[go: up one dir, main page]

DE2854097A1 - Akkumulator - Google Patents

Akkumulator

Info

Publication number
DE2854097A1
DE2854097A1 DE19782854097 DE2854097A DE2854097A1 DE 2854097 A1 DE2854097 A1 DE 2854097A1 DE 19782854097 DE19782854097 DE 19782854097 DE 2854097 A DE2854097 A DE 2854097A DE 2854097 A1 DE2854097 A1 DE 2854097A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
zinc
alkali metal
accumulator
catholyte
anode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782854097
Other languages
English (en)
Inventor
George Baker Adams
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lockheed Martin Corp
Original Assignee
Lockheed Missiles and Space Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lockheed Missiles and Space Co Inc filed Critical Lockheed Missiles and Space Co Inc
Publication of DE2854097A1 publication Critical patent/DE2854097A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M10/00Secondary cells; Manufacture thereof
    • H01M10/36Accumulators not provided for in groups H01M10/05-H01M10/34
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Hybrid Cells (AREA)
  • Secondary Cells (AREA)

Description

Patentanwälte Dipl.-Ing. H. Ve'ckmann, Dipl -Phys. Dr. K. Fincke
Dipl.-Ing. f. A.WeickivIANn, Difl.-Chem. B. Huber Dr. Ing. H. LisKA 2854097
8000 MÜNCHEN 86, DEN
POSTFACH 860 820
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 98 39 21/22
Lockheed Missiles & Space Company,Ine,
Akkumulator
In der Elektrizitätswirtschaft besteht Bedarf an wiederaufladbaren Batteriesystemen von sehr grosser Kapazität, da die übliche Versorgung mit elektrischer Energie oft nicht ausreicht, den Spitzenenergiebedarf zu befriedigen. Akkumulatoren der erfindungsgemässen Art können während Abschaltperioden oder über Nacht aufgeladen und im Falle von Spitzenenergiebedarf entladen werden. Diese Anwendung von Akkumulatoren von sehr grosser Kapazität wird in der Elektrizitätswirtschaft oft als "Spitzenausgleich" bezeichnet. Akkumulatoren dieser Art müssen eine Energiespeicherung zu wirtschaftlichen Preisen ermöglichen, damit sie mit anderen Speicher- oder Spitzenenergiesystemen konkurrieren können. Andere Systeme zur Befriedigung des Spitzenenergiebedarfs sind z.B. Pressluft- und Wasserpumpsysteme· Bevorzugte Akkumulatorsysterne
909826/0769
weisen im allgemeinen folgende Merkmale auf: Billige Konstruktionsmaterialien, möglichst hohe Aufladungs-Entladungs-Zyklen, keine Umweltbelästigung, sichere Betriebsweise und minimale Grosse (wegen der Grundstückskosten). Von grosser Bedeutung ist ausserdem der Energieumwandlungsgrad, der 70 % oder mehr betragen soll.
Es ist bereits versucht worden, Systeme zu entwickeln, die diesen Anforderungen genügen. Der herkömmliche Bleiakkumulator wurde so verbessert, dass er ohne Beeinträchtigung ein Minimum von 2500 Zyklen ermöglicht. Obwohl diese Anstrenungen somit teilweise erfolgreich waren, zeigen die Kostenangaben für derartige Akkumulatoren, dass sie weit mehr als 30 $/kWh betragen, was allgemein als maximal tolerierbarer Preis erachtet wird. Wegen der besonderen Natur der Bleiakkumulatoren, bei denen die Elektroden über jeden Aufladungs-Entladungs-Zyklus konstant ihre Zusammensetzung ändern, ist es ausserdem schwierig, eine hohe Zyklenanzahl· ohne irgendeine irreversible morphologische Änderung zu erreichen. Um diesen Mangel zu beheben, wurde eine neue Akkumulatorart entwickelt, die als Redoxbatterie mit zirkulierenden Elektrolyten bezeichnet wird. In einer Redoxbatterie ändern die Elektroden nicht ihre Zusammensetzung, sondern dienen lediglich als Stellen, an denen die elektrochemischen Redoxreaktionen von bestimmten Ionen in der Lösung ablaufen. Typische Ionenpaare sind z.B. Ti /Ti an einer
2+ 3 +
Seite der Batterie bzw. Fe /Fe an der anderen Seite. In diesen Redoxzellen wird üblicherweise ein korrodierender saurer Elektrolyt/ z.B. Salzsäure, und ein ionenselektiver Separator verwendet. Der Separator ermöglicht, dass ein gemeinsames Ion, z.B. ein Wasserstoffion, die elektrische Ladung
von einer Seite der Zelle zur anderen transportiert, während gleichzeitig ein Vermischen der Titanionen und Eisenionen verhindert wird. Falls eine derartige Vermischung auftritt, kommt es zu einem chemischen Kurzschluss und die gemischten Produkte lassen sich nicht mehr wirtschaftlich für eine Wiederverwendung trennen. Separatoren mit dem erforderlichen Grad an kationischem
909826/0769
Unterscheidungsvermögen sind für diesen Anwendungsbereich noch nicht entwickelt worden.
Die Leerlaufspannung von Redoxzellen ist im allgemeinen recht niedrig, gewöhnlich weniger als 1 Volt, und während der Entladung nimmt die Spannung durch Polarisation ab. Diese Polarisation bzw. dieser Spannungsabfall ist charakteristisch für zahlreiche elektrochemische Systeme; in Redoxsystemen nimmt sie jedoch mit der Zeit zu, wenn sich die Verhältnisse der Ionenkonzentrationen auf jeder Seite der Zelle während der Entladung oder Aufladung ändern. Wegen des korrosiven Elektrolyten, dem Erfordernis einer ionenselektiven Membran und der hohen Chemikalienkosten ist es unwahrscheinlich, dass Redoxsysteme den Anforderungen hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und Haltbarkeit genügen. Typische Redox-Spitzenausgleichakkumulatoren sind bei L.H. Thaller, Proceedings -of the Symposium on Load Leveling, V.77-4, S. 353; N.P. Yao und J.R. Selman, Eds., The Electrochemical Society, Inc., Princeton, New Jersey, 1977; und J. Giner, L. Swette und K. Cahill, "Screening of Redox Couples and Electrode Materials," Final Report, Contract NAS 3-19760, 1. September 1976, CR 134705 beschrieben. In der US-PS 3 553 017 sind versiegelte Akkumulatoren auf Basis von bestimmten Redoxpaaren beschrieben. Alle diese Redoxpaare erfordern jedoch saure Elektrolyten für ihre Funktion.
Ein anderer Typ von Spitzenausgleichakkumulatoren verwendet eine Zinkelektrode als negative Elektrode und eine Chlor/Chloridzelle als positive Elektrode. Dieses in den US-PSen 3 713 888, 3 935 024, 3 940 283, 3 954 502 und 4 001 036 beschriebene System verwendet einen zirkulierenden sauren Elektrolyten. Dieses Zink-Chlor-System hat verschiedene Vorteile: (1) Im Gegensatz zu der vorstehend genannten Redoxzelle beeinträchtigt ein Vermischen des Elektrolyten in Nachbarschaft zu den Elektroden nicht die Leistung, (2) die Zellspannung ist recht hoch, nämlich 2,0 V, (3) die Zellspannung ändert sich nicht mit deir. Aufladungsbzw. Entladungszustand, da die chemische Zusammensetzung an
9Θ9826/0769
den Elektroden konstant bleibt, und ferner (4) werden relativ billige Reaktanten verwendet. Dennoch hat das System auch einige Nachteile, z.B. die korrosive Natur des sauren Elektrolyten, die Selbstkorrosion der Zinkelektrode in den sauren Elektrolyten und die Entwicklung von explosivem Wasserstoffgas, die Polarisation der positiven Chlorgas/Chloridionen-Elektrode und das Erfordernis eines Kühlsystems, um das Chlorreagens als Hydrat in einer wässrigen Lösung von niederer Temperatur zu speichern.
