DE19537571A1 - Spulendorn-Halter für ein Spulengestell - Google Patents
Spulendorn-Halter für ein SpulengestellInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Spulendorn-Halter der im Oberbe
griff des Patentanspruchs 1 bekannten Art.
Bei einem aus einem allgemeinen Katalog "Gestelle und Spulen
halter" der Fa. ROJ Electrotex bekannten Spulendorn-Halter
für vertikale Gestellstreben (S. 13, S. 15), ist der Lager
bock nicht radial am Außenumfang der Ringfassung angeordnet.
Die Aufnahme ist eine Sackbohrung mit in etwa zur Halterachse
radialer Bohrungsachse. Eine in etwa tangential zum Umfang
der Ringfassung in eine Gewindebohrung einschraubbares Fi
xierschraube dient zum Festlegen des in die Aufnahme einge
steckten Spulendorns. Der Lagerbock kragt bei dem bekannten
Halter weit aus. Es ergibt sich eine nur kurze Stützlänge
für den Spulendorn. Ferner läßt sich in manchen Fällen der
Spulendorn nicht weit genug in die Aufnahme einschieben, um
eine Spule optimal zu haltern. Es ergeben sich bei schweren
Spulen lokale Belastungen, die zu einem frühzeitigen Ver
schleiß der Aufnahme, zu hohen Spannungen im Übergang vom La
gerbock zur Ringfassung und zu vibrierender Spule führen kön
nen. Zum Spulenwechsel läßt sich die Ringfassung relativ zum
Hülsenkörper gegen die Haltewirkung der Federverrastung bei
seite schwenken. Der Halter ermöglicht jedoch nur eine einzi
ge Position für den Spulendorn, die durch die Position des
Halters an der Gestellstrebe festgelegt ist.
Es ist zwar aus demselben Katalog, S. 12 und S. 15 ein Spulendorn-Halter
für horizontale Gestellstreben bekannt, bei
dem die Aufnahme in einem seitlich von der Ringfassung abste
henden Lagerbock und beidendig offen ausgebildet ist, so daß
sich der Spulendorn von der einen oder der anderen Seite in
die Aufnahme einstecken läßt. Die Ringfassung ist bei festge
legtem Halter aus der durch das Gewicht der Spule gehaltener
Arbeitsstellung in einer Richtung leicht verdrehbar
(Spulenwechsel). Um den Spulendorn an der anderen Seite der
Gestellstrebe haltern zu können, ist es erforderlich, den
Halter auf der Gestellstrebe zu lösen und insgesamt zu ver
drehen. Ungünstig ist ferner, daß der Spulendorn mit zwei
Klemmschrauben zwischen zwei Klemmflanschen gehalten wird.
Dies erfordert mühselige und zeitaufwendige Manipulationen
zum Festlegen und Lösen des Spulendorns und die Lebensdauer
beeinträchtigende Verformungen der Klemmflansche. Schließlich
ist der Seitenabstand des Spulendorns von der Gestellstrebe
verhältnismäßig groß, so daß bei schweren Spulen große Bela
stungen und exzentrische Kräfte auftreten, die die Halterung
des Halters auf der Gestellstrebe beeinträchtigen und das Ma
terial des Halters ermüden. Der verhältnismäßig große Abstand
des Spulendorns von der Achse der Gestellstrebe begünstigt
ferner ein Vibrieren der angeordneten Spule.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spulendorn
halter der eingangs genannten Art zuschaffen, der sich für
horizontale und vertikale Gestellstreben gleichermaßen eig
net, das rasche Wegschwenken der Spule zum Spulentausch ohne
Lösen von Befestigungsmitteln erlaubt, kompakte Abmessungen
besitzt und eine stabile und platzsparende Abstützung des
Spulendorns ermöglichen. Der Halter soll es ermöglichen soll,
einen Spulendorn ohne aufwendige Manipulationen entweder an
der einen oder an der anderen Seite der Gestellstrebe posi
tionieren zu können, um beengten Platzverhältnissen leichter
Rechnung zu tragen bzw. eine optimale Fadenablaufgeometrie
zuzulassen.
Die gestellte Aufgabe wird mit den Merkmalen des Patentan
spruchs 1 gelöst.
