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Verfahren zur Abwicklung wartender Funktionsabläufe in einem
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zentralgesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer
zentralgesteuerten FernsPrechnebenstellenanlage.
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Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Abwicklung wartender
Funktionsabläufe in einem zentralgesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere
in einer zentralgesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage, mit einem Abtaster für
das zyklische Feststellen von Zustandsänderungen in peripheren Einrichtungen.
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Die Abspeicherung momentan nicht absetzbarer Anforderungsanreize,
beispielsweise zwecks Belegung eines freien Vermittlungsplatzes in der Reihenfolge
des Eintreffens und zusätzlich auch noch in Abhängigkeit unterschiedlicher Berechtigungen
in unterschiedlichen Speichern ist beispielsweise durch die DT- PS 1 088 111 bekannt.
Bei dieser bekannten Technik handelt es sich aber stets um gleichartige Anforderungsanreize
verschieden berechtigter peripherer Einrichtungen.
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Durch die DT-OS 2 046 744 ist es ferner bekannt, wartende Anrufe in
Abhängigkeit eines ersten und eines zweiten taktgesteuerten Zählers zeitgerecht
abzufragen.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin auch bei Vorhandensein
verschiedener Anforderungsarten gleichberechtigter, Anforderungsanreize abgebender,
Anschlüsse und Einrichtungen
mit geringst möglichem Aufwand eine
zeitgerechte Abwicklung der Wartenden zu gewährleisten.
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Dies wird dadurch erreicht, daß jeder von dem Abtaster beim zyklischen
Abtasten erkannter Anforderungsanreiz gleichberechtigter, Anforderungsanreiz abgebender
Anschlußstellen und Einrichtungen zur Belegung einer dezentralen Einrichtung nur
bei Belegtsein aller Verbindungswegeeinrichtungen in Verbindung mit der Adresse
des die Anforderung vergeblich abgebenden Anschlußes und auch in Verbindung mit
der Anforderungsart in der Reihenfolge der Anforderungsfeststellung abgespeichert
wird und die Zentral steuerung die Abwicklung der wartenden Anforderungsanreize
Jeder Anforderungsart in der Reihenfolge des Eintreffens durchfUhrt, wobei die Reihenfolge
der Bevorzugung der Jeweils abzuwickelnden Anforderungsart sich aus der festvorgegebenen
Kennzeichnung der Dringlichkeit Je Anforderungsart ergibt.
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Auf diese Weise ist es möglich, rauch gleichberechtigte Anforderungsanreize
in Abhängigkeit des Frei- und Besetztseins angeforderter Verbindungswegeeinrichtungen
in Abhängigkeit der Art des Anforderungsanreizes unterschiedlich schnell weiter
zu vermitteln.
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Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung erfolgt die Zuordnung
zur Anforderungsart in der Weise, daß Jeder Anforderungsart ein bestimmter Speicherbereich
zugeordnet wird.
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Auf diese Weise kann ein Wartungspool je Anforderungsart gebildet
werden. Damit wird die zeitgerechte Abfertigung bestimmter Anforderungsanreize einer
Art vereinfacht.
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Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung erfolgt bei Uberlastung
bestimmter Speicherbereiche eine vorübergehende Zuordnung anderer, nicht genutzter
Speicherbereichsteile in Zuordnung zu der überlasteten Anforderungsart.
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Auf diese Weise kann in Abhängigkeit der Belastung bestimmter
Speicherbereiche
ein vorübergehender Ausgleich erfolgen. Dadurch kann das System flexibler gestaltet
werden.
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Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung werden die Kennzeichnungen
für die Zuordnung von Speicherplätzen zu einer bestimmten Anforderungsart zentral
abgespeichert und erfolgt Jede vorzunehmende Abspeicherung eines Wartenden unter
Zuhilfenahme der Zentralsteuerung.
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Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung wird die Uberbelastung
an zentraler Stelle signalisiert und nach einer bestimmten Dauer der Signalisierung
eine Sondersignalisierung veranlaßt.
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Auf diese Weise können sowohl Uberbelastungen als auch aus den Überbelastungen
hervorgehenden Störungen in einfacher Weise signalisiert werden.
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Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung leitet die Sondersignalisierung
einen Prüfvorgang ein.
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Anhand des nachfolgenden Ausführungsbeispiels ist die Erfindung beschrieben.
