DE2800051A1 - Photographisches belichtungsverfahren sowie kamera zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents
Photographisches belichtungsverfahren sowie kamera zur durchfuehrung des verfahrensInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/08—Shutters
-
- G—PHYSICS
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- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/081—Analogue circuits
- G03B7/083—Analogue circuits for control of exposure time
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Description
Patentanwälte D^pI.-Ing. Curt Wallach
Dipl.-Ing. Günther Koch
μ Dipl.-Phys. Dr.Tino Haibach
Dipl.-Ing. Rainer Ff$£&&£
D-8000 München 2 · Kaufingerstraße 8 · Telefon (0 89) 24 02 75 · Telex 5 29 513 wakai d
λ JAN. 1978
Datum:
unser Zeichen: \ß 116 - Fk/Ne
Polaroid Corporation
Cambridge, Massachusetts / USA
Cambridge, Massachusetts / USA
Photographisches Belichtungsverfahren sowie Kamera zur Durchführung
des Verfahrens
609828/0778
Patentanwälte Dipl.-Ing. Curt Wallach Dipl.-Ing. Büntner Koch
Dipl.-Phys. Dr.Tino Haibach Dipl.-Ing. Rainer PIeJ
D-8000 München 2 · KaufingerstraBe 8 · Telefon (0 89) 24 02 75 · Telex 5 29 513 wakai d
Datum:
Unser Zeichen: \ß Hß _ Fk/Ne
Polaroid Corporation Cambridge, Massachusetts / USA
Photographisches Belichtungsverfahren sowie Kamera zur Durchführung
des Verfahrens
Die Erfindung bezieht sich auf ein photographisches Belichtungsverfahren
sowie auf eine Kamera zur Durchführung des Verfahrens.
Beim Photographieren einer Szene, die große Änderungen der räumlichen Helligkeit aufweist und insbesondere dann, wenn
die Belichtung unter der Steuerung einer Photozelle erfolgt, ist es nicht ungewöhnlich, daß Einzelheiten in den hellsten
Bereichen durch Überbelichtung verwaschen sind während Einzelheiten in dem dunkelsten Bereich durch Unterbelichtung des
lichtempfindlichen Materials auf der Bildfläche verdeckt sind, Für eine vorgegebene Szene hängt das Ausmaß dieses Problems
von der charakteristischen Kurve oder der Gradationskurve
(d.h. von der Schwärzungs-/logarithmische Belichtungskurve)
des verwendeten lichtempfindlichen Materials ab. Wenn der Helligkeitsbereich in der photographierten Szene und das
lichtempfindliche Filmmaterial derart sind, daß viele Einzelheiten auf Grund der Tatsache verlorengehen, daß die BelLch-
tung durch die mittlere Szenenhelligkeit bestimmt ist, können für manche Szenen verbesserte Ergebnisse dadurch erzielt werden,
daß die Belichtung entsprechend einem räumlich bewerteten Mittelwert der Szenenhelligkeit gesteuert wird. So ist es üblich,
den Photozellen-Betrachtungswinkel derart zu bewerten, daß das Ansprechen auf Licht von dem oberen Bereich einer Szene
verringert wird, der üblicherweise bei Tageslichtaufnahmen der Himmel ist, so daß das lichtempfindliche Element stärker auf
den Mittelteil der Szene anspricht, an dem sich beispielsweise das Gesicht einer Person bei den üblichen photographischen Einstellungen
befindet. In diesem Fall überwiegt der Mittelbereich, in dem Einzelheiten am deutlichsten sein sollen, im
Einfluß auf die Photozelle, so daß sich ein ansprechenderes Photo bei Inkaufnahme einiger örtlicher Über- oder Unterbelichtungen
an Randteilen des Photos ergibt. Das Ansprechverhalten der Photozelle kann durch Optiken modifiziert werden,
die dieser Photozelle zugeordnet werden. Alternativ kann das Ansprechverhalten elektronisch modifiziert werden, wie dies
beispielsweise in der US-Patentschrift 3 409 J[8 gezeigt ist.
Unabhängig von der verwendeten Technik hängt jedoch jedes verbesserte Ergebnis davon ab, ob die tatsächliche photographierte
Szene den Entwurfskriterien entspricht, die das Ansprechverhalten der Photozelle vorgeben.
Eine Verbesserung bei den aufgezeichneten Einzelheiten des photographischen Bildes wurde durch Fokalverschlüsse mit einer
modulierten Öffnungsbreite zur unterschiedlichen Belichtung einzelner Bereiche einer Bildfläche entsprechend der Helligkeit
der Bereiche in der photographierten Szene erreicht. Die US-Patentschrift 3 116 670, die für einen derartigen Verschlußmechanismus
typisch ist, beschreibt einen Fokalverschluß mit Einrichtungen zur Steuerung der Öffnungsbreite zur Modulation
des Lichtes, das das lichtempfindliche Material während des Vorbeilaufens des Verschlußvorhanges erreicht. Diese Einrichtungen
schließen eine Photozelle, die so angeordnet ist, daß sie durch die Kameralinse hindurchgelangendes und von
einem schmalen Streifen an der Vorderkante des Verschlußvor-
hangschlitzes reflektiertes Licht empfängt, sowie einen Elektromagneten
zur Modulation der Breite des Schlitzes in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal der Photozelle ein. Daher wird die
Belichtung elementarer Streifen des lichtempfindlichen Materials
entsprechend der mittleren Helligkeit der Szene innerhalb des Streifens moduliert. Andere Beispiele von veränderlichen Fokalverschlüssen
sind in den US-Patentschriften 3 479 396 und
3 442 118 beschrieben.
Obwohl die oben erwähnten Verschlußmechanismen verbesserte Ergebnisse bei Szenen ergeben, bei denen der Helligkeitsgradient in der gleichen Richtung wie die Bewegungsrichtung
des Verschlusses verläuft, ergeben sich diese Verbesserungen nur in begrenztem Ausmaß, wenn der Helligkeitsgradient in der
gesamten Szene oder in einem Teil der Szene parallel zum Schlitz des Verschlußvorhanges verläuft. Weiterhin ist diese
Lösung auf Grund der Zeit, die der Fokalverschluß benötigt, um die Bildfläche zu durchlaufen, nicht für mit der Hand gehaltene
Kameras geeignet, bei denen die maximale Belichtungszeit nicht ungefähr I/30 Sekunden überschreiten sollte, um
ein Verwackeln auf Grund von Reflexbewegungen des Photographen zu verhindern.
Bei den oben erwähnten Kameras ist die Belichtung ausgewählter Szenenbereiche im wesentlichen komprimiert, so daß jeder Bereich
der Bildfläche ungefähr dieselbe Menge des Lichtstroms empfängt und die gleiche mittlere Dichte aufweist.
Der Wert der mittleren Dichte hängt von der charakteristischen Kurve oder der Gradationskurve (Dichte-/logarithmische Belichtung-Kurve)
des lichtempfindlichen Materials ab. Die vorgegebene Lichtmenge, die durch den Verschlußschlitz hindurchgelangen
soll, ist vorzugsweise so gewählt, daß sie einer Belichtung entspricht, die ungefähr in der Mitte des linearen
Teils der Gradationskurve liegt. Diese Wahl vergrößert die Menge an Einzelheiten, die gewonnen werden können, so weit
wie möglich, doch ist ein auf diese Weise hergestelltes Photo
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- ΐγ -
keine realistische Wiedergabe einer Szene und wenndie Kompression
bis zu einem Extremwert getrieben wird, so ist das Photo "flach" oder "grau" in dem Sinne, daß das Photo über
seine gesamte Fläche eine gleichförmige mittlere Schwärzungsdichte aufweist. V/eil ein Betrachter erwartet, daß die dunkleren
Bereiche einer Szene auf dem Photo wesentlich dunkler als die helleren Bereiche der Szene erscheinen, ist das resultierende
Photo nicht in allen Fällen so ansprechend, wie dies gewünscht ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein photographisches Belichtungsverfahren sowie eine Kamera zur Durchführung dieses
Verfahrens zu schaffen, bei dem bzw. bei der sich eine optimale Belichtung über eine Bildfläche ergibt und bei der selektiv
der Bereich der aufgezeichneten Szenenhelligkeit komprimiert wird, um Bildeinzelheiten zu verbessern, während die
relative Helligkeit eines Großteils der Szenenbereiche aufrechterhalten wird.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des Verfahrens sowie der zur Durchführung des Verfahrens verwendeten
Kamera ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Erfindungsgemäß werden Einrichtungen zur Messung der Helligkeit einer Anzahl von räumlich ausgerichteten Szenenbereichenund
zur Bestimmung eines Belichtungswertes entsprechend dem hellsten dieser Bereiche und eines anderen Belichtungswertes entsprechend
dem dunkelsten dieser Bereiche sowie Einrichtungen zur unabhängigen Steuerung der Übertragung von Bild informationen
enthaltenden Lichtstrahlen von jedem dieser Szenenbereiche zu entsprechenden Filmbereichen und auf die Meßeinrichtungen
ansprechende Einrichtungen zur Änderung der Übertragungseinrichtungen derart verwendet, daß zumindest einer
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der Filmbereichentt dem einen Belichtungswert belichtet wird,
während ein anderer Filmbereich mit dem anderen Belichtungswert belichtet wird.