Der Halter ist kompakt, bedienungsfreundlich und ermöglicht
eine besonders stabile und platzsparende Abstützung des Spu
lendorns an jeder Gestellstrebe. Die Bohrung nutzt nämlich
den Raum im Fleisch der Ringfassung und liegt demzufolge gün
stig nahe an der Gestellstrebe. Der Lagerbock ragt nur wenig
nach außen. Der Spulendorn wird nahe an der Gestellstrebe ab
gestützt. Der Halter läßt sich sowohl für vertikale als auch
für horizontale Gestellstreben benutzen. Der kurze Hebelarm
der langen Bohrung gegenüber der Achse der Ringfassung spart
nicht nur Platz, sondern führt zu einer stabilen Abstützung
der Masse der Spule bei oder gegen Erschütterungen.
Da die Bohrung gemäß Anspruch 2 extrem lang ist, wobei sie
mit ihren die Ringfassung verlassenden Endabschnitten im La
gerbock verläuft, steht eine sehr große Stützlänge für den
Spulendorn zur Verfügung. Die beidendig offene Bohrung läßt
es zu, den Spulendorn, bzw. eigentlich den Fußteil des Spu
lendorns, so weit einzuschieben, wie dies für eine optimale
und stabile Halterung der Spule zweckmäßig ist. Gegebenen
falls steht das freie Ende des Spulendorns sogar aus der Boh
rung vor. Der Spulendorn kann von jedem Ende der Bohrung ein
geführt werden, so daß die Ringfassung - falls es die Platz
verhältnisse oder die Fadengeometrie erfordern - um 180° ver
dreht werden kann, um den Spulendorn an der anderen Seite der
Gestellstrebe abzustützen. Die Fixierschraube ist bequem
handhabbar, da sie optimal zugänglich plaziert ist. Die Ver
drehbarkeit der Ringfassung und die Federverrastung haben ei
ne Doppelfunktion, da sie einerseits eine bequeme Handhabung
bei einem Spulentausch ermöglichen, weil nur die Ringfassung
entsprechend weit aus der Arbeitsposition verdreht zu werden
braucht, und andererseits die Ringfassung auch um 180° ge
dreht werden kann, um den Spulendorn an der anderen Seite der
Gestellstreben zu positionieren.
Die Ausführungsform gemäß Anspruch 3 ist vorteilhaft, weil
der Fortsatz des Lagerbocks genügend Fleisch für die Fixier
schraube in der Gewindebohrung sicherstellt, ohne die kompak
ten Abmessungen des Halters nennenswert zu vergrößern.
Besonders zweckmäßig ist die Ausführungsform gemäß Anspruch
4, weil auch nach langer Standzeit kein Ausleiern des Gewin
des zu befürchten ist.
Die Ausführungsform gemäß Anspruch 5 hat den Vorteil, daß die
Ringfassung zwei diametral gegenüberliegende feste Drehposi
tionen hat, in denen der Spulendorn abstützbar ist. Es läßt
sich somit der Spulendorn, falls es der Platz oder die Faden
geometrie erfordern, von einer Seite der Gestellstrebe auf
die andere Seite umsetzen ohne die Halterung lösen zu müssen.
Eine herstellungstechnisch und montagetechnisch günstige Aus
führungsform geht aus Anspruch 6 hervor. Die Federverrastung
läßt sich problemlos innerhalb der kompakten Abmessungen der
Ringfassung und des Hülsenkörpers unterbringen. Mit der C-förmigen
Feder werden hohe Haltekräfte für stabile Drehposi
tionen der Ringfassung erreicht, sobald die Wälzkörper in die
Rastvertiefungen eingreifen.
Eine besonders stabile Fixierung des Halters auf der Gestell
strebe ist bei der Ausführungsform gemäß Anspruch 7 möglich.
Ferner sind die Kappen und die Fixierung der Kappen und des
Hülsenkörpers an der Gestellstreben herstellungs- und monta
getechnisch zweckmäßig.
Die Ausführungsform gemäß Anspruch 8 dient zum Festlegen ei
nes Spulendorns senkrecht zur Achse der Gestellstrebe.
Herstellungstechnisch und in bezug auf die Lebensdauer und
das Gewicht sind die Ausführungsformen der Ansprüche 9 und 10
vorteilhaft.
Anhand der Zeichnungen werden Ausführungsformen des Erfin
dungsgegenstandes erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Perspektivansicht eines Teils eines
Spulengestells mit Haltern für Spulendorne bzw. Spu
len in vertikalen und/oder horizontalen Gestellstre
ben,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Halter, wie er in Fig.
1 verwendbar ist,
Fig. 3 einen Schnitt durch den Halter von Fig. 2 in der Ebe
ne III-III, und
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht.
