DE19902433C1 - Kommutatormotor - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Kommutatormotor mit einem metallischen Motorgehäuse, einem Lagerschild, der eine Motorwelle lagert, einer mit einer zentralen Durchgangsöffnung versehenen Bürstenbrücke, die zumindest zwei Bürsten trägt, die mit einem Kommutator in elektrischem Kontakt sind, einer mit dem Kommutator elektrisch verbundenen Wicklung, zwei Anschlußklemmen und einem Entstörkondensator, der mit einer der Anschlußklemmen und dem metallischen Gehäuse elektrisch verbunden ist. Bei einem bekannten Kommutatormotor dieser Art ist ein Anschlußdraht des Entstörkondensators zwischen Lagerschild und Gehäuse eingeklemmt. Dadurch ist die Abdichtbarkeit sehr erschwert, die Leitungslänge erhöht und die Kontaktsicherheit nicht gegeben. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Kommutatormotor mit Entstörkondensator so auszubilden, daß sowohl eine gute Abdichtung des Motors, eine zuverlässige elektrische Verbindung und geringe Leitungslänge am Kondensator möglich ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Bürstenbrücke eine schlitzartige Aufnahme für einen Draht aufweist, in die ein Anschlußdraht eines Entstörkondensators eingelegt ist, ein aus einem Blechteil bestehendes Kontaktelement diesen elektrisch mit dem Gehäuse verbindet, das Kontaktelement auf der Bürstenbrücke befestigbar ist und sicher gehalten ist, das Kontaktelement Mittel zur Verbesserung des Kontaktes mit dem Gehäuse aufweist, wobei das Gehäuse auf der Innenseite seiner Wandung ...
Description
Die Erfindung betrifft einen Kommutatormotor mit einem metallischen Motorgehäuse, einem
kappenartigen Lagerschild, der in das Motorgehäuse eingreift und in dem eine Motorwelle
gelagert ist, wobei der Lagerschild Bürsten für die Zufuhr von elektrischem Strom zu einem
Motorkommutator elektrisch voneinander isoliert hält und Anschlussöffnungen aufweist,
durch die Anschlüsse für die Zufuhr von elektrischem Strom zu den Bürsten elektrisch
isoliert zur Motoraußenseite führen, und wobei ferner ein Entstörkondensator innerhalb des
Motors angeordnet und zwischen das Motorgehäuse und den Anschluss geschaltet ist.
Kommutatormotoren haben im allgemeinen die Eigenschaft beim Übergang der Kohlen von
einer Kommutatorlamelle auf die nächste durch von der Wicklung induzierte
Spannungsspitzen Funken zu bilden, was auch als Bürstenfeuer bezeichnet wird. Diese
Spannungsspitzen sind in einem Frequenzbereich zwischen ca. 0,15 MHz bis ca. 108 MHz
als leitungsbebundene Störspannungen meßbar. In einem Bereich zwischen ca. 30 MHz bis
ca. 1 GHz sind abgestrahlte Störleistungen meßbar. Durch die leitungsbebundenen
Störspannungen und die abgestrahlte Störleistung können Rundfunkgeräte,
Herzschrittmacher oder die Elektronik des Gerätes gestört werden, in das der
Kommutatormotor eingebaut wird, daher ist es unverzichtbar die aufgrund der induzierten
Störspannungen hervorgerufenen Ströme so gering wie möglich zu halten. Hierzu dienen u.
a. Entstörkondensatoren, die große Störströme und damit eine große Störleistung
verhindern. Es ist bekannt, daß bestimmte Frequenzbereiche durch Einbau von
Kondensatoren zwischen den Eingangsklemmen und dem Gehäuse (Masse) bedämpfbar
sind.
In der DE-36 04 583 C2 (Oberbegriff des Anspruchs 1) wird der Einbau eines Entstörkondensators in einen Miniaturmotor
mit einem metallischen Motorgehäuse und einem kappenartigen Verschlußdeckel
beschrieben. Der Verschlußdeckel, in dem eine Motorwelle gelagert ist, greift in das
Motorgehäuse ein, wobei er Bürstenarme für die Zufuhr von Strom zu einem
Motorkommutator elektrisch voneinander isoliert hält und Anschlußbohrungen aufweist,
durch die Anschlüsse für die Zufuhr von Strom zu den Bürstenarmen elektrisch isoliert zur
Motoraußenseite führen, und wobei ferner ein Funkenlöschkondensator innerhalb des
Motors angeordnet und zwischen das Motorgehäuse und den Anschluß geschaltet ist, der
Kondensator mittels Leitungsdrähten auf solche Weise angeordnet ist, daß einer der
Leitungsdrähte des Kondensators auf der Motoraußenseite elektrisch mit einem der
Anschlüsse verbunden ist, während ein anderer Leitungsdraht des Kondensators an einer
Eingriffsfläche des Verschlußdeckels angeordnet ist und mit dem Motorgehäuse elektrisch
dadurch verbuden ist, daß der Verschlußdeckel in das Motorgehäuse eingreift.
