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DE2805965A1 - Interdigital-bandpassfilter - Google Patents

Interdigital-bandpassfilter

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Publication number
DE2805965A1
DE2805965A1 DE19782805965 DE2805965A DE2805965A1 DE 2805965 A1 DE2805965 A1 DE 2805965A1 DE 19782805965 DE19782805965 DE 19782805965 DE 2805965 A DE2805965 A DE 2805965A DE 2805965 A1 DE2805965 A1 DE 2805965A1
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DE
Germany
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interdigital
filter according
resonator
resonator devices
coupling
Prior art date
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Granted
Application number
DE19782805965
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English (en)
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DE2805965C2 (de
Inventor
Youhei Ishikawa
Haruo Matsumoto
Toshio Nishikawa
Sadahiro Tamura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Murata Manufacturing Co Ltd
Original Assignee
Murata Manufacturing Co Ltd
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Publication date
Priority claimed from JP1520477A external-priority patent/JPS5399849A/ja
Priority claimed from JP52081429A external-priority patent/JPS5826842B2/ja
Application filed by Murata Manufacturing Co Ltd filed Critical Murata Manufacturing Co Ltd
Publication of DE2805965A1 publication Critical patent/DE2805965A1/de
Application granted granted Critical
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/20Frequency-selective devices, e.g. filters
    • H01P1/201Filters for transverse electromagnetic waves
    • H01P1/205Comb or interdigital filters; Cascaded coaxial cavities
    • H01P1/2056Comb filters or interdigital filters with metallised resonator holes in a dielectric block

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)

Description

TER MEER · MÜLLER · STEINMEISTHR Murata FP-O746
BESCHREIBUNG:
Die Erfindung bezieht sich auf ein Interdigital-Bandpaßfilter, mit einer Gehäuseeinrichtung, die aus einem elektrisch leitenden Material besteht und mindestens zwei sich gegenüberliegende Seitenoberflächen besitzt, und mit einer Anzahl von in Richtung der Seitenoberflächen angeordneten Resonatoreinrichtungen, die sich senkrecht zu diesen Oberflächen erstrecken und abwechselnd von der einen und der anderen Seitenoberfläche ausgehen.
Derartige Interdigitalfilter enthalten mehrere Resonatoren, die miteinander nicht in den harmonischen Moden, sondern in den geradzahligen und ungeradzahligen Moden der elektromagnetischen Transversalwelle gekoppelt sind. Man hat solche Interdigitalfilter wegen ihres hohen Gütefaktors Q beispielsweise schon in Sendern verwendet.
In den Fig. IA und IB der anliegenden Zeichnung ist in geöffneter und geschnittener Darstellung ein dem Stand der Technik entsprechendes Interdigital-Bandpaßfilter dargestellt, wie es beispielsweise in dem bei Mcgraw-Hill erschienenen Buch "Microwave Filters, Impedance-Matching Networks, and Coupling Structures" angegeben ist. Bei dem bekannten Filter gemäß Fig. IA und IB sind zwei leitende Platten 1, 2, beispielsweise Aluminiumplatten, durch eine Höhe H voneinander getrennt parallel zueinander angeordnet. Auf der Innenseite der oberen leitenden Platte 1 und auf der gegenüberliegenden Innenseite der unteren leitenden Platte 2 sind gemäß Fig. IA oben und unten jeweils metallische Distanzstreifen la und 2a angeordnet, zwischen denen wiederum mehrere Resonanzleiterstäbe 3, 3 ... in der Weise fixiert
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sind, daß sie sich abwechselnd von entgegengesetzten Seiten der leitenden Platten 1 und 2 und mit vorbestimmten Abständen d voneinander ins Filterinnere erstrecken. Die mit 1 bezeichnete Länge der einzelnen Resonanzleiterstäbe 3 ist kürzer als ein mit L bezeichneter Abstand zwischen den gegenüberliegenden Rändern der Distanzstreifen, so daß jeweils zwischen dem freien Ende jedes Resonanzleiterstabes 3 und dem Distanzstreifen auf der gegenüberliegenden Seite der leitenden Platten 1, 2 ein Abstandsraum 9 gebildet ist.
