DE2849584A1 - Thermorelais und verfahren zum zusammenbauen eines solchen relais - Google Patents
Thermorelais und verfahren zum zusammenbauen eines solchen relaisInfo
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Description
- 6 Patentanwälte
Dipl.-Ing. Dipl.-Chem. Dipl.-Ing. 2 V *l W w O "t
E. Prinz - Dr. G. Hauser - G. Leiser
Ernsbergerstrasse 19
8 München 60
Unser Zeichen: T 3188 14.November 1978
TEXAS INSTRUMENTS INCORPORATED
13500 North Central Expressway
Dallas, Texas 75222, V.St.A.
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Thermorelais und Verfahren zum Zusammenbauen eines solchen Relais
Die Erfindung bezieht sich auf ein Thermorelais insbesondere für die Verwendung beim Anlassen einphasiger, asynchroner
Elektromotoren in Kühlschrankkompressoren und dergleichen. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein Festkörper-
Thermorelais mit einem Plättchen aus einem Material mit positivem Viderständstemperaturkoeffizienten (PTC),
wie es dem Fachmann in der Technik bekannt ist. Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zum Zusammenbauen
solcher Relais.
Beim Anlassen eines Motors ist zweckmässigerweise ein Widerstandselement mit positiven Widerstandstemperaturkoeffizienten
in Serie zur Anlaßwicklung des anzulassenden Motors» beispielsweise eines Kühlschrankkompressormotors
oder dergleichen, geschaltet, damit ein hoher Anfangsstrom in der Startwicklung zum Anlassen des
Motors fließen kann. Das ¥iderstandselement erwärmt sich
Schw/Ba
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und stabilisiert sich in einem hochohmigen Zustand während des Laufs des Motors, so daß der Anlaßwicklungsstrom
auf einen sehr niedrigen Wert reduziert wird, wenn diese Anlaßwicklung ihre.Motoranlaßfunktion beendet
hat. Wenn danach der Motorbetrie'b durch Betätigen eines Motorschutzschalters oder auf andere Weise
beendet wird, kühlt sich das Widerstandselement ab, damit es sich für ein anschließendes erneutes
Anlassen des Motors zurückstellt. In dieser Anordnung wird der Betriebswirkungsgrad des Motors zumindest in
einem gewissen Ausmaß durch die Verlustleistung im Widerstandselement während des normalen Laufbetriebs
des Motors beeinflußt. Wenn ein erneutes Anlassen des Motors versucht wird, bevor sich das Widerstandselement
genügend abgekühlt hat, kann außerdem der Zustand des Widerstandselements das richtige Wiederanlassen
stören. Es wäre erwünscht, diese Verlustleistung im Widerstandselement auf einen sehr niedrigen
Wert zu reduzieren, und den Widerstand gleichzeitig dafür geeignet zu machen, sich nach einer Unterbrechung
des Motorbetriebs schnell , wieder abzukühlen, damit ein schnelles Wiederanlassen des Motors möglich wird, wenn
dieses Wiederanlassen kurz nach der Unterbrechung des Motorbetriebs gewünscht wird.
Mit Hilfe der Erfindung soll daher ein neuartiges und verbessertes Thermorelais zum Anlassen von
Elektromotoren geschaffen werden. Das mit Hilfe der Erfindung zu schaffende Relais soll besonders für das
Anlassen von Asynchronmotoren für Kühlschrankkompressoren geeignet sein. Ferner soll dieses verbesserte
Relais ein Widerstandserlement aus einem Material
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mit positivem ¥iderstandstemperaturkoeffizienten
enthalten, bei dem die Verlustleistung im Widerstandselement während des Laufbetriebs des Motors
auf einen sehr kleinen Wert reduziert wird, und bei dem sich das Widerstandselement auch nach einer Unterbrechung
des Motorbetriebs schnell wieder abkühlen kann, damit eine unverzügliche Rückstellung des
Relais für ein Wiederanlassen des Motors eintritt. Das Thermorelais soll auch wirtschaftlich zusammengebaut
werden können. Mit Hilfe der Erfindung soll daher auch ein neuartiges und verbessertes Verfahren zum
Zusammenbauen eines solchen Relais angegeben werden.
Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung beispielshalber erläutert. Es zeigen:
Fig.1 eine Draufsicht auf das erfindungsgemäße Thermorelais
bei entferntem Deckel,.
Fig.2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 von Fig.1 bei angebrachtem Deckel,
Fig.3 einen Schnitt längs der Ebene 3-3 von Fig.1 bei
angebrachtem Deckel,
Fig.4 eine Draufsicht auf den in den Figuren 2 und teilweise dargestellten Deckel,
Fig.5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 von Fig.4,
Fig.6 eine ünteransicht des Deckels von Fige4,
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Fig.7 einen Schnitt längs der Linie 7-7 von Fig.6,
Fig.8 ein Drtail der elektrischen Kontakte des
erfindungsgemäßen Relais,
Fig.9a und 9b eine genaue Ansicht einer der Halte-
und Kontaktfedern für das wärmeempfindliche Plättchen (PTC) des erfindungsgemäßen'Relais,
Fig.10a, 10b und 10c drei Schaltbilder für das erfindungsgemäße Relais,
Fig.11a, 11b und 11c verschiedene mechanische Möglichkeiten
zum Befestigen des erfindungsgemäßen Relais, und
Fig.12 eine schematische Darstellung eines Montagebandes
für das erfindungsgemäße Relais.
Das in Fig.1 der Zeichnung dargestellte Thermorelais
50 enthält eine Gehäusekapsel 1 aus elektrisch und thermisch isolierendem Material. In dieser Gehäusekapsel
1 ist ein Plättchen 2 aus einem Material mit positivem Temperaturkoeffizienten (PTC) eines dem
Fachmann bekannten Typs angebracht. Beispielsweise sei in diesem Zusammenhang auf die USA-Patentschriften
3 750 082 und 3 842 188 verwiesen. Vorzugsweise ist
das Plättchen relativ klein, wobei es Jedoch ausreicht, das gewünschte Verhalten bei einer Motoranlaßwicklung
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BU erreichen. Wenn das PTOMaterial ein herkömmliches,
dotiertesBariumtitanat-Keramikmaterial mit einer Curie-Temperatur von 13O0C ist, dann hat das Plättchen
typischerweise einen Durchmesser von etwa 1,8 mm und eine Masse von etwa 5g für 220 V-Motoren, während
es beispielsweise für das Anlassen von 120 V-Motoren eine Mawse von 3g hat.
Das Plättchen 2 wird mit Hilfe von Rippen 3 an der Innenseite der Gehäusekapsel 1 und von zwei an elektrischen
Anschlußvorrichtungen, 6, 7 angebrachten, noch zu beschreibenden Blattfedern 4,5 in seiner Lage gehalten.
Die Blattfedern 4, 5 weisen Arme 4a, 4b und 5a, 5b auf, die mit den metallisierten Oberflächen 8 bzw. 9 in
Kontakt stehen, die in herkömmlicher Weise am Plättchen 2 vorgesehen sind.
Die elektrischen Anschlußvorrichtungen 6, 7 sind mit oberen Schnellanschlußklemmen 10, 10',11,11' und mit
federnden unteren Aufsteckverbindern 12, 13 verbunden,
die so angeordnet sind, daß sie sich beim Aufschieben auf den Stiften 51.1 an einem luftdichten Anschlußteil
eines Kühlschrankkompressors 51 oder an einer geeigneten Klemmplatte selbst justieren. Die elektrischen
Anschlußvorrichtungen 6, 7 werden von Vorsprüngen oder Rippen 14, 15 und 16, 17 in ihrer Lage gehalten, die
innerhalb der Gehäusekapsel 1 gebildet sind. An der Außenseite der Gehäusekapsel 1 sind öffnungen 18,
19 vorgesehen, die auf Einrastlaschen am Deckel des Relais einwirken. Die Einrastlaschen sind in Fig.1
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nicht dargestellt.