Vorher ist aber anhand der Gesamtübersicht des Systems der Systemaufbau einer Fernsprechnebenstellenanlage
in der die Erfindung anwendbar ist erläutert.
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Aus der dargestellten Systemübersicht einer zentral gesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage
geht hervor,. daß die Teilnehmerstellen N1 bis Nn der Nebenstellenanlage in Abhängigkeit
der gewählten Gruppierung zu Teilnehmergruppen zusammengefaßt sind und jede Teilnehmergruppe
auch jeweils eine eigene Gruppe von Amtsübertragungen, eine Gruppe von Wahl speichern,
ein oder mehrere Bedienungsfernsprecher je nach Teilnehmergruppengröße zugeordnet
ist. Daß dabei die Ubertragungen, Wahlspeicher oder Plätze in der jeweils anderen
Gruppe mit Aushelfen können, ist natürlich selbstverständlich. Dies ist gruppierungsbedingt
und im Koppelnetzwerk SK nur angedeutet. Hierzu sei verwiesen auf die als Beispiel
angegebenen Zwischenleitungen, welche mit den Ziffern 1 bis 6 bezeichnet sind. Zu
der Gruppierung sei noch erwähnt, daß als Beispiel die Teilnehmergruppen GTI und
GTm angegeben sind. Jede Teilnehmergruppe kann dabei wieder in Teilnehmeruntergruppen
aufgeteilt sein. Als Beispiel ist in der Figur angegeben, daß die Gruppe GT1 aus
Teilnehmergruppen G1 (1) bis Gl(n) bestehen könnte. Für die als Beispiel angegebene
Teilnehmergruppe GTm sind die Untergruppen zur Vereinfachung der Darstellung nicht
gezeigt. Entsprechend der Aufteilung in Teilnehmergruppen GTI bis GTm ist auch das
Koppelnetzwerk SK entsprechend aufgeteilt, wobei aus der Figur nur für die Teilnehmergruppe
GTI diese Aufteilung gezeigt ist und der entsprechende Teil des Koppelnetzwerkes
dann mit N1 bezeichnet ist. Der andere Teil des Koppelnetzwerkes für die anderen
Teilnehmergruppen und für die noch zu erwähnenden Sondereinrichtungen ist der Vereinfachung
der Darstellung wegen nicht weiter aufgeteilt und deshalb mit N bezeichnet. Entsprechend
der Aufteilung in Teilnehmeruntergruppen ist der Netzwerkteil NI nochmals aufgeteilt
in mehreren Koppelfeldteilen N1(1) bis Nl(n).
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In diesem Zusammenhang wird verwiesen auf die ältere deutsche Patentanmeldung
P 260 2159.0 ( 76 P 6004 BRD). Es ist klar, daß der Koppelnetzwerkteil N ebenfalls
entsprechend vorhandener Teilnehmeruntergruppen mehrere parallele Koppelfeldteile
aufweist bzw. aufweisen kann.
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Jeder Teilnehmergruppe, z.B. der Teilnehmergruppe GT1, welche
aus
mehreren Teilnehmeruntergruppen bestehen kannJsind, wie vorstehend erwähnt, bestimmte
zentrale Einrichtungen zugeordnet, wie beispielsweise eine Gruppe von Amtssätzen,
von denen nur einer mit der Bezeichnung AVSx dargestellt ist.
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Ferner beispielsweise mehrere Wahlspeichersätzen, von denen einer
mit der Bezeichnung WSx dargestellt ist und beispielsweise mehrere Bedienungsfernsprecher,
von denen einer mit der Bezeichnung BFx mit dem zugehörigen Anschaltesatz VMSx dargestellt
ist. Jede andere Teilnehmergruppe hat ebenfalls eine Anzahl von Amtssätzen, Wahlspeichersätze
und Bedienungsfernsprechern mit Anschaltesätzen, wobei die Anzahl abhängig ist von
dem Verkehrswert. Je nach Verkehrswert und Bedarf ist es gegebenenfalls nicht erforderlich
jeder Teilnehmergruppe inen eigenen Bedienungsfernsprecher zuzuordnen, da die einer
Teilnehmergruppe zugeordneten Bedienungsfernsprecher auch in anderen Teilnehmergruppen
aushelfen können. Die Teilnehmerschaltungen einer Teilnehmergruppe, z.B. GT1, sind
über entsprechende Anschalteleitungen mit einer Teilsteuerung für Teilnehmerschaltungen
TSt verbindbar. Dieser Teilsteuerung TSt für Teilnehmerschaltungen sind Schaltmittel
zugeordnet, die, wie noch beschrieben wird, durch zyklische Abtastung seitens der
Teilsteuerung TSt feststellen ob sich der Schaltzustand der Teilnehmerschaltung,
die gerade abgefragt wird, geändert hat oder nicht. Ist eine Änderung aufgetreten
und ein Vermittlungsvorgang vorzunehmen, so wird über das der Teilnehmergruppe zugeordnete
DatenUbertragungsleitungsbündel B1 ein Informationsaustausch mit dem zentralen Steuerwerk
ZS1 vorgenommen. Das Datenübertragungsleitungsbündel ist für die kodierte Weitergabe
von Informationen Jeglicher Art vorgesehen und könnte auch wie bei einem PCM Ringleitungssystem
im PCM-Verfahren betrieben werden.
