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Die
Erfindung betrifft eine Kegeldüse
mit einem Düsenkörper mit
einem Drallraum, einer in einer Seitenwandung des Drallraums angeordneten
Zulaufbohrung und einer in einer ersten Stirnwand des Drallraums
angeordneten Austrittsbohrung.
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Aus
der deutschen Patentschrift
DE 199 48 939 C1 ist eine Vollkegeldüse mit axialem
Anschluss bekannt. Diese Vollkegeldüse weist einen Düsenkörper mit
einem Drallraum auf, in den eine tangential zur Drallraumwandung
angeordnete Zulaufbohrung mündet.
In einer ersten Stirnwand des Drallraums ist eine Austrittsbohrung
angeordnet, die einen sich ausgehend von Drallraum zunächst verjüngenden und
dann wieder kegelförmig
erweiternden Querschnitt aufweist. An einer, der Austrittsbohrung
gegenüberliegenden
Stirnwand des Drallraums ist ein trichterförmiger Boden mit mehreren Taschen
vorgesehen. Die Taschen bilden eine Profilanordnung, die die Umlaufströmung beeinflusst.
Die Taschen sind vorzugsweise nach Art eines fünfzackigen Sterns angeordnet.
Zu verspritzendes Medium wird der Zulaufbohrung über einen Speisekanal zugeführt, der
ausgehend von der Zulaufbohrung sich zu nächst parallel zum Umfang der
Drallkammer erstreckt und im weiteren Verlauf rechtwinklig abbiegt
und dann in axialer Richtung weiterläuft.
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Aus
der deutschen Patentschrift
DE
27 00 028 C2 ist eine Vollkegeldüse mit axialen Anschluss bekannt,
bei der innerhalb einer Drallkammer ein Drallkörper mit mehreren Flügeln oder
Leitorganen angeordnet ist.
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Eine
weitere Vollkegeldüse
mit axialem Anschluss ist aus der europäischen Offenlegungsschrift
EP 0 350 250 bekannt. Dort
sind innerhalb eines Drallraums zwei propellerartige Drallkörper angeordnet.
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Aus
der deutschen Patentschrift
DE
21 23 519 ist eine Vollkegeldüse mit seitlichem Anschluss bekannt.
Eine Zulaufleitung mündet
dort unmittelbar in eine tangential zu einer Drallkammer angeordnete Zulaufbohrung.
Zwischen der Versorgungsleitung und der Zulaufbohrung findet ein
lediglich geringfügiger
Richtungswechsel statt. Am Boden der Drallkammer ist eine Platte
mit mehreren Öffnungen
zur Beeinflussung des Sprühbilds
angeordnet.
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Eine
weitere Vollkegeldüse
mit seitlichem Anschluss ist aus der deutschen Offenlegungsschrift
DE 30 24 472 A1 bekannt.
Eine Versorgungsleitung fluchtet mit einer Zulaufbohrung, die tangential
in einen kreiszylindrischen Drallraum mündet. Ein Deckel des Drallraums
weist mehrere Vorsprünge
auf, um eine Umlaufgeschwindigkeit der Strömung in der Düse zu beeinflussen.
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Aus
der deutschen Patentschrift
DE 197 53 489 C1 ist eine Sprühtrocknungsdüse bekannt,
die einen kreiszylindrischen Drallraum aufweist, wobei in die Umfangswandung
des Drallraums eine Zulaufbohrung mündet. Eine Austrittsbohrung
ist in einer ersten Stirnwand des Drallraums angeordnet. Der Drallraum
ist von einem Ringraum umgeben, über den
die Zulaufbohrung mit zu verspritzendem Medium gespeist wird. Der
Ringraum wird über
einen Axialanschluss gespeist.
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Mit
der Erfindung soll eine für
einen Axialanschluss geeignete und einfach herstellbare Kegeldüse geschaffen
werden.
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Erfindungsgemäß ist hierzu
eine Kegeldüse mit
einem Düsenkörper mit
einem Drallraum, einer in einer Seitenwandung des Drallraums angeordneten Zulaufbohrung
und einer in einer ersten Stirnwand des Drallraums angeordneten
Austrittsbohrung vorgesehen, bei der an einer zweiten, der ersten
Stirnwand gegenüberliegenden
Stirnwand des Drallraums ein rotationssymmetrischer Vorsprung oder
eine rotationssymmetrische Ausnehmung angeordnet ist und bei der
in der ersten Stirnwand benachbart zur Austrittsbohrung wenigstens
zwei Sackbohrungen angeordnet sind.
