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DE2802975B1 - Verfahren zur Zeitmultiplex-Rahmensynchronisierung - Google Patents

Verfahren zur Zeitmultiplex-Rahmensynchronisierung

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Publication number
DE2802975B1
DE2802975B1 DE19782802975 DE2802975A DE2802975B1 DE 2802975 B1 DE2802975 B1 DE 2802975B1 DE 19782802975 DE19782802975 DE 19782802975 DE 2802975 A DE2802975 A DE 2802975A DE 2802975 B1 DE2802975 B1 DE 2802975B1
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DE
Germany
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signal
bits
memory
time
division multiplex
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19782802975
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English (en)
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DE2802975C2 (de
Inventor
Ludwig Hoelzl
Konrad Dipl-Ing Reisinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19782802975 priority Critical patent/DE2802975C2/de
Priority to NL7807119A priority patent/NL7807119A/xx
Priority to SE7900610A priority patent/SE7900610L/
Publication of DE2802975B1 publication Critical patent/DE2802975B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2802975C2 publication Critical patent/DE2802975C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J3/00Time-division multiplex systems
    • H04J3/02Details
    • H04J3/06Synchronising arrangements
    • H04J3/0602Systems characterised by the synchronising information used
    • H04J3/0605Special codes used as synchronising signal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Time-Division Multiplex Systems (AREA)
  • Synchronisation In Digital Transmission Systems (AREA)

Description

  • Bei der Zählung aufeinanderfolgender Übereinstimmungsimpulse erhöhen sich im allgemeinen die den einzelnen Adressen zugeordneten Zählerstände. Wcnn einer dieser Zählerstände einen vorgegebenen Zählerstand erreicht, dann signalisiert die entsprechende Adresse jene Kennbitadresse, unter der die einzelnen Kennbits periodisch gespeichert sind. Wird der vorgegebene Zählerstand relativ niedrig gewählt, dann ist zu befürchten, daß die gesuchte Kennbitadresse nicht mit Sicherheit ermittelt wird. Wird der vorgegebene Zählerstand aber relativ groß gewählt, dann wird die gesuchte Kennbitadresse mit großer Sicherheit ermittelt, aber es dauert relativ lange, bis die Rahmensynchronisierung erzielt ist.
  • Die Erfindung bezweckt ein Verfahren der eingangs genannten Gattung anzugeben, mit Hilfe dessen sowohl eine sichere als auch eine schnelle Rahmensynchronisierung erzielbar ist.
  • Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß laufend einzelnen Adressen zugeordnete Zählerstände miteinander verglichen werden und ein Vergleichssignal abgegeben wird, falls ein Zählerstand mindestens gleich einem früher aufgetretenen Zählerstand ist und daß die Vergleichssignale gezählt werden und das Rahmensynchronisiersignal erzeugt wird, wenn während eines Bruchteils des Zeitmultiplexrahmens nur ein einziges Vergleichssignal abgegeben wird.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich dadurch aus, daß damit die Rahmensynchronisierung in vergleichsweise kurzer Zeit erzielbar ist, weil der Zeitmultiplexrahmen nicht erst nach Erreichen eines vorgegebenen Zählerstandes, sondern bereits früher bei einem vergleichsweise niedrigeren Zählerstand eingestellt werden kann. Trotz dieses vergleichsweise niedrigeren Zählerstandes ist eine sichere Rahmensynchronisierung erzielbar, da in allen Fällen jene Adresse ermittelt wird, unter der die meisten Übereinstimmungsimpulse auftreten und die daher die gesuchte Kennbitadresse signalisiert.
  • Falls die Rahmensynchronisierung besonders schnell erzielt werden soll ist es zweckmäßig, daß das Rahmensynchronisiersignal erzeugt wird, wenn innerhalb einer Periode der Adressen das einzige Vergleichssignal abgegeben wird.
  • Beim empfangsseitigen Vergleich des s-ten Bits mit dem entsprechenden empfangenen Bit des Zeitmultiplexsignals können falsche Übereinstimmungsimpulse erzeugt werden, die nicht durch Kennbits, sondern durch zufällig passende andere Bits verursacht werden.
  • Um die Gewinnung des Rahmensynchronisiersignals nicht durch derartige falsche Übereinstimmungsimpulse zu stören, ist es zweckmäßig, daß das Vergleichssignal abgegeben wird, falls der Zählerstand mindestens gleich dem früher aufgetretenen Zählerstand und mindestens gleich einem vorgegebenen Schwellwert ist.
  • Zur Durchführung des Verfahrens hat sich eine Schaltungsanordnung bewährt, mit einem empfangsseitigen ersten Taktgeber, der einen Bittakt erzeugt; mit einem ersten Adressengeber, der Demultiplexadressen erzeugt, zur Steuerung eines Demultiplexers; mit einer empfangsseitigen Synchronisiereinrichtung, die auf die variablen Synchronisierworte anspricht und den ersten Adressengeber zu Beginn der Zeitmultiplexrahmen zurücksetzt; mit mehreren Pufferspeichern, die mit Hilfe des Demultiplexers gesteuert werden und über die einzelne Bits des Zeitmultiplexsignals entsprechende Datensenken zugeleitet werden; mit einem empfangsseitigen zweiten Adressengeber der p+l Adressen erzeugt, die etwa gleichzeitig mit den einzelnen Bits des Zeitmultiplexsignals auftreten; mit einem adressierba- ren Speicher, der p+ I Speicherblöcke enthält, deren Speicherzellen über Eingänge und Ausgänge des adressierbaren Speichers anschließbar sind; mit einem zweiten Taktgeber, der während der Dauer der einzelnen Bits des Zeitmultiplexsignals ein binäres Lese/Schreibsignal erzeugt, das pro Bit je eine Einlesephase und je eine Auslesephase des Speichers festlegt; mit einer Zähleinrichtung, welche die Anzahl hintereinander auftretender Vergleichsimpulse zählt und die entsprechenden Zählerstände in Speicherzellen des Speichers speichert; mit einem weiteren Speicher, der an die Ausgänge der Speicherzellen angeschlossen ist, der die jeweils auftretenden früheren Zählerstände während des Bruchteils der Zeitmultiplexperiode speichert; mit einer Vergleichseinrichtung, an der die Ausgänge der Speicherzellen des Speichers und die Ausgänge des weiteren Speichers angeschlossen sind und die das Vergleichssignal abgibt, wenn der später aufgetretene Zählerstand mindestens gleich dem im weiteren Speicher gespeicherten früheren Zählerstand ist; mit einer Zähleinrichtung, die an dem Ausgang der Vergleichseinrichtung angeschlossen ist, die die Vergleichssignale während des Bruchteils des Zeitmultiplexrahmens zählt und ein Signal erzeugt, mit dessen Hilfe das Rahmensynchronisiersignal gewonnen wird.
