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DE2855606A1 - Fadenfuehrung an einem spulengatter - Google Patents

Fadenfuehrung an einem spulengatter

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DE2855606A1
DE2855606A1 DE19782855606 DE2855606A DE2855606A1 DE 2855606 A1 DE2855606 A1 DE 2855606A1 DE 19782855606 DE19782855606 DE 19782855606 DE 2855606 A DE2855606 A DE 2855606A DE 2855606 A1 DE2855606 A1 DE 2855606A1
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DE
Germany
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thread
deflection
roller
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thread guide
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DE19782855606
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English (en)
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DE2855606C2 (de
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Albert Dipl Ing Brandenberger
Rudolf Gehring
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Benninger AG
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Benninger AG
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Publication date
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    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H1/00Creels, i.e. apparatus for supplying a multiplicity of individual threads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H57/00Guides for filamentary materials; Supports therefor
    • B65H57/14Pulleys, rollers, or rotary bars
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Warping, Beaming, Or Leasing (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)
  • Guides For Winding Or Rewinding, Or Guides For Filamentary Materials (AREA)

Description

^ DIPL.-INQ. SIGURD LEINE DIPL.-PHYS. DR. NORBERT KÖNIG
PATENTANWÄLTE Burdhardblr. 1, D-3000 Honnover 1,TeI. (0511) 623005
Uns. Akte 27o/4o 18. Dezember 1978
K MKNN LNCl-IH AC.
UZW Π, (SCHWEIZ)
Fadenführung an cinom Spulengatter
R1-P52-CF1
12.9.1978/ws
030Ö13/0573
Fadenführung an einem Spulengatter
Die vorliegende Erfindung bezieht sich aui eine Fadenführung an einem Spulengatter, mit, für jeden Pudi-r, i-inciu Kadeinipanner und einer Umlenkvorrichtung um don Fialen bei seinem Austritt aus dem Gatter in Richtunq gegen cmiu· Wickelmaschine umzulenken.
Bei der klassischen AnordnunQ von Schär- oder Zettelanlagen verlaufen die Achsen der auf dom Gatter <\:\' aesteck ton Spulen mindestens angenähert in einer PciraileletH-ne zur Achse der Wickelmaschine.
Eine solche Anordnung erlaubt nämlich, ·\·\η <"<itter in seiner I/inqenausdehnunq und dadurch die Anzahl der Spulen beliebig gross zu wählen. Würden nämlich die Spulen mit i'ir'-r Achse senkrecht zur Achse der Wickelmaschine angeordnet, würde sich bei grösseren Spulenzahlen die Breitenausdehnung des Gatters entsprechend vergrössern. Das wiederum würde dazu führen, dass erhebliche Abweichungen der Winkel entstehen würden, um welche die äusseren Fäden gegenüber den inneren F icU-n abgelenkt werden müssten, um im Schärblatt zu einem dichten, narallelen Fadenfeld geformt zu werden.
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Solche unterschiedliche Ablenkungen würden eiber das Erzeugen bzw. Aufrechterhalten einer möglichst gleichen und ausserdem möglichst geringen Spannung der Fäden oLnes Fadenfeldes beim Aufwickeln auf die Wickelmaschine, wie sie zur Erzeugung einer qualitativ einv/andfreien Kette unerlässlich ist, ungeheuer erschweren, da die Fadenspanner cU-r .Musseren Fäden wegen ihrer grösserer Ablenkung anders eingestellt werden müssten als die Jen i cj en der weiter innon liegenden Fäden und diejenigen der innersten Fäden, welche praktisch ko.uie Ablenkung erführen.
Diese Schwierigkeiten und Fehlerquellen fallen bei der eingangs erwähnten klassischen Anordnung weq, weil hier alle Fäden beim Austritt aus dem Gatter cingenähert um 90 abgelenkt werden müssen.
Nun ist aber jede Ablenkung eines Fadens beim Schär- oder Zette.Lprozess aus verschiedenen Gründen problematisch.
