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Beschreibung:
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Nahrungsmittelhülle, insbesondere
eine Nahrungsmittelhülle aus Zellulose, die sich zum Umhüllen und Verarbeiten eines
Nahrungsmittelproduktes eignet und sich danach von dem Nahrungsmittelprodukt entfernen
läßt, sowie ein Verfahren zu ihrer Herstellung.
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Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Nahrungsmittelhülle
aus Zellulose, die sich zur Verwendung bei einem Trocken-Wurstprodukt mit kleinem>Durchmesser
eignet, die in der Industrie allgemein als "snack-foods" (Imbisse) bezeichnet werden.
Diese snack-foods (Imbisse) werden gegenwärtig in essbaren Kollagenhüllen verarbeitet.
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Im allgemeinen sind die in der Lebensmittelverarbeitungsindustrie
verwendeten Nahrungsmittelhüllen dünnwandige Schläuche mit unterschiedlichen Durchmessern,
die aus regenerierter Zellulose, Zellulosederivaten, Alginaten, Kollagen und dergleichen
hergestellt werden. Einige Arten von Nahrungsmittelhüllen enthalten eine Faserstoffbahn,
die in die Hüllenwand eingebettet wird, und solche Hüllen werden vom Fachmann gewöhnlich
als faserige Nahrungsmittelhüllen" bezeichnet.
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Es wurde nun gefunden, daß sich Imbissprodukte in Zellulose-Nahrungsmittelhüllen
anstelle von Kollagenhüllen verarbeiten lassen und dadurch niedrigere Kosten verursachen,
während die Produktivität durch den Einsatz von automatischen Einrichtungen hoher
Geschwindigkeit erhöht wird.
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Die Verwendung von Zellulose-Nahrungsmittelhüllen zum Verarbeiten
von Imbissprodukten bringt einige Probleme mit sich, die sich im Zusammenhang mit
essbaren Kollagenhüllen nicht stellen. Im allgemeinen wird eine essbare Kollagenhülle
vor dem Gebrauch nicht von dem Imbissprodukt entfernt, während eine Nahrungsmittelhülle
aus Zellulose hingegen entfernt werden muß.
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Das Entfernen oder Abtrennen der Zellulosehülle wird vorzugsweise
mit einer schnell laufenden automatischen Abschälmaschine durchgeführt, um die Kosten
auf ein Minimum zu reduzieren.
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Beim Entfernen der Zellulosehülle von der Fleischmasse oder der Wurst
kommt es manchmal vor, daß etwas Fleischmasse an der Hülle haften bleibt und dadurch
zusammen mit der Hülle von der Wurst abgerissen wird. Dies führt zu einer Beeinträchtigung
der Wurstoberfläche und verursacht eine geringere Beliebtheit beim Verbraucher.
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Typische Abschälmaschinen sind in den US-PSen 2 424 346, 2 514 660,
2 686 972 und 2 757 409 beschrieben. Solche Abschälmaschinen erfordern eine Fleischmasse,
die der Ablösung der Nahrungsmittelhülle geringen Widerstand entgegensetzt, um zu
vermeiden, daß das Produkt ungeschält durch die Maschine läuft oder sich in der
Abschälmaschine staut. Ein nicht geschältes Produkt muß von Hand verarbeitet werden,
wodurch sich die Betriebskosten erhöhen.
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Die US-PSen 3 898 348, 2 9o1 358, 3 106 471, 3 158 492, 3 307 956,
3 442 663 und 3 558 331 befassen sich mit der Lösung des Problems, Nahrungsmittelhüllen
gute Ablöseeijenschaften zu verleihen.
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Ein weiteres Problem, das bei der Verwendung der übrigen Zellulosehüllen
für Imbissprodukte auftaucht, ist die Neigung der Hülle, sich während der Verarbeitung
von der darin enthaltenen Fleischmasse abzulösen, so daß sich Fett zwischen der
Fleischmasse und der Hülle ansammeln kann. Das Auftreten von Fett an der Oberfläche
kann zu einer verminderten Beliebtheit beim Verbraucher führen.
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Die US-PSen 3 378 379 und 3 743 521 befassen sich mit der Lösung der
Probleme, die bei Zellulosehüllen durch das oberflächliche Abscheiden von Fett auftauchen.
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Im allgemeinen scheint es, daß die Probleme der guten Ablöseeigenschaften
und der Vermeidung von Fettabscheidungen auf der Oberfläche bei Zellulosehüllen
für Imbissprodukte nicht gelöst-werden können, weil die beiden Merkmale gegensätzliche
Effekte aufweisen. Es wäre zu erwarten, daß ein gutes Trennmittel ein schwaches
Adhäsionsvermögen zwischen der Hülle und der Fleischmasse verursacht, so daß sich
überschüssiges Fett an der Oberfläche ablagern kann. Bei der Lösung des Problems
der Fettabscheidungen an der Oberfläche wäre eine starke Adhäsion zwischen der Hülle
und der Fleischmasse zu erwarten, wodurch sich schlechte Schäleigenschaften ergeben.