Es wurde nun gefunden, dass ein Hybrid-Redox-Sekundärelement die mit Redoxzellen verbundenen Schwierigkeiten vermeidet und es ermöglicht, eine hohe Betriebszellspannung und eine höhere theoretische Energiedichte als die meisten Redoxsysteme zu erhalten. Dies gelingt durch Verwendung eines zirkulierenden wässrigen alkalischen Elektrolyten, der die Probleme der Wasserstoffentwicklung und Korrosion vermeidet, einer negativen Zinkelektrode (Anode), die den Vorteil der hohen Energiekapazität von Zink nutzt und einer inerten Kathode. Der alkalische Elektrolyt in Nachbarschaft zur Kathode ist mit einem Alkalimetallferricyanid, z.B. K Fe(CN), oder Na-Fe(CN)g, gesättigt. Gegebenenfalls wird zwischen der Anode und der Kathode ein mechanischer Membranseparator angewandt, um eine Grobvermischung des Anolyten mit dem Katholyten zu verhindern. Ein Vermischen des Anolyten mit dem Katholyten ist jedoch zulässig, ohne dass ein starker Abfall der Zellspannung erfolgt. Vorzugsweise verwendet man einen Ionenaustauschseparator. Der zirkulierende Elektrolyt verringert die Elektrodenpolarisation sowohl an der Anode als auch an der Kathode, so dass die Zellbetriebsspannung bei gegebener Stromdichte erhöht wird.
Während der elektrischen Entladung erzeugt der Akkumulator lösliche Reaktionsprodukte an der Anode und Kathode, die in den zirkulierenden Elektrolyten als gesättigte Lösungen jeweils zu Lagertanks transportiert werden, die ausserhalb des Akkumulators angeordnet sind. Dort werden die festen Produkte, Zinkoxid
9θ9826/0769
und Alkalimetallferrocyanid, für die Lagerung auskristallisiert, indem man eine kleine Temperaturdifferenz zwischen dem Akkumulator und den Lagertanks aufrechterhält. Normalerweise ist die Temperatur des Akkumulators höher als die der Lagertanks, da beim Aufladen und Entladen eine Widerstandsheizung erfolgt. Die Produktsalze kristallisieren dann aus dem System an dem Punkt niedrigster Temperatur aus, nämlich den Lagertanks. An der Anode wird während der Entladung Zink anodisch von den Anodenoberflächen abgelöst und in lösliche Alkalimetallzinkate, z.B. Natriumzinkat, überführt und als Zinkoxid gespeichert, das aus dem mit Zinkat gesättigten Elektrolyten in dem entsprechenden Lagertank ausfällt. An der Kathode wird während der Entladung das Alkalimetallferricyanid in das entsprechende Alkalimetallferrocyanid überführt, das (als Feststoff) ausserhalb des Akkumulators gespeichert wird.
Während der Aufladung des Akkumulators liegen die umgekehrten Bedingungen vor. Festes Zinkoxid in dem Lagertank wird kontinuier·'-lich in dem zirkulierenden alkalischen Elektrolyten als lösliches Alkalimetallzinkat gelöst und zu der Anode zirkuliert, wo Zinkmetall aus dem Elektrolyten entfernt und auf den Anoden elektrolytisch niedergeschlagen wird. Das feste Alkalimetallferrocyanid in dem zweiten Lagertank wird in den zirkulierenden Elektrolyten gelöst und zu der Kathode transportiert, wo es elektrochemisch zu dem entsprechenden löslichen Ferricyanid oxidiert wird, das dann in dem Lagertank als festes Salz aus seiner gesättigten Lösung ausfällt. Das Nettoergebnis des Aufladeprozesses besteht darin, das feste Alkalimetallferrocyanid in dem entsprechenden Lagertank in das entsprechende feste Ferricyanid zu überführen.
Obwohl die Verwendung von externen Lagertanks bevorzugt ist, ist die Erfindung nicht auf diesen Akkumulatortyp beschränkt. Die Funktion der Lagertanks besteht einfach darin, zusätzliche Mengen an Reaktanten und Produkten zu speichert!, damit die
9098 2-6/0769
Akkumulatorkapazität erhöht wird. Der Akkumulator kann auch gegebenenfalls unabhängig von Lagertanks betrieben werden, indem man einfach die Anolyt- und Katholytströme, die aus den Auslassöffnungen des Elektrolytleitungssystems austreten, zu den entsprechenden Anolyt- bzw. Katholyt-Einlassöffnungen des Akkumulators rückführt.
Die Verwendung des Systems und des elektrochemischen Paares der Erfindung bietet eine Anzahl unerwarteter Vorteile. Obwohl das Potential des erfindungsgemässen Zink/Ferro-Ferricyanid-Paares theoretisch aus Standardtabellen abgeleitet werden kann, wurde ein derartiges Paar bisher nicht angewandt. Das Ferro-Ferricyanid-Redoxpaar war bisher eine wissenschaftliche Kuriosität, da es praktisch ohne chemische Polarisierung funktioniert. Dieser und andere kinetische Aspekte dieses Redoxpaares sind bei A.A. Wragg, "Natural Convection at Planar. Mesh Electrodes in the Ferro-Ferricyanide System," Journal of Applied Electrochemistry, Nr. 7, S. 363-365(1977) und J.C. Bazan, A.J. Ariva, "The Diffusion of Ferro and Ferricyanide Ions in Aqueous Solutions of Sodium Hydroxide," Electrochimica Acta, Nr. 10, S. 1025-1032 (1965) beschrieben. Es wurde nun jedoch gefunden, dass die Leerlaufspannung des Zink/Ferro-Ferricyanid-Paares 1,86 V beträgt, d.h. wesentlich höher liegt als die Spannung, die bei der Berechnung nach anerkannten thermodynamischen Prinzipien und Daten zu erwarten wäre. Die für das Paar zu erwartende Spannung beträgt 1,58 V. Dass tatsächlich ein höherer Wert erzielt wird, beruht auf der Gegenwart des alkalischen Elektrolyten. Diese Entdeckung stellt einen einzigartigen Vorteil in einem System dar, das bei höherer verfügbarer Spannung eine umso grössere Menge an nutzbarer' Energie aus den für seinen Aufbau verwendeten Materialien bereitstellt.
Es war zu erwarten, dass bei Berührung der Zinkelektrode mit den Ferricyanidionen eine chemische Reduktion zum Ferrocyanid erfolgt. Unerwarteterweise hat sich jedoch gezeigt, dass bei einem derartigen Kontakt während des Betriebes der Zelle das
909826/0769
- 10 -
Potential der Zinkelektrode nicht nennenswert abnimmt. Im Gegensatz zu Redoxzellen kommt es daher bei der Berührung des Katholyten mit der Anode zwar zu einer Abnahme der Energiespeicherkapazität, jedoch erfolgt keine signifikante Beeinträchtigung der elektrochemischen Zelleistung. Bei einem unvorhergesehenen Kontakt des Katholyten mit der Anode bildet sich gegebenenfalls ein unlösliches Produkt, das in einer Ausführungsform der Erfindung vor dem nächsten Zyklus rückgewonnen werden kann. Unter "Rückgewinnen" wird hierbei die Fähigkeit verstanden, das aktive Material in die entsprechende Elektrodenkammer im Inneren der Zelle zurückzuführen. Eine derartige Rückgewinnung der aktiven Materialien ist bei bekannten Redoxsystemen nicht möglich, wenn sich der Anolyt und der Katholyt durch Diffusion durch den Separator vermischen.
Die bisher in Redoxzellen verwendeten sauren Elektrolyten schliessen die Verwendung eines derartigen Ferro-Ferricyanid-Paares aus, da sowohl Ferrocyanide als auch Ferricyanide in sauren Medien instabil sind und sich zu toxischen Produkten zersetzen. Würde man dieses Paar zusammen mit Zink in einem sauren Elektrolyten verwenden, so würde ausserdem Zinkferrocyanid an den Zinkanoden als unlöslicher passivierender Film ausfallen, der die elektrische Ausgangsleistung des Akkumulators verringern und auf Null bringen würde. Da jedoch dieses Zinksalz in alkalischen Elektrolyten löslich ist, wird bei ihrer Verwendung dieses Problem vermieden. Es war bisher nicht bekannt, dass dieses Paar in Kombination mit der erfindungsgemässen Zinkelektrode unerwartete chemische Eigenschaften zeigt. Die Kombination dieses elektrochemischen Paares mit einer Zinkelektrode ergibt eine Akkumulator-Leerlaufspannung, die über dem theoretischen thermodynamisehen Wert liegt.
Die erfindungsgemässe Hybridbatterie hat eine lange Lebensdauer über zahlreiche Zyklen, da die Reaktionsprodukte während der Entladung durch den zirkulierenden alkalischer.Elektrolyten vollständig von den Elektrodenoberflächen in löslicher Form entfernt wer den. Auch hat die Verwendung von gesättigten Lösungen
