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DE69700044T2 - Vorrichtung zur Führung und/oder Stützung von Garnen - Google Patents

Vorrichtung zur Führung und/oder Stützung von Garnen

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DE69700044T2
DE69700044T2 DE69700044T DE69700044T DE69700044T2 DE 69700044 T2 DE69700044 T2 DE 69700044T2 DE 69700044 T DE69700044 T DE 69700044T DE 69700044 T DE69700044 T DE 69700044T DE 69700044 T2 DE69700044 T2 DE 69700044T2
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DE
Germany
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guiding
machine
threads
supporting
yarn
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DE69700044T
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Robert 68790 Morschwiller-Le-Bas Enderlin
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Superba SAS
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • D06B23/06Guiding means for preventing filaments, yarns or threads from sticking together

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Warping, Beaming, Or Leasing (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Textilindustrie, insbesondere die Bearbeitung von Garnen, besonders durch Waschen und/oder Färbung der Garne und hat eine Vorrichtung zur Führung und/oder Stützung von Garnen, insbesondere für Textilmaschinen zur Feuchtbearbeitung von Garn zur Aufgabe.
  • Die Textilgarne werden im allgemeinen vor deren Benutzung, insbesondere für das Weben, Wasch- und/oder Bleich- sowie Färbungsbehandlungen unterzogen. Diese verschiedenen Behandlungen werden auf feuchtem Wege durchgeführt, was eine Feuchtigkeit der besagten Garne während der ganzen Behandlungsdauer und während des Durchlaufens der verschiedenen Bearbeitungsstellen zur Folge hat.
  • Bei Eintritt in letztere müssen die Garne perfekt gehalten und geführt sein, um jede für einen guten Lauf schädliche Verwicklung zu vermeiden.
  • Zur Zeit bestehen die Haltungs- und Führungsvorrichtungen im allgemeinen aus Kämmen und eventuell aus festen Abstützungen. Die Kämme bestehen aus einer Einheit von Zähnen, die in regelmässigen Abständen und gegebenenfalls verstellbar auf einer Stützspange angeordnet sind, wobei jeder Abstand zwischen den Zähnen die Garnführung realisiert. Die festen Abstützungen sind im allgemeinen zylinderförmige Spangen, die sich quer über eine Garnlage erstrecken und unter dieser angebracht sind. Solche Spangen werden ebenfalls zur Realisierung der Haltung einer Garnlage gegen die Schwingungen benutzt, die Garnaussprünge verursachen, welche eine unerwünschte Verwicklung der Garne zur Folge haben können.
  • Während des Fadenzugs auf diese Führungs- und Haltungsvorrichtungen werden die äusseren Fäserchen, die auf den besagten Vorrichtungen reiben, jedoch gebrochen und lösen sich von den Garnfäden und werden auf den Kämmen und anderen Führungen abgesetzt, die sie durch Flockenbildung verschmutzen. Im Fall der Führung von trockenen Garnfäden kann dieser Kammabfall mühelos während des Laufs mittels Ausblasen oder durch eine andere Reinigung abgelöst werden.
  • Bei der Bearbeitung von feuchten Garnfäden wird die Führung infolge eines Wasch- oder Färbungsvorgangs jedoch komplizierter, da der sich bildende feuchte Kammabfall auf der Führungsstützung festklebt und sich anhäuft, auf welcher das Garn reibt und von welcher er mit den bekannten Trockenverfahren nicht abgelöst werden kann. In der Tat bildet das feuchte Garn an den Reibungsstellen eine Faserablagerung, die sich verdichtet und von Zeit zu Zeit löst, während sie vom Garn mitgezogen wird.
  • Es ergibt sich daraus, dass das Garn bricht und sich mit den benachbarten Garnfäden verbindet oder noch, dass die angehäufte Faserablagerung vom Garn mitgezogen und mit letzterem aufgewickelt wird, was einen Defekt in den Spulen zur Folge hat. Je nach der Häufigkeit der Flockenbildung wird die entsprechende Reinigung schwierig und erfordert eine nachteilige Wiederholung mit Verstellungs- und Bruchrisiko der Garnfäden. Dieselben Probleme stellen sich mit den Flachstützungen für Garnlagen.
  • Infolgedessen ist eine ordentliche Reinigung der Führungen oder der Abstützungen praktisch nur bei vollständiger Einstellung der Bearbeitungslinie möglich, was schädliche Störungen im Rahmen der Produktivität zur Folge hat.
