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DE2849995B2 - Monoazofarbstoffe, Verfahren zu deren Herstellung und ihre Verwendung - Google Patents

Monoazofarbstoffe, Verfahren zu deren Herstellung und ihre Verwendung

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Publication number
DE2849995B2
DE2849995B2 DE2849995A DE2849995A DE2849995B2 DE 2849995 B2 DE2849995 B2 DE 2849995B2 DE 2849995 A DE2849995 A DE 2849995A DE 2849995 A DE2849995 A DE 2849995A DE 2849995 B2 DE2849995 B2 DE 2849995B2
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DE
Germany
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ethyl
methyl
chj
general formula
monoazo dyes
Prior art date
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DE2849995A
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English (en)
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DE2849995A1 (de
DE2849995C3 (de
Inventor
Peter Allschwil Aeschlimann (Schweiz)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Novartis AG
Original Assignee
Ciba Geigy AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy AG filed Critical Ciba Geigy AG
Publication of DE2849995A1 publication Critical patent/DE2849995A1/de
Publication of DE2849995B2 publication Critical patent/DE2849995B2/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B29/00Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling
    • C09B29/06Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing amino as the only directing group
    • C09B29/08Amino benzenes
    • C09B29/0805Amino benzenes free of acid groups
    • C09B29/0807Amino benzenes free of acid groups characterised by the amino group
    • C09B29/0809Amino benzenes free of acid groups characterised by the amino group substituted amino group
    • C09B29/0811Amino benzenes free of acid groups characterised by the amino group substituted amino group further substituted alkylamino, alkenylamino, alkynylamino, cycloalkylamino aralkylamino or arylamino
    • C09B29/0813Amino benzenes free of acid groups characterised by the amino group substituted amino group further substituted alkylamino, alkenylamino, alkynylamino, cycloalkylamino aralkylamino or arylamino substituted by OH, O-C(=X)-R, O-C(=X)-X-R, O-R (X being O,S,NR; R being hydrocarbonyl)
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B29/00Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling
    • C09B29/06Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing amino as the only directing group
    • C09B29/08Amino benzenes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung sind wertvolle neue blaue bis marineblaue Monoazofarbstoffe der allgemeinen Formel I
OR
O2N
—CH—(CH2),,—OR2
NH—COY
in welcher X Chlor, Brom oder Cyan, R gegebenenfalls durch Niederalkoxy, Phenoxy, Halogen oder CN substituiertes Niederalkyl, Ri und R2 unabhängig voneinander gegebenenfalls mit Niederalkoxy, Phenoxy oder Phenyl substituiertes Niederalkyl oder gegebenenfalls durch Niederalkyl oder Chlor substituiertes Phenyl, Y Niederalkyl oder Niederalkoxy und α eine ganze Zahl von höchstens 4 sind, wobei die Niederaikyl- und Niederalkoxygruppen jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthalten, sowie deren Herstellung und Verwendung.
Die Ausdrücke Niederalkyl und Niederalkoxy beziehen sich vorzugsweise auf Alkyl- bzw. Alkoxyradikale mit 1 und 2 Kohlenstoffatomen, wie Methyl, Äthyl, Methoxy oder Äthoxy.
R, Riund R2 in der Bedeutung einer Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen kann sowohl unverzweigt als auch verzweigt sein. Es handelt sich unabhängig voneinander beispielsweise um Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Isobutyl, sek.-Butyl oder tert-Butyl. Diese Alkylreste können substituiert sein im Falle von R durch Halogen, wie z.B. Brom oder vor allem Chlor, CN, Niederalkoxy, besonders Methoxy oder Äthoxy, oder Phenoxy, im Falle von Ri und R2 durch Niederalkoxy, vor allem Methoxy und Äthoxy, Phenoxy oder Phenyl. Für R seien namentlich g-iannt M-Mhyl, Äthyl, Methoxymethyl und Phenoxymethyl und für Ri und R2 Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Methoxyäthyl, Phenoxyäthyl, Benzyl und Phenäthyl. Ri und R2 in der Bedeutung einer durch Niederalkyl oder Chlor substituierten Phenylgruppe kann z. B. ToIyI oder Chlorphenyl sein.
