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Verfahren zur Abwicklung von Funktionsabläufen in einem
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zentralgesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer
zentralgesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage, mit Vermittlungsplätzen bei Besetztkennzeichnung
aller Verbindungsleitungsübertragungen eines bestimmten Verbindungsleitungsbündels.
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Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Abwicklung von Funktionsabläufen
in Abhängigkeit einer bestimmten Speicheraufteilung in einem Datenspeicher eines
zentralgesteuerten Fernsprechvermittlungssystems, insbesondere in einer zentralgesteuerten
Fernsprechnebenstellenanlage, mit einem Sprechwegekoppelnetzwerk und mit zum Austausch
von vermittlungstechnischen, für die Verbindungsherstellung über das Sprechwegekoppelnetzwerk
übertragenen Daten, Adressen- und Steuerbefehlen zwischen für unterschiedliche Aufgaben,
beispielswelse für das Abfragen von für Wahl- und/oder Verbindungssätzen vorgesehenen
Steuereinrichtungen und srerbindungszustandsindividuell veränderbaren und nicht
verbindungsindividuell
veränderbaren Datenspeichernund mit den
Informationsaustausch ermöglichenden Datenübertragungsleitungsbündeln, sowie mit
Vermittlungsplätzen und den Vermittlungsplätzen zugeordneten Anschaltesätzen und
der Möglichkeit bei abgehenden Anrufen unter Zuhilfenahme eines Anrufspeichers eine
Anrufwiederholung auch im Wegebesetztfall vorzunehmen.
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Durch die DT-PS 664 177 ist bereits eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen
mit Anrufspeicherung und selbsttätigem Rückruf nach Freiwerden einer gewünschten
Leitung, insbesondere für Fernsprechnebenstellenanlagen, bekannt, bei der die Anrufspeicherung
und die Rückrufmöglichkeit aufrecht erhalten wird und während dieser Anrufspeicherung
die den Anreiz für andere abgehende Verbindungen aufnehmenden Einrichtungen von
der wartenden Stelle und/oder die Anruftrenneinrichtungen des wartenden Teilnehmers
in der Vermittlungsstelle von Verbindungseinrichtungen für ankommende Verbindungen
beeinflußt werden können. Der Rückruf wird einem während der Wartezeit bestehenden
Gespräch als Summerzeichen überlagert. Die Verbindungsherstellung erfolgt durch
Auflegen und wieder abheben des Hörers an der rückgerufenen Teilnehmerstelle.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, in einem zentralgesteuerten
Fernsprechvermittlungssystem unter Ausnutzung der vorhandenen Speichereinrichtungen
eine Leitungszuteilung in Abhängigkeit der Leitungszustände in einem Leitungsbündel
vorzunehmen.
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Dies wird dadurch erreicht, daß bei Besetztkennzeichnung aller Verbindungsleitungsübertragungen
einer zu einer anderen Fernsprechanlage fuhrenden Verkehrsrichtung und eines bestimmten
Verbindungsleitungsbündels in Abhängigkeit eines zusätzlichen, durch eine Schaltmaßnahme
an
der Bedienungsstation vorgenommenen Kennzeichnung in einem dem
Vermittlungsplatz zugeordneten Wartespeicherplatz die Adresse des Leitungsbündels
abgespeichert und bei Freiwerden einer Leitung des Leitungsbündels aufgrund eines
Vergleiches mit dem Speicherinhalt der den Vermittlungsplätzen zugeordneten Wartespeicherplätze
und des Vorhandenseins der Adresse des Leitungsbündels sowohl eine Kennzeichnung
zur Einleitung einer Platzsignalisierung als auch zur sofortigen Reservierung der
Leitung eingeleitet und bei einer Schaltmaßnahme der Vermittlungsperson belegt wird,
Auf diese Weise kann nicht nur in Zuordnung zu einem Vermittlungsplatz und einem
entsprechenden Wartespeicherplatz die Adresse des Leitungsbündels abgespeichert
werden, in der eine freie Leitung gewünscht wird, sondern auch bei Freiwerden einer
Leitung des Bündels zunächst eine Platzsignalisierung und Leitungsreservierung gesteuert
werden, die bei einer entsprechenden Schaltmaßnahme der Bedienungsperson dazu führt,
daß die Ver bindung zwischen dem Vermittlungsplatz und der freien Leitung hergestellt
wird0 Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung wird das Freiwerden einer Leitung
des Leitungsbündels zyklisch geprüft und durch das Freifinden einer Leitung eines
Bündels ein Vergleich mit dem Speicherinhalt der den Vermittlungsplätzen zugeordneten
Warteplätzen veranlaßt.
