DE3502283A1 - Einspurtrieb fuer den anlasser eines verbrennungsmotors - Google Patents
Einspurtrieb fuer den anlasser eines verbrennungsmotorsInfo
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- DE3502283A1 DE3502283A1 DE19853502283 DE3502283A DE3502283A1 DE 3502283 A1 DE3502283 A1 DE 3502283A1 DE 19853502283 DE19853502283 DE 19853502283 DE 3502283 A DE3502283 A DE 3502283A DE 3502283 A1 DE3502283 A1 DE 3502283A1
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Description
- 5 ~
Beschreibung
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Einspurtrieb für den Anlasser eines Verbrennungsmotors.
Ein bekannter solcher Einspurtrieb (US-PS 3 263 5o9) verwendet für die Auftrennung der im Einspurtrieb enthaltenen Zahnkupplung
nach dem Anlaufen des Motors zum Verhindern langer Zeitspannen, in denen die Kupplung überdreht, und dabei auftretender schädlicher
Abnutzungen der Kupplungszähne Fliehgewichte und eine konische Druckscheibe. In dem getriebenen Kupplungsglied ist eine kreisförmige
Ausnehmung vorgesehen, die zum treibenden Kupplungsglied hin weist. In die Ausnehmung ist eine Ringscheibe eingesetzt, wobei
sie gegen das treibende Kupplungsglied anliegt. An der ringförmigen Druckscheibe ist eine Konusfläche vorgesehen, die zum
getriebenen Kupplungsglied weist. In der kreisförmigen Ausnehmung ist außerdem eine Vielzahl von Zentrifugalgewichten vorgesehen.
Die Zentrifugalgewichte sind mit Schrägflächen versehen, die mit
der Konusfläche der ringförmigen Druckscheibe derart zusammenwirken,
daß, wenn das getriebene Kupplungsglied das treibende Kupplungsglied überholt, sich die Zentrifugalgewichte nach auswärts
bewegen und die Schrägflächen die Konusfläche der ringförmigen Druckscheibe derart erfassen, daß das treibende Kupplungsglied von
dem getriebenen Kupplungsglied weggedrückt wird. Die Zentrifugalgewichte werden an einer axialen oder Drehbewegung durch Stifte
gehindert, die sich durch geeignete Bohrungen in dem getriebenen Kupplungsglied und dem zentrifugalen Kupplungsglied erstrecken.
Wenn sich auch dieser vorbekannte Einspurtrieb im praktischen Betrieb
als befriedigend erwiesen hat, ist er doch schwierig und teuer zu montieren. Dies ist deshalb der Fall, weil eine Vielzahl
beweglicher Stifte und Zentrifugalgewichte irgendwie gegenüber dem getriebenen Kupplungsglied während des Einbaus desselben in das
treibende Kupplungsglied in Stellung gehalten werden müssen. Weiterhin
wird die Masse der Zentrifugalgewichte und damit ihre Wirksamkeit durch das Vorhandensein einer beträchtlichen Bohrung für die
BAD ORIGINAL
Aufnahme der Zapfen im Vergleich zu den äußeren Abmessungen der
Zentrifugalgewichte vermindert. Die Bohrung durch die Zentrifugalgewichte beeinträchtigen ferner deren Festigkeit und begrenzen
demgemäß die Materialien und Abmessungen, die sonst vorteilhaft für Zentrifugalgewichte verwendet werden könnten.