Die Resonanzleiterstäbe 3,3 ... sind also in der sogenannten Interdigitalanordnung plaziert, wie in Fig. IA dargestellt. Ferner läßt Fig. IA erkennen, daß in der Nähe des am weitestens links liegenden Resonanzleiterstabes 3 ein Eingangs-Koppler 41 und in der Nähe des am weitesten rechts liegenden Resonanzleiterstabes 3 ein Ausgangs-Koppler 42 angeordnet sind. Außerdem sind der Eingangs-Koppler 41 und der Ausgangs-Koppler 42 über je ein Impedanz-Anpaßstück mit einem Eingangs-Koaxialverbinder 51 bzw. einem Ausgangs-Koaxialverbinder 52 verbunden. Das ganze ist paketartig zu einem vollständigen Interdigitalfilter 10 zusammengebaut. Da hier bekanntlich die Resonanzleiterstäbe 3 miteinander in den geradzahligen und ungeradzahligen Moden der elektromagnetischen Transversalwelle miteinander gekoppelt sind, besitzt dieses bekannte Interdigitalfilter 10 eine in Fig. 2 grafisch dargestellte Resonanzcharakteristik, wobei auf der Abszisse die Frequenz und auf der Ordinate die Dämpfung aufgetragen sind.
Das zuvor beschriebene bekannte Interdigitalfilter 10 läßt sich nicht besonders kompakt aufbauen, weil bei den mit H, L und W bezeichneten Dimensionen mit Rücksicht auf die Filtercharakteristik bestimmte Untergrenzen nicht unterschritten werden dürfen. Da im allgemeinen solch ein Filter einen hohen Gütefaktor Q haben soll, darf man in der Höhe H
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einen bestimmten Wert nicht unterschreiten, da sich mit dem Wert für H auch der Gütefaktor des Filters verringert. Wird ferner die Distanz d zwischen den benachbarten Resonanzleiterstäben 3 zu klein, dann steigt der gegenseitige Kopplungsgrad zwischen den Resonatoren, und die Bandbreite der Filter-Frequenzcharakteristik wird zu groß. Auch für den Abstand L ist die mögliche Untergrenze durch die Resonanzleiterstablänge 1 und den Abstandraum 9 vorgegeben. Ein Filter mit schmaler Bandbreite kann man durch Verminderung der gegenseitigen Kopplung zwischen den Resonanzleiterstäben erhalten. Zu diesem Zwecke muß man jedoch den Abstand d und damit die Filtergesamtbreite W vergrößern, was wiederum eine schlechtere Temperaturcharakteristik ergibt, obwohl der Gütefaktor hoch bleibt. Macht man die Bandbreite sehr schmal, dann kann es passieren, daß sich bei Temperaturänderungen die Mittenfrequenz f„ extrem verändert. Obwohl ein Bedarf an kompakten Interdigitalfiltern besteht, war es bisher schwierig, derartige bekannte Interdigitalfilter zu miniaturisieren. Diese Schwierigkeiten der Miniaturisierung von Interdigitalfiltern behinderten die Erzielung von Kompaktheit von ganzen Systemen, die mit solchen Filtern ausgerüstet werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein gegenüber dem Stand der Technik verbessertes und kompakter herstellbares Interdigitalfilter aufzuzeigen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zu jeder Resonatoreinrichtung ein Resonanzleiter-Kernelement und ein um dieses herum angeordnetes dielektrisches Element gehören, daß die benachbarten Resonatoreinrichtungen in den geradzahligen und ungeradzahligen Moden der elektromagnetischen Transversalwelle in der Weise gekoppelt sind, daß das Verhältnis der charakteristischen Impedanz in dem ungeradzahligen Modus zur charakteristischen Impedanz in dem
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geradzahligen Kojus der Rescnaroreir.richtung größer wird, und daß die Resonatoreinrichtunger: iTerrier mit Eingangsund Ausgangsanschlüssen des Interdigitalfilters verbunden sind.