Erfindungsgemäß wird weiterhin eine Belichtungssteuereinrichtung für eine Kamera mit einem Verschlußmechanismus geschaffen,
der durch eine Anzahl von Verschlußelementen gebildet ist, die unabhängig und selektiv betätigbar sind, um Licht von eine
photographierten Szene auf entsprechende Elementbereiche des lichtempfindlichen Materials einer Bildfläche zu übertragen,
die sich hinter dem Verschlußmechanismus befindet. Die Belichtungssteuereinrichtung
schließt ein jedem Verschlußelement zugeordnetes lichtempfindliches Element zur Bestimmung der
mittleren Helligkeit des Lichtes ein, das von dem Verschlußelement bei dessen Betätigung übertragen wird und es sind
jedem Verschlußelement Einrichtungen zur Betätigung dieses Verschlußelementes entsprechend der mittleren Helligkeit des
von diesem Verschlußelement übertragenen Lichtes zugeordnet. Es sind weiterhin Steuereinrichtungen vorgesehen, um die Betriebsweise
jedes Verschlußelementes einzuleiten und um das Verschlußelement, das Licht mit der maximalen mittleren Helligkeit
überträgt, für ein minimales Belichtungszeitintervall zu betätigen, innerhalb dessen dieses Verschlußelement eine vorher
ausgewählte maximale Lichtmenge überträgt, die einem oberen Belichtungsgrenzwert entspricht. Die Steuereinrichtungen bewirken
weiterhin, daß der größte Teil der verbleibenden Verschlußelemente ebenfalls lediglich während dieser minimalen
Zeit betätigt wird, wenn die von diesen Verschlußelementen innerhalb dieses minimalen Zeitintervalls übertragene Lichtmenge
zwischen der maximalen Lichtmenge und einer vorher ausgewählten minimalen Lichtmenge liegt, die einem unteren mittleren
Belichtungsgrenzwert entspricht. Für Verschlußelemente, die innerhalb dieses Zeitintervalls weniger als die vorher
ausgewählte Lichtmenge übertragen, bewirken die Steuereinrichtungen
eine fortgesetzte Betätigung über eine Zeltperiode, die größer als dieses Zeitintervall ist, und zwar bis das
dieser Betätigungseinrichtung zugeordnete Verschlußelement
diese vorher ausgewählte minimale Lichtmenge überträgt oder bis eine vorher eingestellte Zeitgrenze abgelaufen ist.
Die von den Verschlußelementen belichteten Elementbereiche
weisen eine mittlere Dichte innerhalb der Grenzen auf, die durch die minimalen und maximalen mittleren Belichtungsgrenzwerte
festgelegt sind, die sich vorzugsweise in der Nähe der Enden des linearen Teils der Gradationskurve des verwendeten
lichtempfindlichen Materials befinden. Die mittlere Schwärzungsdichte, die durch den hellsten Elementbereich einer photographierten
Szene hervorgerufen wird, ist die Dichte, die der maximalen Belichtung zugeordnet ist, und zwar unabhängig
von dem hohen Helligkeitswert des hellsten Bereiches während die mittlere Schwärzungsdichte der dunkelsten Elementbereiche
die Schwärzungsdichte ist, die dem minimalen Belichtungsgrenzwert zugeordnet ist, und zwar ebenfalls unabhängig von
dem geringen Helligkeitswert des dunkelsten Bereiches. Als Folge hiervon wird die relative Helligkeit für die hellsten
Teile des Photos ohne Verwaschen der sehr hellen Bereiche beibehalten, während Schatteneinzelheiten der dunklen Bereiche
verstärkt werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen noch näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht der Hauptbestandteile einer Ausführungsform der
Kamera, die den Mehrsegment-Verschlußmechanismus und die Elementbereiche auf einer Bildfläche
zeigt, die jeweils einem Verschlußsegment zugeordnet sind;
Fig. 2 eine ausführlichere Vorderansicht einer bevorzugten Ausführungsform des Verschlußmechanismus
nach Fig. 1;
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Fig. 3 eine Querschnittsansicht entlang der Linie 3-3
nach Fig. 2, die ein Verschlußelement in der Sperr-Endstellung zeigt;
Fig. 4 eine der Fig. 3 ähnliche Ansicht, die jedoch
das Verschlußelement in der Öffnungs-Endstellung
zeigt;
Fig. 5 eine Vorderansicht des Betätigungsringes des
Verschlußmechanismus entlang der Linie 5-5 nach Fig. 3;
Fig. 6 eine abgewickelte Ansicht einer Nockenscheibe,
die dem Betätigungsring zugeordnet ist;
Fig. 7 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform der
Belichtungssteuereinrichtung zur Betätigung der
Verschlußelemente nach den Figuren 1 bis 4;
Fig.. 8 ein Spannungs-/Zeitdiagramm des Ausgangssignals
eines Integrators für verschiedene Zeitkonstanten;
Fig. 9 eine Gradationskurve für ein typisches lichtempfindliches
Material, das auf der Bildfläche verwendet wird, wobei diese Kurve in qualitativer
V/eise die Beziehung zwischen der Schwärzungsdichte des Materials und dem Logarithmus der
diese Schwärzungsdichte hervorrufenden Belichtung zeigt.
In Fig. 1 bezeichnet die Bezugsziffer 10 eine Ausführungsform des Verschlußmechanismus, der in einer Kamera 11 zwischen
der Objektivlinse 12 der Kamera und der lichtempfindlichen Bildfläche 13 angeordnet ist, um eine Szene auf der Bildfläche
in Abhängigkeit von einer manuellen Betätigung zu photographieren, die auf eine Verschlußbetätigungseinrichtung
l4 ausgeübt wird, (d.h. manuelles Drücken eines Ver-
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schlußauslöseknopfes). Der Verschlußmechanismus 10 weist
einen Verschluß A zur Belichtung der Fläche B auf der Bildfläche 13 unter der Steuerung einer Lichtauswerteeinrichtung
C auf, die eine lichtempfindliche Einrichtung oder Anordnung D hinter einer Linse l8 einschließt. Das Betrachtungsfeld der
Einrichtung D ist grob dem Betrachtungsfeld der Bildfläche
13 angenähert.
Der Verschlußmechanismus A weist eine Anzahl von Verschlußelementen
Al bis AB auf, von denen jedes räumlich so angeordnet
ist, daß es einem jeweiligen Elementbereich Bl bis B8 der Bildfläche B zugeordnet ist und jedes Verschlußelement
ist selektiv unabhängig von den anderen Verschlußelementen betätigbar, um die Lichtübertragung von der Szene zu lediglich
dem Elementbereich zu steuern, der räumlich in entsprechender Weise ausgerichtet ist. Die Lichtauswerteeirrichtung
C weist eine Anzahl von Einrichtungen Cl bis C8 (Pig. 2) auf, die jeweils den Verschlußelementen zugeordnet sind, um diese
unabhängig unter der Wirkung der Einrichtung D zu betätigen, die durch eine Anzahl von Photodetektoren Dl bis D8 gebildet
ist, die jeweils einer der Betätigungseinrichtungen Cl bis C8 zugeordnet sind. Die Detektoren Dl bis D8 sind räumlich in
dem gleichen Muster wie die Verschlußelemente Al bis A8 angeordnet,
so daß der Detektor Dl beispielsweise Licht von dem gleichen Teil der photographierten Szene empfängt wie
der Elementbereich Bl, wenn das Verschlußelement Al betätigt wird. Der Widerstand des Detektors Dl ist funktionell auf
die Helligkeit des Lichtes bezogen, das auf den Bereich Bl auftrifft, wenn das Element Al betätigt wird.
Der Mechanismus 10 ist mit axialem Abstand von der Bildfläche 13 in einer Entfernung angeordnet, die ausreicht, damit das
Bild der Verschlußelemente defokussiert wird, so daß sich die Kanten der Elementbereiche auf der Bildfläche tatsächlich
überlappen und verhindert wird, daß die Kanten der Verschlußelemente scharfe Grenzlinien auf der Bildfläche hervor-
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rufen. Um die Zeichnung zu vereinfachen, sind die Film-Elementbereiche
in Kongruenz mit den Verschlußelementen dargestellt, denen sie zugeordnet sind. Damit ist der Verschlußmechanismus
10 ausreichend nah an der Brennebene angeordnet, damit jedes Verschlußelement im wesentlichen das Licht steuert, das auf
die Filmfläche direkt hinter dem Verschluß gelangt, doch weist der Verschlußmechanismus 10 einen ausreichenden Abstand von
dieser Filmebene auf, um die Kanten jedes Verschlußelementes zu defokussieren, wenn dieses Element geschlossen wird. Dieser
Abstand, der einerseits ein Verwischen der Kanten der Verschlußelemente hervorruft, ermöglicht andererseits ein gewisses Überströmen
von Licht von einer Verschlußzone auf Filmbereiche, die an die zugehörige Bildfläche angrenzen, doch wenn der
Verschlußmechanismus 10 noch näher an der Brennebene als die Linse angeordnet sein würde, würde jedes Element immer noch
den Hauptbeitrag an der Belichtung des zugehörigen Filmbereiches' liefern.
Effektiv bildet jedes Verschlußelement und die diesem Verschlußelement
zugeordnete Antriebseinrichtung einen getrennten Verschluß oder eine Verschlußzone zur Steuerung der Lichtmenge,
die auf den Film-Elementbereich oder die Filmzone auftrifft, der diesem Verschlußelement zugeordnet ist. Aus diesem Grund
wird lediglich ein Verschlußelement sowie die zugehörige Antriebseinrichtung beschrieben.
Wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, weist jedes Verschlußelement die Fcrmeines lichtundurchlässigen Bauteils auf, das einen
ersten Zustand aufweisen kann, in dem sich dieses lichtundurchlässige Teil in einer Öffnungsstellung bezüglich der
Bildfläche befindet, um die Übertragung von Licht zu dem diesem lichtundurchlässigen Teil zugeordneten Elementbereich
zu ermöglichen. Weiterhin weist das lichtundurchlässige Teil einen zweiten Betriebszustand auf, in dem dieses lichtundurchlässige Teil eine Sperrstellung einnimmt, um die Übertragung
von Licht zu diesem Elementbereich zu verhindern. Jedes
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lichtundurchlässige Teil ist durch eine Klappe I9 (Fig. 3)
gebildet, die schwenkbar bei 20 zwischen zwei Vorsprüngen 21 befestigt ist, die auf der vorderen axialen Stirnfläche
einer Hülse 22 angeordnet sind, die eine öffnung 23 mit einer Größe aufweist, die mit der Linse 12 vereinbar ist, um Licht
von der photographierten Szene zur Bildfläche I3 zu übertragen. Die Hülse 22 ist starr an dem Kameragehäuse 62 befestigt
(Fig. 5).
Ein Flansch 24 erstreckt sich senkrecht von der Klappe I9 benachbart
zum Schwenkpunkt 20 und ist mit zwei mit Abstand angeordneten Laschen 25 versehen, zwischen denen ein Ende einer
Stange 26 aufgenommen wird, umeJLne Schwenkverbindung 27 zu
bilden. Das andere Ende der Stange 26 ist über einen Schwenkstift 28 mit dem Anker eines Elektromagneten der Betätigungseinrichtungen verbunden, die dem Verschlußelement zugeordnet
sind, mit dem die Stange verbunden ist.