Was gebraucht wird, ist deshalb ein verbesserter Einspurtrieb unter Verwendung einer mit Zentrifugalgewichten arbeitenden
Kupplungsauftrennvorrichtung, die sich leichter und mit geringeren
Kosten montieren läßt. Weiterhin wird ein Einspurtrieb benötigt, der eine solidere, massivere und dauerhafte Gestaltung für die
Zentrifugalgewichte aufweist.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, einen Einspurtrieb für den Anlasser eines Verbrennungsmotors zu schaffen, der sich leicht
montieren läßt und dessen Zentrifugalgewichte so massiv, kompakt und dauerhaft wie möglich ausgebildet sind.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch
- eine Antriebswelle,
- eine verschieblich, aber undrehbar auf dieser angeordnete Hülse mit einem Steilgewinde auf ihrer Außenseite,
- ein auf der Antriebswelle zum In- und Außereingriffbringen mit
dem Zahnkranz des Verbrennungsmotors axial verschiebliches Ritzel,
- ein mit dem Ritzel zur Bewegung mit diesem fest verbundenes getriebenes Kupplungsglied,
- eine kreisförmige Ausnehmung in dem Getriebekupplungsglied,
- ein verschieblich auf dem Steilgewinde der Hülse angeordnetes treibendes Kupplungsglied, wobei treibendes und getriebenes
Kupplungsglied mit zueinander in Eingriff bringbaren schrägen Zähnen zur übertragung von Drehmoment in einer relativen Drehrichtung
versehen sind,
- ein tonnenförmiges Gewhäuse mit einem offenen Ende, das auf der Hülse verschieblich gelagert ist und das treibende und das
getriebene Kupplungsglied mit Abstand umschließt,
SAD
_ 7 —
- innerhalb des tonnenförmigen Gehäuses nahe dessen offenem Ende angeordnete Anschlagmittel für das getriebene Kupplungsglied zum Einschließen des treibenden und des getriebenen
Kupplungsglieds innerhalb des Gehäuses,
- eine im tonnenförmigen Gehäuse angeordnete Federeinrichtung zum Erfassen des treibenden Kupplungsglieds und zum Vorspannen
des treibenden und des getriebenen Kupplungsglieds in gegenseitigen Eingriff,
- ein an dem treibenden Kupplungsglied gegenüber der kreisförmigen
Ausnehmung im getriebenen Kupplungsglied ausgebildete, radial nach einwärts sich erstreckende Schulter,
- einen lost in der kreisförmigen Ausnehmung aufgenommenen Druckring
mit einer inneren konischen Fläche, der zur Anlage gegen die radial nach einwärts sich erstreckende Schulter am treibenden
Kupplungsglied bestimmt ist, wenn der Druckring in eine erste Axialstellung verschoben ist,
- eine Mehrzahl von Zentrifugalgewichten, die innerhalb der kreisförmigen Ausnehmung ringsum verteilt sind und ein jedes
eine Schrägfläche zur Anlage an die Konusfläche des Druckrings aufweisen, wobei die Mehrzahl von Zentrifugalgewichten
die Aufgabe hat, den Druckring in Abhängigkeit von der Zentrifugalkraft in die erste Axialstellung zu verschieben, und
~ eine Mehrzahl von Aussparungen in dem getriebenen Kupplungsglied, die eine jede von der kreisförmigen Ausnehmung ausgehen
und jeweils wenigstens einen Teil eines zugehörigen Zentrifugalgewichts zum Verhindern einer Axialbewegung der
Fliehgewichte bei gleichzeitiger Ermöglichung einer Radialbewegung derselben.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
BAD ORJGINAL
— w "—
Die Erfindung wird anhand zweier bevorzugter Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die in der oberen Hälfte als Längsschnitt
dargestellte Seitenansicht einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Einspurtriebs,
Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II durch
den Einspurtrieb nach Fig. 1,
Fig. 3 in vergrößerter Darstellung einen Aus
schnitt aus dem Längsschnitt in Fig. 1 zur
Veranschaulichung einer abgeänderten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Einspurtriebs
, und
Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie 4-4 in Fig.
