyl-1 ,3/4-thiadiazol-2-thiol (0,99 g;
7,5 roM) in 25 ml 1,2-Dichlorethan wird 16 Stunden auf Rückflußtemperatur
erhitzt. Eine anschließende dünnschichtchromatographische
Analyse zeigt, daß hiernach nur mehr eine Spur an als Ausgangsmaterial verwendeter Cephalosporansäure vorhanden
ist. Das Produkt kristallisiert während der Umsetzung aus.
Das Reaktionsgemisch wird auf 0 bis 50C gekühlt und dann
filtriert. Das dabei erhaltene Produkt wird mit kaltem 1,2-Dichlorethan gewaschen und anschließend unter Vakuum getrocknet.
Auf diese Weise gelangt man zu 1,82 g (Ausbeute 78,8 %) Material, das bei 171 bis 172°C schmilzt. NMR (DMSO-dg) ο 2,70
(s, 3, -CH., vom Thiadiazolyl) , 3,58 (s, 2, -CH0CONH-), 3,70
(breites s, 2, 2-CH2), 4,40 (q, 2, 3-CH2S-, J=13 Hz), 5,12
(d, 1, Cg-H, J=5 Hz), 5,72 (q, 1, C7-H, J=5 Hz, J=-9 Hz), 7,28
(s, 5, Phenyl H) und 9,08 (d, 1, -CH2CONH-, J=9 Hz).
HERSTELLUNG VON 3-((METHYLTHIO)METHYL)-7-(2-(2-THIENYL)-ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN METHYLENCHLORID
Ein Gemisch aus 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
(24 g; 60 mM), 7,0 ml Methanthiol und 600 ml Methylenchlorid wird gerührt und in einer Bombe 18 Stunden auf 84 bis
860C erhitzt. Das Reäktionsgemisch wird dann auf Raumtemperatur
abgekühlt. Die im Reaktionsgemisch vorhandene geringe Menge an unlöslichem Material wird abfiltriert, worauf man das
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Filtrat eindampft. Der Rückstand wird in Ethylacetat aufgenommen,
worauf man erneut filtriert. Das Filtrat wird mit etwa 150 ml Wasser versetzt, gerührt und dann tropfenweise
bis auf pH 5,5 mit 1-normalern Natriumhydroxid versetzt. Die
wäßrige Schicht wird abgetrennt, auf ein Volumen von etwa 75 ml eingeengt, mit Wasser auf 700 ml verdünnt und schließlich
mit Eisessig bis pH 3,8 versetzt. Es fällt ein amorpher Feststoff aus. Das Ganze wird 3 Stunden in einem Eisbad gerührt,
worauf man es über Nacht in den Kühlschrank stellt.
Der dabei erhaltene Feststoff wird abfiltriert. Das Filtrat wird mit 100 ml Ethylacetat versetzt, worauf man den pH-Wert
mit konzentrierter Chlorwasserstoffsäure auf 2,0 einstellt.
Die organische Schicht wird abgetrennt und einmal mit 100 ml Ethylacetat und anschließend einmal mit 150 ml
Ethylacefcat extrahiert. Die organischen Schichten werden vereinigt,
über Magnesiumsulfat getrocknet und vom Lösungsmittel
befreit, wodurch man zu einem bernsteinfarbenen Schaum gelangt. Der Schaum wird in 50 ml Ethylacetat gelöst, worauf
man das Ganze mit dem gewünschten Produkt animpft und über Nacht in einen Kühlschrank stellt. Die dabei anfallenden Kristalle
werden abfiltriert, mit kaltem Isopropylacetat gespült und bei 500C vakuumgetrocknet. Auf diese Weise erhält man 3,2 g
(Ausbeute 14 %) Produkt. Das NMR--Spektrum bestätigt die Identität
dieses Produkts. NMR <? 2,00 (s, 3, 3-CH2SCH3), 3,74 (m,
3-CH0S-, 2-CH„ und -CH0CONH-), 5,14 (d, 1, C,--H, J=5 Hz), 6,64
Δ Δ Δ D
(q, 1, C7-H, J=5 Hz, J=9 Hz), 7,15 (m, 3, Thiophen H) und 9,12
(d, 1, -CH2CONH-, J=9 Hz).
Beispiel 46
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HERSTELLUNG VON 7-(2-FOEMYLOXY-2-PHENYLACETÄMIDO)-3-(1-METHYL-1H-TETRA.ZOL-5-YL)
THIO)METHYl)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE-NATRIUMSALZ
IN BENZOL
Ein Gemisch aus 7-(2-Formyloxy-2-pheny!acetamido)cephalosporansäure
(2,17 g; 4,65 mM) und 1-Methyl-1H—tetrazo1-5-thiol
(0,87 g; 7,5 mM) in 25 ml Benzol wird 12 Stunden auf
Rückflußtemperatur (etwa 800C) erhitzt. Während der Umsetzung
setzt sich am Glasgefäß eine Schicht aus weichem kunststoffartigem
Material ab. Beim Abkühlen erhärtet dieses Material zu einem glasartigen Feststoff. Eine entsprechende dünnschichtchromatographische
Untersuchung zeigt, daß die Lösung nur eine Spur an gewünschtem Produkt enthält und das kunststoffartige
Material zum Großteil aus dem gewünschten Produkt besteht, wobei auch etwas deforinyliertes Produkt vorhanden
ist. Das Reaktionsgemisch wird daher unter Zusatz von Aceton zu einem Schaum eingedampft, den man in 35 ml trockenem Aceton
löst. Die Lösung wird mit 10 ml einer Lösung von 1,25 g
Natrium-2-ethylhexanoat (7,5 mM) in Aceton behandelt. Hierdurch
kristallisiert das gewünschte Produkt als Natriumsalz aus. Each 1 Stunde wird das Produkt abfiltriert.,, mit 20 ml
Aceton gewaschen und getrocknet, wodurch man zu 1,38 g (Ausbeute 58 %) Material gelangt. Die Identität dieses Produkts
wird durch das NMR-Spektrum sowie das Dünnschichtchromatogramm
bestätigt. IsIMR (D2O) β 3,48 (q, 2, 2-CH2, J=18 Hz),
4,00 (s, 3, -CH3 vom Tetrazolyl), 4,10 im, 2, 3-CH2S-), 5,05
id, 1, C6-H, J=5 Hz), 5,70 (d, 1, C7-H, J=5 Hz), 6,24 (s, 1,
-CHCONH-), 7,50 (m, 5, Phenyl H) und 8,33 (s, 1,
■
O -OCH) .
Beispiel 47
HERSTELLUNG VON 7-(2-FORMYLOXY-2-PHENYLACETAMIDO)-3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-1-YL)THIO)
METHYL)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN TETRACHLORKOHLENSTOFF
Ein Gemisch aus 7-(2-Formyloxy-2-phenylacetamido)cephalosporansäure
(2,17 g; 4,65 mM) und 1-Methyl-iH-tetrazol-5~thiol
(0,87 g; 7,5 mM) in 25 ml Tetrachlorkohlenstoff wird 12 Stunden auf Rückflußtemperatur (etwa 770C) erhitzt. Das Reaktionsgemisch
wird dann auf Raumtemperatur abgekühlt, worauf man die überstehende Flüssigkeit vom erhärteten Halbfeststoff
dekantiert. Der Feststoff wird unter Erwärmen mit 25 ml 1,2-Dichlorethan versetzt. Hierdurch kristallisiert das gewünschte
Produkt aus. Das Gemisch wird auf Raumtemperatur abgekühlt und etwa 1 Stunde gerührt, worauf man das Produkt
abfiltriert, mit 10 ml 1,2-Dichlorethan wäscht und über Naclit
bei 450C vakuumtrocknet. Auf diese Weise erhält man 1,54 g
(Ausbeute 65 %) weiße Kristalle. Die Identität des Produkts wird durch das NMR-Spektrum sowie das Dünnschichtchromatogramm
bestätigt, wobei sich in letzterem auch eine kleine Spur an deformyliertem Produkt zeigt. Das NMR-Spektrum ist
mit dem NMR-Spektrum des Produkts von Beispiel 16 identisch.
Beispiel 48 HERSTELLUNG VON 3-METHYL-1,2,4-OXADIAZOL-5-THIOL
Ein Gemisch aus Acetamidoxim (30 g; 0,4 M)', Schwefelkohlenstoff (100 ml; 1,66 M) und Triethylamin (56 ml; 0,4 M) wird
unter Rühren in-1 Liter Pyridin eingetragen. In das Reaktionsgefäß
leitet man über eine Schwefelkohlenstofflösung
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einen Stickstoffstrom ein und führt diesen über das Reaktionsgemisch.
Das Reaktionsgemisch wird 3 Tage in einem ölbad auf 700C erhitzt und dann zu einem öl eingedampft. Das
erhaltene öl wird mit Ethylacetat und mit gesättigtem Natriumbicarbonat versetzt. Die Schichten werden voneinander getrennt,
worauf man die organische Schicht erneut mit gesättigtem Natriumbicarbonat versetzt. Die mit Natriumbicarbonat gewaschenen
Schichten werden vereinigt und mit Ethylacetat extrahiert, worauf man die Ethylacetatextrakte verwirft. Der
wäßrige Anteil wird mit frischem Ethylacetat versetzt und in einem Eisbad gekühlt. Sodann stellt man den pH-Wert mit
20 %-iger Chlorwasserstoffsäure auf 2,5 ein und sättigt die Lösung mit Natriumchlorid. Hierauf wird die Lösung mit Ethylacetat
extrahiert, mit gesättigter Natriumchloridlösung gewaschen und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die
Lösung wird dann filtriert und auf die Hälfte ihres Ursprung- '
liehen Volumens eingedampft. Sodann gibt man ein gleiches Volumen Tetrachlorkohlenstoff zu und dampft das Ganze solange
weiter ein, bis das Produkt kristallisiert. Auf diese Weise gelangt man zu 24,8 g (Ausbeute 52 %) Material.
HERSTELLUNG VON 3-(((3-METHYL-1,2,4-OXADIAZOL-5-YL)THIO) METHYL)-7-(2-(2-THIENYl)ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN 1,2-DICHLORETHAN
Man suspendiert 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)-3-(carbamoyloxymethyl)-3-cephem-4-carbonsäure
(100 mg; 0,25 mM) in 25 ml 1,2-Dichlorethan und rührt das Ganze dann unter Zugabe von
3-Methyl-1;2,4-oxadiazol-5-thiol (35 mg; 0,30 mM). Das Reak-
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tionsgemisch wird solange in einem ölbad auf 1100C erhitzt,
bis unter Einschluß von Spurenmengen Wasser 5 ml Lösungsmittel abdestilliert sind. Die Temperatur des Ölbads wird
dann auf 90 bis 950C erniedrigt und das Reaktionsaemisch
19 Stunden auf dieser Temperatur gehalten, worauf man es auf Raumtemperatur abkühlt. Das unlösliche Material wird abfiltriert
und mit 1,2-Dichlorethan sowie mit Diethylether gewaschen. Eine entsprechende dünnschichtchromatographische
Analyse ergibt, daß es sich dabei um nicht-umgesetztes Ausgangsmaterial
mit nur einer Spur an gewünschtem Produkt handelt.
Das Filtrat wird eingedampft, und das dabei anfallende öl
verteilt man zwischen einer Natriumbicarbonatlösung und Ethylacetat.
Die wäßrige Lösung wird mit frischem Ethylacetat versetzt, worauf man das Ganze in einem ölbad kühlt und mit 20 %-iger
Chlorwasserstoffsäure auf pH 2,5 einstellt. Sodann wird die organische Schicht abgetrennt. Die wäßrige Schicht wird
mit frischem Ethylacetat extrahiert, worauf man die vereinigten Ethylacetatlösungen mit gesättigter Natriumchloridlösung
wäscht, über Magnesiumsulfat trocknet, filtriert und zu einem öl eindampft. Durch Kristallisation dieses Öls aus einer 1:1-Lösung
aus Hexan und Diethylether erhält man 13 mg (Ausbeute 11,5 %) Produkt. Die Identität des Produkts wird durch NMR-
und IR-Spektren bestätigt, die jeweils mit den Spektren der nach Beispiel 32 hergestellten Verbindung identisch sind.
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO) METHYL)-7-(2-(t-BÜTOXYCARBONYL)-2-PHENYLACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN NITROMETHAN
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Ein Gemisch aus 7-(2-(t-Butoxycarbonyl)-2-phenylacetamido)-cephalosporansäure
(490 mg; 1 mM) und 1-Methyl-iH-tetrazol-5-thiol
(145 mg; 1,25 mM) in 15 ml trockenem Nitromethan
erhitzt man unter Stickstoff 8 Stunden auf 85 bis 900C.
Eine anschließende dünnschichtchromatographische Analyse des Produkts zeigt, daß dieses aus überschüssigem Thiol und
deearboxyliertem Produkt besteht, wobei jedoch keine als Ausgangsmaterial verwendete Cephalosporansäure vorhanden ist.
Das Nitromethan wird durch Verdampfen entfernt. Der dabei zurückbleibende orange Schaum wird in 10 ml gesättigter Natriumbicarbonatlösung
gelöst, worauf man das Ganze mit 20 ml Wasser versetzt und das Gemisch dann solange wiederholt mit
Ethylacetat wäscht, bis die Waschflüssigkeit klar ist. Die Ethylacetatwaschflüssxgkeiten werden vereinigt, mit 20 ml
Wasser versetzt, auf 00C gekühlt und mit 20 %-iger Chlorwasserstoff
säure auf pH 2,2 eingestellt. Die Schichten werden voneinander getrennt, wobei man die wäßrige Schicht mit
Ethylacetat wäscht. Die Ethylacetatanteile werden vereinigt, mit gesättigtem Natriumchlorid gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und zu einem braunen Schaum eingedampft, der 455 mg (Ausbeute 83 %) wiegt. Eine entsprechende
dünnschichtchromatographische Analyse des Produkts zeigt, daß in ihm nur eine Spur an Thiol und eine Spur an deearboxyliertem
Produkt enthalten ist.
455 mg (0,833 mM) des obigen Produkts löst man in 7 ml Ethylacetat
und versetzt das Ganze dann unter Rühren tropfenweise mit Lithiumacetat (0,833 ml), wodurch ein brauner Niederschlag
des Lithiumsalzes anfällt. Der Niederschlag wird abfiltriert, mit Ethylacetat gewaschen und über Nacht bei Raumtemperatur
vakuumgetrocknet, wodurch man zu 368 mg (Ausbeute 80 %) Material gelangt. Die Identität dieses Produkts wird
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durch das Dünnschichtchromatogramm, das NMR-Spektrum, das Bioautogramm, Elementaranalyse, das IR-Spektrum und das UV-Spektrum
bestätigt. Im Dünnschichtchromatogramm ist eine Spur an decarboxyliertem Material zu sehen. NMR (CDCl-\ ^5
1,4 (s, 9, -COCHt-C4H9), 3,6 (s, 2, 2-CH2), 3,85 (s, 3,
CH3 vom Tetrazol), 4,3 (s, 2, 3-CH3S-), 4,44 und 4,45 (2s,
1, 0CH-), 4,9 (d, 1, J=6 Hz, Cg-H), 5,8 (g, 1, J=6 Hz, C7-H),
7,35 (s, 5, 0) , 8,2 und 7,8 (2d, 1, J=9 Hz, -CONH-) und 9,3
(s, 1, -COOH).