Der bekannte Miniaturmotor hat den Nachteil, daß durch das Einklemmen des
Anschlußdrahtes zwischen Verschlußdeckel und Motorgehäuse eine Abdichtung des
Gehäuses erschwert ist. Ein weiterer Nachteil ist die runde Form des Anschlußdrahtes,
welche sich negativ auf die Kontaktsicherheit auswirkt. Von besonderem Nachteil ist auch
die erhebliche Leitungslänge, der Kondensatoranschlüsse, die einen negativen Einfluß auf
die Entstörwirkung haben kann.
Aus der DE-38 13 999 A1 ist eine Kollektormaschine bekannt, insbesondere ein
Kollektormotor, mit einem Ständer mit Ständerspulen, einem gegenüber dem Ständer
drehbar gelagerten Läufer mit einem Kollektor und mit einem Montageelement, auf dem in
der Nähe des Kollektors angeordnete Kohlenbürstenhalter mit Kohlebürsten, sowie
Entstörungsmittel befestigt sind, wobei diese Entstörungsmittel durch elektrische
Anschlussmittel mit ersten mit den Ständerspulen elektrisch gekoppelten Kontaktelementen
verbunden sind, wobei diese ersten Kontaktelemente durch elektrische Anschlussmittel mit
zweiten mit den Kohlebürsten elektrisch gekoppelten Kontaktelementen verbunden sind,
die genannten Anschlussmittel drahtförmige Enden haben und die ersten und zweiten
Kontaktelemente plattenförmig und elektrisch leitend sind und je mit mindestens einer
spaltförmigen Öffnung mit einem Kratzteil und einem Kontaktteil versehen sind, wobei die
Anschlussmittel durch Hineinführung der drahtförmigen Enden in die spalförmigen
Öffnungen mit den Kontaktelementen elektrisch und mechanisch verbunden sind.
Die genannten Kontaktelemente sind auch als Schneidklemmverbindungen bekannt. Diese
vereinfachen die Kontaktierung von bedrahteten elektrischen Bauelementen erheblich. Die
DE-38 13 999 A1 zeigt jedoch keine Möglichkeit eine Kontaktierung zwischen dem
Motorgehäuse und einem Motoranschluss auf einfache Weise durchzuführen.
Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Kommutatormotor mit
Störschutzkondensator so auszubilden, daß sowohl eine gute Abdichtung des Motors
möglich ist, eine zuverlässige elektrische Verbindung zwischen Motorgehäuse und
Kondensator bei kleiner Baugrösse und geringem Montageaufwand erreicht wird und eine
möglichst kurze Leitungslänge auch bei Verwendung eines bedrahteten
Entstörkondensators wirksam wird.
Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Bürstenbrücke
zumindest eine schlitzartige Aufnahme für zumindest einen Draht aufweist, in die einer der
Anschlußdrähte des Entstörkondensators eingelegt ist, ein Kontaktelement die elektrische
Verbindung zwischen dem in der schlitzartigen Aufnahme eingelegten Anschlußdraht und
dem metallischen Gehäuse herstellt, das Kontaktelement aus einem Blechteil besteht, in
das zumindest ein Schlitz als Teil einer Klemmschneidverbindung eingebracht ist, das
Kontaktelement auf der Bürstenbrücke befestigbar ist, so daß es sicher gehalten wird, das
Kontaktelement Kontaktanformungen zur Verbesserung des Kontaktes mit dem Gehäuse
aufweist, wobei das Gehäuse auf der Innenseite seiner Wandung zwischen dem Rand des
Gehäuses und dem Motorinnenraum kontaktiert wird.
