DE2849194C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Teleskoptransportbehäl
ter gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Ein gattungsgemäße Teleskoptransportbehälter ist aus der SU-
PS 2 74 057 bekannt, welcher einen inneren und einen äußeren
Teil umfaßt, wobei der innere Teil teleskopartig in dem äuße
ren Teil verschiebbar ist. Im Innenraum des Behälters ist
eine Ausstoßwand angeordnet, welche mittels eines Hydraulik
antriebs relativ zu dem Behälter verschiebbar ist. Der
Hydraulikantrieb umfaßt mehrere Hydraulikzylinder, welche
dazu dienen, die Ausstoßwand unabhängig von einer Teleskopbe
wegung des inneren und des äußeren Teils relativ zu dem Be
hälter zu bewegen. Die Teleskopwirkung des äußeren und des
inneren Teils wird unabhängig von einer Bewegung der Aus
stoßwand durch einen zusätzlichen Hydraulikantrieb bewirkt.
Der Transportbehälter weist somit eine Vielzahl von
Hydraulikantrieben auf, welche zum einen in der Herstellung
kostspielig sind und zum anderen zu ihrer Betätigung einen
hohen apparatetechnischen Aufwand erfordern. Ein weiterer
Nachteil ist dadurch gegeben, daß die Bedienung des Teleskop
transportbehälters sich durch die Vielzahl der Hydraulik
antriebe kompliziert und störungsanfällig erweist. Weiterhin
ist es erforderlich, zur Betätigung der Ausstoßwand mehrere
Hydraulikantriebe vorzusehen, um ein Verklemmen oder Verkip
pen der Ausstoßwand relativ zu dem Behälter zu verhindern.
Ein weiterer Teleskoptransportbehälter mit einer beweglichen
Ausstoßwand ist in der GB-PS 7 60 130 beschrieben, wobei die
Ausstoßwand durch den Behälterkörper mit Hilfe von biegsamen
Kabeln gezogen wird. Bei beiden dort beschriebenen Ausführungsfor
men erstrecken sich die Kabel im Behälterraum. Die Erfahrung
hat gelehrt, daß die Führung der Kabel im Behälterraum die
Art der vom Transportbehälter zu transportierenden Ladung auf
eine solche beschränkt, die die Bewegung der Kabel durch den
Transportbehälter und die Arbeitsweise der Kabel nicht
stört.In der genannten GB-PS 7 60 130 ist auf eine Über
tragung für die Bewegung der Ausstoßwand Bezug genommen,
die ein wesentliches Kippen der Wand verhindert, wenn unebene
Widerstände überlaufen werden müssen oder eine ungleiche Be
ladung über der Oberfläche vorhanden ist.Jedoch ist dieses
doppelwirkende Zug-/Zug- Übertragungssystem weit davon ent
fernt ein einfaches Übertragungssystem zu sein, da es eine
komplizierte Reihe von Laufrädern und Führungsrollen erfor
dert, damit jedes Kabel an einer Fläche der Ausstoßwand befe
stigt werden kann, während das andere Ende auf der anderen
Fläche der Ausstoßwand befestigt ist, so daß die Kabel die
Ausstoßwand in die Entladestellung und der entgegengesetz
ten Richtung in die voll ausgefahrene Stellung zu ziehen in
der Lage sind. Es ist davon auszugehen, daß sich eine erheb
liche Anzahl von Schwierigkeiten bei dem Betrieb dieser Vor
richtung ergibt, wenn ein Kippen der Ausstoßwand beim Ent
langziehen verhindert werden soll. Die Vielfalt der Laufräder
und die Längen der Kabel, die erforderlich sind, führen zu
beträchtlichen Schwierigkeiten beim Unterhalt des Mechanismus
in einem gut arbeitsfähigen Zustand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Teleskop
transportbehälter der eingangs genannten Art zu schaffen,
welcher bei einfachem Aufbau und betriebssicherer Wirkungs
weise eine wirkungsvolle und einfach vorzunehmende Entleerung
des Behälters mittels der Ausstoßwand ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des
Patentanspruches 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltun
gen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Nach Maßgabe der Erfindung ist der Mechanismus zur Bewirkung
der Teleskopbewegung des Transportbehälters und der Bewegung
der Ausschubwand weniger teuer als derjenige nach der SU-PS
2 74 057, weil der Antriebsmechanismus für die Bewegung der
Ausstoßwand gleichzeitig auch die Bewegung des Behälters in
die zurückgezogene Stellung bewirkt, wodurch einer der An
triebsmechanismen nach der genannten SU-PS 2 74 057 vermieden
wird. Darüber hinaus ist der Antriebsmechanismus, obwohl er
gleichzeitig die Teleskopbewegung und die Bewegung der Aus
stoßwand hervorruft, im wesentlichen weniger kompliziert als
der Mechanismus nach der GB-PS 7 60 130, weil alle Laufräder
und Kabel zum Ziehen der Ausstoßwand beseitigt und durch eine
streckbare hydraulische Antriebsvorrichtung ersetzt sind.
