DE2852032C3 - Fahrbarer Stielstaubsauger - Google Patents
Fahrbarer StielstaubsaugerInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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- A47L5/12—Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen fahrbahren Stielstaubsauger, der durch vordere Stützglieder und
hintere Laufrollen auf dem Fußboden abgestützt ist, mit einem Mundstuckteil, das die vorderen Stützglieder und
in seinem vorderen Bereich eine Saugöffnung aufweist, mit einem aufrechten Führungsteil, das die Motor-Gebläse-Einheit,
einen Staubsammelraum und einen Führungsstiel aufnimmt, und mit einem das Mundstückteil
und das Führungsteil verbindenden Schwenkgelenk mit waagerechter, parallel zur Achse der hinteren
Laufrollen verlaufender Schwenkachse, wobei durch Schwenken des Führungsteils das Mundstückteil um die
vorderen Stützglieder nach Art einer Wippe kippbar ist.
Aus der DE-PS 9 36 951 ist ein fahrbarer Stielstaubsauger dieser Art bekannt, bei dem zwei Hauptteile, ein
Mundstückteil und ein Führungsteil, um eiile waagerechte
Achse schwenkbar gelenkig miteinander verbunden sind. Durch Schwenken des Führungsteiles wird ein
Anheben und Absenken der Saugöffnung erzielt. Jedoch ist bei diesem bekannten Staubsauger zur Lagerung der
hinteren Laufräder eine zusätzliche Wippe vorgesehen, die am Mundstückteil angelenkt ist, und das Führungsteil
wirkt durch eine Steuerscheibe auf die Wippe ein.
Weiterhin ist aus der US-Patentschrift 14 01 007 ein fahrbarer Stielstaubsauger bekannt, der einen Stellhebel
zur Höhenverstellung der Hinterräder besitzt. Dabei werden die an einem Schwenkarm gelagerten Hinterräder
durch die Verstellung der einstellbaren Höhe der Vorderräder angepaßt, um ein paralleles Verlaufen der
Saugöffnung des Staubsauger zur Bodenfläche zu gewährleisten. Dieser Stielstaubsauger weist zusätzlich
noch den üblichen schwenkbar gelagerten Führungsstiel auf.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Aufbau eines fahrbahren Stielstaubsauger^ der eingangs genannten
Art zu vereinfachen.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die hinteren Laufrollen am unteren hinteren Ende des Führungsteils
befestigt sind.
Durch die erfindungsgemäße Befestigung der hinteren Laufrollen am unteren hinteren Ende des Führungsteiles
selbst wird erreicht, daß auf einfache Weise beim Abstellen des Stielstaubsaugers, wozu das Führungsteil
in eine vertikale Stellung gebracht werden muß, das Mundstückteil nach Art einer Wippe angehoben wird,
so daß die Saugöffnung nicht mehr auf dem Boden anliegt und ein Überhitzen der Motoreinheit vermieden
wird. Durch den einfachen mechanischen Aufbau wird ein hohes Maß an Störunanfälligkeit erreicht
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird aus der weiteren Beschreibung im Zusammenhang mit den
Zeichnungen deutlich.
F i g. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen fahrbahren Stielstaubsaugers,
F i g. 2 ist eine teilweise gebrochene Seitenansicht des erfindungsgemäßen Stielstaubsaugers,
F i g. 3 ist eine teilweise gebrochene Unteransicht auf den Stielstaubsauger und
F i g. 3 ist eine teilweise gebrochene Unteransicht auf den Stielstaubsauger und
Fig.4 ist eine Darstellung, die die Stellung des
Stielstaubsaugers zum Saugen und während einer Betriebspause zeigt
Das Mundstückteil 1 des Staubsaugers ist mit einer im wesentlichen rechtwinkligen Saugöffnung ta in der Unterfläche seines Vorderabschnittes versehen und auf einer Bodenfläche, nämlich auf der zu säubernden Fläche, beweglich. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Saugöffnung la mit einer Bürste oder einem Klopfer 2, zum Freisetzen des Staubes von der Bodenfläche versehen. Der Staub wird in einem Strom von Saugluft mitgezogen. Ein Führungsteil 3 besitzt einen kastenförmigen Staubsammelraum 6, der im unteren Abschnitt angeordnet ist, und der eine elektrische Motor-Gehäuse-Einheit 4 und einen Staubbeutel 5 oder ähnliches beinhaltet, sowie einen stabähnlichen Führungsstiel 7, der sich nach oben von dem Staubsammelraum 6 erstreckt. Das Führungsteil 3 ist an seinem unteren Endabschnitt von einem Schwenkgelenk 8 an dem hinteren Abschnitt des Mundstückteils 1 getragen und ist um eine horizontale Achse beweglich.