Beispiel 51
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO)METHYL)-7-(N-((1,3-DIMETHYLUREIDO)CARBONYL)-2-PHENYLGLYCYLAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN NITROMETHAN
Man suspendiert 7-(N-((1,3-D!methylureido)carbonyl)-2-phenylglycylamido)cephalosporansäure
(130 mg; 0,25 mM) in 5 ml Nitromethan und versetzt das Ganze dann mit 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol
(43,5 mg; 0,375 mM) . Das Reaktionsgemisch wird unter Stickstoff 12 Stunden auf 85°C erhitzt und dann
über ein Wochenende bei Raumtemperatur gehalten. Das Reaktionsgemisch wird filtriert, worauf man den dabei erhaltenen Feststoff
mit einer kleinen Menge Nitromethan wäscht und bei 350C
in einem Vakuumschrank trocknet. Auf diese Weise gelangt man zu 83 mg(Ausbeute 58 %) Produkt. Die Identität des Produkts
wird durch die NMR-, IR- und UV-Spektren, das Dünnschichtchromatogramm, eine Elementarahalyse sowie das Bioautogramm bestätigt.
NMR (DMSO-dg) S 2,65 (d, 3, J=4 Hz, -CONHCH3), 3,15
(s, 3, CONCH3CO-), 3,6 (s, 2, 2-CH2), 3,9 (s, 3, CH3 am
Tetrazol), 4,3 (s, 2, 3-CH2S-), 5,0 (d, 1, J=5 Hz, Cg-H),
5,5 (d, 1, J=7 Hz, 0CHCO), 5,7 (q, 1, C7-H), 5,8 (q, 1,
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-CONHCH3), 7,4 (s, 5, 0), 9,3 (d, 1, J=8 Hz, 0CHCONH-)
und 10 (d, 1, J=8 Hz, 0CH-CO-).
NH
Beispiel 52
HERSTELLUNG VON 3-(((I-METHYL-IH-TETRAZOL-S-YL)THIO)METHYL)-7-(2-(2-THIENYDACETAMIDO)
-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE IN ACETONITRIL UNTER ZUSATZ VON TETRABUTYLAMMONIUMJODID
Ein Gemisch aus 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
(2,0 g; 5 mM), 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol (1,2 g; 10 mM)
und Tetrabutylammoniumjodid (0,2 g) in 25 ml trockenem Acetonitril
wird auf Rückflußtemperatur erhitzt und 8 Stunden auf dieser Temperatur gehalten. Das Reaktionsgemisch wird dann auf
Raumtemperatur abgekühlt und auf einem Rotationsverdampfer vom Lösungsmittel befreit. Der Rückstand wird mit einem heissen
Gemisch aus 25 ml Isopropylacetat und 5 ml Acetonitril
behandelt, worauf man das Ganze filtriert und langsam abkühlen läßt. Die dabei als Produkt ausfallenden hellcremegefärbten
Kristalle werden abfiltriert, mit Isopropylacetat gewaschen und getrocknet. Sie wiegen 1,30 g(Ausbeute 57,5 %) .
Das NMR-Spektrum dieses Produkts ist mit dem NMR-Spektrum des Produkts von Beispiel 5 identisch.
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO) METHYL) 7-(2-(2-THIENYL)ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN 1,2-DI-CHLORETHAN UNTER ZUSATZ VON TETRABUTYLAMMONIUMJODID
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ΛΟ2
Das in Beispiel 52 beschriebene Verfahren wird wiederholt,
wobei man jedoch 1,2-Dichlorethan als Lösungsmittel verwendet. Durch Zugabe von Dicyclohexylamin (2 ml) fällt das gewünschte Produkt als Dicyclohexylaminsalz in einer Menge von 1,55 g (Ausbeute 48,9 %) aus. Das NMR-Spektrum dieses Produkts ist mit dem NMR-Spektrum des Produkts nach Beispiel 1 identisch.
wobei man jedoch 1,2-Dichlorethan als Lösungsmittel verwendet. Durch Zugabe von Dicyclohexylamin (2 ml) fällt das gewünschte Produkt als Dicyclohexylaminsalz in einer Menge von 1,55 g (Ausbeute 48,9 %) aus. Das NMR-Spektrum dieses Produkts ist mit dem NMR-Spektrum des Produkts nach Beispiel 1 identisch.
Beispiel 54
HERSTELLUNG VON 3-((PHENYLTHIO)METHYl-?-(2-(2-THIENYL)ACETAMIDO)
-3-CEPHEM-4-CARBONSÄÜRE IN 1,2-DICHLORETHAN UNTER ZUSATZ
VON 1-METHYL-S-(METHYLTHIO)-Ih-TETRAZOL
Ein Gemisch aus 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
(2,0 g; 5 mM), Benzolthiol (0,75 ml; 7,5 mM) und 0,65 g i-Methyl-5-(methylthio)-1H-tetrazol in 25 ml 1,2-Dichlorethan
wird auf Rückflußtemperatur erhitzt. Der Fortgang der Reaktion wird dünnschichtchromatographisch verfolgt, und die
Umsetzung scheint demnach innerhalb von 14 Stunden beendet
zu sein. Das Lösungsmittel wird auf einem Rotationsverdampfer entfernt, und den dabei anfallenden Rückstand extrahiert man wiederholt mit Diethylether. Durch nachfolgende erschöpfende
Entfernung des Lösungsmittels bleiben 1,66 g (Ausbeute 74 %) eines lohfarbenen Festprodukts zurück. Die IR- und NMR-Spektren dieses Produkts sind mit dem nach den vorherigen Beispielen hergestellten gleichen Produkt identisch.
zu sein. Das Lösungsmittel wird auf einem Rotationsverdampfer entfernt, und den dabei anfallenden Rückstand extrahiert man wiederholt mit Diethylether. Durch nachfolgende erschöpfende
Entfernung des Lösungsmittels bleiben 1,66 g (Ausbeute 74 %) eines lohfarbenen Festprodukts zurück. Die IR- und NMR-Spektren dieses Produkts sind mit dem nach den vorherigen Beispielen hergestellten gleichen Produkt identisch.
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-w-
Beispiel 55
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO)METHYL)-7-(2-{2-THIENYLACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄÜRE
IN ISOPROPANOL
Ein Gemisch aus 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cepbalosporansäure
(2,0 g; 5 mM) und i-Methyl-iH-tetrazol-5-thiol (0,87 g; 7,5 mM)
in 25 ml Isopropanol wird in einen entsprechenden Kolben gegeben,
der mit einem Kühler ausgerüstet ist, welcher ein mit wasserfreiem Calciumsulfat gefülltes Trockenröhrchen enthält.
Der Kolben wird in ein ölbad von 84 bis 85°C getaucht. Die Umsetzung wird dünnschichtchromatographxsch verfolgt. Nach
40 Stunden langer Umsetzung bei 82 bis 830C hat nur die Hälfte
der als Ausgangsmaterial eingesetzten Cephalosporansäure reagiert.
HERSTELLUNG VON 3-((2-OXAZOLYLTHIO)METHYL)-Ί-(2-1H-TETRAZOL-1-YL)ACETAMIDO-3
-CEPHEM-4-CARBONSÄURE IN NITROMETHAN
Eine Suspension von 7-(2-(1H-Tetrazol-1-yl)acetamido)cephalosporansäure
(0,38 g; 1,0 mM) und 2-Oxazolthiol (0,11 g;
1,1 mM) in 5 ml Nitromethan wird in ein auf 90 bis 910C geheiztes
ölbad getaucht. Das Reaktionsgemisch wird unter trokkener Stickstoffatmosphäre gehalten. Nach 20 Minuten sind
alle Reaktionsteilnehmer in Lösung gegangen, und nach 35 Minuten beginnt ein Produkt auszukristallisieren. Nach 6 Stunden
wird das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur abgekühlt, worauf man das Produkt abfiltriert, mit 7 ml Nitromethan wäscht,
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an der Luft trocknet und schließlich 3 Stunden bei 400C vakuumtrocknet.
Auf diese Weise gelangt man zu 0,36 g (Ausbeute 85,7 %) weißlichen Kristallen, die bei 196°C unter Zersetzung
schmelzen. Das NMR-Spektrum dieses Produkts zeigt, daß es zu 70 % aus dem gewünschten Produkt und zu 30 % aus
der als Ausgangsmaterial verwendeten Cephalosporansäure besteht.
Das Produkt wird aus 5 ml DMSO-d,. und 10 ml Wasser umkri-
stallisiert, abfiltriert, mit 5 ml eines 2:1-Gemisches aus
Wasser und DMSO-dfi gewaschen, an der Luft getrocknet und
schließlich 6 Stunden bei 500C vakuumgetrocknet, wodurch man
0,26 g Material erhält. Das NMR-Spektrum dieses Materials zeigt, daß es 87 % des gewünschten Produkts und 13 % der
als Ausgangsmaterial verwendeten Cephalosporansäure enthält. Durch Wiederholung der Umkristallisation mit 3 ml DMSO-d,
und 6 ml Wasser unter 1-stündigem Rühren gelangt man zu 0,21 g Produkt. Das NMR-Spektrum dieses Produkts (DMSO-d,-) zeigt,
daß es nur mehr 5 % als Ausgangsmaterial verwendete Cephalosporansäure
enthält, und bestätigt die Identität dieses Produkts. NMR^ 3,75 (s, 2, 2-CH3), 4,34 (g, 2, 3-CH2S-, J=14
Hz), 5,16 (d, 1, C6-H, J=5 Hz), 5,76 (q, 1, C7-H, J=5 Hz, J=9
Hz), 5,44 (s, 2, -CH2CONH-), 7,28 (s, 1, Oxazol C4-H), 8,14
(s, 1, .Oxazol C5-H), 9,37 (s, 1, Tetrazol H) und 9,53 (d, 1,
-CONH-, J=9 Hz).
Beispiel 57
HERSTELLUNG VON 3-((2-OXAZOLYLTHIO)METHYL)-7-(2-FORMYLOXY-2-PHENYLACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN 1,2-DICHLORETHAN
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Eine Lösung von 7- (2-Formyloxy-2-pheny!.acetamido) cephalosporansäure-Methylenchloridsolvat
(0,52 g; 1 mM) und 2-0xazolthiol (0,12 g; 1,1 mM) in 20 ml 1,2-Dichlorethan wird
etwa 16 Stunden auf Rückflußtemperatur erhitzt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Ein anschließendes entsprechendes
Dünnschichtchromatogramm zeigt, daß es zu einer sauberen Umwandlung zum gewünschten Produkt gekommen ist. Das Reaktionsgemisch
wird auf einem Rotationsverdampfer auf 10 ml
eingeengt und dann stehengelassen, wodurch etwas gelatineartige Kristalle gebildet werden. Sie werden abfiltriert,
mit 1,2-Dichlorethan gewaschen und getrocknet, wodurch man zu 0,12 g eines grauen Feststoffs gelangt.
Durch erschöpfende Entfernung des Lösungsmittels vom FiI-trat
bleiben 0,45 g eines hellgelben Schaums zurück. Der Schaum wird mit 25 ml Diethylether behandelt, worauf man das
Ganze filtriert, mit Diethylether wäscht und trocknet. Auf diese Weise gelangt man zu 0,21 g eines hellgelben Pulvers.
Die Identität dieses Produkts wird durch das NMR-Spektrum bestätigt. NMR <? 3,56 ■ (m, 2, 2-CH3), 4,24 (q, 2, 3-CH2S-),
J=13 Hz), 5,00 (d, 1, C6-H, J=5 Hz), 5,70 (q, 1, C7-H, J=5 Hz,
y·
J=9 Hz), 6,14 (s, 1, ·(
7,25 (s, 1, Oxazol C4-H),
7,45 (m, 5, Phenyl H), 8,12 (s, 1, Oxazol C5-H), 8,35 (s, 1,
-CHO) und 9,40 (d, 1, -CONH-, J=9 Hz).
HERSTELLUNG VON 3-(((4-PHENYL-2-THIAZOLYL)THIO)METHYL)-7-(2-(2-THIENYL)ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN ACETONITRIL
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Ein Gemisch aus 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
(2,0 g; 5 mM) und 4-Phenyl-2-thiazolthiol (1,44 g; 7,5 mM) in 35 ml Acetonitril wird 16 Stunden auf Rückflußtemperatur
erhitzt, wobei man das Ganze gegenüber atmosphärischer Feuchtigkeit mit einem mit wasserfreiem Calciumsulfat
gefüllten Trockenröhrchen schützt. Im Dünnschichtchromatogramm zeigt sich hiernach nur ein einziger Fleck,
so daß es zu einer sauberen Umwandlung gekommen ist.
Das Reaktionsgemisch wird auf Raumtemperatur abgekühlt und 2 Stunden gerührt, worauf man das auskristallisierte Produkt
'abfiltriert, mit Acetonitril wäscht und trocknet. Auf diese Weise gelangt man zu 2,25 g (Ausbeute 85,6 %) Produkt, das
bei 1800C unter Zersetzung schmilzt. Die Identität dieses Produkts
wird durch sein NMR-Spektrum bestätigt.
HERSTELLUNG VON 3-(((5-METHYL-1,3,4-THIADIAZOL-2-YL)THIO) METHYL)-7-(2-(1H-TETRAZOL-1-YL)ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBON-
SÄURE IN NITROMETHAN
Man gibt ein Gemisch aus 7-(2-(1H-Tetrazol-1-yl)acetamido)-cephalosporansäure
(1,92 g; 5 mM) und 5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-thiol
(0,79 g; 6 mM) zu 25 ml mit Aluminiumoxid behandeltem Nitromethan, worauf man das Reaktionsgemisch in
einem ölbad auf 950C erhitzt und insgesamt 4 Stunden bei diesen
Bedingungen rührt. Eine anschließende dünnschichtchromatographische Untersuchung zeigt, daß es zu einer sauberen Umwandlung
gekommen ist, wobei nur eine Spur an als Ausgangsmaterial verwendeter Cephalosporansäure vorhanden ist, nämlich
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weniger als 2 %. Das Reaktionsgemisch wird auf Raumtemperatur
abgekühlt, worauf man den erhaltenen Niederschlag abfiltriert, mit Nitromethan wäscht und vakuumtrocknet. Auf diese Weise
gelangt man zu 2,11 g (Ausbeute 92,5 %) eines Materials, das
bei 183,5°C unter Zersetzung schmilzt. Das NMR-Spektrum bestätigt die Identität dieses Produkts.