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Sowohl
der rotationssymmetrische Vorsprung oder die rotationssymmetrische
Ausnehmung in der zweiten Stirnwand sowie die Sackbohrungen in der
ersten Stirnwand lassen sich in verhältnismäßig einfacher Weise herstellen.
Vorteilhafterweise ist die erste Stirnwand kegelförmig ausgebildet
und verjüngt sich
in Richtung der Austrittsbohrung. Durch die Erfindung wird eine
besonders vorteilhafte und einfach herstellbare Düse zur Erzeugung
eines Vollkegelstrahls bereitgestellt. Es sind wenigstens zwei Sackbohrungen
vorzusehen, die vorzugsweise identische Abmessungen aufweisen, es
können
aber auch drei oder vier Sackbohrungen vorgesehen sein.
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In
Weiterbildung der Erfindung ist ein mit der Zulaufbohrung in Verbindung
stehender und den Düsenkörper im
Bereich der Zulaufbohrung umgebender Ringraum vorgesehen.
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Auf
diese Weise wird ein Axialanschluss der erfindungsgemäßen Kegeldüse ermöglicht.
Die erfindungsgemäße Düse hat dadurch
die Vorteile einer wenig verstopfungsempfindlichen Kegeldüse mit seitlichem
Anschluss, da innerhalb des Drallraums keinerlei Einbauten vorgesehen
werden müssen,
die eine Verstopfung begünstigen.
Dennoch kann die erfindungsgemäße Kegeldüse axial
angeschlossen werden und benötigt
dadurch lediglich einen relativ geringen Einbauraum. Die erfindungsgemäße Kegeldüse ist dadurch
in besonderer Weise für
den Einsatz bei der Sekundärkühlung von
Knüppelstranggussanlagen
geeignet. Insbesondere lässt
sich die erfindungsgemäße Kegeldüse mittels
eines einfachen Adapters gegen konventionelle Axial-Vollkegeldüsen austauschen.
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In
Weiterbildung der Erfindung ist der Vorsprung kreiszylindrisch ausgebildet.
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Eine
solche Ausbildung des Vorsprunges ist, beispielsweise als Drehteil,
einfach herstellbar.
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Ein
Verhältnis
der Größe der Zulaufbohrung zur
Größe. der
Austrittsbohrung kann bei der erfindungsgemäßen Kegeldüse zwischen etwa 1:1 bis maximal
1:1,5 liegen. Das Verhältnis
der Größe der Zulaufbohrung
zum Drallraumdurchmesser kann größer als
1:1,5 sein und ein Verhältnis
der Zulaufbohrung zum Ringspalt des Zulaufs kann bei 1:x, x > 1 liegen.
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In
Weiterbildung der Erfindung sind die wenigstens zwei Sackbohrungen
kreiszylindrisch ausgebildet.
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Auf
diese Weise lässt
sich eine einfach herstellbare Ausführung der erfindungsgemäßen Kegeldüse erreichen.
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In
Weiterbildung der Erfindung gehen die wenigstens zwei Sackbohrungen
im Bereich der Austrittsbohrung ineinander über.
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Dadurch
wird auf einfache Weise ein Ausflussbereich im Übergangsbereich der Sackbohrungen
geschaffen, der in die Austrittsbohrung mündet. Eine solche Gestaltung
ist besonders vorteilhaft in Verbindung mit einer kegelförmigen Stirnwand,
die sich in Richtung des offenen Endes der Austrittsbohrung hin
verjüngt.
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In
Weiterbildung der Erfindung liegen die Mittelachsen der Sackbohrungen
und der Austrittsbohrungen in einer gemeinsamen Ebene.
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Auf
diese Weise ist in der Stirnwand eine achtförmige Ausnehmung gebildet,
in deren Mittelpunkt die Austrittsbohrung angeordnet ist. Dadurch wird
ein Ausflussbereich geschaffen, der die Erzeugung eines gleichmäßigen Sprühbildes
sicherstellt.
