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DE69611178T2 - Magnetische trennung - Google Patents

Magnetische trennung

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DE69611178T2
DE69611178T2 DE69611178T DE69611178T DE69611178T2 DE 69611178 T2 DE69611178 T2 DE 69611178T2 DE 69611178 T DE69611178 T DE 69611178T DE 69611178 T DE69611178 T DE 69611178T DE 69611178 T2 DE69611178 T2 DE 69611178T2
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DE
Germany
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fluid
vortex
poles
magnetic
pole
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DE69611178T
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Zhengnan Li
Henry Watson
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University of Southampton
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University of Southampton
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/025High gradient magnetic separators
    • B03C1/031Component parts; Auxiliary operations
    • B03C1/033Component parts; Auxiliary operations characterised by the magnetic circuit
    • B03C1/0335Component parts; Auxiliary operations characterised by the magnetic circuit using coils
    • B03C1/0337Component parts; Auxiliary operations characterised by the magnetic circuit using coils superconductive
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
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    • B03C1/00Magnetic separation
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    • B03C1/025High gradient magnetic separators
    • B03C1/031Component parts; Auxiliary operations
    • B03C1/033Component parts; Auxiliary operations characterised by the magnetic circuit
    • B03C1/034Component parts; Auxiliary operations characterised by the magnetic circuit characterised by the matrix elements

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Diese Erfindung betrifft magnetische Trennung.
  • Derzeit existieren mehrere Methoden für die magnetische Trennung verschiedener unterschiedlicher Gegenstände. Diese Methoden leiden jedoch alle an gemeinsamen Nachteilen, die ihre industrielle Brauchbarkeit beschränken.
  • Magnetische Trennung mit starkem Gradienten ist eines dieser Verfahren, bei welchem magnetisierbare Teilchen auf der Oberfläche einer feinen ferromagnetischen Siebmatrix extrahiert werden, welche durch ein von außen angelegtes Magnetfeld magnetisiert wird. Das Verfahren, welches benutzt wird, um Kaolinton zu verbessern, wurde für und in Verbindung mit der Kaolinindustrie in den Vereinigten Staaten von Amerika entwickelt. Dieses Verfahren gestattet, daß schwach magnetische Teilchen von kolloidaler Größe in einem großen Maßstab mit hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten gehandhabt werden.
  • Außer der Tonindustrie gibt es eine große Anzahl potentieller Anwendungen auf Gebieten, die so unterschiedlich sind wie die Reinigung von menschlichem Knochenmark, Kernbrennstoffaufarbeitung, die Schlamm- und Abwasserbehandlung, Behandlung von Industrieausläufen, industrielle und Mineralienverarbeitung und extraktive Metallurgie.
  • Allgemein gehen diese Verfahren einen von einer Anzahl von Wegen, auf welchen eine magnetische Trennung erzielt werden kann, nämlich
  • 1. wo der Unterschied der magnetischen Eigenschaften zwischen den zu trennenden Teilchen ausreichend groß ist, um die Trennung stark magnetischer Teilchen von schwach oder nicht magnetischen Teilchen zu ermöglichen,
  • 2. wo das Material, obwohl es nicht ausreichend magnetisch ist, an etwas befestigt werden kann, was ausreichend magnetisch ist, um eine Trennung zu erreichen, oder
  • 3. wo zu trennende magnetische Ionen in Lösung sind, kann eine chemische oder biochemische Behandlung benutzt werden, um einen magnetischen Niederschlag zu erzeugen, der entweder selbst extrahiert oder an ein magnetisches Teilchen angefügt werden kann.
  • Allgemein wurden bei Verfahren magnetischer Trennung Elektromagnete in Verbindung mit einem Eisenkreislauf benutzt, um in dem Spalt zwischen den Polen ein Magnetfeld zu erzeugen. Gradienten des Feldes in dem Spalt können durch Formgebung der Pole oder durch Verwendung von Sekundärpolen erzeugt werden.