Fig. 3 zeigt den Elektromagneten E2, der dem Verschlußelement A2 zugeordnet ist. Jeder Elektromagnet weist eine Wicklung 29
auf, mit der ein Anker 30 betriebsmäßig verbunden ist. Ein Ende des Ankers 30 trägt das Joch 3I, an dem der Stift 28
befestigt ist, während das andere Ende des Ankers einen Nockenfolger 33 trägt, der betriebsmäßig mit Nockenteilen
34 in Eingriff steht, die von einem Ring 35 getragen werden, der an dem Kameragehäuse gegenüber der Hülse 22 um die optische
Achse 36 herum drehbar befestigt ist. (Fig. 1). Eine Feder 37 ist zwischen der Wicklung 29 und dem Joch 31 eingefügt, so
daß die Feder über die Stange 26 die Klappe 19 in ihre Sperrstellung gemäß Fig. 3 vorgespannt ist.
Wie es in Fig. 6 gezeigt ist, sind die Nockenteile 34 mit einer
Anzahl von dreieckigen Sätzen von Nockennuten 38 versehen, wobei jeder Satz einem der Elektromagneten derBetätigungseiniichtungen
zugeordnet ist. Jeder Satz von Nuten schließt einen axial gerichteten Teil 39 ein, der mit einem quer ver-
laufenden Teil 40 verbunden ist, der ebenfalls über einen geneigten
Teil 41 mit dem Teil 39 verbunden ist. Ein Nockenfolger
33 steht betriebsmäßig mit der Nut 38 in Eingriff. Wenn sich der Nockenfolger an der Position 42 befindet, nimmt
der Anker die in Fig. 3 dargestellte Position ein, bei der die Klappe 19 sich in der Sperrstellung befindet. Bei einer Drehung
des Ringes 55 in der Richtungjdes Pfeiles X gegenüber der Hülse
22 über einen vorgegebenen Winkel bewegt sieh der Nockenfolger 33 entlang des Teils 41 der Nut und bewegt den Anker in Axialrichtung
von seiner ausgefahrenen Stellung gemäß Fig. 3 in die eingezogene Stellung gemäß Fig. 4. Diese Axialbewegung bewegt
die Klappe 19 aus der Sperrstellung gegen die Vorspannung der Feder 37 in die Öffnungsstellung. Wenn die Wicklung 29 des
Elektromagneten gerade vor dem Zeitpunkt erregt wird, zu dem
der Nockenfolger den Teil 43 der Nut erreicht, verbleibt der
Anker 30 in der in Fig. 4 gezeigten Stellung gegen die Vorspannung der Feder 37, so daß die Klappe in der Öffnungsstellung
gehalten wird, bis die Wicklung 29 abgeschaltet wird.
Wenn die Wicklung 29 abgeschaltet wird, bewegt die Feder 37 den Anker 30 aus der in Fig. 4 gezeigten Stellung zurück in
die in Fig. 3 gezeigte Stellung, wobei sich der Nockenfolger 33 in dem Teil 39 der Nut 38 in den Nockenteilen 34 zur Stellung
44 bewegt. Die Klappe I9 wird daher in die Sperrstellung
zurückgeführt. Durch Drehen des Ringes 35 in einer zum Pfeil X entgegengesetzten Richtung wird der Nockenfolger 33 entlang
des Teils 40 der Nut 38 bewegt, so daß der Schieber 45 gegen
eine (nicht gezeigte) Federvorspannung zurückgedrückt wird, bis der Nockenfolger 33 erneut die Position 42 einnimmt. Wenn
dies erfolgt, schnappt der Schieber 45 in die in Fig. 6 gezeigte
Stellung zurück, so daß eine Kante 46 gebildet wird, gegen die sich der Noekenfolger abstützt, wenn der Ring 35
erneut in Richtung des Pfeils X bewegt wird.
Die Art und Weise, wie der Ring 35 in Richtung des Pfeils X und in entgegengesetzer Richtung bewegt wird, ist aus Fig. 5
zu erkennen. Wie es weiter oben angegeben wurde, ist der Ring
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drehbar gegenüber dem Kameragehäuse 62 befestigt und ist mit einem von dem Ring vorspringenden Ansatz 50 versehen, der in
Betriebseingriff mit einer Klinke 51 bringbar ist, schwenkbar
an dem Kameragehäuse befestigt ist und auf Grund der Wirkung der Feder 52, die auf das Ende 5.5 der Klinke wirkt, in Eingriff
mit dem Ansatz 50 gebracht werden kann. Der Ring 35 wird durch
eine Feder 54 in Richtung des Pfeils X vorgespannt. Wenn der
Verschlußauslöseknopf 55 gegen die Wirkung der Feder 56 gedruckt wird, wird das Ende 5^ der Klinke 5I um den Zapfen 57
verschwenkt, so daß die Klinke von dem Ansatz 50 entfernt wird und die Feder 54 den Ring 35 scharf in Richtung des Pfeils X
drehen kann. Wenn dies erfolgt, wird jeder Anker, der den auf der Hülse 22 befestigten Wicklungen der Elektromagnete El bis
e8 (Fig. 7) zugeordnet ist, schnell von einer ausgefahrenen Stellung nach Fig. 3 in eine zurückgezogene Stellung gemäß
Fig. 4 bewegt, wobei gleichzeitig jede Klappe aus der Sperrstellung in die Öffnungsstellung bewegt wird. Gleichzeitig
mit der nach innen gerichteten Bewegung des Verschlußauslöseknopfes 55 wird der Startschalter 58 durch Eingriff mit dem
Vorsprung 59 öes Verschlußauslöseknopfes geschlossen, um
gleichzeitig die Elektromagnete El bis E8 einzuschalten.
Der elektrische Teil l6 (Fig. 7) der Belichtungssteuereinrichtung
C schaltet einen Elektromagneten ab, nachdem das diesem Elektromagneten zugeordnete Verschlußelement eine Lichtemenge
übertragen hat, die durch die Einrichtung D bestimmt ist. Beispielsweise wird der Elektromagnet El entsprechend der von
dem Verschlußelement Al übertragenen mittleren Helligkeit des Lichtes abgeschaltet, die durch den Detektor Dl festgestellt
wird. Bei Abschalten des Elektromagneten El wird das Verschlußelement Al freigegeben und kehrt unter der Vorspannung
der Schraubenfeder yj, die auf den Anker dieses Elektromagneten
einwirkt, in die Sperrstellung zurück.
Nachdem jede Klappe I9 in die Sperrstellung zurückgekehrt ist,
kann der Ring 55 in einer zur Richtung des Pfeiles X entgegen-
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gesetzten Richtung In seine Ausgangsstellung dadurch zurückgeführt
werden, daß eine manuelle Rüekführbewegung auf einen Ansatz 6o ausgeübt wird, der starr an dem Ring befestigt ist
und sich durch eine öffnung 61 in dem Gehäuse 62 der Kamera erstreckt. Die manuelle Rückführbewegung des Ringes kann erfolgen,
bis die Klinke 51 hinter den Ansatz 50 einrastet, so daß der Ring so vorbereitet wird, daß er die Klappen gleichzeitig
während der nächsten Betriebsphase des Verschlußmechanismus öffnet.
Die Klappen I9 sind so konstruiert, daß sie sich am Mittelpunkt
der öffnung 23 treffen oder gerade überlappen, um einen
Lichteinfall zu verhindern und sie können am Schwenkpunkt 27 mit Spiel befestigt sein, um ein Pesthängen einer Klappe an
einer anderen zu verhindern. Weiterhin kann die elektrische Steuerschaltung so ausgebildet sein, daß immer ein etwas versetztes
Schließen anstelle eines gleichzeitigen Sehließens von irgendwelchen zwei Klappen sichergestellt ist.
Es ist daher verständlich, daß die Detektoren Dl bis D8 Einrichtungen
zur Messung der Helligkeit von räumlich ausgerichteten Bereichen der Szene und mit anderen Worten Einrichtungen
zur Messung des Wertes des Lichtstromes bilden, der zu jedem Bereich des Films gelangt. In Verbindung mit der Integratorschaltung,
die weiter unten anhand der Fig. 7 erläuter wird, bilden die Detektoren Einrichtungen zur Messung der Gesamtmenge
des Lichtstromes, der einem vorgegebenen Filmbereich während des Belichtungsintervalls der diesem Filmbereich zugeordneten
Verschlußzone zugeführt wird. Die Nockenteile J>h
bilden selektiv betätigbare Einrichtungen zum Einleiten des Betriebes der Verschlußelemente, d.h. zur öffnung der Verschlußelemente,
während die Elektromagnetanordnungen E selektiv
betätigbare Einrichtungen zum Beenden des Betriebes jeder
üilden
Verschlußzone', so daß insgesamt betätigbare AntrlebseinrIchtungen
zum Antreiben oder zum Betätigen jedes Verschlußelementes zwischen einer undurchlässigen (Sperr-)Stellung und
einer durchlässigen (öffnungs-)Steilung gebildet werden.
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Zusätzlich bildet der elektrische Schaltungsteil 16 eine Einrichtung,
die auf die Verschlußantriebseinrichtungen anspricht um zwei verschiedene Belichtungsfaktoren oder genauer gesagt,
zwei unterschiedliche Belichtungsintervalle festzulegen und um den Verschluß so zu steuern, daß einige Filmbereiche mit
einem Belichtungsfaktor belichtet werden, während andere Filmbereiche
mit einem zweiten Beliehtungsfaktor belichtet werden, so daß Schatten-Einzelheiten der Bereiche verstärkt werden,
die mit dem größeren der beiden Faktoren belichtet werden.
Wie es aus Fig. 7 zu erkennen ist, schließt der Teil 16 der
Lichtauswerteeinrichtungen C gemäß der bevorzugten Ausführungsform eine Anzahl von Triggerschaltungen Tl bis T8, die jeweils
Elektromagneten El bis E8 zugeordnet sind, ein Verknüpfungsglied 71 und einen Schwellwertgenerator 72 ein, der aus einem
Bezugsgenerator 73 und einem zwei Zustände aufweisenden Schalter
74 besteht. In Fig. 7 sind lediglich vier Triggerschaltungen
gezeigt, um die Darstellung zu vereinfachen, doch sind alle Triggerschaltungen identisch und es wird im folgenden lediglich
die Triggerschaltung Tl ausführlich beschrieben.
