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DE309499C - - Google Patents

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Publication number
DE309499C
DE309499C DENDAT309499D DE309499DA DE309499C DE 309499 C DE309499 C DE 309499C DE NDAT309499 D DENDAT309499 D DE NDAT309499D DE 309499D A DE309499D A DE 309499DA DE 309499 C DE309499 C DE 309499C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
trailer
motor vehicle
front part
vehicle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT309499D
Other languages
English (en)
Publication of DE309499C publication Critical patent/DE309499C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D53/00Tractor-trailer combinations; Road trains
    • B62D53/04Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a vehicle carrying an essential part of the other vehicle's load by having supporting means for the front or rear part of the other vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
. , Die Erfindung bezieht sich auf Kraftwagen für Anhänger t und zwar insbesondere auf solche, die auf. ihrer Hinterachse einen zur Unterstützung des Vorderteiles des Anhängers dienenden Rahmen drehbar tragen, der,
; :■.: mittels einer zwischen seinem Vorderteil und dem Kraftwagenrahmen eingeschalteten Hebevorrichtung geschwenkt werden kann.
Gegenüber bekannten ^Kraftwagen dieser
ίο Art besteht die Erfindung zunächst darin,
·-■',' daß die hinteren Enden der Längsträger des
' . drehbaren Rahmens mittels an ihnen vorge- ■ sehener Bolzen oder Aussparungen die Lenk-, achse des Anhängers lösbar umgreifen. Durch ' diese Einrichtung wird es ermöglicht, die Kupplung zwischen Kraftwagen und Anhänger in einfacher, aber- sicherer Weise durch den drehbaren Rahmen selbst zu bewirken, so daß e'ine besondere Kupplung zwischen beiden, wie bei den bekannten Vorrichtungen, nicht erforderlich ist.
Ferner besteht die ,Erfindung darin, daß der Vorderteil des drehbaren Rahmens mit dem Kraftwagenrahmen durch Federn derart verbunden ist, daß das auf dem# Hinterteil des erstgenannten Rahmens lastende Gewicht des Anhängers durch den Rahmen des Kraftwagens ausgeglichen wird, so daß schädliche Zug-, und Kippmomente vermieden, werden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht des Kraftwagens mit einem Anhänger,
Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht mit einigen Teilen im Schnitt und weggebrochen,
Fig. 3 eine Fig. 1 ähnliche Seitenansicht einer anderen Ausführungsform,
Fig. 4 eine Einzelansicht, zum Teil im Schnitt, einer abgeänderten Ausführung, der Verbindung zwischen Kraft- und Anhängewagen. ~
Der Rahmen 1 des Kraftwagens A besteht aus U-Eisen, die auf der Hinterachse 2 des Kraftwagens unterstützt sind. Das auf der Achse 2 sitzende Triebrad 3 wird mittels Kegelradgetriebe von' der in Lagern des ■ Rahmens 1 sich drehenden: Welle 4 getrieben. Von dem Wechselgetriebe des Kraftwagens geht auf diesem eine Welle 21 nach hinten, auf der ein Zahnrad 22 verschiebbar angeordnet ist, das jedes der in Fig. 2 gezeigten Rä-' dergetriebe in ,Bewegung setzen kann. Das eine dieser Getriebe dient zur Drehung der Welle, 4 und das andere treibt den Haspel 23.
5 ist der mittels Lager 8 auf der Achse 2 drehbare Kupplungsrahmen. Derselbe besteht aus einem Paar von U-förmigen, parallelen Balken, die sich nach vorn und hinten über die Hinterachse erstrecken. Die hinteren Teile des Rahmens S liegen, wie Fig. 1 und 2 zeigen, unter der Vorderachse 6 des Anhängewagens B. Die vorderen Teile des Rahmens 5. sind durch eine Querstange 9 miteinander verbunden. Über der letzteren liegt eine ahnliehe Stange 7, die an dem Rahmen 1 des Kraftwagens befestigt »ist. Zwischen den Stangen 7 und 9 ist eine Hebevorrichtung 10 mit Kolben 12 angeordnet. Die Hebevorrichtung ist von irgendeiner bekannten Form und auf der Stange 9 befestigt. Der Kolben 12 ist mit der Stange 7 verbunden, und die