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Diese Annahmen wurden durch Versuche bestätigt.
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Erfindungsgemäß wird eine Zellulose-Nahrungsmittelhülle zur Verfügung
gestellt, die an der darin enthaltenen verarbeiteten Nahrungsmittelmasse gut haftet
und die sich leicht von der Oberfläche der verarbeiteten Nahrungsmittelmasse entfernen
läßt.
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Gegenstand der Erfindung ist somit eine Nahrungsmittelhülle aus Zellulose,
die sich in Verbindung mit Imbissprodukten verwenden läßt.
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Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine Nahrungsmittelhülle
aus Zellulose in geraffter Form.
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Weitere Aufgaben und Vorteile der Erfindung sind in der folgenden
Beschreibung ausgeführt oder gehen in naheliegender Weise ohne nähere Bezugnahme
aus den Patentansprüchen hervor.
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Eine besondere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht
aus einer Nahrungsmittelhülle aus Zellulose mit einer Innenbeschichtung aus einem
wasserlöslichen Zelluloseäther und einem kationischen hitzehärtbaren Harz.
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Im allgemeinen ist die Nahrungsmittelhülle schlauchförmig und die
Nahrungsmittelhüllen aus Zellulose umfassen, ohne hierauf beschränkt zu sein, nach
bekannten Methoden hergestellte regenerierte Zellulosehüllen mit oder ohne Fasergewebe.
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Typische erfindungsgemäß geeignete wasserlösliche Zelluloseäther sind
z.B. nicht ionische wasserlösliche Alkyl- und Hydroxyalkylzelluloseäther, wie z.B.
Methylzellulose, Hydroxypropylmethylzellulose, Hydroxypropylzellulose, Äthylmethylzellulose,
Hydroxyäthylzellulose und Äthylhydroxyäthylzellulose sowie anionische wasserlösliche
Zelluloseäther, wie z.B. Carboxymethylzellulose oder Carboxymethylhydroxyäthylzellulose.
Methylzellulose ist besonders bevorzugt.
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Im Handel sind Carboxymethylzellulose und Carboxymethtlhydroxyäthylzellulose
gewöhnlich als Natriumsalze erhältlich und es ist üblich, die Handelsprodukte nicht
ausdrücklich als Natriumsalze zu bezeichnen. Erfindungsgemäß soll daher die
Bezeichnung
dieser Stoffe auch deren Natriumsalze und Salze anderer Alkalimetalle einschließen.
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Andere geeignete Zelluloseäther sind die alkalilöslichen Zelluloseäther,
wie z.B. alkalilösliche Methylzellulose und Hydroxyäthylzellulose. Erfindungsgemäß
soll die Definition wasserlöslich auch die alkalilöslichen Zelluloseäther mit umfassen.
Die erfindungsgemäß verwendbaren kationischen hitzehärtbaren Harze sind vorzugsweise
wasserlösliche oder in Wasser dispergierbare Harze, die zur unlöslichen Form gehärtet
werden können. Die Harze umfassen auch die Reaktionsprodukte eines Epichlorhydrins
und eines Polyamids, eines modifizierten Melamins und Formaldehyds, sowie eines
modifizierten Harnstoffs und Formaldehyds. Außerdem sind Polyalkylenpolyamine und/oder
deren Salze, die Polyamine einschliessen, wie z.B. Diäthylentriamin, Triäthylentetramin,
Tetraäthylenpentamin und die entsprechenden Polypropylenpolyamine sowie auch 4,4'-Iminobisbutylamin
und 3,3',3"-Nitrolotrispropylamin verwendbar. Im allgemeinen kann ein Aldehyd-reaktives
Polyalkylen-Polyamin verwendet werden, bei dem das Verhältnis der Kohlenstoffatome
zu den Stickstoffatomen nicht größer als etwa 4:1 ist.
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Die höheren Polyalkylen-Polyamine, einschließlich Polyäthylenimin
(gebildet durch Homopolymerisation von Athylenimin) und langkettige Polyalkylen-Polyamine,
gebildet durch Reaktion eines einfachen Alkylendiamins oder eines einfachen Polyalkylen-Polyamins
mit etwa o,6 bis etwa 1,5 Molen eines Alkylendichlorids, Alkylendichlorhydrins oder
Epichlorhydrins, können ebenfalls verwendet werden.
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Ein Verfahren zur Herstellung der Epichlorhydrin-Polyamin-Zusammensetzungen
ist in der US-PS 2 926 154 beschrieben.
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Ein Verfahren zur Herstellung der kationischen hitzehärtbaren Melamin-Formaldehyd-Harz-Zusammensetzungen
ist in der US-PS 2 796 362 beschrieben. Ein Verfahren zur Herstellung hitzehärtbarer
Harnstoff-Formaldehyd-Harze ist in der US-PS 2 616 874 beschrieben.