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In
Weiterbildung der Erfindung fluchtet eine jeweilige Umfangswandung
der wenigstens zwei Sackbohrungen im Bereich einer Schnittlinie
mit der Umfangswandung der Drallkammer, wobei die Schnittlinie durch
den Schnitt einer durch die Mittelachsen der jeweiligen Sackbohrung
und der Drallkammer laufende Ebene mit der Umfangswandung der Drallkammer
und der Umfangswandung der jeweiligen Sackbohrung definiert ist.
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Auf
diese Weise lässt
sich zwischen der Wandung der Drallkammer und der Wandung der Sackbohrungen
ein strömungsgünstiger Übergang erzielen.
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Das
der Erfindung zugrundeliegende Problem wird auch durch eine Kegeldüse mit einem
Düsenkörper mit
einem Drallraum, einer in einer Seitenwandung des Drallraums angeordneten
Zulaufbohrung und einer in einer ersten Stirnwand des Drallraums
angeordneten Austrittsbohrung gelöst, bei der an einer zweiten,
der ersten Stirnwand gegenüberliegen den
Stirnwand des Drallraums ein kegelartiger und sich in Richtung auf
die Austrittsbohrung zu verjüngender
Vorsprung angeordnet ist, der auf wenigstens einem Teil seiner Oberfläche wenigstens
eine, um den kegelartigen Vorsprung umlaufende und in Richtung auf
dessen verjüngtes
Ende zulaufende Strömungsleitfläche aufweist.
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Als
Strömungsleitfläche kann
eine Nut oder ein Vorsprung an dem sich verjüngenden Vorsprung angeordnet
sein. Die erfindungsgemäße Kegeldüse kann
eine kreiszylindrische Drallkammer mit rotationssymmetrischen und
insbesondere planen Stirnwänden
aufweisen und ist dadurch, wenigstens im Bereich der Drallkammer,
einfach herstellbar. Durch den sich verjüngenden Vorsprung an der zweiten Stirnwand
wird eine gewünschte
Umlaufgeschwindigkeit der Strömung
im Drallraum eingestellt.
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In
Weiterbildung der Erfindung ist ein mit der Zulaufbohrung in Verbindung
stehender und den Düsenkörper im
Bereich der Zulaufbohrung umgebender Ringraum vorgesehen.
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Auf
diese Weise ist die erfindungsgemäße Kegeldüse für einen Axialanschluss verwendbar.
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In
Weiterbildung der Erfindung ist die Strömungsleitfläche als mehrfach um den kegelartigen Vorsprung
umlaufende und zu einer Mittellängsachse des
kegelartigen Vorsprungs geneigte Nut ausgebildet.
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Mittels
einer solchen umlaufenden Nut kann eine Umlaufströmungsgeschwindigkeit
im Drallraum eingestellt werden, wodurch das Sprühbild der erfindungsgemäßen Kegeldüse beeinflusst
werden kann.
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Das
der Erfindung zugrundeliegende Problem wird auch durch eine Kegeldüse mit einem
Düsenkörper mit
einem Drallraum, einer in einer Seitenwandung des Drallraums angeordneten
Zulaufbohrung und einer in einer ersten Stirnwand des Drallraums
angeordneten Austrittsbohrung gelöst, bei der sich die Austrittsbohrung
ausgehend vom Drallraum kegelartig erweitert.
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Eine
solche Kegeldüse
ist besonders verschmutzungsunempfindlich, da sich die Austrittsbohrung
ausgehend vom Drallraum erweitert und somit der Drallraum selbst
nicht verstopfen kann. Der Drallraum kann beispielsweise kreiszylindrisch
ausgebildet sein.
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In
Weiterbildung der Erfindung ist ein mit der Zulaufbohrung in Verbindung
stehender und den Düsenkörper im
Bereich der Zulaufbohrung umgebender Ringraum vorgesehen.
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Auf
diese Weise ist die erfindungsgemäße Kegeldüse für einen Axialanschluss geeignet.
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In
Weiterbildung der Erfindung ist der Düsenkörper einstückig ausgebildet.