  • Um ein Vergleichssignal zu erzeugen, falls ein Zählerstand mindestens gleich einem früher aufgetretenen Zählerstand und mindestens gleich einem vorgegebenen Schwellwert ist, ist es zweckmäßig, daß an die Ausgänge des zweiten Adressengebers ein Decodierer angeschlossen ist, der ein Decodiersignal an die Vergleichseinrichtung abgibt, wenn ein vorgegebener Zählerstand erreicht ist und daß die Vergleichseinrichtung nur dann aktiv ist, wenn das Decodiersignal vorliegt.
  • Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der F i g. 1 bis 8 beschrieben, wobei in mehreren Figuren dargestellte gleiche Gegenstände mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind. Es zeigt Fig. 1 ein Zeitmultiplexsystem, Fig. 2 einige Varianten von sendeseitig auftretenden Zeitmultiplexsignalen, F i g. 3 ein Ausführungsbeispiel einer sendeseitig angeordneten Synchronisiereinrichtung, Fig. 4 einige Adressen und Signale im Bereich der in Fig. 3 dargestellten Synchronisiereinrichtung, Fig. 5 einen ersten Teil einer empfangsseitig angeordneten Synchronisiereinrichtung, Fig. 6 und 7 einige Signale und Adressen, die im Bereich der in Fig.5 dargestellten Synchronisiereinrichtung auftreten und Fig. 8 einen zweiten Teil der empfangsseitig angeordneten Synchronisiereinrichtung.
  • Fig. 1 zeigt ein Zeitmultiplexsystem, bei dem sendeseitig die Datenquellen DQ 1 bis DQ n, die Adressengeber AG 1, AG2, der Taktgeber TG, der Multiplexer MUX, die Synchronisiereinrichtung SS und die Übertragungseinrichtung US angeordnet sind. Die Signale B1 bis Bn können in einem vorgegebenen Bitraster auftreten, wobei nicht dargestellte Pufferspeicher vorgesehen sein können, um Abweichungen der Daten von diesem vorgegebenen Bitraster auszugleichen. Die einzelnen Bits der Datenquellen DQ 1 bis DQ n können mit gleicher Bitrate, aber auch mit verschiedener Bitrate abgegeben werden. Mit jeder Adresse ADR 1 des Adressengebers AG 1 wird eines der Signale B 1 bis B n an den Ausgang des Multiplexers MUX durchgeschaltet, wobei die Adressen derart abgegeben werden können, daß die einzelnen Bits der Datenquellen im Signal Cbitweise oder envelopeweise verschachtelt sind. Der Taktgeber TG gibt das Taktsignal T1 ab und steuert damit die Adressengeber.
  • Mit Hilfe der Synchronisiereinrichtung SS werden in das Signal C Kennbits eingefügt, wie später noch anhand der F i g. 2 erläutert wird. Das dabei entstehende Signal D wird der sendeseitigen Übertragungseinrichtung US zugeleitet und in bekannter Weise zur Empfangsseite übertragen.
  • Auf der Empfangsseite des Systems sind angeordnet die Übertragungseinrichtung UE, der Taktgeber TG 1, die Synchronisiereinrichtung SE, der Adressengeber AG3, der Demultiplexer DEMUX, die Pufferspeicher PS1 bis PSn und die Datensenken DS 1 bis DSn. Das von der Übertragungseinrichtung UE abgegebene Signal Egleicht weitgehend dem sendeseitigen Signal D.
  • Die beiden Signale D und E sind Zeitmultiplexsignale, die außer den einzelnen verschachtelten Bits der Datenquellen auch Kennbits enthalten, die variable Synchronisierworte bilden, die auf der Empfangsseite zur Rahmensynchronisierung verwendet werden. Insbesondere wird mit Hilfe der Synchronisiereinrichtung SE das Rahmensynchronisiersignal Q erzeugt, das die richtige Adresse ADR5 des Adressengebers AG3 einstellt, so daß die den Signalen B 1, B 2 ...
  • entsprechenden Datenbits der Reihe nach den Datensenken DS dz2 ... zugeführt werden. Das Signal F; das die Datenbits der Datenquellen enthält, liegt an den Eingängen der Pufferspeicher PS1 bis PS n. Mit Hilfe des Demultiplexers DEMUXgelangt das Taktsignal T4 zu einzelnen Pufferspeichern, die dadurch aktiviert werden und die betreffenden Datenbits des Signals F übernehmen. Über die Ausgänge dieser Pufferspeicher werden diese Datenbits an die Datensenken DS1 bis DSn weitergegeben. Der Taktgeber TG 1 erzeugt die Taktsignale T4 und T5 zum Betrieb des Adressengebers AG 3 und der Synchronisiereinrichtung SE.
  • F i g. 2 zeigt Ausführungsformen D/1, D/2, D/3, D/4 von sendeseitig möglichen Multiplexsignalen. Allen dargestellten Ausführungsformen ist gemeinsam, daß nach jeweils p Bits eines der Kennbits K ....... K m folgt. Innerhalb des Impulsrahmens r fallen insgesamt m Gruppen mit je p+l Bits. Die Signale D/1 und D/2 beziehen sich auf bitweise Verschachtelung. Gemäß dem Signal D/1 wird angenommen, daß die Bits 12, 13, 14, K 1 der Reihe nach von insgesamt vier Datenquellen stammen und somit Teile der Signale B 1, B2, B3, B4 sind. Die erste Gruppe des Signals D/1 besteht somit wie alle weiteren Gruppen aus je vier Bits, wobei die Kennbits K 1, K2 ... K m von einer vierten Datenquelle geliefert werden. In diesem Fall ist somit pn- 1 = 3.
  • Im Fall des Signals D/2 stammen nur je drei Bits, und zwar die Bits 12, 13, 14 bzw. 16, 17, 18 usw. von nur drei angenommenen Datenquellen. Die Kennbits K1, K2...K m werden im Bereich der Synchronisiereinrichtung SS eingefügt. Bei diesem Ausführungsbeispiel istp=n=3.
  • Im Fall des Signals D/3 wird angenommen, daß die Datenquellen D 1 bis DQ n Envelopes EN 1, EN2, EN3... ENn mit je p Bits abgeben. Jede der Gruppen besteht somit aus p Bits der einzelnen Envelopes und aus je einem Kennbit. Das Signal D/3 ist somit envelopeweise verschachtelt und bei diesem Ausführungsbeispiel ist m= n.
  • Das Signal B 1 zeigt eine spezielle Ausführungsform eines aus den Envelopes Es1/1, EN1/2, Es1/3 bestehenden Signals. Jedes Envelope besitzt am Anfang ein sogenanntes Alignementbit A und am Ende ein sogenanntes Statusbit S7: Dazwischen liegen die eigentlichen Nachrichtenbits.