  • Aus der DE-A-32 01 400 ist auch eine Einrichtung zur Führung und/oder Stützung von Garnen bekannt, insbesondere für Textilmaschinen zur Feuchtbearbeitung von Garn, bestehend aus einer Einrichtung zur Führung und/oder Stützung der einzelnen Fäden einer Garnlage, die drehbar auf einem fest mit der Maschine verbundenen Tragrahmen oder direkt in den auf der Maschine vorgesehenen Lagern befestigt ist, wobei die Einrichtung zur Führung und/oder Stützung der einzelnen Fäden in Form eines rotierendes Kammes ausgeführt ist, der aus einem Stapel Scheiben besteht, die durch Zwischenstege voneinander getrennt sind. Vergleichbare Vorrichtungen sind auch aus der DE-A-33 03 024 sowie der FR-A-2 470 179 bekannt.
  • Dennoch sehen diese bekannten Vorrichtungen keine Möglichkeit einzelner Einsetzbarkeit vor, insbesondere zum Zweck einer vereinfachten Demontage, noch ein Mittel zur Verbesserung der Auffädelung.
  • Die vorliegende Erfindung hat die Beseitigung dieser Nachteile zur Aufgabe, indem eine Vorrichtung zur Führung und/oder Stützung von Garnen vorgeschlagen wird, insbesondere für Textilmaschinen zur Feuchtbearbeitung von Garn, die eine Führung und/oder optimale Haltung der Fäden einer Lage ermöglicht und gleichzeitig die Bildung von feuchten Flockenansammlungen verhindert, die den guten Betrieb einer Bearbeitungslinie empfindlich behindern, und eine Verbesserung der Auffädelung ermöglicht.
  • Zu diesem Zweck ist die Vorrichtung zur Führung und/oder Stützung von Garnen, insbesondere für Textilmaschinen zur Feuchtbearbeitung von Garn, welche im wesentlichen aus einer Einrichtung zur Führung und/oder Stützung der einzelnen Fäden einer Garnlage besteht, die drehbar auf einem fest mit der Maschine verbundenen Tragrahmen oder direkt in den auf der Maschine vorgesehenen Lagern befestigt ist, wobei die Einrichtung zur Führung und/oder Stützung der einzelnen Fäden in Form eines rotierenden Kammes ausgeführt ist, der aus einem Stapel Scheiben besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Führung und/oder Stützung der einzelnen Fäden einer Garnlage einsetzbar auf dem fest mit der Maschine verbundenen Tragrahmen oder in den auf der Maschine vorgesehenen Lagern befestigt ist.
  • Die Erfindung wird besser verstanden werden dank der anschliessenden Beschreibung, welche sich auf eine bevorzugte Ausführungsart bezieht, gegeben als nicht beschränktes Beispiel und erläutert mit Bezug auf die beigelegten Skizzenentwürfe, in welchen:
  • Fig. 1 eine seitliche Querschnittansicht einer mit der Erfindung übereinstimmenden Vorrichtung ist, wobei die Einrichtung zur Führung und/oder Stützung von Garnen in Betriebsposition und in der aus den Lagern herausgezogenen Lage dargestellt ist;
  • Fig. 2 eine Draufsicht, in kleinerem Massstab, der Vorrichtung nach Fig. 1 ist; und
  • Fig. 3 eine Vorderansicht nach Fig. 2 ist.
  • Die Fig. 1 bis 3 der beigelegten Zeichnungen verbildlichen als Beispiel eine Vorrichtung zur Führung und/oder Stützung von Garnen, insbesondere für Textilmaschinen zur Feuchtbearbeitung von Garn, im wesentlichen bestehend aus einer Einrichtung 1 zur Führung und/oder Stützung der einzelnen Fäden 2 einer Garnlage, die drehbar auf einem fest mit der Maschine 4 verbundenen Tragrahmen 3 oder direkt in den auf der Maschine 4 vorgesehenen Lagern befestigt ist, wobei die Einrichtung 1 zur Führung und/oder Stützung der einzelnen Fäden 2 in Form eines rotierenden Kammes ausgeführt ist, der aus einem Stapel Scheiben 5 besteht, die durch Zwischenstege 6 voneinander getrennt ist.
  • Der Erfindung gemäss ist die Einrichtung 1 zur Führung und/oder Stützung der einzelnen Fäden 2 einer Garnlage einsetzbar auf dem fest mit der Maschine 4 verbundenen Tragrahmen 3 oder in den auf der Maschine 4 vorgesehenen Lagern befestigt.