X ist vorzugsweise Chlor oder Brom. R ist vorzugsweise unsubstituiertes Niederalkyl, insbesondere Äthyl und vor allem Methyl. Ri ist vorzugsweise Isopropyl, Äthyl oder Methoxyäthyl und insbesondere Methyl. R2 ist vorzugsweise Niederalkyl oder Niederalkoxyalkyl, insbesondere Methyl, Äthyl, Methoxyiithyl oder Äthoxyäthyl. Y ist vorzugsweise Methyl oder Äthyl, η ist vorzugsweise 1 oder 2, insbesondere 1. In bevorzugten Monoazofarbstoffen der Formel I ist X Chlor oder Brom, R, Ri und Y unabhängig voneinander Methyl oder Äthyl, R2 des unter Formel I angegebene und η 1 oder 2.
Bevorzugt sind insbesondere Monoazofarbstoffe der Formel I, worin X Chlor oder Brom, R, Ri und Y unabhängig voneinander Methyl oder Äthyl R2 Methyl, Äthyl, Methoxyäthyl oder Äthoxyäthyl und η 1 ist.
Man erhält die Farbstoffe der Formel (I)1 wenn man die Diazoniumverbindung eines Amins der allgemeinen Formel Il
O2N
(H)
NO
NH-CH- (CH2V-OR2 (ΙΠ)
NH—COY
in p-Stellung zur Aminogruppe kuppelt, wobei in den Formeta die Substituenten X. R, R1, R2, Y und π die unter Formel I angegebene Bedeutung haben.
Die Diazokomponenten der Formel II sind bekannt, und können nach an sich bekannten Verfahren erhalten werden. Die Kupplungskomponenten der Formel III sind neu und können z.B. erhalten werden durch Kondensation eines Ketcns der Formel
OC-(CH2Jn-OR2
mit einer Kupplungskomponente (Irr allgemeinen mit einem Amin der Formel
H OR1
NH2
NH-COY
worin R, Ri, R2, Y und π die unter Formel I angegebene Bedeutung haben unter anschließender Reduktion des Kondensationsproduktes.
4-, Die Diazotierung der erwähnten Diazokomponenten erfolgt in üblicher Weise, vorzugsweise mit Hilfe einer Lösung von Nitrosylschwefelsäure in konzentrierter Schwefelsäure.
Die Kupplung kann ebenfalls in an sich bekannter > <> Wsise, z. B. in neutraler oder vorteilhaft saurer wäßriger Lösung oder Suspension vorgenommen werden.
Nacn erfolgter Kupplung können die gebildeten Farbstoffe aus dem Kupplungsgemisch leicht, z. B. v-> durch Filtration, abgetrennt werden, da sie in Wasser praktisch unlöslich sind.
Weiterhin besteht ein alternatives Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Farbstoffe darin,
daß man den entsprechenden Farbstoff der Formel I,
ho worin anstelle von -COY ein Wasserstoff atom steht, mit einem Acylierungsmittel behandelt, das den Rest -COY einführt. Beispiele für Acylierungsmittel sind
Essigsäureanhydrid, Acetylchlorid oder Propionylchlo-
rid. Dieses Alternativverfahren wird zweckmäßig
h"> derart durchgeführt, daß man die Reaktionsteilnehmer in Gegenwart einer Base, wie z. B. Pyridin, umsetzt.
Die neuen Monoazofarbstoffe eignen sich vorzüglich zum Färben und Bedrucken von hydrophoben
Materialien, beispielsweise aus Polyamiden, insbesondere aber Textilien oder Fasern aus aromatischen Polyestern, wie Polylthylenglykolterephthalat oder Kondensationsprodukten aus Terephthalsäure und 1,4-(Bis-hydroxymethyl)-cyclohexan oder Celhjlosetriazetat Insbesondere besitzen die erfindungsgemäQen Monoazofarbstoffe sehr gute Färbe- und Aufbaueigenschaften auf aromatischen Polyestertexülmateriaüen, wodurch es möglich wird, mit einheitlich definierten Monoazofarbstoffen egale, tiefe und reproduzierbare Farbtöne zu erhalten.