  • Beispielsweise können je sechs Nachrichtenbits vorgesehen sein, so daß die einzelnen Envelopes aus insgesamt acht Bits gebildet werden. Die Datensignale der übrigen Datenquellen können in ähnlicher Weise aus Envelopes gebildet sein. Unter der Voraussetzung derartiger Datensignale kann das Signal D/4 dadurch gebildet werden, daß anstelle der Alignementbits A die Kennbits K 1, K2... K m eingefügt werden. Das Signal D/4 ist envelopeweise verschachtelt. Beispielsweise stammen die p Bits des Envelopes EN1/1 von der Datenquelle DQ 1, wogegen das Kennbit K1 im Bereich der Synchronisiereinrichtung SS eingefügt wurde. In ähnlicher Weise stammen die p Bits des letzten Envelopes EN nil von der letzten Datenquelle DQ n und das Kennbit KM wurde im Bereich der Synchronisiereinrichtung SSeingefügt.
  • Alle in F i g. 2 dargestellten Signale Diol, D/2, D/3, D/4 enthalten pro Multiplexrahmen r insgesamt m Kennbits K1, K2... K m. Es wird vorausgesetzt, daß nicht allem Kennbits insgesamt ein einziges Synchronisierwort bilden, sondern daß je scm Kennbits variable Synchronisierworte bilden. Dabei zeichnen sich s-l aufeinanderfolgende Kennbits dadurch aus, daß durch sie auch das nächste, nämlich das s-te Kennbit festgelegt wird, so daß aus der Kenntnis von s-l aufeinanderfolgenden Kennbits die Phasenlage dieser Kennbits im Multiplexrahmen abgelesen werden kann. Dieser Sachverhalt wird anhand der F i g. 3 und 4 näher erläutert.
  • F i g. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel der in F i g. 1 schematisch dargestellten Synchronisiereinrichtung SS.
  • Zugehörige Adressen und Signale sind in F i g. 4 dargestellt. Es wird angenommen, daß im Signal D mit p=3 nach je drei Bits 12, 13, 14 bzw. 16, 17, 18 bzw. 20, 21, 22 bzw. 24, 25, 26 je ein Kennbit K 1 bzw. K2 bzw.
  • K 3 bzw. K4 eingefügt ist. Das Signal D zeigt die envelopeweise Verschachtelung dieser Bits, wobei zwecks einfacherer Darstellung die einzelnen Envelopes 12, 13, 14,K 1 1 bzw. 16, 17, 18, K 2 bzw. 20, 21, 22, K3 bzw. 24, 25, 26, K4 nur aus je drei Datenbits und je einem Kennbit gebildet werden.
  • Gemäß F i g. 3 werden die Adresse ADR 2 dem UND-Glied U3 zugeführt und an dessen Ausgang ergibt sich das Signal S1, das bereits jene Intervalle signalisiert, in denen die Kennbits eingefügt werden müssen.
  • Der Zuordner ZU1 erhält die Adressen ADR 1 und gibt in Abhängigkeit davon der Reihe nach die Kenntbits K1 = 1, K2=0, K3 =0, K4=1 ab. Insbesondere gibt dieser Zuordner ZU 1 bei Anliegen der Adresse ADR 1 = 00 das Kennbit K1 = 1 ab. Mit Hilfe des Schalters SWwerden die Kennbits in das Signal C eingefügt. Dabei dient das Signal S1 als Steuersignal und wird dem Eingang s des Schalters SW zugeführt, wogegen das Signal C am Eingang x und das Ausgangssignal des Zuordners ZU1 am Eingang y anlie"en. Gemäß der angegebenen Tabelle wird in Abhängigkeit vom Signal S1=0 das Signal C und bei Vorliegen des Signals 51 =1 das Ausgangssiknal des Zuordners ZU1 an den Ausgang z durchgeschaltet, so daß sich das Signal D ergibt In diesem speziellen Fall besteht das Signal D aus insgesamt m=4 Gruppen mit m=4 Kennbits, von denen s=3 aufeinanderfolgende Kennbits variable Synchronisierworte bilden. Je so 1 = 2 aufeinanderfolgende Kennbits signalisieren eindeutig die Lage dieser Kennbits im Zeitmultiplexrahmen r. Wenn zwei aufeinanderfolgende Kennbits die Worte 00 bzw. 01 bzw. 10 bzw. 11 signalisieren, dann kann es sich gemäß der Tabelle des Zuordners ZU 1 nur um die Kennbits K2, K3 bzw. K3, K4 bzw. Kl, K2 bzw. K 4, K 1 handeln. Im Zusammenhang damit ist auch die Gesetzmäßigkeit ablesbar, daß durch je zwei aufeinanderfolgende Kennbits der Binärwert des nächsten Kennbits festgelegt ist. Beispielsweise kann den beiden Kennbits K1, K2=10 nur das Kennbit K 3 = 0 folgen. In ähnlicher Weise kann den beiden Kennbits K2, K3=00 nur das Kennbit K4=1 folgen.
  • Eine Folge derartiger Kennbits K1... K4 wird als quasizufällige Folge oder als zerwürfelte Folge bezeichnet. Die Erzeugung einer derartigen Folge von Kennbits mit Hilfe eines Zerwürflers oder Scramblers ist bekannt.
  • Der in Fig. 3 dargestellte Zuordner ZUl kann in diesem Zusammenhang als Zerwürfler angesehen werden.
  • F i g. 5 zeigt den Teil SEI1 der in F i g. 1 schematisch dargestellten Synchronisiereinrichtung SE und die F i g. 6 und 7 zeigen zugehörige Adressen und Signale.
  • Das Zeitmultiplexsignal E entspricht dem in F i g. 4 dargestellten Zeitmultiplexsignal D. Es enthält also pro Zeitmultiplexrahmen r insgesamt vier Kennbits K1, K 2, K 3, K 4, von denen je drei variable Synchronisierworte bilden. Die Taktsignale T4 und T5 werden von dem in Fig. 1 dargestellten Taktgeber TAG 1 erzeugt und kennzeichnen mit ihren Impulsflanken die Mitten und den Beginn der einzelnen Bits. Der in Fig. 5 dargestellte Taktgeber TG2 erzeugt das Signal R/W; das zur Ansteuerung des adressierbaren Speichers RAM dient. Insbesondere werden mit R/W=1 Daten des Speichers RAM gelesen und mit R/W=0 werden Daten in Speicherzellen dieses Speichers RAM eingeschrieben. Mit Hilfe des Adressengebers AG4 werden die Adressen ADR 4 erzeugt, die etwa gleichzeitig mit den einzelnen Bits des Signals E auftreten. Insbesondere werden p+l Adressen erzeugt.