In Fig. 1 ist mit 1o der Einspurtrieb am (nicht gezeigten) Anlasser
für einen Verbrennungsmotor gezeigt, der eine Antrjebswelle
12 aufweist. Der Einspurtrieb 1o umfaßt eine sich axial erstreckende Hülse 14, dje mit der Antriebswelle 12 durch eine
Vielnutverbindung 16 verbunden ist. Die sich axial erstreckende Hüle 14 ist daher auf der antriebswelle 12 axial verschieblich,
kann jedoch gegenüber dieser nicht drehen. Die Außenseite der axial verschieblichen Hülse 14 trägt am in der Fig. 1 rechten
Ende ein aus schraubenförmigen Keilen 18 bestehendes Steilgewinde.
Ein treibendes Kupplungsglied 2o ist mit entsprechenden schraubenförmigen Keilen 19 versehen, die zwischen die schraubenförmigen
Keile 18 der axial verschieblichen Hülse 14 eingreifen. Das treibende Kupplungsglied 2o vermag sich deshalb
unter gleichzeitiger Drehung auf einen Zahnkranz 22 der anzulassenden Maschine hin- bzw. von diesem wegzubewegen. Das treibende
Kupplungsglied 2o ist in der Zeichnung in seiner einge-
BAD OFUGfNAL
-s-
rückten Stellung gezeigt. In der eingerückten Stellung steht das treibende Kupplungsglied 2o über das rechte Ende der sich
axial erstreckenden Hülse vor. Die äußerste rechte Kante der schraubenförmigen Keile 19 am treibenden Kupplungsglied 2o bildet
eine sich nach radial einwärts erstreckende Schulter 24 für einen weiter unten beschriebenen Zweck.
Auf einem im Durchmesser verjüngten Abschnitt 29 der Antriebswelle
12 ist eine weitere Hülse 28 verschieblich angeordnet. Ein Ende der Hülse 28 ist an der sich axial erstreckenden Hülse 14
festgelegt. Ein Ritzel 26 ist auf einer Lagerbuchse 63 verschieblich, die ihrerseits auf der Hülse 28 angebracht ist. Das
Ritzel 26 ist zur Bewegung in und außer Eingriff mit dem Zahnkranz
22 an der anzulassenden Brennkraftmaschine bestimmt. Ein
getriebenes Kupplungsglied 3o besteht mit dem Ritzel 26 aus einem Stück und erstreckt sich von diesem weg zum getriebenen Kupplungsglied 2o. In dem getriebenen Kupplungsglied ist gegenüber dem
treibenden Kupplungsglied 2o eine ring- oder kreisförmige Ausnehmung 32 vorgesehen. Die kreisförmige Ausnehmung 32 wirkt mit
der Hülse 28 zusammen und bildet dazwischen einen ringförmigen Kanal.
Die gegeneinanderweisenden Stirnseiten des treibenden Kupplungsglieds 2o und des getriebenen Kupplungsgliedes 3o sind mit Schrägzähnen
34 bzw. 36 versehen, die einander ergänzend in Eingriff bringbare schräge Drehmomentübertragungszähne bilden- Die Schrägzähne
34 und 36 sind von Sägezahngestalt zur Schaffung einer Einweg-Überholkupplungsverbindung.
Ein mit einem offenen Ende 39 und einem geschlossenen Ende 4o versehenes Gehäuse 38 ist mit seinem geschlossenen Ende auf der
Außenfläche der sich axial erstreckenden Hülse 14 abgestützt. Das Gehäuse 38 ist tonnenförmig gestaltet und übergreift das
treibende Kupplunqruj 1 i«<d 2u urul t rl Iwcliic das; qt'ti i el »«'nt* Kupplunqnglied
3o. Ein Sprengring 42 ist in eine Ringnut 43 nahe dom
- Ιο-offenen Ende 39 des Gehäuses 38 eingesetzt. Der Sprengring 42
hat eine ausreichende radiale Dicke, um das getriebene Kupplungsglied 3o zu erfassen und dadurch das getriebene Kupplungsglied 3o
und das treibende Kupplungsglied 2o innerhalb des Gehäusehohlraums 41 einzuschließen.
