DE2855643B2 - Vorrichtung zur Feststellung und/oder Kontrolle eines bestimmten Füllstandes in einem Behälter - Google Patents
Vorrichtung zur Feststellung und/oder Kontrolle eines bestimmten Füllstandes in einem BehälterInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Feststellung und/oder Kontrolle eines bestimmten
Füllstandes in einem Behälter mit einem zumindest ein in den Behälter hineinragendes als Schwingstab
ausgebildetes Schwingungselement aufweisenden Schwingungsgebilde, dessen Schwingungen bei Berühren
von in dem Behälter vorhandenen Füllgut gedämpft werden, und mit Einrichtungen zur Auslösung von
Anzeige- und/oder Schaltvorgängen in Abhängigkeit der Amplitude der Schwingungen.
J» Vorrichtungen dieser Art sind bekannt. Es wird der
Effekt ausgenutzt, daß Schwingungsenergie durch Impulsübertragung von dem Schwingungsgebilde aut
das Füllgut übergeht, wodurch das zu Schwingungen angeregte Schwingungsgebilde eine Dämpfung erfährt.
r. Aus der DE-PS 5 82 760 und der GB-PS 10 Ii ,86
sind Vorrichtungen bekannt, bei denen zumindest ein Schwingstab, der auf seiner Resonanzfrequenz zu
Biegeschwingungen angeregt wird, in einen zu überwachenden Behälter hineinragt und dessen Schwingungen
bei der Berührung mit dem Füllgut gedämpft werden, so daß durch diese Schwingungsänderung der Füllstand
angezeigt werden kann.
Diese bekannten Füllstandsmeßvorrichtungen zeigen jedoch den Nachteil, daß der einzelne Schwingstab
4r) beträchtliche Wechselkräfte auf die Einspannvorrichtung
und damit auf die Behälterwandung ausübt, so daß Schwingungsenergie vom Schwingstab auf die Behälterwandung
übertragen wird. Die Leerlaufverluste des Schwingungsgebildes, das sind die Schwingungsenergie-
V) verluste, wenn das Schwingungsgebilde nicht in Füllgut
eintaucht, sind entsprechend groß. Das Schwingungsantriebssystem muß deshalb leistungsstark ausgelegt sein,
um Schwingungen in der Kontrollvorrichtung aufrechtzuerhalten. Das hat jedoch zur Folge, daß das
y> Schwingungsgebilde beim Eintauchen in leichtere
Schüttgüter, die ein geringes Dämpfungsvermögen haben, nicht mehr genügend gedämpft wird. Das
bedeutet jedoch, daß leichtere Schüttgüter mit diesen Vorrichtungen nicht kontrollierbar sind.
«ι Es wurde daher der Vorschlag unterbreitet, anstelle
eines Schwingstabes zwei parallel nebeneinander angeordnete Schwingstäbe in den Behälter hineinragen
zu lassen, die an der Einspannstelle über ein Joch miteinander verbunden sind und in gegensinnige
br> Biegeschwingungen versetzt werden können (DE-AS
17 73 815). Neben dem erheblich größeren konstruktiven
Aufbau im Vergleich zu den Meßvorrichtungen mit einem einzigen Schwingstab zeigt die als Stimmgabel
ausgebildete Vorrichtung den Nachteil, daß zwischen den Schwingstäben pulverförmige oder faserige Füllgüter
hängenbleiben können, so daß eine Dämpfung des Schwingungsgebildes erfolgt, obwohl ein niedriger
Füllstand vorhanden ist
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die es ermöglicht, ohne Übertragung von Schwineungsenergie
zur Behälterwand eine überaus präzise Überwachung der Füllstandshöhe in einem Behälter zu
ermöglichen, ohne daß eine aufwendige Konstruktion erforderlich ist Gleichzeitig soll sichergestellt sein, daß
das Schwingungsgebilde keine Fehlmessungen liefert, die zum Beispiel durch Hängenbleiben des Füllgutes an
dem Gebilde verursacht werden können.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Schwingungsgebilde zwei übereinander angeordnete
Schwingungselemente aufweist, die als gleiche Resonanzfrequenz aufweisende Orehschwinger
ausgebildet und zur Bestimmung des Füllstandes in Schwingungen von entgegengesetztem Drehsinn angeregt
sind.