Durch die schlitzartige Aufnahme für zumindest einen Draht ist es leicht möglich einen der
Anschlußdrähte des Entstörkondensators einzulegen und zu montieren. Die Verwendung
eines Kontaktelements für die elektrische Verbindung zwischen dem in der schlitzartigen
Aufnahme eingelegten Anschlußdraht mit dem metallischen Gehäuse ermöglicht es eine
auf die Bedürfnisse einer elektrischen Kontaktierung hin ausgerichtete Geometrie in der
Kontaktverbindung auszubilden. Die Zuverlässigkeit der Kontaktverbindung wird auch durch
die Einbeziehung einer Klemm-Schneidverbindung zwischen dem Kontaktelement und dem
Anschlußdraht des Entstörkondensators gewährleistet. Zur Vereinfachung der Montage ist
das Kontaktelement auf der Bürstenbrücke befestigbar und sicher haltbar ausgebildet. Die
Zuverlässigkeit der Kontaktverbindung wird auch durch Kontaktanformungen, zur Erhöhung
der Kontaktkraft erreicht, die am Kontaktelement angeformt sind. Durch die Anordnung des
Kondensators in der Nähe der Wandung kann die Leitungslänge erheblich reduziert
werden, wodurch die Entstörwirkung des Kondensators weitgehend erhalten bleibt. Die
Abdichtung des Gehäuses wird dadurch erleichtert, daß die Kontaktstelle an der Innenseite
der Wandung des Motorgehäuses zwischen dem Rand und dem Motorinnenraum (24)
angeordnet ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung werden in den Unteransprüchen näher
dargestellt.
Die Abdichtung des Kommutatormotors ist durch die Anordnung des Kontaktbereichs
zwischen einem Dichtbereich und dem Motorinneren möglich.
Eine besonders einfache Herstellung des Kontaktelementes wird dadurch erreicht, daß
dieses nur in einer Richtung gebogen wird, so daß nur parallele Biegelinien vorhanden sind.
Trotz dieser einfachen Ausführung ist sowohl der Kondensator, als auch das Motorgehäuse
auf einfache Weise kontaktierbar. Zu diesem Zweck ist jeder U-Schenkel des U-förmig
gebogenen Kontaktelements L-förmig ausgebildet, wobei der eine L-Schenkel mit einem
Schlitz, als Teil einer Schneidklemmverbindung, versehen ist und der andere L-Schenkel
mit einer Kontaktanformung für die elektrische Verbindung des Kontaktelements mit dem
Gehäuse des Kommutatormotors.
Um die Zuverlässigkeit der mechanischen Verbindung zwischen dem Kontaktelement und
der Bürstenbrücke zu erhöhen, sind mit dem einen L-Schenkel der U-Schenkel Widerhaken
einstückig. Diese Widerhaken graben sich in das Material der Bürstenbrücke ein und
verhindern so eine Aufspreizung des U-förmigen Kontaktelements. Eine
Schwingungsbelastung der mechanischen Verbindung zwischen Kontaktelement und
Bürstenbrücke kann so nicht dazu führen, daß die elektrische Verbindung zwischen dem
Kontaktelement und dem Anschlußdraht des Kondensators im Laufe der Zeit unterbrochen
wird. Die Verwendung eines sich zum Ende hin verjüngenden Kontaktelements und einer
Vielzahl von mit dem Kontaktelement einstückigen Zähnen verbessert die Haltesicherung
weiter.
Für eine bessere Kontaktierung zwischen dem Kontaktelement und dem Gehäuse dienen
die spitz zulaufenden Kontaktanformungen am Kontaktelement, die sich fest in der
Gehäusewandung des Kommutators verkrallen. Ein Spitzenwinkel von ca. 90° hat sich in
der Praxis als geeignet erwiesen.
Die Verwendung mehrerer Kontaktstellen zwischen dem Kontaktelement und dem Gehäuse
erhöht zusätzlich die Kontaktsicherheit.
Es ist besonders einfach möglich durch leicht nachgiebige Gestaltung der Bürstenbrücke
einen Toleranzausgleich zu erreichen, so daß stets der gewünschte elektrische Kontakt
zwischen dem Kontaktelement und dem Motorgehäuse möglich ist.
Bei bestimmten Oberflächenbehandlungsarten, zum Schutz vor Korrosion, entstehen
bekanntlich elektrisch schlecht oder nichtleitende Schichten. Bei galvanischen Verfahren
kann die Schichtdicke dieser Oberflächenschicht zusätzlich vom Abstand zum
Gehäuserand abhängig sein. In diesem Fall wird angestrebt, die Kontaktstellen in
Axialrichtung möglichst in die Mitte des Motorgehäuses anzuordnen, um sicher zu sein, die
schlecht oder nichtleitende Oberflächenschicht durch die Kontaktanformungen aufbrechen
zu können und das Kontaktelement mit dem leitenden Gehäusematerial in Kontakt zu
bringen.
