DE2855110A1 - Kupplungs-ausruecklager - Google Patents
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Description
DR.-ING. H. FINCKE DIPL.-ING. H. BOHR DIPL.-ING. S. STAEGER
MoiierjiroBe3i 20. Dezercber 1978
Farnruf: (089)'266060
Telegramme: Claims München Telex: 523903 claim d
Mapp.No. B128 - St/B/dr/la
SOCIETE ANONYME PRANCAISE DU PERODO, Paris/Prankreich
11 Kupplunpcs-Ausrücklager "
Priorit.it : 4. Januar 1978 - Nr. 78 00177 - Prankreich
909828/0684
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wCiiCilZN 5 c München, den 20. Dez. 1978
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B St/B/dr
Kupplungs-Ausrücklager
Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Ausrücklager, die bekanntlicherweise dazu bestimmt sind, auf
die Ausrückeinrichtung einer Kupplung infolge eines Ausrückbefehls hierfür wirksam zu werden.
Die Erfindung richtet sich insbesondere auf derartige Ausrücklager, die in Achsrichtung eine Bohrung für ihren Gleiteingriff
auf einem festen Führungsorgan aufweisen, das mit geringen Toleranzen koaxial zur Achse der betroffenen
Kupplung angeordnet ist; es handelt sich im häufigsten Fall um eine rohrförmige oder trompetenförmige Muffe, die vom
Gehäuse des Getriebes getragen wird und dessen Eingangswelle umgibt.
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Ein derartiges Führungsorgan ist im Betrieb unvermeidlicherweise der Ablagerung von Staub, Partikeln und anderen Verschmutzungen
ausgesetzt, deren fortschreitende Aufhäufung die gute Verschieblichkeit des Ausrücklagers, die erforderlich
ist, um es in Betrieb zu setzen, beeinträchtigen kann, und sogar zum Festsitzen des Ausrücklagers führen kann.
Um diesen Nachteil zu verringern, wurde bereits vorgeschlagen, und zwar insbesondere in einem französischen Patent, das am
7.JuIi 1972 mit der Nummer 7224778 hinterlegt und unter der Nummer 2 145 977 veröffentlicht wurde, die Bohrung eines
Ausrücklagers an ihren axialen Enden mit Stützelementen, im vorliegenden Fall mit elastischen, gespaltenen Ringen,
zu versehen, die radial zur Achse des Ausrücklagers vorspringen und durch die dieses auf dem Führungsorgan aufliegt,
auf dem es in Eingriff steht; es handelt sich demnach um Abstreifringe, die in Axialrichtung zwischen einander verhältnismäßig
dicht einen Raum begrenzen, und die sich jeder Eindringung von Verschmutzung in diesen Raum widersetzen.
Es handelt sich jedoch um eine Lösung, die verhältnismäßig kostspielig ist, wenn man insbesondere die immer schwierige
Montage der anzubringenden Abstreifringe in Betracht zieht, und die zudem nicht immer zufriedenstellend ist: auf Grund
des Profils im Winkel dieser Abstreifringe kann sich ein Schmutzpolster bilden, das sich dem zufriedenstellenden
Gleiten des Ausrücklagers widersetzt. In einer anderen Ausführungsform, die den Gegenstand eines französischen
Patents bildet, das am 27.Dezember 1972 mit der Nummer
7246 293 hinterlegt und mit der Nummer 2 212 003 veröffentlicht wurde, ist die Bohrung des betroffenen Ausrücklagers
in gleicher Weise an ihren axialen Enden mit radial verformbaren, elastischen Stützelementen versehen, durch die
das genannte Ausrücklager auf dem axialen Führungsorgan aufliegt, auf dem es in Eingriff steht.
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Aber diese Stützelemente, die in ümfangsrichtung zwischeneinander
Kanäle aussparen, durch die der Hohlraum, den die Stützelemente abgrenzen, in Achsrichtung mit der Außenseite
in Verbindung steht, sind nicht speziell dazu eingerichtet, mit den Folgen der Anwesenheit möglicher Verschmutzungen
auf andere Weise fertig zu werden, als durch Abstreifen der Verschmutzung; sie sind im übrigen nicht zu
diesem Zweck vorgesehen: es handelt sich einfach um Zungen, die durch ihre mögliche elastische Verformung dem Ausrücklager
ein gewisses Vermögen zur Drehbewegung gegenüber seinem Führungsorgan mitteilten, um jede Verschiebung zu unterdrücken,
die insbesondere in der Lage ist, Schallschwingungen zu erzeugen, die gelegentlich zwischen dem Führungsorgan des Ausrücklagers und der Achse der zu steuernden
Kupplung vorliegen.
