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DE2854560C2 - Elektrodynamisches Mikrophon - Google Patents

Elektrodynamisches Mikrophon

Info

Publication number
DE2854560C2
DE2854560C2 DE19782854560 DE2854560A DE2854560C2 DE 2854560 C2 DE2854560 C2 DE 2854560C2 DE 19782854560 DE19782854560 DE 19782854560 DE 2854560 A DE2854560 A DE 2854560A DE 2854560 C2 DE2854560 C2 DE 2854560C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
electrodynamic microphone
electrodynamic
short
membrane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19782854560
Other languages
English (en)
Other versions
DE2854560A1 (de
Inventor
Hermann Dipl.-Ing. 2309 Kirchbarkau Constantin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CONSTANTIN, HERMANN, DIPL.-ING., 2309 KIRCHBARKAU,
Original Assignee
Hagenuk GmbH, 2300 Kiel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hagenuk GmbH, 2300 Kiel filed Critical Hagenuk GmbH, 2300 Kiel
Priority to DE19782854560 priority Critical patent/DE2854560C2/de
Publication of DE2854560A1 publication Critical patent/DE2854560A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2854560C2 publication Critical patent/DE2854560C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R9/00Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
    • H04R9/02Details
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R9/00Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
    • H04R9/08Microphones

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description

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Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrodynamisches Mikrophon für Fernsprechgeräte zur Umwandlung von Schallsignalen in elektrische Signale mit einer von den Schallwellen beaufschlagbaren Membran, die mit einer in einen Magnettopf eingreifenden Schwingspule verbunden ist
Elektrodynamische Mikrophone werden seit einiger Zeit ebenso wie Kohlemikrophone in Fernsprechgeräten benutzt Diesen Mikrophonen werden in der Regel Transistorverstärker nachgeschaltet um die erzeugten Sprechsignale im notwendigen Maße zu verstärken. Es hat sich jedoch gezeigt daß derartige, aus dynamischem Mikrophon und nachgeschaltetem Transistorverstärker bestehende Kombinationen sehr empfindlich auf magnetische Fremdfelder reagieren. Magnetische Fremdfelder sind grundsätzlich in der Lage, Störsignale in elektrodynamischen Mikrophonen zu erzeugen, weil diese Felder in der Schwingungsspule eine Spannung induzieren können. Im Übertragungsbereich der Fernsprechtechnik von 300 bis 3400 Hz können daher durch magnetische Fremdfelder Störsignale von nicht zu vernachlässigender Größe erzeugt werden.
Das Entstehen von Störsignalen auf die zuvor beschriebene Art wird dann als besonders unangenehm empfunden, wenn Datengeräte elektroakustisch an Fernsprechapparate angekoppelt werden. Bei einer solchen Ankopplung entsteht neben der erwünschten elektroakustischer! Ankopplung auch noch eine ungewünschte magnetische Ankopplung. Da beide Kopplungen wegen fehlender Laufzeit des Störfeldes nicht synchron zueinander sind, können Störsignale entstehen, deren Pegel unter Umständen den der Nutzsignale übersteigt.
Da derartig hohe Störsignale grundsätzlich unerwflnschtjind, haben die Fernsprechverwaltungen für die Benutzung ihrer Fernsprechnetze zulässige Grenzwerte festgelegt Es ist daher notwendig, um die Forderungen der Fernsprechverwaltungen zu erfüllen, das Entstehen von Störsignalen durch magnetische Einkopplung zu verhindern bzw. sehr stark zu reduzieren. Die bisher vorgeschlagenen Lösungen, und zwar Verkleinerung des Magnetsystems im elektrodynamischen Wandler, engere Luftspalte im Magnetsystem oder Polplatten, sind einerseits sehr kostenintensiv und haben andererseits keine überzeugenden Ergebnisse erbracht
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein elektrodynamisches Mikrophon der eingangs genannten Art vorzusehen, bei dem das Entstehen von Störsignalen durch magnetische Fremdfelder praktisch ausgeschlossen ist Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß auf der Schalleingangsseite ein gut leitender Kurzschlußring vor der Membran angeordnet ist
Die erfindungsgemäße Maßnahme hat beim Auftreten von magnetischen Fremdfeldern Wirbelströme im Kurzschlußring zur Folge, welche ihrerseits wieder ein Magnetfeld erzeugen. Dieses Magnetfeld ist dem Fremdfeld entgegengerichtet und lenkt daher das Fremdfeld vom Magnetsystem und der Schwingspule des elektrodynarc wehen Mikrophons weitgehend ab.