  • Sekundärpole bestehen aus Teilen von geformtem ferromagnetischem Material, welche in den Spalt eingeführt wurden. Die in dem Spalt in einem Eisenkreislauf erzeugte magnetische Induktion ist auf etwa 2 Tesla beschränkt, wenn die Trennzone im Vergleich zu dem Volumen des Eisens in dem Magnetkreislauf ausreichend groß ist.
  • Die mit diesen bekannten Maschinen verarbeiteten, magnetisierbaren Teilchen werden getrennt, indem sie durch die Magnetfeldgestalt abgelenkt werden, oder sie werden an den Sekundärpolen eingefangen und gehalten. Die Teilchen werden von den Sekundärpolen freigegeben, indem entweder das Magnetfeld abgestellt wird oder die Sekundärpole mechanisch aus dem Feld entfernt werden. Mit Teilchen, die groß oder stark magnetisch sind, kann eine Trennung mit Elektromagneten erfolgen, welche mäßige Mengen an elektrischer Energie verbrauchen.
  • Magnetische Trennung erreicht man durch eine Kombination eines Magnetfeldes und eines Feldgradienten, welcher eine Kraft auf magnetisierbare Teilchen erzeugt, so daß sich stark magnetische und ferromagnetische Teilchen zu den Bereichen mit höherem Magnetfeld bewegen und diamagnetische Feldteilchen zu den unteren Feldbereichen bewegen. Die Kraft Fm auf ein Teilchen ist in der nachfolgenden Gleichung (1) wiedergegeben:
  • worin χ die magnetische Suszeptibilität eines Teilchens mit einem Volumen Vp ist,
  • B&sub0; das angelegte Magnetfeld ist,
  • B&sub0; der Magnetfeldgradient ist und
  • uo die Konstante 4π 1 10&supmin;&sup7; h/m ist.
  • Magnetische Trennung mit starkem Gradienten (HGMS) leidet unter einer Anzahl von Nachteilen und Problemen bei Verwendung für industrielle Zwecke. Wenn beispielsweise eine hohe Teilchengewinnungsgeschwindigkeit erforderlich ist, kann ein Verlust an gewonnener Teilchenqualität und mechanische Mitführung unerwünschter Teilchen auf der Matrix beobachtet werden. Wenn die Geschwindigkeit des Schlammflusses erhöht wird, um das Verfahren zu optimieren, nimmt außerdem die Menge an eingefangenem Material ab. Außerdem wird, wenn die Fließmittelgeschwindigkeit erhöht wird, der Leistungsfaktor, d. h. die Zeitmenge, in welcher die Matrix arbeiten kann, bevor sie gereinigt werden muß, drastisch reduziert.
  • Schließlich ist der Parameter, unter welchem eine Auswahl in HGMS stattfindet, ein Xb², worin X die magnetische Suszeptibilität und b der Teilchenradius sind. HGMS ist nicht selektiv für X, und dieses Problem wird noch schlimmer, wenn die Teilchengröße abnimmt und das Einfangen durch die Größe statt X dominiert wird.
  • Eine relativ neue Technik mit der Bezeichnung Vortex-Magnettrennung (VMS) löst einige dieser Probleme. Watson und Li zeigten in einem Artikel mit der Überschrift "Eine Studie über mechanisches Einfangen in HGMS und Vibrations-HGMS" - Minerals Engineering 4, Nr. 7-11 (1991), Seiten 815 bis 823, daß mechanische Mitnahme für alle praktischen Zwecke durch VMS ausgeschaltet werden kann, wo ein Einfangen des magnetischen Materials auf der Abstromseite des Siebes auftritt. Für· Einzeldrähte von kreisförmigem Querschnitt erfolgt dies für Reynolds- Zahlen (Re) größer als etwa 6, doch geringer als etwa 40, wo die Vortizes instabil werden. Eine ähnliche Abstromeinfangtechnik ist in IEEE Transactions on Magnetics, Band 25, Nr. 5, 1. September 1989 beschrieben.