Die Triggerschaltung Tl umfaßt einen zwei mögliche Betriebszustände
aufweisenden Komparator 75 mit einem Signaleingang
76, einem Bezugseingang 77 und einem einzigen Ausgang 78 zur Ansteuerung des Elektromagneten El wenn sich der Komparator
indem ersten Betriebszustand befindet. Eine von dem Generator
72 abgeleitete Bezugsspannung wird dem Eingang 77 des Komparators zugeführt. Der Generator 72 erzeugt zwei Spannungspegel, von denen einer mit "Ref.l" bezeichnet ist und höher
ist als der andere mit "Ref.2" bezeichnete Pegel. Entweder der eine oder der andere dieser Pegel wird dem Eingang 77 des
Komparators entsprechend dem Zustand des Schalters 74 zugeführt.
Der Komparator befindet sich lediglich dann in dem ersten Betriebszustand, wenn die Spannung an seinem Eingang
76 unterhalb der Spannung am Eingang 77 liegt. Wenn die Spannung am Eingang 76 oberhalb der Spannung am Eingang 77
liegt, befindet sich der Komparator 75 in seinem zweiten
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Betriebszustand, bei dem der Elektromagnet abgeschaltet ist. Es sei bemerkt, daß die Worte höher und niedriger auf die
Größe der Spannungen bezug nehmen und daß die tatsächliche Polarität (positiv oder negativ) von der speziellen Schaltungsauslegung
abhängt.
Der Eingang J6 des Vergleichers ist mit dem Verbindungspunkt
79 des Integrators 8o (der eine lichtempfindliche Einrichtung
darstellt) verbunden, der den Photodetektor Dl und einen Kondensator 8l einschließt, der durch einen normalerweise geschlossenen
Schalter 82 kurzgeschlossen ist, der geöffnet wird, wenn das Versehlußelement Al in seine Offnungssteilung
bewegt wird. Die Zeitkonstante des Integrators 80 ist daher das Produkt des Wertes des Kondensators 8l und des Widerstandes
des Detektors Dl, der funktionell auf die mittlere Helligkeit eines Elementbereiches der photographierten Szene
bezogen ist, der dem Elementbereich Bl der Bildfläche entspricht.
Anstatt "auf Licht von der Szene direkt anzusprechen, könnte
die Lichtmeßeinrichtung D in Verbindung mit einem optischen System verwendet werden, bei dem der Detektor Dl von dem Elementbereich
Bl reflektiertes Licht empfängt. In jedem Fall legen der Detektor Dl und der Kondensator 8l des Integrators die
Zeitkonstante des Integrators fest, die von der mittleren Helligkeit des Lichtes abhängt, das von dem Verschlußelement
Al übertragen wird und auf den Bereich Bl auftrifft.
Wenn der Schalter 58 geschlossen wird, weist die Spannung am
Verbindungspunkt 79 und am Eingang 76 im wesentlichen Erdpotential auf, während die Spannung am Eingang 77 des Komparators
55 "Ref. 1" Pegel aufweist, so daß der Komparator seinen ersten Betriebszustand annimmt, in dem der Elektromagnet
El angesteuert ist. Wenn die magnetomotorische Kraft dieses Elektromagneten ausreichend stark ist, wird sein Anker
gegen die Vorspannung der Feder 37 (Fig. 3) eingezogen, so daß
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das Verschlußelement Al in die Öffnungsstellung gezogen wird.
Es wird jedoch bevorzugt, den Anker mechanisch zurückzuziehen wenn die Betriebsweise des Elementes Al eingeleitet wird, und
zwar durch Anwendung der Nockenteile j54, weil auf diese Weise
der Leistungsverbrauch aus der Batterie 83 so weit wie möglich
verringert wird und es wird bevorzugt, den Elektromagneten so
auszugestalten, daß seine Anziehkraft gerade ausreicht, um den Anker gegen die Vorspannkraft der Feder JJ festzuhalten. Beim
öffnen des Schalters 82 (der geöffnet wird, wenn das Verschlußelement
Al seine Öffnungsstellung erreicht) steigt die Spannung
am Verbindungspunkt 79 exponentiell in Richtung auf die Batteriespannung an, weil sich der Kondensator 81 mit einer Zeitkonstante
auflädt, die von dem Widerstand des Detektors Dl und dem Wert des Kondensators 81 abhängt. Diese Spannung ist daher
ein zeitlich veränderliches Signal, das funktionell auf die mittlere Helligkeit des von dem Verschlußelement Al bei dessen
Betätigung übertragenen Lichts bezogen ist.
Wenn die Spannung am Verbindungspunkt 79 einen Schwellwert erreicht,
der durch die Spannung am Eingang 77 des Komparators festgelegt ist, reagiert dieser Komparator durch einen abrupten
und rückgekoppelten Wechsel auf seinen zweiten Zustand, bei dem der Elektromagnet El abgeschaltet wird, so daß das Verschlußelement
Al in die Sperrstellung zurückkehren kann. Für einen vorgegebenen Schwellwert hängt die von dem Element Al übertragene
und auf einen Elementbereich Bl während des Betriebes dieses Verschlußelementes übertragene Lichtmenge lediglich von
der mittleren Helligkeit des Teils der Szene ab, die diesem Elementbereich entspricht.
Der Ausgang jedes Komparators wird dem Verknüpfungsglied 7I
der Steuereinrichtung 70 zugeführt. Das Verknüpfungsglied 7I
ist ein NAND-Verknüpfungsglied, das einen ersten Zustand aufweist,
wenn alle Elektromagnete an den Ausgängen der Komparatoren
eingeschaltet sind (d.h. wenn alle Komparatoren sich in ihrem ersten Betriebszustand befinden), und das einen zweiten
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Zustand annimmt, wenn ein oder mehrere (d.h. zumindest einer) Elektromagnete abgeschaltet sind. Wenn das Verknüpfungsglied
71 seinen ersten Zustand aufweist, weist der Schalter Jk einen
Schaltzustand auf, bei dem der Pegel des "Ref. l"-Signals den Bezugseingängen jedes Komparators der Triggerschaltungen zugeführt
wird. Wenn sich das Verknüpfungsglied Jl im zweiten Zustand befindet, ändert sich der Schaltzustand des Schalters
74 und es wird der Pegel des "Ref. 2"-Signals den Bezugseingängen
der Komparatoren zugeführt.
Wenn die Spannung an dem Signaleingang irgendeines Komparators der anderen Triggerschaltungen oberhalb des "Ref. 2"-Pegels
liegt, wenn sich der Zustand des Komparators 75 ändert, so wird der Zustand dieser Komparatoren ebenfalls gleichzeitig mit
der Zustandsänderung des Komparators 75 umgeschaltet. Die verbleibenden
Komparatoren, an deren Signa!eingangen die Spannung
unterhalb des "Ref. 2"-Pegels liegt, verbleiben auch dann in ihrem ersten Zustand, nachdem der Vergleicher 75 auf den zweiten
Zustand umgeschaltet wurde. Daher bleiben die von den verbleibenden Komparatoren angesteuerten Elektromagnete eingeschaltet.
Wenn die Spannung an den Signaleingängen jedes der verbleibenden
Komparatoren den "Ref. 2"-Pegel erreicht, so ändert jeder Komparator seinen Zustand und schaltet den zugehörigen
Elektromagneten ab, so daß die Lichtübertragung durch das durch diesen Elektromagnet betätigte Verschlußelement beendet
wird.
Vor der ausführlichen Beschreibung der Gesamt-Betriebsweise
des Belichtungssteuersystems sei darauf hingewiesen, daß die in dieser Beschreibung verwendeten Ausdrücke "Belichtungswert"
oder "Belichtungsfaktor" sich auf Kamera-Belichtungseinste1-lungen
beziehen, die für eine vorgegebene Szenenhelligkeit eine vorgegebene Gesamtmenge des Lichtstromes an den Film übertragen
und damit eine vorgegebene Film-Schwärzungsdichte hervorrufen.
Sowohl das Belichtungsintervall als auch die Lichtdurchlässigkeit (d.h. die öffnungsfläche und die Lichtdurchlässigkeit
entlang des optischen Weges) beeinflussen den tatsächlichen
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Belichtungsfaktor, wenn jedoch einer dieser Faktoren konstant
gehalten wird, wie bei dem dargestellten Auführungsbeispiel, bei dem lediglich das Beliehtungsintervall geändert wird, so
bestimmt das verbleibende Element den ausgewählten Belichtungsfaktor.
Das beschriebene System ergibt einen Belichtungsfaktor (ein Beliehtungsintervall in dem dargestellten Ausführungsbeispiel)
für einen ersten Satz von Szenenbereichen, um die relative Helligkeit dieser Bereiche in dem aufgezeichneten Bild aufrechtzuerhalten
und es wird ein unterschiedlicher Belichtungsfaktor (ein anderes Beliehtungsintervall) für die verbleibenden
Szenenbereiche verwendet. Damit wird die Helligkeit des aufgezeichneten Bildes für diese verbleibenden Szenenbereiche gegenüber
dem ersten Satz von Szenenbereichengeändert oder komprimiert, um Einzelheiten zu verstärken während der Teil der
Szene, der durch den ersten Satz von Szenenbereichen gebildet wird, eine getreue Wiedergabe bezüglich der relativen Helligkeit
darstellt.
Diese selektive Helligkeitskompression von lediglich einigen Szenenbereichen kann auf verschiedene Weise in Abhängigkeit
von dem Kameraaufbau und dem gewünschten Endergebnis angewandt werden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird
ein minimaler Belichtungsfaktor bestimmt, der der Kombination von Kameraparametern entspricht, die eine Gesamtemenge des
Lichtstromes von dem hellsten Szenenbereich überträgt, um jeweils eine Filmbelichtungs-Schwärzungsdichte bei dem oberen
Dichtegrenzwert (der mit 100 in Fig. 9 bezeichnet ist) des linearen Teils der Filmgradationskurve (Filmschwärzungsdichte
gegenüber logarithmischem Belichtungswert) hervorruft und es wird weiterhin ein maximaler Belichtungsfaktor bestimmt, der
Kameraparametern entspricht, die einen Gesamt-Lichtstrom an den dunkelsten Bereichen derart hervorrufen, daß sich eine
Filmschwärzungsdichte an dem unteren Grenzwert (der mit 101 in Fig. 9 bezeichnet ist) der Film-Gradationskurve ergibt.