Die auf den genannten Materialien mit den Farbstoffen erhaltenen blauen bis marineblauen Färbungen und Drucke zeichnen sich durch eine gute Abendfarbe und Farbstärke und durch gute Ailgemeinechtheitseigenschaften, insbesondere gute pH-Stabilität und eine gute Sublimier- und hohe Lichtechtheit aus.
Das Färben mit den Farbstoffen der Formel I wird im einzelnen derart durchgeführt, daß man das zu färbende Material, vorzugsweise bei erhöhter Temperatur, z. B. bei 400C, in eine wäßrige Dispersion der Farbstoffe einbringt, gegebenenfalls übliche hilfsmittel, wie Sülfitcellulose-Abbauprodukte, Kondensationsprodukte aus höheren Alkoholen mit Äthylenoxyd, Polyglykoläther von Fettsäureamiden oder Alkylphenolen usw. zusetzt und das Bad vorzugsweise mit sauren Mitteln versetzt, beispielsweise mit organischen Säuren, wie Ameisensäure oder Essigsäure oder anorganischen Säuren wie Phosphorsäure. Das Bad wird dann auf die optimale Färbetemperatur erhitzt, vorzugsweise und je nach Art der zu färbenden Fasermaterialien auf eine Temperatur zwischen 70 bis 140° C. Bei dieser Temperatur wird bis zum Erreichen der gewünschten Farbtiefe gefärbt Nach Abkühlen des Bades kann das gefärbte Fasermaterial einer Nachbehandlung unterzogen werden, z. B. im Falle von Acetatfasern einer Nachbehandlung mit Seifen oder im Falle von Fasern aus aromatischen Polyestern einer reduktiven Nachbehandlung unter Alkalizusatz.
Beit; Färben von aromatischen Polyestern oder Triacetatfasern bei Temperaturen von 105° C ist es allgemeinen vorteilhaft, übliche Carriersubstanzen mitzuverwenden, wie Mono-, Di- oder Trichlorbenzol, Benzoesäure, Salicylsäure, o- und p-Phenylphenol oder Benzylalkohol.
Di<s Bedrucken wird gleichfalls in an sich bekannter Weise durchgeführt, indem man auf die Materialien eine Druckpaste aufbringt, welche neben den üblichen
Hilfsmitteln den oder die Farbstoffe enthält, und anschüsßend einer Wärme- bzw. Hitzebehandlung unterwirft
Gegenüber nächstvergleichbaren Farbstoffen aus der DE-OS 26 00 064 zeichnen sich die erfindungsgemäßen Farbstoffe durch eine bessere Farbstärke und dnrch eine größere pH-Stabilität aus.
Die Erfindung wird durch die nachfolgenden Beispiele näher erläutert Darin bedeuten Teile, sofern nichts anderes angegeben wird, Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente und die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
Beispiel 1
21,8 Teile 6-Chlor-2,4-Dinitroanilin werden in 110 Teilen Schwefelsäure 88% suspendiert und bei 20° durch Zutropfen von 32 Teilen Nitrosylschwefelsäure ä 40% innerhalb 30 Minuten und Ausrühren während 2 Stunden diazotier. Die erhaltene Diazoiösung wird gekühlt und bei 0= innert 30 Minuten zu einer Lösung von 20 Teilen Kupplungskomponente der Formel
OCH3
NHCHCH2OCH3
CH3
NHCOCH2CH3
in 30OmI Wasser und 12 Teilen konz. Schwefelsäure, zugetropft
Die Kupplung ist momentan beendet Der ausgefällte Farbstoff wird abfiltriert, mit Wasser von 100° neutral gewaschen und getrocknet Der sa erhaltene mit Dinaphthylmethandisulfonsäure fein verteilte Farbstoff zeigt auf Polyäthylenglykolterephthalatfasern ein sehr gutes Aufbau- und Egalisiervermögen und färbt diese Fasern in marineblauen Farbtönen. Die Färbungen sind sehr lichtecht.