Zum einen erfährt der Faden durch jede Umlenkung zwischen seinem Einlauf und Auslauf durch die Reibung an der Umlenkvorrichtung eine Spannungserhöhung. Diese Spannungserhöhung kann aus dem Seilreibungsgesetz abgeleitet werden und sie ist abhängig von der Ausbildung der Umlenkvorrichtung, vom hierfür verwendeten Material und selbstverständlich auch von der Fadenqualität. Dazu kommt als weiter..τ, die Reibung und damit die Fadensp^mnung wesentlich bee»in' lussender Faktor
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die im Betrieb auftretende zunehmende Verschmutzung der Umlenkvorrichtung oder gar, dort wo die Fäden immer an derselben Stelle gleiten, wie dies bei Umlenkvorrichtungen in Form von Umlenkstäben oder Fadenführungsösen regelnuissig der Fall ist, eventuelle Abnützungen dieser Stellen-Gerade die letztgenannten Faktoren, welche die Reibungsverhältnisse an den Umlenkstellen beeinflu-ssi-n, sind naturgemäss für jede Umlcnkstelle wieder anders, wodurch sich für die z. B. zu einem Schärband vereinigten Fäden eines Gatters innerhalb des Schäi-bandes unterschiedliche Spannungsverhältnisse ergeben, welche die Qualität der geschärten und sirmgemäss auch einer gezettelten Kette negativ beeinflussen.
Dazu kommt, dass bei Verwendung von Oesen oder Umlenkstäben zur Umlenkung der.Fäden, bei gewissen Fadenqualitäten, ganz ausgesprochen z. B. bei Glasfäden, bei der Umlenkung Fibrillen aufgestaucht werden und die Fäden hierbei durch diese als "Fibrülenabspaltung" bekannte Erscheinung beschädigt werden.
Mit der Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, diese Nachteile zu vermeiden und eine Fadenführung am Austritt des Fadens aus einem Gatter zu schaffen, welche Beschädigungen des Fadens vermeidet und die durch den Fadenspanner eingestellte Spannung nicht merklich und dies jedenfalls dann für alle
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Fäden um einen gleichen Wort ändert und weitere Veränderungen im Verlaufe des Betriebs und daraus resultriernde unkontrollierbare Reibungsverluste vermeidet.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung bei einer Fadenführuncj nach dem Oberbegriff des Ansprüchen 1 vor, dass jeder Faden zwischen der Spule und dem Verlassen des Gatters nur eine einzige Umlenkung erfährt, und die^f Umlenkung über eine an sich bekannte Rolle erfolgt, welche über Kugellager frei drehend mit ihrer Achse vertikal verlaufend und mit der Peripherie ihrer Laufrille in der Achse des Fadenlaufs von der Spule bis zum Austritt aus dem Fadenspanner liegend am Austritt des Fadens aus dem Fadenspanner angeordnet ist.
Zwar ist die Umlenkung eines Fadens, bei seinem Austritt aus dem Fadenspanner eines Gatters, über eine Umlenkrolle aus der DE-PS 814*858 bekannt. Der Faden wird aber bei der aus dieser Druckschrift bekanntgewordenen Fadenführung vor seinem Eintritt in den Fadenspanner um einen Umlenkstab abgelenkt, wodurch sich auch bei dieser Konstruktion alle eingangs genannten Nachteile infolge unvorhersehbarer und unkontrollierbarer Reibungsverhältnisse einstellen.
Bei der erfindungsgemässen Fadenführung können unterschiedliche Schmutzablagerungen und Einschneidungen durch Materialabnützung die Reibungsverhältnisse nicht ändern. Ebenso hat
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die Fadenqualität bei der rollenden Reibung im Gegensatz zu den Verhältnissen bei gleitender Reibung, wie sie beim Gleiten des Fadens an Umlenkstäben oder -ösen auftritt, keinen Einfluss. Einzig die Lagerreibung der UmlenkroLle selbst beeinflusst bei der erfindungsgemässen Fadenführung die Fadenspannung zusätzlich zum Fadenspanner. Diese kann aber nicht nur sehr klein gehalten werden, sondern sie ist ausserdem für alle Fäden mindestens angenähert gleich und konstant und kann dadurch bei der jeweiligen Einstellung der Fadenspanner als Faktor berücksichtigt werden.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Fadenführung ist in der gegenüber nicht drehenden Umlenkvorrichtungen erheblichen Reduktion der statischen Aufladuncr der Fäden zu sehen, welche sich besonders bei gewissen Garnqualitäten sehr störend bemerkbar machen kann.