Auf diese Weise wird nicht nur die gestellte Aufgabe gelöst, sondern es ergeben sich zusätzliche Vorteile. Sc läßt sich beispielsweise der Grad der gegenseitigen Kopplung zwischen zwei benachbarten Resonatoren in jeder gewünschten Weise wählen. Ferner lassen sich erfindungsgemäße Filter in ihrer Temperaturcharakteristik sehr stabil gestalten.
Nachstehend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf eine Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. IA eine geöffnete Draufsicht und einen mit und IB IB-IB gekennzeichneten Querschnitt eines
dem Stand der Technik entsprechenden Interdigitalfilters,
Fig. 2 eine Frequenz-Durchlaßkurve des Filters von Fig. 1,
Fig. 3A ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel
eines Interdigitalfilters in perspektivischer Darstellung,
Fig. 3B eine geöffnete Draufsicht auf das Filter von Fig. 3A}
Fig. 3 einen Schnitt durch eine Ebene III-III
von Fig. 3B durch das Filter von Fig. 3A,
Fig. 4 einen Fig. 3 ähnlichen Querschnitt durch
ein anderes erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel,
Fig. 5A je einen Teilschnitt durch ein weiteres und 5B Ausführungsbeispiel im Verlauf einer
Linie VA-VA von Fig. 3B bzw. VB-VB von Fig. 5A,
Fig. 6 ' weitere, Fig. 3 ähnliche Teilschnitte und 7 durch andere Ausführungsbeispiele der
Erfindung, und
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Fig. 8 Alternativ-Ausführungen für ir. dem Aus- und 9 führungsbeispiel von Fig. 7 verwendbare dielektrische Resonatoren.
Das in Fig. 3A perspektivisch, "Vn Fig. 3B mit abgenommenem Deckel und in Fig« 3 geschnitten dargestellte erste Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes Interdigitalfilter enthält zwischen einer oberen leitenden Platte und einer unteren leitenden Platte 2 mehrere Resonanzleiterstäbe 3,3 .„., die sich abwechselnd von aem einen und von dem anderen Rand der leitenden Platten 1,2 in Querrichtung und mit Abständen voneinander erstrecken. Jeder dieser Resonanzleiterstäbe 3 ist mit einem beispielsweise aus einem Keramikmaterial der Titanoxid-Gruppe oder E'orsterit bestehenden Klotz 6 aus dielektrischem Material umgeben; dieser Klotz 6 ist quadratisch-parallelflächig geformt, und sowohl auf seiner oberen als auch auf seiner gegenüberliegenden unteren Oberfläche ist je eine Elektrode 6a bzw. 6b gebildet, von denen sich die erstere mit der oberen leitenden Platte und letztere mit der unteren leitenden Platte 2 im elektrisehen Kontakt befindet, im montierten Zustand. Zur Verbesserung dieses elektrischen Kontaktes mag der zwischen den Elektroden 6a und 6b gebildete dielektrische Klotz 6 in einem elektrischen Ofen gebrannt bzw. erhitzt werden.
Eine solche Kombination aus einem einzigen Resonanzleiterstab 3 und einem Klotz 6 aus dielektrischem Material bildet einen Einzel-Resonator, und bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Resonatoren so angeordnet, daß sie miteinander im geradzahligen und ungeradzahligen Modus koppelbar sind. Zwischen jeweils zwei benachbarten Resonatoren befindet sich ein Zwischenraum 7.