In Fig.2 ist ein Schnitt längs der Linie 2-2 von Fig.1
dargestellt, wobei sich der Deckel 20 in seiner Lage amf der Gehäusekapsel 1 befindet. Die gestrichelte
Linie 21 gibt den Verlauf des sonst nicht dargestellten Teils des Deckels 20 an. Der gekrümmte Teil 20a schließt
sich an einen geriffelten ebenen Teil 20b an, so daß das Aufschieben des hler zu beschreibenden Bauelements
auf die Stifte 51.1 des luftdichten Verbinders 51 oder eine andere elektrische Verbindungsvorrichtung
erleichtert wird.
In Fig.3 ist ein Schnitt längs der Linie 3-3 von Fig.1 dargestellt, wobei das Bauelement von dem luftdichten
Verbinder 51 oder der anderen Anschlußvorrichtung getrennt dargestellt ist. In dieser Figur ist der Deckel
in seiner Lage auf der Gehäusekapsel 1 dargestellt, in der die mit Schnappwirkung ausgestatteten Einrastlaschen
22,23 des Deckels mit den Öffnungen 18," 19 in Eingriff stehen. Die Klemmen 10, 11 können dann an Stiftkabel
56 angeschlossen werden. Die anderen Bestandteile sind bereits dargestellt worden, so daß sie hier nicht
wiederholt werden.
Fig.3 zeigt eine Draufsicht auf den in den Figuren 2 und
teilweise dargestellten Deckel.Es ist ein viereckiges Flanschelement
24 dargestellt, das mit öffnungen 25, 26, 27 und 28 für die Anschlußklemmen 10, 10·, 11, 11· und die
in die öffnungen 18, 19 der Gehäusekapsel 1 eingreifenden
Einrastlaschen 22, 23 versehen ist. Fig.4 zeigt auch
den gekrümmten Teil 20a und den geriffelten Teil 20b·
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In Fig.5 ist ein Schnitt längs der Linie 5-5 von Fig.4
dargestellt.
In Fig.6 ist eine Unteransicht des in den Figuren und 3 teilweise dargestellten Deckels gezeigt, und Fig.7
stellt einen Querschnitt längs der Linie 7-7 dar. Diese Figuren zeigen die Innenrippen 3.1 9 3.2 des
Deckels zum Anbringen des PTC-Plättchens, das in
Fig.7 mit der gestrichelten Linie 2a angegeben ist; diese Rippen sind ao angeordnet, daß sie das PTC-Plättchen
umschließen und die Wärmeleitung vom Plättchen auf die Gehäusekapsel und damit auch
die LeistungsVerluste auf ein Minimum herabsetzen,
wenn die Betriebstemperatur, also die während des Motorlaufs erreichte Temperatur des PTC-Elements
erreicht ist. Die Ausgestaltung der Gehäusekapsel 1 und des Deckels 20 ergibt ein Relais mit allgemein
kugelförmiger Ausgestaltung des Gehäuses, wie sie in der Zeichnung dargestellt ist, wodurch das Verhältnis
von Oberfläche zu Volumen des Relaisaufbaus auf ein Minimum herabgesetzt werden und der Energieverlust
beim Erreichen der Motorlauftemperatur des Relais reduziert wird.
Fig.8 ist eine Einzelansicht der elektrischen Kontakte
6 oder 7 des hier zu beschreibenden Relais. E&ispielsweise
enthält die Kontaktvorrichtung 7 einen Körperabschnitt 29, an dem Schnellanschlußklemmen 11,, 11' angebracht sindj
mit dem Körperabschnitt 29 ist zum AnscMuß an den Verbinderstift 51.1 oder einer Klemmenplatt© ©ine Au£st©ekbuehs©
verschweißt. Am Mittelteil d©s Körperabsehnitts 29 ist
eine dünne Halte- und Kontaktfeder 5 für das PTfS-Plättenen
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vorzugsweise durch Punktschweißen befestigt, die in Fig.1
durch die Bezugszeichen 4, 5 angegeben sind.
