DE2854639A1 - Zerstaeubungseinrichtung - Google Patents
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Description
Gema AG Apparatebau/ St. Gallen (Schweiz)
Zerstäubungseinrichtung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zerstäubungseinrichtung, insbesondere für Nasslack, mit einem
Zerstäubungskopf, welcher einen Austrittsteil für Luft und einen Austrittsteil für die Flüssigkeit aufweist, welche
zerstäubt werden soll, wobei eine Leitung für die Flüssigkeit vorgesehen ist, welche im genannten Austrittsteil
für die Flüssigkeit endet.
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Solche Einrichtungen sind bereits bekannt.
Einer der Nachteile dieser Einrichtungen beruht darin, dass sich die Partikeldichte der zerstäubten Flüssigkeit nicht
in weiten Grenzen variieren lässt. Ein weiterer Nachteil der bekannten Einrichtungen dieser Art kann man darin erblicken,
dass sie nicht leicht auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt werden können, wenn sie nach dem Gebrauch gereinigt
werden müssen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, diese und noch weitere Nachteile der Einrichtung dieser Art zu
beheben. Dies wird bei der erfindungsgemässen Einrichtung
dadurch erreicht, dass an das Autrittsende der Flüssigkeitsleitung sich ein Innenteil des Zerstäubungskopfes anschliesst
und dass das Innere der Flüssigkeitsleitung mit der Umgebung des genannten Innenteiles mittels schräg verlaufenden Kanälen
verbunden ist.
Nachstehend werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform des Kopfes der vorliegenden Zerstäubungseinrichtung,
Fig. 2 einem Längsschnitt durch den Innenteil des
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Kopfes nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Frontansicht des Innenteiles nach Fig. 2,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch einen Zwischenteil des Kopfes nach Fig. 1,
Fig. 5 eine Frontansicht des Zwischenteiles nach Fig. 4,
Fig. 6 einen Ausschnitt aus einer anderen Ausführungsform
des Zwischenteiles in Längsschnitt,
Fig. 7 einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform des Kopfes der vorliegenden Zerstäubungseinrichtung
und
Fig. 8 ein Detail des Kopfes nach Fig. 7.
In Fig. 1 ist nur der Vorsatz 1 einer Spritzpistole dargestellt, welcher einen Zerstäubungskopf aufweist.
In der Mitte des Vorsatzes 1 befindet sich eine Leitung 2 für die zu zerstäubende Flüssigkeit, wobei das
nicht dargestellte Ende dieser Leitung 2 in einer bekannten Weise an einen Vorratsbehälter für die zu zerstäubende Flüssigkeit
angeschlossen ist. Im in Fig. 1 dargestellten Ende der Flüssigkeitsleitung 2 ist ein Endstück 3 eingeschraubt,
welches in Fig. 2 und 3 auch dargestellt ist. Dieses Endstück 3 hat eine Gewindepartie 4, welche in der Flüssigkeits-
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leitung 2 eingeschraubt ist. Die Gewindepartie 4 geht in einen Kragen 5 über, an welchen sich ein Mittelteil 6 des
Endstückes 3 anschliesst. Das Enstück 3 ist ferner mit einem Forlsatz 7 versehen, welches in ein Gewindestück 8 ausläuft.
Auf dem Gewindestück 8 ist eine Prallplatte 10 aufgeschraubt, deren äusseren Wand sich trompetenförmig erweitert.
Das Enstück 3 ist hohl ausgebildet, wobei im Bereich des Mittelteiles 6 desselben eine Verengung 11 vorgesehen
ist, welche einen Ventilsitz bildet. Im Inneren der Leitung 2 befindet sich eine Ventilnadel 12, deren nicht dargestelltes
Ende in einer nicht dargestellten und an sich bekannten Vorrichtung zu achsialen Verstellung der Ventilnadel
befestigt ist.
Die verengte Partie des Hohlraumes im Endstück 3 ist mittels schräg nach äussen verlaufenden Kanälen 13 mit
der Umgebung des Fortsatzes 7 verbunden, welcher einen Innenteil des Zerstäubungskopfes darstellt.
Auf dem Mittelteil 6 des Endstückes 3 ist ein Zwischenteil 14 mit einer durchgehenden Oeffnung aufgesetzt,
welcher in Fig. 4 und 5 vergrössert dargestellt ist. Der Zwischenteil 14 hat eine zylinderförmige Partie 15, welche
auf dem Mittelteil 6 festsitzt. DieserPartie 15 ist ein Flansch 16 vorgeschaltet, dessen Umfangspartie.mit Nuten 17
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versehen ist. Xiie aus Fig. 5 ersichtlich ist, verlaufen
die Nuten 17 schräg zur Symmetrieachse des Zwischenteiles 14. Die Mündung 13 der durchgehenden Oeffnung im Zwischenteil
14 erweitert sich konusförmig nach aussen, so dass
zwischen dieser Mündung 18 und der weitesten Stelle der Prallplatte 10 ein Spalt 19 entsteht, durch welchen die Flüssigkeit
austreten kann.