Die erfindungsgemäße Konfiguration, bei der sämtliche Resonanzleiterstäbe 3 von je einem quadratisch-parallelflächigen Klotz 6 aus dielektrischem Material umgeben oder
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eingeschlossen sind, hat zur Folge, daß die charakteristische Impedanz Z„ , d.h. die charakteristische Impedanz Z„u für den ungeradzahligen Modus und die charakteristische Impedanz 2ng für den geradzahligen Modus zwischen den jeweils benachbarten Resonatoren insgesamt klein wird, während andererseits aufgrund des Einschlusses der Resonanzleiterstäbe in ihre jeweiligen Klötze aus dielektrischem Material der gegenseitige Kopplungsgrad zwischen benachbarten Resonatoren größer wird. Würde man andererseits lediglich die einzelnen Resonanzleiterstäbe mit einem dielektrischen Material beschichten, dann könnte man nur die Länge 1 (Fig. IA) des Resonansleiterstabes 3 klein machen, vorausgesetzt, es v/ird ein Viertel-Wellen-Resonator von gleicher Charakteristik hergestellt. Andererseits wird jedoch der Grad der gegenseitigen Kopplung erhöht, v/as notwendigerweise zu einer Vergrößerung des Abstandes d zwischen den benachbarten Resonanzleiterstäben führen, muß, und damit wächst die gesamte Breite W. Bei der erfindungsgemäßen Konfiguration ist der Zwischenraum 7 au dem Zweck gebildet, damit der Grad der gegenseitigen Kopplung zwischen den benachbarten Resonatoren vermindert und entweder die gleiche oder eine schmale Bandbreite erzielt wird, die ja von der Kopplung abhängig ist. Somit führen die Merkmale, daß jeder Resonator ein eingeformter dielektrischer Resonator ist und daß zv/isehen benachbarten Resonatoren Zwischenräume eingeformt sind, zu einer Verminderung des Grades der gegenseitigen Kopplung zwischen den Resonatoren.
Allgemein läßt sich sagen, daß das Verhältnis der charakteristischen Impedanz ZnU im ungeradzahligen Modus der elektromagnetischen Transversalwelle zur charakteristischen Impedanz Z„g im geradzahligen Modus der elektromagnetischen Transversalwelle den Kopplungsgrad bestimmt. Wenn sich dann der oben beschriebene Zwischenraum 7 zwischen
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den benachbarten Resonatoren befindet, dann wird nur die charakteristische Impedanz Zfig für den geradzahligen Modus vermindert, während sich die charakteristische Impedanz Z„u für den ungeradzahligen Modus nicht wesentlich ändert, und das hat zur Folge, daß das Gesamtverhältnis größer wird. Polglich vermindert sich der vom Verhältnis der charakteristischen Impedanzen abhängige Kopplungsgrad, und die Bandbreite wird schmal. Das bedeutet, daß man unter Beibehaltung der gleichen Bandbreiten-Charakteristik den Abstand d zwi— sehen benachbarten Resonanzleiterstäben verringern kann; und unter Beibehaltung des gleichen Abstandes d wird die Bandbreite schmaler. Ein weiterer Gesichtspunkt: Weil der Resonator unter Verwendung eines dielektrischen Materials hergestellt ist, läßt sich der unerwünschte Einfluß des linearen Ausdehnungskoeffizienten des metallischen Leiterstabes dadurch ausschalten, daß man einen günstigen Temperaturkoeffizienten bei dem dielektrischen Material des Klotzes 6 auswählt. Auf diese Weise läßt sich die Temperaturcharakteristik des Filters wesentlich verbessern, so daß auch bei einem mit schmaler Bandbreite arbeitenden Filter keine Abweichung der Resonanzfrequenz auftritt und auf diese Weise ein stabilisierter Betrieb erzielbar ist.
Das Ausführungsbeispiel von Fig. 4 unterscheidet sich von dem in Fig. 3 durch von seinen oberen und unteren leitenden Platten 1, 2 abstehende, in die Zwischenräume 7 hineinragende und eine Beeinflussung des gegenseitigen Kopplungsgrades zwischen den benachbarten Resonatoren verursachende Vorsprünge la bzw. Ib. Da das Ausführungsbeispiel von Fig. 4 in allen übrigen Einzelheiten mit dem von Fig.
übereinstimmt, erübrigt sich eine nochmalige detaillierte Beschreibung. Es sei nur gesagt, daß die angeformten, in die Zwischenräume 7 hineinragenden Vorsprünge la und Ib den gegenseitigen Kopplungsgrad so beeinflussen, daß man
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den Abstand zwischen den benachbarten Resonatoren noch weiter vermindern kann.