  • Die Adressen ADR4=00 bzw. 01 bzw. 10 bzw. 11 kennzeichnen immer das erste bzw. zweite bzw. dritte bzw. vierte Bit jeder Gruppe des Zeitmultiplexsignals E Über die Eingänge a, b, d. e, fwerden die Signale in jene Speicherzellen eingelesen,'die mit der Adresse ADR 4 gerade adressiert sind. Beispielsweise wird in Abhängigkeit vom Signal R/W=0 mit der Adresse SR4=00 das Bit 12 in die Speicherzelle a 00 eingelesen. Beim nächsten Aufruf der Adresse ADR 4 = 00 wird das Bit 16 eingelesen und in weiterer Folge die Bits 20 und 24. In ähnlicher Weise werden in die Speicherzelle a Ol zeitlich nacheinander die Bits 13, 17, 21, 25 eingelesen, in die Zelle a 10 werden die Bits 14, 18, 22, 26 eingelesen und in die Zelle a 11 werden die Kennbits K1, K2, K3, K4 eingelesen. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird somit angenommen, daß die Kennbits K1 bis K4 während der Adressen ADR 4=11 auftreten. Diese Adressenzuordnung ist aber willkürlich und es ist zunächst unbestimmt, welcher Adresse ADR 4 die Kennbits zugeordnet werden.
  • Der Zwischenspeicher ZSP 1 besitzt die beiden Speicherzellen bb und cc, die an die entsprechenden Ausgänge des Speichers RAM angeschlossen sind. Mit der positiven Flanke des Taktsignals T4 werden die Speicherzellen bb und cc aktiviert und es werden jene Daten des Speichers RAM übernommen, die in adressierten Speicherzellen gespeichert sind. Beispielsweise ist zum Zeitpunkt t 16 die Adresse ADR4=00 eingestellt und mit der positiven Impulsflanke des Signals T4 wird das Bit 12 der Speicherzelle a 00 in die Speicherzelle bb übernommen. In ähnlicher Weise werden zeitlich nacheinander auch alle weiteren Bits in die Zelle bb übernommen und anschließend über den Ausgang der Zelle bb und über die Leitung b in die jeweils adressierte Zelle b (>0 oder bO1 oder h 11 überschrieben. Beispielsweise wird während der Schreibphase des Signals R/W=O nach dem Zeitpunkt t 16 mit der Adresse ADR 4=00 das Bit 12 der Zelle bb in die Zelle b (>0 übernommen. In gleicher Weise folgen danach die Bits 16 und 20. In ähnlicher Weise werden die Bits 13, 17, 21 in Zelle bO1, die Bits 14, 18, 22 in Zelle h10 und die Bits K1, K2, K3 in die Zelle b11 eingeschrieben. Aus den Zellen b 00 bis b 11 werden die Daten mit der positiven Impulsflanke des Signals T4 in die Zelle cc übernommen, so daß sich die dargestellte Bitfolge ergibt, die gegenüber der in Zelle bb gespeicherten Bitfolge um p+1=4 Bits verspätet ist Über die Ausgänge der Zellen cc, bb werden also die Bits 12 und 16,13 und 17, 14 und 18, K 1 und K2, 16 und 20... abgegeben, wobei aber zunächst noch ungewiß ist, welche dieser Bitkombinationen sich auf Kennbits beziehen.
  • Mit Hilfe des Zuordners ZU2 wird für den Fall, daß eingangs Kennbits anliegen, das darauffolgende Kennbit ermittelt, wobei das Ausgangssignal gdes Zuordners ZU2 dem Ausgangssignal des in F i g. 3 dargestellten Zuordners ZU1 gleicht. Wenn also beispielsweise über die beiden Zellen cc, bb die Kennbits K1, K2=10 abgegeben werden, dann gibt der Zuordner ZU2 das Signal g=K3=0 ab. Im Fall der eingangs zugeführten Kennbits K2, K3=00 gibt der Zuordner ZU2 das Signalg=K4=1 ab. Mit s=3 werden also in den Zellen cc, bb insgesamt s- 1=2 Kennbits berücksichtigt und daraus wird mit Hilfe des Zuordners ZU2 das s-te Bit ermittelt und als Signal g an den Vergleicher VG 1 abgegeben. Mit Hilfe der Kippstufe KS 1 wird das Zeitmultiplexsignal E um ein halbes Bit verzögert, so daß sich das verzögerte Zeitmultiplexsignal El ergibt, das ebenfalls dem Vergleicher VG 1 zugeführt wird.
  • Insbesondere werden zum Zeitpunkt t23 im Vergleicher VG 1 die Signale g= K3 und El = K3 miteinander verglichen und wegen der Übereinstimmung dieser beiden Signale K3=0 wird ein Übereinstimmungsimpuls V=l über den Ausgang des Vergleichers VGl abgegeben. Mit Hilfe des Zuordners ZU2 und des Vergleichers VG 1 wird also zum Zeitpunkt t 23 das aus den Kennbits K 1, K2 gebildete Synchronisierwort erkannt und es wird der entsprechende Übereinstimmungsimpuls V= I abgegeben.
  • Fig. 7 zeigt die gleichen Adressen und Zeichen, die auch in Fig. 6 dargestellt sind, zu etwas späteren Zeitpunkten.
  • Insbesondere ist ersichtlich, daß auch zu den Zeitpunkten t 27 und t31 Übereinstimmungen einerseits der Kennbits K4 und andererseits der Kennbits K1 festgestellt und die entsprechenden Übereinstimmungsimpulse V= 1 abgegeben werden.
  • Der Zwischenspeicher ZSP2, der Addierer AD, der Schalter SW2, der Inverter IN3, die UND-Glieder U5, U8, U9, die Speicherzellen e 00 bis e 11 und fOO bis f11 sind Teile einer Zähleinrichtung, die nach Adressen ADR 4 getrennt die Übereinstimmungsimpulse V=l zählt Die Wirkungsweise dieser Zähleinrichtung wird nun anhand der Tabelle erläutert, wobei jedoch nur die Vorgänge im Zusammenhang mit der Adresse ADR 4 = 11 beschrieben sind. Es wird angenommen, daß zum Zeitpunkt t 19 im Zwischenspeicher ZSP2 das Wort Z gespeichert wird, daß der Schalter SW2 seine O-Stellung einnimmt, daß das Signal k= 1 abgegeben wird und daß in den Speicherzellen e 11 und 1t das Wort 00 gespeichert ist Unter dieser Voraussetzung gibt das Glied U5 das Schaltsignal d=O ab, so daß der Inverter IN3 ein 1-Signal abgibt und mit Hilfe des Addierers AD das Wort 00 des Zwischenspeichers ZSP2 und das Wort 01 addiert werden, so daß sich als Resultat das Wort 01 ergibt. Da mit dem Schaltsignal d=O der Schalter SW2 seine O-Stellung einnimmt, sind die Glieder U8 und U9 gesperrt, so daß über die Leitungen eund fjeweils Signale in die Speicherzellen e 11 und f11 eingeschrieben werden.