Der Zwischenteil 14 ist von einem äusseren Teil 20 umgeben, welcher am Vorsatz 1 in einer beliebigen bekannten
Weise befestigt werden kann. Der Aussenteil 20 weist einen kappenförmigen Abschnitt 21 auf. Die Innenwand dieses
Abschnittes 21 hat eine konusförmige Partie 22, welche auf
den umfang des Flansches 16 des Zwischenteiles 14 aufliegt. Die sich noch weiter verjüngende Partie 23 der Innenwand
der Kappe 21 geht in eine Lippe 24 über. Zwischen dieser Lippe 24 und der Wand der Mündung 18 des Zwischenteiles
entsteht ein zweiter Spalt 25, durch welchen Luft austreten kann, welche durch Luftkanäle 26 im Vorsatz 21 zugeführt
wird. Die Luft strömt durch die schräg verlaufenden Nuten im Flansch 16, so dass sie schräg zur Längsachse des Vorsatzes
1 aus dem zweiten Spalt 15 austritt. An dieser Stelle trifft diese Luft auch die aus dem ersten Spalt 19 austre
tende Flüssigkeit und es erfolgt hier eine intensive Zer-
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stäubung dieser Flüssigkeit.
In Fig. 6 ist eine abgeänderte Ausführung des Zwischenteiles 14 dargestellt. Der Unterschied gegenüber
Fig. 4 liegt darin, dass das vordere Ende des Zwischenteiles 14 eine Verlängerung 27 mit einer zylinderförmigen Innenwand
28 aufweist. Diese Innenwand 28 begrenzt den Durchmesser des Strahles von zerstäubter Flüssigkeit.
In Fig. 7 ist eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Einrichtung dargestellt. In dieser Fig. 7 ist
wiederum der Vorsatz 1 einer Spritzpistole dargestellt, welcher von einer langen üeberwurfmutter 30 weitgehend überdeckt
ist. An der Vorderseite des Vorsatzes 1 ist eine Frontplatte 31 angeordnet, deren Umfangsfläche mit einem Gewinde
32 versehen ist, mit welchem das Gewinde der Üeberwurfmutter
30 in Eingriff steht. Durch die Frontplatte 31 führen die Luftkanäle 26, Kanäle 33 für Hochspannungsleitungen sowie
die Flüssigkeitsleitung 2 und die Ventilnadel 12.
Das Endstück der Flüssigkeitsleitung 2 weist wiederum eine Gewindepartie 4, welche in der Frontplatte
31 und teilweise auch in der Leitung 2 eingeschraubt ist. Dem Kragen 5 ist jedoch eine nur zylinderförmige Partie
34 vorgeschaltet, deren vorderes Ende ein Aussgewinde trägt.
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Es ist ein Flüssigkeitsverteiler 35 vorgesehen, welcher eine ebenfalls zylinderförmige Partie 36 mit Innengewinde
und eine Prallplatte 37 aufweist. Die zylinderförmige Partie 36 des Flüssigkeitsverteilers 35 ist auf dem freien Ende
des Endstückes aufgeschraubt. Der Flüssigkeitsverteiler 35 weist schräg nach aussen verlaufende Kanäle 13 auf, welche
das Innere der Flüssigkeitsleitung 2 mit der Umgebung der Prallplatte 37 verbinden, welche den Innenteil des Zerstäubungskopfes
darstellt.
Der Zwischenteil des Zerstäubungskopfes weist wiederum eine zylinderförmige Partie 15 auf, welche auf der
zylinderförmigen Partie 34 des Endstückes sitzt. Im Zwischenteil 15 sind auch Kanäle 38 für den Durchgang von Hochspannungsleitungen
39 ausgeführt, an welche Zerstäubungselektroden 40 angeschlossen sind.
Die Nuten 17 im Flansch des Zwischenteiles 14 sind in Form eines mehrgängigen Gewindes ausgeführt. Infolgedessen
erhält die aus dem zweiten Spalt 25 austretende Luft eine starke tangentiale Geschwindigkeitskomponente, wodurch
eine intensivere Zerstäubung der aus dem Spalt 19 austretenden Flüssigkeit erfolgt.