  • Die drehbare Montage der Einrichtung 1 ermöglicht, dass das gezogene Garn während des Durchlaufens der Einrichtung 1 immer eine Abtragung der früheren Ablagerungen realisiert, so dass die Einrichtung 1 selbstreinigend wird. Diese Einrichtung 1 zur Führung und/oder Stützung der einzelnen Fäden 2 einer Garnlage ist ausgeführt in Form eines rotierendes Kammes bestehend aus einem Stapel Scheiben 5, die durch Zwischenstege 6 voneinander getrennt sind, wobei das alles mittels einer Schraubenmutter 8 und kleiner Lochscheiben 9 und 10 auf einer angelenkten Welle 7 befestigt ist. Je nach Feinheit oder metrischer Nummer der zu führenden Fäden können der Abstand zwischen den Scheiben 5 und deren Dicke geändert werden, jeweils durch Ersetzen der Zwischenstege 6 durch dickere oder dünnere Zwischenstege und durch Ersetzen der Scheiben 5 durch dickere oder dünnere Scheiben 5.
  • Überdies sind die Scheiben 5 vorteilhafterweise mit einer abgeschrägten Kante ausgestattet. Es folgt daraus, dass die Einfädelung der Fäden erleichtert ist, die während dieses Vorgangs so geführt sind, dass sie in das abgegrenzte Innerste zwischen zwei benachbarten Scheiben 5 gebracht werden.
  • Ein solcher Kamm gewährt also eine ausgezeichnete Anpassung an alle möglichen Garnlagegestaltungen durch einfache Montage der Scheiben 5 und der Zwischenstege 6 entsprechend den Bedürfnissen.
  • Gemäss der Erfindung und wie es insbesondere die Fig. 1 der beigelegten Zeichnungen zeigt, ist die Einrichtung 1 zur Führung und/oder Stützung der einzelnen Fäden 2 einer Garnlage einsetzbar auf dem fest mit der Maschine 4 verbundenen Tragrahmen 3 oder in den auf der Maschine 4 vorgesehenen Lagern befestigt. Zu diesem Zweck ist mindestens eines der Lager des Rahmens 3 oder derjenigen, die auf der Maschine 4 vorgesehen sind, ein offenes Lager, während das andere Lager ein Pendellager ist. Somit ist die Reinigung der Einrichtung 1 zwischen zwei Fadenbearbeitungsvorgängen erleichtert und kann insbesondere mit Wasserstrahl durchgeführt werden, ohne Beschädigungsgefahr, insbesondere für die Stromkreise der Maschine, wobei die Einrichtung 1 einfach aus ihren Lagern herausgezogen wird, indem eines ihrer Enden aus dem offenen Lager herausgehoben wird und sie an ihrem Gehäuse aus dem anderen Lager zurückgezogen wird.
  • Die Einrichtung 1 kann auf einfache Weise austauschbar in Gleitlagern der Abstützung 3 montiert werden, wobei ihre Umlaufbewegung durch die Reibung der gezogenen Fäden 2 verwirklicht wird.
  • Vorzugsweise wirkt die Einrichtung 1 zur Führung und/oder Stützung der einzelnen Fäden 2 einer Garnlage über zumindest eines ihrer Enden mit einer Mitnahmevorrichtung 11 zusammen, die auf dem Tragrahmen 3 oder auf zumindest einem fest mit der Maschine 4 verbundenen Lager vorgesehen ist. Eine solche Mitnahmevorrichtung 11 sichert eine gleichmässige Umdrehungsgeschwindigkeit, die vollkommen der Lineargeschwindigkeit der Spulungsfäden angepasst sein kann, so dass die relative Reibung der Garnfäden auf der Einrichtung 1 optimal vermindert werden kann.
  • Die Mitnahmevorrichtung 11 besteht vorzugsweise aus einer Anordnung in Form eines Getriebemotors, der auf der Abtriebswelle mit einem Mitnehmer 12 ausgestattet ist, der mit einem Element 13 des entsprechenden Endes der angelenkten Welle 7 der Einrichtung 1 (Fig. 1) zusammenwirkt. Der Mitnehmer 12 ist bevorzugt als Bügel ausgebildet, der in seinen Seitenflügeln Schlitze zur Aufnahme des Elementes 13 aufweist, das in Form eines Stiftes ausgebildet ist, der quer zum Ende der angelenkten Welle 7 verläuft, wobei dieses Ende, das aus einem Kugelgelenk und dem Lager des Rahmens 3 gebildet oder direkt auf der Maschine 4 gegenüber der Mitnahmevorrichtung 11 vorgesehen ist, ein offenes Lager ist. Es folgt aus dieser Anordnung eine einfache und rasche Entnahme der Einrichtung 1, wie dies in der Fig. 1 der beigelegten Zeichnungen dargestellt ist.
