DE2852798A1 - Optische abtastvorrichtung - Google Patents
Optische abtastvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine optische Abtastvorrichtung,
die einfach aufgebaut ist und die eine optische Vorrichtung besitzt, mit der ein weiter Bereich
mit einer guten Wirkungsweise abgetastet werden kann.
Im Zusammenhang mit der Entwicklung von Vorrichtungen
zur Informationsverarbeitung, bei denen ein Lichtbündel angewendet wird, sind optische Abtastvorrichtungen
•25 in den letzten Jahren in bedeutendem Maße verbessert worden.
Optische Abtastvorrichtungen werden oft in Vorrichtungen zur Informationsverarbeitung eingebaut, daher sind,
um die Vorrichtungen raumsparend zu machen, einfache
Abtastvorrichtuhgen erwünscht, die eine ausgezeichnete
30 Wirkungsweise hinsichtlich der Bilderzeugung haben.
Aufgabe der Erfindung ist eine optische Abtastvorrichtung, die eine vereinfachte Abtastbilderzeugungslinse
aufweist und raumsparend aufgebaut ist und mit
deren Bilderzeugungslinse ein weiter Bereich der zu unter-
90 9827/068 3
suchenden Oberfläche mit einer guten Wirkungsweise hinsichtlich der Bilderzeugung abgetastet werden kann.
In der erfindungsgemäßen optischen Abtastvorrichtung ist mindestens eine Einzellinse, deren beide
Oberflächen jeweils in eine lichtdurchlässige Zone und eine das Licht reflektierende Zone aufgeteilt
sind, in einem Abtastlinsensystem angeordnet, das bei der Abtastvorrichtung verwendet wird. Im einzelnen ist
10 eine Einzellinse, die eine einer Ablenkvorrichtung gegenüberliegende
Oberfläche r1 und eine einer abgetasteten
Oberfläche gegenüberliegende Oberfläche r„ hat, im allgemeinen
innerhalb eines Abtastlinsensystems angeordnet, das sich zwischen der Ablenkvorrichtung und der abge-
tasteten Oberfläche befindet, wobei die Oberflächen r1 und r2 jeweils aus einer lichtdurchlässigen Zone
und einer das Licht reflektierenden Zone bestehen. Ein Lichtbündel, das durch die lichtdurchlässige Zone
der Oberfläche r- in das Innere der Linse gelangt ist,
wird durch die reflektierende Zone der Oberfläche r^
und dann durch die reflektierende Zone der Oberfläche r1 reflektiert, worauf das Lichtbündel durch die
lichtdurchlässige Zone der Oberfläche r2 hindurch aus
der Linse heraustritt.
25
25
In der erfindungsgemäßen, optischen Abtastvorrichtung
kann die optische Achse der Einzellinse zu einer Ablenkfläche, die mit der Zeit durch das
mittels der Ablenkvorrichtung abgelenkte Lichtbündel gebildet wird, parallel sein oder mit dieser einen
vorbestimmten Winkel bilden.. Im letztgenannten Fall, d. h.,wenn die optische Achse mit der Ablenkfläche
einen vorbestimmten Winkel bildet, ist die Fläche, die durch das Bündel gebildet wird, das die Einzel-
]inse verläßt, im allgemeinen konisch. Um die konische
Abtastfläche, die durch die Einzellinse erzeugt wird,
zu korrigieren, wird daher die Fläche des in die Einzellinse eintretenden Bündels konisch gemacht, um die
durch die Einzellinse erzeugte, konische Abtastfläche aufzuheben bzw. auszugleichen, oder es werden zwei oder
mehr solcher Einzellinsen angeordnet, um den durch die
einzelnen Einzellinsen hervorgerufenen, konischen Effekt aufzuheben, so daß das Bündel, durch das die abzutastende
Oberfläche schließlich abgetastet wird, planar sein kann. Außerdem kann die optische Achse einer üblichen
Linse, die zusammen mit der Einzellinse verwendet wird, von der optischen Achse der Einzellinse verschieden
sein, selbst wenn sie mit der letztgenannten Linse koaxial ist.
Bei der erfindungsgemäßen, optischen Abtastvorrichtung
kann die in der vorstehend beschriebenen Abtastbilderzeugungslinse enthaltene Einzellinse im
Hinblick auf die Korrektur von Abbildungsfehlern wünschenswerterweise
eine Plankonvexlinse, deren konvexe Oberfläche der abgetasteten Oberfläche gegenüberliegt,
oder eine Meniskuslinse sein, deren konvexe Oberfläche ebenfalls der abgetasteten Oberfläche gegenüberliegt.