Vorzugsweise sind die Schwingungselemente im Zentrum jeweils einer als Rückholfeder wirkenden
Membran angeordnet deren äußere Ränder über ein Rohrstück miteinander verbunden sind. Die von den
Schwingungsclementen verursachten Drehmomente,
die auf das Rohr wirken, kompensieren sich ajf diesem. Damit der Schwerpunkt des gesamten Schwingungsgebildes
nicht schwingt, wodurch ebenfalls Schwingungsenergie verlorengehen könnte, liegt der Schwerpunkt
eines jeden Schwingungselementes jeweils im Zentrum der entsprechenden Membran und auf der Drehachse
des Schwingungselementes. Dadurch bildet das gesamte Rohr den Schwingungsknoten des Schwingungsgebildes.
Mit einer Ringmembran wird das Schwingungsgebilde an diesem Rohr in ein Einschraubstück eingehängt,
mit dem das gesamte Gerät in die Wandung des Behälters montiert wird, in dem der Füllstand
kontrolliert werden soll.
Vorzugsweise besteht das Schwingungsgebilde aus nicht magnetisierbarem Material.
Um das Schwingungsgebiide in Schwingungen
versetzen zu können, wird ein elektromagnetisches Antriebssystem gewählt, welches aus einer vorzugsweise
von einem pulsierenden Gleichstrom durchflossenen, einen Anker umgebenden Spule, dem Anker und zwei
magnetischen Polen besieht von denen jeweils einer in einem der Schwingungselemente eingelassen ist. Dabei
zeigt der Anker zwei auf die Schwingungselemente ausgerichtete parallele oder nahezu parallele Schenkel,
deren freie Enden jeweils dem magnetischen Pol in einem der Schwingungselemente zugewandt sind. Das
Abgreifen der Schwingung erfolgt ebenfalls dutch ein elektromagnetisches System, das diametral zum Antriebssystem
angeordnet ist und aus einem mit einem Schwingungselement verbundenen Stabmagnet und
einer diesen teilweise umgebenden Spule besteht. Dabei wird in der Spule bei Schwingungen des Schwingungsgebildes durch Bewegen des Stabmaganeten in der
Spule eine Spannung induziert, die über einen Verstärker als pulsierender Gleichstrom der Spule des
Antriebssystems zuführbar ist. Um ein Messen und Kontrollieren des Füllstandes in einem Behälter zu
ermöglichen, in dem die erfindungsgemäße Vorrichtung angeordnet ist, ist der Ausgang des Verstärkers mit
einem Schwellwctdiskriminator verbunden.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die Erfindung wild nachfolgend
anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung und
■> Fig.2 eine Seitenansicht eines Schwingungselements,
welches in einen Behälter hineinragt
Die in F i g. 1 gezeigte Vorrichtung enthält zwei übereinander angeordnete Schwingungselemente, von
denen das untere in einen Behälter hineinragt und aus
tu einer zylindrischen Masse und einem sich anschließenden
stabfömigen Teil 2 zusammensetzt Die zylindrische Masse 1 und der stabförmige Teil 2, der, wie F i g. 2 zeigt,
als Paddel ausgebildet sein kann, sind starr miteinander im Zentrum einer Membran 3 verbunden. Das in den
Behälterraum ragende Ende des stabförmigen Teils 2 ist quer zur Schwingungsrichtung (durch Pfeile angedeutet)
flach gequetscht wodurch die Paddelform erzeugt wird. Gleichzeitig wird damit die wirksame Flache, die mit
dem zu überprüfenden Füllgut in Verbindung treten kann, vergrößert Oberhalb des ersten als Drehschwingkörper
ausgebildeten Schwingungselements 1, 2 befindet sich das zweite ebenfalls als Drehschwi.ngkörper
ausgebildete Schwingungselement 4, 5. Das zweite Schwingungselement ist dabei vorzugsweise aus zwei
2> zylindrischen Massen 4 und 5 gebildet, die starr
miteinander im Zentrum einer Membran 6 mit dieser verbunden sind. Ebenfalls wie das erste Schwingungselement 1, 2 ist auch der andere Drehschwingkörper in
sich steif im Vergleich zu den mit diesen verbundenen
J» Membranen 3 bzw. 6. Demzufolge führt sowohl das
Schwingungselement 1,2 als auch das Schwingungselement
4,5 eine Drehschwingung um eine Drehachse D 1 bzw. DI durch, die auf einem Durchmesser der
entsprechenden Membran 3 bzw. 6 liegt.