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Teile der Szene werden mit dem minimalen Belichtungsfaktor belichtet
während andere mit dem maximalen Belichtungsfaktor belichtet werden. Der hellste Bereich der Szene wird mit dem minimalen
Belichtungsfaktor belichtet während der dunkelste Bereich mit dem maximalen Belichtungsfaktor belichtet und viele andere
Szenenbereiche werden mit einem dieser beiden Faktoren belichtet, um die relative Szenenhelligkeit in dem aufgezeichneten
Bild aufrechtzuerhalten.
Vorzugsweise werden alle Szenenbereiche, die bei dem minimalen
Belichtungsfaktor eine Gesamtmenge des Lichtstromes ergeben, die den unteren Schwärzungsdichte-Grenzwert überschreitet,
automatisch bei dem angegebenen maximalen Belichtungswert belichtet; der genaue Wert des letzteren ist durch den hellsten
Szenenbereich bestimmt. Daher werden die relativen Helligkeiten dieser Szenenbereiche zueinander in dem aufgezeichneten
Bild beibehalten. Die verbleibenden (dunklen) Szenenbereiche, deren Gesamt-Lichtstrom während des miminalen Belichtungsfaktors unter den unteren Schwärzungsdichte-Grenzwert fällt,
werden.mit vergrößerten Belichtungsfaktoren belichtet, die jeweils einen Lichtstrom ergeben, der die minimale Film-Schwärzungsdichte
ergibt; der genaue Wertetes maximalen Belichtungsfaktors ist hierbei durch den dunkelsten Bereich
bestimmt. Daher werden die relativen Helligkeiten der dunklen Bereiche zueinander nicht aufrechterhalten, doch wird,
was wichtiger ist, die Belichtungsdichte dieser dunklen Bereiche gegenüber anderen Bereichen der Szene vergrößert, so
daß die Darstellung von Schatten-Einzelheiten verbessert wird. Für typische photographische Szenen ist zu erwarten, daß ein
Großteil der Szenenbereiche bezüglich der relativen Helligkeit ausreichend nah aneinander liegt, so daß dieser Großteil mit
dem ausgewählten minimalen Belichtungsfaktor belichtet wird, während ein kleinerer Teil von Szenenbereichen (dunklen Bereichen)
mit größeren Belichtungsfaktoren belichtet wird. Selbstverständlich könnten auch alle dunklen Bereiche mit
dem maximalen Belichtungsfaktor belichtet werden.
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Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden, wie dies weiter unten noch näher erläutert wird, zumindest zwei unterschiedliche
Belichtungswerte dadurch erzeugt, daß unterschiedliche Belichtungsintervalle für die Verschlußzonen oder -segmente
angewendet werden. Alle Filmbereiche werden zunächst für ein minimales Belichtungsintervall belichtet (das dem minimalen
Belichtungsfaktor entspricht) wobei bei diesem minimalen Belichtungsintervall der Filmbereich, der dem hellsten Szenenbereich
entspricht, eine ausreichende Menge des Lichtstromes empfängt, um die vorgegebene maximale Belichtungsdichte hervorzurufen.
Dann werden lediglich die Filmbereiche, die während dieses minimalen Belichtungsintervalls keine Gesamtmenge
des Lichtstromes empfangen haben, die gleich oder größer als die Gesamtmenge ist, die erforderlich ist, um eine vorgegebene
minimale Belichtungsdichte hervorzurufen, weiter für größere Belichtungsintervalle belichtet, die proportional zu ihrer
Helligkeit sind, wobei das maximale Intervall durch den dunkelsten Szenenbereich bestimmt ist (oder ein festes maximales
Zeitintervall ist wenn der dunkelste Szenenbereich eine Belichtungszeit erfordern würde, die die Zeit überschreitet,
die für mit der Hand gehaltete Kameras als geeignet angesehen wird).
Die Art und Weise, wie die Belichtungssteuereinrichtung nach Fig. 7 den Kontrast des durch das vorstehend beschriebene Verfahren
belichteten lichtempfindlichen Materials vergrößert, wird im folgenden ausführlich anhand der Figuren 8 und 9 beschrieben.
Es sei zu Erläuterungszwecken angenommen, daß, wenn die Verschlußelemente Al, A2, A7 und A8 (Fig. 7) betätigt
werden, die mittleren Helligkeiten des durch diese Verschlußelemente übertragenen Lichts I., Ip, I„ bzw. In ist, wobei
diese mittleren Helligkeiten in folgender Beziehung stehen:
I1 > I2 > I7
> Ig
darin ist I1 der Maximalwert der mittleren Intensitäten bezüglich
aller Verschlußelemente. Die Zeitkonstanten V,, X^, V tU
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der entsprechenden Triggerschaltungen weisen die umgekehrte
Beziehung auf, so daß die von den Integratoren jeder dieser Triggerschaltungen erzeugte Spannung den Kurven 90 bis 93
gem. Fig. 8 ähnelt. V/eil das von dem Verschlußelement Al übertragene
Licht die maximale mittlere Helligkeit aufweist und die kleinste Integrator-Zeitkonstante ergibt, erreicht die
Spannung des Integrators der Triggerschaltung Tl, die durch die Kurve 90 dargestellt ist, den Pegel "Ref. 1" vor den
Spannungen der anderen Triggerschaltungen. Wie dies in Fig. 8 dargestellt ist, wird der Pegel "Ref. 1" erreicht, nachdem das
Verschlußelement Al für das Zeitintervall At, betätigt wurde,
das als das minimale Belichtungszeitintervall bezeichnet wird. Für einen vorgegebenen Pegel von "Ref. l" ist dieses minimale
Belichtungszeitintervall eine Funktion der maximalen mittleren Helligkeit, die von irgendeinem Versohlußelement übertragen
wird, so daß es durch die spezielle photographierte Szene bestimmt ist. In dieser Hinsicht ist das minimale Belichtungszeitintervall
nicht vorher ausgewählt.
Die von dem Element Al Innerhalb des minimalen Belichtungszeit-Intervalls
übertragene Lichtmenge ist durch den Pegel von "Ref. l" bezüglich der Batteriespannung bestimmt und dieses Lichtmenge
ist vorher so ausgewählt, daß sie einem maximalen Belichtungsgrenzwert E auf der Gradationskurve des lichtempfindlichen
max
Materials entspricht, das verwendet wird. Vorzugsweise wird
E am Punkt 100 in der Nähe des oberen Endes des linearen max
Teils 94 der Gradationskurve 95 (Fig. 9) gewählt. Der Pegel
von "Ref. l" legt die maximale Lichtmenge fest, die von dem Verschlußelement übertragen wird, das die maximale mittlere
Größe des Lichtstromes überträgt, wobei diese maximale Lichtmenge als "vorgegebener maximaler Lichtstrom" bezeichnet wird.
Dieser maximale Lichtstrom wird in der minimalen Belichtungszeit durch das Verschlußelement übertragen, das Licht von dem
Szenenbereich mit maximaler mittlerer Helligkeit überträgt und ist unabhängig von der tatsächlichen Helligkeit des Szenenlichtes. Daher belichtet der hellste Teil einer Szene immer den
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entsprechenden Bereich des lichtempfindlichen Materials mit der gleichen mittleren Schwärzungsdichte. Aus diesem Grund
kann gesagt werden, daß die Helligkeit des hellsten Teils der Szene auf die Filmschwärzungsdichte komprimiert wird,
die Em„„ zugeordnet ist.
max
max
Die "vorher ausgewählte minimale" Lichtmenge, die von irgendeinem Element übertragen wird, wird durch den Pegel von "Ref. 2"
bestimmt, der so ausgewählt ist, daß er einem minimalen Belichtungsgrenzwert E . auf dem linearen Teil 94 der Gradationskurve entspricht. Vorzugsweise liegt dieser Punkt 101 in der
Nähe des unteren Endes des linearen Teils 94.
Wie dies aus Fig. 8 zu erkennen ist, wird die Betätigung aller Verschlußelemente für zumindest ein minimales Belichtungszeitintervall
fortgesetzt, das mit At1 bezeichnet ist. Die weitere
Betätigung für ein vorgegebenes Verschlußelement wird am Ende dieses Zeitintervalls beendet, wenn die von diesem Verschlußelement
übertragene Menge des Lichtstromes zwischen den vorher ausgewählten minimalen und maximalen Lichtmengen liegt, die
durch die Pegel von "Ref. l" und "Ref. 2" festgelegt sind. Die
Verschlußelemente A2 und A7 erfüllen dieses Kriterium (und schließen daher bei At1), weil die Kurven 91 und 92, die die
Signale darstellen, die von den diesen Verschlußelementen zugeordneten Integratoren erzeugt werden, den Pegel von "Ref. 2"
überschreiten oder gleich diesem Pegel sind, nachdem diese Verschlußelemente für das minimale Belichtungszeitintervall
betätigt wurden. Es ist zu erkennen, daß die Kurve 92 den
Pegel von "Ref. 2" genau zum Zeitpunkt At1 erreicht, mit dem
Ergebnis, daß das Verschlußelement A7 die vorher ausgewählte minimale Lichtmenge überträgt. Die Helligkeit des von dem Verschlußelement
A7 übertragenen Lichts kann daher ein Kriterium zur Steuerung der Belichtung liefern, weil jedes Verschlußelement
das Licht überträgt, dessen mittlere Helligkeit in dem Bereich liegt, der durch die maximale Helligkeit,(die
irgendeinen Wert aufweisen kann) und der Helligkeit des durch
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das Verschlußelement A7 übertragenen Lichts liegt, lediglich für das minimale Belichtungszeitintervall betätigt wird. Aus
diesem Grund wird die Helligkeit TJ als "minimaler Lichtstrom bezeichnet, wobei dieser Ausdruck hier verwendet wird, um den
unteren Grenzwert eines Bereiches zu definieren, dessen oberer Grenzwert durch die maximale mittlere Helligkeit festgelegt ist,
die von der photographierten Szene abhängt. Dies heißt mit anderen Worten, daß der minimale Lichtstrom keinen festen Wert
aufweist, sondern von der maximalen Helligkeit abhängt, die zusammen mit dem Pegel von "Ref. l" das minimale Belichtungszeitintervall
festlegt. Sobald dies Zeitintervall bekannt ist, ist die minimale mittlere Helligkeit bekannt weil sie von diesem
Intervall und dem Pegel von "Ref. 2" abhängt. Licht mit dieser Helligkeit, das über das minimale Belichtungszeitintervall
übertragen wird, ergibt die vorher ausgewählte minimale Lichtmenge.
