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DE2800031A1 - Raupenfahrzeug - Google Patents

Raupenfahrzeug

Info

Publication number
DE2800031A1
DE2800031A1 DE19782800031 DE2800031A DE2800031A1 DE 2800031 A1 DE2800031 A1 DE 2800031A1 DE 19782800031 DE19782800031 DE 19782800031 DE 2800031 A DE2800031 A DE 2800031A DE 2800031 A1 DE2800031 A1 DE 2800031A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
hydraulic
dozer blade
hydraulic unit
support frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782800031
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Gabriel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gmeinder & Co GmbH
Original Assignee
Gmeinder & Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gmeinder & Co GmbH filed Critical Gmeinder & Co GmbH
Priority to DE19782800031 priority Critical patent/DE2800031A1/de
Publication of DE2800031A1 publication Critical patent/DE2800031A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B1/00Preparing grain for milling or like processes
    • B02B1/08Conditioning grain with respect to temperature or water content
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/28Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
    • E02F3/36Component parts
    • E02F3/3604Devices to connect tools to arms, booms or the like
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/96Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with arrangements for alternate or simultaneous use of different digging elements
    • E02F3/961Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with arrangements for alternate or simultaneous use of different digging elements with several digging elements or tools mounted on one machine
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F5/00Dredgers or soil-shifting machines for special purposes
    • E02F5/30Auxiliary apparatus, e.g. for thawing, cracking, blowing-up, or other preparatory treatment of the soil
    • E02F5/32Rippers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Operation Control Of Excavators (AREA)

Description

  • Bezeichnung: Raupenfahrzeug
  • Die Erfindung betrifft ein Raupenfahrzeug mit einem vorn angeordneten Planierschild, das mit Hilfe einer hyaraulisch verstellbaren Lenkeranordnung aus einer auf die Fahrbahn reichenden Funktionsstellung in eine höher gelegene Ruhestellung höhenverstellbar ist; mit hinten angeordneten Anschlagele.nenten für ein nachzuführendes Bearbeitungsgerät und mit einer vom Fahrzeugmotor antreibbaren, am Fahrzeugchassis montierten Hydraulikpumpe, die an die Lenkeranordnung und an am Fahrzeugchassis montierte Anschlußkupplungen für äußere Hydraulikleitungen angeschlossen ist.
  • Bei einem bekannten Raupenfahrzeug dieser Art dient die vorgesehene Hydraulikpumpe zum Antrieb der Hydraulik der Lenkeranordnung des Planierschildes und zum Antrieb von möglicherweise vorgesehenen Hydraulikeinrichtungen für ein angeschlossenes Bearbeitungsgerät. Die Hydraulikeinrichtungen des Bearbeitungsgerätes werden zu diesem Zweck an die vorgesehenen Anschlußkupplungen angeschlossen. In manchen Fällen, zum Beispiel wenn das Bearbeitungsgerät dazu dient, den überfahrenen Boden in der Tiefe aufzulockern, hat das Bearbeitungsgerät einen hohen hydraulischen Leistungsbedarf.
  • Wenn außerdem, wie es bei solchen Tieflockerungsgeräten zum Beispiel der Fall ist, gleichzeitig ein hoher Antriebsleistungsbedarf vorliegt, reicht die Leistung des installierten Fahrzeugmotors nicht mehr aus, um die Bearbeitung so schnell durchführen zu können, wie das wünschenswert wäre.Man wird dann also die Bearbeitung mit langsamerer Fahrgeschwindigkeit oder mit geringerer Bearbeitungsintensität durchführen müssen Auf gabe der Erfindung ist es daher, ein Raupenfahrzeug der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß es dem extrem hohen Leistungsbedarf, der durch ein angeschlossenes besonderes Bearbeitungsgerät bedingt ist, gerecht wird.
  • Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Hydraulikaggregat vorgesehen ist, das eine auf einem Traggestell montierte Hydravllikpumpe aufweist, die von einer auf diesem Traggestell montierten Verbrennungskraftmaschine antreibbar ist und an Ans chlußkupplun ren für Hydraulikleitungen angeschlossen ist und daß am Planierschild und am Traggestell gegenseitig angepaßte Aufhängelemente vorgesehen sind zum Aufhängen des Hydraulikaggregats am Planierschild.