J"> Wirken nun zum Beispiel in Richtung der eingezeichneten Pfeile Drehmomente auf die Schwingungselemente,
so erfolgt eine Drehung aus der Ruhelage um die Drehachsen DX bzw. DI. Dabei werden die Membranen
3 bzw. 6 elastisch deformiert und üben rückstellende
■»ι) Drehmomente auf die Drehschwingkörper aus. Werden
nun die Schwingungselemente losgelassen, so beginnt eine Schwingung um die jeweilige Ruhelage. Daß die
Schwingung eines jeden Schwingungselements als Drehschwingung bezeichnet werden darf, ergibt sich
•Tj aus der Tatsache, daß jeder Punkt eines jeden
Drehschwingkörpers von seiner Drehachse aus gesehen gleichzeitig um denselben Drehwinkel aus der Ruhelage
ausgelenkt ist.
Die Resonanzfrequenz der beiden Schwingungsele-
"iii mente läßt sich nach der Formel berechnen:
Dabei ist / das Massenträgheitsmoment des jeweili-V)
gen als Drehschwingkörper ausgebildeten Schwingungselements 1,2 bzw. 4,5 bezogen auf die Drehachse
DX bzw. Dl und D* die Winkelrichtgröße der als
Rückholfeder wirkenden Membran 3 bzw. 6. Die Schwingungselemente sind nun so dimensioniert, daß sie
w) gleiche Resonanzfrequenz haben, was auf einfache Weise durch geeignete Wahl der Abmessungen der
jeweiligen Teile der Schwingungselemente und der dazugehörigen Membranen möglich wird.
Die äußeren Ränder der Membranen 3 und 6 sind je tv>
an einem Ende eines Rohrs 7 mit diesem verbunden. Werden nun die beiden Schwingungselemente 1, 2 bzw.
4,5 in einer gleichen Schwingungsebene in entgegengesetztem
Drehsinn zu Schwingungen angeregt, so wirken
die durch die elastischen Deformationen der Membranen 3 und 6 verursachten Drehmomente auf das Rohr
und kompensieren sich. Wird die Massenverteilung der beiden Drehschwingkörper so gewählt, daß ihre
Schwerpunkte auf ihrer Drehachse D1 bzw. D 2 liegen, r>
so bewegen sich die beiden Schwerpunkte während des Schwingungsvorgangs nicht, so daß auch der Schwerpunkt
des ganzen Systems in Ruhe bleibt. Das Rohr 7 bildet deshalb auf seiner gesamten Länge den
Schwingungsknoten des Schwingungssystems. ι ο
Mit einer Ringmembran 8 kann das Schwingungsgebilde an dem Rohr 7 in einem Einschraubstück 9
befestigt werden, Die schwingungstechnisch weiche Aufhängung mit der Ringmembran 8 soll verhindern,
daß eine eventuell noch vorhandene Restschwingung auf dem Rohr 7 über das Einschraubstück 9 zur
Behälterwandung 10 verlorengehen kann.
Als Schwingungsantriebssystem wird ein elektromagnetisches System vorgeschlagen. Dieses besteht aus
einem magnetischen Anker 11, welcher in der Schwingungsebene seitlich an das Rohr 7 montiert ist.