Die sich axial erstreckende Hülse 14 ist mit einer radialen Schulter 44 an einer Zwischenstelle ihrer Länge versehen und
bildet damit einen Anschlag für eine Scheibe 44, die verschieblich auf der sich axial erstreckenden Hülse gelagert ist. Zwischen der
Scheibe 46 und dem geschlossenen Ende 4o des Gehäuses 38 ist ein elastisch nachgiebiger Zylinder 48 zusammendrückbar eingeschlossen,
der vorzugsweise aus einem elastisch verformbaren Material wie Gumme gebildet ist. Innerhalb des Gehäusehohlraums 41 ist
ferner zwischen der Scheibe 46 und dem treibenden Kupplungsglied 2o eine Schraubendruckfeder 5o zusammendrückbar eingespannt, um
eine Vorspannkraft zu erzeugen, mit welcher das treibende Kupplungsglied 2o in Eingriff mit dem getriebenen Kupplungsglied 3o
zwingbar ist.
Eine in der Zeichnung nicht gezeigte, aber auf diesem technischen Gebiet wohlbekannte Einrückeinrichtung dient zum Bewegen des Einspurtriebs
1o in Richtung zum Zahnkranz 22 des Verbrennungsmotors bzw. von diesem weg.
In den Figuren 1 und 2 ist außerdem <=ine mit Zentrifugalgewichten
arbeitende Kupplungsauftrenneinrichtung 52 dargestellt. Die Kupplungsauftrenneinrichtung 52 weist einen innerhalb der kreisförmigen
Ausnehmung 32 des getriebenen Kupplungsglieds 3o angeordneten Druckring 54 auf. Zwischen dem Druckring 54 und der
radial nach einwärts gerichteten Schulter 24 des treibenden
Kupplungsglieds 2o ist eine lose Druckscheibe 67 eingefügt. Der Druckring 54 hat eine konische Innenfläche 56, die hauptsächlich
zum getriebenen Kupplungsglied 3o hin gerichtet ist.
Innerhalb der kreisförmigen Ausnehmung 32 befindet sich an den Druckring 54 angrenzend eine Mehrzahl ringsum verteilter Zentrifugalgewichte
58. Ein jedes Zentrifugalgewicht 58 hat eine Schrägfläche 6o, die zu der konischen Innenfläche 56 des Druckrings
54 komplementär ist und gegen diese anliegt.
Eine jedes der Zentrifugalgewichte 58 ist mit einem Ansatz 82
versehen, der sich von der Schrägfläche 8o weg in Eingriff mit einer geeigneten Aussparung 64 im getriebenen Kupplungsglied
in Nachbarschaft zu der kreisförmigen Ausnehmung 32 erstreckt. Beim Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 und 2 besteht der
Ansatz 62 aus einer radial nach auswärts gerichteten zylindrischen Verlängerung, und die Aussparung 64 ist im Querschnitt
zylindrisch und schließt sich radial nach auswärts an die kreisförmige Ausnehmung 32 an. Der Ansatz 62 und die Ausnehmung 64
arbeiten dergestalt zusammen, daß sic das betroffene Zentrifugalgewicht
58 an einer Bewegung sowohl in axialer als auch in Umfangs richtung relativ zur Antriebswelle 12 hindern, während sie eine
Radialbewegung in Abhängigkeit von der Zentrifugalkraft gestatten.
Es verdient Beachtung, daß die oben erwähnte Lagerbuchse 6 3 zum Teil in die kreisförmige Ausnehmung 62 vorsteht und einen radial
nach einwärts wirksamen Anschlag für die Fliehgewichte 58 bildet, der einen Abstand zwischen den Zentrifugalgewichten und der Hülse
28 schafft, um Abnützungen oder ein Rubbeln der Teile aufeinander zu vermeiden.
Die Figuren 3 und 4 zeigen eine abgeänderte Ausführungsform
eines Einspurtriebs, der dort mit 1o' bezeichnet ist und eine mit Zentrifugalgewichten arbeitende Kupplungsauftrenneinrichtung
52' aufweist. Die Kupplungsauftrenneinrichtung 52' der Figuren
3 und 4 ist identisch mit der Kupplungsauftrenneinrichtung 52 der Figuren 1 und 2 mit Ausnahme der nachstehenden Beschreibung.
