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DE288191C - - Google Patents

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Publication number
DE288191C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
air
machine
pipe
openings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT288191D
Other languages
English (en)
Publication of DE288191C publication Critical patent/DE288191C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G3/00Steam superheaters characterised by constructional features; Details or component parts thereof
    • F22G3/008Protection of superheater elements, e.g. cooling superheater tubes during starting-up periods, water tube screens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
288191 KLASSE 13d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. August 1914 ab.
Bei ortsfesten Dampfanlagen ist es bereits bekannt, eine selbsttätige Kühlung der Uberhitzerrohre mittels Luft durch am Naß- und Heißdampfkasten vorgesehene, durch Rückschlag'ventile gesteuerte Öffnungen zu bewirken, von denen die eine unmittelbar mit der Außenluft und die andere mit dem Schornstein in Verbindung gebracht ist. Derartige Kühleinrichtungen sind für ortsbewegliche Anlagen unverwendbar, weil infolge der starken Saugwirkung der Maschinenkolben bei Leerlauf der Maschine aus dem Schornstein Ruß und Rauch in den Überhitzer und die Maschine saugt.
Gemäß der Erfindung ist dies dadurch vermieden, daß die am Heiß- und Naßdampfkasten vorgesehenen verschließbaren Öffnungen vorzugsweise in verschiedener Höhe, z. B. durch ein auf die Öffnung am Heißdampfkasten aufgesetzes Saugrohr, unmittelbar mit der Außenluft verbunden sind. Dadurch wird bei Stillstand der Maschine durch die eine Öffnung selbsttätig der Unterdruck für das Einsaugen der Luft durch die andere Öffnung erzeugt und bei Leerlauf der Maschine ein Eintritt der Luft durch beide Öffnungen ermöglicht.
Zwei Ausführungsformen der Erfindung sind auf der Zeichnung im Längsschnitt in Fig. 1 und 2 dargestellt.
Der an der Rohrwand des Kessels α befestigte Dampfsammeikasten b besteht aus den Naß- und Heißdampf kammern c und d, in welche die Uberhitzerelemente e einmünden. Der Naßdampfraum c des Sammelkastens b steht durch einen Rohrstutzen mit dem Dampfzuführungsrohr g in Verbindung, während die Heißdampfkammer d mit Rohrstutzen f für den Anschluß an die nach den Zylindern führenden Dampfleitungen versehen ist. Auf den Naßdampfkasten c ist eine durchlöcherte Kappe h aufgesetzt, deren Zugang nach dem Innern des Naßdampfkastens c diirch ein Rückschlagventil k gesteuert wird. Auf dem Heißdampf kasten d ist ein Rohr m befestigt, dessen oberes freies Ende mit einer Kappe η zum Schutz des Rohres gegen Verschmutzung versehen ist. Statt eine Schutzkappe anzuordnen, kann man das Rohr, wie punktiert angedeutet, nach hinten abbiegen. An der Verbindungsstelle des Rohres mit der Heißdampfkammer d befindet sich ein in diese sich öffnendes Rückschlagventil 0. Beide Ventile k und 0 werden bei offenem Dampfentnahmeventil durch den im Überhitzer herrschenden Überdruck geschlossen gehalten, so daß ein Dampfaustritt durch die Ventile nicht erfolgen kann. .
Beim Stillstand der Maschine übt das Rohr ni eine Saugwirkung nach Art eines Schornsteines aus, so daß im Heißdampf kasten d ein Unterdruck entsteht. Dadurch wird durch die Löcher der Kappe h und das offene Rückschlagventil k in den Naßdampf kasten Luft eingesaugt, welche die Uberhitzerelemente durchströmt und in den Heißdampf kasten d gelangt. Von hier aus tritt die Luft durch das offene Ventil 0 hindurch in das Rohr m ein, von wo sie durch die seitlichen öffnungen p unter der Schutzkappe η
entweicht. Da die Saugwirkung des Rohres m verhältnismäßig gering ist, so ist ein Schließen des Rückschlagventiles o, das durch sein Eigengewicht offen gehalten wird, nicht zu befürchten. Erforderlichenfalls kann die Gewichtswirkung des Ventilkörpers noch durch eine Feder unterstützt werden.