Der Aussenteil 20 weist an seinem rückwärtigen Ende einen Flansch 41, an welchem eine ringförmige Schulter
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42 der üeberwurfmutter 30 angreift. Durch Drehen der Ueberwurfmutter
30 kann eine achsiale Verschiebung des kappenförmigen
Äussenteiles 2© veranlasst werden, so dass sich der Austrittsspalt 25 für die Luft vergrossern bzw, verkleinern
lässt. In Fig. 8 ist der Fall dargestellt, bei welchem die
Kappe 20 verhältnismässig weit nach vorne verschoben ist, so dass ein verhältnismMssig grosser Spalt 25 entsteht.
Beim nach vorne Schrauben der üeberwurf mutter
und der Kappe 20 wird der Strahlwinkel grosser. Die Luft strömt durch den Hohlraum, stösst gegen die Innenwände der Luftkappe
20 und strömt weiter in einer Spiralform mit sich ständig verkleinerndem Strahlendurchmesser gegen den Ausgang 25. Der
Spiralstrahl ziehtauch die Flüssigkeit mit, die durch den
Spalt 19 kommt. Den Strahl kann man je nach Wunsch deformieren oder korrigieren mit einer Luftdrossel {nicht dargestellt)
, welche auf dem Körper des Pistolenvorsatzes 1 oder auf dem Griff der Spritzpistole eingebaut werden kann. Für
ein automatisches System kann die Drossel auch im Steuerschrank montiert werden.
Die einzelnen Bestandteile der vorliegenden Einrichtung werden aus Kunststoff ausgebildet, falls es sich um
ein Elektrostatiksystem handelt. In allen anderen Fällen können sie aus Metall sein.
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Die Vorverteilung der Flüssigkeit (Lack) in Kanälen 13 führt zu einer wesentlich verbesserten Zerstäubung über
der jeweiligen Prallplatte und damit wieder zu einer verbesserten elektrostatischen Aufladung der einzelnen Flüssigkeitsteilchen.
Durch Verstellen der Kappe 20, lässt sich die Dichte der Partikel der zerstäubten Flüssigkeit in
weiten Grenzen variieren.
Der Vorsatz 1 der Spritzpistole kann hohl sein und in diesem Hohlraum können sich VervieIfacnerkaskaden befinden,
welche die den Elektroden 40 zugeführte Hochspannung erzeugen.
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Leerseite
Claims (11)
1.) Zerstäubungseinrichtung, insbesondere für Nasslack, mit einem Zerstäubungskopf, welcher einen Austrittsteil
für Luft und einen Austrittsteil für die Flüssigkeit aufweist, wobei eine Leitung für die Flüssigkeit vorgesehen
ist, welche im genannten Austrittsteil für die Flüssigkeit endet, dadurch gekennzeichnet, dass an das Austrittsende
der Flüssigkeitsleitung sich ein Innenteil der Zerstäubungskopfes anschliesst "und dass das Innere der Flüssigkeitsleitung
mit der Umgebung des genannten Innenteiles mittels schräg verlaufenden Kanäle verbunden ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Endpartie der Flüssigkeitsleitung und
der Innenteil einstückig sind und dass dieses Stück von Material die schrägen Kanäle aufweist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des Innenteiles eine Prallplatte aufgesetzt
ist, deren äussere Mantelfläche sich trompetenförmig erweitert.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass das Autrittsende der Flüssigkeitsleitung sowie
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die Prallplatte von einem hohlen Zwischenteil umgeben sind und dass zwischen der Mündung des hohlen Zwischenteiles und
dem breitesten Abschnitt der Prallplatte ein Austrittsspalt für die Flüssigkeit vorhanden ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der aussere Umfang des Zwischenteiles mit
einem Flansch mit konusförmiger Aussenfläche versehen ist und dass dieser Bereich des Flansches mit Nuten versehen ist, wobei dieser Flansch von einer Kappe umgeben ist.
einem Flansch mit konusförmiger Aussenfläche versehen ist und dass dieser Bereich des Flansches mit Nuten versehen ist, wobei dieser Flansch von einer Kappe umgeben ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichne
fc, dass die Nuten unter einem Winkel zur Längsachse der Einrichtung stehen.
7. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten schraubenlinienförmig verlaufen.
8. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mündung des Zwischenteiles eine Verlängerung
aufweist, dessen Innenwand zylinderförmig ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenteil auf der Flüssigkeitsleitung
aufgeschraubt ist und dass dieser Innenteil die schräg
verlaufenden Kanäle auf v/eist.
aufgeschraubt ist und dass dieser Innenteil die schräg
verlaufenden Kanäle auf v/eist.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dans durch die Wand des Zwischenteiles Hochspan-
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nungselektroden hindurchgeführt sind«
11. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass eine Ueberwurfmutter vorgesehen ist, welche,
zur Halterung und Verstellung der Kappe bestimmt ist.
-12-
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