9G9826/0769
- 11 -
der Zellreaktanten und -produkte, die durch Zirkulieren des alkalischen Elektrolyten über den entsprechenden gespeicherten festen Salzen gebildet werden, den Vorteil, dass die Aufladungsund Entladungspotentiale über den Aufladungs-Entladungs-Zyklus eher konstant bleiben als bei variierenden Reagens- und Produktkonzentrationen, wie dies bei Redoxzellen der Fall ist, bei denen die Reaktionsprodukte in gelöster Form gespeichert werden.
Ein weiteres wichtiges Merkmal der Hybrid-Redoxbatterie besteht darin, dass bei einer Diffusion der Ferro- oder Ferrocyanidionen durch den Membranseparator in die Zinkelektrodenkammer diese periodisch wiedergewonnen und in die positive Elektrodenkammer rückgeführt werden können. Hierzu eignet sich ein einfacher Aufschlämmungs-übertragungsmechanimus, der eine Ausführungsfor-m der Erfindung darstellt. Im Gegensatz dazu ist in einer Redoxzelle das Vermischen von Anolyt und Katholyt über den Membranseparator ein irreversibler Prozess, der gegebenenfalls einen vollständigen Verlust der Batteriekapazität und eine Verkürzung der Betriebszeit verursacht.
Der erfindungsgemässe Akkumulator arbeitet wirksam bei beliebigen Temperaturen von Raumtemperatur bis zu 500C oder darüber. Dies bedeutet einen Fortschritt gegenüber herkömmlichen Zink-Chlor-Systemen, die eine Kühlung erfordern.
Typische Einzellen-Betriebseigenschaften sind im folgenden
2 für eine Aufladung mit konstantem Strom bei 20 mA/cm und
eine anschliessende Entladung mit konstantem Strom bei 35 mA/cm angegeben: Bei einer Zelle, die einen Kafion XR 475-Membranseparator, eine poröse Kickelkathode und eine silberplattierte Eisenanode aufweist, auf der Zinkgalvanisch abgeschieden ist, werden bei 25°C eine Zeilentladungsspannung von 1,4V und eine Aufladungsspannung von 2 V gemessen. Bessere Ergebnisse werden bei 38°C erhalten, wo über 222 aufeinanderfolgende Aufladungs-Entladungs-Zyklen von nominal 3 Stunden die mittlere Entladungsspannung 1,5 V und die Aufladungsspannung 2,0 V betragen. Es
909826/0769 . υ .
2854Q97
werden Spannungs-Wirkungsgrade von 75 % und Coulomb-Wirkungsgrade (bis zu einer Grenzspannung von 250 mV) von durchschnittlich 98 % erhalten. Bei optimaler Zellenkonstruktion sollte ein Spannungs-Wirkungsgrad von 91 % erzielt werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen Sekundärelementes;
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform des wiederaufladbaren Hybrid-Redox-Energiespeichersystems der Erfindung und
Fig. 3 ein Diagramm,bei dem die Spannung (Volt) und die Strom-
dichte (mA/cm ) gegen die Zeit (Stunden) aufgetragen sind und das die Aufladungs-Entladungs-Charakteristika einer erfindungsgemässen Einzellenbatterie erläutert.
In Fig. 1, in der gleiche Bezugszeichen entsprechende Teile bezeichnen,ist eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen Akkumulators dargestellt, der aus mehreren intern in Reihe geschalteten bipolaren Elektroden besteht. Das Batteriegehäuse 1 enthält die Zellanordnung, sieht Eingangs- und Ausgangskammern zur Verteilung des Elektrolyten sowie öffnungen vor, durch die die elektrische Energie über Pole bzw. Klemmen nach aussen geleitet wird. Die Endanode 2, mit der die Zellanordnung beginnt, ist mit dem Pol 3 verbunden. Ein Membranseparator 4 trennt die Anode 2 von einer bipolaren Elektrode, die aus einer Kathode 5 und einer Anode 6 auf der Rückseite der Kathode 5 besteht. Während der Entladung kommt es an der Anode 2 zu einer anodischen Reaktion (Elektrooxidation von Zink zu Zinkationen), während an der Kathode 5 eine Reduktion (Elektroreduktion von Ferricyanidionen zu Ferrocyanidionen) erfolgt. Ähnliche Reaktionen laufen
- 13 -
9098 2-6/0769
285A097
an den anderen bipolaren Elektroden des Akkumulators ab. Ein Anolyt 7, z.B. ein in einem Alkalimetallhydroxid-Elektrolyten gelöstes Alkalimetallzinkat, wird am Einlass 8 in den Akkumulator gepumpt, strömt durch ein Anolytleitungssystem 9, tritt durch Auslassöffnungen in dem Leitungssystem in die entsprechenden Anolytkammern 10 und strömt dann aus den einzelnen Kammern 10 durch Auslassöffnungen in eine gemeinsame Abstromleitung 11. Der Anolyt tritt durch die Auslassöffnung 12 aus der Batterie aus. Der Anolyt 7 kann in externe Lagertanks gepumpt werden, die die Batteriekapazität erhöhen,oder aber der Akkumulator wird unabhängig von Lagertanks bei niedrigerer Kapazität betrieben, indem man den Anolyten 7 zur Eintrittsöffnung 8 zurückführt.
Auf ähnliche Weise wird der Katholyt 13 durch die Einlassöffnung 14 in den Akkumlator gepumpt, strömt durch das Katholyt-Leitungssystem 15, tritt durch Auslassöffnungen in dem Leitungssystem in die einzelnen Katholytkammern 16 und strömt dann aus den einzelnen Kammern 16 durch Auslassöffnungen in eine gemeinsame Abstromleitung 17. Der Katholyt wird aus dem Akkumulator durch die Auslassöffnung 18 abgeleitet. Der Katholyt 13 kann in externe Lagertanks gepumpt werden, die die Akkumulatorkapazität erhöhen, oder aber man betreibt den Akkumulator unabhängig von externen Lagertanks mit verringerter Kapazität, indem man den Katholyten 13 zu der Einlassöffnung 14 rückführt. Die bipolare Zellanordnung endet mit einer Kathode 19, die mit einem Pol 20 verbunden ist. Die dargestellte bipolare Konstruktion ist aufgrund ihrer kompakten Packung bevorzugt. Es können jedoch auch beliebige andere Zellkonfigurationen verwendet werden, z.B. eine Vielzahl von monopolaren Zellen oder eine Kombination der beiden Konfigurationen.
In Fig. 2 ist schematisch eine andere Ausführungsform eines wiederaufladbaren Hybrid-Redox-Energiespeichersystems der Erfindung dargestellt. Das Speichersystem besteht aus einem Akkumulator 30, der im einzelnen in Fig. 1 gezeigt ist, und damit verbundenen Lagertanks 31, 32 und 33, in denen Produkte
909826/0769 _ _
und Reaktanten, die in dem Akkumulator erzeugt und verbraucht werden, gespeichert werden. Pumpen 34 zirkulieren den Anolyten 35 und Katholyten 36 zwischen dem Akkumulator 30 und den Lagertanks 31, 32 und 33. Filter 37 werden verwendet, um den Elektrolytstrom frei von Feststoffen zu halten. Wärmeaustauscher 38 leiten wärme aus dem Akkumulator 30 ab, indem sie die Elektrolyten ausreichend abkühlen, so dass feste Produkte in den Lagertanks 32 und 33 auskristallisieren. Ein System von Ventilen 39 erlaubt eine Regelung der Strömungsgeschwindigkeiten und ermöglicht ausserdem, dass ein Alkalimetallferrocyanid, z.B. Na-Fe(CN)6 · 10H2O, das sich in dem Tank 32 aufgrund von Diffusionsverlusten über die MembranSeparatoren des Akkumulators 30, der in Fig. 1 gezeigt ist, in dem Tank—32 ansammeln kann, in den Lagertank 33 zurückgeführt wird, damit es in dem Katholyten zum Akkumulator rezirkuliert werden kann. Diese Möglichkeit der Rückgewinnung von Alkalimetallferrocyanid, das zeitweise durch Diffusion durch den Membranseparator in den Anolyten verlorengeht, ist ein wichtiges erfindungsgemässes Merkmal.