Bei einer zweckmässigen Ausfuhrungsform des Erfindungsgegenstandes sind alle jeweils einer senkrechten Spulenreihe des Gatters zugeordneten Umlenkrollen an einem Umlenkrollenrohr angeordnet, welches, vorzugsweise lösbar und justierbar, an und parallel zu dem Gatterteil befestigt ist, der die Fadenspanner aller Spulen aufnimmt, welche im Gatter jeweils eine senkrechte Reihe bilden. Solche Umlenkroilenrohre lassen sich leicht vormontieren und rasch und einfach auch an bereits bestehenden Gatter befestigen.
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Hierbei kann eine besonders zweckmässige Ausbildung darin bestehen, dass jedes Umlenkrollenrohr aus Rohrabschnitten zusammengesetzt ist, deren Länge auf den Abstand zweier benachbarter Fadenspanner abgestimmt ist und die an ihren Enden mit Einsatzstücken versehen sind, über welche die Rohrabschnitte unter Einspannung jeweils einer Umlenkrolle miteinander verschraubt sind.
Dies erlaubt eine besonders einfache Montage der Umlenkrollenrohre und deren Anpassung an die verschiedenartigsten Gattermodelle mit wenigen an Lager zu haltenden Einzelteilen.
Die genannten Einsatzstücke können alle unter sich gleich sein und eine zentrale Nabe mit einer axialen Gewindebohrung zur Aufnahme eines Stiftes aufweisen, der zugleich Verbindungsstift für die Verbindung zweier Rohrabschnitte und Achsstift für eine Umlenkrolle ist, sowie einen peripheren Kragen, welcher in die Lauffläche der Rolle vorsteht.
Der in die Lauffläche der Umlenkrolle ragende Kragen führt, beim allfälligen Wegrutschen eines Fadens aus seiner Rolle, diesen auf sich selbst oder auf das Umlenkrollenrohr und verhindert dadurch, dass der Faden unter die Rolle und ins Rohr gelangt. In den Kragen der Einsatzstücke werden mit Vorteil Oeffnungen vorgesehen, damit die schwer zugänglichen Stellen im Bereich der Rollenlagerung mit Druck- oder Saugluft
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- 11 von Schmutzteilchen gereinigt werden können.
Die Erfindung ist im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Teils eines
Spulengatters mit mehreren übereinanderliegenden Spulen und den zugehörigen Kadcmführurigen. Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch den eingekreisten
Teil der Fig. 1, und
Fig. 3 eine schematische Schnittdaxstellung in einer
horizontalen Ebene durch einen Teil einer Spulengatteranlage mit einer Spule und der zugehörigen Fadenführung.
Zur Veranschaulichung von Aufbau und Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes wird von einer Anordnung zum Schären ausgegangen. Dabei werden von einer grossen Zahl in einem Schärgatter aufgesteckten Spulen abgezogene Fäden, nachdem jeder einzelne einen ihm zugeordneten Fadenwächter und einen Fadenspanner durchlaufen hat, in Richtung zur Schärmaschine umgelenkt, zu einem Fadenfeld vereinigt und durch ein Fadenkreuzriet und ein Schärblatt geführt um als Schärband unter möglichst gleichmassiger Spannung auf die Wickeltrommel der Schärmaschine aufgewickelt zu werden. In den Figuren der beiliegenden Zeichnung sind nur die zum Verständnis der Erfindung erforderlichen
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Teile mit den einzelnen Fadenführungen dargestellt.
Im Gatter sind eine Vielzahl von Spulen in bekannter Weise in einem Gattergestell in enger Anordnung ixi horizontalen Etagen übereinander angeordnet. Fig. 1 zeigt zwei mit S bezeichnete Spulen, die jede zu einer anderen Etage gehört.
Die Ausbildung der Aufsteckvorrichtungan 2 für die einzelnen Spulen S kann als bekannt vorausgesetzt worden. Diese Aufsteckvorrichtungen 2 einer Gatteretage sind im Gatter in ebenfalls bekannter Weise in regelmässigen Abständen an horizontalen Trägern 3 befestigt und bilden in ihrer Gesamtheit zusammen mit den Trägern 3 und den diese abstützenden Stützen (nicht dargestellt) die Spulentafel 1 des Gatters.
Der von jeder Spule S abgezogene Faden F wird durch die beiden Schenkel 4 einer in unmittelbarer Nähe seiner Spule befindlichen, im Querschnitt U-förmigen Profilschiene 5 gezogen.