25 Außerdem hat die bei der erfindungsgemäßen,
optischen Äbtastvorrichtung in der Abtastbilderzeugungslinse
enthaltene Einzellinse im Unterschied zu den üblichen Linsen,, die nur lichtdurchlässige Oberflächen
haben, auch reflektierende Oberflächen, wodurch das
on ou Phänomen auftritt, daß ein Lichtbündel in einer zur
Einfallsrichtung entgegengesetzten Richtung durch die Linse läuft. Dies ist gleichbedeutend mit der Tatsache,
daß das Lichtbündel durch ein Medium mit dem Brechungsindex -N läuft (N ist der Brechungsindex der Bilder-
zeugungslinse). Solch ein negativer Brechungsindex
9098 27/06 83
1 ist eine physikalische Größe, die man in einem üblichen Linsensystem nicht erhalten könnte, und eine solche
Linsenkonstruktion führt zu einem ausgezeichneten
Effekt in bezug auf die Korrektur von Abbildungsfehlern. 5 Außerdem führt eine solche Linsenkonstruktion dazu,
daß man eine Linearität und eine gleichmäßige Geschwindigkeit des Abtastbündels auf der abgetasteten Oberfläche
erhält, während es bei der Korrektur durch übliche, lichtdurchlässige Einzellinsen schwierig war, solche
10 Ergebnisse zu erzielen.
Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1(A), (B) und (C) zeigen eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Abtastbilderzeugungslinse.
Fig. 2 erläutert die erfindungsgemäße Abtastbilderzeugungslinse.
In den Fig. 3(A), (B), (C), (D) und (E) werden
die Beziehungen zwischen Veränderungen in der Form von erfindungsgemäßen
die Beziehungen zwischen Veränderungen in der Form von erfindungsgemäßen
Abtastbilderzeugungslinsen und ver
schiedenen Abbildungsfehlern erläutert.
In den Fig. 4(A), (B), (C), (D) und (E) werden
die Beziehungen zwischen Veränderungen
™ in der Form der üblichen Einzellinse
und verschiedenen Abbildungsfehlern
erläutert.
erläutert.
909fl?7/nßß3
1 Die Fig. 5(A) und (B) und 6(A) und (B) zeigen
weitere Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Abtastbilderzeugungslinse.
In Fig. 7 wird der in den Fig. 5(A) und 6(A)
gezeigte Strahlengang erläutert.
Die Fig. 8(A) und (B) zeigen eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen, opti
schen Abtastvorrichtung.
In Fig. 9 wird die Linearität des Abtastbündels auf der abgetasteten
Oberfläche bei einer Ausführungs
form der erfindungsgemäßen Abtastbilderzeugungslinse
erläutert.
In Fig. 10 wird gezeigt, in welcher Weise 20 die Größe eines drehbaren Poly
gonspiegels von dem einfallenden Strahl abhängt.
Die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung
■25 werden nachstehend näher erläutert. Die Fig. 1(A),
(B) und (C) zeigen eine Ausführungsform der bei dem
Bilderzeugungslinsensystern der erfindungsgemäßen, optischen
Abtastvorrichtung verwendeten Einzelabtastlinse. Fig. 1(A) ist eine perspektivische Ansicht der Linse.
Fig. 1(B) ist eine von der Seite der Oberfläche r^
aus gesehene und Fig. 1(C) ist eine von der Seite der Oberfläche r~ aus gesehene Vorderansicht der Linse.
Wie in Fig. 1 gezeigt wird, besitzt die Einzelabtastlinse 1 die Oberflächen r. und ro. Die Oberfläche r.
ist in zwei Teile, eine lichtdurchlässige Zone 2 und
909827/G6S3
eine das Licht reflektierende Zone 3, aufgeteilt, und auch
die Oberfläche r~ ist in zwei Teile aufgeteilt, nämlich in eine lichtdurchlässige Zone 5 und in eine das Licht
reflektierende Zone 4. Bei dieser Ausführungsform steht
die lichtdurchlässige Zone 2 der Oberfläche r.. der reflektierenden Zone 4 der Oberfläche r„ gegenüber,
während die reflektierende Zone 3 der Oberfläche r..
der lichtdurchlässigen Zone 5 der Oberfläche r? gegenübersteht.