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Hierdurch ist sichergestellt9 daß die Vermittlungsperson zur Feststellung
des Freiwerdenseiner Leitung im Leitungsbündel keine zusätzliche Maßnahmen zu treffen
hat0 Durch das vorstehende erfindungsgemäße Verfahren ist sichergestellt, daß die
zentrale Steuereinrichtung und Verbindungswege während der Wartezeit überhaupt nicht
(die
Wege) oder fast nicht (die zentrale Steuereinrichtung) in Anspruch genommen werden.
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Anhand einer Systemübersicht ist eine Fernsprechnebenstellenanlage
mit einem mehrstufigen goppelfeld und einer zentralen Steuereinrichtung sowie Datenspeichern
beschrieben, in der das erfindungsgemäße Verfahren zur Anwendung kommt.
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Aus der dargestellten Systemübersicht einer zentral gesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage
geht hervor, daß die Teilnehmerstellen N1 bis Nn der Nebenstellenanlage in Abhängigkeit
von der gewählten Gruppierung zu Teilnehmergruppen zusammengefaßt sind und jede
Teilnehmergruppe GT1/SK (N1) auch jeweils eine eigene Gruppe von Amtsübertragungen
AVSx, eine Gruppe von Wahlspeichern WSx, ein oder mehrere Bedienungsfernsprecher
BFx Je nach Teilnehmergruppengröße zugeordnet ist. Daß dabei die Übertragung, Wahlspeicher
oder Plätze in der jeweils anderen Gruppe mit aushelfen können, ist natürlich selbstverständlich.
Dies ist gruppierungsbedingt und im Koppelnetzwerk SK nur angedeutet. Hierzu sei
verwiesen auf die als Beispiel angegebenen Zwischenleitungen, welche mit den Ziffern
1 bis 6 angegeben sind. Zu der Gruppierung sei noch erwähnt, daß als Beispiel die
Teilnehmergruppen GTI und GTm angegeben sind. Jede Teilnehmergruppe kann dabei wieder
in Teilnehmergruppen aufgeteilt sein. Als Beispiel ist in der Figur angegeben, daß
die Gruppe GT1 aus Teilnehmergruppen (G1 (1) bis G1 (n) bestehen könnte. Für die
als Beispiel angegebene Teilnehmergruppe GTm sind die Untergruppen zur Vereinfachung
der Darstellung nicht angezeigt. Entsprechend der Aufteilung in Teilnehmergruppen
GT1 bis GTm ist auch das Koppelnetzwerk SK entsprechend aufgeteilt, wobei aus der
Figur nur für die Teilnehmergruppe GT1 diese Aufteilung gezeigt ist und der entsprechende
Teil des Koppelnetzwerkes SK dann mit N1 bezeichnet ist. Der andere Teil des Koppelnetzwerkes
SK für die anderen Teilnehmergruppen und für die noch zu erwähnenden Sondereinrichtungen
ist der Vereinfachung der Darstellung wegen nicht weiter aufgeteilt und deshalb
mit N bezeichnet Entsprechend der Aufteilung in Teilnehmergruppen ist der Netzwerkteil
N1 nochmals aufgeteilt in mehrere KoppelSeldteile N1 (1) bis N7 (n). In diesem Zusammenhang
wird verwiesen auf die ältere deutsche Patentanmeldung P 260 21 59o0o Es
ist
klar, daß der KoppelnetzwerKteil N ebenfalls entsprechend vorhandener Teilnehmerunt
ergrupp en mehrere p arallele Koppelfeldteile aufweist bzw. aufweisen kann.