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Zur erfindungsgemäßen Verwendung geeignete Oberzugszusammensetzungen
sind homogene wässrige Lösungen oder Suspensionen, die in charakteristischer Weise
zumindest etwa o,286 Gew.% eines wasserlöslichen Zelluloseäthers und zumindest etwa
o,o29 Gew.% eines kationischen hitzehärtbaren Harzes enthalten, wenn die Überzugs
zusammensetzung durch internes Versprühen während des Raffens angewendet wird. Die
Konzentrationen können beim Schlämmen (slugging) auch niedriger sein.
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Das bevorzugte Verhältnis der wasserlöslichen Zellulose zu dem kationischen
hitzehärtbaren Harz in der Oberzugszusammensetzung hängt von den speziellen Chemikalien
ab und kann durch einfache Versuche ermittelt werden. Für Methylzellulose und Kymene
(auch Harz 4190 genannt), einem Handelsprodukt von ercules Inc. liegt das bevorzugte
Gewichtsverhältnis bei etwa 10:1.
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Geeignete Oberzugszusammensetzungen können auch andere Bestandteile
enthalten, wie z.B. Mineralöle,Poliole, wie z.B.
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Propylenglykol, Glyzerin, Triäthylenglykol und Sorbit und wasserlösliche
Alkylenoxidaddukte von partiellen Fettsäureestern, wie z.B. äthoxylierte Fettsäure-Partialester
von Polyolen, wie z.B. Anhydrosorbit, Glyzerin, Polyglyzerin, Pentaerythrit und
Glucoside. Typische wasserlösliche Addukte dieser Klasse sind die Handelsprodukte
unter dem Handelsnamen "Tween" (Atlas Chemical Industries, Inc.). Diese Bestlndteile
dienen als Veratbe itiingshi lfen.
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Es ist bekannt, daß eine Anzahl Faktoren die Herstellung geraffter
Hüllenstäbe und die Eignung der gerafften Hüllenstäbe bei der Verwendung in der
Verarbeitung verschiedener Arten von Nahrungsmitteln beeinflusst, insbesondere wenn
automatische Einrichtungen mit hoher Geschwindigkeit bei den Raff-und Stopfvorgängen
verwendet werden. Es ist z.B. bekannt, daß bei zu hohem Feuchtigkeitsgehalt der
röhrenförmigen Hülle Schwierigkeiten hinsichtlich eines guten Verlaufes der Faltungen
und Raffungen auftreten, und der erhaltene geraffte Hüllenstab zeigt "Verbiegungen
und Schlängelungen" (bowing and snaking"), wodurch die Stopfvorgänge erschwert werden.
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Weiterhin wurde gefunden, daß, wenn die Hülle im Verlauf des Raffprozesses
mit Wasser in Berührung gebracht wird, die Anwendung von übermäßigen Wassermengen
ein Hängenbleiben der Hülle am Raffdorn verursachen kann, wodurch die weitere Verarbeitung
sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich gemacht werden kann.
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Dementsprechend wurde gefunden, wenn z.B. die hierin beschriebenen
überzugszusammensetzungen beispielsweise angewendet werden sollen, indem die röhrenförmige
Hülle während des Raffvorganges über einen Raffdorn läuft, dass die Menge der verwendeten
Überzugszusammensetzungen kontrolliert werden muß, um die gewünschte Wassermenge
zu der Hülle hinzuzusetzen. Es ist gleichfalls vorteilhaft, zu vermeiden, mehr Oberzugszusammensetzung
aufzubringen, als von der Hülle festgehalten werden kann, um einen Verlust oder
eine Vergeudung überschüssiger Beschichtungszusammensetzung oder deren Anreicherung
in bestimmten Gebieten der gerafften Stäbe mit den sich daraus ergebenden nachteiligen
Effekten zu vermeiden. Im allgemeinen liegt der Anwendungsbereich der erfindungsgemäßen
Beschichtungs-2 zusammensetzungen auf den Hüllen bei etwa 3,5 mg/6,452 cm (1 square
inch) der inneren Hüllenoberfläche.
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Die Menge an Wasser und anderen auf die Oberfläche der Hülle aufgebrachten
Bestandteile kann kontrolliert werden, indem die Menge der eingesetzten Überzugs
zusammensetzung und/oder der Konzentration der Bestandteile der {Jberzugszusammensetzungen
variiert werden.
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Das Aufbringen der Überzugszusammensetzungen auf die innere litillenoberfläche
kann durch eine Anzahl bekannter Methoden erfolgen. So kann die Überzugszusammensetzung
beispielsweise in die Hülle in Form einer flüssigen Aufschlämmung eingebracht werden,
wobei beim Fortschreiten der Hülle die flüssige Aufschlämmung deren innere Oberfläche
überzieht. Ein typisches Schlämmverfahren ist- in der tJS-PS 3 378 379 beschrieben.