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Da
sich die Austrittsbohrung ausgehend vom Drallraum kegelartig erweitert,
weist die erfindungsgemäße Kegeldüse zwischen
Austrittsbohrung und Drallraum keine Hinterschneidung auf und kann
dadurch kostengünstig
als einstückiges
Bauteil hergestellt werden.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und
der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung
in Zusammenhang mit den Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigen:
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1 eine
teilweise geschnittene Ansicht einer erfindungsgemäßen Kegeldüse gemäß einer
ersten Ausführungsform,
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2 eine
perspektivische Ansicht eines Drallraumdeckels für die Kegeldüse der 1,
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3 eine
Seitenansicht eines alternativen Drallraumdeckels für die Kegeldüse der 1,
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4 eine
Schnittansicht eines weiteren alternativen Drallraumdeckels für die Kegeldüse der 1,
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5 eine
perspektivische Ansicht eines Düsenmundstücks der
Kegeldüse
der 1,
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6 eine
Draufsicht auf das Düsenmundstück der 5,
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7 eine
Schnittansicht entlang der Linie X-X der 6,
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8 eine
Schnittansicht entlang der Linie Y-Y der 6,
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9 eine
Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kegeldüse,
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10 einen
Drallraumdeckel für
eine weitere Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Kegeldüse und
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11 eine
Schnittansicht eines Düsenmundstücks zur
Verwendung mit dem Drallraumdeckel der 10.
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Die
Schnittansicht der 1 zeigt eine Vollkegeldüse mit Axialanschluss
mit einem Düsenkörper 10 und
einem den Düsenkörper 10 abschnittsweise
umgebenden Anschlussstück 12.
Der Düsenkörper 10 ist
zweiteilig aufgebaut und weist ein Düsenmundstück 14 und einen Drallraumdeckel 16 auf.
In dem Düsenmundstück 14 ist
ein Drallraum 18 vorgese hen, und in einer ersten Stirnwand
des Drallraums 18 ist eine Austrittsbohrung 20 angeordnet.
Eine zweite, der ersten Stirnwand gegenüberliegende Stirnwand des Drallraums 18 wird
durch den Drallraumdeckel 16 gebildet. Der Drallraum 18 ist
kreiszylinderförmig
ausgebildet und eine Zulaufbohrung 22 mündet im Bereich der Seitenwandung
des Drallraums 18 in den Drallraum 18. Die Zulaufbohrung 22 ist
in der Ansicht der 1 an und für sich nicht erkennbar und
daher lediglich gestrichelt dargestellt.
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Das
Düsenmundstück 14 weist
an seinem vorderen Ende im Bereich der Austrittsbohrung 20 einen
umlaufenden Ringflansch auf, an dem sich ein Bereich mit verringertem
Außendurchmesser
und einem Außengewinde 24 anschließt. An den
Bereich mit dem Außengewinde 24 schließt sich
ein Bereich mit noch weiter verringertem Durchmesser an, in dem
dann die Zulaufbohrung 22 angeordnet ist. Insgesamt ist
das Düsenmundstück 14 somit
abgestuft ausgebildet. Mit dem Außengewinde 24 ist
das Düsenmundstück 14 in
ein vorderes Ende des Anschlussstücks 12 eingeschraubt
und der Ringflansch des Düsenmundstücks 14 liegt
an einer Stirnseite des Anschlussstücks 12 an und definiert
dadurch eine Einbaulage des Düsenmundstücks 14.
Das Anschlussstück 12 weist
ausgehend von seinem vorderen Ende eine axiale Bohrung 26 auf,
die in ihrem vorderen Bereich ein Innengewinde trägt, das
mit dem Außengewinde 24 des
Düsenmundstücks 14 eingreift.
Ein Innendurchmesser der Axialbohrung 26 ist größer als
ein Außendurchmesser
des Bereichs des Düsenmundstücks 14,
in dem die Zulaufbohrung 22 angeordnet ist. Der Innendurchmesser
der Axialbohrung 26 ist auch größer als ein Außendurchmesser
des Drallraumdeckels 16. Zwischen dem Düsenmundstück 14 und dem Anschlussstück 12 ergibt sich
dadurch im Bereich der Zulaufbohrung 22 ein Ringraum. Dieser
Ringraum setzt sich ausgehend von der Zulaufbohrung 22 bis
zum hinteren Ende des Drallraumdeckels 16 fort. In ihrem
weiteren Verlauf bis zum hinteren, der Austrittsbohrung 20 abgewandten
Ende der Axialbohrung 26 verjüngt sich diese zunächst kegelförmig und
geht dann in einen Anschlussabschnitt mit Innengewinde über. Das
Anschlussstück 12 kann
somit axial auf eine Rohrleitung aufgeschraubt werden und benötigt in
radialer Richtung lediglich einen geringen Einbauraum. Wie in der 1 zu
erkennen ist, benötigt
die erfindungsgemäße Kegeldüse dennoch
keine verstopfungsanfälligen Dralleinsätze, wie
sie in konventionellen Axialvollkegeldüsen vorgesehen sind. Die freien
Querschnitte der erfindungsgemäßen Kegeldüse liegen
dadurch um etwa 50% bis 60% über
den freien Querschnitten konventioneller Axialvollkegeldüsen. Die
erfindungsgemäßen Kegeldüsen sind
damit wesentlich weniger verstopfungsempfindlich als konventionelle
Axialvollkegeldüsen.