Im aufgeladenen Zustand ist metallisches Zink in dem Akkumulator 30 gespeichert, während ein Alkalimetallferricyanid, z.B. Na3Fe(CN)6 ' H3O, extern als Feststoff in dem Lagertank 33 gespeichert ist. Bei der Entladung löst sich das Zink als Zinkation und wird in dem Tank 32 als festes Zinkoxid gespeichert. Festes Alkalimetallferricyanid in dem Tank 33 wird in das entsprechende Ferrocyanid überführt, z.B. Na4Fe(CN)6 " 10H2O. Der Akkumulator wird etwas oberhalb Raumtemperatur betrieben, so dass die festen Reaktanten aus den übersättigten Lösungen in den Lagertanks bei Raumtemperatur auskristallisieren. Diese Konfiguration hat zwei wichtige Vorteile: Die Volumenauslegung der Lagertanks wird minimal gehalten, während die Aufladungs- und Entladungsspannungen über die vollständigen Aufladungs-Entladungs-Zyklen eher konstant bleiben, weil die Ferrocyanid- und Ferricyanid-Ionenkonzentrationen automatisch bei den Raumtemperatur-Sättigungswerten konstant gehalten werden. Durch das System werden minimale Elektrolytmengen zirkuliert.
9Θ9826/0789
- 15 -
Nach längerer Betriebsdauer sammelt sich in dem Tank 32 ausreichend festes Alkalimetallferrocyanid, so dass eine Abtrennung erforderlich ist. Diese Abtrennung bzw. Wiedergewinnung erfolgt folgendermassen: Die Zellen des Akkumulators 30 werden voll aufgeladen, um alles festes Zinkoxid in dem Anolyten zu lösen. Aus dem Tank 32 wird dann der freie Elektrolyt in den Tank 32 abgepumpt. Die Aufschlämmung von kristallinem Ferrocyanid wird dann in den Tank 33 zurückgepumpt. Der Tank 32 wird mit Anolyt aus dem Tank 31 wieder aufgefüllt und das System ist dann bereit für die Entladung. Hierbei ist zu bemerken, dass die Kapazität des Tanks 33 etwa 45 mal so gross ist wie die des Tanks 31 oder 32. In dem Tank 32 kann ein mechanischer Rührer vorgesehen sein, um das Entfernen der kristallinen Aufschlämmung zu erleichtern. Gegebenenfalls verwendet man Flüssigkeit aus dem Tank 33, um die übertragung zu erleichtern.
Unter anderen Vorteilen des dargestellten Systems ermöglicht die Rückführung eine Verwendung von relativ billigen Membranseparatormaterialien, wodurch die Gesamtkapitalkosten beträchtlich gesenkt werden. Ein Vermischen der Reaktanten verursacht keinen irreversiblen Spannungsabfall und Zink, das von der Elektrode durch mechanische Ablösung verlorengeht (was normalerweise einen unersetzbaren Verlust darstellt), wird langsam durch Reaktion mit Ferricyanidionen, die aus der Katholytkammer eindiffundieren, wieder aufgelöst und dem System als Zinkationen zugeführt. Es wurde gefunden, dass aufgrund der nichtkorrosiven und chemisch inerten Eigenschaften des Anolyten die Tanks und 32 sowie ihre dazugehörigen Installationseinrichtungen, wie Pumpen, Ventile und Wärmeaustauscher, aus billigem und leicht verfügbarem Flusstahl hergestellt werden können.
Der Katholyt sollte aufgrund seines Gehalts an Ferricyanid, das mit Flusstahl langsam reagiert und zu Ferrocyanid reduziert wird, in einem Tank mit einem einfachen Anstr^chmittel- oder Kunststoffüberzug enthalten sein, der ihn von den Ferri-
909826/0769 -16-
cyanidionen isoliert. Da jedoch diese Ionen in Kontakt mit vielen Materialien nicht-korrodierend und gutartig wirken, bereitet dies keine Schwierigkeiten. Die Installationseinrichtungen für die Katholythandhabung sollten ähnlich geschützt sein.
Da der grösste Teil des Gesamtsystems aus Flüssigkeiten besteht, die in Tanks enthalten sind (der Zellstapel ist im Vergleich dazu klein), ist es möglich, ein Gesamtsystem zu entwerfen, das nur eine kleine Fläche beansprucht. Dies gelingt durch Wahl von aufrechten Tankkonstruktionen mit kleinen Basisdurchmessern.
Fig. 3 zeigt ein Diagramm, in dem die Spannung und die Stromdichte gegen die Zeit aufgetragen ist und das die typischen Aufladungs-Entladungs-Eigenschaften eines erfindungsgemässen Einzellen-Akkumulators mit einem Elektrodenabstand von 3,0 cm darstellt. Die ausgezogenen Linien zeigen die tatsächlichen Zeilspannungen und Stromdichten, die bei
ο
einer Aufladung mit 20 mA/cm bzw. einer Entladung von
ο
35 mA/cm bei 380C erzielt werden. Die unterbrochenen Linien stellen die berechneten Aufladungs-Entladungs-Kurven unter denselben Bedingungen dar, wobei dasselbe Separatormaterial (Nafion XR 475) , jedoch eine verbesserte Zellkonstruktion mit einem beschränkten Elektrodenabstand von 0,5 cm verwendet werden.Aus den Daten von Fig. 3 ist ersichtlich, dass die voltaischen Wirkungsgrade etwa 73 % und die errechneten Werte durchschnittlich etwa 88 % betragen. Die Coulomb-Wirkungsgrade betragen durchschnittlich etwa 98 % bis zu einem 250 mV-Spannungsabfall bei der Entladung. Die Energieumwandlungs-Wirkungsgrade betragen durchschnittlich mehr als 71 %, wobei bei optimaler Zellkonstruktion ein Energieumwandlungs-Wirkungsgrad von 86 % errechnet wird.
Die zur Erzielung dieser Daten verwendete Testzelle ist eine Plexiglaskonstruktion mit einer positiven Elektrode, die aus
909826/0769
einer dünnen porösen Nickelplatte besteht, wobei eine Kaliumferro-ferricyanid-Elektrolytlösung entweder durch oder an der Elektrode mit Hilfe einer mit Kunststoff ausgekleideten Kolbenpumpe (March Mfg. Co., Model 270-10R) zirkuliert wird. Die negative Elektrode besteht aus einer flachen Scheibe aus silberplattiertem Eisen, das an der Oberfläche ein Silbernetz aufweist, auf dem während der Aufladung Zink aus dem Natriumzinkat-Elektrolyten galvanisch abgeschieden und während der Entladung vollständig anodisch abgelöst wird. Der Zinkelektrolyt wird mit einer Edelstahlpumpe (Micropump Corp., Model 12A-41-316) an der Zinkelektrode vorbei und zurück zum Reservoir zirkuliert.
Die Elektrolyten werden getrennt in Polyäthylenflaschen in einem thermostatisierten Bad gelagert und über Durchflussmesser in Polyäthylenleitungen, die als Spiralen auch als Wärmeaustauscher dienen, zu der Zelle zirkuliert. Die freiliegende Querschnitts-
2 fläche jeder Elektrode und des Zellseparators beträgt 26,1 cm , der Elektrodenabstand 3,05 cm. Der Separator besteht aus einer Nafion XR 475- Kationenaustauschermembran mit einer Dicke von 0,038 cm. Der Zellwiderstand beträgt 0,42 Ω. bei 350C. Im entladenen Zustand bestehen die Elektrolyten aus mit Kaliumferrocyanid gesättigter 5n-Natronlauge an den positiven Elektroden bzw. aus mit Zinkoxid gesättigter 5n-Natronlauge an der negativen Elektrode.
Die Testzelle ist mit zwei Easterline Angus-Miniservoschreibern instrumentiert, die das Zellenpotential und das Potential zwischen der Zinkelektrode und einer Cd/Cd(OH)^-Bezugselektrode grafisch aufzeichnen. Ein Doric Digitrend 220-Datenlogger zeichnet alle 15 Minuten und bei Ansteuerung durch einen elektronischen Batteriecycler sämtliche Informationskanäle auf. Die durch den Datenlogger durch Aufzeichnung auf ein Band erfasste Information umfasst die Zeit, den Zellstrom, die Zellspannung, die Amperestunden des fliessenden Stromes, die Potentiale der Anode und Kathode gegenüber der Bezugselektrode und die Ί-emperatur an vorbestimmten Punkten des Systems.
909826/0769