Die erwähnte Kupplungskomponente wird hergestellt durch Hydrierung der Schiffsehen-Base, die durch Kondensation von 4-Propionylamino-2-aminoanisol mit l-Methoxypropanon-2- gemäß folgendem Reaktionsschema
OCH3
NHCOCH2CH3
OCH3
NH2 + O = C-CH2-OCH3
CH3
_CH — CH2OCH,
CH,
NHCOCH2CH,
OCH,
N = C- CH2OCH3
CH3
NHCOCH2CH3
erhalten wurde
In analoger Weise erhält man aus den entsprechenden Diazo- und Kupplungskomponenten die in der folgenden Tabelle aufgeführten Farbstoffe, die PoIy-
äthylengiykoiterephthaiatfasern ebenfalls in marineblauen Farbtönen färben.
Ν — X
I
OR1
I
-OR2 Y (D
O2 <ζ\— N = N-< ^V- NH- C H(C H1),- -CH3
Γ
NO2
NHCOY R -CH2CH3
Tabelle X Rj -CH3 π
Nr. Cl R R. CHj -CHj
2 Br -CHj CH, CHj -CH2CHj
3 Br -CH, CHj CH3 -CH2CH1
4 Br -CHj CH, -CHjCHj -CHj
5 Br -CH, CH3 -CH2CHj -CHj
6 Cl -CH3 CH3 -CHjCHj -CHjCH3
7 Cl -CH, CH3 -CH2CHj -CH2CH3
8 Cl -CH3 CH3 CH2CHjOCH, -CH3
9 Cl -CHj CHj CHjCHjOCH, -CHj
10 Br -CH3 CHj VH2CH2OCH3 -CH2CH3
11 Br -CHj CHj CHjCH2OCHj -CH2CHj
12 Br -CHj CH3 -CH2CH2O-C6H5 -CHj
13 Br -CH3 CH3 -CH2CH2O-C6H5 -CHj
14 Cl -CH3 -CH3 -CH2CH2O-C6H5 -CHj
15 Cl -CH, -CHj -CH2CH2O-C6H5 -CHjCHj
16 Br -CH1 -CH, -CHj -CH3
17 Cl -CH2OCH3 -CH, -CH3 -CH2CH3
18 Br -CH2OCH3 -CHj CH3 -CH2CH3
19 Br -CH2OCH3 -CHj C6H5 -CH2CH3
20 Br CH3 -CHj C6H5 -CH2CH3
21 Br CH3 -CH3 C6H5 -CH3
22 Cl -CH2CH3 -CH3 C6H5 -CH3
23 Cl -CH2CH3 -CH3 C6H5 -CH2CH3
24 Cl -CHj -CHj C6H5 -CH2CH3
25 α -CHj -CHj -CH2-C6H5 -CH3
26 Cl -CH3 -CH3 -CH2-C6H5 -CH3
27 Br -CH3 -CHj -CH2-C6H5 -CH3
28 Br -CHj -CH3 -CH2-C6H5 -CH3
29 Cl -CHj -CH3 -CHj -CH3
30 Br -CHj -CH(CHj)2 -CH3 -CH3
31 Br -CHjO-C6H5 -CH(CH3J2 -CH2CH2OCH3 -CH3
32 α -CH2O-C6Hs -CH(CH3J2 -CH2CH3 -CH2CH3
33 α -CH2O-C6H5 -CH(CH3J2 -CH3 -CH2CH3
34 Br -CH3 -CH2CH2OCH3 -CH3 -CH3
35 Br -CH3 -CH2CH2OCHj -CH3 -CH3
36 Br -CH3 -CH2CH2OCH3 -CH2CH2OCH3 -CH2CH3
37 Br -CH3 -CH2CH2OCH3 -CH2CH2OCH3 -CH2CH3
38 α -CH3 -CH2CH2OCH3 -CH2CH2OCH3 -CH3
39 α -CH3 -CH2CH2OCH3 -CH2CH2OCH3 -CH3
40 α -CHj -CH2CH2OCH3 -CH2CH2OC6H5 -CH3
41 α -CH3 -CH2CH2OCH3 -CH2CH2OC6H5
42 Br -CH3 -CH2CH2OCH3 -CH2CH2OC6H5
43 Br -CH3 -CH2CH2OCH3 CH3 1
44 -CH2OCH3 -CH2CH2OCH3 1
1
1
1
1
1
1
1
1
X 9 R 28 49 995 Ri 10 R2 Y η
C! -CH2OCH3 -CH2CH2OCH3 -CH3 -CH2CH3 1
Cl -CH2OCH3 -CH2CH2OCH3 -CH2CH3 -CH3 1
Cl -CH3 -CH2CH3 -CH3 -CH3 1
Fortsetzung Br -CH3 -CH2CH3 -CH2CH2OCH3 -CH3 1
Nr. Br -CH3 -CH2CH3 -CH2CH2OCH3 -CH2CH3 1
45 Cl -CH3 -CH2CH, -CH2CH2OCH5 -CH2CHj 1
