DE2854560C2 - Elektrodynamisches Mikrophon - Google Patents
Elektrodynamisches MikrophonInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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- H04R9/00—Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
- H04R9/02—Details
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- H—ELECTRICITY
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- H04R9/08—Microphones
Landscapes
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrodynamisches Mikrophon für Fernsprechgeräte zur Umwandlung
von Schallsignalen in elektrische Signale mit einer von den Schallwellen beaufschlagbaren Membran, die
mit einer in einen Magnettopf eingreifenden Schwingspule verbunden ist
Elektrodynamische Mikrophone werden seit einiger Zeit ebenso wie Kohlemikrophone in Fernsprechgeräten
benutzt Diesen Mikrophonen werden in der Regel Transistorverstärker nachgeschaltet um die erzeugten
Sprechsignale im notwendigen Maße zu verstärken. Es hat sich jedoch gezeigt daß derartige, aus dynamischem
Mikrophon und nachgeschaltetem Transistorverstärker bestehende Kombinationen sehr empfindlich auf magnetische
Fremdfelder reagieren. Magnetische Fremdfelder sind grundsätzlich in der Lage, Störsignale in
elektrodynamischen Mikrophonen zu erzeugen, weil diese Felder in der Schwingungsspule eine Spannung
induzieren können. Im Übertragungsbereich der Fernsprechtechnik von 300 bis 3400 Hz können daher durch
magnetische Fremdfelder Störsignale von nicht zu vernachlässigender Größe erzeugt werden.
Das Entstehen von Störsignalen auf die zuvor beschriebene Art wird dann als besonders unangenehm
empfunden, wenn Datengeräte elektroakustisch an Fernsprechapparate angekoppelt werden. Bei einer
solchen Ankopplung entsteht neben der erwünschten elektroakustischer! Ankopplung auch noch eine ungewünschte
magnetische Ankopplung. Da beide Kopplungen wegen fehlender Laufzeit des Störfeldes nicht
synchron zueinander sind, können Störsignale entstehen, deren Pegel unter Umständen den der Nutzsignale
übersteigt.
Da derartig hohe Störsignale grundsätzlich unerwflnschtjind,
haben die Fernsprechverwaltungen für die Benutzung ihrer Fernsprechnetze zulässige Grenzwerte
festgelegt Es ist daher notwendig, um die Forderungen
der Fernsprechverwaltungen zu erfüllen, das Entstehen von Störsignalen durch magnetische Einkopplung zu
verhindern bzw. sehr stark zu reduzieren. Die bisher vorgeschlagenen Lösungen, und zwar Verkleinerung
des Magnetsystems im elektrodynamischen Wandler, engere Luftspalte im Magnetsystem oder Polplatten,
sind einerseits sehr kostenintensiv und haben andererseits keine überzeugenden Ergebnisse erbracht
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein elektrodynamisches Mikrophon der eingangs genannten
Art vorzusehen, bei dem das Entstehen von Störsignalen durch magnetische Fremdfelder praktisch
ausgeschlossen ist Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß auf der Schalleingangsseite
ein gut leitender Kurzschlußring vor der Membran angeordnet ist
Die erfindungsgemäße Maßnahme hat beim Auftreten von magnetischen Fremdfeldern Wirbelströme im
Kurzschlußring zur Folge, welche ihrerseits wieder ein Magnetfeld erzeugen. Dieses Magnetfeld ist dem
Fremdfeld entgegengerichtet und lenkt daher das Fremdfeld vom Magnetsystem und der Schwingspule
des elektrodynarc wehen Mikrophons weitgehend ab.