Zur Befestigung sowohl des Entstörkondensators, als auch des Kontaktelements, an der
Bürstenbrücke, dient zweckmäßigerweise eine stegartige Anformung, die sich parallel zur
Motorachse von der Bürstenbrücke ausgehend in den Motorinnenraum erstreckt und im
montierten Zustand nahe der Gehäusewandung des Kommutatormotors angeordnet ist,
wobei die stegartige Anformung mit der schlitzförmigen Aufnahme versehen ist, die parallel
zur stegartigen Anformung und zur Motorachse verläuft. Durch diese Anordnung ist eine
besonders einfache Montage in nur einer Montagerichtung möglich. Die Montagerichtung ist
parallel zur Motorachse. Zudem wird der Entstörkondensator bereits am Lagerschild
gehalten, bevor die Endmontage erfolgt ist.
Um ein Aufweiten des U-förmigen Kontaktelements während der Montage oder im Betrieb
zu verhindern, sind an der stegartigen Anformung vorspringende Bereiche angeformt. Zur
besseren Sicherung greifen die Widerhaken des Kontaktelements in diese vorspringenden
Bereiche ein.
Eine alternative oder zusätzliche Befestigung des Kontaktelementes an der Bürstenbrücke
wird dadurch erreicht, daß eine Erweiterung an der stegartigen Anformung angeformt ist,
die nach einer Umformung das Kontaktelement hält. Die Umformung kann durch einen
heißen Stempel erfolgen. Durch diese Umformung ist das Kontaktelement anschließend
formschlüssig an der Bürstenbrücke gehalten.
Die schlitzförmige Aufnahme eignet sich besonders auch zur Aufnahme zweier
Kondensatoren, wobei hierzu je ein Kondensator auf einer Seite der stegartigen Anformung
angeordnet ist. Bei Verwendung eines Kondensators, kann eine Verbindung mit einer
Drossel auf der einen Seite und eine Verbindung mit einer Klemme auf der anderen Seite
der stegartigen Anformung angeordnet sein.
Besonders vorteilhaft ist es nach dem Einlegen eines Anschlußdrahtes des
Entstörkondensators in die schlitzartige Aufnahme der Bürstenbrücke das Kontaktelement
aufzustecken, wobei die elektrische Verbindung zwischen dem Kontaktelement und dem
Anschlußbereich des Entstörkondensators und eine mechanische Befestigung des
Kontaktelements auf der Bürstenbrücke hergestellt wird und dann die Bürstenbrücke axial
in das Gehäuse des Kommutatormotors zu montieren, wobei die Kontaktanformungen des
Kontaktelements sich durch die Oberflächenschicht des Gehäuses arbeitet und dadurch ein
zuverlässiger elektrischer Kontakt zwischen dem Kontaktelement und dem Gehäuse
erreicht wird. Neben einer axialen Montage des Kontaktelements ist auch eine radiale
Montage möglich.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 eine dreidimensionale Darstellung eines Ausschnitts aus einer Bürstenbrücke des
erfindungsgemäßen Kommutatormotors,
Fig. 2a eine Darstellung der Bürstenbrücke mit zwei montierten Kondensatoren und
einem axial montierten Kontaktelement,
Fig. 2b eine Darstellung der Bürstenbrücke mit einem montierten Kondensator und dem
Kontaktelement,
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform der Bürstenbrücke des erfindungsgemäßen
Kommutatormtors mit radial montiertem Kontaktelement,
Fig. 4a eine Darstellung des axial montierbaren Kontaktelements,
Fig. 4b eine Darstellung des radial montierbaren Kontaktelements,
Fig. 4c eine Darstellung des Kontaktelements mit Widerhaken,
Fig. 4d eine Darstellung des Kontaktelements mit Zähnen,
Fig. 5 eine Explosionsdarstellung des erfindungsgemäßen Kommutatormotors,
Fig. 6a eine Schaltung des erfindungsgemäßen Kommutatormotors,
Fig. 6b eine weitere Ausführungsform der Schaltung des erfindungsgemäßen
Kommutatormotors und
Fig. 7 eineh Schnitt durch den erfindungsgemäßen Kommutatormotor.