Gegenüber
konventionellen Vollkegeldüsen
mit Tangentialanschluss benötigen
die erfindungsgemäßen Kegeldüsen einen
wesentlich geringeren Einbauraum.
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Ein
zufriedenstellendes Sprühbild
einschließlich
einer gewünschten
Geschwindigkeitsverteilung in einem von der erfindungsgemäßen Düse erzeugten
Vollkegel wird zum einen über
ein Verhältnis
der Größe der Zulaufbohrung 22 zur
Größe der Austrittsbohrung 20 eingestellt,
die in einem Bereich von 1:1 bis maximal 1:1,5 liegen kann. Darüber hinaus
ist ein Verhältnis
der Zulaufbohrung zum Drallraumdurchmesser zu beachten, das größer sein kann
als etwa 1:1,5. Eine Größe der Zulaufbohrung zur
Größe des Ringspalts
zwischen dem Anschlussstück 12 und
dem Düsenkörper 14 kann
1:1 betragen, der Ringspalt kann aber auch größer als die Zulaufbohrung ausgeführt werden.
Weiterhin ist die Anordnung der Zulaufbohrung 22 relativ
zu einer Mittelachse 28 der Drallkammer 18 von
Bedeutung, die nachstehend noch erläutert wird. Zur Beeinflussung einer
Umlaufgeschwindigkeit des zu versprühenden Mediums in der Drallkammer 18 dient
darüber
hinaus die Gestaltung der durch den Drallraumdeckel 16 gebildeten
zweiten Stirnwand des Drallraums 18 sowie die Gestaltung
der ersten Stirnwand des Drallraums 18, die sich an die
Austrittsbohrung 20 anschließt. Der Drallraumdeckel 16 weist
an seiner, dem Drallraum 18 zugewandten Seite einen kreiszylind rischen Vorsprung 30 auf,
der konzentrisch zu Mittelachse 28 angeordnet ist. Die
erste Stirnwand des Drallraums 18, die in die Austrittsbohrung 20 übergeht,
ist zum einen kegelförmig
und sich in Richtung auf die Austrittsbohrung 20 zu verjüngend ausgestaltet
und darüber
hinaus sind zwei Sackbohrungen 32 in der ersten Stirnwand
angeordnet, die nachstehend noch genauer erläutert werden.
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Die
perspektivische Ansicht der 2 zeigt den
Drallraumdeckel 16 der 1. Der Drallraumdeckel 16 ist
mit dem kreiszylindrischen Vorsprung 30 versehen, der sich
ausgehend von einer ebenen Stirnfläche 34 erstreckt.
Ausgehend vom Vorsprung 30 schließt sich an die Stirnfläche 34 ein
kreiszylindrischer Abschnitt mit einem Außengewinde 36 an. Mittels
des Außengewindes 36 wird
der Drallraumdeckel 16 in ein hinteres Ende des Düsenmundstücks 14,
das der Austrittsbohrung 20 abgewandt ist, eingeschraubt.
An das Außengewinde 36 schließt sich
ein ringförmiger
Dichtflansch 38 an, auf den ein nach Art einer Sechskantfläche gestalteter
Außenumfangsbereich 40 folgt.
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Die
Seitenansicht der 3 zeigt einen alternativen Drallraumdeckel 42.
Der Drallraumdeckel 42 unterscheidet sich vom Drallraumdeckel 16 durch
die Gestaltung einer, dem Drallraum 18 zugewandten Stirnfläche 44,
die die zweite, der Austrittsbohrung 20 gegenüberliegende
Stirnwand des Drallraums 18 bildet. Die Stirnfläche 44 ist
nach außen
gewölbt
gestaltet und ragt dadurch im montierten Zustand in den Drallraum 18 vor.