Das in Fig. 5A und 5B in Teilschnitten, deren Verlauf aus Fig. 3E bzw. 5A ersichtlich ist, dargestellten weitere Ausführungsbeispiel besitzt eine durch eine rückseitige Abdeckung 10a des paketartigen Filters 10 bis in einen Abstandsraum 9 des Resonators vorstehende Justierschraube 11, die sich gerade zwischen benachbarten Resonatoren befindet. Damit läßt sich bei diesem Ausführungsbeispiel der gegenseitige Kopplungsgrad benachbarter Resonatoren wie gewünscht justieren, abhängig vom Grad der Eindringung der Justierschraube 11 in den Abstandsraum 9 zwischen benachbarten Resonatoren. Dieses Merkmal der Ausführung von Fig. 5a und 5B läßt sich auch auf die Ausführung von Fig.
übertragen.
Im Gegensatz zu allen vorherbeschriebenen Ausführungen besitzt das Ausführungsbeispiel von Fig, 6 einen dielektrische/. Materialstreifen 12, der alle Resonatoren integral in sich vereinigt und sämtliche Resonanzleiterstäbe 3 an den betreffenden Abschnitten umschließt. Auf der oberen und unteren Oberfläche dieses durchgehenden dielektrischen Materialstreifens 12 ist beispielsweise durch Einbrennen einer Silberpaste je eine Elektrode 12a bzw. 12b gebildet, und diese Elektroden 12a, 12b befinden sich im elektrischen Kontakt mit der jeweils zugeordneten leitenden Platte 1 bzw. 2 im komplettierten Filter. Ferner sind in den Grenzbereichen zwischen den benachbarten Resonatoren Spalte 12c in den Materialstreifen eingeformt, welche den Zwischenräumen 7 der zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele entsprechen. Es hat sich gezeigt, daß der integrale dielektrische Materialstreifen 12 mit den Spalten 12c zwischen seinen Resonatoren im wesentlichen die gleichen Eigenschaften aufweist wie die zuvor
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beschriebenen Ausführungen. Die Ausführung von Fig. 6 bietet durch ihren Aufbau aus einem einzigen Block den Vorteil einer vereinfachten Herstellung«
Bei allen bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen ist das die Resonanzleiterstäbe bedeckende dielektrische Material im Zwischenbereich zwischen benachbarten Resonatoren jeweils durch einen Spalt bzw. Zwischenraum getrennt, um dort einen Bereich mit niedrigen dielektrischen Eigenschaften zu bilden. Alternativ dazu kann man auch in einen solchen Spalt oder Zwischenraum separate dielektrische Mater!alstücke einsetzen, die einen geringeren Dielektrizitätskoeffizienten haben. Im übrigen sei darauf hingewiesen, daß sich im Rahmen der vorliegenden Erfindung die Ausführungsbeispiele der Fig. 3—6 durchaus sachgemäß miteinander kombinieren lassen.
Bei dem in Fig. 7 geschnitten dargestellten Ausführungsbeispiel, zu dem der in Fig. 8 perspektivisch dargestellte einzelne Resonator gehört, befinden sich Seitenwandelektroden 6d und 6e im elektrischen Kontakt mit der oberseitigen Elektrode 6a bzw. der bodenseitigen Elektrode 6b, siehe Resonator in Fig. 8. Die S ei tenvjandelek troden 6d und 6e auf jeder Seitenwand sind voneinander durch eine Unterbrechung 17 von einer Breite w getrennt. Diese Unterbrechung zwischen den Sextenwandelektroden Gd, 6e dient als Öffnung für die gegenseitige Kopplung der benachbarten Resonatoren in den geradzahligen und ungeradzahligen Moden. Ferner beachte man bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 7 und 8, daß die verschiedenen dielektrischen Resonatoren 6 so aneinander gerückt sind, daß ihre gegenseitigen Sextenwandelektroden 6d und 6e aneinanderliegen. Bei diesem Ausführungsbeispiel erfolgt die gegenseitige Kopplung zwischen benachbarten dielektrischen Resonatoren über die erwähnten Unterbrechungen bzw. Kopplungsöffnungen 17, und der Kopplungsgrad wird
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bestimmt als Punktion der Breite w dieser Unterbrechung bzw. Kopplungsöffnung 17.
Bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 7 und 8 ist der dielektrische Klotz G in Längsrichtung von einer durchge— henden Bohrung durchsetzt, deren Innenwand mit einer den Resonansleiter bildenden hohlen leitfähigen Schicht 6c beschichtet ist.