Die Figuren 9a und 9b sind Detaildarstellungen einer der '
Halte- und Kontaktfedern 5 für das wärmeempfindliche
Plättchen (PTC) des hier zu beschreibenden Relais.
Die Feder 5 weist einen Körperabschnitt 30 aus einem Material
mit geeigneter elektrischer Leitfähigkeit und mit relativ hohem Wärmewiderstand, beispielsweise Edelstahl, auf;
ihrMittelteil 31 dient der vorzugsweise mittels Punktschweißen durchgeführtenBefestigung am Körperabschnitt
des elektrischen Kontakts 7 des Relais. Der Körperabschnitt
30 der Feder ist mit zwei Flügelarmen 32, 33 versehen, die aufgedrehte und schmäler werdende Enden 34, 35 aufweisen;
jedes Ende trägt eine Schicht 36 aus elektrisch gut leitendem Material, beispielsweise aus Silber, damit ein
guter elektrischer Kontakt mit den leitenden Oberflächen 8 oder 9 des PTC-Plättchens 2 erzielt wird. Der Silberüberzug wird zweckmässigerweise durch Plattieren oder
durch Verfahren wie "top-lay1-1, "tape weld" oder auch ähnliche Verfahren aufgebracht. Das bedeutet, daß die
Federn 4,5 einen begrenzten Wärmeübertragungskontakt mit dem PTC-Plättchen 2 haben, aus einem Material mit
hohem Wärmewiderstand gebildet und einen relativ begrenzten Querschnitt haben, so daß die Wärmeleitung
vom PTC-Plättchen 2 auf die Gehäusekapsel 1 zur weiteren Verringerung des Leistungsverlustes beim Erreichen der
Motorlauftemperatur des Relais auf ein Minimum herabgesetzt wird. Die Federn bilden also eine Wärmesperre
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zwischen dem PTC-Plättchen und dem Relaisgehäuse. Vorzugsweise haben die Federn 4,5 einen Wärmewiderstand Rm von
239 s 0C/J (.1000 ä 0C/cal' ) oder mehr, damit die Wärmeableitung
vom PTC-Plättchen 2 beträchtlich verzögert wird.
Zum Versteifen der Flügelarme 32, 33 sind vom mechanischen
Standpunkt aus Rippen 37 t 38 vorgesehen, damit ein
entsprechender Druck gegen das PTC-Plättchen erhalten wird. Zusätzlich können in den FlUgelarmen 32, 33
(nicht dargestellte) Schlitze angebracht sein, damit die Wärmeleitung durch die Feder behindert wird. Beispielsweise
könnte ein Schlitz zwischen den Rippen 37 und ein weiterer Schlitz zwischen den Rippen 38 angebracht
sein. Die Ausgestaltung der Feder 30 ist zwar die bevorzugte Ausgestaltung, doch könnten-bei dem hier beschrie- '
benen Relais 50 auch Schraubenfedern verwendet werden.