In Fig. 2 wird gezeigt, auf welche Weise ein Lichtbündel durch die Linse 1 von Fig. 1 läuft. Das einfallende
Licht I tritt zuerst in die lichtdurchlässige Zone 2 der Oberfläche r.. ein, wo es gebrochen und durchgelassen
wird, bis es die reflektierende Zone 4 der Oberfläche r2 erreicht. Dort wird das Licht reflektiert,
wonach es durch die reflektierende Zone 3 der Oberfläche
r.. wieder reflektiert und zu der lichtdurchlässigen
Zone 5 der Oberfläche r2 geleitet wird, wo es gebrochen
20 und durchgelassen wird. In Fig. 2 wird mit S die Eintrittspupille der Linse 1 , mit t. die axiale Entfernung
zwischen der Eintrittspupille S und der Oberfläche r* und mit d die axiale Dicke der Linse 1 bezeichnet.
Die Petzval-Summe P einer solchen Linse 1, ein
Aberrationskoeffizient, der zur Bildfeldwölbung in Beziehung steht, ist
*o - 1^ <
H7 " ίς >
CD,
909827/0683
wobei N der Brechungsindex der Linse 1 ist und R. bzw. R~
die Krümmungsradien der Oberflächen r1 bzw. r2 sind.
In Gleichung (1) gilt für den Brechungsindex N des Linsenmaterials im allgemeinen 1,4 4 N <
1,9, und daher gilt
P έ o,
wenn 10
(1 L ) Jk.
■* Ό Ti ' ^^
Im Gegensatz dazu wird die Petzval-Summe P einer Einzellinse,
deren einander gegenüberliegende Oberflächen anders als bei der Linse 1 nur als lichtdurchlässige
Oberflächen ausgebildet sind, ausgedrückt durch
ρ = NzI ,1.-1
O N R1 R
Wenn in Gleichung (2)
(1-1)^0, 1
so gilt P — O, was zum erfindungsgemäßen Fall entgegengesetzt
ist.
Im Fall einer lichtdurchlässigen Einzellinse ist der Krümmungsradius R jeder Oberfläche
N · (N-1) (3)
909827/0683
wenn die Petzval-Summe P = O und wenn R- = R^ (=R),
wobei f die Brennweite und d die Dicke der Linse ist.
Wie aus Gleichung (3) hervorgeht, ist der Krümmungsradius R jeder Oberfläche klein, wenn die
Linse eine kleine Dicke d hat. Zum Beispiel ergibt sich aus Gleichung (3) R= -32, wenn die Brennweite f =
sowie N = 1,8 und d = 10.
Im Gegensatz dazu ist im erfindungsgemäßen Fall, wenn die Petzval-Summe P =0 und wenn R1 = R2 (=R)
aus Gleichung (1), der Krümmungsradius R jeder Oberfläche durch
2 /Id(N-D
' ,
3N-
gegeben, worin d vom Standpunkt der Linsengestaltung im Vergleich mit f, der Brennweite dieser Linse, oder mit
R ausreichend klein ist. Wenn man daher in Betracht zieht, daß d ausreichend klein ist, und für den in
Gleichung (4) mit +_ versehenen Nenner das Vorzeichen
- wählt, wird Gleichung (4) angenähert zu
R ~/ d<f './3N2 - 2N + 3 (5)
N
30
30
909827/0683
Zum Beispiel gilt R=+ 123, wenn f = 300, N= 1,8
und d = 1O. Dieser Wert beträgt etwa das 3,8-fache des
Krümmungsradius .der üblicherweise verwendeten Einzellinse für den Fall, daß deren Petzval-Summe Null ist.
Im allgemeinen sieht man, wenn Gleichung (5) mit Gleichung (3) verglichen wird, welches Vielfache des
Krümmungsradius der üblicherweise verwendeten Linse der Krümmungsradius der erfindungsgemäßen Linse darstellt.
Das heißt, daß der Krümmungsradius der erfindungsgemäßen Linse das
J 3N2-2N+3 _fache
is N-r
des Krümmungsradius der üblichen Linse ist.
Zum Beispiel beträgt der Krümmungsradius der
erfindungsgemäßen Linse etwa das 5,2-fache, wenn N = 1,5,
und etwa das 3,8-fache, wenn N = 1,8. Selbst wenn der
Brechungsindex der üblichen Linse den Wert 1,8 und .der Brechungsindex der erfindungsgemäßen Linse den Wert
1,5 hat, beträgt der Krümmungsradius der erfindungsgemäßen Linse etwa das 3,2-fache des Krümmungsradius
der üblichen Linse.