  • In VMS werden Teilchen zunächst zu der Aufstromseite eines Siebes angezogen, welches in dem Spalt angeordnet ist, doch unter den verwendeten Bedingungen (Fluß, Geschwindigkeit, Feld usw.) werden sie in einer Grenzschicht abgelenkt. Wenn sich das Massenzentrum des Teilchens mehr als etwa 0,3 Radien der Grenzschichtdicke von dem Sieb aus bewegt, treten sie wieder in den Hauptfließmittelfluß ein und werden nicht eingefangen. Wenn sie innerhalb 0,3 der Grenzschichtdicke bleiben, treten sie in den Strudelbereich ein, wo sie, wenn sie magnetisch genug sind, eingefangen werden. Teilchen, die nicht genügend magnetisch sind, diffundieren von dem Strudelsystem aus und treten wieder in den Hauptstrom ein. Diese Fähigkeit, Teichen von Übergröße abzuweisen, ist ein wichtiger Vorteil von VMS.
  • Eine kurze Diskussion der Relevanz der Reynolds-Zahl ist ausreichend. Wenn ein Fließmittel um einen stumpfen Körper, wie einen runden Draht fließt, hängt das Fließbild von der Reynolds-Zahl ab. Die Reynolds-Zahl ist das Verhältnis der Trägheitskraft zur Viskositätsstärke und wird durch die Gleichung
  • wiedergegeben,
  • worin ρ die Dichte des Fließmittels ist,
  • η die Viskosität des Fließmittels ist,
  • 21a der Durchmesser des Drahtes ist und
  • V&sub0; die Geschwindigkeit des Fließmittels ist.
  • Bei einer kleinen Reynolds-Zahl wird die Grenzschicht tatsächlich infolge einer Reibungskraft auf die unmittelbare Nachbarschaft der Drahtwand gebildet, während der Strom an ihr vorbeigeht, und es findet keine Grenzschichtentrennung statt. Bei erhöhter Reynolds-Zahl bewirkt das nachteilige Druckgefälle hinter dem Draht, daß sich die Grenzschicht an einem bestimmten Punkt von dem Draht trennt. Zwei symmetrische Wirbel, von denen jeder in entgegengesetzter Richtung rotiert, werden gebildet. Diese Wirbel bleiben fest an der Rückseite des Drahtes, und der Hauptstrom schließt hinter ihnen. Teilchen unter einer bestimmten Größe, die in die Grenzschicht eintreten, können in diesen Wirbeln eingefangen werden und somit magnetisch zu dem Draht oder der Matrix angezogen werden. Die Länge dieses Bereiches mit aufgebautem Strudelmaterial hinter einem Draht oder einer Matrix ist ein Ergebnis der Konkurrenz zwischen der Magnetkraft und der Scherkraft des in der Nachbarschaft der Hinterseite des Drahtes zurückkehrenden Stromes.
  • Allgemein wird der entscheidende Faktor bezüglich der Tatsache, ob ein Teicheneinfangen erfolgt oder nicht, durch das Verhältnis Vm/V&sub0; ausgedrückt, worin V&sub0; die Schlammgeschwindigkeit ist und Vm die magnetische Geschwindigkeit ist, wie sie oben von Watson definiert wurde. Experimentelle Ergebnisse haben gezeigt, daß, wenn Vm/V&sub0; > 1 ist, dann Teilchen auf der Vorderseite des Siebes oder der Matrix eingefangen werden. Die bekannten Methoden zeigen allgemein eine solche Methode. Offensichtlich ist eine solche unerwünscht, da Teilchen leicht von dem Sieb oder der Matrix durch andere Teilchen gelöst werden können und ein mechanisches Mitreißen nichtmagnetischer Teilchen auftritt. Wenn VJVQ < 1 ist, werden magnetische Teilchen zunächst auf der Vorderseite des Siebes oder der Matrix konzentriert, können dort aber nicht gehalten werden und folgen dann dem Grenzschichtfluß, um in den Wirbelstrombereich einzutreten und auf der Hinterseite des Siebes eingefangen zu werden.