Die Fig. 1a zeigt einen Ausschnitt aus einer Bürstenbrücke 1, eines Kommutatormotors, mit
einer stegartigen Anformung 3, in der eine schlitzförmige Aufnahme 4 eingeformt ist, und
eine Erweiterung 20 an der stegartigen Anformung 3.
Fig. 1b zeigt die Ausführungsform aus Fig. 1a mit einem darauf montiertem Kondensator 6,
wobei ein Anschlußdraht 5 des Kondensators 6 in der schlitzförmigen Aufnahme 4
aufgenommen ist und durch ein Kontaktelement 11, das auf der stegartigen Anformung 3
befestigt ist, elektrisch damit verbunden
Fig. 2a zeigt eine Darstellung der Bürstenbrücke 1 mit zwei montierten Kondensatoren 6,
deren Anschlußdraht 5 in der schlitzförmigen Aufnahme 4 eingelegt sind. Die schlitzförmige
Aufnahme 4 ist in die stegförmige Anformung 3 der Bürstenbrücke 1 eingeformt. Die
schlitzförmige Aufnahme kann so dimensioniert sein, daß die Anschlußdrähte 5 leicht
eingepreßt sind. Einer der Kondensatoren 6 ist auf einer Seite und der andere Kondensator
6 auf der anderen Seite der stegförmigen Anformung 3 angeordnet. Die Verbindung 30
zwischen einem Kondensator 6 und der Klemme ist durch eine Crimpverbindung
hergestellt, die in einer taschenartigen Aufnahme 33 am Boden der Bürstenbrücke 1
aufgenommen ist. Die Verbindung 28 zwischen einem Kondensator 6 mit einer Drossel ist
ebenfalls als Crimpverbindung hergestellt, die in einer weiteren taschenartigen Aufnahme
33 am Boden der Bürstenbrücke 1 aufgenommen ist. Ein im wesentlichen U-förmiges
Kontaktelement 11, das mit Schlitzen 13 versehen ist, ist auf die stegförmige Anformung 3
aufgesteckt und nimmt dabei die Anschlußdrähte 5 der Kondensatoren in seinen Schlitzen
13 auf. Die Schlitze 13 sind dabei so gestaltet, daß sie sich in die Oberfläche der
Anschlußdrähte 5 einschneiden, um eine sichere Kontaktierung zu erreichen. Gleichzeitig
werden die Dähte geklemmt (Klemm-Schneid-Verbindung). Jeder U-Schenkel 18a, 18b
weist eine L-form auf, so daß sich L-Schenkel 19a, 19b unterscheiden lassen. Der Schlitz
13 ist jeweils im L-Schenkel 19a eingebracht. Mit den L-Schenkeln 19b sind
Kontaktanformungen 16a, 16b einstückig.
Fig. 2b zeigt eine Variante von Fig. 2a, wobei nur ein Kondensator 6 vorgesehen ist,
dessen Anschlußdraht 5 in die schlitzförmige Aufnahme 4 eingelegt und daran
anschließend umgebogen ist und mit einer Klemme durch eine Crimpverbindung verbunden
ist, wobei die Crimpverbindung in der taschenartigen Aufnahme 33 im Boden der
Bürstenbrücke aufgenommen ist. Das Kontaktelement 11 ist auf die stegförmige Aufnahme
3 aufgesteckt und elektrisch mit dem Anschlußdraht 5 des Kondensators verbunden. An der
stegartigen Anformung 3 sind vorspringende Bereiche 26 angeformt, die eine bessere
Haltesicherung des Kontaktelements 11 gewährleistet, insbesondere, wenn dieses mit
Widerhaken oder Zähnen versehen ist.
Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung, bei der das Kontaktelement 11
radial auf die stegartige Anformung 3 der Bürstenbrücke 1 aufgesteckt ist. Um eine sichere
Montage zu gewährleisten sind hierbei zwei Schlitze 4 in der stegartigen Anformung
eingebracht, wobei jeweils ein Anschlußdraht 5 in einen der Schlitze 4 eingelegt ist.
Fig. 4a zeigt eine erste Ausführungsform des U-förmigen Kontaktelements 11, mit den U-
Schenkeln 18a, 18b. Jeder U-Schenkel 18a, 18b ist L-förmig ausgebildet und weist die L-
Schenkel 19a und 19b auf. In den L-Schenkeln 19a ist der Schlitz 13 als Teil einer Klemm-
Schneid-Verbindung eingebracht. Mit den L-Schenkeln 19b sind Kontaktanformungen 16a
und 16b einstückig. Das Kontaktelement 11 weist nur parallele Biegelinien 17a, 17b auf.