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JederTeilnehmergruppe, z.B. der Teilnehmergruppe GT1, welche aus mehreren
Teilnehmeruntergruppen bestehen kann, sind, wie vorstehend erwähnt, bestimmte zentrale
Einrichtungen zugeordnet, wie beispielsweise eine Gruppe von Amtssätzen, von denen
nur einer mit der Bezeichnung AVSx dargestellt ist, ferner beispielsweise mehrere
Wahlspeichersätze, von denen einer mit der Bezeichnung WSx gezeigt ist und beispielsweise
mehrere Bedienungsfernsprecher, von denen einer mit der Bezeichnung BFx mit dem
zugehörigen Anschaltesatz VMSx dargestellt ist. Jede andere Teilnehmergruppe hat
ebenfalls eine Anzahl von Amtssätzen, Wahlspeichersätzen und Bedienungsfernsprecher
mit Anschaltesätzen, wobei die Anzahl abhängig ist von dem Verkehrswert. Je nach
Verkehrswert und Bedarf ist es gegebenenfalls nicht erforderlich, jeder Teilnehmergruppe
einen eigenen Bedienungsfernsprecher zuzuordnen, da die einer Teilnehmergrupp e
zugeordneten Bedienungsfernsprecher auch in anderen Teilnehmergruppen aushelfen
können. Die Teilnehmerschaltungen einer T eilnehmergrupp e, z.B. GT1, sind über
entsprechende Anschalteleitungen mit einer Teilsteuerung für Teilnehmerschaltungen
TS6 verbindbar. Dieser Teilnehmersteuerung TSt für Teilnehmerschaltungen sind Schaltmittel
zugeordnet, die, wie noch beschrieben wird, durch zyklische Abtastung seitens dieser
Teilsteuerung TSt feststellen, ob sich der Schaltzustand der Teilnehmerschaltung,
die gerade abgefragt wird, geandert hat oder nicht. Ist eine Änderung aufgetreten
und ein Vermittlungsvorgang vorzunehmen, so wird über das der Teilnehmergruppe zugeordnete
DatenUbertragungsleitungsbündel B1 ein Informationsaustausch mit dem zentralen Steuerwerk
ZS1 vorgenommen. Das Datenübertragungsleitungsbündel ist für die kodierte Weitergabe
von
Informationen jeglicher Art vorgesehen und könnte auch wie
bei einem PCM-Ringleitungssystem im PCM-Verfahren betrieben werden.
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In diesem Zusammenhang sei bemerkt, daß das zweite dargestellte zentrale
Steuerwerk ZS2 nur als Ersatzsteuerwerk im Falle einer Störung des zentralen Steuerwerkes
ZS1 gedacht ist, so daß im Folgenden nur die Vorgänge im Zusammenhang mit einem
der beiden zentralen Steuerwerke, hier mit dem zentralen Steuerwerk ZSN , behandelt
werden.
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Ob das Datenübertragungsleitungsbündel 31 mit dem zen tralen Steuerwerk
ZSI zwecks Informationsaustausch und Befehlsaustausch zwischen der Teilsteuerung
TSt und dem zentralen Steuerwerk ZS1 durch Aktivierung entsprechen der Adern des
Datenübertragungsbündels 31 im Rahmen ei nes Abtastzyklus seitens des zentralen
Steuerwerkes ZSI über die Zuteil- und Anschalteeinrichtung An1 und die Datenübertragungsleitungen
DS verbunden wird9 hängt von der Art des vorzunehmenden Vermittlungsvorganges und
sei ner Prioritätseinordnung im System der anderen Vermittlungsvorgänge abO In der
gleichen Teilnehmergruppe GT1 sind allen Amtssätzen AVSx eine gemeinsame Teilsteuerung
für Amtssätze ASt zugeordnet. Auch bei dieser Teilsteuerung findet bei Vorliegen
von Zustandsänderungen, die in einem Last-Look-Verfahren festgestellt werden, indem
auch hier die Amtssätze nacheinander von dem zentralen Steuerwerk ZS1 abgetastet
werden, ein Informationsaustausch mit dem zentralen Steuerwerk ZS1 statt. Gegebenenfalls
ist, wenn ein Amtssatz der Gruppe GT1 für die Herstellung einer Verbindung zu einem
Teilnehmer einer anderen Teilnehmergruppe verwendet wird, ein zusätzlicher Austausch
von Informationen mit der Teilsteuerung der Teilnehmerschaltungen der anderen Teilehmergruppe,
der dieser Teilnehmer angehört, erforderlich. Dies erfolgt dann beispiels-
weise
durch Kopplung des Datenübertragungsleitungsbündels B1 über die Zuteil- und Anschalteeinrichtung
Ani und die Zuteil- und Anschalteeinrichtung Anm und über das Datenübertragungsleitungsbündel
Bm mit der Teilsteuerung TStm -was in der Figur nicht näher dargestellt und nur
angedeutet ist -unter Einfluß des zentralen Steuerwerkes ZSI.
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Aus der Figur geht weiterhin hervor, daß sich der Amtssatz AVsx für
die Herstellung von ankommenden und abgehenden Amtsverbindungen Zugang zu Amtsleitungen,
z.B.