Andererseits kann die wässrige Überzugszummensetzung auch durch eine hohlen Dorn
auf die innere Hüllenoberfläche aufgebracht werden, über den die EIiille vorgeschoben
wird, wie z.B. durch einen Dorn einer Hüllenraffmaschine der Weise, wie sie in der
US-PS 3 451 827 beschrieben ist. Diese Methode wird allgemein als "internes Sprühraffen"
bezeichnet.
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Die nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
hergestellte Hülle enthält zumindest etwa 0,010 mg Methylzellulose und zumindest
etwa 0,001 mg Kymene, ein Polyamid-Epichlorhydrin-Harz, pro 6,452 cm² (1 square
inch) der inneren Hüllenoberfläche Die erfindungsgemäß hergestellten Hüllen können
nicht nur bei der Herstellung von Imbissprodukten, sondern auch bei der Herstellung
von Nahrungsmittelprodukten in breiten Bereichen hinsichtlich der Ansätze und Verarbeitungsbediegungen
verwendet werden, da die Hüllen leicht von dem verarbeiteten Nahrungsmittelprodukt
unter Verwendung von automatischen Schälmaschinen hoher Geschwindigkeit mit hoher
Schälwirkung entfernt werden
können. Die iii den erfindungsgemäßen
Hüllen hergestellten Nahrungsmittelprodukte zeigen kein Abscheiden von Fett an der
Oberfläche in unerwünschtem Maße.
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Die hierin verwendete Bewertung des Oberflächen-Fettes ist eine subjektive
Messung der Menge des auf der Fleischmassen-Oberfläche angesammelten Fettes nach
dem Schälen, worin "1" eine im wesentlichen fettfreie Oberfläche darstellt, "5"
eine akzeptierbare (aber leicht fettige) Oberfläche darstellt und "10" starke Fettablagerungen
bedeutet.
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Der hier verwendete Ausdruck "Schälbarkeit" wird definiert, indem
die Anzahl der Würste, die durch eine automatische Schälmaschine hoher Geschwindigkeit
gut geschält werden, durch die Anzahl der insgesamt in die Schälmaschine eingegebenen
Würste geteilt wird. Eine Schälbarkeit von zumindest etwa 95 % wird als kommerziel
akzeptierbar angesehen.
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Die folgenden erläuternden Beispiele sollen die Erfindung nicht begrenzen.
Zahlreiche weitere Beispiele können leicht im Rahmen der erfindungsgemäßen Grundsätze
und Lehren ausgearbeitet werden. Die Beispiele sollen die Erfindung lediglich erläutern
und die praktische Ausführung der Erfindung in keiner Weise begrenzern. Wenn nicht
anders angegeben, beziehen sich Teile und Prozentangaben auf Gewichtsteile und Gewichtsprozente.
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Beispiel 1 Es wurden Proben von Zellulosehüllen hergestellt, die die
jeweiligen Hüllenzusammensetzungen mit den in Tabelle 1 gezeigten Verhältnissen
der Bestandteile aufweisen. Die innere Oberfläche der behandelten Hüllen enthielt
eine @er@@hförmige Beschichtung einer Mischung von Methylzellulose und Kymene.
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Die in diesem Beispiel verwendeten Hüllenproben wurden aus handelsüblichen
Zellulosehüllenproben mit einer Länge von 16,764 m (55 feet) und einer Flachweite
von etwa 19,o5 mm (0,75 inches) hergestellt. Die Hüllen wurden in einer Apparatur,
wie sie in der US-PS 3 110 o58 beschrieben ist, gerafft.
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Beim Raffen jeder 16,764 m langen Hülle wurde die spezielle Überzugszusammensetzung
in einer Menge von etwa 3,5 mg der Überzugszusammensetzung pro 6,125 cm² (1 square
inch) der inneren Hüllenoberfläche aufgegeben, in dem sie mit einem Druckluftstrom
durch einen Raffdorn zugegeben wurden.
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Beispiel 2 Dieses Beispiel zeigt den Effekt des Verhältnisses von
Methylzellulose zu Kymene in der Behandlungslösung auf die Schälbarkeit und die
Oberflächenfett-Bewertung der behandelten Hüllen.
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Die Hüllenproben Nr. 1 bis 16 wurden wie in Beispiel 1 hergestellt,
mit einer Imbiss-Nahrungsmittel-Emulsion gestopf, die aus einer nur aus Rindfleisch
bestehenden Formulierung hergestellt worden war, und durch eine handeltübliche Verarbeitungsapparatur
(linking apparatus) zu Wurstprodukten verarbeitet (linked) wurde.
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Eine typische Imbiss-Emulsion hat einen vergleichsweise hohen Fettgehalt
und enthält eine Starter-Kultur, wie z.B. Lactecel.
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Die verwendete imbissemulsion wurde so ausgewählt, daß sie den typischen
fmb is semuis ionen ähnlich war.