In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
wird in dem Relais ein PTC-Plättchen mit ausgewählten kleinen Abmessungen verwendet; es weist eine allgemein
kugelförmige Aussengestalt auf und ist mit Federn 4 und 5 mit hohem Wärmewiderstand gemäß den obigen
Ausführungen versehen, so daß die Verlustleistung des Relais bei seiner Motorbetriebstemperatur bei der
Anwendung in 120 V oder 220 V Motoren größenordnungsmässig 2,0 Watt oder weniger beträgt, während es sich
zum erneuten Anlassen des Motors nach einer Unterbrechung des Motorbetriebs innerhalb einer Zeitperiode
in der Größenordnung von 200 Sekunden abkühlen kann. Das bedeutet, daß die Geschwindigkeit der Wärmeableitung
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so verzögert ist, daß das PTC-Plättchen 2 bei stark herabgesetzten Stromwerten in seinem hochohmigen
Zustand arbeitet, damit der Leistungsverlust im Relais auf ein Minimum herabgesetzt wird, wobei
die beschriebene Relaisstruktur jedoch eine so kleine thermische Masee hat, daß sie sich immer noch
zur Rückstellung innerhalb einer relativ kurzen Zeitperiode nach einer Unterbrechung des Motorbetriebs
abkühlen kann. Die Form und der Koeffizient K=Kraft/ Auslenkung der Feder sind so gewählt, daß die von
dem PTC-Plättchen und den Federn gebildete Anordnung eine mechanische Eigenschwingungsfrequenz aufweist,
die weit,von den typischen Anregungsfrequenzen entfernt liegt, die beispielsweise in Motorkompressoren
von Kühlschränken auftreten, die bei 50 oder 60 Hz gespeist werden. Vorzugsweise liegt die Resonanzfrequenz
der Anordnung aus den Federn und den Plättchen über 300 Hz. ■
Das Anbringen von zwei Schnellanschlußklemmen an jeder Seite des PTC-Plättchens ergibt eine Anwendungsflexibilität, wie in den Figuren 10a, 10b, 10c dargestellt
In Flg.10a ist das Anlassen ausschließlich unter Verwendung
des PTC-Plättchens dargestellt. Figo 10b zeigt das Anlassen mit dem PTC-Plättchen 2 und einem parallelgeschalteten
Kondensator 55. Fig.10c zeigt das Anlassen mit dem FPC-Plättchen 2 und einem in Serie geschalteten
Kondensator 56. Diese Schaltungsanordnungen sind dem Fachmann bekannt, so daß sie hier nicht näher erläutert
werden müssen.
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Bei Anwendung in den Schaltungen nach Fig.10a und nach Fig.1Ob wird das Relais mit dem luftdichten
Verbinder so gekoppelt, wie beispielsweise in den Figuren 1 und 2 dargestellt ist, wo zwei Stifte
elektrisch mit dem Relais verbunden werden, indem sie in das Relais hineingesteckt werden.
Wenn ein in Serie geschalteter Kondensator verwendet wird, wie in Fig.10c dargestellt ist, wird ein Anschlußstift
elektrisch mit dem Relais verbunden, und ein Zusatzbauteil wird mechanisch, Jedoch nicht elektrisch
mit dem anderen Anschlußstift verbunden, damit eine Halterung für das Relais entsteht.
In den Figuren 11a, 11b und 11c sind drei Beispiele dargestellt, wie das Thermorelais 40 gemäß der Erfindung
an einem dreipoligen luftdichten Verbinder 51 an einem Elektromotor befestigt werden kann, wenn die Schaltung
von Fig.1Cb angewendet wird.
Fig.11a zeigt das Thermorelais 50, wenn es mit Hilfe
eines der Aufsteckverbinder 12, 13 und einem zusätzlichen Haltebügel 53 am Verbinder 51 befestigt wird.InFig.11b
ist der Haltebügel 54 direkt an der Gehäusekapsel des Thermorelais 50 angebracht. In Fig.11c ist in einer
Abwandlung der Ausführung von Fig.11b der Haltebügel
54 an einer anderen Stelle angebracht.