  • ZSP AD SW2 ell fll Zl d KS2 SW1 t19 0 0 0 1 0 0 0 1 0 0 0 t23 0 0 0 1 1 0 1 1 0 0 0 t27 0 1 1 0 1 1 0 1 0 0 0 t31 1 0 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Zum Zeitpunkt t23 wird ein Übereinstimmungsimpuls V= 1 abgegeben, so daß der Schalter SW2 seine 1 -Schalterstellung einnimmt Über den Ausgang des Addierers AD wird wieder das Resultat 01 abgegeben und über den Schalter SW2, über die Glieder U8, U9 der Leitungen e und fwird in die Speicherzellen e 11 und f11 das Wort 01 eingeschrieben. Zum Zeitpunkt t27 erscheint erneut ein Übereinstimmungsimpuls V= 1, so daß der Addierer die Worte 01 und 01 addiert und das Resultat 10 abgibt, das wieder in die Speicherzellen e 11 und f11 eingeschrieben wird. Zum Zeitpunkt t31 erscheint erneut ein Übereinstimmungsimpuls V= 1, so daß der Addierer die 10 und 01 addiert und das Resultat 11 abgibt, das in die Speicherzellen e 11 und fll eingeschrieben wird. Vor diesem Zeitpunkt wurde vom Glied U5 immer das Schaltsignal d= 0 abgegeben und in die Speicherzelle dl 1 übernommen, so daß der Schalter SW1 dauernd seine O-Stellung einnahm und das Zeitmultiplexsignal E über die Leitung a der Speicherzelle a 11 zugeführt wurde.
  • Zum Zeitpunkt t31 hat nun aber die beschriebene Zähleinrichtung ihren maximalen Zählerstand 11 erreicht, so daß das Schaltsignal d= 1 abgegeben und in die Speicherzelle dl 1 eingespeichert wird. Mit diesem Schaltsignal d= 1 wird der Schalter SW1 in seine l-Stellung gebracht, während der er das Signal g über die Leitung a in die Speicherzelle a 11 einspeichert.
  • Während der Dauer des Signals d= 1 werden somit die Kennbits nicht mehr dem empfangenen Zeitmultiplexsignal E entnommen, sondern dem Zuordner ZU2. Da die Rahmensynchronisierung bereits von dem Auftreten des Signals d=l erreicht wurde - wie noch weiter erläutert wird - ist anzunehmen, daß die mit Hilfe der Speicherzellen a 0 bis a 11, bO bis b 11, ferner mit Hilfe der Speicherzellen bb, cc und mit Hilfe des Zuordners ZU2 gewonnenen Kennbits als Teile des Signals g weniger gestört sind als die Kennbits des empfangenen Zeitmultiplexsignals e. Auf diese Weise wird also die Rahmensynchronisierung trotz gelegentlicher, gestörter Kennbits des Signals Eaufrechterhalten.
  • Während der Dauer des Signals d= 1 wird mit Hilfe des Inverters IN4 das zum Übereinstimmungssignal V komplementäre Signal V gewonnen, das fehlerhafte Übereinstimmungen signalisiert. Das UND-Glied U6 gibt nur dann einen Impuls ab, wenn l-Werte der Signale T4, Vund Nkoinzidieren, so daß sich derartige Signale des Gliedes U6 nur auf jene Adresse ADR 4 beziehen, die den Kennbits zugeordnet ist. Bei diesem Beispiel beziehen sich also diese Ausgangsimpulse auf die Adresse ADR 4 = 11. Der Zähler Z1 zählt laufend die Impulse Vund gibt das Signal k=l ab, solange er noch nicht einen vorgegebenen Zählerstand erreicht hat. Bei einer relativ geringen Anzahl von Impulsen V leiten somit die Glieder U8 und U9, so daß mit dem Schaltsignal d=l über den Schalter SW2 auch dann 1-Signale abgegeben werden, wenn gelegentlich mit einem Impuls V=O der Schalter SW2 in seine O-Stellung gebracht wird. Dagegen bleibt der Schalter SW2 mit dem Übereinstimmungsimpuls V= 1 in seinen eingezeichneten Schalterstellungen und damit dem Schaltsignal d= 1 der Addierer AD dauernd die Zahlen 11 und 00 addiert, und das Resultat 11 abgibt, bleibt in den Speicherzellen zell, f11 das Wort 11 gespeichert und es wird das Schaltsignal d= 1 abgegeben.
  • Die Situation ändert sich aber dann, wenn der Zähler Z1 seinen vorgegebenen Zählerstand erreicht und das Signal k=O abgibt. Mit dem Signal k=O werden die Glieder U8, U9 gesperrt, so daß über die Leitungen e und f in die Speicherzellen zell, f11 das Wort 00 eingespeichert wird und mit dem Schaltsignal d= 0 auch die Speicherzelle d 11 ein O-Signal speichert, wodurch der Schalter SW1 wieder seine O-Stellung einnimmt und das Zeitmultiplexsignal E über die Leitung a der Speicherzelle a 11 zugeführt wird. Falls der Vergleicher VG 1 wieder mehrere Übereinstimmungsimpulse V= 1 abgibt, dann wird die Zähleinrichtung mit dem Addierer AD 1 erneut hochgezählt, wie anhand der Tabelle beschrieben wurde.
  • Der Zähler Z1 wird über den Rückstelleingang R zurückgestellt, so daß der Zähler Z 1 nur jene fehlerhaften Übereinstimmungen registriert, die ab Beginn der einzelnen Zeitmultiplexrahmen mit Hilfe der Impulse Vsignalisiert werden.
  • Bis jetzt wurden bei der Beschreibung der Zähleinrichtung mit dem Addierer AD im wesentlichen nur jene Vorgänge erläutert, die sich während der Adresse ADR 4 = 11 abspielen. Die Zähleinrichtung mit dem Addierer AD 1 wird aber gelegentlich auch während der Dauer anderer Adressen hochgezählt und zwar immer dann, wenn der Vergleicher VG 1 zufällig einen Übereinstimmungsimpuls V= 1 abgibt Die Speicherzellen eOO, fOO bzw. eO1, fOl bzw. e 10, f10 bzw. e 11, f11 speichern also dauernd im allgemeinen unterschiedliche Zählerstände, wobei aber der größte Zählerstand 11 nur dann erreicht wird, wenn mehrere Übereinstimmungsimpulse v= 1 hintereinander dem Schalter SW2 zugeführt werden. Falls während der Dauer des Signals d= 0 auch nur ein einziger Impuls V=O auftritt, dann wird der Schalter SW2 in seine O-Stellung gebracht und mit d=O wird über die Leitungen e und fin die jeweils adressierten Speicherzellen das Wort 00 eingespeichert und damit wird der Zählerstand der Zähleinrichtung auf den Anfangszählerstand zurückgesetzt.