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Alx verschafft. Dieser Amtssatz AVSx ist über den Koppelnetzwerkteil
N1 (1), der im vorliegenden Beispiel nur zweistufig dargestellt ist, aber natürlich
auch drei und mehrstufig sein kann, mit jedem berechtigten Teilnehmer der Anlage
und gegebenenfalls auch mit einem zu einer Unteranlage führenden Querverbindungssatz
QV verbindbar.
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Der dargestellte Wahlspeichersatz WSx der Teilnehmergruppe GT1 ist
zur Aufnahme von Wahlinformationen über das Koppelnetzwerk SK mit einer Teilnehmerschaltung
oder einem Amtssatz oder Querverbindungssatz verbindbar. Je nach Art der herzustellenden
Verbindung handelt es sich dabei nur um eine Anschaltung über den Ausgang 7 des
Wahlspeichersatzes WSv oder aber um ein Einschleifen des Wahlspeichersatzes WSx,
wie dies für Systeme mit einer umgeklappten Gruppierung bekannt ist. Der Wahlspeichersatz
WSx weist dazu zwei mit dem Koppelnetzwerk in Verbindung stehende Ausgange 7 und
8 auf.
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Der Anschaltesatz VMSx des Bedienungsfernsprechers BFx ist ebenfalls
mit zwei Ausgängen 9 und 10 an das Koppelnetzwerk N1 (1) angeschaltet. Auf diese
Weise ist der Anschaltesatz VMSx des Bedienungsfernsprechers BFx sowohl einseitig
mit einer Übertragung oder einem Wahlsatz verbindbar, als aucr in einer Verbindung
einschleifbar.
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Sowohl den Wahlspeichersätzen WSx Jeder Teilnehmergruppe- hier der
Teilnehmergruppe GTl - ist eine Teilsteuerung WSt als auch den Anschaltesätzen,
z.3. VMSx, eine Teilsteuerung VSt für Anschaltesätze der Bedienungsfernsprecher
zugeordnet, welche Teilsteuerungen auch über die Datenübertragungsleitungsbündel
Bi und die Zuteil-und Anschalteeinrichtung An1 mit dem zentralen Steuerwerk ZSI
sowie über weitere Zuteil- und Anschalteeinrichtungen mit anderen Datenübertragunsleitungsbündeln
und Teilsteuerungen verbindbar sind.
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Handelt es sich bei dem Koppelnetzwerk SK um mechanisch betätigbare
Koppelpunkte, so sind Haussätze HSx vorgesehen, denen je Teilnehmergruppe ebenfalls
eine Teilsteuerung für Haussãtze HSt, wie in der Zeichnung mit gestrichelten Linien
angedeutet, zugeordnet ist. Handelt es sich dagegen, wie im vorliegenden Beispiel
angenommen, um ein Koppelnetzwerk 5K mit elektronischen Koppelpunkten, beispielsweise
Thyristoren, so sind Haltesätze, z.B. HS1, HS2 für die Koppelnetzwerkteile N1 (1)
und Nl (n) sowie HSn, HSS, HSx, HSy für die Koppelnetzwerke N und BE vorgesehen,
welche auch die Funktionen eines Haussatzes übernehmen. Der Unterschied zum Haussatz
ist die andere Art der Anschaltung am Koppelnetzwerk. Die Haltesätze sind in Gruppen
geteilt. Den Haltesätzen HS1, HS2 der Koppelnetzwerke Nl (1), N1 (n) ist eine Teilsteuerung
HSt1 zugeteilt, über die diese Haltesätze über das Datenübertragungsleitungsbündel
B1 und die Zuteil-und Anschalteeinrichtung Anl mit dem zentralen Steuerwerk ZS1
bzw. über die Datenschiene DS und eine der weiteren Zuteil- und Anschalteeinrichtungen,
z.B. Anm, mit anderen Datenübertragungsleitungsbündeln, z.B. Bm zwcks Informationsaustausch
mit anderen Teilsteuerungen ver bindbar sind. Der Austausch der Information ist
abhängig sowohl vom Abtastzyklus als auch von der Wertigkeit und von den vorgesehenen
Prioritäten für die Abwicklung von
Vorgängen.
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Im Vorstehenden sind nur die Teilnehmergruppen mit den zugehörigen
Amtssätzen, Wahlspeichern und Anschaltesätzen sowie Haltesätzen und die entsprechend
zugeordneten Datenübertragungsleitungsbündel B1 bis Bm für Teilnehmergruppen besprochen
worden. Außer diesen Datenübertragungsleitungsbündeln 31 bis Bm für Teilnehmergruppen
sind aber auch Datenübertragungsleitungsbündel BSo und Bb für Gruppen von Sondereinrichtungen
und besonderen Übertragungen vorgesehen, die nachstehend behandelt werden.