Fig. 4b zeigt eine zweite Ausführungsform des Kontaktelements 11, das für die radiale
Montage nach Fig. 3 vorgesehen ist. Auch hier sind nur parallele Biegelinien vorhanden.
Das Kontaktelement 11 ist hier H-förmig gestaltet, mit zwei Querstegen 32. Auf der einen
Seite der Querstege 32 erstrecken sich die Kontaktanformungen 16a, 16b und auf der
anderen Seite der Querstege 32 erstrecken sich die Schenkel mit den Schlitzen 13.
Fig. 4c zeigt eine Variante des Kontaktelements 11 aus der Fig. 4a. Hierbei sind mit den L-
Schenkeln 19a Widerhaken 27 einstückig, die an der Stirnfläche des blechförmigen
Kontaktelements 11 angeordnet sind.
Fig. 4d zeigt eine weitere Variante des Kontaktelements 11 aus Fig. 4a. Hierbei sind mit
den L-Schenkeln 19a Zähne 14 einstückig, die an der Stirnfläche des blechförmigen
Kontaktelements 11 angeordnet sind. Zusätzlich sind die L-Schenkel 19a zum Ende hin
verjüngt ausgebildet, so daß D < d ist.
In Fig. 5 ist eine Explosionsdarstellung des erfindungsgemäßen Kommutatormotors 22
dargestellt, wobei der Rotor und das A-seitige Lagerschild weggelassen sind. Fig. 5 zeigt
die Bürstenbrücke 1 ist mit dem Kontaktelement 11, das Gehäuse 12 und den Lagerschild
35, das mit Dichtrippen 37 versehen ist.
Die Schaltung des Kommutatormotors wird durch Fig. 6a erläutert. Hier ist der
Kommutatormotor 22 über Drosseln 29a, 29b mit den Klemmen 31a, 31b verbunden. Die
Klemmen 31a und 31b sind über Kondensatoren 6a, 6b mit dem Gehäuse 12 des
Kommutatormotors 22 verbunden.
Fig. 6b zeigt eine Variante mit nur einem Kondensator 6b, wobei der Minuspol an der
Klemme 31a direkt mit dem Gehäuse verbunden ist.
In Fig. 7 ist der erfindungsgemäße Kommutatormotor 22 im Schnitt dargestellt. Der
Kontaktbereich 15 an der Innenwandung des Geäuses 12 ist zwischen dem Dichtbereich 36
und dem Motorinneren 24 angeordnet. Der Dichtbereich 36 ist hier in Form von Dichtrippen
37 ausgebildet, die einstückig mit dem Lagerschild 35 sind.
1
Bürstenbrücke
2
Durchgangsöffnung
3
stegartige Anformung
4
schlitzartige Aufnahme
5
erster Anschlußdraht des Kondensators
6
a,
6
b Kondensator
7
zweiter Anschlußdraht des Kondensators
11
Kontaktelement
12
Gehäuse
13
Schlitz einer Klemmschneidverbindung
14
Zähne
15
Kontaktbereich
16
a,
16
b Kontaktanformungen
17
a,
17
b Biegelinien
18
a,
18
b U-förmige Schenkel
19
a,
19
b L-förmige Schenkel
20
Erweiterung
21
Stirnfläche des Gehäuses
22
Kommutatormotor
24
A-Lagerschild
26
vorspringende Bereiche
27
Widerhaken
28
Verbindung mit Drossel
29
a,
29
b Drossel
30
Verbindung mit Klemme
31
a,
31
b Klemme
32
Quersteg
33
taschenartige Aufnahme
35
bürstenseitiges (B) Lagerschild
36
Dichtbereich
37
Dichtrippen
Claims (28)
1. Kommutatormotor mit einem metallischen Motorgehäuse, einem kappenartigen
Lagerschild, der in das Motorgehäuse eingreift und in dem eine Motorwelle gelagert ist,
wobei der Lagerschild Bürsten für die Zufuhr von elektrischem Strom zu einem
Motorkommutator elektrisch voneinander isoliert hält und Anschlussöffnungen aufweist,
durch die Anschlüsse für die Zufuhr von elektrischem Strom zu den Bürsten elektrisch
isoliert zur Motoraußenseite führen, und wobei ferner ein Entstörkondensator innerhalb
des Motors angeordnet und zwischen das Motorgehäuse und den Anschluss geschaltet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß:
- - eine Bürstenbrücke (1) zumindest eine schlitzartige Aufnahme (4) für zumindest einen Draht aufweist, in die einer der Anschlußdrähte (5) des Entstörkondensators (6) eingelegt ist,
- - ein Kontaktelement (11) die elektrische Verbindung zwischen dem in der schlitzartigen Aufnahme (4) eingelegten Anschlußdraht (5) und dem metallischen Gehäuse (12) herstellt,