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In
der Schnittansicht der 4 ist eine weitere alternative
Form eines Drallraumdeckels 46 dargestellt. Auch der Drallraumdeckel 46 unterscheidet sich
vom Drallraumdeckel 16 lediglich durch die Gestaltung seiner,
im montierten Zustand dem Drallraum 18 zugewandten Stirnfläche 48.
Die Stirnfläche 48 ist
nach innen gewölbt
ausgebildet, so dass durch die Stirnfläche 48 eine Vertiefung
im Drallraumdeckel 46 geschaf fen wird. Im montierten Zustand
erweitert diese Vertiefung somit den Drallraum 18 in eine
Richtung von der Austrittsbohrung 20 weg.
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Die
perspektivische Darstellung der 5 zeigt
das Düsenmundstück 14 der 1 in
einer Ansicht von schräg
hinten. Zu erkennen ist, dass die Zulaufbohrung 22 außermittig
angeordnet ist, so dass das zu versprühende Medium durch die Zulaufbohrung 22 so
in den Drallraum 18 eingeleitet wird, dass eine Umlaufströmung im
Drallraum 18 erzeugt wird. Weiterhin ist zu erkennen, dass
der Umfang des ersten Bereichs des Düsenmundstücks 14, der auf der Seite
der Austrittsbohrung 20 liegt, mehrflächig und nach Art einer Sechskantmutter
gestaltet ist, um das Einschrauben des Düsenmundstücks 14 in das in der 1 gezeigte
Anschlussstück 12 zu
ermöglichen.
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Die
Draufsicht der 6 zeigt das Düsenmundstück 14 der 1,
wobei in der Ansicht der 6 an und für sich nicht erkennbare Elemente
lediglich gestrichelt dargestellt sind. Dies betrifft beispielsweise
die Zulaufbohrung 22, die gestrichelt dargestellt ist und
deren außermittige
Lage zum Drallraum 18 gut zu erkennen ist. Die Zulaufbohrung 22 mündet so
in den Drallraum 18 ein, dass eine Strömung zwar außermittig
jedoch noch nicht tangential in die Umlaufkammer 18 eingeleitet
wird. Wie in der Darstellung der 6 gut zu
erkennen ist, sind die beiden Sackbohrungen 32 in der ersten
Stirnwand benachbart zur Austrittsbohrung 20 angeordnet.
Die beiden Sackbohrungen 32 sind kreiszylindrisch ausgeführt, weisen
die gleichen Abmessungen auf und ihre Mittelachsen sowie die Mittelachse
der Austrittsbohrung 20 liegen in einer gemeinsamen Ebene.
Die Sackbohrungen 32 weisen jeweils einen Durchmesser auf,
der größer ist
als der halbe Innendurchmesser des Drallraums 18. Die Sackbohrungen 32 setzen einerseits
die Innenumfangswandung des Drallraums 18 fort und überlappen
sich im Bereich der Austrittsbohrung 20. Insgesamt entsteht
durch die beiden Sackbohrungen 32 eine achtförmige Ausnehmung
in der ersten Stirnwand des Drallraums 18, wobei die Austrittsbohrung 20 im
Mittelpunkt dieser achtförmigen
Ausnehmung aus den beiden Sackbohrungen 32 angeordnet ist.
Die beiden Sackbohrungen 32 dienen zur Beeinflussung der
Umlaufgeschwindigkeit der Strömung
im Drallraum 18 und zur Bildung eines Ausschlussbereichs
in der Umgebung der Austrittsbohrung 20.
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In
der Schnittansicht der 7 entlang der Linie X-X der 6 ist
eine der Sackbohrungen 32 und deren Anordnung zur Austrittsbohrung 20 zu
erkennen.
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Weiter
ist zu erkennen, dass die erste Stirnwand 50 des Drallraums 18 kegelförmig ausgebildet ist
und sich in Richtung auf die Austrittsbohrung 20 hin verjüngt.
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Umlaufend
um die Austrittsbohrung 20 ist in der, dem Drallraum 18 abgewandten
Stirnfläche
des Düsenmundstücks 14 eine
umlaufende und im Querschnitt dreieckförmige Ausnehmung 52 vorgesehen.