  • Um eine vollkommene Haltung der Fäden auf der Einrichtung 1 zu gewährleisten, insbesondere zwischen den die Zähne des Kammes bildenden Scheiben 5, ist die Vorrichtung durch eine Stabilisierungswalze 14 vervollständigt, die sich, in Zugrichtung der Garnfäden 2 gesehen und unter diesen letzteren, vor der Einrichtung 1 erstreckt, wobei die Stabilisierungswalze 14 auf dem Rahmen 3 oder direkt auf der Maschine 4 befestigt ist. Eine solche Walze 14 ermöglicht eine ausgezeichnete Haltung der Fäden 2 auf der Einrichtung 1 und demnach das Vermeiden von Fadensprüngen und den daraus folgenden Verwicklungen.
  • Gemäss einem Merkmal der Erfindung ist die Stabilisierungswalze 14 auf dem Rahmen 3 oder der Maschine 4 verschwenkbar, senkrecht zur Zugrichtung der Garnfäden 2, mit Verriegelung in den Schwenk-Endstellungen befestigt. Eine verschwenkbare Montage der Walze 14 und die Verriegelung in der Stellung sind weder genau beschrieben noch dargestellt, können dennoch mit einem gekröpften Hebel oder anderen Hilfsmittel an dem Ende durchgeführt werden, das demjenigen mit der Walze 14 gegenüberliegt, und zwar mit einer Verriegelungsvorrichtung in Form einer Einrastung oder einer federgespannten Kugel und Aushöhlungen entsprechendes Profils.
  • Gemäss einem anderen Merkmal der Erfindung kann die Stabilisierungswalze 14 mit einem rotierenden Mitnahmegetriebemotor (nicht geschildert) ausgestattet sein, der einen Kontakt mit verminderter Reibung mit den Fäden 2 begünstigt. Eine solche Ausführungsart ist in den beigelegten Zeichnungen nicht dargestellt.
  • Gemäss einem anderen Merkmal der Erfindung und wie die Fig. 3 der beigelegten Zeichnungen es zeigt, ist die Stabilisierungswalze 14 durch ihre Ummantelung mit dem Gehäuse der Einrichtung 1 zur Führung und/oder Stützung der einzelnen Fäden 2 in Kontakt und wird von der Einrichtung 1 durch Kontakt rotierend angetrieben. Selbstverständlich ist es auch möglich, einen Kontaktantrieb mittels der Stabilisierungswalze 14 zu realisieren, die mit einem Rotationsantriebsgetriebemotor versehen ist, wobei die Einrichtung 1 zur Führung und/oder Stützung der einzelnen Fäden 2 einfach in Gleitlagern befestigt ist.
  • Schliesslich kann nach einem anderen Merkmal der Erfindung im Falle der Montage der Einrichtung 1 zur Führung und/oder Stützung der einzelnen Fäden 2 auf einem Tragrahmen 3 letzterer mittels eines auf einer Schiene 16 der Maschine 4 quer zur Zugrichtung der Garnfäden 2 verfahrbaren Schlittens 15 fest mit der Maschine 4 verbunden sein (Fig. 2 und 3). Derart ist es möglich, die Einrichtung 1 aus der normalen Bahn der Fäden 2 heraus zu versetzen, was insbesondere für die Spulung der Fäden an schwer zugänglichen Stellen vorteilhaft sein kann.
  • Dank der Erfindung ist es möglich, eine Vorrichtung zu realisieren zur Führung und/oder Stützung von Garn, insbesondere für Textilmaschinen zur Feuchtbearbeitung von Garn, welche es ermöglicht, die Anhäufung von feuchtem Kammabfall durch Selbstreinigung der Vorrichtung während der kontinuierlichen Spulung der Fäden zu vermeiden. Es folgt daraus eine erleichterte Wartung der solche Vorrichtungen verwendenden Maschinen und eine Verbesserung der Produktivität, weil die Maschinenstillstände beträchtlich verringert werden können.
