DE285086C - - Google Patents
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- DE285086C DE285086C DENDAT285086D DE285086DA DE285086C DE 285086 C DE285086 C DE 285086C DE NDAT285086 D DENDAT285086 D DE NDAT285086D DE 285086D A DE285086D A DE 285086DA DE 285086 C DE285086 C DE 285086C
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B63/00—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
- A01B63/02—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
- A01B63/04—Hand devices; Hand devices with mechanical accumulators, e.g. springs
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Motorpflügen, deren Rahmen gegenüber einem oder beiden. Treibrädern in der Höhe
verstellt werden kann, wird das Treibrad zweckmäßig an einem drehbar um die Achse
der das Treibritzel tragenden Getriebewelle befestigten Schenkel gelagert. Diese Ausführung
hat vor allem den. Vorzug, daß der genaue Eingriff des auf der Getriebewelle sitzenden
Treibritzels in die Verzahnung des zugehörigen
ίο Treibrades gewahrt ist, wenigstens für den Fall,
daß der Pflug, insbesondere sein Rahmen, keine Verwindungen erleidet. Derartige Verwindungen
kommen bei der Arbeit des Pfluges dauernd vor und äußern sich in fortwährenden Ver-Schiebungen
der Rahmenteile des Pfluges gegeneinander, insbesondere der auf der einen Seite liegenden Rahmenbalken gegenüber denen der
anderen Seite. Diese Verwindungen des Rahmens sind so stark, daß beispielsweise der
ao Kühler des am Vorderende sitzenden Motors durch besondere Mittel gegen die infolge der
Verwindungen des Rahmens möglichen Beschädigungen geschützt werden muß.
Durch die Erfindung wird nun bezweckt,.
bei einem derart ausgebildeten Pfluge auch den schädlichen Einfluß von Verwindungen des
Pflugrahmens oder anderer Teile des Pfluges gegenüber den Antriebsteilen und deren Verbindungen
auf den genauen Eingriff der Treibräder und -ritzel ineinander auszuschalten.
Wenn beispielsweise, wie dies bisher geschah, der das Treibrad tragende Schenkel am Rahmen
des Pfluges angelenkt wird, während das Treibritzel entsprechend der Ausführung bei Kraftwagenmotoren
im Getriebegehäuse gelagert ist, so muß eine Verwindung des Pflugrahmens
gegenüber dem Gehäuse ganz besonders auch auf die an diesen sich gegeneinander bewegenden
Teilen angeordneten Räder bzw. deren Wellenlagerung zurückwirken. Es wird mit anderen
Worten außer einer Klemmung in den Lagerstellen auch eine Lagenänderung zwischen dem
am Pflugrahmen angelenkten und das Treibrad tragenden Schenkel und der im Getriebegehäuse
gelagerten Antriebswelle bzw. deren Ritzel eintreten, die den einwandfreien Eingriff des Ritzels
in das Treibrad aufhebt.
Die gleiche Möglichkeit des Eintritts von Verwindungen besteht selbst dann, wenn die
Welle des Treibritzels ebenfalls im Rahmen gelagert ist, wie dies auch schon vorgeschlagen
wurde. Auch in diesem Falle kann nämlich infolge der Rahmenverwindungen die Welle
allein Verlagerungen erfahren, durch die der genaue Eingriff des auf ihr sitzenden Ritzels
beeinträchtigt wird.
Dies ist nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die Treibritzel und die die Treibräder
tragenden Schenkel seitlich am Getrieber kasten ineinander gelagert sind. Hierbei kann
eine Verwindung des Pflugrähmens nur das Getriebegehäuse selbst beanspruchen und nur
eine Lagenveränderung zwischen Gehäuse und Pflugrahmen, nicht aber zwischen den beiden
ineinandergreifenden Teilen (Treibrad und Treibritzel) herbeiführen. Damit ist erst eine vollkommene
Sicherung für den dauernden genauen Eingriff der Treibräder und -ritzel geschaffen.
Um bei einer derartigen Lagerung der Treibradschenkel
deren Zusammenhalt mit dem Pflugrahmen möglichst zu sichern, ist nach
der Erfindung der Zapfen eines jeden Treib-
rades nach innen verlängert und in einer ari
dem Rahmen angebrachten Kulisse geführt. Dadurch erhält sowohl der Treibradschenkel
wie auch das Treibrad selbst in jeder Höhenlage des Pflugrahmens einen Stützpunkt gegen
seitliche Verschiebungen und Schwankungen. ' Auf der Zeichnung ist ein. Ausführungsbeispiel des Erfindüngsgegenstandes dargestellt,
Fig. ι ist die Seitenansicht eines Motorpfluges
ίο nach der Erfindung, und Fig. 2 der Grundriß
der Fig. 1. Fig. 3 bis 5 sind schematische Wiedergaben von Höhenverstellungen des Rahmens.
Der Motor i, der Getriebekasten 2 und die Pflugkörper 3 sind gemeinsam auf einem starren Rahmen 4 gelagert. Der Getriebekasten 2 ist nach beiden Seiten mit zylindrischen Ansätzen 5, 6 versehen, die in auf dem Rahmen 4 befestigten Lagern 7, 8 ruhen. Dicht am äußeren Ende der Ansätze 5, 6 liegt in diesen je ein Kugellager 9, in dem die Welle 10 eines Ritzels 11 gelagert ist, das in den Zahnkranz 12 des zugehörigen Treibrades 13 bzw. 14 eingreift.