Ein Spulengestell C gemäß Fig. 1, wie es beispielsweise an
mit Fadenliefergeräten ausgestatteten Webmaschinen benutzt
wird, um die ggfs. voluminösen und schweren Fadenspulen abzu
stützen, weist beispielsweise vier vertikale Gestellstreben
1, 2, 3, 4 auf, die über einen Fußteil 5 mit einem Standfuß 6
und Laufrädern 7 miteinander verbunden sind. Sind nur verti
kale Gestellstreben vorgesehen, dann ist zweckmäßigerweise
auch ein nicht gezeigtes Kopfteil vorhanden, um das Gestell
stabil auszusteifen. Es ist aber auch denkbar, horizontale
Gestellstreben vorzusehen, beispielsweise wie die Gestell
strebe 11, die aussteifend wirken und ebenfalls die Halterung
von Spulen ermöglichen. Das Spulengestell C kann in mehrere
Etagen unterteilt werden, und zwar mittels Trennplatten P,
die an Trennplatten-Haltern der Gestellstreben 8 abnehmbar
angebracht sind. Üblicherweise handelt es sich um ein Spulen
gestell (Fig. 1 unterer Teil) nur mit vertikalen Gestellstre
ben, aus denen alle Spulen gehaltert werden, und mit überein
anderliegenden Etagen, oder um ein Spulengestell nur mit ho
rizontalen Gestellstreben (wie in Fig. 1 oben) zum Abstützen
der Spulen, und nebeneinanderliegenden Fächern, getrennt
durch hängende Trennplatten. Die jeweils zum Abstützen der
Spulen vorgesehenen Gestellstreben sind natürlich mit weite
ren Gestellstreben zu einem selbsttragenden Gebilde verbun
den, wobei die weiteren Gestellstreben nicht zum Abstützen
von Spulen genutzt werden. Aber auch die in Fig. 1 gezeigte
Mischform mit horizontalen und vertikalen Gestellstreben, die
das Gestell definieren und zum Abstützen von Spulen dienen
ist praktikabel.
Zum Haltern der Spulen 10 mit ihren Spulendornen 9 sind an
den Gestellstreben Spulendorn-Halter H angebracht, die im De
tail aus den Fig. 2 und 3 zu entnehmen sind. Die beiden Ge
stellstreben 3 und 4 sind über Einsätze 13 miteinander ver
bunden, in denen Ablaufösen 14 für den jeweiligen Faden ange
ordnet sind.
Bei der in Fig. 1 in der Mitte angedeuteten Spule 10 ist er
kennbar, daß der Halter so festgelegt ist, daß die Achse der
Spule 10 bzw. deren Spulendorns in etwa zur zugehörigen Ab
lauföse weist. Der Halter H weist (Fig. 2 und 3) eine Ring
fassung (Fig. 2) auf, die sich um 180° verdrehen läßt, um den
Spulendorn 9′ an der anderen Seite der Gestellstrebe 1 zu po
sitionieren, z. B. aus Platzgründen und/oder wegen der Faden
ablaufgeometrie. Ferner läßt sich der Spulendorn 9 mit der
Ringfassung in Richtung eines Doppelpfeiles 12 zu einem Spu
lenwechsel beliebig weit hin- und herschwenken. Nach einem
Spulenwechsel wird die neue Spule mit dem Spulendorn wieder
in die jeweilige Arbeitslage zurückgeschwenkt und durch den
Halter fixiert.
Gemäß den Fig. 2 und 3 weist der Halter H einen inneren Hül
senkörper 15 auf, der an der Gestellstrebe 1 bis 4, 11, z. B.
mit einer Fixierschraube 35, festgelegt ist. In einem axial
begrenzten Längsbereich des Spulenkörpers 15 sind außen zwei
diametral gegenüberliegende Rastvertiefungen 16 eingeformt.
Zumindest ein Ende des Hülsenkörpers 15 enthält eine radiale
Bohrung 17 (gegebenenfalls eine Gewindebohrung) für die Fi
xierschraube 35. An einer zur Bohrung 17 in Umfangsrichtung
versetzten Stelle ist eine Aufnahme 18 eingeformt.
Auf dem Hülsenkörper 15 ist drehbar eine konzentrische Ring
fassung 19 angeordnet, die einen quer zur Achse der Ringfas
sung 19 verlaufenden, einstückig angeformten Lagerbock 20
trägt, der in etwa mittig einen nach außen ragenden Fortsatz
21 besitzt. In den Fortsatz 21 und den Lagerbock 20 ist ein
Gewindeeinsatz 22 eingebettet, der eine Gewindebohrung 23 für
eine nicht dargestellte Fixierschraube aufweist. Die Gewinde
bohrung 23 mündet in eine Aufnahme A für einen nicht gezeig
ten Spulendorn 9. Die Aufnahme A ist eine in Umfangsrichtung
geschlossene, beidendig offene Längsbohrung 24 im Lagerbock
20, wobei die Bohrung 24 einen in Fig. 3 kreisabschnittför
migen Mittellängsabschnitt M besitzt, der innerhalb der Ring
fassung 19 liegt. Die Bohrungsachse 25 befindet sich demzu
folge nahe an dem Hülsenkörper 15 bzw. der Gestellstrebe.