Das Rohr 7 wie die weiteren Elemente des Schwingungsgebildes, also die Schwingungselemente 1,2 und 4,
5 bestehen aus magnetisch nicht leitfähigem Material. Der Anker 11 weist zwei, vorzugsweise parallel 2 >
zueinander verlaufende Schenkel auf, die auf die einander angrenzenden Teile der Schwingungselemente
1, 2 bzw. 4, 5 gerichtet sind. Die freien Enden der Schenkel werden dabei durch Bohrungen in der
Wandung 7 hindurchgeführt und bis auf einen Abstand Jn
von 1 bis 2 mm zu den Massen 1 und 5 der Drehschwingkörper herangeführt. Wie erwähnt, sind
auch die Schwingungselemente 1, 2 bzw. 4, 5 aus magnetisch nicht leitfähigem Material hergestellt, dieses
kann zum Beispiel Messing sein. Den freien Enden des ^ Ankers 11 gegenüberliegend sind in den beiden
Schwingungselement-Teilen 1 bzw. 5 je ein magnetischer Pol 12 aus magnetisch weichem Material, zum
Beispiel aus kohlenstoffarmen Stahl, eingelassen. Der magnetische Anker 11 und die beiden magnetischen
Pole 12 bilden zusammen einen magnetischen Kreis.
Um den magnetischen Anker 11 liegt eine Spule 13. Fließt durch diese Spule ein pulsierender Gleichstrom,
so werden die beiden Pole 12 und damit die beiden Teile 1 und 5 der Schwingungselemente im Rhythmus der
Stromschwankung zum Anker 11 higezogen, das heißt, die beiden Drehschwinger werden in einer gemeinsamen
Schwingungsebene zu Drehschwingungen mit entgegengesetztem Drehsinn angeregt. Als Schwingungsabgriffsystem
eignet sich ebenfalls ein elektro- w magnetisches System besonders gut. Es wird auch in der
Schwingungsebene liegend, wie das Antriebssystem, jedoch auf der gegenüberliegenden Seite an das Rohr 7
befestigt. Es besteht aus einem Stabmagneten 14, der an einem Ende am Drehschwingkörperteil 1 radial
befestigt ist Das andere Ende des Stabmagneten ragt durch eine Bohrung 15 in dem Rohr 7 hindurch und
taucht in eine Spule 16 ein.
Schwingen die Schwingungselemente 1,2 bzw. 4,5, se
bewegt sich der Magnet 14 in der Spule 16 hin und her so daß in dieser eine Wechselspannung induziert wird
Deren Frequenz ist gleich der Schwingungsfrequenz del Drehschwingkörper. Die Amplitude der Wechselspannung
ist von der mechanischen Sch-vingungsamplitude des Schwingungselements 4, 5 abhängig. Die in dei
Spule 16 induzierte Wechselspannung wird in einerr Verstärker 17 verstärkt und in einen pulsierender
Gleichstrom verwandelt, um der Spule 13 wiedei zugeführt zu werden. Man erhält so ein rückgekoppeltes
System. Ist die Frequenz dieses pulsierenden Stromes gleich der Resonanzfrequenz der beiden Drehschwinger,
so erhält man eine maximale Schwingungsamplitude und damit auch eine maximal induzierte Spannung in
der Spule 16. Mit anderen Worten, wird die größte Ringverstärkung des rückgekoppelten Systems bei der
Resonanzfrequenz des mechanischen Schwingungssystems erzielt.
Ist die Ringverstärkung größer als 1, so beginnt das System wie jeder bekannte Oszillator von selbst
anzuschwingen, und zwar auf der Resonanzfrequenz des mechanischen Schwingungsgebildes. Begrenzt werden
die Schwingungsamplituden dadurch, daß der Verstärker übersteuert wird.
Wird der in den Behälterraum hineinragende Stab 2 von Füllgut bedeckt, so wird die Schwingung durch
Energieentzug gedämpft. Dadurch kann ein am Ausgang des Verstärkers 17 angeschlossener Schwellwert-Diskriminator
18 zum Ansprechen gebracht werden, wodurch wiederum ein Relais 19 umschaltbar ist. Wird der Stab 2 durch Absenken des Füllstandes
wieder frei, so schwingt das System wieder an, und der Schwellwert-Diskriminator 18 schaltet das Relais 19
wieder zurück. Da das mechanische Schwingungsgebilde fast keine Schwingungsenergie verliert, wenn es nicht
in Füllgut eintaucht, muß die Antriebsleistung durch den Verstärker nur sehr gering sein, um das System
anschwingen zu lassen und am Schwingen zu erhalten. Dadurch kann das System jedoch schon durch eine sehr
geringe Dämpfung, wie sie durch sehr leichte Schüttgüter entsteht, zum Anzeigen bzw. Schalten gebracht
werden. Das heißt, auch extrem leichte Schüttgüter können mit diesem Gerät kontrolliert werden.