Hebevorrichtung wird mittels des Hebels ii betätigt. Wenn die Hebevorrichtung betätigt wird, werden die Stangen 7 und 9 auseinander bewegt und die hinteren Teile des Rahmens 5 (wie Fig. 2 zeigt) gehoben. Die Balken 5 sind in ihren hinteren Teilen mit Löchern versehen, in welche Bolzen eingesteckt werden, die als Anschläge für die Achse 6 des Anhängers dienen.
Nach der soweit beschriebenen Einrichtung kann der Kraftwagen A zum Zurücksetzen und Heben des Anhängers B benutzt werden.· Um ihn auch ziehen zu können, wird die Kupplung zwischen Drehrahmen und Anhänger insofern vervollständigt, als noch ein zweiter Bolzen in jeden der Balken 5 hinter der Achse 6 (Fig. 3) eingesetzt oder die in Fig. 4 gezeigte Anordnung benutzt wird. Gemäß der letzteren Figur sind die Hinterteile der Balken an beiden Seiten des Kraftwagens mit Aussparungen versehen, in welchen Blöcke 51 liegen, die ihrerseits zur Aufnahme der Achse 6 ausgespart sind. Der Block 51 ist zum Balken 5 zwischen zwei '25 Schraubenfedern 50 verschiebbar, so daß zwischen den beiden Fahrzeugen eine nachgiebige Verbindung besteht.
Der Rahmen 1' des Kraftwagens nach Fig. 3 ist nicht unmittelbar mit der Achse 2 wie bei der ersten Ausführun'gsform (Fig. 1) verbunden. Die Verbindung ist vielmehr . derart ausgeführt, daß der Kraftwagenrahmen nachgiebig unterstützt wird. An den vorderen Teilen der Rahmenbalken 5 sind Blattfedern 32 befestigt, die sich abwärts nach hinten zum Ende des Rahmens 1' erstrecken. Auf den freien Enden der Federn 32 sind Schraubenfedern 33 angeordnet, deren obere Enden durch Bolzen 34 mit dem Rahmen 1' verbunden sind. Wenn das Gewicht des Anhängers B auf dem Rahmen 5 liegt, wird es über die Federn 34, 32 durch das Gewicht des Kraftwagens ausbalanziert. Diese Federanordnung ist von besonderem Werte für ein gutes Fahren der Wagen. Glieder 35 verbinden die Enden des Rahmens i' mit den Lagern des Rahmens 5. Die Drehung des Rahmens S um Achse 2 erfolgt gemäß Fig. 3 durch eine Hebevorrichtung 28, 29, welche zur Betätigung durch Druckluft eingerichtet ist.
Es ist ersichtlich, daß durch Zurücksetzen bzw. Vorziehen des Kraftwagens und Drehen des Rahmens 5 mittels der Hebevorrichtung in der einen oder anderen Richtung Kraftwagen und Anhänger leicht gekuppelt bzw. entkuppelt werden können und das Gewicht des Anhängers , sowohl beim Anziehen wie während der Fahrt je nach Belieben mehr oder minder auf die Triebräder verlegt werden kann, so daß diese den jeweiligen Umständen entsprechend mehr oder weniger stark in den Boden eingreifen.

Claims (2)

.. Patent-Ansprüche: · "5
1. Kraftwagen für Anhänger, auf dessen Hinterachse ein zur Unterstützung des Vorderteils des Anhängers dienender Rahmen drehbar angeordnet ist, der vermittels einer zwischen seinem Vorderteil und dem Kraftwagenrahmen eingeschalteten Hebevorrichtung geschwenkt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren Enden der Längsträger des Rahmens (5) mittels an ihnen vorgesehener Bolzen oder Aussparungen die Lenkachse (6) des Anhängers lösbar umgreifen. , '
2. Kraftwagen für Anhänger nach An-Spruch i, dadurch^ gekennzeichnet, daß der Vorderteil des Rahmens (5) mit dem
■ Rahmen (1') des Kraftwagens durch Federn (32, 33) derart verbunden ist, daß das auf dem Hinterteil des Rahmens (5) lastende Gewicht des Anhängers durch den RähmeH (1') des Kraftwagens ausgeglichen wird. '
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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