In bzw. an dieser Schiene 5 sind alle Fadenführungen für die Fäden derjenigen Spulen, welche im Gatter eine senkrechte Reihe bilden, angeordnet. Die Gesamtheit der Schienen 5 bildet die Bremstafel des Gatters.
Nach seinem Austritt aus der Schiene 5 wird jeder Faden in noch zu beschreibender Weise um ca. 90 in Richtung gegen die
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nichtdargestell Le Wickeltrommel der Schärmaschine hin abgelenkt.
Auf der Strecke zwischen den beiden Schenkeln 4 der Schiene durchläuft der Faden F geradlinig die ihm zugeordnete Fadenspannvorrichtung 6. Die nähere Ausbildung der Fadenspanner 6 ist nicht dargestellt, da sie nicht erfindungswesentlich ist und jede bekannte Fadenspannvorrichtung, durch welche der Faden geradlinig insbesondere ohne umlenkung hindurchgeführt wird, zur Anwendung gelangen kann. Schematisch angedeutet ist im dargestellten Ausführungsbeispiel eine aus zwei Tellerpaaren 6a bzw. 6b bestehende Tellerbremse wie sie beispielsweise in der CH-PS 452*452 beschrieben und veranschaulicht ist. Dieser besondere Fadenspanner hat den Vorteil, dass durch den geradlinig zwischen den beiden Tellerpaaren durchgeführten Faden selbst die Reinigung der Tellerflächen bewirkt wird, wobei durch den Faden von der Tellerfläche entfernte Schmutzteilchen kontinuierlich gegen den äusseren Rand der Teller oder gegen den Rand einer zentralen Oef fnung im Teller und über diesen hinaus geschoben wird.
Wie aus den Figuren ersichtlich, tritt der Faden F jeder Spule S durch eine in der Verlängerung der Spulenachse angeordnete Fadenführungsöse 7 durch den Schenkel 4 der U-Schiene 5 in deren Oeffnung ein, durchläuft in der genannten Achse laufend den ihm zugeordneten Fadenspanner 6 und verlässt die Schiene 5 durch eine ebenfalls in der gleichen.Achse liegende Auslauf-
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öse 9. Am Austritt des Fadens F aus der Schiene 5 muss nun die eingangs erwähnte, angenähert rechtwinklige Umlenkung des Fadens F in Richtung zur Wickelmaschine erfolgen.
Hierzu ist bei der erfindungsgemässen Fadenführung eine Umlenkrolle 8 vorgesehen, deren Anordnung und Ausbildung im folgenden näher erläutert wird.
Wie insbesondere aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, sind jeweils alle Umlenkrollen 8, welche einer senkrechten Reihe von Spulen im Gatter zugeordnet sind, in einem Umlenkrollenrohr vereinigt, das allgemein mit 16 (Fig. 1) bezeichnet ist. Dieses Umlenkrollenrohr 16 ist über nicht im Detail dargestellte Befestigungsmittel 15 zweckinäüsig lösbar und justierbar am äusseren Schenkel 4 der Bremstafolschiene 5 und parallel zu diesem bzw. dieser verlaufend befestigt. Es setzt sich aus mehreren Rohrabschnitten 11 und jeweils einem oberen bzw. unteren Endrohrstück 12 zusammen. In die stirnseitigen Oeffnungen der Rohrabschnitte 11 sind ebenso wie in jeweils ein Ende der Endrohrstücke 12, Einsatzstücke 13 eingepresst (Fig. 2). Alle Einsatzstücke 13 sind unter sich gleich und weisen eine Nabe 17 mit einer in der Achse des Rohrabschnitts laufenden Gewindebohrung 18 sowie einen Kragen 1CJ mit einer oder mehreren Schmutzöffnungen 20 auf.
Die Verbindung der Rohmbschnitte 11 und der Endrohrstücke 12
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zu einem Umlenkrollenrohr 16 gewünschter Länge erfolgt über Gewindestifte 14, welche in die Gewindebohrungen 18 zweier einander gegenüberliegender Einsatzstücko 13 eingeschraubt sind. Auf die Gewindestifte 14 ist jeweils eine kugelgelagerte Umlenkrolle 8 aufgesteckt, wobei der innere Laufring 21 des Kugellagers der Rolle 8 beim Festschrauben der Verbindung zwischen den Stirnflächen der beiden einander gegenüberstehenden Naben 18 festgeklemmt wird, wodurch die Lage der Umlenkrolle 8 präzise fixiert wird.