Es ist zweckmäßig, den Kurzschlußring als aus Kupfer bestehende Scheibe bzw. Ring auszubilden und an der Innenseite einer mit Löcher für den Schalldurchgang versehenen Deckschale anzuordnen und vorzugsweise mit Hilfe eines Klebstoffes anzukleben oder aber festzunieten. Der Kurzschlußring ist dabei in seinem Außendurchmesser auf einen Wert bemessen, der größer ist als der Durchmesser der Schwingspule, damit die Scheibe flach gehalten werden kann und im zur Verfügung stehenden Raum unterzubringen ist
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert
Die Zeichnung zeigt eine Prinzipdarstellung eines elektrodynamischen Mikrophons, bestehend aus einem Eisentopf 1 mit einem darin eingesetzten Magneten 2. In den Ringspalt zwischen Innenwand des Topfkerns 1 und dem Magneten 2 greift eine Schwingspule 3 einer Membran 4 ein. Oberhalb der Membran 4 ist eine Einsprache 6 angeordnet, die auf ihrer Innenseite eine als Kurzschlußring wirkende flache Kupferscheibe 5 aufweist Die Kupferscheibe 5 ist mit Hilfe eines Klebstoffes an dur in ihrem Randbereich Löcher 7 für den Schalldurchgang aufweisenden Einsprache 6 angeklebt oder auf andere Art befestigt und in ihrem Außendurchmesser und ihrer Dicke auf einen Wert bemessen, der einen hinreichend großen Wirbelstrom zur Verdrängung des Störfeldes erzeugt
Wie bereits erwähnt, hat das Auftreten eines magnetischen Fremdfeldes einen Wirbelstrom in der als Kurzschlußring wirkenden Kupferscheibe 5 zur Folge. Dieser Wirbelstrom erzeugt seinerseits ein Magnetfeld, welches das Fremdfeld hindert in das Magnetsystem des elektrodynamischen Mikrophons einzudringen. Durch die entsprechende Abmessung der als Kurzschlußring wirkenden Kupferscheibe wird dabei eine hinreichende Abschirmung für die Schwingspule 3 des Magnetsystems gewährleistet. Wie Messungen ergeben haben, konnte mit Hilfe der erfindungsgemäßen Maßnahme eine bedeutende Verbesserung der Störempfindlichkeit, und zwar um ca. 10 dB, d. h. um den Faktor 3 erreicht werden. Die von den Fernsprechverwaltungen
vorgegebenen Grenzwerte können daher durch Anwendung dieser Erfindung leicht erföllt werden. Da die einzusetzende Kupferscheibe sehr leicht anzubringen ist und eine Umkonstruktion in den meisten Fällen nicht erfordert, ist auch eine Nachrüstung möglich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Elektrodynamisches Mikrophon für Fernsprechgeräte zur Umwandlung von Schaltsignalen in elektrische Signale mit einer von den Schallwellen beaufschlagbaren Membran, die mit einer in einen Magnettopf eingreifenden Schwingspule verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Schalleingangsseite ein gut leitender Kurzschlußring ι ο (5) vorder Membran angeordnet ist
2. Elektrodynamisches Mikrophon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurzschlußring (5) als aus Kupfer bestehende Scheibe bzw. Ring ausgebildet und an der Innenseite einer mit Löchern (7) für den Schalldurchgang versehenen Einsprache (6) angeordnet ist
3. Elektrodynamisches Mikrophon nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenduzchtnesser des Kurzschlußringes (5) größer als der Durchmesser der Schwingspule (3) ist
4. Elektrodynamisches Mikrophon nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupferscheibe bzw. Ring (5) an der Deckschale (6) über Kleber bzw. Nieten befestigt ist
5. Elektrodynamisches Mikrophon nach einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe bzw. der Ring (5) hinter der Membran (4) außerhalb des Magnettopfes (1) angeordnet ist
DE19782854560 1978-12-18 1978-12-18 Elektrodynamisches Mikrophon Expired DE2854560C2 (de)

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Publication Number Publication Date
DE2854560A1 DE2854560A1 (de) 1980-06-26
DE2854560C2 true DE2854560C2 (de) 1983-07-07

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DK164621C (da) * 1989-10-09 1992-12-07 Kirk Acoustics As Elektrodynamisk transducer

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Title
NICHTS-ERMITTELT

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DE2854560A1 (de) 1980-06-26

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8127 New person/name/address of the applicant

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