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So ist ein Datenübertragungsleitungsbündel BSo für eine Gruppe von
Sondereinrichtungen und Übertragungen vorgesehen. Diese Gruppe kann wie nachfolgend
beschrieben zusammengestellt sein. Es sind dieser Gruppe mehrere Konferenzverbinder,
z.B. KV, zugeordnet, denen eine Teilsteuerung KVSt zugeteilt ist, welche über das
Datenübertragungsleitungsbündel BSo und die Zuteil- und Anschalteeinrichtung AnS
Informationen mit dem zentralen Steuerwerk Z51 bzw. über die Datenschiene DS und
eine der weiteren Zuteil- und Anschalteeinrichtungen Informationen mit einer entsprechenden,
anderen Teilsteuerung austauscht.
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Weiterhin sind der Gruppe mehrere uberwachungseinrichtungen, beispielsweise
BD für die Verkehrsüberwachung und für die Prüfung während des Verbindungsaufbaus
zugeordnet, der die gemeinsame Teilsteuerung BDSt zugeteilt ist, welche ebenfalls
Informationen und Befehle über das Detenübertragungsleitungsbündel BSo austauscht.
Ferner sind der Gruppe von Sondereinrichtungen besondere Sondereinrichtungen So,
denen eine gemeinsame Teilsteuerung SoSt zugeteilt ist, sowie auch besondere Speicherplätze
MS für Mehrfrequenzkode (wenn die Anlage sowohl wie für
Impulswahl
als auch für Mehrfrequenzkodewahl ausgerichtet sein sollte) zugeordnet, denen die
Teilsteuerung MSt zugeteilt ist.
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Beim beschriebenen System ist vorausgesetzt, daß die genannten Wahlspeicher
WSx für Impulswahl und die Wahlspeicher MS für Mehrfrequenzkodewahl vorgesehen sind.
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Wenn in der Anlage nur Mehrfrequenzkodewahl vorgesehen wird, sind
die Wahlspeichersätze, z.B. WSx, entsprechend nur für Mehrfrequenzkodewahl vorgesehen
und es entfallen die Speichersätze MS. Die Speichersätze MS sind je nach Bedarf
für die Wahlaufnahme und gegebenenfalls Kondeumsetzung der Wahlkennzeichen an Teilnehmerschaltungen,
Amtssätze, Querverbindungssätze, und dergleichen anschaltbare Ferner kann diesem
Übertragungsleitungsbündel BSo eine Gruppe von Querverbindungssätzen QV oder können
auch mehrere Gruppen von Querverbindungssätzen, z.B. für verschiedene Richtungsleitungsbündel
zugeordnet werden, wo bei jeder Gruppe dann eine Teilsteuerung zugeordnet wird.
Den Querverbindungssätzen QV ist die Teilsteuerung QSt zugeteilte Ferner können
auch mehrere Datensätze D für den Datendialog über das Koppelnetzwerk N vorgesehen
sein. Ein solcher Datensatz ist in eine Verbindung einschleifbar. Diesen Datensätzen
D ist eine Teilsteuerung DSt zugeordnet.
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Ist für den Datenaustausch eine Verbindung zu der Datenanlage erforderlich,
so sind besondere Datensätze DM notwendig, die zu den entsprechenden Datenverarbeitungseinrichtungen
DVA einen besonderen Ausgang zwecks direkter Verbindung aufweisen0 Dabei können
auf diese Weise die Einrichtungen die zum Austausch von Informationen über das zusätzliche
Koppelnetzwerk (BK) vorgesehen sind, außer über die entsprechenden Datenübertragungs-
leitungsbündel
auch direkt mit Einrichtungen und/oder Teilsteuereinrichtungen der Teilnehmergruppen
zwecks Vereinfachung des Informationsaustausches und/oder Synchronisation bei Parallelverbindungen
verbunden sein.
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Das Datenübertragungsleitungsbündel BSo ist über eine entsprechende
Zuteil- und Anschalteeinrichtung Ans sowohl mit dem zentralen Steuerwerk ZSI als
auch über die Datenschiene DS und eine der anderen Zuteil- und Anschalteeinrichtungen
mit anderen Teilsteuerungen zwecks Informations- und Befehlsaustausch verbindbar.