In Fig.12 ist ein Beispiel eines Montagebandes 56 mit einer Kreisbahn für das erfindungsgemäße Relais
dargestellt. Das unten noch zu beschreibende System
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nach der Erfindung kombiniert die Montage der Teile
auf einem Band synchron mit der Montage der Teile auf einem Drehtisch. Dabei werden folgende Operationen
dur chgeführt r
Die Körperabschnitte der Klemmen 6, 7, die in Streifenform
vorliegen, werden in zwei Montagebänder A, B und A*r B1 eingefügt, die folgendes ermöglichen:
a) Zuführen der Aufsteckverbinder 12, 13, Anbringen dieser Aufsteckverbinder an den Klemmen 6, 7»
Verschweißen (A, Α·)ϊ
b) Zufuhren der Federn 4, 5 in Streifenform, Anbringen
der Federn an den Klemmen, Verschweißen und Abtrennen der Federn vom Streifen (B, B1)·
Am Ende dieser Bänder werden somit die Klemmen 6r 7
„in Streifenform mit angebrachten Verbindern 12f 13 und
Federn 4> 5, bereit für das Einfügen in die Gehäusekapsel
1, erhalten.
Die Montagephasen laufen folgendermaßen abs
Die Gehäusekapsel wird mit Hilfe eines Vibrators bei der Station C des Drehtischsystems 56 zugeführt und
geleitet« Diese Station sorgt für die übertragung der Gehäusekapsel 1 auf eine geeignete Befestigung
am Drehtisch.
Mit einer Drehbewegung des Tischs bewegen sich die angebrachten Gehäusekapseln zur Station D.
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In der Zwischenzeit liefern die oben beschriebenen Nebenfoänder A, B und A1, B* Klemmen 6, 7 mit Yerbindern
und Federn in Form von Streifen zu den Stationen D und E.
Bei &&n Stationen D und E wird eine Klemme mit angebrachtem
Verbinder und angebrachter Feder zunächst festgeklemmt und dann, vom Streifen abgetrennt, worauf sie in die Gehäusekapsel
1 eingedrückt wird.
Am Ausgang der Station E ist die am Drehtisch angebrachte
Gehäusekapsel mit zwei vollständigen Klemmen &„ 7 ausgestattet»
an denen Verbinder und Federnbefestigt sind.
In der Station F schiebt ein Übergabe system das PTC-Plättchen
zwischen die Kontaktfedern 4t 5 ein,, so daß
es kraftschlüssig zwischen diesen Kontaktfeder!* festgehalten
wird.
Die auf diese Weise angebrachten Bauteile des Relais
bewegen sich immer noch mit Hilfe des Drehtische zur Station G, wo ein Vibrator die Deckel 20 zuflhrt und
in die Station lenkt, in. der diese Deckel dianm auf der
Gehätisekapsel angebracht und befestigt werden.
Bei der Station H wird ein vollkommen zusammengebautes
Relais ausgestossen und automatisch zu den Prozeßbändern
J und K bewegt^ äie die entsprechenden Baten
fiir die oben beschriebene Vorrichtung und1 das
beschriebene System kontrollieren und aufzeichnen.
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Die Zeichnungen zeigen einen Aufbau der Gehäusekapsel und des Deckels mit Vorrichtungen zum Befestigen durch
mechanischen Eingriff.
Der Deckel könnte jedoch auch durch Kleben oder durch das bekannte Ultraschallschweißverfahren oder auch
durch Wärmewirkung an der Gehäusekapsel befestigt werden.
Für das PTC-Plättchen sind zwar Blattfedern erwähnt,
doch könnten diese Blattfedern auch Schraubenfedern oder Spiralfedern sein»
Es wurde erwähnt, daß, elektromechanisch gesehen, ein Thermorelais mit einem luftdichten Verbinder
zusammengefügt wird. Das Thermorelais könnte jedoch ebensogut auf einer eigenen Klemmenplatte befestigt
werden. Wenn es erwünscht ist oder zur Erfüllung von Sicherheitsnormen erforderlich ist, können die
oberen Schnellanschlußklemmen durch eine Hülle oder eine Verlängerung des Deckels geschützt werden.
Die Erfindung ist hier an Hand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels beschrieben worden, doch ist
für den Fachmann erkennbar, daß im Rahmen der Erfindung auch weitere Abwandlungen und Änderungen vorgenommen
werden können.