Der Einspurtrieb 1o' enthält ein getriebenes Kupplungsglied 3o'
mit einer darin ausgebildeten kreisförmigen Ausnehmung 32'. In
dem getriebenen Kupplungsglied 3o' ist eine Mehrzahl teilkreis-
förmiger Aussparungen 64' im Anschluß an die kreisförmige Ausnehmung
32', jedoch gegenüber dieser in Längsrichtung versetzt, ausgebildet.
In die kreisförmige Ausnehmung 32' ist eine Mehrzahl von Zentrifugalgewichten
58' eingesetzt. Ein Abschnitt 62' eines jeden Zentrifugalgewichtes 58' erstreckt sich in eine der teilkreisförmigen
Aussparungen 64'. Tatsächlich ist der größte Teil eines jeden Fliehgewichts 58' in der entsprechenden teilkreisförmigen
Aussparung 64' aufgenommen. Jedes Fliehgewicht 58' ist entsprechend
zum Zusammenwirken mit den teilkreisförmigen Aussparungen
64' und der konischen Innenfläche 56' des Druckrings 54'bemessen.
Demgemäß hat jedes Zentrifugalgewicht 58' eine innere Oberfläche 72, welche die Außenfläche der Hülse 58 erfaßt, und eine davon
entfernte äußere Oberfläche 74. Vorzugsweise sind die innere und die äußere Oberfläche 72 bzw. 74 zylindrisch gestaltet und
konzentrisch zueinander angeordnet. Eine erste und eine zweite Führungsfläche 76 bzw. 78 sind zwischen der inneren Oberfläche
72 und der äußeren Oberfläche 74 eines jeden Zentrifugalgewichtes 58' gebildet. Die Führungsflächen 76 und 78 sind flach und verlaufen
parallel zueinander. Vorzugsweise verlaufen sie parallel zu einr Längsmittelebene 8o durch den Schwerpunkt des Zentrifugalgewichts.
Die Führungsflächen 76 und 78 arbeiten mit parallelen Oberflächen 82 bzw. 84 der teilzylindrischen Aussparungen 64'
zusammen und gestatten eine hin- und hergehende Bewegung der Zentrifugalgewichte 58', ohne eine wesentliche Bewegung sowohl
in axialer als auch in Umfangsrichtung zuzulassen.
Jedes Fliehgewicht 58' ist ferner mit einer Schrägfläche 86 versehen,
die sich nach einwärts und im Winkel weg von der Außenfläche 74 zur Innenfläche 72 hin erstreckt die Schrägfläche 86
wirkt mit der konischen Innenfläche 56' des Druckrings 54' zusammen,
um die Schrägzähne 34 bzw. 36 des treibenden Kupplungsgliedes 2o' und des getriebenen Kupplungsgliedes 3o' während
des Überholvorganges zu trennen. Die Fliehgewichte 58' sind schließlich mit einer dritten Führungsfläche 88 versehen, die
entgegengesetzt zur Schrägfläche 86 angeordnet ist und sich
ORIGINAL
~ 13~
lotrecht zu den Führungsflächen 76 und 78 zwischen der inneren
Oberfläche 72 und der äußeren Oberfläche 74 erstreckt. Die dritte Führungsfläche 88 wirkt mit der Bodenfläche 9o der teilkreisförmigen
Ausnehmung 64' zusammen. Die Bodenfläche 9o wirkt deshalb als Anschlag während der radialen Auswärtsbewegung des
Fliehgewichts 581.