Weil die Übertragung von Licht durch die Verschlußelemente A2
und A7 zu dem Zeitpunkt beendet wird, zu dem die Übertragung
von Licht durch das Element Al beendet wird, übertragen diese Verschlußelemente weniger als die vorgegebene maximale Menge
des Lichtstromes, jedoch mehr als die vorgegebene minimale Menge des Lichtstromes. Die resultierende mittlere Belichtung
der Elementbereiche B2 und B7 ist qualitativ in Pnig. 7 durch
die Punkte 96 und 97 auf der Kurve 95 angedeutet. Entsprechend liegt die mittlere Schwärzungsdichte dieser Bereiche zwischen
dem Wert Dmini der dem minimalen Belichtungsgrenzwert E ln
zugeordnet ist, und dem Wert D , der der maximalen Beiich-
tung EMOV zugeordnet ist. Entsprechend wird die relative Heiligmax
keit der Szenenbereiche, die den Filmbereichen Bl, B2 und B7 entsprechen, bei der Belichtung aufrechterhalten, weil diese
Bereiche mit dem gleichen identischen Belichtungswert belich-
für
tet werden, d.h. weil diese Anordnung ^aas gleiche Belichtungsintervall belichtet werden.
Wenn die mittlere Menge des Lichtstromes, der von einem vorgegebenen
Verschlußelement während des Anfangszeitintervalls
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- JJ -
übertragen wird, kleiner als der minimale Lichtstrom gemäß der vorstehenden Definition ist, so wird der Betrieb eines
vorgegebenen Verschlußelementes über die minimale Belichtungszeit hinaus fortgesetzt. Diese Situation ist durch die Kurve
93 erläutert, die zum Zeitpunkt At1 den Pegel von "Ref. 2"
noch nicht erreicht hat. Dies heißt mit anderen V/orten, daß das Verschlußelement A8 weniger als die minimale Menge des
Lichtstromes übertragen hat, wenn die Betätigung der anderen Verschlußelemente beendet wird. Entsprechend wird die Betätigung
dieses Verschlußelementes fortgesetzt, bis das von dem Integrator der Triggerschaltung T8 erzeugte Signal den
Pegel von "Ref. 2" erreicht, d.h. bis das Verschlußelement A8 die minimale Menge des Lichtstromes übertragen hat. Dies erfolgt,
wenn das Element A8 für das Zeitintervall Δίο betätigt
worden ist, wobei dieses Zeitintervall die Zeit ist, die die Kurve 93 benötigt, um den Pegel "Ref. 2" zu erreichen. Entsprechend
wird der Bereich B8 bis zum minimalen Belichtungsgrenzwert E . belichtet, so daß auf diesem Bereich eine
mittlere Dichte D ln erzeugt wird. Dies ist mit dem Belichtungs-Schwärzungsdichtewert
zu vergleichen, der sich ergeben würde, wenn die Betätigung des Elementes A8 auf das Zeitintervall
At1 beschränkt worden wäre, wobei in diesem Fall eine Belichtung
hervorgerufen worden wäre, die einer Filmschwärzungsdichte
entspricht, die am Punkt 98 angegeben ist.
Auf diese Weise wird die Belichtungs-Schwärzungsdichte des dunkelsten Bereichs der Szene (entsprechend dem Verschlußelement
a8) gegenüber der aufgezeichneten Helligkeit der anderen Filmbereiche vergrößert, so daß Schatteneinzelheiten
hervorgehoben werden. Unter manchen Szenenbedingungen können auch mehrere dunkle Bereiche der Szene über das minimale Belichtungsintervall
hinaus belichtet werden, wobei jeder dieser Bereiche über ein Belichtungsintervall belichtet würde, währenddessen
das entsprechende Verschlußelement eine Menge des Lichtstromes weiterleitet, der gleich dem für den minimalen
Belichtungsgrenzwert erforderlichen Wert ist, wobei der dunkelste Bereich mit dem maximalen Zeitintervall belichtet wird.
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Entsprechend wird jeder dieser verbleibenden (dunklen) Bereiche bis zum minimalen Filmdichtegrenzwert hin belichtet,
um die Einzelheiten hervorzuheben, obwohl die relativen Helligkeiten zwischen diesen Bereichen in dem aufgezeichneten Bild
verlorengehen. Die letzteren können jedoch dadurch beibehalten werden, daß lediglich diese verbleibenden Bereiche mit dem
maximalen BelichtungsIntervall belichtet werden.
Es ist vorstellbar, daß ein Fall eintreten könnte, bei dem der von einem Verschlußelement übertragene Lichtfluß so niedrig ist,
daß eine beträchtliche Zeit erforderlich sein würde, damit die Belichtung die minimale Belichtungsgrenze erreicht, so daß die
Möglichkeit einer Kamerabewegung und des daraus folgenden Verwackeins eines Bildes auf dem Elementbereich entsteht, der
diesem Verschlußelement zugeordnet ist. Um dies auszuschließen, ist eine Maximalzeit-Schaltung 102 zwischen der Batterie 83
und den Triggerschaltungen eingeschaltet, um den Wert des maximalen Belichtungsfaktors auf den des maximalen Belichtungsintervalls zu begrenzen. Die Verzögerungsschaltung 102 unterbricht
automatisch den Strom an die Triggerschaltungen nach einer vorgegebenen Zeit nach dem Schließen des Schalters58.
Der Schwellwertgenerator 72 kann viele Ausführungsformen aufweisen.
Beispielsweise könnte er die Form eines Transistorschalters mit zwei in Reihe geschalteten Vorspannungsv/id erständen
aufweisen, deren Verbindungspunkt mit den Bezugseingängen
der Vergleicher verbunden sein könnte. Wenn der Transistor nichtleitend ist, so weist der Verbindungspunkt den Pegel
"Ref. 1" auf während beim leitenden Zustand dieses Transistors der Verbindungspunkt den Pegel "Ref. 2" aufweist.
Obwohl die Verschlußelemente in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel als schwenkbare Klappen beschrieben sind, ist es möglich,
stattdessen verschiebbare Klappen zu verwenden. Derartige Schiebeklappen könnten sich in Axialrichtung parallel
zur Achse J>6 des Verschlußmechanismus bewegen, d.er mit Führungen
versehen sein würde, die die freien Enden der Klappen
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in Richtung auf die Achse bis zu einer Position umbiegen, in der die Lichtübertragung gesperrt ist. Alternativ könnten die
Verschlußelemente die Form eines elektrooptischen Verschlusses aufweisen, bei dem die Lichtübertragung eine Funktion der
Spannung ist, die längs zwei lichtdurchlässigen Platten angelegt ist. In diesem Fall würde jeder der elektrooptischen
Verschlüsse unabhängig durch den Ausgang einer Photozelle gesteuert. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß sich nicht nur
eine Ein-Aus-Übertragung ergibt, sondern es kann auch eine
Steuerung verwendet werden, die eine proportionale Übertragung des Lichtes ergibt.