HERSTELLUNG VON 3-(((5-METHYL-1,3,4-THIADIAZOL-2-YL)THIO) METHYL)-7-(2-(IH-TETRAZOL-I-YL)ACETAMIDo)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN PROPIONITRIL
Man gibt 7-(2-(1H-Tetrazol-1-yl)acetamido)cephalosporansäure
(1,92 g; 5 mM) und 5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-thiol
(0,99 g; 7,5 mM) zu 25 ml Propionitril (über neutralem Aluminiumoxid
behandelt) und erhitzt das Ganze dann auf Rückflußtemperatur (970C). Das Reaktionsgemisch wird anschließend
unter Rühren 9 Stunden auf Rückflußtemperatur gehalten. Eine
entsprechende dünnschichtchromatographische Analyse zeigt, daß
hiernach nur mehr eine Spur an als Ausgangsmaterial verwendeter Cephalosporansäure vorhanden ist. Das Reaktionsgemisch
wird auf Raumtemperatur abgekühlt, worauf man den angefallenen Niederschlag abfiltriert, mit Propionitril wäscht und vakuumtrocknet.
Auf diese Weise gelangt man zu 2,04 g (Ausbeute 89,5 %) eines Produkts, das bei 186,5°C unter Zersetzung
schmilzt. Die Identität dieses Produkts wird durch sein NMR-Spektrum
bestätigt.
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO) METHYL)-7-(2-FORMYLOXY-2-PHENYLACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN
1,2-DICHLORETHAN
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- 9S- -
Man suspendiert 7-ACA (7-Aminocephalosporansäure) (13r62 g;
0,05 M) in 100 ml 1,2-Dichlorethan und versetzt das Ganze
dann mit Trimethylsilylacetamid (26,25 g; 0,200 M). Das
Reaktionsgemisch wird auf 400C erwärmt, wodurch der darin
enthaltene Feststoff unter Bildung einer trüben Lösung in Lösung geht, die man dann auf 200C abkühlt.
Die obige Lösung versetzt man anschließend tropfenweise über eine Zeitdauer von 20 Minuten mit einer Lösung von 2-Formyloxy-2-phenylacetylchlorid
(10,92 g; 0,055 M) in 25 ml 1,2-Dichlorethan, wobei die Temperatur auf 300C steigt. Das Reaktionsgemisch
wird 2 Stunden gerührt, mit 100 ml 1,2-Dichlorethan versetzt und dann dreimal mit jeweils 100 ml Wasser gewaschen.
Die einzelnen Wassermengen werden vereinigt und zweimal mit jeweils 50 ml 1,2-Dichlorethan extrahiert, worauf man
mit 40 ml Wasser rückwäscht. Die 1,2-Dichlorethanschichten
werden vereinigt, 20 Minuten mit 2,0 g Aktivkohle (Darco G-60) gerührt und schließlich durch Diatomeenerde (Hyflo) filtriert.
Auf diese Weise erhält man ein Gesamtvolumen an Lösung von 375 ml, die die gewünschte 7-(2-Formyloxy-2-phenylacetamido)c
ephalo sporans äure enthält.
Die Lösung wird bei 300C auf 336 g eingedampft, so daß sie
etwa 250 ml 1,2-Dichlorethan und 22 g 7-(2-Formyloxy-2-phenylacetamido)cephalosporansäure
enthält. Hierauf versetzt man die Lösung mit 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol (6,39 g; 55 mM) in
250 ml 1,2-Dichlorethan und erhitzt das Reaktionsgemisch auf
Rückflußtemperatur. Während dieser Zeit bildet sich im Kühler azeotrop Wasser (das anscheinend von früheren Waschvorgängen
stammt) und beginnt ins Reaktionsgefäß rückzulaufen. Dieser Vorgang wird daher unter Verwendung einer Falle unterbunden.
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Nach 12-stündiger umsetzung unter Rückflußbedingungen zeigt
ein entsprechendes Dünnschxchtchromatogramm eine nahezu normale Reaktion. Das Reaktionsgemisch wird auf Raumtemperatur
abgekühlt und zur Ausfällung der als Produkt gewünschten 3-(((1-Methyl-iH-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-formyloxy)-2-phenylacetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
entsprechend angeimpft. Nach 2 Stunden wird das erhaltene Produkt abfiltriert und mit 63 ml 1,2-Dichlorethan gewaschen. Auf diese Weise
gelangt man zu 13,90 g (Ausbeute 56,7 %, bezogen auf 7-ACA) Produkt. Das Produkt ist aufgrund des Dünnschichtchromatogramms
rein. Das NMR-Spektrum bestätigt die Identität dieses Produkts mit dem nach Beispiel 16 hergestellten Produkt.
Beispiel 62
HERSTELLUNG VON 3-(((I-METHYL-IH-TETRAZOL-S-YL)THIOJMETHYL)-7-(2-FORMYLOXY-2-PHENYLACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN
1,2-DICHLORETHAN
Man gibt 7-(2-Formyloxy-2-phenylacetamido)cephalosporansäure
<2,33 g; 5 mM) und 1-Methyl-1H~tetrazol-5-thiol (0,64 g;
5,5 mM) zu 25 ml 1,2-Dichlorethan und erhitzt das erhaltene
Gemisch dann 12 Stunden auf Rückflußtemperatur. Das Reaktionsgemisch wird auf Raumtemperatur abgekühlt und anschließend
erneut auf Rückflußtemperatur erhitzt, wobei man 10 ml Lösungsmittel
abdestillieren läßt. Hierauf setzt man bei etwa Rückflußtemperatur
(77°C) tropfenweise 10 ml Tetrachlorkohlenstoff
zu. Anschließend läßt, man das Reaktionsgemisch unter 1-stündigem
Rühren auf Raumtemperatur abkühlen. Das gewünschte Produkt wird abfiltriert, mit 14 ml 40 %-igem Tetrachlorkohlenstoff
in 1,2-Dichlorethan gewaschen und bei 500C vakuumgetrock-
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net. Auf diese Weise gelangt man zu 2,12 g (Ausbeute 86,5 %)
eines hellfarbigen Feststoffs. Das NMR-Spektrum dieses Feststoffs
ist mit dem NMR-Spektrum des nach Beispiel 16 hergestellten
Produkts identisch.
Beispiel 63
HERSTELLUNG VON 3-(((3-(BENZYLOXYCARBONYLAMINOMETHYL)-1,2,4-TRIAZOL-5-YLJ
THIO)METHYL)-Ί-(2-(2-THIENYLACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN NITROMETHAN
Ein Gemisch aus 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
(2 g; 5 mM) und 3-(Benzyloxycarbonylaminomethyl)-1,2,4-triazol-5-thiol
(2 g; 7,6 mM) in 35 ml Nitromethan wird unter Rühren 6 Stunden auf 80 bis 900C erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird
dann abgekühlt und zur Abtrennung des gewünschten Produkts
filtriert. Das Produkt wird zweimal aus wässrigem Aceton umkristallisiert, wodurch man zu 1,2 g (Ausbeute 40 %) cremefarbenen Kristallen gelangt, die bei 174 bis 1780C unter Zersetzung schmelzen.
filtriert. Das Produkt wird zweimal aus wässrigem Aceton umkristallisiert, wodurch man zu 1,2 g (Ausbeute 40 %) cremefarbenen Kristallen gelangt, die bei 174 bis 1780C unter Zersetzung schmelzen.
Analyse für C25H24N6°6S3:
berechnet: C 49,99; H 4,03; N 13,99; S 16,01
gefunden: C 50,20; H 4,03; N 13,76; S 15,68.
gefunden: C 50,20; H 4,03; N 13,76; S 15,68.
HERSTELLUNG VON 3-(((1- (CARBOXYMETHYL)-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO) ■
METHYL) -7-.(2- (2-THIENYL)ACETAMIDO) -3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE IN
ACETONITRIL
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Ein Gemisch aus 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
(1,0 g; 2,5 roM) und 1-(Carboxymethyl)-IH-tetrazol-5-thiol
(0,61 g; 3,8 mM) in 75 ml Acetonitril wird zum Sieden erhitzt, wobei man 35 ml Lösungsmittel abdestillieren'
läßt. Das Reaktionsgemisch wird dann 13 Stunden auf Rückflußtemperatur
erhitzt, abgekühlt, filtriert und unter vermindertem Druck eingeengt. Der dabei anfallende Rückstand wird
in Ethylacetat gelöst, mit 1-normaler Chlorwasserstoffsäure
sowie mit Kochsalzlösung gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Sodann gibt man Hexan zu, trennt den dabei anfallenden
Niederschlag ab und behandelt ihn schließlich mit Ether. Auf diese Weise gelangt man zu 0,475 g (Ausbeute 38 %) eines
lohfarbenen Feststoffs. Die Identität dieses Produkts wird durch Vergleich mit einer authentischen Probe bestätigt, die
man nach einem anderen Verfahren hergestellt hat.
HERSTELLUNG VON 3- ( ( (5-METHYL-1,3,4-THIADIAZOL-2-YL)THIO) METHYL)-7-(3-CHLORPROPIONAMIDo)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN
NITROMETHAN
Eine Suspension von 7-(3-Chlorpropionamido)cephalosporansäure (1,0 g; 2,5 mM) und 5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-thiol
(0,4 g; 3 mM) in 20 ml Nitromethan wird in einem ölbad bei
einer Temperatur von 95 bis 960C gerührt. Eine anschließende
dünnschichtchromatographische Analyse zeigt, daß die Umsetzung innerhalb von 3 Stunden beendet ist. Das Reaktionsgemisch
wird auf Raumtemperatur abgekühlt, filtriert und unter Vakuum eingedampft, wodurch ein hellrotes öl zurückbleibt,
das nach 2-stündigem Stehen bei Raumtemperatur auskristalli-
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siert. Das öl wird mit 15 ml Ethylacetat behandelt, worauf man den erhaltenen Niederschlag abfiltriert, mit Ethylacetat
wäscht und trocknet. Auf diese Weise gelangt man zu 0,64 g (Ausbeute 55,2 %) an gewünschtem Produkt. Die Identität dieses
Produkts wird durch das IR-Spektrum, das UV-Spektrum, Titration, Mikroanalyse und das NMR-Spektrum bestätigt.
Analyse für
berechnet: C 41,51; H 4,14, N 12,10; S 20,78; Cl 7,66 gefunden: C 41,70; H 4,23; N 11,84; S 20,51; Cl 7,88.
Beispiel 66
HERSTELLUNG VON 3-(((1-BENZYL-1H-1,2,3-TRIAZOL-5-YL)THIO) METHYL)-7-(2-(2-THIENYL)ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN 1,2-DICHLORETHAN
Man mischt 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
(200 mg; 0,5 mM) und 1-Benzyl-1H-1,2,3-triazol-5-thiol (140 mg; 0,7 mM) in 15 ml 1,2-Dichlorethan ein und erhitzt
das Ganze anschließend 21 Stunden auf 65 bis 700C. Hierauf
entfernt man das Lösungsmittel unter vermindertem Druck, versetzt den Rückstand mit 25 ml einer gesättigten Natriumbicarbonatlösung
und extrahiert das Gemisch zweimal mit Ethylacetat. Die verbleibende wässrige Lösung wird mit frischem
Ethylacetat versetzt, in einem Eisbad gekühlt und mit 20 %-iger Chlorwasserstoffsäure auf pH 2,5 eingestellt. Das saure Produkt
wird zweimal mit Ethylacetat extrahiert, worauf man die Ethylacetatextrakte vereinigt, mit gesättigter Natriumchloridlösung
wäscht und schließlich über wasserfreiem Magnesiumsul-
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fat trocknet. Das Magnesiumsulfat wird abfiltriert und das Ethylacetat unter vermindertem Druck eingedampft. Auf diese
Weise erhält man 76 mg Produkt. Die dünnschichtchromatographische Analyse dieses Produkts zeigt, daß es sich dabei um
ein Gemisch aus Ausgangsmaterial und gewünschtem Produkt handelt, wie ein Vergleich mit einer authentischen Probe des
Produkts und Ausgangsmaterialien ergibt.
Beispiele 67 bis 72
AUSTAUSCHREAKTION AN 7-METHOXY-?-(2-(1H-TETRAZOL-1-YL) ACETAMIDO)
CEPHALOSPORANSÄURE IN NITROMETHAN UNTER VERWENDUNG VERSCHIEDENER THIOLE
7-Methoxy-7-(2-(1H-tetrazol-1-yl)acetamido)cephalosporansäure
wird mit verschiedenen Thiolen in Nitromethan umgesetzt. Hierzu geht man im wesentlichen wie oben beschrieben
vor, wobei jedoch abweichend davon die Reinigung der Produkte von nicht-umgesetztem Ausgangsmaterial durch Hochdruckflüssigchromatographie
durchgeführt wird. Hierbei erhält man folgende Produkte:
67: 3-(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-methoxy-7-(2-(1H-tetrazol-1-yl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure,
UV (Ethanol) 273 πμ (Ε9 082).
HlclX
68: 3-(((5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-yl)thio)methyl)-7-rtiethoxy-7-(2-(IH-tetrazol-1-yl)
acetamido) -3-cephem-4-carbonsäure, UV (Ethanol) 273 ΐημ (£12 785).
HlclX
Analyse für
berechnet: C 37,18; H 3,33; N 23,13 gefunden: C 36,99; H 3,31; N 22,86.
809837/0707
69: 3-(((5-Methyl-1,3,4-oxadiazol-2-yl)thio)methyl)-7-methoxy-7-(2-(IH-tetrazol-1-yl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure,
UV (Ethanol) 269 πιμ (£8 910).
Analyse für C5H6NgOgS2:
berechnet: C 38,46; H 3,44; N 23,92 gefunden: C 38,58; H 3,69; N 23,91.
70: 3-(((1-(Carboxymethyl)-1H-tetrazol-5-yl)thio)-methyl)-7-methoxy-7-(2-(1H-tetrazol-1-yl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure,
UV (Ethanol) 269 ΐημ (£7 669).
Analyse für C5H16N10O7S2:
berechnet: C 35,16; H 3,15; N 27,33 gefunden: C 35,42; H 3,38; N 27,39.
71: 3-(((4,5-Dihydro-6-hydroxy-4-methyl-5-oxo-1,2,4-triazin-3-yl)thio)methyl)~7-methoxy-7-(2-(1H-tetrazol-1
yl)acetamido)-S-cephem-^-carbonsäure, UV (Ethanol)
max
274 πιμ ( £. 11 967) .