Die Aufteilung des Koppelnetzwerkes zwischen der Teilnehmergruppe GTm und der Gruppe
von Sondereinrichtungen ist in der Figur zur Vereinfachung nicht dargestellt. Es
ist klar, daß für diese Gruppe von Sondereinrichtungen ebenfalls eine Aufteilung
des Koppelnetzwerkes entsprechend dem Koppelnetzwerkteil Nl (1) vorgesehen werden
kann.
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Wird angenommen, daß die Vermittlungsperson des Bedienungsfernsprechers
BFx über den Anschaltesatz VMSx eine abgehende Amtsverbindung oder eine Verbindung
über eine der vorhandenen Querverbindungsleitungsbündel herstellen will und alle
Verbindungsleitungen und damit alle Verbindungsleitungsübertragungen des betreffenden
Verbindungsleitungs- bzw. Amtsleitungsbündels, welches Zugang zu einer anderen Fernsprechanlage
hat, besetzt ist, so hat die Vermittlungsperson an dem Bedienungsfernsprecher BFx
die Mdglichkeit mittels einer zusätzlichen Schaltmaß nahme an dieser Bedienungsstation
die Übertragung der Adresse des Leitungsbündels in Zuordnung zum Vermittlungsplatz
in einem dem Vermittlungsplatz zugeordneten Wartespeicherplatz abzuspeichern. Dieser
Wartespeicherplatz kann entweder der Teilsteuerung VSt für Anschaltesätze oder der
zentralen Steuereinrichtung, z.B. ZS19 zugeordnet sein. Die Ubertragung erfolgt
über das Daten-Ubertragungsleitungsbundel in Abhängigkeit der Erkennung
der
von der Bedienungsperson ausgeführten Schaltmaßnahme in der zentralen Steuereinrichtung.
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Das Freiwerden einer Leitung des Leitungsbündels wird zyklisch geprüft
und bei Freifinden einer Leitung des Bündels wird ein Vergleich mit dem Speicherinhalt
aller den Vermittlungsplätzen zugeordneten Warteplätzen veranlaßt. Für den Vermittlungsplatz,
für den die Adresse des Leitungsbündels gespeichert ist,erfolgt sowohl eine Kennzeichnung
zur Einleitung einer Platzsignalisierung, als auch zur sofortigen Reservierung der
freigewordenen Leitung des betreffenden Leitungsbündels. Diese Reservierung kann
sowohl durch Abspeicherung eines zusätzlichen Bits als auchdurchAbspeicherung der
Adresse des Vermittlungsplatzes in Zuordnung zur Leitung erfolgen.
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Die endgültige Belegung der Leitung und die Verbindungsherstellung
zwischen der Leitung und dem Vermittlungsplatz erfolgt entweder selbsttätig bei
Freiwerden des Vermittlungsplatzes oder durch eine zusätzliche Schaltmaßnahme der
Vermittlungsperson unter Zuhilfenahme der zentralen Steuereinrichtung ZSi.
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Die Platzsignalisierung kann akustisch und/oder optisch erfolgen.
Die optische Kennzeichnung kann mit einem einfachen Signal oder mit der Anzeige
einer BUndel-und/oder Leitungsadresse erfolgen.
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Die Aufhebung des Wartens seitens der Bedienungsperson kann durch
Wiederholung der Einleiteschaltmaßnahme bei noch Besetztsein aller Leitungen des
Bündels erfolgen Alle drei vorgenannten Schaltmaßnahmen werden in Abhängigkeit des
jeweiligen Schaltzustandes ausgewertet9 so daß jeweils die gleiche Schaltmaßnahme
zur Durchführung der unterschiedlichen Verbindungszustandsabläufe verendet werden
kann. Bei Nachtschalteeinleitung erfolgt auch Aufhebung.
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Es bleibt noch zu erwähnen, daß vorzugsweise je Vermittlungsplatz
nur ein Vormerkwunsch je Platz und Verkehrsrichtung eingegeben werden kann, wodurch
die Zuteilung einer freien Leitung und der weitere Verbindur.gsaufbau vereinfacht
wird. Die Signalisierung der Leitungszuteilung erfolgt vorzugsweise durch eine entsprechende
Befehlsabgabe der zentralen Steuereinrichtung über das Datenübertragungsleitungsbündel,
welche eine Anrufsignalisierung auf die entsprechende der Leitung zugeordnete Belegungstaste
(Amtsbelegungstaste) bewirkt.
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2 Patentansprüche 1 Figur