Der auf dem äusseren Laufring 22 des Kugellagers festsitzende Mantel 23 der Umlenkrolle 8 ist in üblicher Weise konkav zu einer Laufrille geformt. Die im Querschnitt gesehen äusseren Enden der Lauffläche der Rolle 8 ragen wie aus Fig. 2 ersichtlich bis hinter die Innenflächen des Kragens 19 der benachbarten Einsatzstücke 13. Diese Anordnung hindert einen über die Rolle 8 laufenden Faden F daran, bei einem abfälligen Abgleiten aus der Rolle unter oder über diese in den Bereich der Lagerung zu gelangen und sich dort zu verfangen. Ein aus der Umlenkrolle springender Faden wird somit höchstens gut sichtbar auf den Kragen 19 oder vielleicht noch auf einen Umlenkrollenrohrteil 11 oder 12 gelangen.
Die in den Einsatzstücken 13 vorgesehenen Schmutzöffnungen ermöglichen es, Schmutz der sich besonders im Bereich des unterhalb einer Rolle 8 befindlichen Einsatzstückes 13 ansam-
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moIn könnte, durch Wegblasen zu reinigen.
Selbstverständlich ist die Länge der Rohrabsjchnitte 11 so bemessen, dass die Abstände d der UmIenkroIlen 8 voneinander mit den vertikalen Abständen der in der Bremsschiene 5 untergebrachten Fadenspanner 6 genau übereinstimmt.
Aus der vorhergehenden Beschreibung ist ersichtlich, dass der Zusammenbau der für ein bestimmtes Gatter erforderlichen Umlenkrollenrohre 16 sehr einfach erfolgen kann und dass für die verschiedensten Gatter und auch für die Nachrüstung bereits bestehender Gatter mit erfindungsgemässen Fadenführungen nur wenige Teile an Lager gehalten werden müssen, nämlich Rohre aus deren die Abschnitte 11 und Endstücke 12 in der erforderlichen Länge geschnitten werden können, sowie Einsatzstücke 13, Rollen 8 und Gewindestifte 14. Mit diesen Grundteilen können die Umlenkrollenrohre 16 in der gewünschten Länge und mit der erforderlichen Teilung der Rollenabstände von einem Ende beginnend zusammengeschruabt werden.
Die Befestigung der in dieser Weise vormontierbaren Umlenkrollenrohre 16 an den äusseren Schenkeln 4 der Schienen 5 mittels der Befestigungen 15 erfolgt dann in der Weise, dass die Laufrillen der Rollen 8 mit ihrer Peripherie einerseits genau auf die Höhe des Austritts des Fadens aus dem zugehörigen Fadenspanner 6 und anderseits in der Achse des Fadenlaufs
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von der zugehörigen Spule durch den Fadenspanner hindurch bis zum Austritt aus dem Fadenspanner zu liegen kommen. Dadurch ist gewährleistet, dass jeder abgezogene Faden zwischen seiner Spule und dem Riet der Wickelmaschine nur eine einzige Umlenkung erfährt und diese einzige Umlenkung optimal reibungsarm über eine frei drehbar gelagerte Umlenkrolle erfolgt.
Es versteht sich, dass sich die beschriebene Fadenführuncj beim Arbeiten mit sehr heiklen Fasermateriiil Len, insbesondere bei Glasfasergarnen und dergleichen, aber auch bei gröberen Titern besonders vorteilhaft auswirkt, bei ersteren wegen ihrer Empfindlichkeit auf Umlenkungen (Fibrillenaufspaltung), bei letzteren wegen ihrer Tendenz bei Reibungsstellen besonders stark im Sinne einer Erhöhung der Fadenspannung zu reagieren.
Es hat sich übrigens bei Versuchen mit der erfindungsgemässen Fadenführung gezeigt, dass Befürchtungen, ein Nachlaufen der Umlenkrollen beim plötzlichen Stillsetzen der Wickelanlage könne sich nachteilig auswirken, unbegründet waren. Es ist ohne weiteres möglich, dass die Umlenkrollo beim plötzlichen Stillstand des sie umlaufenden Fadens noch etwas weiterläuft, der Faden wird aber deswegen, wohl wegen seiner geringen Umschlingung der Rolle und wegen der Umlenkung dadurch nicht weiter abgezogen. Anlässlich dieser Versuche konnte auch festgestellt werden, dass bei Arbeiten im Fadenfeld zwischen Gatter und Wickelmaschine oder bei einem Lockerwerden der
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Fäden, diese, sofern sie überhaupt aus der Laufrille ihrer Umlenkrolle rutschen, auf die Peripherie des Kragens des Einsatzstückes oder des Ümlenkrollenrohres 11 gelangen und in der Mehrzahl der Fälle bei Wiederaufnahme des Betriebs von selber wieder in die Laufrille ihrer Umlenkrolle zurückkehren .