909820/0903
Claims (15)
-
Patentanwälte G Dip.mg 284958k Dipl.-lng. Dipl.-Chem. . Leiser E. Prinz Dr. G. Hauser Ernsbergerstrasse 19 14. 8 München 60 November 1978 Unser Zeichen: T 3188 TEXAS INSTRUMENTS INCORPORATED
13500 North Central Expressway
Dallas, Texas 75222, V.St.A.Patentansprüche-.) Thermorelais insbesondere zum Anlassen eines einphasigen ^—/ Asynchronmotors, gekennzeichnet durch ein Gehäuse, einen in dem Gehäuse angebrachten Widerstand aus einem Material mit positivem Temperaturkoeffizienten und eine aus federndem elektrisch leitendem Metall bestehenden Kontaktvorrichtungen zwischen dem Gehäuse und einander gegenüberliegenden Seiten des Widerstandes zum Anschließen des Widerstandes an einen elektrischen Stromkreis, wobei die Kontaktvorrichtungen Abschnitte aus einem Metallmaterial mit relativ hohem Wärmewiderstand aufweisen, die die Wärmeübertragung vom Widerstand auf das Gehäuse über die Kontaktvorrichtungen verzögern. - 2. Thermorelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß-das Gehäuse aus wärmeisolierendem Material besteht und den Widerstand im wesentlichen umschließt und daß das Gehäuse eine im wesentlichen kugelförmige äußere Gestalt hat, die das Verhältnis von Oberfläche zu Volumen des Relais begrenzt, damit der Wärmeverlust des Relais verzögert wird.Schw/Ba909820/0903
- 3. Thermorelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktvorrichtungen relativ dünne Federabschnitte enthalten, die aus dem Metallmaterialmit dem hohen Wärmewiderstand gebildet sind, damit
eine Wärmesperre zwischen dem Widerstand und dem
Gehäuse entsteht. - 4. Thermorelais nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dünnen Federabschnitte aus Edelstahl so geformt sind, daß sie sich bei der Bildung der Wärmesperre in engem elektrischen Kontakt mit den einander gegenüberliegenden Seiten des Widerstandes befinden.
- 5. Thermorelais nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktvorrichtung obe*e und untere Anschlüsse aufweisen, die von gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses abstehen.
- 6. Thermorelais nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Anschluß eine federnde Buchse ist, die das Anbringen des Relais an den Anschlußstiften eines Kühlschrankkompressormotors erleichtert.
- 7. Thermorelais nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse eine am Ende offene Kapsel enthält, die den Widerstand aufnimmt, daß die Kontaktvorrichtungen zwischen die Kapsel und Jeweils zwischen gegenüberliegende Seiten des Widerstandes zum Anbringen dieses Widerstandes in der Kapsel eingefügt sind, und daß das Gehäuse außerdem einen kappenförmigen Deckel aufweist, der über dem offenen Ende der Kapsel zum Einschließen des Widerstandes angebracht ist und mit Einrichtungen ausgestattet ist, die lösbar auf die Kapsel einwirken und das Relais zusammengefügt halten.909820/0903
- 8. Motoranlaßrelais für einen Einphasenmotor mit Anlaß- und Lauf wicklungen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Widerstand aus einem Material mit positivem Widerstandstemperaturkoeffizienten vorgesehen ist, daß ein Gehäuse aus wärmeisolierendem Material diesen Widerstand im'wesentlichen einschließt, daß zwei aus federndem, elektrisch leitenden Material bestehende Kontaktvorrichtungen elektrisch mit gegenüberliegenden Seiten des Widerstandes in Kontakt stehen, damit dieser Widerstand in Serie zu der Anlaßwicklung des Motors geschaltet wird, daß die Kontaktvorrichtungen zwischen dem Gehäuse und den beiden Seiten des Widerstands so angebracht sind, daß die Widerstandsflächen im Abstand von dem Gehäuse gehalten werden, damit die Wärmeübertragung vom Widerstand auf das Gehäuse verzögert wird, daß Abschnitte der Kontaktvorrichtungen aus einem Metallmaterial mit relativ hohem Wärmewiderstand bestehen, damit dieWärmeübertragung vom Widerstand auf das Gehäuse verzögert wird, und daß das Gehäuse allgemein kugelförmig ausgebildet ist, damit das Verhältnis von Oberfläche zu Volumen des Gehäuses zur Verzögerung der Wärmeableitung vom Gehäuse eingeschränkt wird, so daß das Relais den Strom in der Anlaßwicklung des Motors, nach dem Ende des Anlaßvorgangs begrenzen kann, und die Ärmeableitung vom Relais während des Motor lauf s zur.Verbesserung des Betriebswirkungsgrads des Motors auf,ein Minimum verringert wird.