Die Bohrungsachse 25 verläuft mit dem Lagerbock 20 senkrecht
zur Achse der Gestellstrebe, so wie dies in der Fig. 4 ange
deutet ist.
Der Hülsenkörper 15 weist eine Umfangsschulter 26 auf, die
mit einer inneren Schulter 27 der Ringfassung 19 zusammenar
beitet, um diese axial zu sichern. Die Ringfassung 19 wird in
Fig. 2 von oben auf den Hülsenkörper 15 aufgefädelt.
Die Ringfassung 19 ist innen mit taschenförmigen Hohlräumen
und Versteifungsrippen ausgestattet, so daß sich eine innere
Schürze 28 ergibt, die bis über den Bereich der Rastvertie
fungen 16 im Hülsenkörper 15 reicht. In den Rastvertiefungen
16 sind (in der Haltestellung bzw. der fixierten Drehposition
der Ringfassung 19) zwei Wälzkörper 29 gelagert (z. B. tonnen
förmig oder kugelförmig sind). Jeder Wälzkörper 29 steht aus
der Rastvertiefung 16 nach außen vor und greift in eine Um
fangsausnehmung 39 der Schürze 28 ein. Außen liegt auf den
Wälzkörpern 29 eine C-förmige Feder 30 mit Vorspannung auf,
die die Wälzkörper 29 in den Rastvertiefungen 16 festhält.
Außerhalb der Feder 30 ist in der Ringfassung 19 ein radialer
Expansionsraum 31 vorgesehen, dessen radiale Weite so bemes
sen ist, daß die Feder 30 nachgeben kann, wenn die Wälzkörper
29 aus den Rastvertiefungen 16 austreten wollen.
An beiden Enden des die Ringfassung 19 überragenden Hülsen
körpers 15 sind kreisringförmige Kappen 32, 33 angebracht,
entweder nur aufgesteckt oder mittels Sicherungsbolzen 37
verdreh- und abziehfest gesichert. In der Kappe 32 ist eine
Radialbohrung 36 erkennbar, in die der Sicherungsbolzen 37 so
weit eingesetzt und, z. B. durch Verkleben, gesichert ist, daß
er mit seinem innenliegenden Ende bis in die Aufnahme 18 ein
tritt. Ferner ist in der Kappe 32 eine Gewindebohrung 34 für
die Fixierschraube 35 vorgesehen, die sich gegen den Umfang
der Gestellstrebe 1 bis 4, 11 spannen läßt und damit die Po
sition des Hülsenkörpers 15 an der Gestellstrebe festlegt.
Zwischen den Rastvertiefungen 16 sind auf dem Hülsenkörper 15
Auflagen 38 für die Wälzkörper 29 geformt.
Bei gemäß Fig. 2 und 3 in die Rastvertiefungen 16 hineinge
drückten Wälzkörpern 29 ist die Ringfassung 19 in einer be
stimmten Drehposition auf dem Hülsenkörper 15 festgelegt. Der
Spulendorn 9 ist in die Bohrung 24 so weit eingeschoben, wie
dies für die optimale Positionierung der Spule für erforder
lich gehalten wird, und mittels einer in die Gewindebohrung
23 eingeschraubten Fixierschraube festgelegt. Zu einem Spu
lenwechsel wird mittels des Spulendorns die Ringfassung 19
relativ zum Hülsenkörper 15 verdreht. Dabei werden durch die
schrägen Rampen, die die Rastvertiefungen 16 begrenzen, die
Wälzkörper 29 aus den Rastvertiefungen 16 ausgehoben und
durch die Umfangsausnehmungen 39 in der Schürze 28 der Ring
fassung 19 entlang der Auflagen 38 in Drehrichtung verscho
ben. Die Feder 30 expandiert in den Expansionsraum 31. Die
Reibung der Wälzkörper 29 unter der Kraft der Feder 30 reicht
aus, die verdrehte Ringfassung 19 bei einem Spulenwechsel zu
positionieren. Ist eine neue Spule aufgesetzt, dann wird mit
tels des Spulendorns die Ringfassung wieder in die ursprüng
liche Position zurückgedreht, bis die Wälzkörper 29 in die
Rastvertiefungen 16 einfallen. Soll der Spulendorn an die an
dere Seite der Gestellstrebe gebracht werden, dann wird die
Ringfassung um 180° verdreht, bis die Wälzkörper 29 wieder in
die Rastvertiefungen einfallen. Der Spulendorn 9 wird dann
vom anderen Ende der Bohrung 24 in diese eingesteckt und fi
xiert.