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In diesem Zusammenhang sei bemerkt, daß das zweite dargestellte zentrale
Steuerwerk ZS2 nur als Ersatzsteuerwerk im Falle einer Störung des zentralen Steuerwerkes
ZS1 gedacht ist, so daß im folgenden nur die Vorgänge im Zusammenhang mit einem
der beiden zentralen Steuerwetke, hier mit dem zentralen Steuerwerk ZS1,
behandelt
wird. Ob das Datenubertragungsleitungsbündel B1 mit dem zentralen Steuerwerk ZS1
zwecks Informationsaustausch und Befehlsaustausch zwischen der Teilsteuerung TSt
und dem zentralen Steuerwerk ZS1 durch Aktivierung entsprechender Adern der Datenübertragungsleitungsbündel
B1 im Rahmen eines Abtastzyklus seitens dem zentralen Steuerwerk ZS7 über die Zuteil-und
Anschalteeinrichtung Anl verbunden wird, hängt von der Art des vorzunehmenden Vermittlungsvorganges
und seiner Prioritätseinordnung im System der anderen Vermittlungsvorgänge ab.
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In der gleichen Teilnehmergruppe GTl sind allen Amtssätzen AVSx eine
gemeinsame Teilsteuerung für Amtssätze ASt zugeordnet. Auch von dieser Teilsteuerung
findet bei Vorliegen von Zustandsveränderungen, die in einem Last-look-Verfahren
festgestellt werden, indem auch hier die Amtssätze nacheinander von dem zentralen
Steuerwerk ZS1 abgetastet werden, ein Informationsaustausch mit dem zentralen Steuerwerk
statt. Gegebenenfalls ist, wenn die Amtssätze der Gruppe GTl für die Herstellung
einer Verbindung zu einem Teilnehmer einer anderen Teilnehmergruppe verwendet werden,
ein zusätzlicher Austausch von Informationen mit der Teilsteuerung der Teilnehmerschaltungen
der anderen Teilnehmergruppe, den dieser Teilnehmer angehört, erforderlich.
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Dies erfolgt dann beispielsweise durch Kopplung der Datenübertragungsleitungsbündel
B1 über die Zuteil- und Anschalteeinrichtung An1 und die Zuteil- und Anschalteeinrichtung
Anm und über die Datenübertragungsleitungsbündel Bm und die Teilsteuerung TStm,
die in der Figur nicht näher dargestellt und nur angedeutet ist, unter Einfluß des
zentralen Steuerwerkes ZS1.
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Aus der Figur geht weiterhin hervor, daß der Amtssatz AVSx für die
Herstellung von ankommenden und abgehenden Amtsverbindungen Zugang zur Amtsleitung
ALx verschafft. Dieser Amtssatz AVSx ist über den Koppelnetzwerkteil N1 (1), der
im vorliegenden Beispiel nur zweistufig dargestellt ist, aber natürlich auch drei
und mehrstufig sein kann, mit Jedem berechtigten Teilnehmer der Anlage und'gegebenenfalls
auch mit einem zu einer Unteranlage führenden Querverbindungssatz QV verbindbar.