Das Mundstückteil 1 des Staubsaugers ist mit einer im wesentlichen rechtwinkligen Saugöffnung ta in der Unterfläche seines Vorderabschnittes versehen und auf einer Bodenfläche, nämlich auf der zu säubernden Fläche, beweglich. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Saugöffnung la mit einer Bürste oder einem Klopfer 2, zum Freisetzen des Staubes von der Bodenfläche versehen. Der Staub wird in einem Strom von Saugluft mitgezogen. Ein Führungsteil 3 besitzt einen kastenförmigen Staubsammelraum 6, der im unteren Abschnitt angeordnet ist, und der eine elektrische Motor-Gehäuse-Einheit 4 und einen Staubbeutel 5 oder ähnliches beinhaltet, sowie einen stabähnlichen Führungsstiel 7, der sich nach oben von dem Staubsammelraum 6 erstreckt. Das Führungsteil 3 ist an seinem unteren Endabschnitt von einem Schwenkgelenk 8 an dem hinteren Abschnitt des Mundstückteils 1 getragen und ist um eine horizontale Achse beweglich.
Wenn der Stielstaubsauger benutzt wird, hält der Benutzer das freie Ende des Führungsstiels 7 und
bewegt das Mundstückteil 1 vor und zurück zum Saugen, wobei das Führungsteil 3 nach hinten geneigt
ist. Nach dem Säubern wird der Führungsstiel 7 nach oben angehoben, um das Führungsteil 3 in eine im
wesentlichen vertikal aufrechte Stellung zu bringen. In dieser Stellung wird der Stielstaubsauger abgestellt
oder kann allein stehen.
Mit dem Bezugszeichen 11 sind Stützglieder, die als Vorderräder ausgebildet sind, bezeichnet, die an der
Unterseite des Mundstücksteils 1 an der Rückseite der Saugöffnung la angeordnet sind, und mit 12 Laufrollen,
die als Hinterräder dienen und an dem unteren Endabschnitt des Führungsteils 3 befestigt sind. Das
Mundstückteil 1 ist auf der Bodenfläche mit diesen Stützgliedern 11 und Laufrollen 12 beweglich. Die
Stützglieder 11 und die Laufrollen 12 sind so angeordnet, daß sie folgende Erfordernisse bezüglich
Stellung und Dimensionierung erfüllen:
Die Stützglieder 11 sind am untersten Abschnitt des Mundstückteiles 1 befestigt, so daß das Mundstückteil
schwenkbar nach oben oder nach unten auf den Stützgliedern 11 ähnlich wie eine Wippe bewegbar ist.
Die Stellung der Laufrollen 12 an dem Führungsteil 3 ist so bestimmt, daß, wenn das Führungsteil 3 sich in
aufrechter Stellung im wesentlichen rechtwinklig zur Bodenfläche befindet, die Schwenkzapfen der Schwenk-
;< se 8 von der Bodenfläche ihren kürzesten Abstand zur Stellung des hinteren Abschnitts des Mundstückteils
1 bei einer niedrigen Höhe haben, so daß das
Mundstuckteil 1 in eine nach hinten abwärts geneigte
Stellung kommt, wobei die Stellung der hinteren Laufrollen 12 weiterhin derart ist, daß, wenn das
Führungsteil 3 durch den Führungsstiel / um einen Winkel geneigt wird, der üblicherweise für den
Gebrauch geeignet ist, die Schwenkzapfen 8 den weitesten Abstand von der Bodenfläche haben, so daß
das Mundstückteil 1 in eine nach vorne unten abgeschrägte Stellung geneigt wird, so daß der
Vorderabschnitt des Mundstückteiles abgesenkt ist. Genauer gesagt, sind die hinteren Laufrollen 12 von
einer Linie beabstandet, die senkrecht zur Eodenfläche durch die Achse der Schwenkzapfen 8 verläuft, wenn
das Führungsteil 3 sich in aufrechter Stellung befindet, wohingegen dann, wenn sich das Führungsteil 3 in
schräger Stellung, wie sie bei Benutzung auftritt, befindet, die hinteren Laufrollen 12 nahe einer Stellung
direkt unterhalb der Schwenkachse 8 liegen, nämlich nahe dieser senkrechten Linie. Die hinteren Laufrollen
12, die an dem unteren hinteren Ende des Führungsteiles 3 befestigt sind, müssen diese Erfordernisse erfüllen. Die
Saugöffnung la des Mundstückteiles 1 ist dazu ausgelegt, nahe an der Bodenfläche zu liegen, wenn das
Führungsteil 3 sich in schräger Stellung beim Saugbetrieb befindet, so daß das Mundstückteil sich in seiner
nach vorne abwärts geneigten Stellung befindet und der gesamte Staub auf dem Boden entfernt werden kann.
