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DE259505C - - Google Patents

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Publication number
DE259505C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
superheated steam
superheater
box
superheated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT259505D
Other languages
English (en)
Publication of DE259505C publication Critical patent/DE259505C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G7/00Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
    • F22G7/06Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in furnace tubes
    • F22G7/065Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in furnace tubes for locomotive boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
--Λ&-259505 — KLASSE 13 d. GRUPPE
Heizrohrüberhitzer für Lokomotiven. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Oktober 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Heizrohrüberhitzer, und zwar insbesondere auf solche für Lokomotiven.
Unter gewissen Arbeitsbedingungen, z. B. wenn die Maschine abgestellt ist und beim Anheizen, werden die Überhitzerrohre leicht überheizt und infolgedessen glühend, da sie zu diesen Zeiten nicht durch strömenden Dampf gekühlt werden, und es ist der Zweck dieser Erfindung, diese Schwierigkeiten zu beseitigen.
Zur Erreichung dieses Zweckes wird vom Heißdampfkasten des Überhitzers eine Rohrleitung abgezweigt, durch die dem Bläser der Lokomotive Dampf zugeführt werden kann, wobei an der Auslaßöffnung des Heißdampfkastens ein Absperrorgan angeordnet ist, das den Heißdampfkasten abschließt, wenn die Dampfzufuhr nach der Maschine unterbrochen werden soll.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei dem an dem Dampfkasten des Überhitzers, ein Regelorgan bekannter Art angebracht ist, welches gestattet, die Maschine sowohl mit überhitztem Dampf als auch mit Naßdampf und mit Mischdampf zu betreiben. Fig. 1 zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Überhitzer, bei welchem das Regelventil so eingestellt ist, daß die Maschine mit überhitztem Dampf betrieben werden kann.
Fig. 2 zeigt eine Stellung des Regelorgans, bei welcher der Dampf nach der Maschine abgesperrt ist; in Fig. 3 ist das Ventil so gestellt, daß nur ein Teil des Kesseldampfes durch den Überhitzer strömt, während der übrige direkt nach der Maschine geht.
Der Dampfraum des Lokomotivkessels ist mit α bezeichnet, die Rauchröhre mit b und die Überhitzerrohre mit I. Die Naßdampfenden der Überhitzerrohre sind in dem Boden einer Kammer h und die Heißdampfenden in dem Boden einer daneben liegenden Kammer i befestigt. Die Kammer h stellt den Naßdampfkasten und die Kammer i den Heißdampfkasten des Überhitzers dar. Der Dampf tritt, wie durch Pfeile angezeigt ist, durch die ■ Öffnung e in den Naßdampfkasten ein und verläßt den Heißdampfkasten durch die Öffnung f, um durch den Kanal k nach der Maschine geführt zu werden. Die Einlaßöffnung in den Kanal k ist mit g bezeichnet. Der Weg des Dampfes kann durch das Ventil d, das einen gekrümmten Teil η und einen Flansch 0 besitzt, verändert werden.
Der Erfindung gemäß wird vom Heißdampf-' kasten i ein Dampfrohr m abgezweigt, durch welches dem Bläser überhitzter Dampf zugeführt werden kann. Das Dampfrohr m ist mit einem nicht dargestellten Absperrorgan versehen, so daß der Dampfstrom nach dem-Bläser nach Belieben geregelt oder abgestellt werden kann.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann das. Regelorgan d selbst als Regulator (Hauptabsperrventil) dienen. Es ist indessen zweckmäßig, außer diesem Regelorgan noch einen gewöhnlichen Regulator anzuordnen, weil dann das erstere leichter bewegt werden kann. Dabei sollte Sorge getragen werden, daß der Regulator geschlossen wird, bevor das Regelorgan d verstellt wird.
Die beschriebene Einrichtung wirkt folgendermaßen :
Wenn das Regelorgan d die in Fig. ι gezeichnete Stellung einnimmt, so strömt Dampf aus dem Kessel durch die Öffnung e in die Naßdampfkammer h und von da durch die Überhitzerrohre in die Heißdampfkammer i und weiter durch die Öffnung f, den Bogen η und die Öffnung g in den Kanal k und weiter
ίο nach den Zylindern.
In Fig. 2 ist das Regelorgan so weit gedreht, daß sein Flansch ο die Öffnung f des Heißdampfkastens abdeckt. Infolgedessen ist der Durchgang von überhitztem Dampf nach der
Maschine abgeschlossen. Da indessen die Öffnung e des Naßdampfkastens nach dem Kessel zu offen ist, so ist der Überhitzer mit Dampf gefüllt und wenn das Absperrorgan des Hilfsrohres m geöffnet wird, kann Dampf nach den Bläsern strömen. Auf diese Weise ist, wenn der Dampf nach der Maschine abgeschlossen ist, und insbesondere beim Anheizen, ein Dampfstrom durch die Überhitzerrohre hindurch vorhanden, welcher ein Überheizen bzw. Glühendwerden dieser Rohre verhindert.
Fig. 3 zeigt eine Stellung des Ventils, bei welcher nur ein Teil des Dampfes durch den Überhitzer hindurchströmt, während der übrige Teil direkt in den Kanal k eintreten und nach den Zylindern gelangen kann.
Obwohl der Hauptzweck des Hilfsrohres m darin besteht, eine Dampfzirkulation in den Überhitzerrohren zu sichern, wenn der Dampf nach den Zylindern abgeschnitten ist, so ist doch klar, daß der Dampf auch durch das Hilfsrohr m hindurchströmen kann, wenn die Zylinder mit Dampf gespeist werden.
Es ist selbstverständlich, daß die Einzelheiten der Erfindung, was die Form und Anordnung der Dampfkasten, der Überhitzerrohre und der Regelorgane angeht, in weiten Grenzen verändert werden können, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen, das, wie oben erwähnt, darin besteht, Heißdampf für den Bläser zu entnehmen, um so eine Dampfzirkulation durch die Überhitzerrohre zu sichern.
Der Erfindung gemäß wird die Kühlung der Überhitzerrohre gerade durch denjenigen Dampf bewirkt, der durch Anfachen der Feuerung eine Gefährdung der Überhitzerrohre hervorruft.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Heizrohrüberhitzer für Lokomotiven, dadurch "gekennzeichnet, daß vom Heißdampfkasten eine Rohrleitung abzweigt, durch die dem Bläser der Lokomotive überhitzter Dampf zugeführt werden kann, wobei an der Auslaßöffnung des Heißdampfkastens ein Absperrorgan angeordnet ist, daß den Heißdampfkasten abschließt, wenn die Dampfzufuhr nach der Maschine unterbrochen werden soll.
2. Heizrohrüberhitzer für Lokomotiven gemäß Anspruch 1, bei dem an den Dampfkästen ein Regelorgan angeordnet ist, das ein Arbeiten mit Heißdampf, mit Naßdampf und Mischdampf zuläßt, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Regelorgan so ausgebildet ist, daß die Auslaßöffnung des Heißdampfkastens und die Leitung nach eier Maschine sowohl gegeneinander als auch gegen die Naßdampfleitung abgesperrt werden können, wenn der Naßdampfeinlaß nach dem Über-, hitzer offen ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT259505D Active DE259505C (de)

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