Es hat sich gezeigt, daß eine besonders wirksame Bewegung der
Ausstoßwand dadurch erzielbar ist, daß man die Ausstoßwand
stößt, und daß die Querausfluchtung der Ausstoßwand auf
rechterhalten werden kann, wenn man die Ausstoßwand mit Punk
ten am vorderen Ende des äußeren Teiles des Teleskoptrans
portbehälters verbindet, die stationär gehalten werden, indem
man das Kabel über eine Führung führt, die vom Vorderteil ge
halten ist und sich mit dem Vorderteil bewegt, so daß die Be
wegung der Ausstoßwand und die Bewegung des Teleskoptrans
portbehälters gleichzeitig erfolgen.
Die Erfindung soll im folgenden anhand der Zeichnungen näher er
läutert werden. Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines
Teleskoptransportbehälters, wobei sich
eine bewegliche Ausstoßwand in der Lade
stellung befindet;
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Seitenan
sicht zur Wiedergabe des Teleskopftrans
portbehälters in einer Zwischenteleskop
stellung;
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht entsprechend
Fig. 2 zur Wiedergabe des Teleskopftransport
behälters in der voll eingefahrenen
Stellung;
Fig. 4 eine perspektivische Seitenansicht eines
Teleskopftransportbehälters entsprechend
einer weiteren Ausführungsform nach der
vorliegenden Erfindung mit vier biegsamen
Verbindungselementen, die mit der Ausstoß
wand verbunden sind;
Fig. 5 eine Vorderansicht der hinteren Fläche der
Ausstoßwand zur Wiedergabe der vier Veran
kerungsstellen, die im allgemeinen in Recht
eckform angeordnet sind;
Fig. 6 eine der Fig. 5 ähnliche Darstellung zur
Wiedergabe von drei Verankerungspunkten,
die an den Spitzen eines gleichschenkeli
gen Dreiecks sitzen;
Fig. 7 eine der Fig. 6 ähnliche Darstellung einer
weiteren Ausführungsform zur Wiedergabe von
Verankerungsstellung, die ebenfalls an den
Spitzen eines gleichschenkeligen Dreiecks
sitzen;
Fig. 8 eine schematische Seitenansicht eines Teles
koptransportbehälters mit einem abgeänderten
Führungssystem für die Ausstoßwand;
Fig. 9 eine schematische Seitenansicht des Teles
koptransportbehälters nach Fig. 8 mit in
einer zweiten Stellung stehender Ausstoß
wand; und in
Fig. 10 eine der Fig. 9 ähnliche Darstellung zur
Wiedergabe der Ausstoßwand in der Ausstoß
stellung.
In den Figuren bezeichnet das Bezugszeichen 10 allgemein
einen Transportbehälter gemäß einer Ausführungsform nach der Er
findung. Der Teleskoptransportbehälter 10 ist auf dem Chassis 12
eines Lastwagens montiert
und bildet eine in sich geschlossene Einheit. Der Teleskopbehäl
ter 10 besteht aus einem inneren Teil 14 und einem äußeren Teil 16.
Der innere Teil 14 bildet das Vorderende des Behälters 10, wenn der
Behälterkörper ausgefahren ist und ist bezüglich des äußeren
Teiles 16 zwischen der ausgefahrenen Stellung nach Fig. 1 und der
eingefahrenen Stelung nach Fig. 3 bewegbar. Der äußere Teil 16
ist am Rahmen 12 mit Hilfe von üblichen Befestigungseinrichtungen
befestigt. Der innere Teil 14 weist am vorderen Ende einen Quer
träger 18 auf. Das hintere Ende 20 des inneren Teiles 14 öffnet
sich in das vordere Ende des äußeren Teiles 16. Eine Rückwand
klappe 26 ist am hinteren Ende 24 des äußeren Teiles 16 montiert.