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Tabelle I Beschichtungszusammensetzung Hülle Kymene Lösungen Methyl-Zel-Proben
Nr. (12,5% Feststof- lulose ( 100% Propylen Mineralfe ( (g) Feststoffe(g) Tween
80 (g) H2O (g) Glycol (g) öl (g) 1 22.8 11.4 12.1 426.9 465.4 48.6 2 22.8 12.8 12.1
436.9 465.4 48.6 3 22.8 14.25 12.1 436.9 465.4 48.6 4 22.8 17.1 12.1 434.1 465.4
48.6 5 22.8 19.95 12.1 431.2 465.4 48.6 6 22.8 22.8 12.1 428.4 465.4 48.6 7 22.8
28.5 12.1 422.7 465.4 48.6 8 22.8 5/ 12.1 394.4 465.4 48.6 9 11.1 28.5 12.1 434.0
434.0 48.6 10 38.9 28.5 12.1 406.15 465.4 48.6 11 228.0 28.5 12.1 217.4 465.4 48.6
12 44.0 8.25 12.1 431.5 465.4 48.6 13 33.0 8.25 12.1 431.5 465.4 48.6 14 26.4 8.25
12.1 431.5 465.4 48.6 15 22.0 8.25 12.1 431.5 465.4 48.6 16 18.86 8.25 12.1 431.5
456.4 48.6 17 20.0 25.0 12.1 428.9 465.4 48.6 18 16.0 20.0 12.1 437.9 465.4 48.6
19 12.0 15.0 12.1 446.9 465.4 48.6 20 8.0 10.0 12.1 455.9 465.4 48.6 21 4.0 5.0
12.1 464.9 465.4 48.6
Es wurde ein typisches Räucher- bzw. Produktverarbeitungsschema
durchgeführt. Die Wurstprodukte wurden einer 12-minütigen Räucherung unterzogen.
In der ersten Stunde wurde eine Trockenerhärtung (dry bulb setting) bei etwa 43,330C
durchgeführt und die Temperatur des feuchten Kolbens lag bei Umgehungstemperatur.
Nach etwa einer Stunde wurde die Temperatur des feuchten Kolbens auf etwa 40,oOC
eingestellt und die relative Feuchtigkeit betrug etwa 81 %. Diese Bedingungen wurden
etwa 6 bis 7 Stunden aufrecht erhalten, um die Starter-Kultur zu entwickeln. Danach
wurde die Temperatur des trockenen Kolbens auf etwa 6o0C und die des feuchten Kolbens
auf etwa 44,440C eingestellt. Die relative Feuchtigkeit lag zwischen etwa 40 und
etwa 41 % und diese Bedingungen wurden weitere 40 Stunden aufrecht erhalten.
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Nach einer Gesamtverarbeitungszeit von 48 Stunden wurden die Wurstprodukte
etwa lo Minuten mit kaltem Wasser abgekühlt und dann in einem Kühlraum bei einer
Temperatur von etwa 4,440C bis zum Abschälen gelagert.
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Die verarbeiteten umhüllten Nahrungsmittelprodukte wurden mit Wasser
besprüht, um die Hüllen zu befeuchten und dann wurden die Hüllen in einem handelsüblichen
automatischen Schälapparat hoher Geschwindigkeit entfernt. Dazu wurde eine Ranger-Apollo-Schälmaschine
hoher Geschwindigkeit verwendet.
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Die geschälten Imbissprodukte wurden hinsichtlich der Anwesenheit
von oberflächlichem Fett bewertet. Die Ergebnisse sind in der Tabelle II zusammengefasst.
Die Schälbarkeit der Hüllen der umhüllten Nahrungsmittelprodukte wurde bestimmt,
indem die Zahl der in der Ranger-Apollo-Schälmaschine erfolgreich geschälten Würste
durch die Gesamtzahl der getesteten Würste dividiert wurde.
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Tabelle II Hüllen Methyl-Cellulose Kymene MC:Kymene Oberflächen- Schälbarkeit
Proben Nr. Behandlung/Menge Behandlung/Menge Behandlung Fett % (mg) 645,2 cm² (mg)
Verhältnis Verhältnis 1 4.0 1.0 4/1 3 86.5 2 4.5 1.0 4.5/1 3 86.0 3 5.0 1.0 5/1
2 94.9 4 6.0 1.0 6/1 2 95.8 5 7.0 1.0 7/1 3 93.9 6 8.0 1.0 8/1 3 97.6 7 10.0 1.0
10/1 3 96.3 8 20.0 1.0 20/1 3 98.1 9 10.0 0.5 20/1 2 97.0 10 10.0 10.0 1/1 1 0 12
2.9 1.9 1.5/1 3 40.3 13 2.9 1.4 2.0/1 3 57.6 14 2.9 1.2 2.5/1 4 72.8 15 2.9 1.0
3.0/1 2 73.6 16 2.9 0.8 3.5/1 2 85.6 Untreated Sample # 1-- -- -- 6 89.0 Untreated
Sample # 2-- -- -- 8 100.00 Untreated Sample # 3-- -- -- 7 86.0 MC: Methyl
Cellulose
Alle der verarbeiteten Imbissprodukte der Proben mit
behandelten Hüllen in diesem Beispiel zeigten akzeptierbare Mengen an oberflächlichem
Fett.