Analyse für C16H17N9O7S3:
Analyse für C16H17N9O7S3:
berechnet: C 37,57; H 3,35; N 24,65 gefunden: C 36,96; H 3,80; N 27,63.
72: 3-(((1,3,4-Triazol-5-yl)thio)methyl)-7-methoxy-7-(2-(1H-tetrazol-1-yl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure,
8098 3 7/0707
Analyse für
berechnet: C 37,08; H 3733; N 27,80
gefunden: C 36,98; H 3,43; N 27,79.
Beispiel 73
HERSTELLUNG VON 3-(((I-METHYL-IH-TETRAZOL-S-YL)THIO)METHYL) 7-(2-(4-ETHYL-2,3-DIOXO-I-PIPERAZINYLCARBONYLAMINo)-2-PHENYL-ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN NITROMETHAN
Man gibt 7-(2-(4-Ethyl-2,3-dioxopiperazinylcarbonylamino)-2-phenylacetamido)cephalosporansäurehydrat
(0,3 g; 0,5 mM) und 1-Methyl-IH-tetrazol-5-thiol (0,0725 g; 0,625 mM) zu
6 ml Nitromethan, das man vorher über Aluminiumoxid getrocknet
hat, und erhitzt das erhaltene Reaktionsgemisch 12 Stunden unter Stickstoff auf 850C. Das Nitromethan wird anschließend
verdampft, worauf man den dabei zurückbleibenden braunen Schaum in Natriumbicarbonatlösung löst und das Ganze
zweimal mit Ethylacetat wäscht. Hierauf gibt man frisches Ethylacetat zu, kühlt das Gemisch auf 0°C ab und stellt es
auf pH 2,3 ein. Die Schichten werden voneinander getrennt, und die wässrige Schicht wird mit Ethylacetat gewaschen. Die
Ethylacetatanteile werden vereinigt, mit gesättigter Natriumchloridlösung gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Auf diese Weise gelangt man zu 130 mg (40 % der Theorie) eines fahlgelben Pulvers.
Die Identität dieses Produkts wird durch das NMR-Spektrum bestätigt. NMR(S 1/2 (t, 3, -NCH2CH3, J=7 Hz, 3,65 (m, 6,
N-CH3CH3 und Piperazinyl H), 4,0 (s, 3, -CH3 vom Tetrazol),
4,4 (s, 2, 3-CH3S-), 5,1 (d, 1, C5-H, J=6 Hz), 5,8 (d, 1,
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Λ · i
, 6,0 (d, 1, ·( >-CH- , , J=i
C-H, J=8 Hz), 6,0 (d, 1, < V-CH- , , J=6 Hz), 7,4 (m, 5,
7 \—·χ !
N j
Phenyl-H), 8,4 (d, 1, -CHCONH-, J=8 Hz) und 10,0 (d, 1,
-CHCONH- , J=6 Hz).
NH
NH
Beispiel 74
HERSTELLUNG VON 3-(((1-CARBOXYMETHYL)-1H-TETRAZOL-5-YL)-THIo)METHYL)-7-(2-(4-ETHYL-2,3-DIOXO-I-PIPERAZINYLCaRBONYL-AMINO)-2-PHENYLACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄÜRE
IN 1,2-DI-
CHLORETHAN
Man löst 7-(2-^-Ethyl^^-dioxopiperazinylcarbonylamino) 2-phenylacetamido)cephalosporansäure
(0,-3 g; 0,5 inM) in 45 ml 1,2-Dichlorethan, das man vorher über Aluminiumoxid getrocknet
hat, und erhitzt die Lösung dann unter azeotroper Entfernung von Wasser auf 95°C. Nach Auffangen von 40 ml Lösungsmittel
gibt man Nitromethan (10 ml) und 1-(Carboxymethyl)-1H-tetrazol-5-thiol
(0,160 g; 1 mM) zu und hält das Reaktionsgemisch 12 Stunden unter Stickstoffatmosphäre auf 900C. Anschließend
wird das Reaktionsgemisch filtriert und durch Verdampfen von Lösungsmittel befreit, wodurch man zu einer gummiartigen
Masse gelangt. Diese Masse wird mit Ethylacetat sowie mit gesättigter Natriumbicarbonatlösung versetzt. Das erhaltene
Gemisch wird zweimal mit Ethylacetat gewaschen, dann mit frischem Ethylacetat versetzt, auf 00C gekühlt und mit 20 %-iger
Chlorwasserstoffsäure auf pH 2,3 eingestellt. Die Schichten
werden voneinander getrennt, wobei man die wässrige Schicht mit Ethylacetat wäscht. Die Ethylacetatschichten werden vereinigt,
mit gesättigter Chlorwasserstoffsäure gewaschen, über
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wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert, eingedampft
und bei Raumtemperatur getrocknet, wodurch man zu 123 mg Produkt gelangt. Die Identität dieses Produkts wird
durch sein NMR-Spektrum bestätigt. NMR & 1,2 (t, 3, -NCH2CH3,
J=7 Hz), 3,6 (m, 4, N-CH3CH3 und Piperazinyl 5-H), 4,1 (m, 2,
Piperazinyl 4-H), 4,4 (s, 2, 3-CH2S-), 5,1 (d, 1, Cg-H, J=5 Hz),
5,3 (s, 2, Tetrazol 1-CH2COOH), 5,75 (d, 1, C7-H, J=6 Hz),
5,9 (d, 1, < VCH- )
-Ij1
, 7,4 (m, 5, Phenyl H) und 9,9 (d,
ι, ·ζ ;.-cH-
NH !
, J=7 Hz).
Beispiel 75
HERSTELLUNG VON 3-(((4,5-DIHYDRO-4-METHYL-6-HYDROXY-5-OXO-1,2,4-TRIAZIN-3-YL)THIO)
METHYL-7-(2-(4-ETHYL-2,3-DIOXO-1-PIPERAZINYLCARBONYLAMINO)-2-PHENYLACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN NITROMETHAN
Man löst 7-(2-(4-Ethyl-2,3-dioxo-1-piperazinylcarbonylamxno)-2-phenylacetamido)cephalosporansäurehydrat
(0,3 g; 0,5 mM) und 4,5-Dihydro-4-methyl-6-hydroxy-5-oxo-1,2,4-triazin-3-thiol
(0,111 g; 0,625 mM) unter Stickstoffatmosphäre bei Raumtemperatur
in 10 ml Nitromethan und erhitzt das Reaktionsgemisch
dann etwa 12 Stunden auf 850C. Der dabei entstehende
braune gummiartige Niederschlag wird verworfen. Durch nachfolgendes langsames Verdampfen des Lösungsmittels entsteht
ein gelber Niederschlag. Der Niederschlag wird abgekühlt, abfiltriert und mit Diethylether gewaschen, wodurch man zu zwei
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2809Ό58
Produkternten eines weißlichen Feststoffs gelangt, die dem Dünnschichtchromatogramm zufolge identisch sind. Die Gesamtausbeute
beträgt 80 mg (24 %). Die Identität des Produkts wird durch sein NMR-Spektrum bestätigt. NMR (S 1,1 (t, 3,
-NCH2CH3, J=6 Hz), 3,3 (s, 3, TriazIn-CH3), 3,65 (m, 4,
N-CH3CH3 und Piperazinyl 5-H), 4,0 (m, 2, Piperazinyl 6-H),
4,6 (s, 2, 3-CH3S-), 5,1 (d, 1, C5-H7 J=5 Hz), 5,75 (m, 2,
·' S-CH- und C7-H), 7,45 (m, 5, Phenyl H), 9,5 (d, 1,
·~· ι j
-CHCONH-, J=8 Hz) und 10,0 (d, 1, ^f S-CH-I , J= 8 Hz).
-NH ϊ
Beispiel 76
HERSTELLUNG VON 3-(((5-METHYLTHIO-1,3,4-THIADIAZOL-2-YL)THIO) METHYL)
-7- (2- (IH-TETRAZOL-I-YDACETAMIDO) -3-CEPHEM-4-CARBON-
SÄURE IN NITROMETHAN
Man suspendiert 7-(2-(1H-Tetrazol-1-yl)acetamido)cephalosporansäure
(15,0 g; 39,2 mM) und 5-(Methylthio)-1,3,4-thiadiazol-2-thiol
(6,43 g; 39,2 mM) in 500 ml Nitromethan, das man vorher durch eine mit neutralem Aluminiumoxid gefüllte Säure
geschickt hat. Das Gemisch wird auf 95°C erhitzt und 6 Stunden auf dieser Temperatur gehalten, worauf man es über Nacht
abkühlt, filtriert, mit 250 ml Nitromethan wäscht und 4 Stunden bei 45°C trocknet. Auf diese Weise gelangt man zu 18,08 g (Ausbeute
94,9 %) Produkt.
Dieses Produkt gibt man zu 150 ml Wasser und 4,0 ml Essigsäure. Der pH-Wert des dabei erhaltenen Gemisches wird mit
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1-normaler Natriumhydroxidlösung auf 6,3 eingestellt (erforderliche
Menge 107 ml) und da& Gemisch 1 Stunde gerührt.
Sodann wird eine Lösung von 257 ml 60 %-igem Natriumlactat und 65 ml Ethanol zugesetzt, worauf man das erhaltene Gemisch
45 Minuten stehenläßt. Sodann wird das Gemisch 45 Minuten gerührt, worauf man den darin enthaltenen Feststoff abfiltriert,
dreimal mit Ethanol wäscht und trocknet. Auf diese Weise gelangt man zu 18,1 g Produkt.
Das Produkt wird 3 Stunden in 300 ml Ethanol aufgeschlämmt,
worauf man es abfiltriert, mit Ethanol wäscht und trocknet. Auf diese Weise erhält man 14,85 g Material. Die Identität
dieses Produkts wird durch das Hochdruckflüssigchromatogramm bestätigt»
Beispiele 77 bis 84
HERSTELLUNG VON 3- ( ( (5-METHYL-1 ,3 ,4-THIADIAZOLE-YL) THIO) METHYL)-7-(2-(1H-TETRAZOL-1-YL)
ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE IN VERSCHIEDENEN LÖSUNGSMITTELN
7-(2-(1H-Tetrazol-1-yl)acetamido)cephalosporansäure setzt
man mit 5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-thiol in verschiedenen
Lösungsmitteln um. Die wesentlichen Einzelheiten dieser Umsetzungen gehen aus der folgenden Tabelle hervor. Die Umsetzungen
werden ansonsten wie in den vorhergehenden Beispielen beschrieben durchgeführt.
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| Beispiel Nr. |
Mange an Cephalo- sporansäure |
Msnge an Thiol |
Lösungsmittel | Temperatur | Zeitdauer | % Ausbeute | Analyse | |
| 77 | 1,91 g | 0,86 g | Acetonitril (mit Molekularsieb ge trocknet) |
Rückfluß | 24 Stunden | 87 | 1900C | |
| 78 | 0,96 g | 0,363 g | Nitrobenzol | 850C und 1000C |
16 Stunden 72 Stunden |
83 | 1810C (Zers.) | |
| CO η |
79 | 0,96 g | 0,5 g | 1:1-Gemisch aus 1,2-Dichlorethan und Nitronethan |
850C | 14 Stunden | 88 | 182-1830C (Zers.) |
| 9837/0 | 80 81 |
0,96 g 3,82 g |
0,5 g 1,98 g |
Nitroethan Propylencar- bonat |
9O0C 950C |
16 Stunden 8 Stunden |
84 68 |
1770C (Zers.) |
| ο -4 |
82 83 |
1,91 g 2,02 g* |
0,99 g 1,0 g |
Ethylencarbonat Essigsäure |
950C 850C |
6 Stunden 5 Stunden |
22 55 |
I |
| 84 | 1,92 g | 0,79 g | Gemisch aus 52,5 % Nitro- methan und 47,5 % 2-Nitropropan |
950C | 3 Stunden 50 Minuten |
89 |
* als Natriumsalz
CO O CJI 0»
Beispiel 85
HERSTELLUNG VON LITHIUM-3-(((I-METHYL-IH-TETRAZOL-S-YL)-THIo)METHYL)-Ί-(2-HYDROXY-2-PHENYLACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-
CARBOXYLAT IN EISESSIG
Man setzt 7-(2-Hydroxy-2-phenylacetamido)cephalosporansäure
(0,48 g; 1 mM) und 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol (0,5 g;
4.3 mM) in 15 ml Eisessig 8 Stunden bei 84 bis 860C um. Das
Reaktionsgemisch wird dann auf Raumtemperatur abgekühlt und mit Jod (0,4 g; 1,6 mM) versetzt, um das Thiol in das Disulfid
zu überführen. Das Reaktionsgemisch wird 20 Minuten bei Raumtemperatur gerührt und dann in ein Gemisch aus 100 ml
Ethylacetat und 50 ml Wasser gegossen, worauf man das überschüssige Jod durch Zugabe von Natriumsulfit entfernt. Die
Schichten werden voneinander getrennt, und die Ethylacetatschicht wird zweimal mit 100 ml Wasser und einmal mit 50 ml
20 %-iger Natriumchloridlösung gewaschen und dann über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Das Ethylacetat wird
hierauf auf einem Rotationsverdampfer entfernt, und der dabei
anfallende Rückstand wird in 10 ml Methanol gelöst. Die
Lösung versetzt man mit Lithiumacetatdihydrat (0,21 g; 2 mM) und rührt das Gemisch 20 Minuten bei Raumtemperatur. Das
hierbei auskristallisierte Produkt wird abfiltriert, mit 5 ml Methanol gewaschen und getrocknet, wodurch man 0,34 g (Ausbeute
69,4 %) weiße Kristalle erhält. Die Identität des Produkts wird durch das NMR-Spektrum bestätigt. NMR: δ 3,50
(ABq, J=17 Hz), 3,92 (s, -CH3 vom Tetrazol), 4,20 (s, 3-CH2S-)
5.04 (d, C6-H, J=5 Hz), 5,24 (s, 0CHCONH-), 5,64 (d, C7-H,
J=5 Hz) und 7,44 (s, 0-H) . Das NMR-Spektrum dieses Produkts ist mit dem NMR-Spektrum einer authentischen Probe eines
durch wässrigen Austausch hergestellten Produkts identisch.