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Der dargestellte Wahlspeichersatz WSx der Teilnehmergruppe GT1 ist
zur Aufnahme von Wahlinformationen über das Koppelnetzwerk mit einer Teilnehmerschaltung
oder einem Amtssatz oder Querverbindungssatz verbindbar. Je nach Art der herzustellenden
Verbindung handelt es sich dabei nur um eine Anschaltung über den Ausgang 7 des
Wahlspeichersatzes WSx oder aber um ein Eitischleifen des Wahispeichersatzes WSx,
wie dies für Systeme mit einer umgeklappten Gruppierung bekannt ist. Der Wahlspeichersatz
WSx weist dazu zwei mit dem Koppelnetzwerk in Verbindung stehende Ausgänge 7 und
8 auf.
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Der Anschaltesatz VMSx des Bedienungsfernsprechers BFx ist ebenfalls
mit zwei Ausgängen 9 und 10 an das Koppelnetzwerk N1 (1) angeschaltet. Auf diese
Weise ist der Anschaltesatz VMSx des Bedienungsfernsprechers BFx sowohl einseitig
mit einer Ubertragung oder einem Wahlsatz verbindbar als auch in einer Verbindung
einschleifbar.
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Sowohl den Wahlspeichersätzen WSx Jeder Teilnehmergruppe, hier der
Teilnehmergruppe GT1 ist eine Teilsteuerung WSt als auch den Anschaltesätzen, z.B.
VMSx, eine Teilsteuerung VSt für Anschaltesätze der Bedienungsfernsprecher zugeordnet,
welche Teilsteuerungen auch über die Datenübertragungsleitungsbündel B1 und die
Zuteil- und Anschalteeinrichtung An1 mit dem zentralen Steuerwerk ZS1 sowie über
weitere Zuteil- und Anschalteeinricqhtungen mit anderen Datenübertragungsleitungsbündel
und Teilsteuerungen verbindbar sind.
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Handelt es sich bei dem Koppelnetzwerk 5K um mechanisch betätigbare
Koppelpunkte, so sind Haussätze HSx vorgesehen, denen Je Teilnehmergruppe ebenfalls
eine Teilsteuerung für Haussätze HSt, wie in der Zeichnung mit gestrichelten Linien
angedeutet, zugeordnet ist. Handelt es sich dagegen, wie im vorliegenden Beispiel
angenommen, um ein Koppelnetzwerk SK mit elektronischen Koppelpunkten, beispielsweise
Thyristoren, so sind Haltesätze, z.B. HS1, HS2 für die Koppelnetzwerkteile Nl (1)
und Nl (n) sowie HSn, HSS, HSx, HSy für die Koppelnetzwerke N und BK vorge-
sehen,
welche auch die Fuxiktionen eines Haussatzes übernehmen.
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Der Unterschied zum Haussatz ist die andere Art der Anschaltung am
Koppelnetzwerk. Die Haltesätze sind in Gruppen geteilt. Den Haltesätzen HS1, HS2
der Koppelnetzwerke N1 (1), N1 (n) ist eine Teilsteuerung HStl zugeteilt, über die
diese Haltesätze über das Datenübertragungsleitungsbündel B1 und die Zuteil- und
Anschalteeinrichtung An1 mit dem zentralen Steuerwerk ZS1 bzw.
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über die Datenschiene Ds und eine der weiteren Zuteil- und Anschalteeinrichtungen,
z.B. Anm, mit anderen Datenübertragungsleitungsbündel, z.B. Bm, zwecks Informationsaustausch
mit anderen Teilsteuerungen verbindbar sind. Der Austausch der Informationen ist
abhängig sowohl vom Abtastzyklus, als auch von der Wertigkeit und von den vorgesehenen
Prioritäten für die Abwicklung von Vorgängen.
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Im Vorstehenden sind nur die Teilnehmergruppen mit den zugehörigen
Amts sätzen, Wahl speichern und Anschaltesätzen sowie Haltesätzen und die entsprechend
zugeordneten Datenübertragungsleitungsbündel B1 bis Bm für Teilnehmergruppen besprochen
worden.
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Außer diesen Datenübertragungsleitungsbündeln B1 bis Bm für Teilnehmergruppen
sind aber auch Datenübertragungsleitungsbündel BSo und Bb für Gruppen von Sondereinrichtungen
und besonderen Ubertragungen vorgesehen, die nachstehend behandelt werden.
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So ist ein Datenübertragungsleitungsbündel BSo für eine Gruppe von
Sondereinrichtungen und Ubertragungen vorgesehen. Diese Gruppe kann wie nachfolgend
beschrieben zusammengestellt sein.