  • Ein Raupenfahrzeug nach der Erfindung wird bei normalem Leistungsbedarf betrieben wie ein bekanntes Raupenfahrzeug. Besteht höherer Leistungsbedarf durch ein angeschlossenes besonderes Bearbeitungsgerät, zum Beispiel einen Tieflockerer, der durch den installierten Fahrzeugmotor nicht mehr aufgebracht werden kann, dann nimmt das Fahrzeug mit dem Planierschild das normalerweise funktionslos abgestellte Hydraulikaggregat auf. Dieses Hydraulikaggregat übernimmt dann den hydraulischen Antrieb für einige Energieverbraucher und entlastet so den Fahrzeugmotor. Das Hydraulikaggregat wird,aufgehängt an dem Planierschild, von dem Fahrzeug mitgeführt und kann die überhöhten Leistungsanforderungen decken. Das so mit dem Hydraulikaggregat ausgestattete Raupenfahrzeug kann nun wie ein leistungsstärkeres Raupenfahrzeug mit dem nachgeführten Bearbeitungsgerät betrieben werden. Besteht der erhöhte Leistungsbedarf nicht mehr, dann wird das Hydraulikaggregat wieder abgesetzt und das Raupenfahrzeug steht wieder mit seiner normalen installierten Leistung zur Verfügung.
  • Eine Weiterbildung ist dadurch gekennzeichnet, daß am Fahrzeugchassis eine Hydraulik-Doppelleitung verlegt ist, die von vorn am Fahrzeug verlegten Anschlußkupplungen zu hinten am Fahrzeug verlegten Anschlußkupplungen führt. Diese Weiterbildung erleichtert den hydraulischen Anschluß der Hydraulikeinrichtungen des Bearbeitungsgerätes an das Hydraulikaggregat.
  • Eine andere Weiterbildung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Traggestell Standfüße aufweist und daß die Aufhängeelemente am Traggestell so hoch angeordnet sind, daß sie bei auf die Fahrbahn abgestelltem Hydraulikaggregat und bei in Funktionsstellung befindlichem Planierschild von den Aufhängeelementen des Planierschildes unterfaßbar sind und beim Anheben des Planierschildes mitgeno.m.men werden. Diese Weiterbildung gestattet es, ohne Hebezeuge, allein durch entsprechende Bewegung des Planierschildes, das auf'der Fahrbahn abgestellte Hydraulikaggregat aufzunehmen und auch wieder abzusetzen.
  • Eine bevorzugte Ausgestaltung dieser Weiterbildung ist dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Rand des Planierschildes mindestens zwei sich quer zur Fahrtrichtung horizontal erstreckende Aufhängebolzen montiert sind und daß oben am Hydraulikaggregat die Grundrißkontur desselben überragende, nach unten offene Haken im gleichen Abstand wie die Aufhängebolzen angeordnet sind und daß bei auf die Fahrbahn abgesenktem Planierschild und abgestelltem Hydraulikaggregat die Aufhängebolzen durch Bewegen des Planierschildes von unten in die Haken einführbar sind.
  • Es empfiehlt sich, um die Bedienung zu erleichtern, eine am Fahrzeugchassis angeordnete, an das Hydraulikaggregat anschließbare, vom Fahrersitz des Raupenfahrzeuges aus betätigbare Fernbedienung vorzusehen, um die Bedienung zu erleichtern.
  • Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
  • In der Zeichnung zeigt: Figur 1 ein Raupenfahrzeug nach der Erfindung beim Tieflockern mit geringer Leistung, Figur 2 das gleiche Fahrzeug wie ir. Fiqur 1, jedoch ausgerüstet mit einem anderen Tffleflockerer und abgesenktem Planierschild zum Aufnehmen eines bereitgestellten zusätzliclz-3n Hydraulikaggregates, Figur 3 das Fahrzeug aus Figur 2 beim Tieflockern mit hoher Leistung, Figur 4 die Teilansicht IV aus Figur 2 in größerem Maßstab, Figur 5 das herabgelassene Planierschild aus Figur 2 in vergrößertem Maßstab und in der Ansicht gemäß dem Pfeil V, Figur 6 den Ausschnitt gemäß der strichpunktierten Linie VI aus Figur 3 in vergrößertem Maßstab, Figur 7 die auf der einen Seite angeordneten Halteelemente in Teilansicht gemäß dem Pfeil VII aus Figur 3 in vergrößertem Maßstab, und Figur 8 die Rückansicht des Raupenfahrzeugs gemäß dem Pfeil VIII aus Figur 1 bei abgenommenem Tieflockerer.