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HERSTELLUNG VON 3-(((I-METHYL-IH-TETRAZOL-S-YL)THIO)METHYL)-7-(2-(ο-(t-BUTOXYCARBONYLAMINOMETHYL)PHENYL)ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN NITROMETHAN
Man setzt 7-(2-(o-(t-Butoxycarbonylaminomethyl)phenyl)-acetamido)cephalosporansäure
(0,2 g; 0,386 mM) und 1-MethyliH-tetrazol-5-thiol (0,047 g; 0,405 mM) in 5 ml Nitromethan
unter Stickstoff bei einer Temperatur von 85°C 12 Stunden um, wodurch man 3-(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-•7-(2-(o-(t-butoxycarbonylaminomethyl)phenyl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
erhält. Die Identität dieses Produkts wird durch das NMR-Spektrum bestätigt. NMR: <^1,45 (s, 9,
-C(CH3)3),3,65 (s, 4, 2-CH2 und -CH2CONH-), 3,85 (s, 3,
-CH3 vom Tetrazol), 4,3 (m, 4, 3-CH3S- und -CH2NHCOOHz-C4H9),
5,0 (d, 2, Cg-H, J=4 Hz), 5,7 (q, 1, C7-H), 7,25 (s, 5,
Phenyl -H und -CONH-) und 8,9 (s, 1, -COOH).
Beispiel 87
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO)METHYL)-7-(2-UREIDO-2-PHENYLACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN
NITROMETHAN
Man setzt 7-(2-Ureido-2-phenylacetamido)cephalosporansäure
(0,224 g; 0,5 mM) und 1-Methyl-iH-tetrazol-5-thiol (0,061 g;
0,525 mM) in 8 ml Nitromethan 12 Stunden bei 85°C um, wodurch man die 3-(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-ureido-2-phenylacetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
erhält. Die Identität dieses Produkts wird durch sein NMR-Spektrum bestätigt. NMR: tf 3,5 (d, 2, 2-CH3, J=3 Hz), 3,83 (s, 3,
-CH3 vom Tetrazol), 4,17 (d, 2, 3-CH3S-, J=3 Hz), 4,9 (d,
1, Cg-H, J=5 Hz), 5,4 (d, 1, -CH3CONH-, J=8 Hz), 5,6 (m,
809837/0707
- ια& -
3, C7-H und -NH ), 6,7 (d, 1, 0CH- , J=8 Hz), 7,25 (m,
ti 1
NH
5, Phenyl H) und 9,2 (d, 1, -CH-CONH- , J=8 Hz).
Beispiel 88
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZ0L-5-YL)THIO) METHYL)-7-(2-CYANOACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN NITROMETHAN
Man setzt 7-(2-Cyanoacetamido)cephalosporansäure (0,339 g; 1 mM) und 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol (0,122 g; 1,05 mM)
in 10 ml Nitromethan 12 Stunden unter Stickstoff bei 85°C um, wodurch man die 3-(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)-methyl)-7-(2-cyanoacetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
erhält. Die Identität dieses Produkts wird durch sein NMR-Spektrum
bestätigt. NMR: cf3,5 (s, 2, 2-CH3) , 3,65 (s, 2, CNCH2CONH-),
3,95 (s, 3, -CH3 vom Tetrazol), 5,35 (s, 2, 3-CH2S-), 5,1
(d, 1, C6-H, J=6 Hz), 5,75 (q, 1, C7-H, J=4 Hz, 7,8 (s, 1,
-COOH) und 8,7 (d, 1, -CH2CONH-, J=9 Hz).
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO)METHYL)
7-(2-(m-CHLORPHENYLTHIO)ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN NITROMETHAN
Man setzt 7-(2-(m-Chlorphenylthio)acetamido)cephalosporansäure
(0,390 g; 0,855 mM) und 1-Methyl-iH-tetrazol-5-thiol
(0,104 g; 0#9 mM) in 10 ml Nitromethan unter Stickstoff
12 Stunden bei 85°C um, wodurch man die 3-(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-(m-chlorphenylthio)acetamido)
-3-cephem-4-carbonsäure erhält. Die Identität dieses
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Produkts wird durch sein NMR-Spektrum bestätigt. NMR: δ 3,
(s, 2, 2-CH2),3,75 (s, 2, -CH2CONH-), 3,9 (s, 3, -CH3 vom
Tetrazol), 4,4 (s, 2, 3-CH0S-), 5,0 (d, 1, C,-H, J=5 Hz),
5,8 (q, 1, C7-H, J=4 Hz), 7,15 (m, 4, Phenyl-H), 7,7 (d,
1, -CH2CONH-, J=8 Hz) und 8,5 (s, 1, COOH).
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO)METHYL)-7-(2-PHENYLTHIO)ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN NITRO-
METHAN
Man setzt 7-(2-Phenylthio)acetamido)cephalosporansäure
(0,422 g; 1 mM) und i-Methyl-iH-tetrazol-5-thiol (0,122 g;
1,05 mM) in 10 ml Nitromethan unter Stickstoff 12 Stunden
bei 85°C um, wodurch man die 3-(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-phenylthio)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
erhält. Die Identität dieses Produkts wird durch sein NMR-Spektrum bestätigt. NMR: (f 3,7 (s, 4, -CH3CONH-
und 2-CH2), 3,9 (s, 3, -CH3 vom Tetrazol), 4,35 (s, 2,
3-CH2S-), 4,9 (d, 1, C6-H, J=6 Hz), 5,8 (q, 1, C7-H, J=4 Hz),
7,25 (s, 5, Phenyl-H), 7,7 (d7 1, -CH2CONH-, J=8 Hz) und 9,4
(s, 1, -COOH).
Beispiel 91
HERSTELLUNG VON 3-({(1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO)METHYL)-7-(2-(2-THIENYDACETAMIDO)
-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE IN n-BUTYL-
FORMIAT
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Man setzt 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
(3,96 g; 10 mM) und i-Methyl-iH-tetrazol-5-thiol (1,28 g;
11 mM) in 98 ml n-Butylformiat 48 Stunden bei 84 bis 86°C
um, wodurch man zur 3-(((i-Methyl-iH-tetrazol-5-yl)thio)-methyl)-7-(2-(2-thienyl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
gelangt, die bei 167,5 bis 1680C schmilzt (Ausbeute 79,9 %
Das NMR-Spektrum dieses Produkts ist mit dem NMR-Spektrum des Produkts von Beispiel 5 identisch.
Beispiel 92
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO)METHYL) 7-
(2- (2-THIENYDACETAMIDO) -3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE IN TOLUOL
Das in Beispiel 91 beschriebene Verfahren wird im gleichen Maßstab wiederholt, wobei man jedoch 150 ml Toluol verwendet
und die Umsetzung 136 Stunden bei 84 bis 860C durchführt.
Das auf diese Weise erhaltene Produkt schmilzt bei 163 bis 163,5°C (Ausbeute 88,5 %). Das NMR-Spektrum dieses
Produkts ist mit dem NMR-Spektrum des Produkts von Beispiel 5 identisch.
Beispiel 93
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO)METHYL)-7-(t-BUTOXYCARBONYLAMINO)-3-CEPHEM-4-CÄRBONSÄURE
IN NITRO-
METHAN
Man setzt 7-(t-Butoxycarbonylamino)cephalosporansäure
(0,372 g; 1 mM) und 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol (0,122 g; 1,05 mM) in 10 ml Nitromethan 12 Stunden bei 800C um, wodurch
809837/0707
man die 3-(((i-Methyl-IH-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(tbutoxycarbonylamino)-3-cephem-4-carbonsäure
erhält. Die Identität dieses Produkts wird durch sein NMR-Spektrum bestätigt.
NMR: (J 1,45 (s, 9, -C(CH3) 3) , 3,7 (s, 2, 2-CH2),
3,95 (s, 3, -CH3 vom Tetrazol), 4,4 (s, 2, 3-CH3S-), 5,0
(s, 1, Cc-H) , 5,6 (s, 2, C7-H und -CTi„CONH) und 13 (s, 1,
-COOH).
Beispiel 94
HERSTELLUNG VON 3-(((1-METHYL-1H-TETRAZOL-5-YL)THIO) METHYL)-7-(2-(4-ETHYL-2,3-DIOXOPIPERAZINYLCARBONYLaMINO)-2-(p-HYDROXYPHENYL)ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
Man setzt 7-(2-(4-Ethyl-2,3-dioxopiperazinylcarbonylamino)-2-(p-hydroxyphenyl)acetamido)cephalosporansäure
(0,180 g; 0,306 mM) und 1-Methyl-1H-tetrazdt-5-thiol (0,0374 g; 0,322
mM) in 6 ml Nitromethan 12 Stunden bei 8O0C um, wodurch man
zur 3-(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-(4-ethyl-2,3-dioxopiperazinylcarbonylamino)-2-(p-hydroxyphenyl)-acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
gelangt. Die Identität dieses Produkts wird durch sein NMR-Spektrum bestätigt. NMR: (5*1,2 (t, 3, N-CH2CH3), 3f6 (m, 6, 2-CH3, Piperazinyl
6-H und N-CH2CH3), 3,9 (m, 2, Piperazinyl 5-H), 3,95 (s,
3, -CH3 vom Tetrazol), 4,4 (s, 2, 3-CH3S-), 5,0 (d, 1, Cg-H,
J=6 Hz), 5,6 (d, 1, C7-H, J=6 Hz), 5,8 (d, 1, CHCONH-, J=8
Hz), 6,8 (d, 2, Phenyl-H, J=8 Hz), 7,3 (d, 2, Phenyl-H,
J=8 Hz), 8,3 (d, 1, -CHCONH-, J=8 Hz) und 9,9 (d, 1, -CHCONH-,
-NH J=6 Hz).
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Beispiel 95
HERSTELLUNG VON 3-(((1,3,4-THIADIAZOL-2-YL)THIO)METHYL)-7-(2-(1H-TETRAZOL-1-YL)
ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄÜRE
IN ACETONITRIL
Man setzt 7-(2-(1H-Tetrazol)-1-yl)acetamido)cephalosporansäure
(0738 g; 1 inM} und 1,3,4-Thiadiazol-2-thiol (0,15 g;
1,27 mM) in 15 ml Acetonitril unter Stickstoff sowie unter Rückflußsieden 24 Stunden miteinander um, wodurch man die
3-(((1,3r4-Thiadiazol-2-yl)thio)methyl)-7-(2-(1H-tetrazol-1-yl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure erhält. Die Identität dieses Produkts wird durch sein NMR-Spektrum bestätigt. NMR: (f3,74 (m, 2, 2-CH2~), 4,48 (g7 2, 3-CH3S-, JAB = 14), 5,16 (d, 1, C6-H, J=5), 5,42 (s, 2, -CH3 vom Tetrazol), 5,76 (q, 1, C7-H, J6^7 = 5, J7NH = 8), 8,87 (s, 1, Tetrazolring), 9,40 (s, 1, Thiadiazolthiol-Ausgangsmaterial), 9,53 (d, 1, -CH2CONH-, J=8 Hz) und 9,57 (s, 1, Thiadiazolring).
3-(((1,3r4-Thiadiazol-2-yl)thio)methyl)-7-(2-(1H-tetrazol-1-yl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure erhält. Die Identität dieses Produkts wird durch sein NMR-Spektrum bestätigt. NMR: (f3,74 (m, 2, 2-CH2~), 4,48 (g7 2, 3-CH3S-, JAB = 14), 5,16 (d, 1, C6-H, J=5), 5,42 (s, 2, -CH3 vom Tetrazol), 5,76 (q, 1, C7-H, J6^7 = 5, J7NH = 8), 8,87 (s, 1, Tetrazolring), 9,40 (s, 1, Thiadiazolthiol-Ausgangsmaterial), 9,53 (d, 1, -CH2CONH-, J=8 Hz) und 9,57 (s, 1, Thiadiazolring).
Beispiel 96
HERSTELLUNG VON 3-(((5-METHYL-1,3,4-THIADIAZOL-2-YL)THIO) METHYL)-7-(5-CARBOMETHOXy-S-(2,4-DICHLORBENZAMIDO)VALERAMIDO)
· 3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE IN 1,2-DICHLORETHAN
Man setzt 7-(S-Carbomethoxy-S-(2,4-dichlorbenzamido)valeramido)cephalosporansäure
(0,3 g; 0,5 mM) und 5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-thiol
(0,1 g; 0,75 mM) in 1,2-Dichlorethan unter Rückflußsieden 16,5 Stunden miteinander um, wodurch man
zur 3- (((5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-yl)thio)methyl)-7-(5-
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carbomethoxy-5-(2,4-dichlorbenzamido)valeramido)-3-cephem-4-carbonsäure
gelangt.
HERSTELLUNG VON LITHIUM-3-(((l-METHYL-IH-TETRAZOL-S-YL)-THIO)METHYl)-7-(2-(1H-TETRAZOL-1-Yl)ACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-
CARBOXYLAT IN ACETONITRIL
Man setzt 7- (2- (1II-Tetrazol-1-yl) acetamido) cephalosporansäure
(1,91 g; 5 mM) und i-Methyl-IH-tetrazol-5-thiol (0,7 g;
6 mM) in 50 ml Acetonitril unter Rückflußbedingungen 24
Stunden um und kühlt das Reaktionsgemisch dann auf Raumtemperatur ab. Hierauf engt man das Reaktionsgemisch unter Entfernung
des Lösungsmittels auf etwa 10 ml ein. Es wird sodann
mit Ethanol (40 ml) versetzt, worauf man eine Lösung von 0,3 g Lithiumhydroxid in 10 ml Methanol zugibt. Hierbei
kristallisiert als Produkt Lithium-3-(((1-methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-(1H-tetrazol-1-yl)acetamido)-3-cephem-4-carboxylat
aus. Das Reaktionsgemisch wird 45 Minuten bei Raumtemperatur gerührt, worauf man das Produkt abfiltriert,
mit Ethanol wäscht und bei 40°C vakuumtrocknet. Auf diese Weise erhält man 1,60 g (Ausbeute 72 %) Material.
Die Identität des Produkts wird durch sein NMR-Spektrum bestätigt.
Beispiel 98
HERSTELLUNG VON 3-(((5-METHYL-1,3,4-THIADIAZOL-2-YL)THIO) METHYL)-7-(2-FORMYLOXY-2-PHENYLACETAMIDO)-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE
IN 1,2-DICHLORETHAN
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Man setzt 7- (2-Fo:nriyloxy--2-pheny!.acetamido) cephalosporansäure
(4,6 g; 8,8 niM) und 5-Methyl-1 ,3,4-thiadiazol-2-thiol
(1,52 g; 11,5 mM) in 50 ml 1,2-Dichlorethan unter
Rückflußsieden 12 Stunden um und kühlt das Reaktionsgemisch
dann auf Raumtemperatur ab. Hierbei fällt als Produkt 3-(((5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-yl)thio)methyl)-7-(2-formyloxy-2-phenylacetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
in Form einer zähen Paste aus. Das Gemisch wird mit weiteren 50 ml 1,2-Dichlorethan
verdünnt und dann 4 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Das dabei erhaltene Produkt wird abfiltriert,
mit 1,2-Dichlorethan solange gewaschen, bis das Filtrat
klar ist, und schließlich bei 40 bis 45°C vakuumgetrocknet. Auf diese Weise erhält man 2,8 g (Ausbeute 63 %) Material.