Die Erfindung hat daher den Vorteil, daß der Krümmungsradius groß sein .kann,und dies ist vorteilhaft
für die Korrektur von Koma und Astigmatismus.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 3 und 4 wird nachstehend näher erläutert, daß sich Koma und Astigmatismus
verschlimmern, wenn der Krümmungsradius kleiner ist. _,. Die Fig. 3 (A) bis 3 (E) zeigen Kurven von verschiedenen
Aberrationskoeffizienten für Veränderungen in der Form
909827/0683
des erfindungsgemäßen Linsensystems mit der Brennweite
300. Die Abszisse stellt die Krümmung (1/R1) der Oberfläche r~ (der ersten Oberfläche) dar, während die
Ordinate die Werte der verschiedenen Aberrationskoeffizienten für den Fall darstellt, daß das Linsensystem
die Brennweite 1 hat. In diesen Figuren wird mit II die Koma, mit III der Astigmatismus, mit P die
Petzval-Summe und mit V der Verzeichnungsaberrationskoeffizient bezeichnet. In den Figuren 3(A) bis 3(E)
10 hat die Dicke d der in Fig. 2 gezeigten Linse den
Wert 10. Die verschiedenen, vorstehend erwähnten Abbildungsfehler
II, III, P und V werden durch die Lage der Eintrittspupille variiert. Die Fig. 3(A), 3(B),
3(C), 3(D) und 3(E) zeigen die Veränderungen verschiedener
Abbildungsfehler bei Veränderungen in der Form, wenn t.. = -30, t.. = -60, t. = -90, t.. = -120
bzw. t1 = -150, wobei t.. der axiale Abstand zwischen der
Eintrittspupille S und der Linse ist. Die in der Richtung von der Oberfläche r.. der Linse zur Eintrittspupille
20 s gemessenen Werte von t.. werden dabei als negative
Werte angegeben.
Die Fig. 4(A) bis 4(E) zeigen Veränderungen bei verschiedenen Abbildungsfehlern in Abhängigkeit
von der Veränderung in der Form der üblichen, lichtdurchlässigen Einzellinse mit der Brennweite 300.
Wie in Fig. 3 hat die Dicke d der Linse den Wert 10, und die Fig. 4(A)1- 4(B), 4(C), 4 (D) bzw. 4 (E) entsprechen
t1 = -30, t1 = -60, t1 = -90, t1 = -120 bzw.
30 t1 = -150.
Wenn man die in den Fig. 3(A) bis 3(E) gezeigten
Abbildungsfehler der erfindungsgemäßen Einzellinse mit den in den Fig. 4(A) bis 4(E) gezeigten Abbildungs-
fehlern der üblichen Einzellinse vergleicht, so stellt
909827/0 68
man fest, daß die Koma II und der Astigmatismus III in der erfindungsgemäßen Linse besser sind als in der
üblichen Einzellinse, wenn die Petzval-Summe P in der Nähe von Null liegt. Das heißt, daß bei der erfindungsgemäßen
Linse auch die Koma II und der Astigmatismus III gut korrigiert werden, wenn die Petzval-Summe
P gut korrigiert ist. Bei der erfindungsgemäßen Linse ist insbesondere der Astigmatismus besser als
bei der bekannten Linse, und es ist möglich, eine weitere Bildebene (Blickfeld) mit einer guten Wirkungsweise
abzutasten.
Das in Fig. 2 gezeigte System, bei dem das einfallende Licht I durch die lichtdurchlässige Zone 2
15 der ersten Oberfläche gebrochen und durch die
reflektierende Zone 4 der zweiten Oberfläche reflektiert
und dann durch die reflektierende Zone 3 der ersten Oberfläche reflektiert und schließlich durch die lichtdurchlässige
Zone 5 der zweiten Oberfläche gebrochen
20 und nach außen gelassen wird, kann entwickelt werden, wie es nachstehend in Tabelle 1 gezeigt wird.