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Claims (1)
- Patentanwälte Dip!.-InQ. Curt Wallach Dip:.-Ing. Günther Koch Dipl.-Phys. Dr.Tino Haibach Dipl.-Ing. Rainer FeldkampD-8000 München 2 · Kaufingerstraße 8 - Telefon (0 89) 24 02 75 · Telex 5 29 513 wakai dUnser Zeichen: \ß HO - Fk/NePatentansprüche :1. Photographisches Belichtungsverfahren zur Belichtung einer Bildfläche auf einem Filmmaterial, das einen Dichtebereich aufweist, der sich zwischen vorgegebenen minimalen und maximalen Belichtungsdichte-Grenzen erstreckt, mit einer photographischen Szene, die einen Bereich von relativen Helligkeiten aufweist, der den Filmdichtebereich überschreitet, gekennze lehne t durch die Schritte der Messung der Helligkeit jedes einer Anzahl von räumlich ausgerichteten Bereichen der zu photographierenden Szene, der Festlegung eines ersten Belichtungsfaktors für den Szenenbereich mit der maximalen mittleren Helligkeit, wobei dieser hellste Bereich bei dem ersten Belichtungsfaktor eine Filmbelichtung hervorruft, die im wesentlichen gleich dem maximalen Filmdichte-Grenzwert ist, der Auswahl aller der Szenenbereiche, die eine minimale mittlere Helligkeit aufweisen, bei der der erste Belichtungsfaktor eine Filmbelichtung hervorruft, die zumindest im wesentlichen gleich dem minimalen Filmdichte-Grenzwert ist, des Festlegens zumindest eines zweiten Belichtungsfaktors, bei dem zumindest einer der verbleibenden Szenenbereiche eine Filmbelichtung hervorruft, die zumindest im wesentlichen gleich dem minimalen Filmdichte-Grenzwert ist, der Übertragung von Bildinformationen enthaltenden Strahlen unter Anwendung des ersten Belichtungsfaktors vonden ausgewählten Szenenbereichenl09828/07?8 ORIGINAL- / - 2 8 ü ü üan im wesentlichen lediglich elementare Bereiche der Bildfläche, die bildlich den ausgewählten Szenenbereichen entsprechen, um die relative Helligkeit der ausgewählten Bereiche in dem aufgezeichneten Bild aufrechtzuerhalten, und der Übertragung von BiIdinformationen enthaltenden Strahlen von zumindest dem einen der verbleibenden Szenenbereiche unter Anwendung des zweiten Belichtungsfaktors an den bildlich entsprechenden Elementarbereich der Bildfläche zur Vergrößerung der relativen Helligkeit dieses einen Gzenenbereiches in dem aufgezeichneten Bild, so daß dessen Einzelheiten verstärkt werden.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennze lehnet, daß der Schritt der Festlegung von zumindest einem zweiten Belichtungsfaktor den Schritt der Festlegung eines Belichtungsfaktors für jeden der verbleibenden Szenenbereiche derart, daß dieser Belichtungsfaktor eine Filmbelichtung für jeden Szenenbereich hervorruft, der zumindest im wesentlichen gleich dem minimalen Filmdichte-Grenzwert ist, einschließt.;5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt der Festlegung eines ersten Belichtungsfaktors die Festlegung eines ersten BelichtungsIntervalls umfaßt, bei dem der hellste Szenenbereich die maximale Filmdichte hervorruft, daß der Schritt der Auswahl aller Szenenbereiche mit einer minimalen mittleren Helligkeit die Auswahl aller Szenenbereiche umfaßt, die während des ersten Belichtungsintervalls zumindest die minimale Filmdichte hervorrufen urädaß der Schritt der Festlegung zumindest eines zweiten Belichtungsfaktors die Festlegung eines zweiten Belichtungsintervalls umfaßt, das größer als das erste Intervall ist und bei dem der eine Szenenbereich die minimale Filmdichte hervorruft.4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennze ichn e t , daß der Schritt der Festlegung des zumindest zweiten809828/0778Belichtungsintervalls die Festlegung eines Belichtungsintervalls für jeden der verbleibenden Szenenbereiche einschließt, wobei dieses Belichtungsintervall eine Belichtung für jeden Szenenbereich hervorruft, die zumindest im wesentlichen gleich der minimalen Filmdichte ist.Kamera zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer Linsenbaugruppe zum Lenken Bild informationen enthaltender Strahlen von einer Szene auf eine Bildfläche auf einem Filmmaterial, das sich in der Brennebene der Kamera befindet, wobei das Filmmaterial einen Dichtebereich aufweist, der sich zwischen vorgegebenen minimalen und maximalen Belichtungsdichte-Grenzwerten erstreckt, gekennzeichnet durch Helligkeitsmeßeinrichtungen (C, D) zur Messung der Helligkeit jedes einer Anzahl von räumlich ausgerichteten Bereichen der Szene, eine Mehrzonen-Verschlußanordnung (10) mit einer Anzahl von unabhängig betätigbaren räumlich ausgerichteten Verschlußelementen (Al bis A8) zur unabhängigen Änderung der Übertragung von zumindest einem wesentlichen Teil der die Bildinformation enthaltenden Strahlen von jedem dieser Szenenbereiche zu einem bildlich entsprechenden Bereich (Bl bis BH) des Filmmaterials, Betätigungseinrichtungen (Cl bis C8) zur unabhängigen Betätigung jedes der Verschlußelemente (Al bis AS) und Steuereinrichtungen (16), die auf die Helligkeitsmeßeinrichtungen (C, D) ansprechen und zumindest einen ersten und einen zweiten Belichtungsfaktor in Abhängigkeit von der Helligkeit der Szenenbereiche und von dem Dichtebereich festlegen sowie selektiv die Betätigungseinrichtungen (Cl bis C8) derart steuern, daß zumindest eines (Al) der Verschlußelemente (Al bis A8) in Abhängigkeit von dem ersten Belichtungsfaktor so betätigt wird, daß ein entsprechender Filmbereich (Bl) mit diesem ersten Belichtungsfaktor belichtet wird und daß zumindest ein weiteres Verschlußelement (A8) in Abhängigkeit von dem zweiten Belichtungsfaktor derart betätigt wird, daß ein anderer entsprechender Filmbereich (B8) mit dem zweiten I (-· 1 iohtungsfaktor belichtet wird.280005]6. Kamera nach Anspruch ], dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen (16) Einrichtungen (72) zur Festlegung des einen Belichtungsfaktors in Abhängigkeit von dem hellsten der Szenenbereiche und des anderen Belichtungsfaktors in Abhängigkeit von einem der dunkelsten der Szenenbereiche einschließen.7. Kamera nach Anspruch lj, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen (I6) Einrichtungen (72) zur Bestimmung des einen Belichtungsfaktors in Abhängigkeit von dem hellsten der Szenenbereiche und dem maximalen Dichte-Grenzwert und des anderen Belichtungsfaktors in Abhängigkeit von dem dunkelsten der Szenenbereiche und dem minimalen Dichte-Grenzwert einschließen.8. Kamera zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit einer Linsenbaugrxippe zum Lenken von Bildinformationen enthaltenden Lichtstrahlen von einer Szene zu der Bildfläche auf einem Filmmaterial, das sich in der Brennebene der Kamera befindet, wobei das Filmmaterial einen Dichtebereich aufweist, der sich zwischen vorgegebenen minimalen und maximalen Belichtungsdichte-Grenzwerten erstreckt, gekennzeichnet durch Helligkeitsmeßeinrichtungen (C, D) zur Messung der Helligkeit jedes einer Anzahl von räumlich ausgerichteten Bereichen der Szene, eine Mehrzonen-Verschlußanordnung (K)) mit einer Anzahl von \inabhangig betätigbaren räumlich ausgerichteten Verfichlußelementen zur unabhängigen Änderung der Übertragung von zumindest einem wesentlichen Teil der die Bild information enthaltenden Strahlen von jedem Szenenbereich zu einem bildlich entsprechenden Bereich des Filmmaterials, Betätigungseinrichtungen (Cl bis C8) zur unabhängigen Betätigung jedes Verschlußelementes (Al bis AS) und Steuereinrichtungen (16), die auf die Helligkeitsmeßeinriohtungen (C, D) und die Helligkeit eines ausgewählten Szenenbereiches sowie auf einen der Filmbelichtungsdichte-Grenzwerte ansprechen, um zumindest8 0 9 8 ? η I 0 " 1 fteinen Belichtungsfaktor festzulegen, der den dem ausgewählten Szenenbereich entsprechenden Filmbereich (Bl bis ES) auf einen dem einen Filmbelichtungsdichte-Grenzvier t entsprechenden Wert belichtet und um selektiv die Betätigungseinrichtungen (Cl bis C8) so zu steuern, daß zumindest zwei der Verschlußelemente unter Einschluß des dem ausgewählten Szenenbereich entsprechenden Verschlußelementes in Abhängigkeit von dem einen Beliehtungsfaktor so gesteuert werden, daß die beiden entsprechenden Filmbereiche mit dem ersten Belichtungsfaktor belichtet werden, so daß der ausgewählte Bereich bis zum Grenzwert des Filmes belichtet wird, während die relative Helligkeit der den beiden Filmbereichen bildlich entsprechenden Szenenbereiche beibehalten wird.9· Kamera nach Anspruch 8, dadurch gekennze ichn e t , daß der ausgewählte Bereich der Szenenbereich ist, der die maximale mittlere Plelligkeit aufweist und daß der eine Filmgrenzwert der maximale Belichtungsdichte-Grenzwert ist.10. Kamera zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit einer Linsenbaugruppe zum Lenken von Bild informationen enthaltenden Strahlen von einer Szene zu einer Bildfläche auf einem Filmmaterial, das sich an der Kamera-Brennebene befindet und vorgegebene minimale und maximale Belichtungsdichte-Grenzwerte aufweist, gekennze ichne t durch Helligkeitsmeßeinrichtungen (C, D) zur Messung der Helligkeit jedes einer Anzahl von räumlich ausgerichteten Bereichen der Szene, eine Mehrzonen-Verschlußanordnung (10) mit mehreren unabhängig betätigbaren räumlich ausgerichteten Verschlußelementen zur unabhängigen Änderung der Übertragung von zumindest einem erheblichen Teil der die BiIdinformation enthaltenden Strahlen von jedem Szenebereich zu einem bildlich entsprechenden Bereich des Filmmaterials, Betätigungsein-809829/0773richtungen (Cl bis C8) zur unabhängigen Betätigung jedes der Verschlußelemente und Steuereinrichtungen (16), die auf die Helligkeitsmeßeinrichtungen (C, D) ansprechen, um zumindest einen ersten und einen zweiten Belichtungsfaktor in Abhängigkeit von der Helligkeit der Szenenbereiche und der Filmgrenzv/erte festzulegen und um selektiv die Betätigungseinrichtungen (Cl bis C8) derart zu steuern, daß eine Anzahl der Versehlußelemerite in Abhängigkeit von den ersten Belichtungsfaktor gesteuert wird, um eine Anzahl entsprechender Filrnbereiche mit dem ersten Belichtungsfaktor zu belichten und daß zumindest ein anderes Versehlußelement in Abhängigkeit mit dem zweiten Belichtungsfaktor gesteuert wird, um zumindest einen anderen entsprechenden Filmbereich mit dem zweiten Belichtungsfaktor zu belichten, so daß in dem aufgezeichneten Bild im wesentlichen die relative Helligkeit der Szenenbereiche aufrechterhalten wird, die bildlich der Anzahl der Filmbereiche entsprechen, während bezüglich dieser Bereiche die Helligkeit