Der Batteriecycler umfasst eine Kombination aus elektronischen Digitalzeitgebern, analogen Spannungskomparatoren und Steuereinrichtungen für konstanten Strom. Unter der Annahme eines vollständig entladenen Akkumulators beginnt der Zyklus mit einer Aufladung bei konstantem Strom, die entweder über eine eingestellte Zeitperiode oder anhand des vollständigen Verbrauches von Ferrocyanidionen, der eine hohe Endspannung zur Folge hat, gesteuert wird. Der Datenlogger ist so eingestellt, dass er die Daten unmittelbar vor beendeter Aufladung aufzeichnet, worauf die Zelle automatisch auf offenen Stromkreis geschaltet wird. Nach 1-minütigem Leerlaufbetrieb werden die erforderlichen Daten aufgezeichnet und es beginnt eine Entladung bei konstantem Strom. Der Entlädungszyklus wird entweder über den Verbrauch an Ferricyanidionen oder Zink geregelt. Ein Unterschied zwischen beiden besteht insofern, als dann, wenn der Eisenverbrauch zuerst eintritt, die Daten aufgezeichnet werden, wenn das Zellenpotential um einen willkürlich festgelegten Wert von 500 mV abfällt, der die nutzbare Coulomb-Energie darstellt. Der Verbrauch von Zink äussert sich durch eine abrupte Potentialänderung von 250 mV zwischen dem Zink/Silber-Substrat und einer Cd/Cd(OH)„-Bezugselektrode. Zu diesem Zeitpunkt werden die Daten, die die Gesamteoulombenergie repräsentieren, aufgezeichnet und der Cycler schaltet den Entladungsstrom ab, so dass die Zelle als offener Stromkreis geschaltet ist. Nach 1 Minute bei Leerlaufspannung werden die Daten wieder aufgezeichnet und der Zyklus wird beginnend mit einer Aufladung bei konstantem Strom wiederholt. Die Gesamtaufladung wird mit einem Amperestundenzähler gemessen, dessen Ausgangssignal durch den Datenlogger aufgezeichnet wird. Der zyklische Betrieb erfolgt völlig automatisch, wobei die einschlägigen Daten auf den Schreiber-Streifenblättern und dem Datenloggerband aufgezeichnet werden.
Eine wichtige Ausführungsform der Erfindung ist die Verwendung einer alkalischen Trägerelektrolyten in dem Akkumulator. Dieser
- 19 -
909826/0769
Trägerelektrolyt ist vorzugsweise ein Alkalimetallhydroxid, z.B. Lithium-, Natrium- oder Kaiiumhydroxid oder deren Gemische. Auch Cäsiumhydroxid kann verwendet werden. Die Alkalimetallhydroxidkonzentration sollte nicht unterhalb etwa 1 Mol/l liegen, damit ein Ausfällen von Zinkferrocyanid als unlöslicher Film auf der Anode vermieden wird, welcher eine Passivierung der Anode und eine drastische Abnahme der elektrischen Ausgangsleistung zur Folge hätte. Die obere Konzentrationsgrenze des Elektrolyten wird normalerweise so gewählt, dass eine optimale elektrische Leitfähigkeit erzielt wird, z.B. etwa 5m Natriumhydroxid, 7m Kaliumhydroxid oder 4m Lithiumhydroxid. Bekanntlich nimmt die Leitfähigkeit in Natrium- und Kaliumhydroxid bei sehr hohen Konzentrationen ab. Dieser Effekt lässt sich leicht feststellen. Beim Versetzen des Elektrolyten mit inerten Salzen wird die Ionenstärke erhöht, wodurch wiederum durch deren Einfluss auf das Ferro-Ferricyanidion-Redoxpaar das Leerlauf-Zellpotential erhöht wird. Aufgrund der relativ hohen Ladung des Ferrocyanidions (-4) und des Ferricyanidions (-3) besteht eine grosse Neigung zur Bildung von Ionenpaaren mit Kationen des Trägerelektrolyten (z.B. Li , Na oder K ). Das Ferrocyanidion, das eine grössere negative Ladung aufweist, bildet diese Ionenpaare stärker als das Ferrocyanidion. Dies hat zur Folge, dass mit zunehmender Ionenstärke die Aktivität der reduzierten Verbindungen des Redoxzyklus in grösserem Ausmass verringert wird als.die der oxidierenden Verbindungen, so dass das Leerlauf-Zellpotential erhöht wird. Dieser Effekt ist im einzelnen bei L.M. Peter et al, J. Electroanal. Chem., Vol. 71 (1976) S. 32-50, diskutiert..
Inerte Salze, die als Additive für den Katholyten verwendet werden können, sind z.B. Alkalimetallchloride, -sulfate, -carbonate, -borate, -sulfamate, -perchlorate und deren Gemische. Nitrate und Nitrite sollten nicht verwendet werden, da sie durch Zink in alkalischer Lösung zu Ammoniak reduziert werden. Magnesium-, Calcium- und Strontiumsalre können nicht verwendet werden, da ihre Hydroxide nur wenig löslich sind. Bariumsalze können bei Konzentrationen unterhalb der Sättigungsgrenze für Bariumhydroxid verwendet werden. Im allgemeinen
909826/0769
- 20 -
eignen sich beliebige inerte Alkalimetallsalze, die durch Ferricyanidionen nicht oxidiert werden und in einer Alkalimetallhydroxidlösung löslich sind.
Der normalerweise verwendete Katholyt besteht aus einem Trägerelektrolyten aus einem Alkalimetallhydroxid von optimaler Konzentration, der bei normalem Betrieb bei Raumtemperatur mit Alkalimetallferrocyanid- und -ferricyanidsalzen gesättigt ist, da für die Zirkulation durch das System nur geringe Elektrolytmengen erforderlich sind. Der normalerweise verwendete Anolyt besteht aus einem Trägerelektrolyten aus einem Alkalimetallhydroxid von optimaler Konzentration, der ebenfalls bei normalem Betrieb bei der Akkumulator-Betriebstemperatur mit Zinkoxid gesättigt ist.
Um die Haftung des Zinks bei der galvanischen Abscheidung auf der Anode zu verbessern, werden Metalladditive in üblichen Konzentrationsbereichen verwendet, z.B. 0,01 bis 0,5 g/l. Derartige Metalle sind z.B. Zinn, Blei, Quecksilber, Tellur, Wolfram, Molybdän, Indium, Thallium und Selen. Sie können dem Anolyten in Form von löslichen Salzen zugesetzt werden. Die Zugabe von Natriumsilikat in üblichen Konzentrationsbereichen , z.B. 0,5 bis 2 g/l, zu dem Anolyten verbessert die Qualität und das Gefüge des galvanischen Zinküberzuges über einen breiten Bereich von Stromdichten; vgl. DE-OS 2 517 781.
Das Anodensubstrat besteht aus Eisen. Dieses wird für eine wirksame galvanische Abscheidung von Zink mit Silber plattiert, da der niedrige Wert der Wasserstoffüberspannung an Eisen in alkalischen Elektrolyten seine direkte Verwendung zur galvanischen Abscheidung von Zink ausschliesst. Andere erfindungsgemäss verwendbare Anodensubstrate sind Kohlenstoff und Graphit in verschiedenen Formen, z.B. als glatte Platten, poröse Platten, Gewebe oder Schwamm, Kupfer, kupferplattiertes Eisen, zinnplattiertes Eisen und zinnplattiertes Kupfer. Im allgemeinen sollte eine metallische Oberfläche gewählt werden, die in dem Elektrolyten nicht löslich ist und die bei der
9D9826/0769
- 21 -
elektrischen Aufladung eine hohe Wasserstoffüberspannung aufweist.
Das Kathodensubstrat darf in einem alkalischen Elektrolyten nicht durch Ferricyanidionen oxidiert werden. Es sollte für optimale Ergebnisse eine grosse Oberfläche aufweisen. Geeignete Materialien sind Nickel, Kohlenstoff oder Graphit in Form von Platten, porösen Platten, Schwämmen,Netzen oder Geweben. Nickelplattierter Kohlenstoff oder Graphit in den genannten Formen können ebenfalls verwendet werden. Andere geeignete Metalle für plattierte Kohlenstoff- oder Graphitoberflächen sind Silber, Gold, Platin,Palladium, Niob, Tantal und Kobalt.
Der in dem Akkumulator verwendete Membranseparator kann z.B.. eine perfluorierte Ionenaustauschermembran (z.B. DuPont Nafion 120 or XR 475), Teflonmembran (z.B. RAI Research Corp.P-1010) oder Perfluorcarbonsäuremembran (Asahi Chemical Co.) sein.
Die Hybrid-Redoxbatterie der Erfindung arbeitet optimal innerhalb des Temperaturbereiches von 20 bis 500C. Da der grösste Teil der elektrischen Verluste in dem Akkumulator auf dem Widerstand des Membranseparators und des Elektrolyten beruhen, ist ein Arbeiten bei erhöhter Temperatur von Vorteil, weil die Zellspannung bei vorgegebener Stromdichte mit der Temperatur beträchtlich zunimmt. Die obere Temperaturgrenze wird bestimmt durch die Auflösungsgeschwindigkeit des auf der Anode galvanisch niedergeschlagenen Zinks,die mit der Temperatur zunimmt und dadurch den Coulomb-Wirkungsgrad beeinträchtigt.Auch die zeitliche Stabilität des Alkalimetallferricyanids in dem Katholyten nimmt bei erhöhten Temperaturen ab.
909 826/0769
n ·
L e e r s e 11 e