Zone Krümmungsradius Entfernung zwischen Brechungs-
Nr. den Zonen index
(Eintrittspupille) ,
2 R1 d N
* R2 -d -N
5 R1 d N
5 R2 ' 1,0 (außerhalb der Linse)
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1 Die Fig. 3(A) bis 3 (E), die schon beschrieben
worden sind, zeigen die Koma, den Astigmatismus, die Petzval-Summe und die Verzeichnungsaberration eines
solchen äquivalenten Linsensystems, die gegen eine 5 Veränderung von R1 aufgetragen sind.
Wenn in dem. vorstehend beschriebenen Linsensystem die Brennweite des gesamten Systems, der Krümmungsradius
R1 der ersten Oberfläche, die Dicke der Linse und der
Brechungsindex N der Linse festgelegt sind, wird der Krümmungsradius R~ der zweiten Oberfläche in Übereinstimmung
mit diesen Daten festgelegt.
Die nachstehende Tabelle 2 zeigt die Konstruktionsarten von Ausführungsformen der Erfindung und die
Aberrationskoeffizienten (I: sphärische Aberration,
II: Koma, III: Astigmatismus, P: Petzval-Summe, V: Verzeichnungsaberration), für den Fall, daß die
Petzval-Summe einen relativ kleinen Wert hat. Bei all diesen Ausführungsformen hat die Brennweite den Wert 300.
Fig. 5(A) zeigt den Strahlengang in einer 14. Ausführungsform, und Fig. 5(B) zeigt die Abbildungsfehler
bei dieser Ausführungsform, während Fig. 6(A) den Strahlengang in einer 31. Ausführungsform und Fig. 6(B)
die Abbildungsfehler in dieser Ausführungsform zeigt. Der in den Fig. 5(A) und 6(A) gezeigte Strahlengang
ist ein Querschnitt durch den in Fig. 7 gezeigten Strahlengang.
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Tabelle 2 - (1)
Parameter
Ausfuhrungsform Nr.
1
Ausfuhrungsform Nr.
1
4
5
6
7
8
9
5
6
7
8
9
ee 10
11
12
13
14
15
16
17
18
12
13
14
15
16
17
18
30 30 30 30 60 60 60 60 90 90 90 90 120 120 120 120 150
150
- 66,667
100,00
-200,00
- 66,667
-100,00 ■200,
OO
- 66,667
100,00
200,00
- 66,667
-100 ,00
■200(00
00
66;667
100,00
R2
74^786
74^786
-^ 103! 04
- 178/70
-1.04 4;3
-1.04 4;3
74,786
- 103,o4
- 178,70
-1*044,3
74;786
74;786
- 10 3,04
- 178,70
-1.044 ,3
-1.044 ,3
74,786
- 103,04
- 178,70
-1.044 3
-1.044 3
74^786
■ 103,04
■ 103,04
10
10
10
10
10
10
10
10
10
10
10
10 10 10 10 10
1.5
X/5
1/5
1,5 1.5
4^36 3,14
2/84 4,36 3 ,14 l;04
2,84
4,36
3 (. 14 1,04 2,84
4,36
3,14 1,04 2,84
4,36
II
-Ο/61
-1,14
-1,14
-0,78
-0,32
-0,70
-0,70
-0,89
-0,68.
-0,04
-0,04
-0,27
-O7 58
-0,57
-0,24
-0,24
0,17
-0.27
-0,47
-0.27
-0,47
0,53
o, 61
III
0,10 0/28
-1.21 0,50
0,75 0,00
O1 09 0,29
o,6o -0,03
-0 01 0,15 0,48
-0,01 -0, 01
ο, 06 0,37
0,07
P 0,49
0,09
'-0,18
-O1
0,
0,09 -Ο/18
0,49 0,09
0,
-0,29 ,49
0,09 -0,18 ■0,29
0/02
0,11
π τ> Ο,"- IsJ
Ov 3.2 4rt
0,08 0,18 OO
0, 0,49
' Ul
0,
0,20
0,36
0 , 6 L'
0/17 0
0,38 0,72
0,06 0,09
0, 0,21
Tabelle 2 - (2)
| Parameter | ti | Rl | 1*2 | 70 | d | N | I | l'l | II | III | P | 0 | V | OO |
| Ausführungsform Nr. | 150 | -200/00 | - I78, | 3 | 10 | 1Z 5 | 3, | 0'i | 0,05 | 0,0't | -0/18 | 0 | / 37 | tn |
| 20 | 150 | -1. 0 k k | 82 | 10 | 1,5 | 1, | 91 | '-0,37 | 0,29 | -0/29 | 0 | /79 | ||
| 21 | 30 | -10C,00 | - IU, | kl | 20 | 1Z 5 | 1I | 32 | -O;57 | 0,15 | 0,39 | 0 | ,03 | |
| 22 | 30 | -200.00 | - 189/ | k | 20 | 1/5 | 2r | 98 | -O/9'i | O/'H | -0,08 | 0 | .21 | I |
| 23 | 30 | I i 0° |
-I.038, | 82 | 20 | 1,5 | °r | 91 | -0,72 | 0/68 | -0,29 | 0 | /39 |
ON.