Im Betrieb wird, wenn es erwünscht ist, den Verbrennungsmotor anzulassen, der Einspurtrieb 1o bzw. 1o' nach rechts mit Hilfe
der nicht gezeigten Einrückeinrichtung verschoben, so daß das Ritzel 26 in den Zahnkranz 22 eingreift. Die Antriebswelle 12
wird vom nicht gezeigten Anlassermotor gedreht und überträgt Drehmoment über die geraden Keile 16 zu der sich axial erstreckenden
Hülse 14 und weiter von den schraubenförmigen Keilen 18 auf
das treibende Kupplungsglied 2o bzw. 2ο1. Das treibende Kupplungsglied 2o bzw. 2o' treibt das getriebene Kupplungsglied 3o bzw. 3o'
über die Schrägzähne 34 und 36 an. Das getriebene Kupplungsglied 3o bzw. 3o' dreht dadurch das Ritzel 26 und den Zahnkranz 22 des
Verbrennungsmotors.
Wenn der Motor zündet und damit von selbst läuft, wird der Zahnkranz
22 das Ritzel 26 mit einer Drehzahl antreiben, die größer als diejenige der Antriebswelle 12 ist. Die Schrägzähne 34 und
werden dadurch schlüpfen, so daß der Anlassermotor bei einer hohen Motordrehzahl nicht getrieben wird. Um die Zähne 34 und
gegenüber starker Abnützung durch Reibung und Aufeinandertreffen zu schützen, was auf andere Weise auftreten würde, und ferner
unnötigen Lärm zu vermeiden, treibt die schnelle Drehung des getriebenen Kupplungsgliedes 3o bzw. 3o' die Fliehgewichte 58
bzw. 58' radial nach auswärts. Die Bewegung eines jeden Fliehgewichts
58 bzw. 58' wird durch eine Aussparung 64 bzw. eine teilzylindrische
Aussparung 64' dadurch bestimmt, daß jegliche Bewegung der Fliehgewichte 58 bzw. 58" relativ zu dem getriebenen
Kupplungsglied 3o bzw. 3o' über die gewünschte Radialbewegung hinaus verhindert wird.
BAD
Die Auswärtsbewegung der Zentrifugalgewichte 58 bzw. 58' bringt
die Schrägflächen 6o bzw. 86 der Fliehgewichte in Eingriff mit der
konischen Innenfläche 56 bzw. 56' des Druckrings 54 bzw. 54'
und drückt den konischen Druckring nach links gegen die Vorspannkraft der Schraubendruckfeder 5o, wie dies aus den Figuren
1 und 3 hervorgeht. Diese Bewegung des Druckrings 54 bzw. 54' wird über die lose Druckscheibe 67 und die sich radial nach einwärts
erstreckende Schulter 24 auf das treibende Kupplungsglied 2o bzw. 2o* übertragen und bewirkt eine Trennung des treibenden
Kupplungsgliedes 2o bzw. 2ο1 gegenüber dem getriebenen Kupplungsglied 3o bzw. 3o'.
Es für den Fachmann erkennbar, daß sich der vorstehend beschriebene
Einspurtrieb 1o bzw. 1o' leichter montieren läßt als der bekannte Einspurtrieb, da weniger Einzelteile in einer festen
Stellung zueinander im Verhältnis zu dem getriebenen Kupplungstrieb 3o bzw. 3o' während des Zusammenbaus gehalten werden
müssen. Ferner sind die Teile, die in Stellung zueinander gehalten werden müssen, größer und deshalb grundsätzlich leichter
zu handhaben. Hinzu kommt, daß die oben beschriebenen Fliehgewichte 58 bzw. 58' aus jeweils einem Stück bestehen und keine
darin ausgebildeten Durchlässe oder Bohrungen aufweisen, die eine Schwächung dieser Glieder verursachen oder ihre Herstellung
erschweren könnten. Auf diese Weise läßt sich ein weiteres Aufgebot möglicher verfügbarer Materialien für die Konstruktion
der Fliehgewichte 58 bzw. 58' verwenden, als dies vorher möglich war. Insbesondere können die Fliehgewichte 58 bzw. 58* nunmehr
aus einem wärmehärtenden Kunststoff hergestellt werden, d.h. einem Material, das nicht stark genug war, um für die Zentrifugalgewichte
des bekannten Einspurtriebs benutzt werden zu können.