Claims (12)

  1. Patentanwälte Dipl.-Ing. H. Veickmann, Dipl.- Phys. Dr. K. Fincke
    Dipl.-Ing. 7. A.WeiCKiviAiMN, Dij?l.-Chem. B. Huber Dr. Ing. H. Liska 28 5 A
    8000 MÜNCHEN 86, DEN \ ^ [Jg^1 jQ7g
    POSTFACH S'60 820
    MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 98 39 21/22
    Ba/ht.
    Lockheed Missiles & Space Company, Ine, 1111 Lockheed Way
    Sunnyvale, Oalif. 94088, V.St.A.
    Akkumulator
    PATENTANSPRÜCHE
    \ i
    .1_y Akkumulator, gekennzeichnet durch mindestens
    eine inerte Kathode, mindestens eine Zinkanode, einen zirkulierenden alkalischen Katholyten, in den die Kathode eintaucht und der während der elektrischen Entladung ein lösliches Alkalimetallf erricyanid bzw. während der elektrischen Aufladung ein entsprechendes Alkalimetallferrocyanid enthält, sowie einen zirkulierenden alkalischen Anolyten, in den die Anode eintaucht, wobei der Katholyt und der Anolyt während der elektrischen Entladung eine Elektrooxidation des Zinks zu löslichen Zinkationen an der Anode und eine Elektroreduktion der löslichen
    909826/0769
    ORIGINAL INSPECTED
    Ferricyanidionen zu den entsprechenden löslichen Ferrocyanidionen an der Kathode bzw. während der elektrischen Aufladung eine elektrolytische Abscheidung von Zinkmetall an der Anode und eine Elektrooxidation des löslichen Ferrocyanids zu dem entsprechenden Ferricyanid an der Kathode ermöglichen.
  2. 2. Akkumulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass während der elektrischen Entladung die löslichen Zinkationen durch den zirkulierenden Anolyten zu einem ersten Lagertank und die löslichen Ferrocyanidionen durch den zirkulierenden Katholyten zu einem zweiten Lagertank transportiert werden.
  3. 3. Akkumulator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die ein Ausfällen von Zinkoxid aus dem Anolyten in dem ersten Lagertank und von Alkalimetallferrocyaniden aus dem Katholyten in dem zweiten Lagertank bewirken.
  4. 4. Akkumulator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass während der elektrischen Aufladung festes Zinkoxid in dem ersten Lagertank in dem zirkulierenden Anolyten als lösliche Zinkationen aufgelöst und zur Anode transportiert wird und das feste Alkalimetallferrocyanid in dem zweiten Lagertank in dem zirkulierenden Katholyten aufgelöst und zur Kathode transportiert wird.
  5. 5. Akkumulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode und die Kathode eine Mehrzahl von bipolaren Elektroden darstellen, die intern in Reihe miteinander verbunden sind.
  6. 6. Akkumulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass zwischen der Anode und der Kathode ein Separator vorgesehen ist.
    909826/0769
  7. 7. Akkumulator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , dass der Separator ein Ionenaustauschseparator ist.
  8. 8. Akkumulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass das Alkalimetallferro- bzw. -ferricyanid ein Lithium-, Natrium- oder Kaliumsalz ist.
  9. 9. Akkumulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der alkalische Katholyt und der alkalische Anolyt ein Alkalimetallhydroxid sind.
  10. 10. Akkumulator nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet , dass das Alkalimetall Lithium, Natrium oder Kalium ist.
  11. 11. Akkumulator nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet , dass die Leerlaufspannung des Akkumulators durch Zusatz von inerten Alkalimetallsalzen, die von den Ferricyanidionen nicht oxidiert werden und in dem Alkalimetallhydroxid-Katholyten löslich sind, zum Katholyten erhöht wird.
  12. 12. Akkumulator nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet , dass die Anode metallisches Zink aufweist, das auf galvanischem Wege auf einen Träger aufgebracht wurde, der bei der elektrischen Aufladung eine hohe Überspannung für die Entwicklung von Wasserstoff aufweist.
    989826/0769
DE19782854097 1977-12-19 1978-12-14 Akkumulator Withdrawn DE2854097A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US86153577A 1977-12-19 1977-12-19
US05/928,785 US4180623A (en) 1977-12-19 1978-07-28 Electrically rechargeable battery