I |
| CD24 | 60 | -100,00 | - 114, | kl | 20 | 1, 5 | 1I | 32 | -0,37 | o, 05 | 0,39 | 0 | ,10 | |
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| S2S | 90 | -200,00 | - 189/ | k | 20 | 1,5 | 2/ | 98 | -0/*8 | 0, 12 | -O1OO | 0 | ||
| W 29 | 90 | oP | -1.038/ | 82 | 20 | 1/5 | 0, | 91 | -0.52 | 0, Vt | -o, 29 | 0 | ,66 | LJ U) |
| 30 | 120 | -100,00 | - Hk, | kl | ■ 20 | 1,5 | 1, | 32 | 0,01 | -O1 02 | Ο, 39 | 0 | ,1« | cn |
| 31 | 120 | -200,00 | - 189, | k | 20 | 1^ | 2I | 98 | -0,25 | 0,05 | -0, 08 | 0 | ,3«> | |
| 32 | 120 | 00 | -I.038/ | 82 | 20 | 1/5 | 0, | 91 | -0,'12 | 0,3't | -0/ 29 | 0 | .75 | |
| 33 | 150 | -100/00 | - 13Λ, 1 |
kl | 20 | !/5 | 1, | 32 | 0, 20 | 0, 00 | Ο, 39 | 0 | ''2 | |
| 34 | 150 | -200 00 | - 189/ | k | 20 | 1,5 | 2. | 98 | -0, 02 | 0, 02 | -Ο,ΟΟ | ΰ | ,36 | |
| 35 | 150 | OO | -I.038, | 20 | 1,5 | 0. | -0 32 | 0 27 | -0/29 | .81 | ||||
Das Linsensystem für die Bilderzeugung, das bei der erfindungsgemäßen, optischen Abtastvorrichtung verwendet
wird, enthält mindestens eine Einzellinse, die reflektierende und lichtdurchlässige Oberflächen wie
vorstehend beschrieben aufweist, und es können zwei oder mehr solcher Einzellinsen verwendet oder mit
anderen, üblichen lichtdurchlässigen Linsen kombiniert werden. In diesem Fall können alle
Linsen, die das Linsensystem für die Bilderzeugung bilden , auf einer gemeinsamen optischen Achse oder
auf verschiedenen optischen Achsen angeordnet sein.
In der Einzellinse, wie sie in den Fig. 1 und 2 gezeigt wird, wird die Anordnung des einfallenden Bündels
I und der Einzellinse zueinander hinsichtlich der Bewirkung einer Vielzahl von Reflexionen innerhalb
der Linse zu einem Problem. In einem ersten Fall, wie er in Fig. 2 gezeigt wird, kann man das einfallende
Bündel I so in die Einzellinse eintreten lassen, daß ο
20 es mit der Linse 'einen vorher festgelegten Winkel
bildet, d. h., man kann das Bündel schräg in die Einzellinse eintreten lassen. Die Fläche, die dann durch das
Bündel gebildet wird, das die Einzellinse verläßt, wird konisch. Daher werden, um die konische Fläche zu
korrigieren, mehrere solcher Einzellinsen vorgesehen, so daß die durch eine erste Einzellinse erzeugte, konische
Fläche durch eine entgegengesetzte konische Fläche aufgehoben bzw. ausgeglichen wird, die man durch eine
andere Einzellinse erzeugen läßt, die in größerer Nähe
ου zu der abgetasteten Oberfläche vorgesehen ist als die
erste Einzellinse. Alternativ ist es möglich, daß man das einfallende Bündel I auf einer kpnischen Fläche
in die Einzellinse eintreten läßt, damit diese konische Fläche durch eine konische Fläche korrigiert wird, die
von der Einzellinse erzeugt wird. In einem zweiten Fall
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- 18 - OQ CO 7QQ B 9346
1 kann man das einfallende Bündel I parallel zur optischen
Achse der Einzellinse in die Einzellinse eintreten lassen. In diesem Fall kann das durch die Oberfläche
r~ reflektierte Bündel, wenn man die Dicke d der Einzel-5
linse berücksichtigt, durch die Oberfläche v. wieder
reflektiert werden- Natürlich kann das mit der erfindungsgemäßen, optischen Abtastvorrichtung verwendete Linsensystem
in der Regel in irgendeiner Lage in irgendeiner Abtastvorrichtung angeordnet sein.