  • Wie oben erwähnt, haben Watson und Li gezeigt, daß, wenn Teilchen im Vergleich mit der Grenzschichtdicke zu groß sind, sie nicht in den Strudelflußbereich eintreten und somit nicht von der Matrix zurückgehalten werden. Das Verfahren (VMS) ist weiterhin gegenüber dem Stand der Technik begünstigt, da es mit hoher Fließgeschwindigkeit arbeitet und deshalb VMS ein Verfahren mit hoher Produktionsrate ist. Diese hohe Produktionsrate wird durch die Tatsache unterstützt, daß das auf der Abstromseite eingefangene Materialvolumen mit Re im Bereich von 5 bis 33 zunimmt. Schließlich werden Teilchen mit Vm/V&sub0; > 1 abgewiesen.
  • Watson und Li fanden, daß VMS über unterschiedliche Bereiche von Re je nach der Form der Sekundärpole abläuft, daß aber bei Re > etwa 40 die stehenden Strudel instabil werden und die Effektivität von VMS vermindert wird.
  • VMS wurde von Notebaart und Van der Meer unter Verwendung von Gittern durchgeführt, wie beispielsweise in der britischen Patentanmeldung Nr. 9 111 228.4. Wenn jedoch ein weiter Bereich der Teilchengröße verwendet wird, kann Vm/V&sub0; > 1 und Aufstromeinfangen nicht vermieden werden, was zu einem mechanischen Mitreißen und einem Folgeverlust von Qualität führt. Außerdem tritt VMS nur an der Abstromseite des Siebes auf, was die Speicherkapazität des Siebes begrenzt. Das Verfahren wird für Re > 33 instabil.
  • Diese Erfindung liefert ein magnetisches Trennsystem mit einem Trägerfluid, das so angeordnet ist, daß es entlang einem Fluidströmungsweg strömt, wobei das Trägerfluid magnetisierbare Teilchen enthält, um von dem Trägerfluid abgetrennt zu werden, einem oder mehreren magnetisierbaren Elementen, die in dem Strömungsweg des Trägerfluids angeordnet sind, wobei jedes Element ein Paar magnetisierbarer Pole hat, die im wesentlichen mit der Richtung des Trägerfluidstromes ausgerichtet und entlang der Richtung des Trägerfluidstromes voneinander beabstandet sind, so daß ein hinterer Fluidstrudel, der dem Aufstrompol zuzuschreiben ist, sich so erstreckt, daß er im wesentlichen auf einen dem Abstrompol zuzuschreibenden vorderen Fluidstrudel auftrifft.
  • Diese Erfindung liefert auch ein Verfahren zur magnetischen Abtrennung in einem Fluid enthaltener magnetisierbarer Teilchen mit den Stufen, in denen man ein oder mehrere in einem Strömungsweg des Fluids angeordnete magnetisierbare Elemente magnetisiert, wobei jedes Element ein Paar magnetisierbarer Pole aufweist, die im wesentlichen mit der Richtung des Fluidstromes ausgerichtet und entlang der Richtung des Fluidstromes voneinander beabstandet sind, so daß sich ein hinterer, dem Aufstrompol zuzuschreibender Fluidstrudel so erstreckt, daß er im wesentlichen auf einen vorderen, dem Abstrompol zuzuschreibenden Fluidstrudel auftrifft. Vorzugsweise besitzen die Pole eines jeden Elementes einen Abstand entlang der Richtung des Fluidstromes, so daß sich der dem Aufstrompol zuzuschreibende hintere Fluidstrudel mit dem dem Abstrompol zuzuschreibenden vorderen Fluidstrudel unter Bildung eines einzigen Strudelbereiches vereinigt.
  • Weitere Aspekte der Erfindung sind in den beigefügten unabhängigen Ansprüchen zusammen mit weiteren bevorzugten Merkmalen in den abhängigen Ansprüchen definiert. Alle in den Ansprüchen definierten bevorzugten Merkmale sind auch auf alle verschiedenen Aspekte der Erfindung anwendbar.