- 9. Relais nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktvorrichtungen Anschlußabschnitte und daran befestigte, relativ dünne Federabschnitte aufweisen, und daß die Federabschnitie aus dem Material mit. hohem Wärmewiderstand zur Erzeugung einer Wärmesperre zwi^rchen dem Widerstand und dem Gehäuse gebildet sind.9093 2 0/0903
- 10. Relais nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Federabschnitte der Kontaktvorrichtungen aus Edelstahl bestehen.
- 11. Relais nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daßdie Federabschnitte an ihren mit dem Widerstand elektrisch in Kontakt stehenden Enden Silberbeschichtungen aufweisen.
- 12. Relais nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse den Widerstand und die Kontaktvorrichtungen eng umschließt, damit die thermische Masse des Relais zur Ermöglichung einer raschen Abkühlung nach Unterbrechung des Motorbetriebs eingeschränkt wird.
- 13. Relais nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktvorrichtungen einen Wärmewiderstand von wenigstens etwa 239s 0C/J (1000 s °C/cal) haben, und daß das Relais während des normalen Laufbetriebs des Motors weniger als etwa 2 Watt verbraucht.
- 14. Relais nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß es eine relativ kleine thermische Masse hat, damit es sich nach einer Unterbrechung des Motorbetriebs innerhalb von etwa 200 Sekunden oder weniger abkühlen und zurückstellen kann.
- 15. Verfahren zum Zusammenbauen eines Motoranlaßrelais, dadurch gekennzeichnet , daß mehrere am Ende offene Gehäusekapseln aus wärmeisolierendem Material kontinuierlich und aufeinanderfolgend zu einer Montagestation bewegt werden, daß mehrere Anschlußvorrichtungen und mehrere Federvorrichtungen in aufeinanderfolgender Weise in Jeweils einem von zwei Transportbändern aufeinander zu bewegt verden, daß die Anschlußvorrichtungen in Jedem der zwei Transportbänder zur Erzeugung mehrerer Kontaktvorrichtungen an jeweiligen909820/0903Federvorrichtungen "befestigt werden, daß die Kontaktvorrichtungen in jedem der zwei Transportbänder zu der Montagestation bewegt werden, so daß zwei der Kontaktvorrichtungen innerhalb zugehöriger Gehäusekapseln so angebracht werden, daß die Federvorrichtungen der Kontaktvorrdchtungen gegeneinander gerichtet sind, daß mehrere^Widerstandsplättchen aus einem Material mit positivem Widerstandstemperaturkoeffizienten nacheinander so zu der Montagestation bewegt werden, daß jeweils Widerstandsplättchen zwischen zwei Kontaktvorrichtungen in jeder der Gehäusekapseln angebracht werden, und daß mehrere Gehäusedeckel nacheinander zu der Montagestation transportiert und an den jeweiligen Gehäusen befestigt werden, damit die Widerstandsplättchen und die Kontaktvorrichtungen in den Gehäusen eingeschlossen werden.909820/0903
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