Experimentelle Untersuchungen haben gezeigt, daß grundsätzlich Frequenzen von 50 Hz bis 1 kHz für die
erfindungsgemäße Vorrichtung geeignet sind. Besonders günstig sind jedoch Frequenzen von einigen 100 Hz
und Schwingungsamplituden am Ende des in den Behälter ragenden Schwingungsstabes von einigen
Zehnteln mm.
Das Gerät wird üblicherweise seitlich in der Höhe in die Behälterwandung montiert, in der der Füllstand
kontrolliert werden soll. Es ist jedoch auch möglich, durch eine entsprechende Verlängerung von oben her
das Gerät in den Behälter bis zu der Höhe hineinhängen zu lassen, in der der Füllstand kontrolliert werden soll.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Vorrichtung zur Feststellung und/oder Kontrolle eines bestimmten Füllstandes in einem Behälter
mit einem zumindest ein in den Behälter hineinragendes als Schwingstab ausgebildetes Schwingungselement aufweisenden Schwingungsgebilde, dessen
Schwingungen bei Berühren von in dem Behälter vorhandenen Füllgut gedämpft werden, und mit
Einrichtungen zur Auslösung von Anzeige- und/oder Schaltvorgängen in Abhängigkeit von der Amplitude
der Schwingungen, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schwingungsgebilde (1,2,4,5,
3, 6, 7) zwei übereinander angeordnete Schwingungselemente (1, 2; 4, 5) aufweist, die als gleiche
Resonanzfrequenz aufweisende Drehschwinger ausgebildet und zur Bestimmung des Füllstandes in
Schwingungen von entgegengesetztem Drehsinn angeregt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwingungselemente (1,2; 4,5) im Zentrum jeweils einer als Rückholfeder wirkenden
Membran (3; 6) angeordnet sind, deren äußere Ränder über ein Rohr (7) starr miteinander
verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwerpunkt jedes Schwingungselements (1, 2; 4, 5) jeweils im Zentrum der
entsprechenden Membran (3; 6) und auf der Drehachse (Dl; DT) des Schwingungselements (1,
2; 4,5) liegt.
4. Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schwingungsgebilde an dem Rohr (7) mit einer Ringmembran (8) in einem Einschraubstück (9)
angeordnet ist, welches in die Wandung (10) des Behälters montierbar ist.
5. Vorrichtung nach zuminoest einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwingungsgebilde aus nicht magnetisierbarer!
Material besteht.
6. Vorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schwingungsgebilde von einem elektromagnetischen Antriebssystem in Schwingungen versetzbar
ist, welches aus einer vorzugsweise von einem pulsierenden Gleichstrom durchflossenen, einen
Anker (H) umgebenden Spule (12), dem Anker (II) und zwei magnetischen Polen besteht, von denen
jeweils einer in einem der Schwingungselemente (1; 5) eingelassen ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker
(U) zwei auf die Schwingungselemente (1, 2; 4, 5) ausgerichtete parallel oder nahezu parallel verlaufende
Schenkel aufweist, deren freien Enden jeweils dem magnetischen Pol (12) in einem der Schwingungselemente
(1; 5) zagewaiidt sind.
8. Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schwingungen des Schwingungsgebildes von einem elektromagnetischen System abgre'fbar sind, das
diametral zum Antriebssystem angeordnet ist und aus einem Stabmagneten (14) und einer zumindest
einen Teil des Stabmagneten (14) umgebenden Spule (16) besteh!.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekenn-
zeichnet, daß der Stabmagnet (14) mit einem der
Schwingungselemente (1, S) verbunden ist und bei Schwingungen des Schwingungsgebildes in der
Spule hin- und herbewegbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7 oder einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß bei schwingendem Schwingungsgebilde die in der Spule (16) des Abgriffsystems
induzierte Spannung über einen Verstärker (17) als pulsierender Gleichstrom der Spule (13) des
Antriebssystems zuführbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ausgang des Verstärkers (17) mit einem Schwellwert-Diskriminator (18)
verbunden ist.
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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