Die vorliegende Erfindung hat ein Ausrücklager mit Stützelementen zur Aufgabe, die geeignet sind, die Auswirkungen der
gelegentlichen Anwesenheit"von Verschmutzungen auf dem Führungsorgan
wirksam auf ein Minimum zu reduzieren und sogar völlig aufzuheben.
Das erfindungsgemäße Ausrücklager, das demnach der Art nach für seinen Eingriff auf ein Füurungsorgan axial eine Bohrung
aufweist, die vorspringend mit Stützelementen versehen ist, mittels deren das Lager radial auf dem genannten Führungsorgan aufliegen kann und die in Ümfangsrichtung zwischeneinander
Kanäle aussparen, ist dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Stützelemente starre Klötze aufweisen, deren
Angriffs-Schnittfläche, d.h. die axial nach außen gerichtete Schnittfläche, mindestens teilweise gegenüber der Achse des
Lagers im allgemeinen abgeschrägt ist, um systematisch möglicherweise auf dem Führungsorgan vorliegende Verschmutzungen
zu den genannten Kanälen abzuleiten.
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Somit hat man sich gemäß der Erfindung und im Gegensatz zur Anordnung, die den Gegenstand der oben erwähnten französischen PatentanrEldung
7224 778 ausmacht, rät äsr. Eindringen von \ferschmtzungen
in die Bohrung des Lagers abgefunden, wobei Anordnungen vorgenommen wurden, damit derartige Verschmutzungen jedoch
nicht die gute Verschieblichkeit des Lagers auf seinem Führungsorgan beeinträchtigen.
Tatsächlich lenken die starren Klötze, mittels deren sich gemäß der Erfindung das Ausrücklager auf seinem Führungsorgan abstützt, derartige Verschmutzungen seitlich von
ihrer Bewegungsbahn während des Gleitens des Ausrücklagers derart ab, daß diese Verschmutzungen nicht unter derartige
Angriffsklötze gelangen, sondern insgesamt hiervon zu einem Hohlraum hin abgeführt werden, der geeignet ist, sie
aufzunehmen.
Außerdem bilden derartige starre Klötze ein einziges Stück zusammen mit der Bohrung, die mit ihnen ausgestattet ist,
und sie benötigen somit nicht den Eingriff irgendwelcher Ansatzstücke auf dieser Bohrung; im Gegensatz hierzu können
sie sogar vorteilhafterweise gemeinsam mit dieser Bohrung in einem einzigen Arbeitsgang durch Formung bzw. Guß eines
synthetischen Materials entstammen, das beispielsweise Kunststoff genannt wird.
In der Praxis sind derartige Anlageklötze beispielsweise einander paarweise zugeordnet, wobei die beiden Anlageklötze
desselben Paares die äußeren axialen Enden einer axialen Anlagerippe bilden, die kontinuierlich und einstückig
die genannten Änlageklötze miteinander verbindet, wobei der Hohlraum, der zur Aufnahme möglicher Verschmutzungen
geeignet ist, durch die Nuten gebildet wird, die jeweils beiderseits durch derartige Rippen in ümfangsrichtung
begrenzt sind.
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In allen diesen Fällen stellen wegen ihrer Eigenstarrheit die Abstützklötze
des erfindungsgemäßen Ausrücklagers dessen bestimmte
Positionierung auf seinem Führungsorgan sicher und unterscheiden sich diesbezüglich von den Abstützelementen, mit
denen das in der obenerwähnten französischen Patentanmeldung 7224778
beschriebene Ausrücklager ausgestattet ist, sowie von Abstützelementen,
mit denen das in der ebenfalls obengenannten französischen Patentanmeldung 7246293 beschriebene Ausrücklager versehen ist.
Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich im übrigen aus der nachfolgenden, beispielhaften Beschreibung unter Bezugnahme
auf die beigefügten, schematischen Zeichnungen, in denen:
Fig. 1 eine Ansicht eines Axialschnitts durch ein erfindungsgemäßes
Ausrücklager und durch das Führungsorgan ist, auf dem es in Eingriff steht,
Fig. 2 eine Ansicht des einzigen Stückes oder des Schaltelements ist, das dieses Ausrücklager,bildet, und wodurch es in
der Lage ist, in Eingriff mit diesem Führungsorgan zu treten,
Fig. 3 die Ansicht eines Axialschnitts durch das in Fig. 2 dargestellte
Stück längs Linie III-III dieser Fig. 2 ist,
Fig. 4 und 5 Halbansichten einer AusführungsVariante sind, die
jeweils den Ansichten der Fig. 2 und 3 entsprechen,
Fig. 6 schematisch einen Teil der Fig. 5 für eine andere Ausführungsvariante
wiederholt, und
Fig. 7 in gleicher Weise eine schematische Ansicht einer anderen Ausführungsvariante ist, wobei die Ansicht der der
Fig. 6 entspricht».
In Fig. 1 erkennt man mit dem allgemeinen Bezugszeichen 10 ein Ausrücklager und mit dem allgemeinen Bezugszeichen 11 das Führungsorgan,
auf dem ein derartiges Ausrücklager bestimmungsgemäß in axialem Gleiteingriff steht.
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Ein derartiges Ausrücklager 10 ist seinerseits durchaus
bekannt, und es wird hier nur teilweise beschrieben: Es genügt hier, darauf hinzuweisen, daß das Lager allgemein
aus einem Schaltelement 12 gebildet ist, durch das das Lager dazu eingerichtet ist, auf dem Führungsorgan 11 in
Gleiteingriff zu treten, wie dies nachfolgend beschrieben wird, und wodurch das Lager in der Lage ist, an ein Steuerorgan
angekoppelt zu werden, in der Praxis an eine Ausrückschaltgabel, um zum Gleiten auf dem Führungsorgan 11 veranlaßt
zu werden; ferner ist das Lager mit einem Eingriffselement 13 versehen, durch das das Lager in der Lage ist,
die Ausrückeinrichtung einer Kupplung (nicht dargestellt) in Abhängigkeit von einer Tätigkeit des genannten Steuerorgans
einzuwirken.
Das Schaltelement 12, das in den Fig. 2 und 3 für sich alleine dargestellt
ist und das beispielsweise aus synthetischem Material, sogenanntem Kunststoff hergestellt ist, ist seinerseits
allgemein mit einer Muffe 15 ausgebildet, die in Achsrichtung eine Bohrung 16 zum Eingriff auf dem Führungsorgan 11 aufweist, sowie mit einem Flansch 17, der dazu eingerichtet
ist, dem Eingriffselement 13 zur Abstützung zu dienen und der an diametral gegenüberliegenden Stellen mit
jeweils einem Sitz 18 ausgestattet ist, der dazu geeignet ist, das Ankuppeln an das Steuerorgan zu gestatten, dem das
Ausrücklager zugeordnet ist.
Auf an sich bekannte Weise ist die Bohrung 16 des Schaltelements 12 mit vorspringenden Stützelementen versehen,
mittels deren das Schaltelement 12 und somit das hiermit versehene Ausrücklager 10 ,sich in Radialrichtung auf dem Führungsorgan
11 abstützen kann, wobei die Stützelemente in in ümfangsrichtung verteilten Zwischenräumen Kanäle aussparen.
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Gemäß der Erfindung werden die fraglichen Abstützelemente durch starre Abstützklötze 20 gebildet, deren Angriffsfläche
21, d.h. die axial zur Außenseite hin gerichtete Fläche, mindestens teilweise allgemein gegenüber der
Achse der Baugruppe abgeschrägt ist.
In dem in Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel sind einander die starren Abstützklötze 20 paarweise
zugeordnet, wobei die beiden starren Abstützklötze 20 desselben Paares jeweils die Enden ein und derselben
axialen Abstützrippe 22 bilden, die durchgehend und einstückig die genannten Abstützklötze verbindet.
Die axialen Abstützrippen 22 begrenzen zu jeweils zweien in Umfangsrichtung Auskehlungen bzw. Nuten 23, die
insgesamt einen Hohlraum bilden, der zur Außenseite hin mittels Kanälen 24 verbunden ist, die zwischeneinander
in Umfangsrichtung die starren Abstützklötze an den axialen Enden der genannten Nuten 23 einschließen.