  • Diese Erfindung liefert somit eine Matrixgestaltung, die diese Probleme mildern und andere Vorteile ergeben kann. Die Methode wurde allgemein als magnetische Trennung mit eingefangenem Strudel (TVMS) bezeichnet. Bei einer beispielhaften Ausführungsform umfaßt die Matrix ein Paar von Polen, die im wesentlichen parallel zu der Richtung des Schlammflusses angeordnet sind. Die Pole haben vorzugsweise einen Abstand voneinander, so daß sich Vorder- und Hinterstrudel, die Paaren der Pole zuzuschreiben sind, vereinigen, um einen einzelnen Strudel erhöhter Stabilität zu liefern.
  • Bei einer anderen Ausführungsform umfaßt die Matrix mehrere Polreihen, wobei jede Reihe mehrere Pole umfaßt, die parallel zu der Richtung des Schlammflusses ausgerichtet sind. Die Pole haben vorzugsweise einen runden Querschnitt. Für den Fachmann liegen jedoch zahlreiche andere Gestaltungen auf der Hand. Beispielsweise kann der Pol einen dreieckigen, rechteckigen oder quadratischen Querschnitt haben. Die Pole können Reihen von Zylindern, Bandscheiben, Kugelanordnungen, Gittern, Sieben, Abtropfsieben, perforierten Bögen oder irgendeinen anderen Gegenstand mit einem Körper umfassen, welcher mehrere Öffnungen mit Abständen dazwischen hat.
  • Die Pole besitzen vorzugsweise einen Abstand voneinander durch eine Beabstandung von etwa einem Poldurchmesser in der Richtung des Fluidflusses, und aufeinanderfolgende Reihen sind durch einen Abstand von etwa 1,5 Poldurchmessern in einer Richtung senkrecht zu der Richtung des Fluidflusses beabstandet.
  • Bei einer Ausführungsform haben die Pole jeweils einen Durchmesser von etwa 3 mm, so daß bei Messung von einem Polmittelpunkt zum anderen die Pole einen Abstand von 6 mm in einer Richtung parallel zur Richtung des Fluidflusses und einen Abstand von 7,5 mm in Richtung senkrecht zu der Richtung des Fluidflusses haben.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind mehrere einzelne Matrizes in Verbindung mit dem Schlammfluid derart angeordnet, daß jede Reihe einer jeden Matrix parallel zu der Richtung des Schlammflusses liegt.
  • Vorzugsweise sind aufeinanderfolgende Matrizes gegenüber unmittelbar vorausgehenden und/oder unmittelbar folgenden Matrizes versetzt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann der Versatzabstand etwa 1,25 Durchmesser oder etwa 3,75 mm, gemessen von Polmitte zu Polmitte, betragen.
  • Bei jeder der obendiskutierten Ausführungsformen kann die magnetische Einrichtung ein supraleitender Magnet sein.
  • Die vorliegende Erfindung kann sich in einer Vielzahl unterschiedlicher Matrizes niederschlagen. Beispielsweise können Reihen von Zylindern oder Bandscheiben abstromwärts voneinander angeordnet sein. Anordnungen von Kugeln können auf die gleiche Weise angeordnet sein, um Strudel zwischen sich einzufangen. Alternativ können Gitter oder Maschensiebe in im wesentlichen perfekter Anordnung abstromwärts voneinander mit geeigneter Trennung, um Strudel einzufangen, vorgesehen sein.
  • Wenn der Strom vertikal verläuft, ist es bevorzugt, eine Sedimentation unter der Schwerkraft auf den Sekundärpolen zu verhindern, indem man Matrixelemente mit rundem oder kugeligem Querschnitt vorsieht. Allerdings könnte eine Anzahl von Formen dieses Erfordernis erfüllen. Ein Alternativweg zur Vermeidung des Problems einer Schwerkraftsedimentation ist der, das Feld und den Fluß in horizontaler Richtung zu haben.
  • Bei einer Ausführungsform sind die Sekundärpole in vielen getrennten Reihen im wesentlichen genau abstromwärts voneinander angeordnet. Diese können über verschiedenen Formen vorliegen. Die Trennungen zwischen Sekundärpolen verursachen, daß stehende Strudel zwischen jenen Polen für Re-Werte < 1 auftreten und für Re > 100 stabil sind.
