DE965301C - Trommelmagnetscheider - Google Patents
TrommelmagnetscheiderInfo
- Publication number
- DE965301C DE965301C DES25360A DES0025360A DE965301C DE 965301 C DE965301 C DE 965301C DE S25360 A DES25360 A DE S25360A DE S0025360 A DES0025360 A DE S0025360A DE 965301 C DE965301 C DE 965301C
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- drums
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C1/00—Magnetic separation
- B03C1/02—Magnetic separation acting directly on the substance being separated
- B03C1/10—Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers
- B03C1/14—Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers with non-movable magnets
Landscapes
- Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Trommelmagnetscheider zur Ausscheidung ferromagnetischer
Bestandteile aus Gütern aller Art und Zusammensetzung, der aus zwei parallel nebeneinander
drehbar gelagerten zylindrischen Trommeln und im Innern jeder Trommel in Richtung auf den Spalt
(zwischen den Trommeln) weisenden, ortsfesten Magneten besteht. Nach der Erfindung ist der
Scheider gekennzeichnet durch Dauermagnetstäbe,
ίο die in jeder Trommel auf einer Leiste oder einem
Bügel derart angeordnet sind, daß sie mit ungleichen Polen in Richtung auf den Luftspalt in
einer Ebene liegen und von Trommeln, bestehend aus Teilen magnetisch leitendem und magnetisch
nichtleitendem Werkstoff umgeben sind. Bei Zweitrommelscheidern wird das an sich vorhandene gemeinsame
Magnetfeld durch die Maßnahme der Erfindung insofern verbessert, als durch die Anord-
! nung der Magnetstäbe in einer Ebene eine noch straffere Ausrichtung des Magnetfeldes erreicht
wird und durch die Verwendung von aus verschiedenen Werkstoffen zusammengesetzten Trommeln
auf deren Oberfläche zusätzliche Streufelder erzeugt werden, die mit dem gerichteten Magnetfeld bzw.
Sperrfeld zwischen den Trommeln eine magnetische Doppelwirkung derart ergeben, daß von den Streufeldern
vorwiegend eine Lockerung der ferromagnetischen Bestandteile im Separiergut und vom
Sperrfeld die Anziehung dieser gelockerten Bestandteile bewirkt wird. Die hiermit verbesserte
Trennwirkung beruht auf der Auflockerung der ferromagnetischen Bestandteile, die in diesem Zustand
wesentlich stärker dem Einfluß des anziehenden Sperrfeldes unterliegen. Ein entsprechendes
Stabrnagnetsystem wie beim Antneldungsgegenstand ist bei Eintrommelscheidern bereits bekannt-
709 561/6
geworden. In der Kombination zweier solcher Systeme in Verbindung mit je einer Trommel ist
aber durch das damit erzielte andersartige Kraftfeld eine völlig neue bzw. größere Ausnutzung des
Magnetfeldes von Trommelscheidern erzielt worden. In der Zeichnung sind im Schnitt durch den
Tromtnelmagnetscheider zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens wiedergegeben.
Das Magnetsystem des Zweitrommelscheiders to wird erfindungs-gemäß aus je drei Dauermagnetstäben
ι, 2 gebildet, die auf besonderen auf den Achsen 3, 4 aufgezogenen Bügeln bzw. Leisten 5, 6
aus ferromagnetischem Werkstoff befestigt sind. Die Anordnung der Magnetstäbe 1, 2 beider Hälften
ist auf den Leisten 5, 6 so getroffen, daß ihre auf den Luftspalt gerichteten Außenpole in einer
Ebene sich genau gegenüberliegen. Sowohl die den Luftspalt einschließenden Pole als auch die neben-•
einanderliegenden Außenpole der einzelnen Hälften weisen dabei ungleiche Polaritäten auf.
Die Trommeln 7, 8 verhindern, da sie teilweise aus magnetisch leitendem und magnetisch nichtleitendem
Werkstoff bestehen, einen magnetischen Kurzschluß der nebeneinanderliegenden Pole. Sie
veranlassen den Hauptfluß der Kraftlinien, durch Überspringen des Luftspaltes sich jeweils auf die
entsprechenden Gegenpole der anderen Trommeln zu orientieren. Dabei entstehen im Luftspalt entspre
chend den gestrichelten Linien 9 starke magnetische Sperrfelder.
Ein kleinerer aus den Magnetpolen austretender Teil der Kraftlinien versucht außerdem durch
Überspringen der einzelnen magnetischen Teile der Trommeln 7, 8 sich auf die nebeneinanderliegenden
ungleichen Magnetpole zu orientieren, wobei auf den Oberflächen der Trommeln 7, 8 innerhalb des
Luftspaltes magnetische Streukreise 10 entstehen.
