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DE288155C - - Google Patents

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Publication number
DE288155C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rings
bodies
cylinder
drum
lie
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT288155D
Other languages
English (en)
Publication of DE288155C publication Critical patent/DE288155C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/10Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers
    • B03C1/14Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers with non-movable magnets

Landscapes

  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Mai 1914 ab.
Unter den bekannten elektromagnetischen Scheidern zur Scheidung schwer magnetisierbarer Stoffe sind es nur wenige, die zur Scheidung größerer Stücke mit etwa 20 mm Durchmesser und mehr benutzt werden können. Diese wenigen Scheider aber leiden an dem Übelstand, daß die sehr schwer magne-• tisierbaren Körper von einer gewissen Entfernung aus angezogen werden müssen, oder daß diese Körper rechtwinkelig zur Scheidegutbewegung ausgetragen werden, oder daß sie nicht in unmittelbare Berührung mit dem anziehend wirkenden Teil des Scheiders kommen. Auch kommen die Körper nicht genügend zwischen die Polringe zu liegen. Bisher war es auch nicht möglich, auf einem Zylinderscheider (Trommel oder Walze) größere schwermagnetisierbare Stücke auszuscheiden.
Durch die Erfindung werden alle diese Nachteile beseitigt, und es wird möglich, auf einem einfachen Scheider größere und schwer magnetisierbare Stücke auszuscheiden.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die nebeneinanderliegenden Polringe des Austragkörpers zwischeneinander Rinnen mit stufenförmigen Seitenwänden bilden, derart, daß das Scheidegut zwischen die Stufenkanten benachbarter Ringe zu liegen kommt.
Fig. ι und 3 zeigen die Aufrißquerschnitte, und
Fig. 2 und 4 zeigen die Grundrißquerschnitte zweier Trommelscheider gemäß der Erfindung. Im Inneren der Trommel liegen in bekannter Weise die segmentförmigen feststehenden Magnetkernc b, auf denen die Magnetspulen c sitzen.
Die Ringe α sind auf einem Messingmantel d, der auf den Seitenscheiben e sitzt, befestigt. Die Ringe, die den innen liegenden Magnetkernen gegenüberliegen, werden zu Sekundärmagneten, und zufolge der seitlich verjüngten stufenförmigen Querschnittform der Ringe bilden sich zwischen den Stufenkanten zweier nebeneinanderliegender Ringe starke Magnetfelder. Es ist nicht erforderlich, daß die Primärmagnete innerhalb der Trommel liegen, sondern es können auch die Ringe von außerhalb der Trommel festliegenden Magneten induziert werden (Fig. 3 und 4).
Das Scheidegut wird an der oberen Seite des Zylinders durch irgendeine Aufgabevorrichtung in die Rinnen gebracht. Der unmagnetisierbare Stoff des Scheidegutes fällt bei Umdrehung des Zylinders an der vorderen Seite, ab. Der magnetisierbare Stoff wird in den Rinnen festgehalten und fällt an der unteren und hinteren Seite des Zylinders durch Entmagnetisierung der Magnete von dem -Zylinder. Da das Scheidegut in unmittelbare Berührung mit den stark anziehend wirkenden ■ Teilen des Scheiders gebracht wird und diese Teile die zu magnetisierenden Körper zwischen sich nehmen, ist eine Ausscheidung dieser Körper ohne großen elektrischen Energieaufwand möglich.
Durch die stufenförmige Gestaltung der zugekehrten Ringe werden starke Magnetfelder erzeugt, so daß größere, schwermagnetische Stücke festgehalten werden, die unter sonst gleichen Umständen z.B. auf glatten Flächen nicht festgehalten werden. Einschließungen
von unmagnetischen Stoffen durch magnetisierbare Stoffe, so daß erstere mit zu letzteren gelangen, wie dies bei Scheidern mit rechtwinkelig zur Scheidegutbewegung sich bewegenden Austragkörpern geschieht, sind durch die Erfindung vermieden. Die Leistung ist verhältnismäßig groß, da sich der Zylinder mit verhältnismäßig großer Umfangsgeschwindigkeit bewegen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektromagnetischer Scheider mit zylindrischem Austragkörper, dadurch gekennzeichnet, daß um oder vor segmentförmigen, feststehenden Magnetpolen Ringe rotieren, die stufenförmig abgesetzt sind, derart, daß die auszuscheidenden Körper zwischen die Stufenkanten benachbarter Ringe zu liegen kommen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT288155D Active DE288155C (de)

Publications (1)

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DE288155C true DE288155C (de)

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DENDAT288155D Active DE288155C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE288155C (de)

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