In dem in Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel
weisen.diese Nuten 23 im Querschnitt ein Rechteckprofil auf, wobei deren Boden in ihrer Gesamtheit durch den
eigentlichen Böden der Bonnmg 16 gebildet ist.
Schließlich weist bei dem in Fig. 2 und 3 dargestellten
Ausführungsbeispiel die Angriffsfläche eines jeden Abstützklotzes
20, wie sie oben definiert ist, allgemein eine V-Form mit nach außen gerichteter Spitze auf.
Die Abstützrippen 22sund die Klötze 20, die sie mit
ihren axialen Enden bilden, sind mit der Bohrung 16, an der sie angeordnet sind, einstückig ausgebildet.
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Wie oben hervorgehoben, handelt es sich um starre Abstützelemente.
Während der axialen Gleitbewegung des Ausrücklagers 10 auf dem Führungsorgan 11 verdrängen die starren Abstützklötze
20 seitlich mittels ihrer Angriffsfläche 21 Verschmutzungen,
die gelegentlich auf diesem Führungsorgan vorliegen, und leiten sie systematisch zu den Kanälen 24 und somit zu
den Nuten 23 hin ab, wo sie aufgenommen werden, ohne daß sie in irgendeiner Weise diese Gleitbewegung beeinträchtigen
können.
Gemäß einer Ausführungsvariante, die durch die Fig. 4 und dargestellt ist, weisen die Auskehlungen 23 im Querschnitt
ein halbkreisförmiges Profil auf.
Im voranstehenden ist man davon ausgegangen, daß die starren Abstützklötze 20, die an einem axialen Ende der Bohrung
vorliegen,jeweils durchgehend mittels Rippen 22 mit den starren Abstützklötzen 20 verbunden sind, die am anderen
axialen Ende dieser Bohrung vorliegen.
Wie dies durch Fig. 6 und 7 dargestellt ist, ist dies in dieser Form nicht erforderlich, sondern derartige Klötze
können im Gegensatz hierzu individuell jeweils an den axialen Enden der Bohrung 16 getrennte Elemente bilden.
Das Volumen des Hohlraums, den sie in Achsrichtung zwischen einander einschließen und der in den Fig. 6 und 7 durch das
allgemeine Bezugszeichen 25 bezeichnet ist, ist hierbei vergrößert.
Vorzugsweise und wie dargestellt verbleiben die starren Abstützklötze 20 einander paarweise zugeordnet, wobei die
beiden starren Abstützklötze jeweils des gleichen Paares
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einander gegenüberliegend an den axialen Enden derselben Erzeugenden der Bohrung 16 angeordnet sind, an der sie
angebracht sind.
In Fig. 6 handelt es sich um starre Abstützklötze mit rautenförmigem Umriß.
In einer Ausführungsvariante (Fig. 7) weisen die starren Abstützklötze 20 einen kreisförmigen Umriß auf, wobei ihre
Angriffsfläche somit allgemein gegenüber dem Ausrücklager schräg verbleibt.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß sich die vorliegende Erfindung nicht nur auf die beschriebenen und dargestellten
Ausführungsformen beschränkt, sondern jede Ausführungsvariante
und die Kombination ihrer verschiedenen Elemente umfaßt.
Insbesondere ist die Angriffsfläche der erfindungsgemäßen
starren Abstützklötze nicht notwendigerweise V-förmig oder halbkreisförmig; es ist ausreichend, daß mindestens
ein Teil dieser Fläche gegenüber der Achse des Ausrücklagers abgeschrägt ist.
Im übrigen ist es nicht unerläßlich, daß es sich um eine Zylinderfläche handelt, mit der sie in der Lage sind,
sich auf dem Führungsorgan des Ausrücklagers abzustützen; wie dies gestrichelt in Fig. 4 schematisch dargestellt
ist, können sie mindestens im Querschnitt bezüglich der Achse des Ausrücklagers ein konvexes Profil aufweisen
und sich somit nur längs Linien auf dem Ausrücklager-Führungsorgan längs einer seiner Erzeugenden abstützen
und sogar nur punktförmig, wenn ihr Querschnitt mit einem konvexen Profil in mehreren, unterschiedlichen Ebenen vorliegt;
im linken Teil der Fig. 4 ist dieses Profil dreieckig, im rechten Teil dieser Figur ist es abgerundet,
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beispielsweise halbkreisförmig.