  • Es gibt viele Vorteile wenigstens bevorzugter Ausführungsformen dieser Erfindung, wie
  • 1. Einfangen auf der Aufstromseite und Abstromseite der Matrix unter Milderung mechanischen Mitreißens,
  • 2. verminderte Matrixblockierung,
  • 3. Abweisung übergroßer Teilchen und
  • 4, die Fähigkeit, Teilchen mit Vm/V&sub0;> 1 einzufangen, ohne verstärktes mechanisches Mitreißen zu verursachen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird, um eine Kanalbildung, d. h. einen Verlust von Teilchen abwärts von der Mitte eines Kanals, nach einer bestimmten Anzahl von Sekundärpolen zu vermeiden, die Abstromlagegenauigkeit einer folgenden Matrix so geändert, daß aufeinanderfolgende Abstom-Sekundärpole im wesentlichen in den Zentren der vorausgehenden Kanäle angeordnet sind
  • Die Erfindung wird nun nur beispielhalber unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung beschrieben, in welcher gleiche Bezugszeichen gleiche Teile betreffen und worin Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf mehrere Matrixelemente ist und
  • Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform mehrerer Matrixelemente ist.
  • In Fig. 1 ist eine Matrix 10 mit mehreren einzelnen Matrixelementen 20 in einem Luftspalt einer Magnetquelle 15 und in dem Weg eines Schlammflusses vorgesehen. Die Matrix kann beispielsweise in einem Rohr (nicht gezeigt) abgestützt sein, welches den Schlamm enthält, oder in einem Behälter (nicht gezeigt) für einen Verbund mit einem solchen Rohr befestigt sein.
  • Jedes Element 20 der Matrix 10 umfaßt ein Paar von Sekundärpolen 30 (einen Aufstrompol und einen Abstrompol), die im wesentlichen parallel zu der Richtung 50 des Schlammflusses und induzierten Magnetfeldes ausgerichtet sind. Ein Strudelbereich 40 ist zwischen den Polbestandteilen 30 eines jeden Elementes und zwischen aufeinanderfolgenden Elementen 20 ausgebildet.
  • Ein hinterer Strudel bildet sich hinter dem Vorderpol 20. Infolge der Geometrie der Matrixanordnung 10 bildet sich ein ähnlicher Strudel vor dem zweiten Pol 30. Diese Vorder- und Hinterstrudel vereinigen sich miteinander unter Bildung eines einzigen großen Strudels 40, in welchen Teilchen gezogen und gehalten werden können. Wie gezeigt, vereinigen sich in der Tat der Hinterstrudel von dem Abstrompol des Elementes 20 mit dem Vorderstrudel des Aufstrompoles des nächsten Elementes. So kann eine Reihe verbundener Strudel ausgebildet werden.
  • Für den Fachmann wird die Verwendung der herkömmlichen Definition der Grenze zwischen dem Strudelbereich und einem Nichtstrudelbereich auf der Hand liegen.
  • Figur. 2 zeigt eine alternative Ausführungsform, wobei aufeinanderfolgende Matrizes 10 (1, 2, 3) in einem Schlammrohr 60 vorgesehen sind. Der Klarheit halber ist die Magnetquelle nicht gezeigt, doch wäre sie allgemein wenigstens teilweise koaxial mit dem Rohr entweder im Inneren oder (stärker bevorzugt zur Vermeidung von Verunreinigung) außerhalb des Rohres. Die Matrizes wurden jeweils gegenüber den unmittelbar vorausgehenden und folgenden Matrizes versetzt. Der Versatzabstand ist etwa gleich der Hälfte des Abstandes zwischen aufeinanderfolgenden Reihen von Sekundärpolen 30. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß Teilchen, die nicht durch eine Vordermatrix 10 (1) eingefangen werden, wahrscheinlich in Berührung mit der folgenden Matrix 10 (2) kommen. Auf diese Weise wird der Betrieb stark verbessert. Der Abstand der Elemente 20 sollte vorzugsweise etwa konstant in der gesamten Matrix sein. Der Abstand aufeinanderfolgender Reihen von Polen 20 variiert jedoch gemäß der Schlammgeschwindigkeit, der Feldstärke usw. Ähnlich wird auch der Abstand der einzelnen Pole gemäß den Umgebungsbedingungen, unter welchen die Matrix verwendet wird, variieren. Hiermit findet sich nachfolgend ein Beispiel geeigneter Beabstandungen.