Die Länge 1 eines bestimmten dielektrischen Resonators ist so gewählt, daß sie einem Viertel oder der Hälfte der elektromagnetischen Wellenlänge entspricht. Ist die Länge 1 des Resonators 6 gleich einem Viertel der Wellenlänge, dann ist das Kurzschlußende des Resonators G mit einer Kurzschlußelektrode 6f versehen.
Da bei der Ausführung gemäß Fig. 7 und 8 die gegen— ceitige Kopplung zwischen benachbarten Resonatoren über die Unterbrechung bzw. Kopplungsöffnung 17 an den Seitenflächen der Resonatoren erfolgt, kann man hier auf einen Zwischenraum bzw. Spalt wie bei den Ausführungen gemäß Fig. 3 bis 6 verzichten. Auf diese Weise läßt sich ein in der Dimension W (Fig. IA) besonders schmales erfindungsgemäßes Interdigitalfilter herstellen.
Fig Fig. 8 zeigt ähnlich wie Fig. 9 eine perspektivische Ansicht eines weiteren einzelnen dielektrischen Resonators für die Alternativ—Verbindung in der Ausführung von Fig. 7. Im Gegensatz zur Fig. 8-Ausführung sind bei der Ausführung von Fig. 9 auf den Seitenoberflächen an beiden Endabschnitten von oben nach unten durchgehende Seitenwandelektroden 6g und 6h angeformt, welche zwischen sich eine in Vertikalrichtung verlaufende Kopplungsöffnung 17 bilden.(Im Gegen satz dazu verlief die Unterbrechung bzw. Kopplungsöffnung
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von Fig. 8 horizontal.) Auch mit dieser vertikalen Kopplungsöffnung von Fig. 9 wird im wesentlichen der gleiche in Verbindung mit Fig. 8 beschriebene Effekt erzielt.
Wie in Verbindung mit den Fig. 7 bis 9 beschrieben, läßt sich der gegenseitige Kopplungsgrad durch entsprechende Bemessung der Breite w der Kopplungsöffnung 17 justieren. Alternativ dazu kann man auch unter Konstanthaltung der Breite w den Kopplungsgrad zwischen benachbarten Resonatoren dadurch justieren, daß man eine entsprechende Resonatorbreite d' wählt. Es ist möglich, die Ausführungen von Fig. 8 und 9 gemischt bzw. gleichzeitig zu verwenden.
* Bei der Herstellung der beschriebenen Seitenwandelektroden und der oberen und unteren Flächenelektroden an den Resonatoren kann man auf das Keramikmaterial eine Silberpaste in einem vorbestimmten Muster auftragen und beispielsweise einbrennen, oder alternativ zunächst eine Elektrodenschicht auf der Gesamtoberfläche anbringen, die dann zur Bildung der Kopplungsöffnung bzw. Unterbrechung teilweise entfernt wird, beispielsweise auf chemischem Wege, beispielsweise mit Hilfe eines Foto-ÄtzVerfahrens, oder mit mechanischen Mitteln.
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Claims (13)

  1. F5ATE NTAN WALTE
    TER MEER - MÜLLER - STEINMEISTER
    D-8OOO München 22 D-48OO Bielefeld
    Triftstraße 4 Siekerwall 7
    FP-0746 13. Februar 1978
    Gdt /Mü
    Murata Manufacturing Co., Ltd. 26-10, Tenj in 2-chome Nagaokakyo-shi,
    Kyoto-fu, Japan
    Interdigital-Bandpaßfilter
    Prioritäten: 14. Februar 1977, Japan, No. 15204/1977 6. Juli 1977, Japan, No. 81429/1977
    PATENTAMS PRUCHE:
    Interdigital-Bandpaßfilter, mit einem Gehäuse/ das aus einem elektrisch leitenden Material besteht und mindestens zwei sich gegenüberliegende Seitenoberflächen besitzt, und mit einer Anzahl von in Richtung der Seitenoberflächen angeordneten Resonatoreinrichtungen, die sich senkrecht zu diesen Oberflächen erstrecken und abwechselnd von der einen und der anderen Seitenoberfläche ausgehen, dadurch gekennzeichnet, daß zu jeder Resonatoreinrichtung ein Resonanzleiter-Kernelement (3;6c) und ein um dieses herum
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    angeordnetes dielektrisches Element (6; 12) gehören, daß die benachbarten Resonatoreinrichtungen in den geradzahligen und ungeradsahligen Moden der elektromagnetischen Transversalwelle in der Weise gekoppelt sind, daß das Verhältnis der charakteristischen Impedanz in dem ungeradzahligen Modus zur charakteristischen Impedanz in dem geradzahligen Modus der Resonatoreinrichtunq größer v/ird, und daß die Resonatoreinrichtungen ferner mit Einuarigs- und Ausgangsanschlüssen (z.B. 51,52) des Interdigitalfilters (10) verbunden sind.