- - das Kontaktelement (11) aus einem Blechteil besteht, in das zumindest ein Schlitz (13) als Teil einer Klemmschneidverbindung eingebracht ist, wobei der Anschlußdraht (5) im Schlitz (13) eingeklemmt ist,
- - das Kontaktelement (11) auf der Bürstenbrücke (1) befestigbar ist, so daß es sicher gehalten wird,
- - das Kontaktelement (11) Kontaktanformungen (16a, 16b) zur Verbesserung des Kontaktes mit dem Gehäuse (12) aufweist, wobei das Gehäuse (12) auf der Innenseite seiner Wandung kontaktiert wird und
- - der Kontaktbereich (15) zwischen der Stirnfläche (21) des Gehäuses (12) und dem gegenüberliegenden A-Lagerschild (24) angeordnet ist.
2. Kommutatormotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kommutatormotor (22) zumindest spritzwasserdicht ausgebildet ist und der Kontaktbereich
(15) zwischen einem Dichtbereich (36) und dem A-Lagerschild (24) angeordnet ist.
3. Kommutatormotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kontaktelement (11) U-förmig gebogen ist und nur parallele oder annähernd parallele
Biegelinien (17a, 17b) aufweist.
4. Kommutatormotor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
U-Schenkel (18a, 18b) des U-förmigen Kontaktelements (11) L-förmig geformt sind.
5. Kommutatormotor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eine L-Schenkel
(19a) der U-Schenkel (18a, 18b) des U-förmigen Kontaktelements (11) mit einem parallel
zum L-Schenkel (19a) verlaufenden offenen Schlitz (13) versehen ist, der als Teil einer
Schneidklemmverbindung ausgebildet ist.
6. Kommutatormotor nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Breite des Kontaktelements (11) zwischen den Biegelinien (17a, 17b) und dem Ende des L-
Schenkels (19a) der U-Schenkel (18a, 18b) zum Ende hin verjüngt.
7. Kommutatormotor nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der eine L-
Schenkel (19a) der U-Schenkel (18a, 18b) des U-förmigen Kontaktelements (11) mit
Widerhaken (27) einstückig ist.
8. Kommutatormotor nach Anspruch 4, 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der eine
L-Schenkel (19a) der U-Schenkel (18a, 18b) des U-förmigen Kontaktelements (11) mit einer
Vielzahl von Zähnen (14) einstückig ist.
9. Kommutatormotor nach Anspruch 4, 5, 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
andere L-Schenkel (19b) der U-Schenkel (18a, 18b) des U-förmigen Kontaktelements (11)
mit der Kontaktanformung (16a, 16b) versehen ist.
10. Kommutatormotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kontaktelement (11) H-förmig ausgebildet ist, die Kontaktanformung (16a, 16b) an H-
Schenkeln auf einer Seite eines Querstegs (32) und die Schlitze (13) auf der anderen Seite
des Querstegs (32) angeordnet sind.
11. Kommutatormotor nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kontaktanformung (16a, 16b) spitz zulaufend ausgebildet ist, wobei der Spitzenwinkel (→)
ca. 90° beträgt.
12. Kommutatormotor nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kontaktbereich aus mehreren Kontaktstellen besteht, die durch
Kontaktanformungen (16a, 16b) des Kontaktelements (11) in radialer Richtung gebildet
sind.
13. Kommutatormotor nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bürstenbrücke (1) im Kontaktbereich (15) zwischen dem
Kontaktelement (11) und dem Gehäuse (12) elastisch nachgiebig ausgebildet ist.
14. Kommutatormotor nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kontaktbereich (15) in Axialrichtung im Bereich zwischen der
Stirnfläche (21) und der Mitte des Gehäuses (12) des Kommutatormotors (22) angeordnet
ist.