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Die Hüllenproben-Nr. 3 bis 9 zeigten brauchbare Schälbarkeit, jedoch
die Hüllenproben Nr. 1, 2 und lo bis 16 zeigten einen für handelsübliche Zwecke
nicht brauchbaren Grad an Fehlbarkeit.
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Tabelle II zeigt, daß mit Zunahme des Behandlungsverhältnisses der
Grad der Schälbarkeit anwächst. Dies zeigt, wie das bevorzugte Verhältnis von Zelluloseäther
zu Harz bestimmt werden kann. Die unbehandelten Proben 1 bis 3 zeigen die unkontrollierte
Änderung in der Leistungsfähigkeit. Die unbehandelte Probe 2 zeigt, daß das Produkt
zum Abscheiden oder Ausfetten neigt, wie durch das hohe Fettverhältnis gezeigt wird.
Die Schälbarkeit der unbehandelten Probe 2 war, wie erwartet, hoch, da infolge der
Fettablagerung auf der Produktoberfläche die Hülle leicht ablösen läßt.
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Beispiel 3 Dieses Beispiel zeigt die Wirkung der gesamten Behandlungsmengen
auf die Produkteigenschaften. In diesem Beispiel wurden die Proben Nr. 7 und 17
bis 21, hergestellt nach Beispiel 1, verwendet. Zusätzlich wurden die Proben 36
und 37 in gleicher Weise hergestellt, um niedrigere Behandlungsmengen zur Verfügung
zu haben. Die Hüllenproben enthielten verschiedene Mengen Beschichtungszusammensetzung,
worin das Verhältnis von Methylzellulose zu Kymene im wesentlichen konstant gehalten
wurde. Die iiül lenproben wurden gestopft, verarbeitet und nach detn Verfahren,
wie es in Beispiel 2 beschrieben ist, eschtilt. Der Grad der Schälbarkeit der Iliillen
sowie ciie Fettabscheidung an der Oberfläche wurden bestimmt, die Ergebnisse Sill(l
in der Tabelle rir zusammengefasst.
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Tabelle III Hüllen Methyl-Celullose Kymene Mc-Kymene gesamte Be- Oberflächen-
Schärbarkeit Proben Nr. Behandlung/Menge Behandlung/Menge Behandlung handlungsmenge
Fett % (mg) 645,2 cm² (mg) Verhältnis mg/645 cm² Ver-hältnis 7 10.00 1.00 10:1 11.00
3 96.3 17 8.75 0.88 10:1 9.63 2 97.4 18 7.00 0.70 10:1 7.70 2 98.7 19 5.25 0.53
10:1 5.78 2 98.7 20 3.50 0.35 10:1 3.85 2 99.0 21 1.75 0.18 10:1 1.93 1 98.0 36
1.38 0.14 10:1 1.52 2 98.0 37 1.0 0.1 10:1 1.10 1 96.0 MC- Methyl Cellulose
Alle
in diesem Beispiel verwendeten Hüllen zeigten gute Schalbarkeit und gute Bestandigkeit
gegen Ausfetten (brauchbare Oberflächenfettverhältnisse). Dies zeigt, daß bei einem
Behandlungsverhältnis von etwa 10:1 von Methylzellulose zu Kymene die Behandlung
über einen weitern Bereich von Behandlungsmengen wirksam ist. Tabelle III zeigt,
daß bei einem Behandlungsverhaltnis von etwa 10:1 eine sehr niedrige Menge von Methylzellulose
und Kymene wirksam ist.
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Beispiel 4 In diesem Beispiel wurden verschiedene Zelluloseäther und
wasserlösliche kationische hitzehärtbare Harze untersucht. Es wurden die Überzugszusammensetzungen
Nr. 22 bis 27 mit den Bestandteilen in den in Tabelle IV gezeigten Verhältnissen
hergestellt. Die Hüllenproben Nr. 22 bis 27 wurden jeweils mit den Überzugszusammensetzungen
Nr. 22 bis 27 behandelt. Die Überzugs zusammensetzungen wurden durch innere Sprühraffung
aufgebracht. Die gerafften Hüllen wurden mit einer Standard-Imbiss-Emulsion gestopft
und unter den typischen Räucherbedingungen wie in Beispiel 2 beschrieben, verarbeitet.
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Die verarbeiteten Nahrungsmittelprodukte wurden mit Wasser besprüht,
um die Hüllen zu befeuchten, und dann wurden die Hüllen in einer Ranger Apollo Schälmaschine
entfernt. Die Schalbarkeit der Hüllen und Oberflächen-Fett-Verhältnisse der Produkte
ist in Tabelle TVa zusammengefasst. Die Behandlungsmengen und die Verhältnisse der
jeweiligen Zelluloseather zu den kationischen hitzehärtbaren Harzen ist ebenfalls
in Tabelle IVa zusammengefasst.