  • In der Zeichnung ist mit 1 ein Raupenfahrzeug bezeichnet, dessen dem Beschauer zugekehrte Raupe mit 2 bezeichnet ist. Mit 3 ist das Fahrerhaus bezeichnet und mit 5 ein vorn am Fahrzeug mit einer Lenkeranordnung 4 höhenverstellbar angelenktes Planierschild. Der als Verbrennungskraftmaschine ausgebildete Antriebsmotor 6, der auf dem Fahrzeugchassis montiert ist, ist nur in Figur 1 gestrichelt angedeutet. Der Antriebsmotor treibt unter anderem einen auf dem Fahrzeug 1 montierte Hydraulikpumpe, die ebenfalls nur in Figur 1 gestrichelt angedeutet ist. Diese Hydraulikpumpe 7 ist über auf dem Fahrzeug verlegte, in Figur 1 strichpunktiert eingezeichnete Hydraulikleitungen 8, 9 und lo an Hydraulikzylinder 11, 12 der Lenkeranordnung 4 und an einer an der Fahrzeusrückseite angeordneten, von außen zugänglichen Anschlußkupplung 13 angeschlossen.
  • Mit Hilfe des Hydraulikzylinders 11 kann das Planierschild 5 aus der in Figur 1 gezeichneten hochgezogenen Ruhestellung in die in Figur 2 gezeichnete Funktionsstellung abgesenkt werden.
  • In der in Figur 2 gezeichneten Funktionsstellung liegt das Planierschild auf der strichpunktiert angedeuteten Fahrbahn 14.
  • Zum Planieren kann das Planierschild auch noch in eine etwas tiefer gelegene Planierstellung abgesenkt werden.
  • An der Rückseite des Raupenfahrzeugs 1 sind Anschlagelemente 15 befestigt, an denen wahlweise verschiedene nachzuziehende Bearbeitungsgeräte angeschlossen werden können. In Figur 1 ist ein leistungsschwaches Tieflockererfahrzeug gezeigt und in Figur 2 und 3 ist ein leistungsstärkeres Tieflockererfahrzeug dargestellt.
  • Der Tieflockerer 16 beziehungsweise 17 weist einen Lockerungszahn 18 beziehungsweise 19 auf, der mit Hilfe eines Lenkergestänges 20 beziehungsweise 21, auf das ein Hydraulikzylinder 22 beziehungsweise 23 einwirkt, aus dem Erdreich hochgezogen werden kann, wie in Figur 2 gezeichnet, oder in dieses abgesenkt werden kann, wie in Figur 3 gezeichnet. Der Hydraulikzylinder 22 beziehungsweise 23 ist über die Anschlußkupplung 13 an die Hydraulikpumpe 7 angeschlossen. Die Hydraulikpumpe 7 und die von dieser ancetriebenen Hydraulikzylinder 11, 12, 22, 23 können von einem nur in Figur 1 gestrichelt eingezeichneten, im Fahrerhaus 3 untergebrachten Steuerpult 28 aus betätigt werden.
  • Das Raupenfahrzeug aus Figur 1 ist, wie bis jetzt beschrieben, funktionsfähig. Es kann mit dem Tieflockerer und hochgezogenem Planierschild zur Tieflockerung eingesetzt werden und mit hochgezogenem Tieflockerer oder abgenommenem Tieflockerer und abgesenktem Planierschild als Planierraupe eingesetzt werden.
  • Am Planierschild sind oben auf gleicher Höhe, wie besonders gut aus Figur 5 ersichtlich, nebeneinander zwei Halteelemente befestigt, die je einen sich quer zur Fahrtrichtung horizontal erstreckenden Aufhängebolzen 6o, 61 aufweisen. Außerdem ist vorn am Fahrzeug eine elektrische Steckkupplung 58 von augen zugänglich angeordnet, die über eine Fernbedienungsleitung 57 an das Steuerpult 28 angeschlossen ist. Auf dem Raupenfahrzeug 1 ist vorn eine Anschlußkupplung 25 und hinten eine Anschlup kupplung 26 installiert, die durch ein auf dem Raupenfahrzeug verlegtes Hydraulikleitungspaar 27 miteinander verbunden sind.
  • Die Elemente 25, 26, 27, 41, 42, 57, 58, 60, 61 werden bei der Betriebsart mit geringem Leistungsvermögen nicht benötigt, wohl aber bei der nachfolgend zu beschreibenden Betriebsart mit hohem Leistungsvermögen.