Der oben beschriebene Einspurtrieb 1o' hat noch weiter Vorteile gegenüber dem Stand der Technik. Dem Fachmann leuchtet ein, daß
die Zentrifugalgewichte 58' extrem leicht und billig im Vergleich zu den Fliehgewichten des bekannten Einspurtriebs hergestellt
werden können. Weiterhin sind die Zentrifugalgewichte
BAD ORJGINA!
58' sehr stabil und lassen sich aus Materialien herstellen, die
ebenso geeignet sind für die vorher beschriebenen Fliehgewichte 58', wodurch die Anzahl der zur Herstellung dieses Bauteils auswählbaren
Materialien noch weiter steigt. Darüber hinaus lassen sich die teilkreisförmigen Aussparungen 64' im getriebenen
Kupplungsglied 3o' leicht herstellen und werden in der Tat oft
billiger herzustellen sein als die zylindrischen Aussparungen
64' bei dem Einspurtrieb 1o bzw. die zylindrischen Aussparungen nach dem Stand der Technik.
Kupplungsglied 3o' leicht herstellen und werden in der Tat oft
billiger herzustellen sein als die zylindrischen Aussparungen
64' bei dem Einspurtrieb 1o bzw. die zylindrischen Aussparungen nach dem Stand der Technik.
BAD ORIGINAL
Claims (13)
- Patentansprüche1ν Einspurtrieb für den Anlasser eines Verbrennungsmotors, gekennzeichnet durch- eine Antriebswelle (12),- eine verschieblich, aber undrehbar auf dieser angeordnete Hülse (14) mit einem Steilgewinde (18) auf ihrer Außenseite,- ein auf der Antriebswelle (12) zum In- und Außereingriff~ bringen mit dem Zahnkranz (22) des Verbrennungsmotors axial verschiebliches Ritzel (26),- ein mit dem Ritzel (2 6) zur Bewegung mit diesem fest verbundenes getriebenes Kupplungsglied (3o),- eine kreisförmige Ausnehmung (32) in dem Getriebekupplungsglied ( 3o) ,- ein verschieblich auf dem Steilgewinde (18) der Hülse (14) angeordnetes treibendes Kupplungsglied (2o), wobei treibendes und getriebenes Kupplungsglied (2o bzw. 3o) mit zueinander in Eingriff bringbaren schrägen Zähnen (34 bzw. 36) zur Übertragung von Drehmoment in einer relativen Drehrichtung versehen sind, *ein tonnenförmiges Gehäuse (38) mit einem offenen Ende (39), das auf der Hülse (14) verschieblich gelagert ist und das treibende und das getriebene Kupplungsglied (2o bzw. 3o) mit Abstand umschließt,innerhalb des tonnenförmigen Gehäuses (38) nahe dessen offenen Ende (39) angeordnete Anschlagmittel (42) für das getriebene Kupplungsglied (3o) zum Einschließen des treibenden und des getriebenen Kupplungsglieds (2o bzw. 3o) innerhalb des Gehäuses (38),eine im tonnenförmigen Gehäuse (38) angeordnete Federeinrichtung (5o) zum Erfassen de? treibenden Kupplungsglieds (2o) und zum Vorspannen des treibenden und des getriebenen Kupplungsglieds (2o bzw. 3o) in gegenseitigen Eingriff, ein an dem treibenden Kupplungsglied (2o) gegenüber der kreisförmigen Ausnehmung (32) im getriebenen Kupplungsglied (3o) ausgebildete, radial nach einwärts sich erstreckende Schulter (24),BAD- einen lose in der kreisförmigen Ausnehmung (32) aufgenommenen Druckring (54) mit einer inneren konischen Fläche (56), der zur Anlage gegen die radial nach einwärts sich erstreckende Schulter (24) am treibenden Kupplungsglied (2<->) bestimmt ist, wenn der Druckring (54) in eine erste Axialstellung verschoben ist,- eine Mehrzahl von Zentrifugalgewichten (58), die innerhalb der kreisförmigen Ausnehmung (32) ringsum verteilt sind und ein jedes eine Schrägfläche (6o) zur Anlage an die Konusfläche (56) des Druckrings (54) aufweisen, wobei die Mehrzahl von Zentrifugalgewichten (58) die Aufgabe hat, der. Druckring (54) in Abhängigkeit von der Zentrifugalkraft in die erste Axialstellung zu verschieben, und- eine Mehrzahl von Aussparungen in dem getriebenen Kupplungsglied (3o), die eine jede von der kreisförmigen Ausnehmung (32) ausgehen und jeweils wenigstens einen Teil eines zugehörigen Zentrifugalgewichts (58) zum Verhindern einer Axial-■{ bewegung der Fliehgewichte (58) bei gleichzeitiger Ermöglichung einer Radialbewegung derselben.