46 CN -CH3 CH3 -CH2CH2OCH3 -CH2CH, 1
47 CN -CH3 CH3 -CHj -CH2CH3 1
48 CN -CH3 CHj -C6H5 -CH2CH3 1
49 CN -CH3 CHj -CH2CH2OQH, -CH3 1
50 CN -CH3 -CH(CH3J2 -CH2CH2OC6H5 -CH3 1
51 Cl -CH2CH3 -CH3 -CHj -CH3 1
52 Ci —CHtCH3 — CHj CH2CHj — CHj ί
53 Cl -CH2CH3 -CHj -C6H5 -CHj 2
54 Br -CH2CH3 -CHj -C6H5 -CH2CH3 2
55 Br -CH3 -CH3 CHj -CH2CH3 4
56 Br -CH3 -CH3 CH3 -CH3 2
57 Br -CH3 -CH2CH3 CH3 -CH3 2
58 Br -CH3 -CH3 CH3 -CH3 3
59 Cl -CH3 -CH3 CH3 -CH3 3
60 Cl -CH3 -CH3 -CH2CH2CH3 -CH3 3
61 Cl -CH3 -CH(CHj)2 -C6H5 -CH3 2
62 Cl -CH3 CH3 -CH3 -OCHj 1
63 Br -CH3 -CsH5 -CH3 CHj 1
64 Br -CH3 -CeH4-CHj(4) -CH3 CHj 1
65 Br -CH3 -CH3 -C6H4-P- CH3 1
66 ter. C4H9
67 Br -CH3 -CHj -C6H4-(S)Cl CH3 1
68 Br -CH3 -CH3 -C6Hj-(2,4) CH3 1
69 DiCH3
70 Färbevorschrift Druckvorschrift
71
72
1 Teil des gemäß Beispiel 1 erhaltenen Farbstoffes wird mit 2 Teilen einer 50%igen wäßrigen Lösung des v, Natriumsalzes der Dinaphthylmethandisulfonsäure naß vermählen und getrocknet
Dieses Farbstoffpräparat wird mit 40 Teilen einer 10%igen wäßrigen Lösung des Natriumsalzes der N-Butyl^-heptadecylbenzimidazoldisulfonsäure verrührt und 4 Teile einer 40%igen Essigsäurelösung zugegeben. Durch Verdünnen mit Wasser wird daraus ein Färbebad von 4000 Teilen bereitet
In dieses Bad geht man bei 50° mit 100 Teilen eines gereinigten Polyesterfaserstoffes ein, steigert die Temperatur innert einer halben Stunde auf 120 bis 130° und färbt eine Stunde im geschlossenen Gefäß bei dieser Temperatur. Anschließend wird gespült Man erhält eine egale kräftige marineblaue Färbung von vorzüglicher Licht- und guter Sublimierechtheit to
Man vermischt 25 Teile des Farbstoffes gemäß Beispiel 1, welcher vorher fein vermählen wurde, 550 Teile 8%ige wäßrige Verdickung aus modifiziertem Johannisbrotkernmehl, 50 Teile einer 10%igen Lösung des Natriumsalzes der m-Nitrobenzolsulfonsäure, 10 Teile eines Gemisches Kaliumoleat und Pine-Öl und füllt mit Wasser auf 1000 Teile auf.
Mit Hilfe des Schnellrührers wird das Gemisch bis zur völligen Dispersion des Farbstoffes gerührt und anschließend Polyäthylenglykolterephthaiatgewebe mit dieser Paste bedruckt Nach dem Drucken wird das Gewebe getrocknet und während 20 Minuten bei 1'/2atü gedämpft, während 10 Minuten mit kaltem Wasser gespült, zweimal heiß unter Zusatz von wenig Hydrosulfit geseift, kalt nachgespült und getrocknet Man erhält einen echten marineblauen Druck.