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2854097A1 true DE2854097A1 (de) 1979-06-28

Family

ID=27127630

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782854097 Withdrawn DE2854097A1 (de) 1977-12-19 1978-12-14 Akkumulator

Country Status (5)

Country Link
US (1) US4180623A (de)
JP (1) JPS5490538A (de)
DE (1) DE2854097A1 (de)
FR (1) FR2412175A1 (de)
GB (1) GB2010574B (de)

Families Citing this family (68)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4245011A (en) * 1978-07-27 1981-01-13 Compagnie Generale Des Etablissements Michelin Chemical and electrochemical devices
EP0070349B1 (de) * 1981-07-17 1986-10-01 John D.H. Julian Elektrolyt für elektrochemische Zellen
US4563403A (en) * 1981-07-24 1986-01-07 Julian John D Electrolyte for electro-chemical cells
JPS58121559A (ja) * 1982-01-14 1983-07-19 Seiko Instr & Electronics Ltd 電池
US4650732A (en) * 1983-09-28 1987-03-17 Sundstrand Corporation Self-compensating heating system for a reserve electrolyte battery
EP0190078A3 (de) * 1985-01-30 1987-04-08 S.E.R.E.G.I.E. Ladungsverfahren eines elektrochemischen Generators mit negativer Zinkelektrode und Generator für die Verwendung dieses Verfahrens
US4714663A (en) * 1986-10-14 1987-12-22 The United States Of America As Represented By The United States Department Of Energy Sulfonated polysulfone battery membrane for use in corrosive environments
US5422197A (en) * 1992-10-14 1995-06-06 National Power Plc Electrochemical energy storage and power delivery process utilizing iron-sulfur couple
US5439757A (en) * 1992-10-14 1995-08-08 National Power Plc Electrochemical energy storage and/or power delivery cell with pH control
US5496659A (en) * 1992-10-14 1996-03-05 National Power Plc Electrochemical apparatus for energy storage and/or power delivery comprising multi-compartment cells
US5545492A (en) * 1992-10-14 1996-08-13 National Power Plc Electrochemical apparatus for power delivery utilizing an air electrode
US5472807A (en) * 1993-11-30 1995-12-05 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy Aluminum-ferricyanide battery
WO2003017407A1 (en) * 2001-08-10 2003-02-27 Eda, Inc. Improved load leveling battery and methods therefor
US7521149B2 (en) * 2004-08-11 2009-04-21 Medeiros Maria G High efficiency semi-fuel cell incorporating an ion exchange membrane
US10189100B2 (en) * 2008-07-29 2019-01-29 Pratt & Whitney Canada Corp. Method for wire electro-discharge machining a part
US20110244277A1 (en) * 2010-03-30 2011-10-06 Applied Materials, Inc. High performance flow battery
US8808888B2 (en) 2010-08-25 2014-08-19 Applied Materials, Inc. Flow battery systems
US8609270B2 (en) 2011-03-25 2013-12-17 Battelle Memorial Institute Iron-sulfide redox flow batteries
US8236440B2 (en) 2011-05-06 2012-08-07 Zinc Air Incorporated Partial flow cell
EP2735048A4 (de) * 2011-07-21 2015-04-15 Univ Singapore System mit einer redox-durchflussbatterie
US10003097B2 (en) 2011-08-02 2018-06-19 Vizn Energy Systems, Incorporated Process for operating a redox flow battery system
DK2761689T3 (en) * 2011-09-28 2017-12-11 United Technologies Corp FLOW BATTERY WITH TWO PHASE STORAGE
WO2013101299A1 (en) 2011-12-29 2013-07-04 E. I. Du Pont De Nemours And Company Flow battery comprising a composite polymer separator membrane
US8343646B1 (en) * 2012-02-23 2013-01-01 Zinc Air Incorporated Screen arrangement for an energy storage system
US9382274B2 (en) 2012-07-27 2016-07-05 Lockheed Martin Advanced Energy Storage, Llc Aqueous redox flow batteries featuring improved cell design characteristics
US10164284B2 (en) 2012-07-27 2018-12-25 Lockheed Martin Energy, Llc Aqueous redox flow batteries featuring improved cell design characteristics
US8753761B2 (en) 2012-07-27 2014-06-17 Sun Catalytix Corporation Aqueous redox flow batteries comprising metal ligand coordination compounds
US9692077B2 (en) 2012-07-27 2017-06-27 Lockheed Martin Advanced Energy Storage, Llc Aqueous redox flow batteries comprising matched ionomer membranes
US9865893B2 (en) 2012-07-27 2018-01-09 Lockheed Martin Advanced Energy Storage, Llc Electrochemical energy storage systems and methods featuring optimal membrane systems
US8691413B2 (en) 2012-07-27 2014-04-08 Sun Catalytix Corporation Aqueous redox flow batteries featuring improved cell design characteristics
RU2015106767A (ru) * 2012-07-27 2016-09-20 Локхид Мартин Эдванст Энерджи Сторидж, Ллс Окислительно-восстановительные проточные аккумуляторы, содержащие подходящие иономерные мембраны
US9559374B2 (en) 2012-07-27 2017-01-31 Lockheed Martin Advanced Energy Storage, Llc Electrochemical energy storage systems and methods featuring large negative half-cell potentials
US9768463B2 (en) 2012-07-27 2017-09-19 Lockheed Martin Advanced Energy Storage, Llc Aqueous redox flow batteries comprising metal ligand coordination compounds
US9899694B2 (en) 2012-07-27 2018-02-20 Lockheed Martin Advanced Energy Storage, Llc Electrochemical energy storage systems and methods featuring high open circuit potential
WO2014025589A1 (en) * 2012-08-08 2014-02-13 Robert Bosch Gmbh Metal/air flow battery
WO2014028050A1 (en) 2012-08-15 2014-02-20 Sun Catalytix Corporation High solubility iron hexacyanides
EP2932550A1 (de) 2012-12-17 2015-10-21 E. I. du Pont de Nemours and Company Flussbatterie mit einer trennmembran mit einem ionomer
US9595730B2 (en) 2013-08-14 2017-03-14 Epsilor-Electric Fuel LTD. Flow battery and usage thereof
CA2951773A1 (en) * 2014-06-16 2015-12-23 Ttsb S.R.L. Rechargeable battery containing zinc ions
JP6810035B2 (ja) 2014-11-26 2021-01-06 ロッキード マーティン エナジー, エルエルシーLockheed Martin Energy, Llc 置換カテコラート金属錯体及びこれを含有するレドックスフロー電池
US9899696B2 (en) 2015-01-21 2018-02-20 Lockheed Martin Advanced Energy Storage, Llc Solid buffer materials for electrolyte solutions and flow batteries utilizing same
US10253051B2 (en) 2015-03-16 2019-04-09 Lockheed Martin Energy, Llc Preparation of titanium catecholate complexes in aqueous solution using titanium tetrachloride or titanium oxychloride
EP3271501A1 (de) 2015-03-16 2018-01-24 Calera Corporation Ionenaustauschmembranen, elektrochemische systeme und verfahren
AU2016257291B2 (en) * 2015-05-01 2021-01-07 Battolyser Holding B.V. Hybrid battery and electrolyser
EP3316375B1 (de) 2015-06-23 2020-03-18 Panasonic Intellectual Property Management Co., Ltd. Redoxdurchflusszelle
KR101734689B1 (ko) * 2015-10-15 2017-05-24 현대자동차주식회사 연료전지 차량의 냉각 시스템
EP3767011A1 (de) 2015-10-28 2021-01-20 Calera Corporation Elektrochemische, halogenierungs- und oxyhalogenierungssysteme und verfahren
US10316047B2 (en) 2016-03-03 2019-06-11 Lockheed Martin Energy, Llc Processes for forming coordination complexes containing monosulfonated catecholate ligands
US10644342B2 (en) 2016-03-03 2020-05-05 Lockheed Martin Energy, Llc Coordination complexes containing monosulfonated catecholate ligands and methods for producing the same
US9938308B2 (en) 2016-04-07 2018-04-10 Lockheed Martin Energy, Llc Coordination compounds having redox non-innocent ligands and flow batteries containing the same
US10377687B2 (en) 2016-07-26 2019-08-13 Lockheed Martin Energy, Llc Processes for forming titanium catechol complexes
US10343964B2 (en) 2016-07-26 2019-07-09 Lockheed Martin Energy, Llc Processes for forming titanium catechol complexes
US10065977B2 (en) 2016-10-19 2018-09-04 Lockheed Martin Advanced Energy Storage, Llc Concerted processes for forming 1,2,4-trihydroxybenzene from hydroquinone
US10930937B2 (en) 2016-11-23 2021-02-23 Lockheed Martin Energy, Llc Flow batteries incorporating active materials containing doubly bridged aromatic groups
US10497958B2 (en) 2016-12-14 2019-12-03 Lockheed Martin Energy, Llc Coordinatively unsaturated titanium catecholate complexes and processes associated therewith
US10741864B2 (en) 2016-12-30 2020-08-11 Lockheed Martin Energy, Llc Aqueous methods for forming titanium catecholate complexes and associated compositions
US10320023B2 (en) 2017-02-16 2019-06-11 Lockheed Martin Energy, Llc Neat methods for forming titanium catecholate complexes and associated compositions
GB201710224D0 (en) * 2017-06-27 2017-08-09 Univ Surrey Hydrogen generator
CN109509901B (zh) * 2017-09-15 2021-08-31 中国科学院大连化学物理研究所 一种碱性锌铁液流电池
US11056698B2 (en) 2018-08-02 2021-07-06 Raytheon Technologies Corporation Redox flow battery with electrolyte balancing and compatibility enabling features
EP3671928A1 (de) 2018-12-21 2020-06-24 Fundación Imdea Energía Redox-flussbatterie zur energiespeicherung
US11450847B2 (en) 2019-01-23 2022-09-20 Energizer Brands, Llc Alkaline electrochemical cells comprising increased zinc oxide levels
EP4078707B1 (de) 2019-12-20 2023-12-06 Generbox S.R.L. Umweltfreundliche wiederaufladbare zink-eisen-flow-batterie mit hoher energiedichte
WO2021121642A1 (en) 2019-12-20 2021-06-24 Politecnico Di Milano System comprising an iron-based half-cell for rechargeable flow batteries
GB2592359A (en) * 2020-02-18 2021-09-01 Connect4Engineering Ltd Electrode with lattice structure
US11271226B1 (en) 2020-12-11 2022-03-08 Raytheon Technologies Corporation Redox flow battery with improved efficiency
US11699802B2 (en) 2021-07-21 2023-07-11 WATTRII, Inc. Self-charging electrochemical cells
US11897172B2 (en) * 2021-09-02 2024-02-13 Institute of Nuclear Energy Research, Atomic Energy Council, Executive Yuan, R.O.C. Method for fabricating polar plate of flexible plastic graphite composite