  • Die Zähleinrichtung mit dem in F i g. 5 dargestellten Addierer AD zählt bis zu einem maximalen Zählerstand 11, was aber nicht bedeuten soll, daß die Rahmensynchronisierung erst dann erzielt wird, wenn der maximale Zählerstand 11 erreicht ist. Dies deshalb, weil unter Verwendung der in F i g. 8 dargestellten Schaltungsanordnung das Rahmensynchronisiersignal Q abgeleitet wird, das die erfolgte Rahmensynchronisierung bereits vor Erreichen des Zählerstandes 11 signalisiert.
  • Fig.8 zeigt den zweiten Teil Sie12 der in F i g. 1 empfangsseitig dargestellten Synchronisiereinrichtung SE. Die jeweils gemäß F i g. 5 in den Speicherzellen e (>0 bis e 11 und fOO bis f1 1 gespeicherten Zählerstände e 3, f3 werden dem in F i g. 8 dargestellten Speicher SP zugeführt und mit dem Auftreten des Signals M gespeichert. Über die Ausgänge des Speichers SP wird der Zählerstand e2, f2 an den Vergleicher VG2 abgegeben, der den jeweils späteren Zählerstand e 3, f3 mit dem jeweils früheren Zählerstand e2, f2 vergleicht.
  • Der Zählerstand e3, f3 wird auch in dem Decodierer dc01 eingegeben, der das Decodiersignal R an den Vergleicher VG 2 abgibt. Dieser Vergleicher VG 2 gibt nur dann über seinen Ausgang ein impulsartiges Signal M = 1 ab, wenn der spätere Zählerstand e3, f3 mindestens gleich dem früheren Zählerstand e2, f2 ist und wenn mit dem Decodiersignal R signalisiert wird, daß der Zählerstand e3, 3 gleich dem Schwellwert Ol ist.
  • Der in Fig.5 dargestellte Adressengeber AG4 gibt die Adressen ADR 4 an den in Fig.8 dargestellten Decoder DCOO ab, dessen Decodiersignal P = 1 immer dann abgegeben wird, wenn die Adresse ADR4 = 00 ist. Das Decodiersignal P signalisiert somit periodisch die Adresse 00 des Adressengebers AG4. Da mit diesem Vergleichssignal M der Speicher SP aktiviert wird, erfolgt also die Übernahme eines neuen Zählerstandes in den Speicher SPfrühestens nach einer Periode der Adressen ADR 4. Bei vorliegendem Ausführungsbeispiel wurde die Periode der Adresse 00 gewählt; in ähnlicher Weise hätte das Decodiersignal P aber auch periodisch mit dem Auftreten der Adressen 01, 10 oder 11 erzeugt werden können.
  • Die impulsartigen Vergleichssignale M werden dem Zähler Z2 als Zählsignale zugeführt und deren Anzahl wird mit dem jeweiligen Zählerstand z 1, z2 signalisiert.
  • Der Zählerstand des Zählers Z2 wird mit dem Decodiersignal P = 1 zurückgesetzt, so daß der Zähler Z2 nur jene Vergleichssignale zählt, die innerhalb einer Periode der Adressen ADR 2 auftreten. Falls innerhalb einer derartigen Periode nur ein einziges Vergleichssignal auftritt, dann ergibt sich der Zählerstand z 1, z2 = 01, wogegen dann, wenn ein zweites Vergleichssignal auftritt, dies mit dem Zählerstand z 1, z2 = 10 signalisiert wird.
  • Der Decoder DCO1 decodiert den Zählerstand zt, z2 = 01 und gibt ein 1-Signal an den Eingang u der Kippstufe KS2 ab. Der Decoder DClO decodiert den Zählerstand z 1, z2 = 10 und gibt ein Signal an den Eingang vder Kippstufe KS2 ab.
  • Das Signal N= 1 wird abgegeben, wenn über den Eingang u der Kippstufe KS2 ein Signal zugeführt wurde, wogegen das Signal N= O dann abgegeben wird, wenn über den Eingang v ein Signal zugeführt wird. Das Signal N= 1 kennzeichnet den synchronen Zustand der Rahmensynchronisierung, wogegen das Signal N= O den nichtsynchronen Zustand dieser Rahmensynchronisierung signalisiert. Mit Hilfe des Inverters IN5 und des UND-Gliedes U7 wird ein kurzdauerndes Rahmensynchronisiersignal Q immer dann erzeugt, wenn nach dem Signal N = 0 ein Signal vom Decoder DC0l abgegeben wird.
  • Zur Erläuterung der Wirkungsweise der in F i g. 8 dargestellten Schaltungsanordnung wird auf die F i g. 6 verwiesen, wo zum Zeitpunkt t 19 der Zählerstand e3, f3 = (>0 ausgewiesen ist. Dieser Zählerstand e3, f3 = 00 wird gemäß F i g. 8 einerseits dem Speicher SP und andererseits dem Decoder dcOl zugeführt. Da dieser Zählerstand kleiner als der vorgegebene Schwellwert 01 ist, wird das Decodiersignal R = O abgegeben, das den Vergleicher VG 2 sperrt.
  • Zum Zeitpunkt t23 wird mit dem Übereinstimmungsimpuls V= 1 die Übereinstimmung der beiden Kennbits K3 der Signalegund El signalisiert, so daß sich der Zählerstand e 3, f3 = 01 ergibt. Mit diesem Zählerstand gibt der Decodierer dc01 das Decodiersignal R = 1 ab, so daß der Vergleicher VG 2 aktiviert wird. Es wird angenommen, daß der frühere Zählerstand e 2, 2 = 00 beträgt, so daß mit dem späteren Zählerstand e3, f3 = 01 der spätere Zählerstand größer als der frühere Zählerstand ist und der Vergleicher VG 2 das impulsartige Signal M = 1 abgibt. Mit diesem Signal M = 1 wird einerseits der am Speicher SP anliegende Zählerstand e 3, f3 = 01 in den Speicher SP übernommen und andererseits der Zählerstand z 1, z2 = 01 des Zählers Z2 eingestellt. Es wird nun angenommen, daß nach dem Zeitpunkt t 23 bis zum Zeitpunkt t 27 während des Aufrufes der Adressen ADR4 = 01, 10, 11 die entsprechenden Zählerstände e3, f3 immer 00 sind, so daß der Vergleicher VG2 kein Signal M= I abgibt, weil einerseits der frühere Zählerstand e2, f2 = 01 größer ist als der spätere Zählerstand e3, f3 und weil andererseits mit dem Decodiersignal R = O der Vergleicher VG 2 inaktiv ist. Unter diesen Voraussetzungen erkennt der Decoder DCO1 den Zählerstand z 1, z2 = 01 und gibt ein Signal an das UND-Glied U7 und an die Kippstufe KS2 ab. Auf diese Weise wird mit N = 1 einerseits der synchrone Zustand signalisiert und andererseits wird das Rahmensynchronisiersignal Q = 1 abgegeben, mit Hilfe dessen die richtige Adresse des in Fig. 1 dargestellten Adressengebers AG3 eingestellt wird.