Entsprechend der zu den Trommeln 7, 8 abgewinkelten Bügel- bzw. Leistenenden 11 wird auf die
eine Trommel eine Ar'- und auf die gegenüberliegende Trommel eine ^"-Polarität übergeleitet. Zu
beiden Seiten des Luftspaltes erstrecken sich bis zu diesen Polen die magnetischen Streukreise 10, während
darüber hinaus die von Magneten unbestückten Hälften der Trommeln 7, 8 vollkommen unmagnetisch
bleiben. Hierdurch werden beim Umlauf der Trommeln 7, 8 die im Luftspalt aufgefangenen
ferromagnetisehen Teile in eine absolute magnetische Nullzone übergeführt und sicher abgeschieden.
Eine andere Ausführungsform des Magnetsystems ist in Fig. 2 dargestellt. Hier sind zwei Magnetstäbe
mit gleichen Polen auf den Bügeln 5, 6 anliegend befestigt, und zwar derart, daß der eine
Bügel 5 z. B. eine ΛΓ- und der andere Bügel 6 eine
iS-Polarität aufweist. Diese Polaritäten werden nun durch Leitzungen 12, die im vorliegenden Fall
zwischen den Magneten angeordnet sind, wieder an die Trommeln geleitet, so daß hier ein Λ"- bzw.
»S""Poil zu den gleichnamig polarisierten Außenpolen
der Magnetstäbe entsteht.
Ebenso wie bei der Fig. 1 gezeigten Ausführungen des Magnetsystems treten hier die gleichen
magnetischen Sperr- und Streufelder auf, da die Trommelmäntel 7, 8 in ihrer magnetischen Leitfähigkeit
ebenfalls mehrfach unterbrochen sind.
An Stelle von jeweils drei Magnetstäben können auch selbstverständlich mehrere in gleicher Weise
auf den Bügeln 5, 6 angeordnet werden. Ebenso können auch mehrere Leitzungen 1, 2 verwendet
werden. Im wesentlichen richtet sich dieses nach der Größe der Magnetsysteme bzw. nach den Anforderungen,
die an die Magnetsysteme gestellt werden.
Während es bei der Ausführungsform nach Fig. 1
nicht unbedingt notwendig ist, die Achsen magnetisch
untereinander für den Rückschluß zu verbinden, könnte dies lediglich für den magnetischen
Gleichgewichtszustand zweckmäßig sein, da die Magnetstäbe sich nicht immer gleich stark magnetisieren
lassen.
Claims (2)
1. Trommeknagnetscheider, bestehend aus
zwei parallel nebeneinander drehbar gelagerten zylindrischen Trommeln und im Innern jeder
Trommel in Richtung auf den Spalt (zwischen den Trommeln) weisenden, ortsfesten Magneten,
gekennzeichnet durch Dauermagnetstäbe, die in jeder Trommel auf einer Leiste oder einem
Bügel derart angeordnet sind, daß sie mit ungleichen Polen in Richtung auf den Luftspalt in
einer Ebene liegen und von Trommeln, bestehend aus Teilen magnetisch leitenden und
magnetisch nichtleitenden Werkstoffes, umgeben sind.
2. Trommelmagnetscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauermagnet-
■ stäbe mit gleichen Polen auf den Leisten oder Bügeln zusammen mit Leitzungen angebracht
sind, die den Gegenpol zu den gleichen Außenpolen der Magnetstäbe bilden.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 827 181, 689323;
österreichische Patentschrift Nr. 3615; französische Patentschrift Nr. 935 725.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©709 56« 6.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES25360A DE965301C (de) | 1951-07-19 | 1951-10-28 | Trommelmagnetscheider |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE308504X | 1951-07-19 | ||
| DES25360A DE965301C (de) | 1951-07-19 | 1951-10-28 | Trommelmagnetscheider |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE965301C true DE965301C (de) | 1957-06-27 |
Family
ID=25790370
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES25360A Expired DE965301C (de) | 1951-07-19 | 1951-10-28 | Trommelmagnetscheider |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE965301C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1047132B (de) * | 1957-05-11 | 1958-12-24 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Magnetscheider mit strahlen- und gruppenfoermig angeordneten stabfoermigen Dauermagneten |
| DE1102662B (de) * | 1956-05-18 | 1961-03-23 | Indiana General Corp | Trommelmagnetabscheider |
| DE2733473A1 (de) * | 1977-07-25 | 1979-02-08 | Spodig Heinrich | Magnetscheider mit dem magnettechnischen system |
| WO2018177518A1 (de) * | 2017-03-29 | 2018-10-04 | Loesche Gmbh | Magnetabscheider |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT3615B (de) * | 1898-07-16 | 1901-03-26 | Emil Kreuser | |
| DE689323C (de) * | 1937-01-31 | 1940-03-16 | Asbestwerke Georgi Deutsche | Aufbereitungsverfahren zum Herstellen eines von magnetisierbaren Bestandteilen freien Asbestes |
| FR935725A (fr) * | 1946-11-04 | 1948-06-29 | Machine séparatrice électro-magnétique de minerais | |
| DE827181C (de) * | 1949-07-30 | 1952-01-07 | Georg Sengfelder | Magnetscheider |
-
1951
- 1951-10-28 DE DES25360A patent/DE965301C/de not_active Expired
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| US11318477B2 (en) | 2017-03-29 | 2022-05-03 | Loesche Gmbh | Magnetic separator |
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