15. Kommutatormotor nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bürstenbrücke (1) eine stegartige Anformung (3) besitzt, die sich
parallel zur Motorachse von der Bürstenbrücke (1) ausgehend in den Motorinnenraum (24)
erstreckt und im montierten Zustand nahe der Gehäusewandung des Kommutatormotors
(22) angeordnet ist, wobei die stegartige Anformung (3) mit der schlitzförmigen Aufnahme
(4) versehen ist, die parallel zur stegartigen Anformung (3) und zur Motorachse verläuft.
16. Kommutatormotor nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß an die stegartige Anformung (3) vorspringende Bereiche (26)
angeformt sind, die ein Aufweiten der U-Schenkel (18a, 18b) des U-förmigen
Kontaktelements (11) verhindern.
17. Kommutatormotor nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kontaktelement (11) mit seinen Widerhaken (27) zumindest in
die vorspringenden Bereiche (26) eingegraben ist.
18. Kommutatormotor nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß an die stegartige Anformung (3) eine Erweiterung (20) angeformt ist,
die nach einer Umformung das Kontaktelement (11) hält.
19. Kommutatormotor nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß in die schlitzartige Aufnahme (4) die Anschlußdrähte zweier
Kondensatoren (6) aufgenommen sind.
20. Kommutatormotor nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, das beiderseits der stegartigen Anformung (3) ein Kondensator (6)
angeordnet ist.
21. Kommutatormotor nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Anschlußdraht eines Kondensators (6) in die schlitzartige
Aufnahme (4) aufgenommen ist, wobei die Verbindung (28) des Kondensators (6) mit einer
Drossel (29) auf einer Seite der stegartigen Anformung (3) angeordnet ist und die
Verbindung (30) des Kondensators mit einer Motorklemme (31) auf der
gegenüberliegenden Seite der stegartigen Anformung (3) angeordet ist, wobei der
Kondensator (6) auf der einen oder der anderen Seite angeordnet ist.
22. Kommutatormotor nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß im Boden der Bürstenbrücke (1) beiderseits der stegartigen
Anformung (3) taschenartige Aufnahmen (33) für Crimpverbindungen (28, 30) angeformt
sind.
23. Verfahren zur Herstellung eines Kommutatormotors nach zumindest einem der
vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch, folgende Verfahrensschritte und
Verfahrensreihenfolge:
- a) Einlegen eines Anschlußdrahtes (5) in die schlitzartige Aufnahme (4) der Bürstenbrücke (1),
- b) Aufstecken des Kontaktelements (11), wobei die elektrische Verbindung zwischen dem Kontaktelement (11) und dem Anschlußbereich (5) des Entstörkondensators (6) und eine mechanische Befestigung des Kontaktelements (11) auf der Bürstenbrücke (1) hergestellt wird,
- c) axiales Montieren der Bürstenbrücke in das Gehäuse (12) des Kommutatormotors (22), wobei die Kontaktanformungen (16a, 16b) sich durch eine Oberflächenschicht des Gehäuses (12) arbeitet und dadurch ein zuverlässiger elektrischer Kontakt zwischen dem Kontaktelement (11) und dem Gehäuse (12) erreicht wird.
24. Verfahren zur Herstellung eines Kommutatormotors nach Anspruch 23, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kontaktelement (11) in axialer Richtung auf die Bürstenbrücke
(1) montiert wird.
25. Verfahren zur Herstellung eines Kommutatormotors nach Anspruch 23, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kontaktelement (11) in radialer Richtung auf die Bürstenbrücke
(1) montiert wird.
26. Verfahren zur Herstellung eines Kommutatormotors nach Anspruch 23, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kontaktelement (11) durch Heißverprägen bzw. Verschweißen
mit der Bürstenbrücke (1) fest verbunden wird.
27. Kommutatormotor nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Widerhaken (27) bzw. die Zähne (14) am Kontaktelement (11),
selbstfurchend wirken und sich eine formschlüssige Lagesicherung schaffen.
28. Kommutatormotor nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bürstenbrücke (1) mit dem Lagerschild (35) einstückig ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19902433A DE19902433C1 (de) | 1999-01-22 | 1999-01-22 | Kommutatormotor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19902433A DE19902433C1 (de) | 1999-01-22 | 1999-01-22 | Kommutatormotor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19902433C1 true DE19902433C1 (de) | 2000-09-28 |
Family
ID=7895046
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19902433A Expired - Lifetime DE19902433C1 (de) | 1999-01-22 | 1999-01-22 | Kommutatormotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R071 | Expiry of right |