  • Aufeinanderfolgende Reihe der Matrix brauchen nicht so ausgerichtet zu sein, daß ihre jeweiligen Vorderpole in einer Ebene senkrecht zu der Richtung des Fluidflusses ausgerichtet sind. Aufeinanderfolgende Reihen können so ausgerichtet werden, daß ihre Vorderpole gegenüber benachbarten oder anderen Vorderpolen versetzt sind.
  • Die Sekundärpole 20 werden aus nichtrostendem Stahl 430 mit einer Sättigungsmagnetisierung von 1,7 Tesla hergestellt. Das angelegte Magnetfeld liegt zwischen 0,5 und 5 Tesla.
  • Mit diesem Beispiel geht die Matrix an Teilchen von 425 um vorbei, ohne eine Blockierung der Kanäle zwischen aufeinanderfolgenden Matrixreihen zu zeigen. In der Richtung des Fluidflusses haben die Pole vorzugsweise einen Abstand von einem Poldurchmesser, und aufeinanderfolgende Reihen sind voneinander in einem Abstand von 1,5 Poldurchmessern in einer Richtung senkrecht zu der Richtung des Fluidflusses beabstandet. In diesem Beispiel haben die Pole jeweils einen Durchmesser von etwa 3 mm. So sind die Pole von der Mitte eines Pols zur Mitte des anderen Pols gemessen 6 mm in Richtung parallel zur Richtung des Fluidflusses beabstandet und 7,5 mm in Richtung senkrecht zur Richtung des Fluidfiusses beabstandet. Im allgemeinen kann ein Abstandsbereich bis zu (für die Umstände dieser Ausführungsform) etwa 2 Poldurchmessern angewendet werden. Andere Abstände können jedoch theoretisch oder empirisch ermittelt werden.
  • Um die Reynolds-Zahl innerhalb der oben diskutierten Grenzen zu halten, wird das System so aufgebaut, daß Re etwa 15 ist, was seinerseits gemäß der Gleichung 2 eine Fluid- (Schlamm)-Geschwindigkeit von etwa 5 ·10&supmin;³ m/s wiedergibt.
  • Verschiedene Abwandlungen können innerhalb des Gedankens der beigefügten Ansprüche vorgenommen werden.
  • Beispielsweise ist die Querschnittsform einzelner Pole 30 nicht kritisch, und es liegen viele unterschiedliche Gestaltungen auf der Hand. Ähnlich kann die Anzahl der Matrizes oder Pole in einer Matrix variiert werden.
  • Viele unterschiedliche Gestaltungen können für die Matrizes ausgeführt werden. Sie können wie Abtropfsiebe, Gitter, perforierte Bögen oder andere Gegenstände mit einem Körper geformt sein, der eine Vielzahl von Öffnungen in Abstand voneinander hat.
  • Ausführungsformen der Erfindung liefern daher eine Anzahl von Vorteilen:
  • 1. ein Verfahren, welches mechanisches Mitreißen bis zu einem vernachlässigbaren Wert reduzieren kann,
  • 2. ein Verfahren arbeitet mit relativ hoher Geschwindigkeit im Vergleich mit herkömmlichem HGMS und hat somit einen höheren potentiellen Durchsatz,
  • 3. ein Verfahren, welches übergroße Teilchen aufweisen kann,
  • 4. ein Verfahren, welches Teilchen auf der Aufstromseite wie auf der Abstromseite des Siebes einfangen kann,
  • 5. ein Verfahren, welches über einen weiten Bereich von Reynolds-Zahlen auf Magnetfeldstärken arbeiten kann, und
  • 6. eine Vorrichtung, die weniger leicht blockiert als andere bisherige Matrizes.