  • Das Tieflqckerungsgerät 17 weist einen Hydraulikmotor 30 auf, der dazu dient, eine unten am Lockerungszahn 19 angeorenete, in Doppelpfeilrichtung 31 hin- und herschwingbare Lockerungsschar 32 über ein Gestänge 54 oszillierend anzutreiben. Die dafür erforderliche Antriebsernergie kann man von der Hydraulikpumpe 7 abzweigen. Das würde aber dazu führen, daß man die Fahrgeschwindigkeit des Raupenfahrzeuges oder die Tiefe, in der gelockert wird, reduziert, weil andernfalls die im Fahrzeugmotor 6 installierte Gesamtleistung, die nach dem allgemein iiblichen Leistunysbedarf bemessen ist, nicht ausreicht. Man könnte natürlich einen leistungsstärkeren Antriebsmotor 6 mit einer entsprechend leistungsstärkeren Hydraulikpumpe 7 installieren, aber das würde ein Spezialfahrzeug erforderlich machen und die Verwendung üblicher Serienfahrzeuge ausschließen.
  • Für das nach Figur 2 und 3 vorgesehene Leistungsvermögen ist daher ein zusätzliches Hydraulikaggregat 33 vorgesehen, das gemäß Figur 2 vor dem Fahrzeug auf der Fahrbahn abgestellt ist.
  • Dieses Hydraulikaggregat weist, wie in Figur 2 gestrichelt angedeutet, eine auf einem stabilen Gestell 34 montierte Verbrennungskraftmaschine 35 auf, die eine, ebenfalls auf diesem Gestell 34 montierte, Hydraulikpumpe 36 antreibt. Am Gestell 34 sind unten vüße 37, 38 zum Abstellen des Hydraulikaggrecates angebracht und oben sind, wie besonders gut aus Figur 4 ersichtlich, zwei auf gleicher Höhe angeordnete, als Haken 39, 40 ausgebild -te Anschlagelernente vorgesehen, die in Bolzen 60, 61 der entsprechend auf gleicher Höhe angeordneten Anschlagelernte 41, 42 eingehängt werden können.
  • Die in Figur 2 dem Fahrzeug zugekehrten Stirnseiten 43, 44 cier Füße 37, 38 sind dem Planiermesser 45 des Planierschildes 5 angepant. Durch Absenken und Vorfahren des Planierschildes 5, wie in Figur 2 dargestellt, können die Anschlagelemente 41, 42 unter die Haken 39, 40 geführt werden, so daß diese hinterfaßt werden.
  • Wird nun das Planierschild 5 angehoben, dann nimmt es das Hydraulikaggregat 33 mit, wobei die Stirnseiten 43, 44 an dem Planiermesser 45, wie in Figur 3 gezeichnet, Anlage finden, so daß das Hydraulikaggregat stabil vorne an dem Schild aufgehängt ist. Das Planierschild kann nun auch wieder abgesenkt werden, wozu die beschriebenen Bewegungen des Planierschildes in umsekehrter eihenfolge wie beim Aufnehmen gemacht werden müssen. Bemerkenswert ist, daß alle diese zum Aufnehmen und Absetzen des Hydraulikagsregates erfurderlichen Maßnahmen allein durch Verstellen des Planierschildes und Hin- und Herfahren des Raupenfahrzeuges möglich sind. Das sind Bewegungsmöglichkeiten, die bei dem Raupenfahrzeug 1 sowieso vorgesehen sind und vom Fahrersitz gesteuert werden können, so daß der Fahrer also das Fahrzeug nicht verlassen muß, um das Hydraulikaggregat 33 auf zunehmen oder wieder abzustellen.
  • An der Hydraulikpumpe 36 ist eine hydraulische Doppelleitung 50 angeschlossen, die in einer Anschlußkupplung 51 endet und für die Betriebsart nach Figur 3 an die Anschlußkupplung 25 angeschlossen wird. Nun wird der Hydraulikmotor 30 mit der hydraulischen Doppelnoitung 52 an die Anschlußkupplung 26 angeschlossen, so daß nun die für die Wippbewegung gemäß Doppelpfeil 31 erforderliche Leistung von dem zusätzlichen Hydraulikaggregat 33 aufgebracht werden kann.
  • Das Hydraulikaggregat 33 weist ein Steuerpult 55 auf, das zum Steuern der Verbrennungskraftmaschine 35 dient. Dieses Steuerpult 55 ist direkt am Ort des Steuerpultes von Hand aus zu bedienen, es kann aber auch über ein elektrisches Fernbedienungskabel 56 fernbedient werden. Das elektrische Fernbedienungskabel 56 ist zu diesem Zweck an die vorn am Fahrzeug vorgesehene Kupplung 58 angeschlossen, von der das auf dem Fahrzeug verlegte Fernbedienungskabel 57 zum Steuerpult 28 führtr so daß auch vom Steuerpult 28 aus das gemäß Figur 3 aufgenommene Hydraulikaggregat 33 bedient werden kann.