Die Identität des Produkts wird durch sein NMR-Spektrum bestätigt.
Beispiel 99
HERSTELLUNG VON 3-(((4,5-DIHYDRO-6-HYDROXY-4-METHYL-5-OXO-1,2,4-TRIAZIN-3-YL)THIO)
METHYL)-7-(2-(1H-TETRAZOL-1-YDACETAMIDO)
-3-CEPHEM-4-CARBONSÄURE IN ACETONITRIL
Man setzt 7-(2-(1H-Tetrazol-1-yl)acetamido)cephalosporansäure
(8,9 g; 23,2 mM) und 4,5~Dihydro-6-hydroxy-4-methyl-5-OXO-1
,2,4-triazin-3--thiol (4,1 g; 25,8 mM) in 200 ml Acetonitril 23 Stunden unter Rückflußsieden um, worauf man
das erhaltene Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur abkühlt. Das während der Reaktion auskristallisierte Produkt wird abfiltriert,
mit 50 ml Acetonitril gewaschen und bei 40 bis 500C vakuumgetrocknet. Auf diese Weise erhält man 9,70 g
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(Ausbeute 86,6 %) Material. Die Identität der dabei als Produkt erhaltenen 3-(((4,5-Dihydro-6-hydroxy-4-methyl-5-oxo-1,2,4-triazin-3-yl)thio)methyl)-7-(2-(1H-tetrazol-1-yl)-acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
wird durch ihr NMR-Spektrum bestätigt.
Beispiele 100 bis 148
HERSTELLUNG WEITERER 3-(THIOMETHYL)CEPHALOSPORINE NACH DEM
VORLIEGENDEN VERFAHREN
1-00 : 3- (((1 -Methyl-1 H-tetrazol-5-yl) thio)methyl) -7-(2-sulfo-2-phenylacetamido)
-S-cephem-^-carbonsäure-natriumsalz
durch Umsetzen von 7-(2-Sulfo-2-phenylacetamido)cephalosporansäure-natriumsalz
mit i-Methyl-IH-tetrazol-5-thiol.
101: 3-(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-(4-pyridylthio)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(2-(4-Pyridylthio)acetamido)cephalosporansäure
mit i-Methyl-IH-tetrazol-5-thiol.
102: 3-(((5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-yl)thio)methyl)-7-(5-carbo-n-butoxy-5-(2,4-dichlorbenzamido)valeramido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(5-Carbo-n-butoxy-5-(2,4-dichlorbenzamido)valeramido)cephalosporansäure
mit 5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-thiol.
103: 3-(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(5-carbo-n-butoxy-5-(2,4-dichlorbenzamido)valeramido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(5-Carbo-n-butoxy-5- (2,4-dichlorbenzamido)valeramido)cephalosporansäure mit
1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol.
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-VdB-
104: 3-(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl-7-(2-(2-(p-nitrobenzyloxycarbonylamino)thiazol-4-yl)-2-(methoxyimino)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(2-(2-(p-Nitrobenzyloxycarbonylamino)-thiazol-4-yl)-2-(methoxyimino)acetamido)cephalosporansäure
mit i-Methyl-IH-tetrazol-5-thiol.
105: 3~(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-(2-(p-nitrobenzyloxycarbonylamino)thiazol-4-yl)acetamido)
-3-cephem-4-carbonsäure durch Umsetzen von 7-(2-(2-(p-Nitrobenzyloxycarbonylamino)thiazol-4-yl)acetamido)-cephalosporansäure
mit 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol.
106: 3-(((6-Hydroxypyridazin-3-yl)thio)methyl)-7-((2,2,2-trichlorethoxy)carbonylamino)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-((2,2,2-Trichlorethoxy)carbonylamino)
cephcilosporansäure mit 6-Hydroxypyridazin-3-thiol.
107: 3-(((6-Hydroxypyridazin-3-yl)thio)methyl)-7-(2-(2-thienyl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure mit
6-Hydroxypyridazin-3-thiol.
108: 3-(((Tetrazolo/1,5-b_/pyridazin-6-yl)thio)methyl)-7-((2,2,2-trichlorethoxy)carbonylamino)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-((2,2,2-Trichlorethoxy)carbonylamino)
cephalosporansäure mit Tetrazolo/1,5-b_/pyridazin-6-thiol.
1 09: 3-(((Tetrazolo/1,5-b_/pyridazin-6-yl)thio)methyl)-7-(2-(2-thienyl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
mit Tetrazolo/1,5-b_/pyridazin-6-thiol.
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110: 3-(({1-(SuIfomethyl)-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-((2,2
, 2-trichlorethoxy) carbonylamino) ^-cephem^-carbonsäure-natriumsalz
durch Umsetzen von 7-{{2,272-Trichlorethoxy)carbonylamino)cephalosporansäure
mit 1-(SuIfomethyl)-iH-tetrazol-5-thiol-natriumsalz.
111: 3-(((1-(SuIfomethyl)-IH-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-(2-thienyl)
acetamido) -S-cephem^-carbonsäure-natriumsalz
durch Umsetzen von 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
mit 1-(SuIfomethyl)-IH-tetrazol-5-thiol-natriumsalz.
112: 3-(((1-(2-(Dimethylamino)ethyl)-1H-tetrazol-5-yl)-thio)methyl)-7-((2,2,2-trichlorethoxy)carbonylamino)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-((2,2,2—Trichlorethoxy)carbonylamino)cephalosporansäure
mit 1-(2- (Dimethylamino) ethyl)-1H-tetrazol-5-thiol.
113: 3-(((1-(2-(Dimethylamino)ethyl)-1H-tetrazol-5-yl)-thio)methyl)-7-(2-(2-thienyl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(2—(2-Thienyl)acetamido)-cephalosporansäure
mit 1- (2- (Dimethylamino)ethyl)-1H-tetrazol-5-thiol.
114: 3-(((p-Methoxyphenyl)thio)methyl)-7-(2-(2-thienyl)-acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
mit p-Methoxybenzolthiol.
115: 3-(((p-Chlorphenyl)thio)methyl)-7-(2-(2-thienyl)-acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-
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- wo -
(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure mit p-Chlorbenzolthiol.
116: 3-(((o-Tolyl)thio)methyl)-7-(2-(2-thienyl)acetamido)
-3-cephem-4-carbonsäure durch Umsetzen von 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure
mit o-Toluolthiol.
117: 3- (((1,3,4-Thiadiazol-2-yl)thio)methyl)-7-(2-(1H-tetrazol-1-yl)acetamido)-3-cephem~4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(2-(1H-Tetrazol-1-yl)acetamido)cephalosporansäure
mit 1/3,4-Thiadiazol-2-thiol.
118: 3-(((5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-yl)thio)methyl)-7-phthalimido-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-Phthalimidocephalosporansäure mit 5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-thiol.
119: 3-(((5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-yl)thio)methyl)-7-(2-hydroxy-2-pheny!acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(2-Hydroxy-2-phenylacetamido)cephalosporansäure
mit 5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-thiol.
120: 3-(((5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-yl)thio)methyl)-7-(2-acetoxy-2-phenylacetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(2-Acetoxy-2-phenylacetamido)cephalosporansäure
mit 5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-thiol.
121: 3-(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-(trifluormethylthio)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(2-(Trifluormethylthio)acetamido)cephalosporansäure
mit 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol.
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122: 3-(((4,5-Dihydro-6-hydroxy-4-methyl-5-oxo-1,2,4-triazin-3-yl)thio)methyl)-7-(2-(2-(p-nitrobenzyloxycarbonylamino)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von
7-(2-(2-(p-Nitrobenzyloxycarbonylamino)thiazol-4-yl)-2-(methoxyimino)acetamido)cephalosporansäure mit 4,5-Dihydro-6-hydroxy-4-methyl-5-oxo-1,2,4-triazin-3-thiol.
7-(2-(2-(p-Nitrobenzyloxycarbonylamino)thiazol-4-yl)-2-(methoxyimino)acetamido)cephalosporansäure mit 4,5-Dihydro-6-hydroxy-4-methyl-5-oxo-1,2,4-triazin-3-thiol.
123: 3-(((1-(2-(Dimethylamine)ethyl)-IH-tetrazol-5-yl)thio)-methyl)-7-(2-(2-(p-nitrobenzyloxycarbonylamino)thiazol-4-yl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(2-(2-(p-Nitrobenzyloxycarbonylamino)thiazol-4-yl)acetamido)-cephalosporansäure
mit 1-(2-(Dimethylamino)ethyl)-1H-tetrazol-5-thiol.
124: 3-(((Tetrazolo/1,5-b_/pyridazin-6-yl)thio)methyl)-7-(2-(o-t-butoxycarbonylaminomethyl)phenyl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(2-(o-(t-Butoxycarbonylaminomethyl)phenyl)acetamido)cephalosporansäure
mit Tetrazolo/1,5-b_/pyridazin-6-thiol.
125: 3-(((1-(SuIfomethyl)-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-formyloxy-2-phenylacetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(2-Pormyloxy-2-phenylacetamido)cephalosporansäure mit 1- (SuIfomethyl)-1H-tetrazol-5-thiol.
durch Umsetzen von 7-(2-Pormyloxy-2-phenylacetamido)cephalosporansäure mit 1- (SuIfomethyl)-1H-tetrazol-5-thiol.
126: 3- ((d-(Sulfomethyl) -1 H-tetrazol-5-yl) thio)methyl) 7-(2-hydroxy-2-phenylacetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(2-Hydroxy-2-phenylacetamido)cephalosporansäure
mit 1- (SuIfomethyl)-1H-tetrazol-5-thiol-natriumsalz.
127: 3-(((Oxazol-2-yl)thio)methyl)-7-(2-(2-thienyl)acetamido)
-3-cephem-4-carbonsäure durch Umsetzen von 7-(2-(2-
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AlS
- 1*2 -
Thienyl)acetamido)cephalosporansäure mit 2-0xazolthiol.
128: 3-(((1-Carboxymethyl)-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-formyloxy-2-phenylacetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(2-Formyloxy-2-phenylacetamido)cephalosporansäure
mit 1-(Carboxymethyl)-1H-tetrazol-5-thiol.
129: 3-(((1-Methyl-iH-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-(trifluormethylthio)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(2-(Trifluormethylthio)acetamido)cephalosporansäure
mit 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol.
130: 3-(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-(cyanomethylthio)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(2-(Cyanomethylthio)acetamido)cephalosporansäure
mit 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol.
131 : 3-(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-methoxy-7-(2-(cyanomethylthio)acetamido)-S-cephem^-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-Methoxy-7-(2-(cyanomethylthio)-acetamido)cephalosporansäure
mit 1-Methyl-iH-tetrazol-5-thiol.
132: 3-(((1-(Carboxymethyl)-iH-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-(o-benzoylaminomethylphenyl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(2-(o-Benzoylaminomethylphenyliacetamido)
cephalosporansäure mit 1-(Carboxymethyl)-1H-tetrazol-5-thiol.
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133: 3-(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-ureido-2-thienylacetamido)-3-cepheni-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(2-Ureido-2-thienylacetamido)cephalosporansäure
mit i-Methyl-IH-tetrazol-5-thiol.
134: 3-(((1-(2-Dimethylamino)ethyl)-1H-tetrazol-5-yl)-thio)methyl)-7-(2-(2-amino-4-thiazolyl)acetamido)cephalosporansäure
durch Umsetzen von 7-(2-(2-Amino-4-thiazolyl)-acetamido)cephalosporansäure
mit 1-(2-(Dimethylamino)ethyl) ■ 1H-tetrazol-5-thiol.
135: 3-( ((4,5-Dihydro~6-hydroxy-4-met.hyl-5~oxo-1,2,4-triazin-3-yl)
thio)methyl) -7- (S-benzoylamino-S-carboxyvaleramido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(5-Benzoylamino-5-carboxyvaleramido)cephalosporansäure
mit 4,5-Dihydro-6-hydroxy-4-methyl-5~oxo-1,2,4-triazin-3-thiol.
136: 3-(( d-Methyl-iH-1 ,2,3-triazol-5-yl) thio)methyl) 7-(S-benzoylamino-S-carboxyvaleramido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(B-Benzoylamino-S-carboxyvaleramido)cephalosporansäure
mit 1-Methyl-1H-1,2,3-triazol-5-thiol.
137: 3-(((1-(Carboxymethyl)-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(5-benzoylamino-5-carboxyvaleramido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(B-Benzoylamino-S-carboxyvaleramido)cephalosporansäure
mit 1-(Carboxymethyl)-1H-tetrazol-5-thiol.
138: 3-(((5-Methyi-1,3,4-oxadiazol-2-yl)thio)methyl)-7-(S-benzoylamino-S-carboxyvaleramido)
-S-
809837/0707
28Q9058
säure durch Umsetzen von 7-(S-Benzoylamino-S-carboxyvaleramido)cephalosporansäure
mit 5-Methyl-1,3,4-oxadiazol-2-thiol.
139: 3~(((1-Benzoyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(5-benzoylamino-5-carboxyvaleramido)cephalosporansäure
durch Umsetzen von 7-(S-Benzoylamino-S-carboxyvaleramido)-cephalosporansäure mit 1-Benzyl-1H-tetrazol-5-thiol.
durch Umsetzen von 7-(S-Benzoylamino-S-carboxyvaleramido)-cephalosporansäure mit 1-Benzyl-1H-tetrazol-5-thiol.
140: S-Amidinothiomethyl-?-(S-benzoylamino-S-carboxyvaleramido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von
7-(5-Benzoylamino-5-carboxyvaleramido)cephalosporansäure mit Thioharnstoff.
7-(5-Benzoylamino-5-carboxyvaleramido)cephalosporansäure mit Thioharnstoff.
141: 3-(((i-Methyl-IH-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-methoxy-7-(S-benzoylamino-S-carboxyvaleramido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-Methoxy-7-(5-benzoylamino-5-carboxyvaleramido)cephalosporansäure
mit 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol.
142: 3-(((5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-yl)thio)methyl)-7-methoxy-7-(S-benzoylamino-S-carboxyvaleramido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-Methoxy-7-(5-benzoylamino-5-carboxyvaleramxdo)cephalosporansäure
mit 5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-thiol.
143: 3-(((4,5-Dihydro-6-hydroxy-4-methyl-5-oxo-1,2,4-triazin-3-yl)thio)methyl)-7-methoxy-7-(5-benzoylamino-5-carboxyvaleramido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-Methoxy-7-(S-benzoylamino-S-carboxyvaleramido)cephalosporansäure
mit 4,5-Dihydro-6-hydroxy-4-methyl-5-oxo-1,2,4-triazin-3-thiol.