  • Es wäre aber denkbar, daß ab dem Zeitpunkt t23 bis zum Zeitpunkt t27 während der Dauer der Adressen ADR4 = 01 oder 10 oder 11 ein Zählerstand e3, f3 = 01 entsteht, so daß der Vergleicher VG2 mit e2, f2 = e3, f3 = 01 und mit R = 1 ein Signal M = 1 abgibt, so daß der Zähler Z2 noch innerhalb einer Periode der Adressen ADR 4 den Zählerstand z 1, z2 = 10 einnimmt und ein Signal an den Eingang v der Kippstufe KS2 abgibt. Damit wird wieder mit N= 0 der nichtsynchrone Zustand signalisiert und es wird damit die Voraussetzung geschaffen, daß beim neuerlichen Auftreten eines Zählerstandes z 1, z2 = 01 das Rahmensynchronisiersignal Q = 1 abgegeben wird.
  • Während der Dauer des Signals Q = 1 wird der in F i g. 1 dargestellte Adressengeber AG 3 auf die Adresse ADR 5 eingestellt Wie die F i g. 5 zeigt, werden die Adressen ADR 5 vom Zuordner ZU2 abgegeben in Abhängigkeit von den eingangs zugeführten Signalen.
  • Beispielsweise liegen am Zuordner ZU2 während der Dauer des Signals Q= 1 die Signale K2 = 0 und K1 = 1, so daß sich die Adresse ADRS = 11 ergibt.
  • Diese Adresse wird im Adressengeber AG 3 eingestellt und wie ein Vergleich der Adressen ADR 1 und ADR 3 bzw. der Signale D und Eder F i g. 4 und 6 zeigt, ist die Adresse ADR 3 = 11 die richtige Adresse. Wesentlich ist, daß diese richtige Adresse noch lange vor Ablauf eines Zeitmultiplexrahmens r gefunden wird, so daß durch schnelle Rahmensynchronisierung eine rationelle Nutzung der Übertragungsstrecke gewährleistet ist.
  • Hätte sich das Rahmensynchronisiersignal Q = 1 kurz nach dem Zeitpunkt t27 eingestellt, dann hätte sich mit den Eingangssignalen K 3 = 0 und K 2 = 0 die Adresse ADR 5 = 00 ergeben. Wäre der Rahmensynchronisierimpuls Q = 1 kurz nach dem Zeitpunkt t31 aufgetreten, dann würden sich gemäß F i g. 7 die Eingangssignale K 4 = 1 und K 3 = O am Zuordner ZU2 ergeben und dieser Zuordner hätte die Adresse ADR 5 = 01 abgegeben. In ähnlicher Weise ist aus der Fig.7 zu entnehmen, daß ein kurz nach dem Zeitpunkt t35 auftretendes Rahmensynchronisiersignal Q = 1 eine Adresse ADR 5 = 10 ergeben hätte.
  • Anhand der F i g. 4 bis 8 wurde ein Ausführungsbeispiel beschrieben, bei dem zwecks einfacherer Darstellung mit n = 3 nur drei Datenquellen, mit m = 4 nur vier Kennbits pro Multiplexrahmen r und mit s = 3 variable Synchronisierworte angenommen wurden, die aus je drei Kennbits bestehen. Bei einem in der Praxis realisierten Ausführungsbeispiel sind 80 Datenquellen vorgesehen, die Datenenvelopes abgeben, so daß sendeseitig ein Zeitmultiplexsignal erzeugt wird, das im Prinzip dem in Fig. 2 dargestellten Zeitmultiplexsignal D/4 gleicht. Mit m = 80 enthält daher das sendeseitige Zeitmultiplexsignal insgesamt 80 Kennbits, von denen jeweils acht Kennbits die variablen Synchronisierworte bilden. Mit s = 8 wird somit in Abhängigkeit von so 1 = 7 hintereinanderfolgenden Kennbits auf der Empfangsseite mit Hilfe des Zuordners ZU2 das achte Kennbit ermittelt und im Vergleicher VG 1 (Fig.5) wird dieses achte Kennbit mit dem entsprechenden Bit des Zeitmultiplexsignals El verglichen.
  • Zusammenfassung Verfahren zur Zeitmultiplex-Rahmensynchronisierung Verfahren zur empfangsseitigen Zeitmultiplex-Rahmensynchronisierung mit Hilfe variabler Synchronisierworte, bei deren Erkennung Übereinstimmungsimpulse erzeugt werden. Durch Zählung aufeinanderfolgender Übereinstimmungsimpulse werden für jede Adresse gesondert entsprechende Zählerstände ermittelt. Dabei werden laufend die den einzelnen Adressen (ADR4) zugeordneten Zählerstände miteinander verglichen und es wird ein Vergleichssignal (M) abgegeben, falls ein Zählerstand (e3, f3) mindestens gleich einem früher aufgetretenen Zählerstand (e 2. f2) ist. Die Vergleichssignale (M) werden gezählt unu ein Rahmensynchronisiersignal (Q) wird erzeugt, wenn während eines Bruchteils des Zeitmultiplexrahmens (r)nur ein einziges Vergleichssignal (M)abgegeben wird (Fig. 8).