Claims (13)

  1. Patentansprüche; 1. Monoazofarbstoffe der allgemeinen Formel I
    OR,
    O2N
    NO2
    N=N-<^\— NH—CH—(CH2),—OR2 NH-COY R
    in welcher X Chlor, Brom oder Cyan, R gegebenenfalls durch Niederalkoxy, Phenoxy, Halogen oder CN substituiertes Niederalkyl, Ri und R2 unabhängig voneinander gegebenenfalls mit Niederalkoxy, Phenoxy oder Phenyl substituiertes Niederalkyl oder gegebenenfalls durch Niederalkyl oder Chlor substituiertes Phenyl, Y Niederalkyl oder Niederaikoxy und π eine ganze Zahl von höchstens 4 sind, wobei die Niederalkyl- und Niederalkoxygruppen jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthalten.
  2. 2. Monoazofarbstoffe gemäß Anspruch 1, worin X Chlor oder Brom ist
    IS
    20
  3. 3. Monoazofarbstoffe gemäß Anspruch 1, worin R, Ri und Y unabhängig voneinander Methyl oder Äthyl und π 1 oder 2 sind.
  4. 4. Monoazofarbstoffe gemäß den Ansprüchen 1 bis 3, worin R2 Methyl, Äthyl, Methoxyäthyl oder Äthoxyäthyl ist
  5. 5. Monoazofarbstoffe gemäß den Ansprüchen 1 bis 4, worin X Chlor oder Brom, R, Ri und Y Methyl oder Äthyl, R2 Methyl, Äthyl, Methoxymethyl oder Äthoxyäthyl und η 1 ist
  6. 6. Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen der allgemeinen Formel I
    O2N
    -(CHj)n-OR2
    NO2
    NH-COY
    dadurch gekennzeichnet daß man die Diazoniumverbindung eines Amins der allgemeinen Formel II
    O2N
    4(1
    NH2
    (II)
    NO2
    mit einer Kupplungskomponente der allgemeinen Formel III >o
    OR,
    NH-COY
    NH- CH- (CH2)„— OR2 R
    Yi
    (III)
    in p-Stellung zur Aminogruppe kuppelt wobei in den Formeln die Substituenten X, Y, R, Ri und R2 und der Index η die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung haben.
  7. 7. Verfahren gemäß Anspruch 6, dadurch gekenn- hr> zeichnet daß man Amine der allgemeinen Formel II verwendet in der X Chlor oder Brom ist
  8. 8. Verfahren gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet daß man Kupplungskomponenten der allgemeinen Formel III verwendet in der R, Rt und Y unabhängig voneinander Methyl oder Äthyl und η 1 oder 2 sind.
  9. 9. Verfahren gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß man Kupplungskomponenten der allgemeinen Formel IH verwendet in der R2 Methyl, Äthyl, Methoxyäthyl oder Äthoxyäthyl ist
  10. 10. Verfahren gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet daß man Diazoniumverbindungen von Aminen der allgemeinen ForiT'-l II, in der X Chlor oder Brom ist und Kupplungskomponenten der allgemeinen Formel 111, in der R, R, und Y Methyl oder Äthyl, R2 Methyl, Äthyl, Methoxyäthyl oder Äthoxyäthyl und η 1 ist, verwendet
  11. 11. Verwendung der Monoazofarbstoffe gemäß den Ansprüchen 1 bis 5 bzw. der gemäß den Ansprüchen 6 bis 10 erhaltenen Monoazofarbstoffe zum Färben und Bedrucken von hydrophoben Materialien.
  12. 12. Verwendung gemäß Anspruch 11 zum Färben und Bedrucken von aromatischen Polyester- und Cellulosetriacetatfasern.
  13. 13. Verwendung gemäß Anspruch 11 zum Färben und Bedrucken von Polyäthylenglykoltherephthalatfasern.
DE2849995A 1977-11-21 1978-11-17 Monoazofarbstoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung Expired DE2849995C3 (de)

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DE (1) DE2849995C3 (de)
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