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Es sind dieser Gruppe mehrere Konferenzverbinder, z.B. KV, zugeordnet,
denen eine Teilsteuerung KVSt zugeteilt ist, welche über das Datenübertrogungsleitungsbiindel
BSo und die Zuteil-und Anschalteeinrichtung AnS Informationen mit dem zentralen
Steuerwerk ZS1 bzw. über die Datenschiene DS und eine der weiteren Zuteil- und Anschalteeinrichtungen
Informationen mit einer entsprechenden, anderen Teilsteuerung austauscht. Weiterhin
sind der Gruppe mehrere Uberwachungseinrichtungen, beispielsweise BD für die Verkehrsüberwachung
und für die Prüfung während des Verbindungsaufbaues zugeordnet, denen die gemeinsame
Teilsteuerung BDSt zugeteilt ist, welches ebenfalls Informationen
und
Befehle über das Datenübertragungsleitungsbündel BSo austauscht. Ferner sind der
Gruppe Sondereinrichtungen So, denen eine gemeinsame Teilsteuerung SoSt zugeteilt
ist, sowie auch besondere Speicherplätze MS für Mehrfrequenzkode, wenn die Anlage
sowohl wie für Impulswahl als auch für Mehrfrequenzkodewahl ausger chtet sein sollte,
zugeordnet, denen die Teilsteuerung MSt zugeteilt ist. Beim beschriebenen System
ist vorausgesetzt, daß die genannten Wahlspeicher WSx für Impulswahl und die Wahlspeicher
MS für Nehrfrequenzkodewahl vorgesehen sind. Wenn in der Anlage nur Mehrfrequenzkodewahl
vorgesehen wird, sind die Wahlspeichersätze, z.B. WSx, entsprechend nur für Mehrfrequenzkodewahl
vorgesehen und entfallen die Speichersätze MS. Die Speichersätze MS sind je nach
Bedarf für die Wahlaufnahme und gegebenenfalls Kodeumsetzung der Wahlkennzeichen
an Teilnehmerschaltungen, Amtssätzen, Querverbindungssätzen und dergleichen anschaltbar.
Ferner kann diesem Ubertragungslei tungsbündel BSo eine Gruppe von Querverbindungssätzen
QV oder können auch mehrere Gruppen von Querverbindungssätzen, z.B.
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für verschiedene Richtungsleitungsbündel zugeordnet werden, wobei
Jeder Gruppe dann eine Teilsteuerung zugeordnet wird. Den Querverbindungssätzen
QV ist die Teilsteuerung QSt zugeteilt.
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Ferner können auch mehrere Datensätze D für den Datendialog über das
Koppelnetzwerk N vorgesehen sein. Ein solcher Datensatz ist in eine Verbindung einschleifbar.
Diesen Datensätzen D ist eine Teilsteuerung DSt zugeordnet. Ist für den Datenaustausch
eine Verbindung zu der Datenanlage erforderlich, so sind besondere Datensätze DM
notwendig, die zu den entsprechenden Datenverarbeitungseinrichtungen DVA einen besonderen
Ausgang zwecks direkter Verbindung aufweisen. Dabei können auf diese Weise die Einrichtungen
die zum Austausch von Informationen über das zusätzliche Koppelnetzwerk (BK) vorgesehen
sind, außer über die entsprechenden Datenübertragungsleitungsbündel auch direkt
mit Einrichtungen und/oder Teilsteuereinrichtungen der Teilnehmergruppen zwecks
Vereinfachung des Informationsaustausches und/oder Synchronisation bei Parallelverbindungen
verbunden sein.
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Das Datenübertragungsleitungsbündel BSo ist über eine entsprechende
Zuteil- und Anschalteeinrichtung Ans sowohl mit dem zentralen Steuerwerk ZS1 als
auch über die Datenschiene DS und eine der anderen Zuteil- und Anschalteeinrichtungen
mit anderen Teilsteuerungen zwecks Informations- und Befehlsaustausch verbindbar.
Die Aufteilung des Koppelnetzwerkes zwischen der Teilnehmergruppe GTm und der Gruppe
von besonderen Einrichtungen ist in der Figur zur Vereinfachung nicht dargestellt.
Es ist klar, daß für diese Gruppe von Sondereinrichtungen ebenfalls eine Aufteilung
des Koppelnetzwerkes entsprechend dem Koppelnetzwerkteil N1 (1) vorgesehen werden
kann.