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In
der Schnittansicht der 8 entlang der Linie Y-Y ist
wiederum die kegelförmige
Ausgestaltung der ersten Stirnwand des Drallraums 18 zu
erkennen. Weiterhin ist zu erkennen, dass die Umfangswandungen der
beiden Sackbohrungen 32 in der Schnittebene y-y der 8 mit
der Umfangswandung des Drallraums 18 fluchten. In der Schnittebene der 8,
die durch den Schnitt der Umfangswandung des Drallraums 18 mit
einer Ebene, in der die Mittelachsen der beiden Sackbohrungen 32 und
der Austrittsbohrung 20 liegen definiert ist, fluchten
somit eine jeweilige Umfangswandung einer Sackbohrung 32 und
die Umfangswandung des Drallraums 18, so dass sich in der
Darstellung der 8 eine durchgehende, gerade
Linie ergibt.
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Die
Schnittansicht der 9 zeigt eine weitere bevorzugte
Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Kegeldüse zur Erzeugung
eines Vollkegel- Sprühbilds,
wobei in der Darstellung der 9 lediglich
ein Düsenmundstück 54 dargestellt
ist. Das Düsenmundstück 54 ist
für den
Einbau in ein Anschlussstück
vorgesehen, das dem Anschlussstück 12 der 1 entspricht.
Bei dem Düsenmundstück 54 geht
ein kreiszylindrisch ausgebildeter Drallraum 56 ohne Querschnittsverengung
in eine Austrittsbohrung 58 über. Ausgehend vom Drallraum 56 erweitert sich
dabei die Austrittsbohrung 58 kegelartig, wobei ein erster
Kegelbereich 60 mit einem gegenüber der Umfangswandung des
Drallraums 56 ersten Kegelwinkel und ein sich an den ersten
Bereich 60 anschließender
zweiter Kegelbereich 62 vorgesehen sind, wobei der zweite
Kegelbereich 62 gegenüber der
Umfangswandung des Drallraums 56 einen größeren Winkel
einnimmt. Die Austrittsbohrung 58 erweitert sich demnach
ausgehend vom Drallraum 56 zweistufig durch die Kegelbereiche 60, 62.
In die Umfangswandung des Drallraums 56 mündet eine
Zulaufbohrung 64, die mittig zum Drallraum 56 angeordnet
ist, so dass sich die Mittelachsen der Zulaufbohrung 64 und
des Drallraums 56 schneiden. Eine, der Austrittsbohrung 58 gegenüberliegende
zweite Stirnwand des Drallraums 56 ist eben ausgebildet.
Insgesamt weist das Düsenmundstück 54 dadurch
eine besonders einfache Formgebung auf, die sehr wenig verstopfungsempfindlich
ist. Ein wesentlicher Vorteil des Düsenmundstück 54 ist, dass dieses
einstückig hergestellt
werden kann. Das Düsenmundstück 54 kann
in das in der 1 dargestellte Anschlussstück eingeschraubt
werden.
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Die
Seitenansicht der 10 zeigt einen Drallraumdeckel 66,
der zum Einsetzen in ein Düsenmundstück 68 vorgesehen
ist, das in Schnittansicht in der 11 dargestellt
ist. Der Drallraumdeckel 66 weist auf seiner, einem Drallraum 70 des
Düsenmundstücks 68 zugewandten
Stirnfläche
einen kegelartigen Vorsprung 72 auf, der auf einem Abschnitt seines
Umfangs zwei parallel zueinander umlaufende Nuten 74 und 76 aufweist.
Eine Erstreckungsrichtung der Nuten 74, 76 ist
gegenüber
einer Mittelachse 78 des Drallraumdeckels 66 geneigt.
Der kegelartige Vorsprung 72 mit den Nuten 74, 76 sorgt
für eine Einstellung
der Umlaufgeschwindigkeit im Drallraum 70 auf ein Maß, das ein
gewünschtes
Sprühbild
möglich
macht.
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Wie
in der Schnittansicht der 11 zu
erkennen ist, mündet
eine Zulaufbohrung 80 außermittig in den Drallraum 70,
so dass eine im Drallraum 70 umlaufende Strömung erzeugt
wird, deren Umlaufgeschwindigkeit dann durch den Vorsprung 72 des Drallraumdeckels 66 kontrolliert
wird.
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Das
Düsenmundstück 68 ist
für eine
Axialvollkegeldüse
vorgesehen und wird in ein Anschlussstück eingeschraubt, das dem in
der 1 gezeigten Anschlussstück 12 entspricht.