  • Ausserdem sind aufgrund einer besseren Fadenhaltung mit der Verhinderung von Verwicklungen und der Vermeidung der Anhäufung von Kammabfall die Fädenbrüche auch beträchtlich vermindert, was sich ebenfalls begünstigend auf die Produktivität auswirkt.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die beschriebene und in den beigelegten Zeichnungen dargestellte Ausführungsart beschränkt. Änderungen bleiben möglich, insbesondere angesichts der Beschaffenheit der verschiedenen Elemente oder durch Ersetzen mit technischen Gegenwerten, ohne deshalb das Schutzgebiet der Erfindung zu verlassen.

Claims (12)

1. Vorrichtung zur Führung und/oder Stützung von Garnen, insbesondere für Textilmaschinen zur Feuchtbearbeitung von Garn, im wesentlichen bestehend aus einer Einrichtung (1) zur Führung und/oder Stützung der einzelnen Fäden (2) einer Garnlage, die drehbar auf einem fest mit der Maschine (4) verbundenen Tragrahmen (3) oder direkt in den auf der Maschine (4) vorgesehenen Lagern befestigt ist, wobei die Einrichtung (1) zur Führung und/oder Stützung der einzelnen Fäden (2) in Form eines rotierenden Kammes ausgeführt ist, der aus einem Stapel Scheiben (5) besteht, die durch Zwischenstege (6) voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (1) zur Führung und/oder Stützung der einzelnen Fäden (2) einer Garnlage einsetzbar auf dem fest mit der Maschine (4) verbundenen Tragrahmen (3) oder in den auf der Maschine (4) vorgesehenen Lagern befestigt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (5) mit einem abgekanteten Umfangsrand ausgestattet sind.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eines der Lager des Rahmens (3) oder der auf der Maschine (4) vorgesehenen Lager ein offenes Lager ist, während das andere Lager ein Pendellager ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (1) zur Führung und/oder Stützung der einzelnen Fäden (2) einer Garnlage über zumindest eines ihrer Enden mit einer Mitnahmevorrichtung (11) zusammenwirkt, die auf dem Tragrahmen (3) oder auf zumindest einem fest mit der Maschine (4) verbundenen Lager vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahmevorrichtung (11) bevorzugt aus einer Anordnung in Form eines Getriebemotors besteht, der auf der Abtriebswelle mit einem Mitnehmer (12) ausgestattet ist, der mit einem Element (13) des entsprechenden Endes der angelenkten Welle (7) der Einrichtung (1) zusammenwirkt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (12) bevorzugt als Bügel ausgebildet ist, der in seinen Seitenflügeln Schlitze zur Aufnahme des Elementes (13) aufweist, das in Form eines Stiftes ausgebildet ist, der quer zum Ende der angelenkten Welle (7) verläuft, wobei dieses Ende, das aus einem Kugelgelenk und dem Lager des Rahmens (3) gebildet oder direkt auf der Maschine (4) gegenüber der Mitnahmevorrichtung (11) vorgesehen ist, ein offenes Lager ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch eine Stabilisierungswalze (14) vervollständigt ist, die sich, in Zugrichtung der Garnfäden (2) gesehen und unter diesen letzteren, vor der Einrichtung (1) erstreckt, wobei die Stabilisierungswalze (14) auf dem Rahmen (3) oder direkt auf der Maschine (4) befestigt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierungswalze (14) auf dem Rahmen (3) oder der Maschine (4) verschwenkbar, lotrecht zur Zugrichtung der Garnfäden (2), mit Verriegelung in den Schwenk- Endstellungen befestigt ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierungswalze (14) mit einem Rotationsantriebsgetriebemotor versehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierungswalze (14) über ihren Mantel mit der Ummantelung der Einrichtung (1) zur Führung und/oder Stützung der einzelnen Garnfäden (2) in Kontakt ist und durch Eingriff von der Einrichtung (1) in Umlaufbewegung gebracht wird.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierungswalze (14) über ihren Mantel mit der Ummantelung der Einrichtung (1) zur Führung und/oder Stützung der einzelnen Garnfäden (2) in Kontakt ist, wobei ein Antrieb durch Eingriff mittels der mit einem Rotationsantriebsgetriebemotor versehenen Stabilisierungswalze (14) ausgeführt wird, wobei die Einrichtung (1) zur Führung und/oder Stützung der einzelnen Garnfäden (2) einfach in Gleitlagern befestigt ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Fall der Befestigung der Einrichtung (1) zur Führung und/oder Stützung der einzelnen Garnfäden (2) auf einem Tragrahmen (3) letzterer mittels eines auf einer Schiene (16) der Maschine (4) quer zur Zugrichtung der Garnfäden (2) verfahrbaren Schlittens (15) fest mit der Maschine (4) verbunden ist.
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