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Tabelle IV Hülle Cewllulose Propylen- Mineral Proben Nr. Harz (g)
Äther (g) Tween 80 (g) H2O(g) Glycol (g) Öl (g) 22 22.8 g.Kymene 28.5 g.Methyl 12.1
434.1 465.4 48.6 (12.5% Solide) Cellulose (100% Solids) 23 22.8 g.Kymene 8.25 g.Methyl
12.1 431.5 465.4 48.6 (12.5% Solide Cellulose (100% Solids) 24 45.6 g.Kymene 8.25
g.CMC 12.1 431.5 465.4 48.6 (12.5% Solids) (100% Solids) 25 22.8 g.Kymene 8.25 g.CMHEC
12.1 431.5 48.6 (12.5% Solids) (100% Solids) 26 2.86 g.PEI 8.25 CMC 12.1 431.5 465.4
48.6 (33% Solids) (100% Solids) 27 2.86 g.Ures 8.25 g.CMC 12.1 431.5 465.4 48.6
Formaldehyde (100% Solids) (35% Solids) CMC - Carboxymethylcellulose CMHEC - Carboxymethylhydroxyäthylcellulose
PEI - Polyäthylenimin
Tabelle IVa Hüllen Cellulose- Cellulose-
Harzbehand- Cellulo- Oberflä- Schälbar-Proben äther äther, Be- Harz lung, Menge
seäther chen-Fett keit, Nr. handlung/Menge mg/645,2 Harzver- Verhältmg/645,2 cm²
hältnis nis 22 Methyl Cellulose 10.00 Kymene 1.0 10/1 3 96.3 23 Metyhl Cellulose
2.90 Kymene 1.0 2.9/1 2 73.6 24 Carboxy Methyl 2.85 1.42/1 4 98.5 Cellulose 25 Carboxy
Methyl 2.85 Kymene 1.0 2.85/1 4 99.5 Hydroxyethyl Cellulose 26 Carboxy Methyl 2.85
Polyethylene- 0.33 8.64/1 5 97.6 Cellulose imine 27 Carboxy Methyl 2.85 Urea 0.33
8.14/1 3 98.6 Cellulose Formaldehyde Untreated Sample #2 -- -- -- -- 8 100.00
Beispiel
5 In diesem Beispiel wurden die Hüllenproben Nr. 28 bis 32 mit einer typischen Imbissemulsion
gestopft und unter den Rtucherverarbeitungsbedingungen, wie in Beispiel 2 beschrieben,
verarbeitet. Die verarbeiteten gestopften Hüllenproben Nr. 28 und 29 waren unbehandelt.
Die Hüllenprobe Nr. 30 war mit Carboxymethyl2ellulose allein behandelt und die Hüllenprobe
Nr. 31 war mit Symene allein behandelt. Die Hüllenprobe Nr. 32 war mit einer Mischung
von Carboxymethylzellulose und Kymene behandelt.
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Die Schälbarkeit und Oberflächenfettverhältnisse der Hüllen dieses
Beispiels sind in Tabelle V zusammengefasst.
Tabelle V Hüllen Behandlungstyp
Behandlungsmenge Oberflä- Schäl-Proben (mg/645,2cm²) Hülle chen-Fett- bar-Nr. CMC
Kymene Verhält keit nis 28 Unbehandelte Probe Nr. 1 -- -- 6 89 29 " " " 2 -- --
8 100 30 CMC 2.85 -- 8 96 31 Kymene -- 1.0 2 34 32 CMC und Kymene 2.85 1.0 4 98.5
CMC: Carboxymethyl-Cellulose
Die Tabelle V zeigt die überraschenden
Ergebnisse der Erfindung. Die Hüllenprobe Nr. 30 zeigt das typische Ergebnis für
die Anwendung eines ablösenden Mittels. In ähnlicher Weise zeigt die Hüllenprobe
Nr. 31 das typische Ergebnis für die Verwendung eines kationischen hitzehärtbaren
Harzes.
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Es ist bekannt, daß die guten Eigenschaften der kationischen hitzehärtbaren
Harze bei Trockenwürsten auf die irreversible Bindung des Harzes sowohl an der Fleischmasse
als auch an der Hülle zurückzuführen ist.
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Infolge dieses Wirkungsmechanismusses ist es überraschend, daß die
Kombination des Zelluloseäthers und des kationischen hitzehärtbaren Harzes sowohl
ein brauchbares Oberflächen-Fett-Verhältnis als auch eine brauchbare Schälbarkeit
bewirkt. Es wäre zu erwarten gewesen, daß die zu erwartende irreversible Bindung
des Harzes sowohl an der Fleischmasse als auch an der Hülle einen Einfluss auf die
für eine brauchbare Schälbarkeit erforderliche Ablösbarkeit haben würde.