Der erfindungsgemäße Stielstaubsauger wird, wie in Fig.4 dargestellt, auf folgende Weise benutzt: Da das
Führungsteil 3 schwenkbar an der Schwenkachse 8 relativ zum Mundstückteil 1 bewegbar ist, wird der
Vorderabschnitt des Mundstückteils durch Schwerkraft in seiner abgesenkten Stellung gehalten, wenn er von
den vorderen Stützgliedern 11 auf der Bodenfläche während des Saugens gelagert wird. Die Saugöffnung
la, die nahe der Bodenfläche liegt, wie es mit A\ in F i g. 4 dargestellt ist, oder sogar in enger Berührung mit
dieser, stellt einen sehr wirkungsvollen Saugbetrieb sicher. Das Mundstückteil 1, das nach oben an der
Schwenkachse 8 beweglich ist, hat keine Schwierigkeiten, über beispielsweise einen Zigarettenstummel oder
ein ähnliches Hindernis auf dem Fußboden geführt zu werden. Somit kann ein kontinuierlicher Reinigungsbetrieb
ohne Mühe durchgeführt werden.
Nicht selten unterbricht der Benutzer des Stielstaubsaugers den Reinigungsbetrieb, um einen Tisch, einen
Stuhl oder ähnliches zu verrücken, um Staub von den Möbeln zu entfernen, oder um an ein Telefon zu gehen,
wobei der Stielsaubsauger auf der Bodenfläche im Leerbetrieb stehengelassen wird. In solch einem Fall
wird der Führungsstiel 7 aufgestellt, um das Führungsteil 3 in seine aufrechte Stellung, die in tier F i g. 4 mit
gestrichelten Linien angegeben ist. zu bringen. Mit
ίο dieser Bewegung des Führungsteiles 3 bewegen sich die
hinteren Laufrollen 12 von der Stellung direkt unter den
Schwenkzapfen des Schwenkgelenkes 8 nach hinten um die Schwenkachse herum, was zu einem Absenken der
Höhe der Schwenkachse bezüglich der hinteren Laufrollen 12 führt und somit die Entfernung zwischen
der Schwenkachse und der Bodenfläche verringert, da die hinteren Laufrollen 12 zu jedem Zeitpunkt in
Berührung mit der Bodenfläche sind, um den Staubsauger zu lagern. Als Ergebnis dreht sich das Mundstückteil
1, das von den Stützgliedern 11 gelagert wird, auf diesen vorderen Stützgliedern 11, um seinen hinteren Abschnitt
in eine niedrigere Stellung zu bringen. Die Saugöffnung la und die Hilfsvorrichtung im Vorderabschnitt
des Mundstückteiles 1 heben sich deshalb von der Bodenfläche ab, wie es mit Az bezeichnet ist.
Wenn das Mundstückteil 11 derart angeordnet ist, erzeugt der fortgesetzte Saugbetrieb keine thermischen
Verformungen oder ähnliches, was auftreten würde, wenn die Säugöffnung für einen längeren Zeitraum
geschlossen gehalten würde. Es werden Zerstörungen vermieden, wie sie auftreten würden, wenn die Bürste
der Klopfer 2 ständig auf demselben Teil der Bodenfläche, die zu reinigen ist (insbesondere auf einem
Teppich) rotiert und Schlingen oder Büschel herausrisse oder anderweitige Beschädigungen herbeiführte. Wenn
ein Kunstfaserteppich (besonders Polyester, Polyamid oder ähnliche Fasern, mit einem niedrigen Schmelzpunkt),
kontinuierlich auf derselben Stelle bearbeitet wird, führt die so erhaltene Reibungswärme unter
Umständen zum Schmelzen einiger Fasern, was wiederum zu einem Blockieren der Bürste oder des
Klopfers führt und eventuell zu einem Reißen des Antriebsriemens für den Klopfer oder die Bürste; diese
Nachteile sind jedoch gleichermaßen vermieden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Fahrbarer Stielstaubsauger, der durch vordere Stützglieder und hintere Laufrollen auf dem Fußboden abgestützt ist, mit einem Mundstückteil, das die vorderen Stützglieder und in seinem vorderen Bereich eine Saugöffnung aufweist, mit einem aufrechten Führungsteil, das die Motor-Gebläse-Einheit, einen Staubsammelraum und einen Führungsstiel aufnimmt, und mit einem das Mundstückteil und das Führungsteil verbindenden Schwenkgelenk mit waagerechter, parallel zur Achse der hinteren Laufrollen verlaufender Schwenkachse, wobei durch Schwenken des Führungsteils das Mundstückteil um die vorderen Stützglieder nach Art einer Wippe kippbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren Laufrollen (12) am unteren hinteren Ende des Führungsteils (3) befestigt sind.
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| DE2852032B2 DE2852032B2 (de) | 1981-03-19 |
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