- 2. Einspurtrieb nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil eines in jeder der Aussparungen (64) aufgenommenen Fliehgewichts (58) angenähert axial zu seinem Massenschwerpunkt ausgerichtet ist.
- 3. Einspurtrieb nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet , daß die Aussparungen (64) in radialer Richtung von der kreisförmigen Ausnehmung (32) ausgehen.
- 4. Einspurtrieb nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet , daß die Aussparungen (64) zylindrisch ausgebildet sind und daß an jedem Fliehgewicht (58) ein sichBADradial erstreckender zylindrischer Ansatz (62) angeformt ist, der in einer der Aussparungen (64) verschieblich aufgenommen ist.
- 5. Einspurtrieb nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet , daß die Aussparungen (641) axial an die Ausnehmung (32) in dem getriebenen Kupplungsteil anschließen.
- 6. Einspurtrieb nach Anspruch 5,dadurch gekennzeichnet , daß die Aussparungen (641) von teilkreisförmigen koaxialen Umfangsflachen begrenzt sind und daß die Fliehgewichte (58') in den Aussparungen (641) radial beweglich geführt sind.
- 7. Einspurtrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß ein jedes Fliehgewicht (58') eine teilkreisförmig verlaufende innere Umfangsflache (72) , eine teilkreisförmig und koaxial zur inneren Umfangsflache (72) verlaufende äußere Umfangsflache (74) sowie zwei zueinander
parallel ebene seitliche Führungsflächen (76, 78) aufweist. - 8. Einspurtrieb nach Anspruch 7, gekennzeichnet
durch eine dritte Führungsfläche (88) , die sich zwischen den beiden zueinander parallelen Führungsflächen (76, 78) und lotrecht zu diesen an dem der Schrägfläche (86)
gegenüberliegenden Ende des Fliehgewichts (58') erstreckt. - 9. Einspurtrieb nach Anspruch 7 oder 8,dadurch gekennzeichnet , daß die beiden parallel zueinander verlaufenden Führungsflächen (76, 78) eines jeden Fliehgewichts (581) parallel zu einer durch den Schwerpunkt des Fliehgewichts (58*) und die Achse des Einspurtriebs verlaufenden Längsmittelebene qericht-et sind,BAD ORIGINAL
- 10. Einspurtrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Federeinrichtung (5o) und der Druckring (54) entgegengesetzt gerichtete Kräfte auf das treibende Kupplungsglied (2o) ausüben.
- 11. Einspurtrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein mit dem Ritzel (26) und dem getriebenen Kupplungsglied (3o) umlaufende Anschlagglied zur Begrenzung der radial nach einwärts gerichteten Bewegung der Zentrifugalgewichte (58).
- 12. Einspurtrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Fliehgewichte (58) und der Aussparungen (64) drei beträgt.
- 13. Einspurtrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fliehgewichte (58) aus in Wärme aushärtendem Kunststoff bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
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