Schließlich können im Fall der getrennten, starren Abstützklötze einer oder mehrere Zwischenklötze der gleichen
Art zwischen den beiden Klötzen am Ende einer selben Erzeugenden der betroffenen Bohrung vorgesehen sein, wie
dies schematisch gestrichelt in Fig. 6 und 7 dargestellt ist.
Es handelt sich zusammengefaßt um ein Ausrücklager, dessen
Schaltelement 12 für seinen Eingriff mit einem Führungsorgan eine Axialbohrung 16 aufweist, die mit vorspringenden
Abstützelementen versehen ist, mittels deren dieses Lager sich radial auf diesem Führungsorgan abstützen kann.
Gemäß der Erfindung sind diese Abstützelemente durch starre Klötze 20 gebildet, deren Angriffsfläche 21 beispielsweise
V-förmig ist, um systematisch Verschmutzungen, die gelegent lich auf dem Führungsorgan vorliegen können, zu den Auskehlungen
23 hin abzuleiten.
Die Erfindung findet ihre Anwendung bei Ausrücklagern, die für die Steuerung einer Kupplung geeignet sind; der Gegenstand
der Erfindung ist am besten aus Fig. 3 ersichtlich.
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Claims (10)
1./ Ausrücklager mit einer Axialbohrung zum Eingriff
uf einem Führungsorgan, die mit vorspringenden Äbstützelementen
versehen ist, mittels deren das Lager sich radial auf dem Führungselement abstützen kann, wobei
die Abstützelemente in Umfangsrichtung zwischeneinander Kanäle aussparen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützelemente starre Klötze (20) aufweisen, deren Angriffsfläche
(21), d.h. die axial nach außen gerichtete Fläche, mindestens teilweise allgemein gegenüber der Achse des
Ausrücklagers (10) abgeschrägt ist, um systematisch Verschmutzungen, die gegebenenfalls auf dem Führungsorgan
(11) vorliegen, zu den Kanälen (24) hin abzuleiten.
2. Ausrücklager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützklötze (20) einander paarweise zugeordnet
sind, daß die beiden Abstützklötze desselben Paares auf den axialen äußeren Enden derselben Erzeugenden
der Bohrung (16) angeordnet sind, die mit den Klötzen ausgestattet ist, und daß die Abstützklötze desselben
Abstützpaares die axialen Enden ein und derselben axialen Abstützrippe* (22) bilden, die durchgehend und
einstückig die genannten Abstützklötze derart verbindet, daß der zur Aufnahme möglicher Verschmutzungen geeignete
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Hohlraum durch Auskehlungen (23) gebildet ist, die in Umfangsrichtung beiderseits durch derartige Rippen begrenzt
sind.
3. Ausrücklager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskehlung (23), die zwischen zwei Rippen
(22) gebildet ist, in ihrem Querschnitt ein Rechteckprofil aufweist, wobei der Boden dieser Auskehlung insgesamt
durch den eigentlichen Boden der Bohrung (16) des A.usrücklagers (10) gebildet ist.
4. Ausrücklager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskehlung (23), die zwischen zwei Rippen
(22) gebildet ist, ein halbkreisförmiges Querschnittsprofil aufweist.
5. Ausrücklager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstützklötze (20) einander paarweise zugeordnet sind, daß zwei Abstützklötze desselben Paares an
den äußersten axialen Enden ein und derselben Erzeugenden der Bohrung (16) angeordnet sind, die mit den Klötzen ausgestattet
ist, und daß mindestens ein mittlerer Abstützklotz zwischen den genannten Abstützklötzen ein und desselben
Paares vorgesehen ist.
6. Ausrücklager nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsfläche (21) eines
Abstützklotzes (20) im allgemeinen V-förmig mit nach außen gerichteter Spitze ist.
7. Ausrücklager nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet;
daß ein Abstützklotz f20) einen rautenförmigen Umriß aufweist,
8. Ausrücklager nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsfläche (21) eines
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— 3 —
Abstützklotzes (20) allgemein halbkreisförmig ist.
Abstützklotzes (20) allgemein halbkreisförmig ist.
9. Ausrücklager nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abstützklotz (20) einen kreisförmigen
Umriß aufweist,
10. Ausrücklager nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abstützklotz (20) mindestens
im quer zur Achse des Ausrücklagers (10) stehenden Querschnitt ein konvexes Profil, vorzugsweise ein
Dreiecksprofil oder abgerundetes Profil, aufweist.
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