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Es wird angenommen, daß nach der vorliegenden Erfindung ein neuer
Wirkungsmechanismus zustande kommt. Infolge einer Vernetzung zwischen dem Zelluloseäther
und dem kationischen hitzehärtbaren Harz kommt keine Bindung zwischen dem Harz und
der Hülle zustande und im trockenen Zustand bindet das kationische hitzehärtbare
Harz die Fleischmasse an den Zelluloseäther und der Zelluloseäther behält eine Bindung
mit der Hülle. Beim Befeuchten ergibt der Zelluloseäther eine leichte Ablösbarkeit
von der Hülle, so daß eine gute Schälbarkeit erhalten wird.
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Beispiel 6 Dieses Beispiel zeigt, daß der angenommene Wirkungsmechanismus
richtig zu sein scheint.
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Die Hülle Nr. 33 wurde zunächst mit Methylzellulose allein geschlämmt
und dann mit Kymene allein sprühgerafft. Die Hüllenprobe Nr. 34 wurde mit Kymene
allein geschlämmt und dann mit Methylzellulose sprühgerafft. Die Hüllenprobe Nr.
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35 wurde mit einer erfindungsgemäßen Beschichtungszusammensetzung,
enthaltend Methylzellulose und Kymene, geschlämmt.
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Die Hüllenprobe Nr. 33 zeigte sowohl einen brauchbaren Fettabscheidungsgrad
als auch brauchbare Schälbarkeit. Offenbar verhindert die Methylzellulose, daß sich
Kymene an die Hülle bindet.
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Die Hüllenprobe Nr. 34 zeigte einen brauchbaren Fettabscheidungsgrad,
aber die Haftung zwischen Hülle, Harz und Fleischmasse war so stark daß infolge
der schlechten Schälbarkeit die Oberfläche durch das Schälen beschädigt wurde.
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Dies zeigt, daß Kymene eine irreversible Bindung mit der Hülle bildet
und daß durch die nachfolgende Behandlung mit Methylzellulose keine gute Schälbarkeit
erhalten werden kann.
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Die Hüllenprobe Nr. 35 zeigt die typischen erfindungsgemäßen Ergebnisse
zum Vergleich.
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Es ist von Interesse, daß die Behandlung der Hüllenprobe Nr. 34 für
Imbissprodukte unbrauchbare Ergebnisse zeigt.
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Die Ergebnisse sind in Tabelle VI zusammengefasst.
Tabelle
VI Hüllen Behandlung Typ Oberflächen-Fett-Ver- Schälbarkeit Proben hältnis % Nr.
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33 1.) Metyhlcellulose 1 95 2.) Kymene 34 1.) Kymene 2 0 2.) Metyhcellulose
35 Methylcellulose 2 96 und Kymene
Es ist aus der US-PS 3 427 169
bekannt, daß Zellulosehüllen an Trockenwurstemulsionen anhaften können und die Schrumpfung
der Wurst während der Nachbehandlung mitmachen, wenn man ein lösliches Protein mit
einem Molekulargewicht oberhalb von etwa lo.ooo und einem isoelektrischen Punkt
im Bereich von einem pH-Wert von etwa 2 bis 6 verwendet. Diese löslichen Proteine
umfassen Gluteline, Prolamine, Proline, Hydroxyproline, Histone, Elastine und Protamine.
Typische Beispiele sind Eieralbumin, Edestin, Glutenin, Prokollagen, Gelatin und
Gliadin.
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Die folgenden Beispiele beziehen sich auf weitere Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung.
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Beispiel 7 Eine Zellulose-Nahrungsmittelhülle nach Beispiel 1 wird
mit der folgenden Beschichtungszusammensetzung innen geschlämmt: 2,85 g Gelatine
28,5 g Methylzellulose 442,7 g Wasser Danach wurde die Hülle vor dem Raffen getrocknet.
Während des Raffens wurde die folgende Beschichtungszusammensetzung in die Hülle
gesprüht: 442,7 g Wasser 465,5 g Propylenglycol 12,1 g Tween 80 48,6 g Mineralöl
2 Die Behandlungsmenge beträgt etwa 30 mg pro 6,452 cm2.
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Die Hülle wurde gestopft und verarbeitet wie in Beispiel 2.
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Die Abschälbarkeit beträgt etwa 96 % und das Fettverhältnis etwa 2.
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Beispiel 8 Das Beispiel 6 wird wiederholt, wobei die Gelatine durch
2,85 g Eieralbumin ersetzt wird.
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Die Schälbarkeit beträgt etwa 95 % und der Fettabscheidungsgrad etwa
3.
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Beispiel 9 Das Beispiel 6 wird wiederholt, wobei Gelatine durch 2,85
g Glutenin ersetzt wird.
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Die Schälbarkeit beträgt etwa 95 % und der Fettscheidungsgrad etwa
3.
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Die Erfindung soll nicht durch die exakt angeführten Einzelheiten
begrenzt werden, Abänderungen sind dem Fachmann geläufig.