Claims (10)
1. Spulendorn-Halter für ein Spulengestell, mit einem auf ei
ner Gestellstrebe festlegbaren Hülsenkörper, auf dem außen
eine konzentrische Ringfassung drehbar gelagert und durch ei
ne lösbare Federverrastung in wenigstens einer vorbestimmten
Drehposition festlegbar ist, mit einem auf der Ringfassung
angeordneten Lagerbock, in den eine Aufnahme für den Spulen
dorn eingeformt ist, und mit einer im Lagerbock in die Auf
nahme mündenden Gewindebohrung für eine Fixierschraube, da
durch gekennzeichnet, daß im Lagerbock (20) eine die Aufnahme
(A) bildende, beidendig offene, in Umfangsrichtung geschlos
sene Bohrung (24) mit quer zur Achsrichtung der Ringfassung
(19) liegender Bohrungsachse (25) und einem zumindest teil
weise die Ringfassung (19) durchsetzenden Mittellängsab
schnitt (M) vorgesehen ist.
2. Spulendorn-Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge der Bohrung (24) annähernd dem Außendurchmesser
der Ringfassung (19) entspricht, und daß die Gewindebohrung
(23) von außen etwa radial auf die Ringfassungs-Achse gerich
tet ist.
3. Spulendorn-Halter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gewindebohrung (23) in einem Fortsatz (21) des Lager
bocks (20) angeordnet ist.
4. Spulendorn-Halter nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß in den Lagerbock (20) bzw. den Fortsatz
(21) ein die Gewindebohrung (23) enthaltender Gewindeeinsatz
(22) dreh- und ausziehfest eingebettet ist.
5. Spulendorn-Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federverrastung (F) in zwei um ca. 180° zueinander
verdrehten Drehpositionen der Ringfassung (19) einrastbar
ist.
6. Spulendorn-Halter nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Hülsenkörper (15) in einem axial be
grenzten Längsabschnitt zwei diametral gegenüberliegende,
nach außen offene, in etwa V-förmige Rastvertiefungen (16)
für je einen Wälzkörper (29) und die Rastvertiefungen (16)
miteinander verbindende, in Umfangsrichtung verlaufende Wälz
körper-Auflagen (38) aufweist, daß die über die Rastvertie
fungen (16) nach außen vorstehenden Wälzkörper (29) in Um
fangsaussparungen (39) der sich bis über den Längsabschnitt
des Hülsenkörpers (15) erstreckenden Ringfassung (19) ein
greifen, daß auf den Wälzkörpern (29) außen eine C-förmige,
sich in Umfangsrichtung erstreckende, vorgespannte Feder (30)
aufliegt, und daß in der Ringfassung (19) innen ein radialer
Federexpansionsbereich (31) ausgespart ist.
7. Spulendorn-Halter nach wenigstens einem der Ansprüche l
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hülsenkörper (15) die
Ringfassung (19) an beiden Enden axial überragt und kreis
ringförmige Kappen (32, 33) trägt, die, vorzugsweise, mit we
nigstens einem Sicherungsbolzen (37) axial und in Drehrich
tung fest mit dem Hülsenkörper (15) verbunden sind, und daß
in zumindest einer Kappe (32, 33) eine radiale Gewindebohrung
(34) für wenigstens eine durch eine mit der Gewindebohrung
fluchtende Radialbohrung (17) des Hülsenkörpers (15) bis in
die Innenbohrung des Hülsenkörpers (15) einschraubbare Fi
xierschraube (35) vorgesehen ist.
8. Spulendorn-Halter nach wenigstens einem der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (24) und der
Lagerbock (20) senkrecht zur Achsrichtung des Halters (H)
liegen.
9. Spulendorn-Halter nach wenigstens einem der Ansprüche 1
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringfassung (19) und
der Hülsenkörper (15) je ein Formteil aus faserverstärktem
Kunststoff sind.
10. Spulendorn-Halter nach wenigstens einem der Ansprüche 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappen (32, 33) aus
Metall, vorzugsweise Zinkdruckguß, bestehen.
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