809337/0707
1 44: S-Amidinothiomethyl-T-methoxy-V-(5-benzoylamino-5-carboxyvaleramido)-3-cephem-4~carbonsäure
durch Umsetzen von 7-Methoxy-7-(S-benzoylamino-S-carboxyvaleramido)cephalosporansäure
mit Thioharnstoff.
145: S-Amidinothiomethyl-V-(5-butoxycarbonylamino-5-carboxyvaleramido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(S-Butoxycarbonylamino-S-carboxyvaleramidoKJ-carbamoyloxymethyl-3-cephem-4~carbonsäure
mit Thioharnstoff.
146: 3-(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(S-butoxycarbonylamino-S-carboxyvaleramido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(S-Butoxycarbonylamino-S-carboxyvaleramido)-3-carbamoyloxymethyl-3-cephem-4-carbonsäure
mit 1-Methyl-1H-tetrazol~5-thiol.
147: 3-(((5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-yl)thio)methyl)-7-(S-butoxycarbonylamino-S-carboxyvaleramido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(5-Butoxycarbonylamino-5-carboxyvaleramido)-3-carbamoyloxymethyl-3-cephem-4-carbonsäure
mit 5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-thiol.
148: 3-(((1-(Carboxymethyl)-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(S-butoxycarbonylamino-S-carboxyvaleramido)-3-cephem-4-carbonsäure
durch Umsetzen von 7-(S-Butoxycarbonylamino-S-carboxyvaleramido)-3-carbamoyloxymethyl-3-cephem-4-carbonsäure
mit 1-(Carboxymethyl)-iH-tetrazol-5-thiol.
8 09837/070 7
Claims (55)
- PatentansprücheΛ J Verfahren zur Herstellung von 3-(Thiomethyl)cephalosporinen der Formel IR1L-CHSR13 I2 '.00Hin der R Reste der FormelnIi-C-809837/0707— TYf- -C-C Alkyl,Ό, ι oder 2 \_/Joderbedeutet,R Wasserstoff oder Methoxy ist undR Phthalimido, Succinimide, einen Rest der FormelCH y \h3 3wobei L Wasserstoff oder Nitrose ist, oder einen Rest der Formel O3 "R-C-NH-bedeutet.wobei R folgende Bedeutungen hat:(1) Wasserstoff,(2) C^-C6 Alkyl,(3) -CH2—(C1-C3 Chloralkyl),(4) -CH2—(C1-C3 Fluoralkyl),(5) C1-C4 Cyanoalkyl,(6) c-i"C4 Hydroxyalkyl,809837/0707(7) p-Nitrobenzyloxy,(8) t-Butoxy,(9) (2,2,2-Trichlorethoxy),(10) geschütztes 4-Amino-4-carboxybutyl der FormelR12O-C-CH-(CH0)--CH,2'2O
-CA11 12worin A geschütztes Amino ist und R Wasserstoff oder C1-C Alkyl darstellt,1 4(11) 4-Oxo-4-carboxybutyl;(12) 3-Carboxypropyl;(13) ein Rest der Formelworin die Substituenten a und a unabhängig voneinander jeweils Wasserstoff, C1-C4 Alkyl, C1-C4 Alkoxy, Halogen, Hydroxy oder A1CK2- bedeuten, wobei A die oben angegebene Bedeutung hat und geschütztes Amino ist, Z Sauerstoff oder Schwefel bedeutet und m für 0 oder 1 steht;(14) ein Rest der FormelP-CH-worin P für809837/0 70 7(a) 2-Thienyl,(b) 3-Thienyl oder(c) Phenyl der Formelsteht, wobei a und a die oben angegebenen Bedeutungen haben, undworin Q für(a) Hydroxy,(b) Foritiyloxy,(c) Acetoxy,(d) Carboxy der Formel -C-O-A ,2
wobei A Diphenylmethy1, p-Nitrobenzyl, Benzyl, 2,2,2-Trichlorethyl, t-Butyl oder p-Methoxybenzyl bedeutet;(e) (Alkalioxysulfonyl),(f) geschütztes Amino,(g) acyliertes Amino der Formel-NH-C-T steht, wobei T Amino,NH R7 O -NH -C-NH2, I
-Ν—-C-R8, R7 O I
-N-" Q
-C-CH=CHR3U R10 809837/07072 oder 3darstellt, worin R Wasserstoff oderC1-C3 Alkyl ist, R Phenyl, Halogenphenyl, Furyl, Monomethylamino, Dimethylaraino, Monoethylamino, Diethylamino, Methylethylamxno, Propylamino, Dipropylamino, Diisopropylamino, Phenyl-9 amino oder Diphenylamino bedeutet, R Wasserstoff, C.-C. Alkyl oder Phenylist, R10 für Wasserstoff, C-C- AlkylIioder Methylsulfonyl steht und R1 Ethylen, Trimethylen oder Vinylen darstellt,(15) ein Rest der FormelN-OH, -OCH,,, -OCCH-11 -JP'-C-C-Ilworin der Substituent P' dem oben angegebenen Substituenten P entspricht, für geschütztes 2-Amino-4-thiazolyl oder 2-Furyl steht,809837/0707- vtr-(16) ein Rest der Formel V-Sn2 worin V für -CF3 oder -CH3-X steht, wobei X Wasserstoff, Methyl, CF-, CW oder N3 ist und η für 0, 1 oder 2 steht, oder(17) ein Rest der Formel Y-CH--, worin Y für2-Thienyl,3-Thienyl,2-FuryI,2-Oxazolyl,2-Thiazolyl,1-Tetrazolyl,1-Benzotriazolyl,2-Oxazolylthio,2-Thiazolylthio,1,2,3-Triazol-5-ylthio,1,3,4-Triazol-2-ylthio,1,3,4-Thiadiazol-2-ylthio,geschütztes 5-Amino-1,3,4-thiadiazol-2-ylthio,5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-ylthio, 1,2,4-Thiadiazol-5-ylthio,3-Methyl-1,2,4-thiadiazol-5-ylthio,1 ^,S1,3,4-Oxadiazol-2-ylthio,5-Methyl-1,3,4-oxadiazol-2-ylthio,1~Methyl-5-tetrazolylthio,Pyridylthio,4"Cyano-1,2,3-triazol-i-yl,3 "Cyano-1,2r4-triazol-1-yl odergeischütztes 2-Amino-4-thiazolyl809837/0707steht,4
die Substituenten R unabhängig voneinanderWasserstoff, C1-C4 Alkyl, C3-C3 Alkenyl, Cyclohexyl oder Phenylbedeuten,die Substituenten R unabhängig voneinander C^-C. Alkyl, C1-C4 Alkoxy, Halogen, Hydroxy, Nitro, Cyano, Methansulfonamido oder Trifluormethyl sind undder Substituent R einen Rest bedeutet, der zusammen mit der Gruppierung_C einen unsubstxtuierten oder substituierten fünf- oder sechsgliedrigen heteroaromatischen Ring mit insgesamt 1 bis 4 Heteroatomen folgender Kombinationen darstellt:1 Stickstoffatom und 0 oder 1 Sauerstoffoder Schwefelatome,2 Stickstoffatome und 0 oder 1 Sauerstoffoder Schwefelatome,3 Stickstoffatome und 0 oder 1 Sauerstoffatom , oder4 Stickstoffatome,wobei alle anderen Ringatome Kohlenstoffatome sind, oderder Substituent R einen Rest darstellt, der zusammen mit der Gruppierung r ^2-Benzimidazolyl, 2-Benzothiazolyl, 2-Benzoxazolyl oder einen Rest der Formel809837/0707a aergibt,
dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Formel IIR2-»-Λ—Μ. s·—CH OCOR IIOOH1 ' 2
worin R und R die oben angegebenen Bedeutungen haben, undR fürC1-C3 Alkyl,C,-C, Cycloalkyl,4 οAmino,Mono- oder Di (C1-C- alkyl)aminoOCH/—V-C = CH- 9< ^-C = CH- K-C = CH-< >—OSO_HI
OCH809837/0707-VSA-steht, mit einem Schwefelnukleophil der Formel IIIR13-S-R14 III13 14worin R die oben angegebene Bedeutung hat und R entweder13Wasserstoff ist oder, falls R eine Methylenaminiumgruppe bedeutet, zusammen mit dem Substituenten R einen Thioharnstoff bildet,in einem organischen Lösungsmittel unter praktisch wasserfreien Bedingungen umsetzt. - 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man bei einer Temperatur von 50 bis 1400C arbeitet.
- 3.. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man bei einer Temperatur von 70 bis 1200C arbeitet.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man als Lösungsmittel einen Kohlenwasserstoff, einen Alkohol, ein Amid, einen Ether, ein Keton, eine Carbonsäure, einen Carbonsäureester, einen Halogenkohlenwasserstoff, eine Nitroverbindung, ein Nitril oder einen Thioether verwendet.
- 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man als Lösungsmittel Acetonitril, 1,2-Dichlorethan, Methylenchlorid, Propionitril, Nitromethan, Nitroethan, Essigsäure, Isopropylacetat, Butylacetat oder Methylisobutylketon verwendet.
- 6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man als Lösungsmittel Fluorbenzol, Thiophen, Methylethylketon, 1,1,2-Trichlorethan, Chloroform, Benzol, Tetrachlorkohlenstoff, Isopropanol, Nitrobenzol, Propylencarbonat, Ethylencarbonat, 2-Nitropropan oder n-Butylformiat verwendet.809837/07072809059
- 7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man als Lösungsmittel Nitromethan verwendet.
- 8. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man als Lösungsmittel Propionitril verwendet.
- 9. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man als Lösungsmittel Acetonitril verwendet.
- 10. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man als Lösungsmittel Essigsäure verwendet.
- 11. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man als Lösungsmittel 1,2-Dichlorethan verwendet.
- 12. Verfahren nach Anspruch 1 bis 11 zur Herstellung einer Verbindung der Formel I, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Formel II, worin R für C1-C-. Alkyl, C.-C-. Cycloalkyl, Amino oder Mono- oder Di(Cj-C, alkyl)amino steht, mit einer Verbindung der Formel III umsetzt.
- 13. Verfahren nach Anspruch 12 zur Herstellung einer Verbindung der Formel I, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Formel II, worin R für Methyl steht, mit einer Verbindung der Formel III umsetzt.
- 14. Verfahren nach Anspruch 12 zur Herstellung einer Verbindung der Formel I, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Formel II, worin R für Amino steht, mit einer Verbindung der Formel III umsetzt.
- 15. Verfahren nach Anspruch 1 bis 14 zur Herstellung einer1 2Verbindung der Formel I, worin R Wasserstoff ist und R für809837/07072-(2-Thienyl)acetamido steht, dadurch gekennzeichnet, daß1 2 man eine Verbindung der Formel II, worin R und R die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit einer Verbindung der Formel III umsetzt.
- 16. Verfahren nach Anspruch 15 zur Herstellung von 3-Amidinothiomethyl-7-(2-(2-thienyl)acetamido)-3~cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)-cephalosporansäure mit Thioharnstoff umsetzt.
- 17. Verfahren nach Anspruch 1 bis 14 zur Herstellung einer1 2Verbindung der Formel I, worin R Wasserstoff ist, R für13 2-(2-Thienyl)acetamido steht und R eine Heteroarylgruppe bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man eine. Verbindung1 2der Formel II, worm R und R die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit einer Verbindung der Formel III, worin R eine Heteroarylgruppe darstellt, umsetzt.
- 18. Verfahren nach Anspruch 17 zur Herstellung von 3-(( d-Methyl-IH-tetrazol-5-yl) thio)methyl)-7-(2- (2-thienyl) acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure mit 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol umsetzt.
- 19. Verfahren nach Anspruch 17 zur Herstellung von 3-(((4,5-Dihydro-6-hydroxy-4-methyl-5-oxo-1,2,4-triazin-3-yl)thio)methyl)-7-(2-(2-thienyl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-(2-Thienyl) acetamido)cephalosporansäure mit 4,5-Dihydro-6-hydroxy-4-methyl-5-oxo-1,2,4-triazin-3-thiol umsetzt.
- 20. Verfahren nach Anspruch 17 zur Herstellung von 3-(((5-Methyl-1,3,4-oxadiazol-2-yl)thio)methyl)-7-(2-(2-809837/0707thienyl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure mit 5-Methyl-1,3,4-oxadiazol-2-thiol umsetzt.
- 21. Verfahren nach Anspruch 17 zur Herstellung von 3-(((5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-yl)thio)methyl)-7-(2-(2-thienyl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure mit 5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-thiol umsetzt.
- 22. Verfahren nach Anspruch 17 zur Herstellung von 3-(((Benzothiazol-2-yl)thio)methyl)-7-(2-(2-thienyl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure mit 2-Mercaptobenzothiazol umsetzt.
- 23. Verfahren nach Anspruch 17 zur Herstellung von 3-(((5-(N-Methylacetamido)-1,3,4-thiadiazol-2-yl)thio)methyl)-7-(2-(2-thienyl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure mit 5-(N-Methylacetamido)-1,3,4-thiadiazol-2-thiol umsetzt.
- 24. Verfahren nach Anspruch 17 zur Herstellung von 3-(((3-Methyl-1,2,4-oxadiazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-(2-thienyl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure mit 3-Methyl-1,2,4-oxadiazol-5-thiol umsetzt.
- 25. Verfahren nach Anspruch 17 zur Herstellung von 3-(((3-Methyl-1,2,4-thiadiazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-(2-thienyl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure mit 3-Methyl-1,2,4-thiadiazol-5-thiol umsetzt.809837/0707
- 26. Verfahren nach Anspruch 17 zur Herstellung von 3-(((Pyrimidin-2-yl)thio)methyl)-7-(2-(2-thienyl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure mit 2-Mercaptopyrimidin umsetzt.
- 27. Verfahren nach Anspruch 17 zur Herstellung von 3-(((4-Phenylthiazol-2-yl)thio)methyl)-7-(2-(2-thienyl)acetamido) 3-cephem-4-carbonsäure/ dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure mit 4-Phenyl-2-thiazolthiol umsetzt.
- 28. Verfahren nach Anspruch 17 zur Herstellung von 3-(( (S-CGeschütztes-aminomethyD-i, 2,4-triazol-5-yl) thio)methyl) 7-(2-(2-thienyl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure mit 3-(Geschütztes-aminomethyl)-1 ,2,4-triazol-5-thiol umsetzt.
- 29. Verfahren nach Anspruch 17 zur Herstellung von 3-(((1-(Carboxymethyl)-IH-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-(2-thienyl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-(2-Thienyl)acetamido)cephalosporansäure mit 1-(Carboxymethyl)-IH-tetrazol-5-thiol umsetzt.