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Uinlerikrollonrohr 16 an einem Gatter herköinmlicher Konstruktion angeordnet, bei welchem die Fäden an der FadenÖHe 9 an ihrem Austritt aus der Schiene 5 umgelenkt werden.
Mit der erfindungsgemässen Fadenführung fällt die bisherige Aufgabe der Fadenöse 9 weg und diese könnte, bei einer Neukonstruktion, ganz weggelassen oder jedenfalls aus billigerem Material gefertigt werden, da die vom Gatter abgezogenen Fäden im Normallauf mit dieser Oese überhaupt nicht mehr in Berührung kommen.
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Claims (6)

Λ η η ρ r ü C h ι>
1. Fadenführung an einem Spulengatter, mit, für jeden Faden, einem Fadenspanner, durch welchen der von einer Spule abgezogene Faden geradlinig geführt ist und mit einer Umlenkvorrichtung um den Faden bei sei nein Au.stri I t aus dem Gatter in Richtung gegen die WicktilnuiMchi.no ab ζ u lenk en, dadurch gekennzeichnet, ciasi. leder Faden (I·1) zwischen der Spule (S) und dem Verlassen dt-a (In t tor.s nur eine einzige Umlenkung erfährt, und diese Umlenkung über eine an sich bekannte Rolle? (8) erfolgt, welche über Kugellager (21, 22) frei drehend mit ihrer Achse vertikal verlaufend und mit der Peripherie ihrer Laufrille in der Achse des Fadenlaufs von der Spule (S) bis zum Austri··1 aus dem Fadenspanner {(>) liegend am Austritt des Faden.'! aus dem Fadenspanner (C)) angeordnet ist.
2. Fadenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass .ι] le jeweils emer senkrechten Spulenreihe des Gatters zugeordneten Umlenkrollen (8) an einem Umlenkrollenrohr (16) angeordnet sind, welches, vor ζ ugswe ι se : '-.',bar und justierbar, an und parallel zu einem an sich bekannten Gatterteil (10) befestigt ist, der die Fadensparmt r (6) für die Fäden (F) aller Spulen (S) aufnimmt, welche lim Gatter jeweils eine senkrechte Reihe bilden.
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3. Fadenführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Umlenkrollenrohr (16) aus Rohrabschnitten (11) zusammengesetzt ist, deren Länge auf den Abstand (d) zweier benachbarter Fadenspanner (6) abgestimmt ist und die an ihren Enden mit Einsatzstücken (13) versehen sind, über welche die Rohreibschnitte (11) unter Hinspannung jeweils einer Umlenkrolle (8) miteinander verschraubt sind.
4. Fadenführung nach Anspruch 3, dadurch (.((.'kennzeichnet, dass die genannten Einsatzstücke (13) unter sich gleich sind und eine zentrale Nabe (17) mit einer axialen Gewindebohrung zur Aufnahme eines Stiftes (14) aufweisen, der zugleich Verbindungsstift für die Verbindung zweier Rohrabschnitte (11) und Achsstift für eine Umlenkrolle (8) ist, sowie einen*peripheren Kragen (19) , welcher in die Lauffläche der Rolle (8) vorsteht.
5. Fadenführung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Umlenkrollen (8) kugelgelagerte Rollen dienen, wobei die Stirnflächen der Naben (17) über den inneren Laufring (21) des jeweiligen Kugellagers (21, 22) die Rolle zwischen zwei benachbarten Rohrabschnitten positionieren und fixieren.
6. Fadenführung nach einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den Kragen (IQ.; -!^r Einsatzstücke (18)
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Oeffnungen (20) zwecks Entfernung von Schmutz mittels Druck- oder Saugluft vorhanden sind.
RSOD13/057?
DE2855606A 1978-09-15 1978-12-22 Fadenführung an einem Spulengatter für Schär- und Zettelanlagen o.dgl. Expired DE2855606C2 (de)

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