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur empfangsseitigen Zeitmultiplex-Rahmensynchronisierung mit Hilfe variabler Synchronisierworte, wonach sendeseitig ein Zeitmultiplexsignal erzeugt wird, das aus Gruppen von je p Bits und je einem Kennbit besteht und pro Multiplexrahmen insgesamt m Kennbits enthält, von denen je s Kennbits die Synchronisierworte bilden und sendeseitig durch so 1 Kennbits das darauffolgende s-te Kennbit festgelegt ist, wonach das Zeitmultiplexsignal zur Empfangsseite übertragen und in einem Speicher gespeichert wird, wonach p+ 1 Adressen erzeugt werden. die periodisch den p Bits und Kennbits jeder Gruppe zugeordnet sind, wonach empfangsseitig pro Adresse aus s-l im Speicher gespeicherten Bits des Zeitmultiplexsignals das s-te Bit gewonnen und mit dem entsprechenden empfangenen Bit des Zeitmultiplexsignals verglichen und bei Übereinstimmung ein Übereinstimmungsimpuls gewonnen wird und wonach aufeinanderfolgende Übereinstimmungsimpulse gleicher Adresse gezählt und in Abhängigkeit von den ermittelten Zählerständen ein Rahmensynchronisiersignal abgegeben wird, mit Hilfe dessen der empfangsseitige Zeitmultiplexrahmen eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß laufend die einzelnen Adressen (ADR 4) zugeordneten Zählerstände miteinander verglichen werden und ein Vergleichssignal (M) abgegeben wird, falls ein Zählerstand (e 3, f3) mindestens gleich einem früher aufgetretenen Zählerstand (e 2, f2) ist und daß die Vcrgleichssignale (M) gezählt werden und das Rahmensynchronisiersignal (Q) erzeugt wird, wenn während eines Bruchteils des Zeitmultiplexrahmens (r) nur ein einziges Vergleichssignal (M) abgegeben wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmensynchronisiersignal (Q) erzeugt wird, wenn innerhalb einer Periode der Adressen (ADR 4) das Vergleichssignal (M) abgegebenwird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vergleichssignal (M) abgegeben wird, falls der Zählerstand (e3, f3) mindestens gleich dem früher aufgetretenen Zählerstand (e2, f2) und mindestens gleich einem vorgegebenen Schwellwert (01) ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einem empfangsseitigen ersten Taktgeber (TG 1), der einen Bittakt (T4, T5) erzeugt; mit einem ersten Adressengeber (AG3), der Demultiplexadressen (ADR3) erzeugt, zur Steuerung eines Demultiplexers (DEMUX); mit einer empfangsseitigen Synchronisiereinrichtung (SE), die auf die variablen Synchronisierworte anspricht und die Adresse des ersten Adressengebers (AG3) einstellt; mit mehreren Pufferspeichern (PS 1 - PS n), die mit Hilfe des Demultiplexers gesteuert werden und über die einzelne Bits des Zeitmultiplexsignals (E, F) entsprechenden Datensenkens (DS 1DS n) zugeleitet werden; mit einem empfangsseitigen zweiten Adressengeber (AG4), der p+ 1 Adressen (ADR4) erzeugt, die etwa gleichzeitig mit den einzelnen Bits des Zeitmultiplexsignals (E, F) auftreten; mit einem adressierbaren Speicher (RAM1 der p+ 1 Speicherblöcke enthält, deren Speicherzellen über Eingänge und Ausgänge des adressierbaren Speichers anschließbar sind: mit einem zweiten Taktgeber (TG2), der während der Dauer der einzelnen Bits des Zeitmultiplexsignals (E, F) ein binäres Lese/Schreibsignal (R/W)erzeugt, das pro Bit je eine Einlesephase und jc eine Auslesephasc des Speichers (RAM) festlegt; mit einer Zähleinrichtung (ZSP2, AD, SW2, coO-e11, foo - J1 1), welche die Anzahl hintereinander auftretender Übereinstimmungsimpulse (V) zählt und die entsprechenden Zählerstände in Speicherzellen des Speichers (RAM) speichert; mit einem weiteren Speicher (SP), der an die Ausgänge der Speicherzellen angeschlossen ist, der die jeweils auftretenden früheren Zählerstände (e 2, f2) während des Bruchteils der Zeitmultiplexperiode (r) speichert; mit einer Vergleichseinrichtung (VG2), an der die Ausgänge der Speicherzellen des Speichers (RAM) und die Ausgänge des weiteren Speichers (SP) angeschlossen sind und die das Vergleichssignal (M) abgibt, wenn der später aufgetretene Zählerstand (e 3, f3) mindestens gleich dem im weiteren Speicher (SP) gespeicherten früheren Zählerstand (e 2, 2) ist; mit einer weiteren Zähleinrichtung (Z2, DC01, Dz10, KS2), die an dem Ausgang der Vergleichseinrichtung (VG 2) angeschlossen ist, die die Vergleichssignale (M) während des Bruchteils des Zeitmultiplexrahmens (r) zählt und ein Signal (N) erzeugt, mit dessen Hilfe das Rahmensynchronisiersignal (Q)gewonnen wird (F i g. 5 und 8).
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an die Ausgänge des zweiten Adressengebers (AG4) ein Decodierer (dcOl) angeschlossen ist, der ein Decodiersignal (R) an die Vergleichseinrichtung (VG2) abgibt, wenn ein vorgegebener Zählerstand (01) erreicht ist und daß die Vergleichseinrichtung nur dann aktiv ist, wenn das Decodiersignal (R)vorliegt(F i g. 8).
    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur empfangsseitigen Zeitmultiplex-Rahmensynchronisierung mit Hilfe variabler Synchronisierworte, wonach sendeseitig ein Zeitmultiplexsignal erzeugt wird, das aus Gruppen von je p Bits und je einem Kennbit besteht und pro Multiplexrahmen insgesamt m Kennbits enthält, von denen je s Kennbits die Synchronisierworte bilden und sendeseitig durch s-l Kennbits das darauffolgende s-te Kennbit festgelegt ist, wonach das Zeitmultiplexsignal zur Empfangsseite übertragen und in einem Speicher gespeichert wird, wonach p+ 1 Adressen erzeugt werden, die periodisch den p Bits und Kennbits jeder Gruppe zugeordnet sind, wonach empfangsseitig pro Adresse aus s-l im Speicher gespeicherten Bits des Zeitmultiplexsignals das s-te Bit gewonnen und mit dem entsprechenden empfangenen Bit des Zeitmultiplexsignals verglichen und bei Übereinstimmung ein Übereinstimmungsimpuls gewonnen wird und wonach aufeinanderfolgende Übereinstimmungsimpulse gleicher Adresse gezählt und in Abhängigkeit von den ermittelten Zählerständen ein Rahmensynchronisiersignal abgegeben wird, mit Hilfe dessen der empfangsseitige Zeitmultiplexrahmen eingestellt wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3013554A1 (de) * 1979-04-10 1980-10-16 Mitsubishi Electric Corp Digitales signaluebertragungssystem
DE3040787A1 (de) * 1979-10-29 1981-09-24 Italtel S.p.A., Milano Schaltungsanordnung zur synchronisierung einer demultiplexereinheit
DE3833184A1 (de) * 1988-09-30 1990-04-05 Standard Elektrik Lorenz Ag Verfahren und schaltungsanordnung zur herstellung einer rahmensynchronisation in einem zeitmultiplexsystem

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