Es ist zweckmäßig, den Kurzschlußring als aus Kupfer bestehende Scheibe bzw. Ring auszubilden und an der
Innenseite einer mit Löcher für den Schalldurchgang versehenen Deckschale anzuordnen und vorzugsweise
mit Hilfe eines Klebstoffes anzukleben oder aber festzunieten. Der Kurzschlußring ist dabei in seinem
Außendurchmesser auf einen Wert bemessen, der größer ist als der Durchmesser der Schwingspule, damit
die Scheibe flach gehalten werden kann und im zur Verfügung stehenden Raum unterzubringen ist
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert
Die Zeichnung zeigt eine Prinzipdarstellung eines elektrodynamischen Mikrophons, bestehend aus einem
Eisentopf 1 mit einem darin eingesetzten Magneten 2. In den Ringspalt zwischen Innenwand des Topfkerns 1 und
dem Magneten 2 greift eine Schwingspule 3 einer Membran 4 ein. Oberhalb der Membran 4 ist eine
Einsprache 6 angeordnet, die auf ihrer Innenseite eine als Kurzschlußring wirkende flache Kupferscheibe 5
aufweist Die Kupferscheibe 5 ist mit Hilfe eines Klebstoffes an dur in ihrem Randbereich Löcher 7 für
den Schalldurchgang aufweisenden Einsprache 6 angeklebt oder auf andere Art befestigt und in ihrem
Außendurchmesser und ihrer Dicke auf einen Wert bemessen, der einen hinreichend großen Wirbelstrom
zur Verdrängung des Störfeldes erzeugt
Wie bereits erwähnt, hat das Auftreten eines magnetischen Fremdfeldes einen Wirbelstrom in der als
Kurzschlußring wirkenden Kupferscheibe 5 zur Folge. Dieser Wirbelstrom erzeugt seinerseits ein Magnetfeld,
welches das Fremdfeld hindert in das Magnetsystem des elektrodynamischen Mikrophons einzudringen.
Durch die entsprechende Abmessung der als Kurzschlußring wirkenden Kupferscheibe wird dabei eine
hinreichende Abschirmung für die Schwingspule 3 des Magnetsystems gewährleistet. Wie Messungen ergeben
haben, konnte mit Hilfe der erfindungsgemäßen Maßnahme eine bedeutende Verbesserung der Störempfindlichkeit,
und zwar um ca. 10 dB, d. h. um den Faktor 3 erreicht werden. Die von den Fernsprechverwaltungen
vorgegebenen Grenzwerte können daher durch Anwendung dieser Erfindung leicht erföllt werden. Da die
einzusetzende Kupferscheibe sehr leicht anzubringen ist und eine Umkonstruktion in den meisten Fällen nicht
erfordert, ist auch eine Nachrüstung möglich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Elektrodynamisches Mikrophon für Fernsprechgeräte
zur Umwandlung von Schaltsignalen in elektrische Signale mit einer von den Schallwellen
beaufschlagbaren Membran, die mit einer in einen Magnettopf eingreifenden Schwingspule verbunden
ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Schalleingangsseite ein gut leitender Kurzschlußring ι ο
(5) vorder Membran angeordnet ist
2. Elektrodynamisches Mikrophon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurzschlußring
(5) als aus Kupfer bestehende Scheibe bzw. Ring ausgebildet und an der Innenseite einer
mit Löchern (7) für den Schalldurchgang versehenen Einsprache (6) angeordnet ist
3. Elektrodynamisches Mikrophon nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Außenduzchtnesser des Kurzschlußringes (5) größer
als der Durchmesser der Schwingspule (3) ist
4. Elektrodynamisches Mikrophon nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupferscheibe bzw. Ring (5) an der Deckschale (6) über Kleber bzw. Nieten befestigt ist
5. Elektrodynamisches Mikrophon nach einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe
bzw. der Ring (5) hinter der Membran (4) außerhalb des Magnettopfes (1) angeordnet ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782854560 DE2854560C2 (de) | 1978-12-18 | 1978-12-18 | Elektrodynamisches Mikrophon |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782854560 DE2854560C2 (de) | 1978-12-18 | 1978-12-18 | Elektrodynamisches Mikrophon |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2854560A1 DE2854560A1 (de) | 1980-06-26 |
| DE2854560C2 true DE2854560C2 (de) | 1983-07-07 |
Family
ID=6057497
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782854560 Expired DE2854560C2 (de) | 1978-12-18 | 1978-12-18 | Elektrodynamisches Mikrophon |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2854560C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DK164621C (da) * | 1989-10-09 | 1992-12-07 | Kirk Acoustics As | Elektrodynamisk transducer |
-
1978
- 1978-12-18 DE DE19782854560 patent/DE2854560C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2854560A1 (de) | 1980-06-26 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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Owner name: HAGENUK GMBH, 2300 KIEL, DE |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
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