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3505113A (en) * 1967-11-22 1970-04-07 Gulf General Atomic Inc Rechargeable energy conversion process
US3905833A (en) * 1973-08-08 1975-09-16 Union Carbide Corp Cyanide and mercury corrosion inhibitors for zinc alkaline galvanic cells
US4069371A (en) * 1976-05-10 1978-01-17 Gel, Inc. Energy conversion

Also Published As

Publication number Publication date
GB2010574B (en) 1982-04-15
US4180623A (en) 1979-12-25
JPS5490538A (en) 1979-07-18
FR2412175A1 (fr) 1979-07-13
GB2010574A (en) 1979-06-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2854097A1 (de) Akkumulator
DE69431556T2 (de) Elektrochemische aluminium und schwefelbatterien und -zellen
DE4027655C1 (de)
DE2927868A1 (de) Verfahren zur speicherung und freisetzung von elektrischer energie und dafuer geeigneter akkumulator
DE10013339C1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Regulieren der Konzentration von Metallionen in einer Elektrolytflüssigkeit sowie Anwendung des Verfahrens und Verwendung der Vorrichtung
DE2720291C3 (de) Akkumulator mit einem wäßrigen Bromid-Elektrolyt
DE2422577A1 (de) Wiederaufladbare galvanische zellen mit zinkelektrode und hilfsgeruest
DE1227963B (de) Verfahren zur Konstanthaltung der Konzentration von Elektrolyten galvanischer Brennstoffelemente
DE60006816T2 (de) Elektrolyt-ausgleichssystem
DE69006495T2 (de) Verfahren zur vorbeugung der bildung von kalkniederschlägen auf meereswasserbatteriekathoden.
DE102007011311A1 (de) Vanadium-Redox-Batterie und Verfahren zu ihrem Betrieb
DE2507396A1 (de) Elektrochemische zelle
DE2046852B2 (de) Verfahren zur Ladung poröser Elektrodenträgergerttste mit Nickelhydroxid aufweisendem aktivem Material
EP0617848B1 (de) Verfahren zur gezielten elektrochemischen umsetzung in wiederaufladbaren batterien
DE3024374C2 (de) Verfahren zum Laden eines galvanischen Akkumulators
DE1771976A1 (de) Elektrochemische Erzeugung eines elektrischen Stromes
AT527728B1 (de) Elektrochemische Ausgleichszelle
AT527727B1 (de) Elektrochemische Zelle
AT527729B1 (de) Elektrochemische Ausgleichszelle
WO2007112912A1 (de) Sicherheitsschaltung für batteriezellen einer batterie
EP1230707A1 (de) Elektrochemische energiespeichernde zelle
DE2144198A1 (de) Elektrochemischer blei-akkumulator
DE2129045A1 (de) Elektrochemische zelle zur energiespeicherung
DE2240614A1 (de) Sekundaerbatterie mit chinon-elektroden
DE954890C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Aufspeicherung elektrischer Energie

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee