DE2801744A1 - Verfahren zum abtrennen von spaltgasen aus bestrahltem kernbrennstoff - Google Patents
Verfahren zum abtrennen von spaltgasen aus bestrahltem kernbrennstoffInfo
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Description
P A T E N T A N W Ä L· T E 2801744
DR. KARL TH. HEGEL DIPL.-ING. KLAUS DICKEL
GROSSE BERGSTRASSE 223 2000 HAMBURG 50 JULIUS-KREIS-STRASSE 33 80OO MÜNCHEN 6O
POSTFACH 5OO862 TELEFON (O 40) 3Θ 62 95 TELEFON (0 89) 88 52IO
Telegramm-Adresse: Doellnerpatent Hamburg
Ihr Zeichen:
Unser Zeichen:
H 2812
20OO Hamburg, den
Dr.He/mk
EXXON NUCLEJLR COMPANY, INC.
777 106th Avenue, N.E.
C-00777, flellevue, Washington, V.St.A.
C-00777, flellevue, Washington, V.St.A.
VERFAHREN ZUM ABTRENNEN YON SPALTGASEN AUS BESTRAHLTEM KEHNBRENNSTOi1P
Die Erfindung bezieht sich, auf ein Verfahren zum Abtrennen
flüchtiger Spaltprodukte aus betrahlten Brennstoffpillen mit Hilfe von NOo oder einer Mischung von NO2 mit seinen Dissoziationsprodukten,
nämlich Op und NO.
Eines der Probleme, die bei der Wiederverwendung von bestrahltem Kernbrennstoff sich ergeben, ist die ausserordentliche
Schwierigkeit im Abtrennen der flüchtigen Spaltprodukte aus den
Postscheckkonto: Hamburg 29122O-2OB · Bank: Dresdner Bank AG. Hamburg, Kto.-Nr. 3 813 8Θ7 · .
BLZ 20080000
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H 2812 - # -
Reaktionslösungen des Wüergewirmungsverfahrens. Dies ist besonders
von Bedeutung im Hinblick auf die Entfernung von Tritium, da das Tritiumisotop aus wässrigen Lösungen außerordentlich,
schwer abzutrennen ist. Das Wasserstoffisotoptritium hat
eine Halbzeit von etwa 12,26 Jahren und stellt ein ternäres
^Spaltprodukt dar, das in geringen Mengen entsteht, etwa 29 mg
auf 1.000 kg Brennstoff. In Anbetracht des Volumens an bestrahltem
Brennstoff, der vermutlich produziert werden muß, um
den Weltbedarf an elektrischer Energie im Jahre 2.000 zu decken,
handelt es sich um erhebliche Volumina an Tritium, die dabei produziert werden. Eine Widergewinnung von Tritium in Fabriken
üblicher Bauart zur "Wiedergewinnung von Kernbrennstoff ist
praktisch, infolge der sehr geringen Mengen von Tritium in jeder Tonne Brennstoff nicht möglich. Das Tritium wird nämlich in Form von Tritium-haltigem Wasser mit tausenden von Galonen
(3j785 Litern) des Aufarbeitungswassers in der Fabrik innig vermischt. Eine Isotopentrennung des Tritiums aus diesem großen Wasservolumen ist erforderlich, bevor das wasser als Flüssigkeit oder Dampf abgelassen werden kann. Da eine Isotopentrennung von Tritium in derartigen Wasservolumina nicht praktisch ist, muß eine Technik zur Entfernung flüchtiger Spaltprodukte aus bestrahltem Kernbrennstoff vor seiner Wasserbehandlung
entwickelt werden.
praktisch, infolge der sehr geringen Mengen von Tritium in jeder Tonne Brennstoff nicht möglich. Das Tritium wird nämlich in Form von Tritium-haltigem Wasser mit tausenden von Galonen
(3j785 Litern) des Aufarbeitungswassers in der Fabrik innig vermischt. Eine Isotopentrennung des Tritiums aus diesem großen Wasservolumen ist erforderlich, bevor das wasser als Flüssigkeit oder Dampf abgelassen werden kann. Da eine Isotopentrennung von Tritium in derartigen Wasservolumina nicht praktisch ist, muß eine Technik zur Entfernung flüchtiger Spaltprodukte aus bestrahltem Kernbrennstoff vor seiner Wasserbehandlung
entwickelt werden.
Das froblem der Entfernung flüchtiger Spaltprodukte aus be strahltem
Brennstoff tritt auf, wenn bestrahlter Urandioxid—
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brennstoff und/oder "bestrahlte Mischoxide wie UC^ und PUO2
aufgearbeitet werden sollen. Das Problem der Entfernung flüchtiger
Spaltprodukte wird erschwert durch die Tatsache, daß die flüchtigen Spaltprodulcte innerhalb der Kristallgitter des bestrahlten
Brennstoffs festgehalten werden und somit durch Mahlen oder Pulverisieren des Brennstoffs nicht entfernbar
sind.
Ein Verfahren zum Entfernen flüchtiger Spaltprodukte aus bestrahltem
Brennstoff ist von der Firma Oak Ridge National Laboratories, U.S.A. entwickelt worden; es wird als sogenannte
"Voloxidation" bezeichnet und ist in dem Report der Oak Ridge National Laboratories Sr. ORTiL-TM-3723 beschrieben. Die"Voloxidation"
ist ein Verfahren zum Oxidieren bestrahlten Brennstoffs in Gegenwart von Sauerstoff bei geregelter Temperatur,
um ein sehr feines Pulver von U^Og herzustellen. Dieser "VoI-o-xidationsprozess"
ist temperaturempfindlich, und man hat angenommen, daß in großen technischen Anlagen die Reaktionstemperatur
innerhalb enger Grenzen voraussichtlich bei etwa 4800C
mit einer Schwankung von +_ 100G gehalten werden muß. Infolge
dieses kritischen engen Temperaturgebietes erhöhen sich die Schwierigkeiten beim Arbeiten in Großfabriken zur Wiedergewinnung
erheblich. Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf ein Verfahren zum Entfernen der flüchtigen Spaltprodukte
aus bestrahltem Brennstoff in einer wirtschaftlich vertretbaren Zeit unter wirtschaftlich vertretbaren Verfahrensbedingungen,
wobei eine bedeutende Verminderung der Kosten bei der .
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Aufarbeitung von bestrahlten Kernbrennstoffen erreicht wird.
Die vorliegende Erfindung besteht allgemein gesprochen in einem Verfahren zum Oxidieren bestrahlter Kernbrennstoffe, um die
flüchtigen Spaltprodukte, d.h. Jod, Xenon, Krypton und Tritium zu entfernen. Bestrahltes Urandioxid oder gemischte oxydische
Brennstoffe werden mit Stickoxid, d.h. Stickstoffdioxid, oxidiert. Stickstoffdioxid befindet sich bei der Reaktionstemperatur
dieses Verfahrens im Gleichgewicht mit seinen Dissoziationsprodukten, nämlich Stickstoffmonoxid und Sauerstoff. Somit
kann das Oxidationsmittel in Form von Stickstoffdioxid oder der Dissoziationsprodukte von Stickstoffdioxid,(nämlich
Stickstoffmonoxid und Sauerstoff) oder in Form einer Mischung von Stickstoffdioxid und seinen Dissoziationsprodukten zugesetzt
werden. Das Oxidationsmittel kann mit einem Gas, wie Stickstoff oder Stickstoffmonoxid, verdünnt werden, ohne daß
dabei eine wesentlich nachteilige Wirkung eintritt. Die Temperatur der Oxidationsreaktion kann zwischen 325°C und 8000G,
vorzugsweise zwischen 350° und 780°C, liegen. Am besten wird die Reaktionstemperatur auf einen Bereich von 35O°bis 6500C
eingeregelt.
Die Oxidationsreaktion wird innerhalb einer Zeit durchgeführt,
die genügt, um die bestrahlten Brennstoffpillen in ein feines
Pulver umzuwandeln, dessen durchschnittliche Teilchengröße unter 0,105 mm, vorzugsweise unter 0,045 mm, liegt. Eine Erhitzungstemperatur oberhalb 8000C führt zu einer Agglomeration ....5
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des feinen Pulvers, und ist demnach zu vermeiden.
Die bestrahlten Brennstoffteilchen läßt man nach der Entfernung
aus dem. Reaktor im allgemeinen abkühlen, hierauf werden die Brennstoffstäbe aufgeschnitten oder zerhackt, um den bestrahlten
Brennstoff zur Wiederverwendung vorzubereiten. Der bestrahlte Kernbrennstoff wird dann in ein Reaktionsgefäß gebracht,
worauf Stickstoffdioxid allein oder in Mischung mit seinen Dissoziationsprodukten durch den Reaktor hindurchgeleitet
wird. Das System wird auf eine Reaktionstemperatur zwischen 3250 und 8000O erhitzt. Während der Oxidationsreaktion entweichen
die Spaltgase, insbesondere Tritium, in nahezu quantitativen Mengen mit den abströmenden Gasen. Während der Reaktion
wird das UOp zu UO^ und/oder U^Og oxidiert.
Gemäß vorliegender Erfindung können ein bestrahlter Kernbrennstoff,
beispielsweise UOp) oder eine Mischung von UOo und PuOp,
in ein Reaktionsgefäß eingebracht und hier mit Stickoxid, beispielsweise Stickstoffdioxid oder einer Mischung von Stickstoffdioxid
und seinen Dissoziationsprodukten, nämlich Sauerstoff und Stickstoffmonoxid oxidiert werden. Die Oxidation
wird in der Weise durchgeführt, daß der bestrahlte Brennstoff
in das Reaktionsgefäß eingesetzt und auf eine Reaktionstemperatur
von etwa 35>O°bis 78O0G in Gegenwart von Stickoxid erhitzt
wird. Der bestrahlte Brennstoff wird während einer Zeitdauer erhitzt, die ausreicht, um den bestrahlten Brennstoff in die
... .6 809832/0634
H 2812 -j^-
AO
Form eines feinen Pulvers aus IUO0 und uü-, überzuführen. Die
fieaktionsdauer hängt von dem /olumen des Materials im fieabtor,
der Zerlcleinerungsgröße des Brennstoffs, der Teilchengröße des
UOp, der Temperatur und der Gaszusammensetzung ab. Das feine Pulver wird eine durchschnittliche Teilchengröße von weniger
als 0,105 mm, vorzugsweise eine durchschnittliche Teilchengröße von weniger als 0,04;? mm, besitzen.
Das in Freiheit gesetzte Tritium kann als Tritiumgas gesammelt oder in Form von THO oxidiert, gekühlt und als Flüssigkeit,
beispielsweise TI1IO^, HTO und dergleichen gesammelt werden.
Um die Wirksamkeit des Verfahrens der Erfindung zu zeigen, wurden Brennstoffpillen in einer gewöhnlichen Laboratoriumseinrichtung
oxidiert. Die Brennstoffteilchen wurden in ein Probeschiffchen eingelegt und in ein Verbrennungsrohr eingesetzt.
Für die Temperaturregelung wurde ein Thermoelement verwendet. Um das Verbrennungsrohr wurde ein Verbrennungsofen angeordnet,
um das System zu heizen. Das Oxidationsmittel wurde in Gasform durch das Verbrennungsrohr hindurchgeleitet. Das
bei der Oxidation in Freiheit gesetzte Tritium wurde in einem Kupferoxidofen zu THO umgesetzt und in einem kalten fingerförmigen
Gefäß aufgefangen.
Je 1 g einer Probe aus bestrahltem Uranoxidbrennstoff (UOp) und einem Mischoxidbrennstoff aus UO0 und PuO0 wurde n
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/11
jedesmal vier Stundenlang mit UOp bei 2I-OO0G oxidiert. Am Ende
der vierstündigen Dauer lag der bestrahlte Brennstoff in Form
eines sehr feinen Pulvers vor. Das erhaltene Pulver wurde in 15 ecm einer 8-fach, molaren Salpetersäure zwischen drei und
vier Stunden bei 100° C gelöst, filtriert und auf das in der
Lösung zurückbleibende Tritium geprüft. Je ein weiteres Gramm der Probe des bestrahlten Brennstoffs wurde ohne Oxidation mit
JO9 unmittelbar in 8-fach molarer Salpetersäure etwa 4 Stunden
bei 100 G gelöst, filtriert und auf Tritium geprüft, um eine Standardprobe zu gewinnen. Die rückständigen, abfiltrierten
Feststoffe sowohl aus den Standardproben wie den Untersuchungsproben wurden wiederum in 8-fach molarer Salpetersäure unter
Zusatz von 0,005 molarer Fluorwasserstoffsäure gelöst, und die
entstandene Lösung wurde wieder zur Bestimmung des Tritiumge—
halts der Feststoffe geprüft. Die Ergebnisse der Oxidation der beiden Brennstoffproben sind in der folgenden Tabelle I angegeben.
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| Brennstoff | Gefundenes Tritium in juci/g UO2 zur Auflö sung verwendete Menge |
Feststoffe | Prozent Tritium iai Vergleich zui Standardprobe |
| Standard UO2 | 159,0 | 0,05 | - |
| UO2 oxidiert mit NO2 | 0,17 | 0,12 | 0,2 % |
| Standardprobe U02/Pu02 | 20,4 | 0,11 | - |
| U02/Pu02 oxidiert mit NO2 | 0,64 | 0,4 | 5 % |
IS3 OO O
Aus den obigen Ergebnissen ist ersichtlich, daß eine Oxidation
des Brennstoffs mit NOp vor seiner Auflösung in wirksamer v/eise
das Tritium aus dem Brennstoff entfernt. Die Lösung der ge mischten Oxide und des Feststoffs enthielt 5 % des ursprünglichen
Tritiumgehalts.
Eine Reihe von Versuchen wurde unter gleichmäßigen Temperaturbedingungen
von 300°bis 8000C unter Verwendung von Eroben von
Brennstoffpillen aus ITCu durchgeführt, um die Reaktionsge schwindigkeit
zu bestimmen. Bei vollständiger Oxidationsreaktion waren die Brennstoffpillen in ein fein verteiltes Pulver
übergeführt, und die Brennstoffprobe zeigte eine Gewichtszunahme
von 4 %. Dabei ergaben sich die aus ]?ig.1 ersichtlichen
Resultate.
Bei Temperaturversuchen zwischen 325 und 600 0 war das Endprodukt
ein Pulver. VersucJ
nahezu gleiche Ergebnisse.
nahezu gleiche Ergebnisse.
produkt ein Pulver. Versuche bei 350°, 500° und 6000C zeigten
Eine Reihe von Versuchen bei konstanten Heizgeschwindigkeiten wurde durchgeführt, um die Wirkung einer Verdünnung des Oxidationsmittels
NOp mit Stickstoff zu prüfen. Dabei wurden die
aus 5"ig.2 ersichtlichen Ergebnisse erhalten.
....10 809832/0634
4M-
Die Brennstoffproben bestanden aus U02-Pillen. Es ist festzustellen,
daß die Reaktionsgeschwindigkeit der Oxidation von UO2 durch. FiO2 gegenüber einer Verdünnung mit Stickstoff verhältnismäßig
unempfindlich ist.
Um den Einfluß einer Verdünnung mit ΠΟ-Gss auf die Oxidation
von UOp festzustellen, wurde ein Versuch mit einer konstanten
Erhitzungsgeschwindigkeit unter Verwendung von KO2 durchgeführt,
wobei EO der Oxidationsmischung zugesetzt wurde. Dabei wurden die aus Pig.3 ersichtlichen Ergebnisse erhalten.
Das verwendete Oxidationsmittel bestand aus einer Mischung von gleichen Teilen ITO2 und IiO. Dabei wurde beobachtet, daß
erhöhte Mengen von NO die Reaktionsgeschwindigkeit für eine Oxidation des UO2 in Ii02-Strom offenbar verringern.
....11
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Claims (16)
1. Verfahren zum Freisetzen von flüchtigen
Spaltprodukten aus bestrahlten Kernbrennstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man
die bestrahlten Kernbrennstoffpillen mit einem Stickoxidoxidationsmittel bei einer
Eeaktionstemperatur zwischen etwa $25 und
8000O während einer Zeit behandelt, die
ausreicht, um das Material in feines Pulver überzuführen, wobei die flüchtigen Spaltprodukte
entweichen.
2. Verfahren nach Anspruch ,1,dadurch gekenn zeichnet,
daß der bestrahlte Brennstoff aus Uranoxid, Plutoniumoxid oder Mischungen dieser Verbindungen besteht.
3— Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Reaktionstemperatur zwischen 350° und 650°0 gehalten wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Oxidationsmittel im we sentlichen
aus Stickstoffdioxid besteht.
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ORIGINAL INSPECTED
5. /erfahren nach Anspruch 1, dadurch gelcenn zeichnet,
daß das Oxidationsmittel im wesentlichen aus einer Mischung von Stickstoffdioxid,
Sauerstoff und Stickstoffmonoxid besteht.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, daß die flüchtigen Spaltprodukte
aus Xenon, Jod, Krypton und Tritium bestehen.
aus Xenon, Jod, Krypton und Tritium bestehen.
7- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet,
daß das Oxidationsmittel mit einem Gas verdünnt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7i dadurch gekenn zeichnet,
daß das Verdünnungsgas aus Stickstoff besteht.
9. Verfahren nach Anspruch 7» dadurch gekenn zeichnet,
daß das Verdünnungsgas aus Sticlcstoffmonoxid
besteht.
10. Verfahren zum freisetzen flüchtiger Spaltprodukte
aus bestrahltem Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, daß ein bestrahlter Brennstoff,
der aus Uranoxid und einem Mischoxid aus Uranoxid und Plutoniumoxid besteht, mit
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Stickstoffdioxid bei einer Keaktionstemperatur
zwischen etwa 350 und etwa 6J?0 G oxidiert
wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekenn zeichnet, daß das Stickstoffdioxid sich im
Gleichgewicht mit seinen Dissoziationsprodukten, nämlich Sauerstoff und Stickstoffmonoxid
befindet.
12. Verfahren zum Freisetzen flüchtiger Spaltprodukte,
nämlich Jod, Xenon, Krypton und Tritium, die während der Bestrahlung von Kernbrennstoffen entstehen, dadurch gekennzeichnet,
daß man einen bestrahlten Kernbrennstoff aus Uranoxid, Plutoniumoxid und Mischungen
dieser Oxide mit einem Oxidationsmittel oxidiert, das aus Stickstoffdioxid, Dissoziationsprodukten
des Stickstoffdioxids, nämlich Stickstoffmonoxid und Sauerstoff, und Mischungen von Stickstoffdioxid und seinen Dissozia tionsprodukten
besteht, und zwar bei Tempera türen zwischen 325° und 800°0, wodurch die
Kristallstruktur des Brennstoffs verändert wird und die flüchtigen Spaltprodukte in Freiheit
gesetzt werden.
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H 2812 -φΤ
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Reakfeionstemperatur zwi sehen
350° und 6500C liegt.
14. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Oxidationsmittel mit einem
Gas verdünnt wird.
1ί?. Verfahren nach Anspruch 14-, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verdünnungsgas aus Stickstoff besteht.
16. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Verdünnungsgas aus Stickstoffmonoxid
besteht.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US76614277A | 1977-02-07 | 1977-02-07 |
Publications (2)
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|---|---|
| DE2801744A1 true DE2801744A1 (de) | 1978-08-10 |
| DE2801744C2 DE2801744C2 (de) | 1986-12-11 |
Family
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|---|---|---|---|
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- 1978-01-18 GB GB2020/78A patent/GB1593323A/en not_active Expired
- 1978-01-30 IT IT1980278A patent/IT1092476B/it active
- 1978-01-31 JP JP53008985A patent/JPS6034718B2/ja not_active Expired
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- 1978-02-06 BE BE184922A patent/BE863675A/xx not_active IP Right Cessation
- 1978-02-06 FR FR7803277A patent/FR2379884A1/fr active Granted
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