  • In vielen Fällen ist es bei der Betriebsweise nach Figur 1 nötig oder zweckmäßig, vorn am Planierschild 5 ein Gegengewicht anzuhängen, das die starke Gewichtsbelastung am hinteren Ende der Raupe 2 ausgleicht. Ein solches Gegengewicht wird durch das nach Figur 3 aufgenommene Hydraulikaggregat 33 entbehrlich, weil das Hydraulikaggregat als Gegengewicht wirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Raupenfahrzeug mit einem vorn angeordneten Planierschild, das mit Hilfe einer hydraulisch verstellbaren Lenkeranordnung aus einer auf die Fahrbahn reichenden Funktionsstellung in eine höher gelegene Ruhestellung höhenverstellbar ist; mit hinten angeordneten Anschlagelementen für ein nachzuführendes Bearbeitungsgerät und mit einer vom Fahrzeugmotor antreibbaren, am Fahrzeugchassis montierten Hydraulikpurnpe, die an die LenkeranordnuntT und an n Fahrzeugchassis montierte Anschlußkupplungen für äußere Hydraulikleitungen angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hydraulikaggregat ( 33 ) vorgesehen ist, das eine. auf einem Traggestell ( 34 montierte Hydraulikpumpe ( 36 ) aufweist, die von eir--er auf diesem Traggestell montierten Verbrennungskraftmaschlne ( 35 ) antreibbar ist und an Anschlußkupplungen ( 51 ) für Hydraulikleitungen ( 50, 27 ) angeschlossen ist und daß am Planierschild ( 5 ) und am Traggestell ( 34 ) gegenseitig angepaßte Aufhängeelemente ( 39, 42...) vorgesehen sind zum Aufhängen des Hydraulikaggregats ( 33 ) am Planierschild ( 5 2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Fahrzeug ( 1 ) eine Hydraulik-Doppelleitung ( 27 ) verlegt ist, die von einer vorn am Fahrzeug ( 1 ) verlegten Anschlußkupplung ( 25 ) zu einer hinten am Fahrzeug verlegten Anschlußkupplung ( 26 ) führt.
    3. Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggestell ( 34 ) Standfüße ( 37, 38 ) aufweist und daß die Aufhängeelemente ( 39, 40 ) am Trestell so hoch angeordnet sind, daß sie bei auf die Fahrbahn abgestelltem Hydraulikaggregat ( 33 ) und bei in Flmitionsstellung befindlichem Planierschild ( 5 ) von den Aufhänceelementen ( 42, 41 ) des Planierschildes ( 5 ) unterfaßbar sind und beim Anheben des Planierschildes rflitgeno:rflen werden.
    4. Fahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Rand des Planierschildes ( 5 ) mindestens z':i sich quer zur Fahrtrichtung horizontal erstreckende Aufhängebolzen ( 60, 61 ) montiert sind und daß oben am Hydraulikaggregat ( 33 ) die Grurdrißkontur desselben überragende, nach unten offene Haken ( 39, 40 ) im gleichen Abstand wie die Aufhängebolzen angeordnet sind und daß bei auf die Fahrbahn abgesenktem Planierschild ( 5 ) und abgestelltem Hydraulikaggregat ( 33 ) die Aufhängebolzen durch Bewegen des Planierschildes von unten in die Haken einführbar sind.
    5. Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, cekennzeichnet durch eine am Fahrzeug ( 1 ) angeordnete an das Hydraulikaggregat ( 33 ) anschließbare, vom Fahrerhaus ( 3 ) des Fahrzeuges ( 1 ) aus betätigbare Fernbedienung ( 28, 56, 57 ...
DE19782800031 1978-01-02 1978-01-02 Raupenfahrzeug Withdrawn DE2800031A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0663478A1 (de) * 1994-01-18 1995-07-19 Heilit & Woerner Bau-AG Kombination eines Baggers mit einer Rütteleinrichtung
WO1997048860A1 (en) * 1996-06-17 1997-12-24 Australian Equipment Designers Pty. Ltd. Digging machine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0663478A1 (de) * 1994-01-18 1995-07-19 Heilit & Woerner Bau-AG Kombination eines Baggers mit einer Rütteleinrichtung
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