Fig. 8(A) ist eine perspektivische Ansicht, in der
eine Ausführungsform der optischen Abtastvorrichtung, bei der das erfindungsgemäße Linsensystem verwendet
wird, schematisch dargestellt ist. Das von einer nicht
15 gezeigten Lichtquelle ausgehende, einfallende Bündel
I wird durch einen drehbaren Polygonspiegel 11, der sich um eine Drehachse 14 dreht, abgelenkt, tritt in das
erfindungsgemäße Linsensystem 12 ein und wird wiederholt
durchgelassen und reflektiert, worauf es über ein
lichtempfindliches Material 13 zur Abtastung gelangt.
In diesem Fall tritt das einfallende Bündel IQ,
wie in Fig. 8(B) gezeigt wird, bei der es sich um eine Querschnittsansicht handelt, die Fig. 8(A) entspricht,
so ein, daß es mit der Drehachse 14 des drehbaren Polygonspiegels einen Winkel CO bildet; die optische Achse
15 des Linsensystems 12 bildet mit der vorstehend erwähnten
Drehachse 14 einen Winkel ß, und für den Winkel
If, der zwischen dem durch den drehbaren Polygonspiegel
30 reflektierten Bündel I ' und der optischen Achse 15 gebildet
wird, gilt v* = K - (öl/+ ß) . Das einfallende
Bündel I oder die optische Achse des Linsensystems 12 werden deshalb so geneigt, weil es dadurch erleichtert
wird, das Bündel so aufzutrennen, daß an jeder licht-
35 durchlässigen oder reflektierenden Oberfläche des Linsen-
909827/0683
systems .12 nur eiji/Bündel· hindurchgelassen bzw. reflektiert
wird. Ein weiterer Grund besteht darin, daß es bekannt ist, daß das abgelenkte Bündel I ' eine konische Abtastkurve
bildet, und daß es durch geeignete Wahl des Winkels
I^ , der zwischen dem abgelenkten Bündel I ! und der
optischen Achse 15 gebildet wird, in bezug auf den vorstehend erwähnten Einfallswinkel Ch möglich ist, die Abtastlinie
auf dem lichtempfindlichen Material 13 geradlinig
zu machen,' wenn das einfallende Bündel I
in einem solchen Winkel Φ zu der Drehachse eintritt.
Wenn z. B. der Abstand zwischen dem ablenkenden
Punkt, auf dem drehbaren Polygonspiegel und der ersten
Oberfläche der Linse 12 in horizontaler Richtung (der
15 zu der Rotationsachse 14 rechtwinkligen Richtung)
I ist, hat die Abtastlinie auf der in einem horizontalen
Abstand (J" = 300,92 von dem ablenkenden Punkt angeordneten
Oberfläche des lichtempfindlichen Materials 13 die in Fig. 9 gezeigte, gute Linearität, wenn folgendes
gilt: i= 86, 31; O/ = 75 ö; β = 85 ° und ^ = 20 °,
und wenn die Linse folgende Konstruktion hat: R1 = -739,369, R2 =-384,8753, d = 14,78738 und
N = 1,5. In Fig. 9 stellt die Abszisse φ den Rotationswinkel des drehbaren Polygonspiegels dar, während die
.25 Ordinate Ay" den Betrag der Abweichung in senkrechter
Richtung zwischen der Abtastrichtung auf der Oberfläche
des lichtempfindlichen Materials und der Abtastposition
darstellt.
1^" Wenn man einen drehbaren Polygonspiegel als Ablenkvorrichtung
einsetzt, wie in Fig. 8(A) gezeigt wird, führt ein einfallendes Bündel IQ, das in einer
Ebene eintritt, in der die optische Achse der Linse enthalten ist, zu einer Minimalisierung der Größe des
. drehbaren Polygonspiegels, was wiederum zu dem Effekt
909827/0683
■2°- 28S2798 B9346
1 führt, daß die Abtastung mit hoher Geschwindigkeit durchgeführt
werden kann.