des aufgezeichneten Bildes für den zumindest einen Szenenbereich, der bildlich dem einen anderen Filmbereich entspricht, geändert wird.11. Kamera nach Anspruch 10, dadurch gekennze ichn e t , daß die Steuereinrichtungen (16) Einrichtungen zur Festlegung des ersten Belichtungsfaktors in Abhängigkeit von entweder dem hellsten oder dunkelsten Bereich der Szenenbereiche einsehließen.12. Kamera nach Anspruch 10, dadurch gekennze lehnet, daß die Steuereinrichtungen (16) Einrichtungen (?'l) zur Bestimmung des einen Belichtungsfaktors in Abhängigkeit von dem hellsten Bereich der Szenenbereiehe und des anderen Belichtungsfaktors in Abhängigkeit von dem dunkeL-sten Szenenbereich einschließen.13. Kamera nach Anspruch 12, gekennzeichne t durch Einrichtungen (102) zur Begrenzung des maximalen Wertes des zweiten Belichtungsfaktors auf einen Wert, der000820/077«vonfür einen Betrieb fin der Hand gehaltenen Kameras brauchbar ist.1*1. Kamera nach Anspruch 10, dadurch gekennze lehnt= t , daß die Steuereinrichtungen (16) Einrichtungen zur Bestimmung des einen Belichtungsfaktors in Abhängigkeit von dem heilsten Bereich der Szenenbereiche und von dem maximalen Dichtegrenzwert und zur Bestimmung des anderen Bc]ichtungnfaktors in Abhängigkeit von einem der dunkelsten Bereiche der Szenenbereiehe und von dem minimalen Dichtegrenzwert einschließen.15. Kamera nach Anspruch 10, dadurch gekennze ichn e t. , daß die Verschlußelemente (Al bis AB) die Übertragung der Strahlen von jedem Szenenbereich in direkter Proportionalität, zu dem Belichtungsintervall ändern, währenddessen j ed rs jeweilige Verschlußelement Licht auf den Film überträgt, daß die Steuereinrichtungen (16) Einrichtungen zui Festlegung eines minimalen Belichtungsintervalls in Abhängigkeit von sowohl von dem maximalen Filmdichtegrenzwcrt und dem hellsten der Szenenbereichc und z\ir Festlegung eines maximalen Belichtungsintervalls in Abhängigkeit von sowohl"dem minimalen Filmdichtegrenzwert und dem dunkelsten der Bereiche und zur Steuerung der Betätigungseinrichtungen (ni bis OB) derart einschließen, daß für das minimale Be-J if'htungsintervall alle Verschlußelemente betätigt werden, dir den Gzenenbercichen ztigeordnet sind, die während des minimalen Intervalls eine ausreichende Lichtmenge übertiagcn haben, um das Filmmaterial auf zumindest den minimalen Filrndichtegreiizwert zu belichten, während die verbleibenden Verschlußelemente für das maximale Belichtungsiritervall betätigt werden.16. Kamera zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit einer Anzahl von Verschlußelementen, die unabhängig und selektiv betätigbar sind, um jeweils Licht, von einer Anzahl von rä\imlich ausgerichteten BereichenBAD original"der photographierten Szene an entsprechende Elementbereiche einer Bildfläche aus lichtempfindlichem Material zu übertragen, das vorgegebene maximale und minimale Belichtungs-Grenzwerte aufweist, gekennzeichnet durch Helligkeitsmeßeinrichtungen (C, D) zur Messung der Helligkeit jedes der Anzahl von räumlich ausgerichteten Bereichen der Szene und auf die Helligkeitsmeßeinrichtungen (C, D) ansprechende Einrichtungen (Cl bis C8) zur Betätigung der Verschlußelemente (Al bis A8) für zumindest ein minimales Belichtungszeitintervall, das gleich der Zeit ist, die das Vcrschlußelement, das Licht von dem Szenenbereich mit der maximalen mittleren Helligkeit überträgt, benötigt, um eine vorgegebene maximale Lichtmenge zu übertragen, die eine Filmbelichtung hervorruft, die dem maximalen Belichtungsgrenzwert des Filmmaterials entspricht, sowie zur Beendigung der weiteren Betätigung aller Verschlußelemente, die während dieses minimalen Belichtungszeitintervalls eine Lichtmenge übertragen, die kleiner als die vorgegebene maximale Lichtmenge, jedoch gleich oder größer als eine vorgegebene minimale Lichtmenge ist, die als die Lichtmenge definiert ist, die eine Filmbelichtung hervorruft, die dem minimalen Belichtungsgrenzwert entspricht, und zur Fortsetzung der Betätigung verbleibender Verschlußelemente, die während dieses minimalen Belichtungszeitintervalls eine Lichtmenge übertragen haben, die kleiner als die vorgegebene minimale Lichtmenge ist.17· Kamera nach Anspruch 16, dadurch gekennze ichn e t , daß die maximalen und minimalen Belichtungsgrenzwerte in der Nähe der Extremwerte des linearen Teils der Gradationnkurve für das lichtempfindliche Material liegen.18. Kamera nach Anspruch 16, dadurch gekennze lehnet, daß die Betätigung jedes der verbleibenden Verschlußelemente für Belichtungszeitintervalle fortgesetzt wird, die gleich der Zeit sind, die erforderlich ist, damit jedes der verbleibenden Vcrschlußelemente eine Lichtmenge./. 809Π7Ρ /0778überträgt, die gleich der vorgegebenen minimalen Lichtmenge ist.19. Belichtungssteuereinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit einem Verschlußmechanismus, der durch eine Anzahl von Verschlußelementen gebildet ist, dadurch gekennze lehne t , daß die Verschlußelemente (Al bis A8) unabhängig und selektiv von einem lichtsperrenden Zustand in einen lichtleitenden Zustand betätigbar sind, um Licht jeweils von einer Anzahl von räumlich ausgerichteten Bereichen der photographierten Szene an entsprechende Elementbereiche (Bl bis B8) einer Bildfläche auf lichtempfindlichem Filmmaterial zu übertragen, das vorgegebene obere und untere Belichtungsgrenzwerte aufweist, daß ein lichtempfindliches Element (Dl bis d8) jedem Verschlußelement (Al bis A8) zugeordnet ist, um die mittlere Helligkeit des von jedem Verschlußelement (Al bis A8) übertragenen Lichtes festzustellen, wenn dieses Verschlußelement betätigt ist, daß jedem Verschlußelement (Al bis A8) Betätigungseinrichtungen (El bis E8) zugeordnet sind, die unabhängige Einrichtungen zur Betätigung jedes Verschlußelementes und Steuereinrichtungen zur Steuerung der Betätigungseinrichtungen einschließen, um die Betätigung jedes Verschlußelementes zur Übertragung von Licht von der Szene einzuleiten und die dem Verschlußelement, das Licht mit einem extremen mittleren Lichtstrom überträgt, zugeordneten Betätigungseinrichtungen derart zu steuern, daß diese für ein minimales Belichtungszeitintervall betätigt werden, innerhalb dessen dieses Verschlußelement eine vorgegebene Größe des Lichtstromes überträgt, die entweder dem oberen oder unteren Belichtungsgrenzwert des Filmmaterials entspricht.20. Einrichtung nach Anspruch I9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen Einrichtungen zur Steuerung aller Betätigungseinrichtungen (El bis E8) derart einschließen, daß gleichzeitig die Betöbigung der Ver-0O982S/O778Schlußelemente (Al bis A8) von ihrer Sperrstellung in die lichtleitende Stellung eingeleitet wird.21. Einrichtung nach Anspruch I9, dadurch gekennzeich net, daß die Steuereinrichtungen Einrichtungen für die Betatigungseinrichtungen des Verschlußelementes einschließen, das den minimalen mittleren Lichtstrom überträgt, um dieses für ein minimales Belichtungszeitintervall zu betätigen, währenddessen dieses Verschlußelement eine vorgegebene Lichtmenge überträgt, die dem oberen Belichtungsgrenzwert entspricht.22. Einrichtung nach Anspruch I9, dadurch gekennze ich· net, daß die Steuereinrichtungen Einrichtungen zur Steuerung der Betätigungseinrichtungen des Verschlußelementes, das den minimalen mittleren Lichtstrom überträgt, derart einschließen, daß dieses Verschlußelement für ein maximales Belichtungszeitintervall betätigt wird, währenddessen dieses Verschlußelement eine vorgegebene Lichtmenge überträgt, die dem unteren Belichtungsgrenzwert des Filmmaterials entspricht.2^. Einrichtung nach Anspruch I9, dadurch gekennze lehnet, daß die Betätigungseinrichtungen unabhängige Antriebseinrichtungen (29) zur Betätigung jedes Verschlußelementes (Al bis A9) und Einrichtungen (38) zur Steuerung der Antriebseinrichtungen einschließt, daß jedes lichtempfindliche Element (Dl bis D8) einen Integrator (80) einschließt, der auf die Einleitung der Betätigung des Verschlußelementes anspricht, dem jedes lichtempfindliche Element zugeordnet ist, um ein zeitlich veränderliches Signal zu erzeugen, das funktionell auf die mittlere Helligkeit des Lichtes bezogen ist, das durch das zugehörige Verschlußelement übertragen wird, und daß die Steuereinrichtungen (16) einen unabhängigen Komparator (Tl bis T8) einschließen, der auf das von einem der lichtempfindlichen Elemente(Dl bis DS) erzeugte Signal anspricht und dem gleichen Verschluß-8098?fl/07?8element (Al bis A3) wie dieses lichtempfindliche Element (Da bis 1)8) zugeordnet ist, um die Betätigung des gleichen Verschlußelementes zu beenden, wenn das Signal einen vorgegebenen Schwellwert erreicht.24. Einrichtung nach Anspruch 23, gekennzeichnet durch Einrichtungen (30, 34, 38, 55), die die Antriebseinriohtungen betätigen, um die gleichzeitige Betätigung der Vcrsohlußelemente (Al bis Aß) einzuleiten.25. Einrichtung nach Anspruch 23, dadurch ge ken η ze lehnet, daß die Steuereinrichtungen weiterhin einen Schwellwertgenerator (72) einschließen, dessen Ausgang einen Anfangs-Schwcllwert festlegt und daß ein auf das Ende der Betätigung von zumindest einem der Verschlußelemente ansprechendes Verknüpfungsglied (71) vorgesehen ist, um den Ausgang des Schwellwertgenerators (72) von dem Ausgangswert auf einen niedrigeren Wert zu ändern.26. Einrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Verknüpfungsglied (7I) auf den Betriebszustand jedes Verschlußelementes (Al bis A8) anspricht, daß das Verknüpfungsglied (7I) einen ersten Betriebszustand aui\veist, wenn sich alle Verschlußelemente in ihrem entsperrten Zustand befinden und einen zweiten Betriebszustand einnimmt, wenn zumindest eines der Verschlußelemente sich in dem Lichtsperrzustand befindet, daß der Schwnllwertgenerator (72) auf den ersten Betriebszustand de-:;; Verknüpfungsgliedes (7I) anspricht-, um einen Ausgang mit dem Anfangsschwellwert zu erzeugen, und daß der Schwel 1-vjcrtftnerator (72) auf den zweiten Betriebszustand des Verknüpiungsgliedes (7I) anspricht, um einen Ausgang mit dem niedrigeren Schwellwert zu erzeugen.<'?7. Einrichtung nach Anspruch 25, dadurch ge kennzeich· nt t , daß der Anfangsschwellwert und der niedrigere Schwell·wert vorher ausgewählten höheren und niedrigeren Filmdichtegrenzwerten entsprechen, die sich auf dem linearen Teil der Gradationskurve des verwendeten lichtempfindlichen Materials befinden.
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