- 30. Verfahren nach Anspruch 1 bis 14 zur Herstellungeiner Verbindung der Formel I, worin R Wasserstoff istund R für 2-(1H-Tetrazol-1-yl)acetamido steht, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Formel II, worin R und R die oben angegebenen Bedi Verbindung der Formel III umsetzt.R und R die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit einer
- 31· Verfahren nach Anspruch 30 zur Herstellung einer1 2 Verbindung der Formel I, worin R und R die in Anspruch8098 3 7/070713angegebenen Bedeutungen haben und R für eine Heteroarylgruppe steht, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbin-1 2dung der Formel II, worin R und R die in Anspruch 30 angegebenen Bedeutungen haben, mit einer Verbindung der Formel III, bei der es sich um ein Heteroarylthiol handelt, umsetzt.
- 32. Verfahren nach Anspruch 31 zur Herstellung von 3-(((5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-yl)thio)methyl)-7-(2-(IH-tetrazol-i-yDacetamido) -B-cephem—d-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-(iH-Tetrazol-1-yl)acetamido)-cephalosporansäure mit 5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-thiol umsetzt.
- 33. Verfahren nach Anspruch 31 zur Herstellung von 3-(((1,3,4-Thiadiazol-2-yl)thio)methyl)-7-(2-(1H-tetrazol-1-yl)acetamido)-3-cephem~4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-(1H-Tetrazol-1-yl)acetamido)cephalosporansäure mit 1,3,4-Thiadiazol-2-thiol umsetzt.
- 34. Verfahren nach Anspruch 31 zur Herstellung von 3-((d-Methyl-iH-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-(IH-tetrazol-i-ylJacetamido) -S-cephem-^-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-(1H-Tetrazol-1-yl)acetamido)cephalosporansäure mit 1-Methyl-1II-tetrazol-5-thiol umsetzt.
- 35. Verfahren nach Anspruch 31 zur Herstellung von 3-(((Oxazol-2-yl)thio)methyl)-7-(2-(1H-tetrazol-1-yl)acetamido) -3-cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-(IH-Tetrazol-1-yl)acetamido)cephalosporansäure mit 2-Oxazolthiol umsetzt.
- 36. Verfahren nach Anspruch 31 zur Herstellung von 3-(((1,3,4-Triazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-(1H-tetrazol-1- yl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet,809837/0707daß man 7-(2-(iH-Tetrazol-1-yl)acetamido)cephalosporansäure mit 1,3,4-Triazol-5-thiol umsetzt.
- 37. Verfahren nach Anspruch 1 bis 14 zur Herstellungeiner Verbindung der Formel I, worin R Wasserstoff ist2
und R für 2-Hydroxy-2-phenylacetamido steht, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Formel II,1 2worin R und R die oben angegebenen Bedeutungen haben,mit einer Verbindung der Formel III umsetzt. - 38. Verfahren nach Anspruch 37 zur Herstellung von 3-(((1-Methyl-iH-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-hydroxy-2-pheny!acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-Hydroxy-2-phenylacetamido)cephalosporansäure mit 1-Methyl-1H-tetrazol~5-thiol umsetzt.
- 39. Verfahren nach Anspruch 1 bis 14 zur Herstellungι einer Verbindung der Formel I, worin R Wasserstoff ist2
und R für 2-Formyloxy--2-phenylacetamido steht, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Formel II, worin1 2R und R die oben angegebenen Bedi Verbindung der Formel III umsetzt.1 2R und R die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit einer - 40. Verfahren nach Anspruch 3 9 zur Herstellung von 3-(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-formyloxy-2-phenylacetamido)~3-cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-Formyloxy-2-phenylacetamido)cephalosporansäure mit 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol umsetzt.
- 41. Verfahren nach Anspruch 39 zur Herstellung von 3-(((Oxazol-2-yl)thio)methyl)-7-(2-formyloxy-2-phenylacetamido)809837/07073-cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-Formyloxy-2-phenylacetamido)cephalosporansäure mit 2-Oxazolthiol umsetzt.
- 42. Verfahren nach Anspruch 1 bis 14 zur Herstellungeiner Verbindung der Formel I, worin R Wasserstoff ist2
und R für Formamido steht, dadurch gekennzeichnet, daß man1 οeine Verbindung der Formel II, worin R und R die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit einer Verbindung der Formel III umsetzt. - 43. Verfahren nach Anspruch 1 bis 14 zur Herstellung einer Verbindung der Formel I, worin R Wasserstoff ist und R für Acetamido steht, dadurch gekennzeichnet, daß man1 2eine Verbindung der Formel II, worin R und R die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit einer Verbindung der Formel III umsetzt.
- 44. Verfahren nach Anspruch 1 bis 14 zur Herstellungeiner Verbindung der Formel I, worin R Wasserstoff ist2
und R für 2-Phenylacetamido steht, dadurch gekennzeichnet,1 2 daß man eine Verbindung der Formel II, worin R und R die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit einer Verbindung der Formel III umsetzt. - 45. Verfahren nach Anspruch 44 zur Herstellung von 3-(((5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-yl)thio)methyl)-7-(2-phenylacetamido)-3-cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-Phenylacetamido)cephalosporansäure mit 5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-thiol umsetzt.809837/0707
- 46. Verfahren nach. Anspruch 1 bis 14 zur Herstellungeiner Verbindung der Formel I, worin R Methoxy ist und2
R für 2-Phenylacetamido steht, dadurch gekennzeichnet, daß1 2 man eine Verbindung der Formel II, worin R und R die oben 'angegebenen Bedeutungen haben, mit einer Verbindung der Formel III umsetzt. I - 47. Verfahren nach Anspruch 1 bis 14 zur Herstellung Jeiner Verbindung der Formel I, worin R Wasserstoff ist j2 Iund R für 2-Phenoxyacetamido steht, dadurch gekennzeichnet, j1 2 idaß man eine Verbindung der Formel II, worin R und R die joben angegebenen Bedeutungen haben, mit einer Verbindung der Formel III umsetzt.
- 48. Verfahren nach Anspruch 1 bis 14 zur Herstellungeiner Verbindung der Formel I, worin R Wasserstoff ist undR für 2-(Geschütztes-amino)-2-phenylacetamido steht, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Formel II,1 2
worin R und R die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit einer Verbindung der Formel III umsetzt. - 49. Verfahren nach Anspruch 48 zur Herstellung von 3-(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-(geschütztesamino)-2-phenylacetamido)-3-cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-(Geschütztes-amino)-2-phenylacetamido) cephalosporansäure mit 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol umsetzt.
- 50. Verfahren nach Anspruch 1 his 14 zur Herstellungeiner Verbindung der Formel I, worin R Wasserstoff ist und2
R für 2-(Geschütztes-amino)-2-(p-hydroxyphenyl)acetamido steht, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung derORIGINAL INSPECTED 809837/07071 2Formel II, worin R und R die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit einer Verbindung der Formel III umsetzt. - 51. Verfahren nach Anspruch 50 zur Herstellung von 3-(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-(geschütztesamino)-2-(p-hydroxyphenyl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-Geschütztes-amino)-2-(p-hydroxyphenyl)acetamido)cephalosporansäure mit 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol umsetzt.
- 52. Verfahren nach Anspruch 1 bis 14 zur Herstellung einer1 2Verbindung der Formel I, worin R Wasserstoff ist und R für 2-(Geschütztes-carboxy)-2-phenylacetamido steht, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Formel II, worin1 2
R und R die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit einer Verbindung der Formel III umsetzt. - 53. Verfahren nach Anspruch 52 zur Herstellung von 3- (Cd-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-(geschütztescarboxy) -2-phenylacetamido)-3-cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-(Geschütztes-carboxy)-2-phenylacetamido) cephalosporansäure mit 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol umsetzt.
- 54. Verfahren nach Anspruch 1 bis 14 zur Herstellung einer1 2Verbindung der Formel I, worm R Wasserstoff ist und R für N-((1,3-Dimethylureido)carbonyl)-2-phenylglycylamido steht, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Formel II,1 2worin R und R die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit einer Verbindung der Formel III umsetzt.i
- 55. Verfahren nach Anspruch 54 zur Herstellung von 3- [(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(N-((1,3-di- IORIGINAL INSPECTED 809837/0707methylureido)carbonyl)-2-phenylglycylamido)-3-cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(N-((1,3-Dimethylureido)carbonyl)-2-phenylglycylamido)cephalosporansäure mit 1-Methyl-iH-tetrazol-5-thiol umsetzt.56. Verfahren nach Anspruch 1 bis 14 zur Herstellung einer1 2Verbindung der Formel I, worin R Wasserstoff ist und R für1 2
5-(Geschütztes-amino)-5-(COOR )valeramido steht, dadurchgekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Formel II, worin1 2R und R die oben angegebenen BediVerbindung der Formel III umsetzt.1 2R und R die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit einer57. Verfahren nach Anspruch 56 zur Herstellung von 3-(((1-Methyl-iH-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(5-(geschütztes-1 2
amino)-5-(COOR )valeramido)-3-cephem-4-carbonsäure, dadurch1 2gekennzeichnet, daß man 7-(5-(Geschütztes-amino)-5-(COOR )-valeramido)cephalosporansäure mit 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol umsetzt.58. Verfahren nach Anspruch 56 zur Herstellung von 3-(((5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-yl)thio)methyl)-7-(5-(geschütztes-amino)-5-(COOR ) valeramido) -S-cephem^-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(5-(Geschütztes-amino)-5-12
(COOR )valeramido)cephalosthiadiazol-2-thiol umsetzt.12
(COOR )valeramido)cephalosporansäure mit 5-Methyl-1,3,4-59. Verfahren nach Anspruch 1 bis 14 zur Herstellung einer1 2Verbindung der Formel I, worin R Wasserstoff ist und R für 2-((4-Ethyl-2,3-dioxo-1-piperazinyl)carbonylamino)-2-(p-hydroxyphenyl)acetamido steht, dadurch gekennzeichnet, daß1 2
man eine Verbindung der Formel II, worin R und R die obenangegebenen Bedeutungen haben, mit einer Verbindung der Formel III umsetzt.809837/070760. Verfahren nach Anspruch 59 zur Herstellung von 3-(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-7-(2-((4-ethyl-2,3-dioxo-1-piperazinyl)carbonylamino)-2-(ρ-hydroxyphenyl)-acetamido) -S-cephem-'i-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-(2-((4-Ethyl-2/3-dioxo-1-piperazinyl)carbonylamino) 2-(p-hydroxyphenyl)acetamido)cephalosporansäure mit 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol umsetzt.61. Verfahren nach Anspruch 1 bis 14 zur Herstellung einer1 2Verbindung der Formel I, worin R Methoxy ist und R für 2-(iH-Tetrazol-1-yl)acetamido steht, dadurch gekennzeichnet,1 2 daß man eine Verbindung der Formel II, worin R und R die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit einer Verbindung der Formel III umsetzt.62. Verfahren nach Anspruch 61 zur Herstellung von 3-(((1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl)thio)methyl)-V-methoxy-7-(2-(1H-tetrazol-1-yl)acetamido)-3-cephem-4-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man 7-Methoxy-7-(2-(IH-tetrazol-iylJacetamido) cephalosporansäure mit 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol umsetzt.63. Verfahren nach Anspruch 1 bis 14 zur Herstellung einer13Verbindung der Formel I, worin R eine Heteroarylgruppe ist, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Formel1 2
II, worin R, R und R die oben unter den Ansprüchen 1 oder 12 bis 14 angegebenen Bedeutungen haben, mit einer Verbindung13
der Formel III, worm R eine Heteroarylgruppe ist, umsetzt.64. Verfahren nach Anspruch 63 zur Herstellung einer Ver-bindung der Formel I, worin R für 1H-Tetrazol-5-yl steht, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Formel II,809837/07071 2worin R, R und R die in Anspruch 63 angegebenen Bedeutungen haben, mit 1H-Tetrazol-5-thiol umsetzt.65. Verfahren nach Anspruch 63 zur Herstellung einer Ver-13
bindung der Formel I, worin R für 1-Methyl-1H-tetrazol-5-yl steht, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung1 2der Formel II, worin R, R und R die in Anspruch 63 angegebenen Bedeutungen haben, mit 1-Methyl-1H-tetrazol-5-thiol umsetzt.66. Verfahren nach Anspruch 63 zur Herstellung einer Ver-13
bindung der Formel I, worin R für 1-(Carboxymethyl)-1H-tetrazol-5-yl) steht, dadurch gekennzeichnet, daß man eine1 2Verbindung der Formel II, worin R, R und R die in Anspruch 63 angegebenen Bedeutungen haben, mit 1-(Carboxymethyl)-1H-tetrazol-5-thiol umsetzt.67. Verfahren nach Anspruch 63 z;ir Herstellung einer Ver-1 3
bindung der Formel I, worin R für 1,3,4-Thiadiazol-5-ylsteht, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der1 2Formel II, worin R, R und R dxe in Anspruch 63 angegebenei Bedeutungen haben, mit 1,3,4-Thiadiazol-5-thiol umsetzt.68. Verfahren nach Anspruch 63 zur Herstellung einer Ver-1 3
bindung der Formel I, worm R für 5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-yl steht, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung1 2der Formel II, worin R, R und R die in Anspruch 63 angegebenen Bedeutungen haben, mit 5-Methyl-1,3,4-thiadiazol-2-thiol umsetzt.69. Verfahren nach Anspruch 63 zur Herstellung einer Ver-13
bindung der Formel I, worin R für ein Triazol steht, da-809837/0707Μ,durch gekennzeichnet, daß man einö: Verbindung der Formel II,ι 2worm R, R und R die xn Anspruch 63 angegebenen Bedeutungen haben, mit einem Triazolylthiol umsetzt.70. Verfahren nach Anspruch 63 zur Herstellung einer Verbindung der Formel I, worin R für 4,5-Dihydro-6-hydroxy-4-methyl-5-oxo-1,2,4-triazin-3-yl steht, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Formel II, worin R, R und2
R die in Anspruch 63 angegebenen Bedeutungen haben, mit 4,5-Dihydro-6-hydroxy-4-methyl-5-oxo-1,2,4-triazin-3-thiol umsetzt.71 . Verfahren nach Anspruch 63 zur Herstellung einer Ver-13
bindung der Formel I, worin R für Tetrazolo/1,5-b_/pyridazin-6-yl steht, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung1 2der Formel II, worin R, R und R die in Anspruch 63 angegebenen Bedeutungen haben, mit Tetreizolo/I , 5~b__/pyridazin-6-thiol umsetzt.72. Verfahren nach Anspruch 1 bis 14 zur Herstellung einer1 2Verbindung der Formel I, worin R Wasserstoff ist und R für 2-(o-(Geschütztes-aminomethyl)phenyl)acetamido steht, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Formel II, worin R die in den Ansprüchen 1 oder 12 bis 14 angegebene Bedeutung1 2hat und R sowie R die oben angegebenen Bedeutungen haben,mit einer Verbindung der Formel III umsetzt.809837/0707
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