Zum Beispiel hat der Durchmesser φ des Umkreises
5 eines drehbaren Polygonspiegels mit N Oberflächen,
durch den ein einfallendes Bündel mit dem Durchmesser 5 abgelenkt wird, ohne durch die Spiegeloberfläche
in eine falsche Richtung gelenkt zu werden, den in Tabelle 3 gezeigten Wert. In der Tabelle bezieht sich
der Durchmesser X auf den Umkreis des erfindungsgemäß
eingesetzten Polygonspiegels, während Y den Durchmesser des Umkreises in Abhängigkeit von der Anzahl N der
Oberflächen des Polygonspiegels für den Fall zeigt, daß die zwischen dem einfallenden Bündel I und den
abgelenkten Bündeln I1 und I2 im effektiven Ablenkbereich
gebildeten Winkel 65 ° bzw. 115 ° betragen, wie es in Fig. 10 gezeigt wird.
N
(Anzahl der Flächen
des Polygonspiegels) X Y
des Polygonspiegels) X Y
8 29 40
12 115 162
Wie man in Tabelle 3 sehen kann, kann im erfindungsgemäßen
Fall der Durchmesser des Umkreises 30 des drehbaren Polygonspiegels außerordentlich klein gestaltet
werden.
Nachstehend wird die Verzeichnung in der Abtastrichtung näher erläutert. Die Verwendung einer
f-e-Linse als Abtastlinse, die den Zweck hat, unter
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Anwendung eines mit einer gleichmäßigen Winkelgeschwindigkeit gedrehten Spiegels eine Abtastung mit gleichmäßiger
Geschwindigkeit zu gewährleisten, ist bekannt. Es ist auch bekannt, daß bei dieser f-e-Linse der
Verzeichnungsaberrationskoeffizient V den Wert 0,66667
hat.
Bei den Ausführungsformen 16, 20, 29, 32 und 35
der erfindungsgemäßen Linse hat der Verzeichnungsaberrationskoeffizient
annähernd den gleichen Wert wie bei der f-e-Linse.
Der Verzeichnungsaberrationskoeffizient der in
Fig. 8(A) gezeigten Ausführungsform beträgt 0,65702,
15 und das Bündel bewegt sich mit einer im wesentlichen
gleichmäßigen Geschwindigkeit über das lichtempfindliche
Material 13.
909827/0883
Claims (5)
1. Optische Abtastvorrichtung mit einer Ablenkvorrichtung (11) zur Ablenkung eines Lichtbündels (I )
in einer vorbestimmten Richtung, gekennzeichnet durch eine in der optischen Abtastvorrichtung angeordnete
optische Abtastbilderζeugungsvorrichtung (12), die
mindestens eine Einzellinse (1) aufweist, deren beide Oberflächen (r.. , r2) jeweils in eine lichtdurchlässige
Zone (2, 5) und eine das Licht reflektierende Zone (3, 4)
20 aufgeteilt sind.
2. Optische Abtastvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkfläche, die durch
das mittels der Ablenkvorrichtung (11) abgelenkte Bündel gebildet wird, planar ist und daß die Ablenkfläche
zu der optischen Achse der Einzellinse (1) parallel ist.
3. Optische Abtastvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die durch das mittels der Ablenkvorrichtung (11) abgelenkte Bündel gebildete
Ablenkfläche planar ist und daß. die Ablenkfläche einen bestimmten
Winkel mit der optischen Achse der Einzellinse (1) bildet.
XI
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4. Optische Abtastvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der optischen Bilderzeugungsvorrichtung
zwei oder mehr Einzellinsen (1) angeordnet sind und daß die konische Abtastfläche
des durch die erste Einzellinse erzeugten Lichtbündels durch eine andere Einzellinse so korrigiert wird, daß
eine flache bzw. ebene Abtastfläche gebildet wird.
5. Optische Abtastvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die durch das mittels der Ablenkvorrichtung (11) abgelenkte Bündel (I') gebildete
Ablenkfläche konisch ist und daß diese konische Ablenkflache
durch die Einzellinse (1), die in der optischen Bilderzeugungsvorrichtung (12) enthalten ist, so
korrigiert wird, daß eine flache bzw. ebene Abtastfläche entsteht.
909827/0083
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| JP14696377A JPS5479644A (en) | 1977-12-07 | 1977-12-07 | Scanning optical system |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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