  2. 2. Interdigital!ilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den benachbarten Resonatoreinrichtungen ein Zwischenraum (7;12c;17) angeordnet ist.
  3. 3. Interdigital!ilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ζ v/i sehen den benachbarten Resonatoreinrichtungen ein arideres dielektrisches Element mit einer niedrigeren Dielektrizitätskonstante eingesetzt ist«
  4. 4. Interdigitalfilter nach Anspruch ?, dadurch gekennzeichnet, daß an die Gehäuseeinrichtung (1,2) in den Zwischenraum (7) hineinragende Vorsprünge (Ib,2b) angeformt sind, mit denen der gegenseitige Kopplungsgrad zwischen den benachbarten Resonatoreinrichtungen justierbar ist ο
  5. 5. Interdigital!ilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der von der einen oder anderen Seitenoberfläche ausgehenden Resonatoreinrichtungen unter Bildung eines Abstandsraumes (9) ein Stück vor der jeweils gegenüberliegenden Seitenoberfläche beendet ist, und daß innerhalb dieses zwischen der Resenatoreinrichtung und der anderen Seitenoberfläche (10a)
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    gebildeten Abstandsraumes (9) zwischen den benachbarten
    Resonatoreinrichtungen mindestens eine Justiereinrichtung (11) zum Einstellen des Kopplungsgrades zwischen
    benachbarten Resonatoreinrichtungen angeordnet ist.
  6. 6. Interdigitalfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dielektrischen Elemente sämtlicher Resonatoreinrichtungen im Stück (12) integral miteinander
    verbunden sind (Fig. 6).
  7. 7. Interdigitalfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Resonanzleiter-Kernelement als fester
    Resonanzleiterstab (3) ausgebildet ist.
  8. 8. Interdigitalfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in das dielektrische Element (6) eine sich
    durch dessen Axialrichtung erstreckende Öffnung eingeformt ist, auf deren Innenwand eine hohle leitfähige
    Schicht (6c) aufgebracht ist, welche das Resonanzleiter-Kernelement bildet (Fig. 8, 9).
  9. 9. Interdigitalfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das dielektrische Element (6;12) aus Keramik
    hergestellt ist.
  10. 10. Interdigitalfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das dielektrische Element (z.B. 6) aus Forsterit besteht.
  11. 11. Interdigitalfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die oberen und unteren Oberflächen des di^-
    elektrischen Elements (6;12) von jeder Resonatoreinrichtung eine leitfähige Schicht (6a,6b) aufgebracht ist.
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  12. 12. Interdigitalfilter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß diese leitfähige Schicht ferner in der Weise (6d,e; 6g,h) auf die Seitenoberflächen ausgedehnt ist, daß eine Kopplungsöffnung (17) zur Justierung des Kopplungsgrades zwischen den benachbarten Resonatoreinrichtungen gebildet ist (Fig. 8, 9).
  13. 13. Interdigitalfilter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Resonatoreinrichtungen so angeordnet sind, daß ihre auf die Seitenwände ausgedehnten leitfähigen Schichten (6d,e ...) im elektrischen Kontakt miteinander stehen.
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DE2805965A 1977-02-14 1978-02-13 Interdigital-Bandpaßfilter Expired DE2805965C2 (de)

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DE2805965C2 DE2805965C2 (de) 1984-02-23

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DE2805965A Expired DE2805965C2 (de) 1977-02-14 1978-02-13 Interdigital-Bandpaßfilter

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