Der Motor i, der Getriebekasten 2 und die Pflugkörper 3 sind gemeinsam auf einem starren Rahmen 4 gelagert. Der Getriebekasten 2 ist nach beiden Seiten mit zylindrischen Ansätzen 5, 6 versehen, die in auf dem Rahmen 4 befestigten Lagern 7, 8 ruhen. Dicht am äußeren Ende der Ansätze 5, 6 liegt in diesen je ein Kugellager 9, in dem die Welle 10 eines Ritzels 11 gelagert ist, das in den Zahnkranz 12 des zugehörigen Treibrades 13 bzw. 14 eingreift.
Auf den die Kugellager 9 umgebenden Teilen der Gehäuseansätze 5, 6 sind Schenkel 15,16
drehbar, in denen die Achsen 17,18 der Treibräder
13 bzw. 14 gelagert sind. Die Achsen 17,18 tragen je einen nach innen gerichteten
Zapfen 19, der in einer am Rahmen 4 befestigten Kulisse 20 bzw. 21 geführt ist und seine
Schenkel 15 bzw. 16 gegen Verdrehung sichern soll.
Am vordersten Ende des Schenkels 15 greift unter Zwischenschaltung einer kräftigen Schraubenfeder
22 ein Seil 23 an, das über drei am Rahmen 4 gelagerte Rollen 24, 25, 26 zu einer
Trommel 27 führt, die in der Nähe des Führersitzes 28 gelagert ist und von diesem Sitze aus
mittels einer auf einer Achse 29 aufsteckbaren Handkurbel 30 gedreht werden kann. In entsprechender
Weise ist das an dem vorderen Ende des Schenkels 16 angreifende Seil 31 über
zwei am Rahmen 4 gelagerte Rollen 32, 33 zu einer Trommel 34 geführt, die sich dicht unter
der Trommel 27 befindet und ebenfalls mittels der Kurbel 30 gedreht werden kann.
Vom Führersitze ist ferner in bekannter Weise mittels einer Handkurbel 35 der Rahmen 4 gegenüber dem Steuerrade 36 in der
go Höhe einstellbar, indem von der die Kurbel 35 tragenden Welle 37 eine zwangläufige Verbindung
38 zu einem Ritzel 39 führt, das in eine am Träger 40 des Steuerrades 36 befestigte
Zahnstange 41 eingreift.
Für die Fahrt des Pfluges auf der Straße befindet sich der Rahmen 4 gegenüber den
Triebrädern 13,14 in seiner höchsten, aus Fig. 1
und 3 ersichtlichen Lage. Wird der Pflug dann auf den zu bearbeitenden Acker gefahren, so
muß er für den Fall, daß die erste Pflugfurche noch nicht vorgezogen ist, in der aus Fig. 4
ersichtlichen Stellung seines Rahmens 4 arbeiten, für die dieser an beiden Triebrädern
13,14 gleichmäßig gesenkt werden muß. Zu
Beginn des zweiten Pflugganges wird der Rahmen in die durch Fig. 5 veranschaulichte Lage
gebracht, indem er an dem als Furchenrad arbeitenden Triebrade 14 mittels der durch
die Kurbel 30 zu drehenden Trommel 34 wieder gehoben wird.
Während bei der dargestellten Ausführungsform des Erfmdüngsgegenstandes am starren
Rahmen regelmäßig beide Treibräder 13/14 in der beschriebenen Weise in um die Achsen der
Treibritzel dieser Treibräder drehbaren Sehenkein
ruhen müssen, ist diese Lagerung zur Erreichung des erstrebten Zieles beim Pflügen
mit einem besonderen, gegenüber dem Hauptrahmen beweglichen Pflugrahmen nur bei dem
einen Treibrade nötig.
Zur Höheneinstellung des Rahmens 4 gegenüber den Treibrädern 13/14 ist nur eine verhältnismäßig
geringe Kraft erforderlich, weil die Hebelarme der Schenkel 15,16 in hierfür
sehr günstiger Weise bemessen werden können. Von Bedeutung ist auch die sichere und feste
Lagerung der Schenkel 15,16 auf den die Lager 9 der Treibritzel 11 umgebenden Teilen der
von dem Getriebekasten 2 nach außen gehenden Ansätze 5, 6.
Ferrier ist für den ganzen Aufbau des Pfluges
wesentlich, daß als Lager für die Schenkel seitliche Arme des Getriebekastens 2 selbst,
nämlich die erwähnten Ansätze 5,6, dienen. Hierdurch sind neben dem eingangs erwähnten
Vorzuge noch die Vorteile erreicht, daß der
Getriebekasten selbst einen Querträger zum Rahmen 4 abgibt, und daß die bei allen Kraftfahrzeugen
erstrebenswerte Dreipunktaufhängung bei jeder Lage und auch während der
Verstellung des Rahmens 4 oder bei einer etwa auftretenden Verwindung des Rahmens eingehalten
wird.
Claims (2)
1. Motorpflug, dessen Rahmen gegenüber einem oder beiden Treibrädern um die
Achse des oder der zugehörigen Treibritzel in der Höhe verstellbar ist; dadurch gekennzeichnet,
daß die Lager (9) der Treibritzel (11) und der die Treibräder (13, 14)
trägenden Schenkel (15,16) auf seitlichen
Ansätzen (5, 6) des Getriebekastens (2) ineinander liegen.
2. Motorpflug nach Anspruch i, dadurch ng
gekennzeichnet, daß jeder Schenkel (15,16) gegen Verdrehung in einer an dem Rahmen
(4) sitzenden Kulisse (20, 21) geführt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE285086C true DE285086C (de) |
Family
ID=540494
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT285086D Active DE285086C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE285086C (de) |
-
0
- DE DENDAT285086D patent/DE285086C/de active Active
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