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Nachfolgend wird Jetzt das Ausführungsbeispiel der Erfindung näher
erläutert. Es ist angenommen, daß Anforderungsanreize, die beispielsweise von Teilnehmeranschlüssen
N1 bis Nn bei abgehenden Anrufen, von ankommend belegten Amts sätzen AVsx zur Belegung
eines freien Anschaltesatzes VMSx, von Haltesätzen HS1 und AmtssätzenVMSx zwecks
Anschaltung eines Wahl speichers WSx und aber auch von anderen peripheren Einrichtungen
zur Heranholung von zentralen und dezentralen Einrichtungen beispielsweise Haus-,
Halte- und Amtsstätze, abgegeben werden. Bei Belegtsein einer dieser genannten angeforderten
Verbindungswegeeinrichtungen, zentralen und dezentralen Einrichtungen wird der Anforderungsanreiz
in Verbindung mit der Adresse des die Anforderung vergeblich abgebenden Anschlusses
oder Satzes abgespeichert. Zusätzlich zu der Adresse des den Anforderungsanreiz
vergeblich abgebenden Anschlusses oder Satzes ist es notwendig auch bei unterschiedlichen
Anforderungsarten der gleichen und der unterschiedlichen Anschlüsse und Sätze eine
Kennzeichnung der Anforderungsanreizart mit abzuspeichern um die Möglichkeit zu
schaffen auch eine unterschiedliche Wartezeit für die verschiedenen Aniorderungsarten
vorzusehen. Die Reihenfolge der Abspeicherung der Anforderungsanreize in Form der
Aufnahme der genannten Adressen der die Anforderungsanreize vergeblich abgebenden
Anschlüsse erfolgt in der Reihenfolge der Anforderungsfeststellung. Die Reihenfolge
der Bevorzugung der Jeweils zuerst abzuwickelnden Anforderungsart wird bestimmt
durch eine festvorgegebene Kennzeichnung der Dringlichkeit je Anforderungsart.
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Die Abspeicherung der Anforderungsreize, d.h. der Adressen und der
Jeweiligen Anforderungsart erfolgt Jeweils in die Teil -steuerung, die dem Anschluß
bzw. Satz zugeordnet ist. Dieser Speicher ist Bestandteil des Arbeitsspeichers.
Die Kennzeichnung der Dringlichkeit Je Anforderungsart erfolgt in dem dem Zentral
steuerwerk zugeordneten Festwertspeicher.
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Die Kennzeichnung der Anforderungsart kann auch dadurch erfolgen,
daß die Anforderungsanreize Jeweils in einem der Anforderungsart zugeordneten Speicherbereich
abgespeichert wird. Hier-
durch wird dann Speicherkapazität gespart.
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Es besteht weiterhin die Möglichkeit bei Uberlastung bestimmter Speicherbereiche
durch Anhäufung von wartenden Anforderungsanreize diese Uberlastung bestimmter Speicherbereiche
dadurch auszugleichen, daß vorübergehend andere nicht genutzte Speicherbereichsteile
dem überlasteten Bereich zugeordnet werden. Diese nichtgenutzten Speicherbereiche
können Bestandteile der für andere Anforderungsarten reservierten Speicherteile
sein. Es kann aber auch generell ein Speicherbereich für solche Zwecke reserviert
bleiben. Dieser reservierte Bereich wird dann wahlweise einem überlasteten Speicherbereich
vorübergehend zugeordnet.
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Die Kennzeichnung für die Zuordnung von Speicherplätzen zu einer bestimmten
Anforderungsart wird zentral abgespeichert und Jede vorzunehmende Abspeicherung
eines wartenden Anforderungsanreizes erfolgt unter Zuhilfenahme der Zentral steuerung,
in der die Zuordnung festzustellen ist.
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Die Uberlastung eines bestimmten Speicherbereiches einer Anforderungsanreizart
wird an zentraler Stelle signalisiert und nach einer bestimmten Dauer der Signalisierung
wird eine Sondersignalisierung veranlaßt, die beispielsweise dazu führen kann, daß
ein Prüfvorgang eingeleitet wird. Diese Sondersignalisierung kann sowohl optisch
als auch akustisch in der Weise erfolgen, daß an einem zentralen Bedienungsfernsprecher
die Anforderungsart, die Adresse des Anschlusses bzw. des Satzes angezeigt bzw.
ausgedruckt werden.
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6 Patentansprüche 1 Figur