  • Veröffentlichungen
  • 1. J. Svoboda, De Beers Diamond Research Laboratory, "VMS: Eine Illusion oder Realität?", Minerals Engineering, Band 18, Nr. 4/5, Seiten 571 bis 575 (1995)
  • 2. J. H. P. Watson und Z. Li, "Magnetische Strudeltrennung", IEEE Transactions on Magnetics, Band 30, Nr. 6, November 1994, Seiten 4662 bis 4664
  • 3. United Kingdom Patentanmeldung Nr. 9 111 228.4, veröffentlicht als GB 2 257 060
  • 4. J. H. P. Watson, "Supraleitende magnetische Trennung bei mäßiger Reynolds-Zahl", XV. International Congress of Refrigeration, Venedig, 23. bis 29. September 1979
  • 4. J. H. P. Watson und Z. Li, "Die Wirkung der Matrixform auf die magnetische Strudeltrennung", Minerais Engineering, Band 8, Nr. 4/5, Seiten 401 bis 407 (1995)
  • 5. J. H. P. Watson und Z. Li, "Theoretische und Einzelsiebstudien magnetischer Strudeltrennung", Minerals Engineering, Band 5, Nr. 10-12, Seiten 1147 bis 1165 (1992)
  • 6. J. H. P. Watson und Z. Li, "Die experimentelle Studie mit einer magnetischen Strudeltrennungsanlage (VMS)", Minerals Engineering 1995, Tregenna Castle, St. Ives, United Kingdom, 14. bis 16. Juni 1995. Dieses Papier war unveröffentlicht in Dokumentationsform am Prioritätstag dieser Patentanmeldung, und somit wird eine Kopie des Papieres den Anmeldungspapieren dieser internationalen Anmeldung beigefügt, um in der Akte der internationalen Behörde zu verbleiben.

Claims (5)

1. Magnetisches Trennsystem mit
einem Trägerfluid, das so angeordnet ist" daß es entlang einem Fluidströmungsweg strömt, wobei das Trägerfluid magnetisierbare Teilchen enthält, um von dem Trägerfluid abgetrennt zu werden,
einem oder mehreren magnetisierbaren Elementen, die in dem Strömungsweg des Trägerfluids angeordnet sind, wobei jedes Element ein Paar magnetisierbarer Pole hat, die im wesentlichen mit der Richtung des Trägerfluidstromes ausgerichtet sind und entlang der Richtung des Trägerfluidstromes voneinander beabstandet sind, so daß ein hinterer Fluidstrudel, der dem Aufstrompol zuzuschreiben ist, sich so erstreckt, daß er im wesentlichen auf einen dem Abstrompol zuzuschreibenden vorderen Fluidstrudel auftrifft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, in welcher die Pole eines jeden Elementes entlang der Fluidstromrichtung derart voneinander beabstandet sind, daß sich der dem Aufstrompol zuzuschreibende hintere Fluidstrudel mit dem dem Abstrompol zuzuschreibenden vorderen Fluidstrudel unter Bildung eines einzigen Strudelbereiches vereinigt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 mit einer Matrix, die eine Mehrzahl von voneinander beabstandeten magnetisierbaren Elementen hat.
4. Vorrichtung nach einem der vorausgehenden Ansprüche mit einer Magnetquelle zur Magnetisierung der magnetisierbaren Elemente.
5. Verfahren zur magnetischen Abtrennung in einem Fluid enthaltener magnetisierbarer Teilchen mit den Stufen, in denen man ein oder mehrere in einem Strömungsweg des Fluids angeordnete magnetisierbare Elemente magnetisiert, wobei jedes Element ein Paar magnetisierbarer Pole aufweist, die im wesentlichen mit der Richtung des Fluidstromes ausgerichtet sind und entlang der Richtung des Fluidstromes voneinander beabstandet sind, so daß ein hinterer, dem Aufstrompol zuzuschreibender Fluidstrudel sich so erstreckt, daß er im wesentlichen auf einen vorderen, dem Abstrompol zuzuschreibenden Fluidstrudel auftrifft.
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