Bei Leerlauf der Maschine und geschlossenem Dampfentnahmeventil entsteht infolge der Saugwirkung der Kolben in den Zylindern ein Unterdruck. Da nun die beiden Rückschlagventile k und ο offen stehen, so bewirkt dieser Unterdruck den Eintritt von Luft sowohl durch die Löcher der Kappe h und das Ventil k als auch durch das Rohr m und das Ventil 0 in den Dampfsammelkasten. Die durch das Ventil k eintretende Luft streicht durch die Uberhitzerelemente und gelangt erhitzt in den Heißdampfkasten, wo sie sich mit der durch das Rohr m einströmenden kalten Luft mischt. Beide Luftmengen strömen dann nach den Zylindern der Maschine. Infolge der Mischung ist die Temperatur der in die Zylinder gelangenden Luft verhältnismäßig niedrig. Dies ist erwünscht, damit der Zylinder nicht heißläuft, und bildet gegenüber anderen Kühlvorrichtungen, bei denen die gesamte Luft durch- den Überhitzer geht, einen Vorzug.
Um die durch das Rohr m ausgeübte Saugwirkung erhöhen bzw. regeln zu können, kann man auch Kesseldampf in das Rohr m einführen. Zu diesem Zweck kann von der Bläserrohrleitung q, wie dies auf der Zeichnung punktiert angedeutet ist, eine Leitung r abgezweigt sein, deren düsenförmig ausgebildetes Endes oberhalb des Ventiles 0 in das Rohr m eingeführt ist. Um dem Bläser unabhängig von der Abzweigleitung r oder umgekehrt der Leitung r unabhängig vom Bläser Dampf zuführen zu können, kann man an der Abzweigstelle t ein Absperrorgan, ζ. B. einen vom Führerstand aus bedienbaren Mehrweghahn, vorsehen.
Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß das Rohr m an der Naßdampf kammer c und die Kappe h und das Luftventil k an der Heißdampfkammer d angeordnet sind.
An Stelle der Rückschlagventile k und 0 können auch gesteuerte Abschlußorgane, wie in Fig. 2 dargestellt, zur Verwendung kommen. Bei dieser Ausführungsform sind die beiden Hähne χ und ζ durch ein Gestänge o. dgl. mit dem Dampfentnahmeventil derart verbunden, daß sie in die Offenstellung gelangen, wenn das Dampf entnahme ventil geschlossen ist.
Bei Dampfsammeikästen mit ein- oder angebautem Dampfentnahmeventil wird dieses zweckmäßig derart ausgebildet, daß es auch die Luftöffnungen am Naß- und Heißdampfkasten steuert.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zum Kühlen der Uberhitzerelemente von Lokomotiven und ähnlichen Maschinen bei geschlossenem Dampfentnahmeventil mittels Luft, dadurch gekennzeichnet, daß die am Heiß- und Naßdampfkasten vorgesehenen verschließbaren ' Öffnungen vorzugsweise in verschiedener Höhe, z. B. durch ein auf die Öffnung am Heißdampfkasten aufgesetztes schornsteinartiges Saugrohr (m), unmittelbar ins Freie münden, so daß bei Stillstand der Maschine selbsttätig der Unterdruck für das Einsaugen der Luft von der einen Öffnung zur anderen erzeugt und bei .Leerlauf der Maschine der Eintritt der Luft durch beide Öffnungen ermöglicht wird.
2. Kühleinrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß in das Saugrohr (m) eine Zweigleitung (r) des Bläserrohres (q) einmündet, um die Wirkung des Saugrohres (m) durch Zuführung von Dampf erhöhen bzw. regeln zu können.
3. Kühleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrorgan (χ, ζ) für beide Öffnungen untereinander und mit dem Dampfentnahmeventil kraftschlüssig verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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