Die Rückwandklappe 26 ist oben am hinteren Ende des äußeren Tei
les 16 schwenkbar gelagert und dient dazu, das hintere Ende des
äußeren Teiles 16 zu verschließen. Die Rückwandklappe 26 ist mit
einer üblichen nicht gezeichneten Sperrvorrichtung versehen, um
sie in der geschlossenen Stellung versperren zu können. Die Rück
wandklappe 26 wird automatisch aus der geschlossenen in die offe
ne Stellung durch Eingriff mit Ansätzen 25 bewegt, welche nach
rückwärts vom hinteren Ende des inneren Teiles 14 vorragen.
Eine Ausstoßwand 38 innerhalb des inneren Teiles 14 erstreckt sich
quer zu diesem inneren Teil 14. Die Ausstoßwand 38 weist eine geneig
te hintere Fläche und eine vordere Fläche 22 auf. Ein streckba
rer hydraulischer Antrieb 60 besitzt einen vorderen Teil 62, der
an dem Querträger 18 montiert ist, so daß er bezüglich des inneren
Teiles 14 fest ist. Sein äußerer Teil 64 ist an die vordere
Fläche 22 der Ausstoßwand 38 angeschlossen. Eine Streckung des
Hydraulikantriebes 60 führt dazu, daß sich die Ausstoßwand 38 aus
der zurückgezogenen Stellung nach Fig. 1 in die ausgefahrene Stel
lung nach Fig. 3 verschiebt.
Um die Notwendigkeit getrennter streckbarer Hydraulikantriebe
für das Einschieben des inneren Teiles 14 bezüglich des äußeren
Teiles 16 zu bewirken, ist eine Vielzahl von biegsamen Verbindungs
kabeln 50 vorgesehen. Diese erstrecken sich nach vorne von Ver
ankerungspunkten 54 auf der vorderen Fläche 22 der Ausstoßwand 38 über
Führungsräder 56, die auf dem inneren Teil 14 und beweglich mit
ihm an dessen vorderen Ende montiert sind, worauf sich die bieg
samen Verbindungskabel 50 nach hinten zum vorderen Ende des äußeren
Teiles 16 erstrecken und dort an Stellen 54 angeschlossen sind.
Weil sich die Kabel 50 nach rückwärts von den Rädern 56 zum vorde
ren Ende des äußeren Teiles 16 erstrecken, befinden sich die Kabel 50
außerhalb des Behälterraumes, mit dem Ergebnis, daß sich zu kei
nem Zeitpunkt irgendeines der Kabel 50 innerhalb des lastaufnehmen
den Bereichs befindet. Es ist ferner darauf hinzuweisen, daß auf
grund der Tatsache, daß die Stellen 52 am äußeren Teil 16 montiert
sind, der ganze Transportbehälter 10 auf dem Rahmen 12 mit Hilfe
üblicher Behältermontierungssysteme montiert werden kann. Man er
kennt somit, daß keine Befestigungen für die biegsamen Verbin
dungskabel 50 am festen Rahmen 12 befestigt zu werden
brauchen. Es ist jedoch auch festzustellen, daß die Punkte 52 auf
dem Rahmen 12 angeordnet werden können und tatsächlich sogar rück
wärts vom vorderen Ende des äußeren Teiles 16. Es ist jedoch wich
tig, daß die Verbindungskabel 50 sich zu einer Stelle in enger
Nachbarschaft zu der Stellung erstrecken, die das vordere Ende
des inneren Teiles 14 einnimmt, wenn der Transportbehälter 10 in die
Stellung nach Fig. 3 verschoben wird und zwar nur durch die Bewe
gung der Führungsräder 56, wie sich aus dem Vorschub der Ausstoß
wand 38 ergibt.
Unter Bezugnahme auf Fig. 2 ist festzustellen, daß
die biegsamen Verbindungskabel 50 sich nach vorne von der vorderen
Fläche 22 der Ausstoßwand 38 erstrecken und einer Zugbelastung ausge
setzt sind, die größer als diejenige ist, die erforderlich ist, um
den inneren Teil 14 bezüglich des äußeren Teiles 16 zu bewegen.
Die biegsamen Verbindungskabel 50 wirken als Halterungsführung,
welche eine Verkantung der Ausstoßwand 38 bei ihrer Bewegung
längs des inneren Teiles 14 verhindert.
Wenn eine Seite der Ausstoßwand 38 bei der Vorwärtsbewegung auf
einen größeren Widerstand als die andere Seite trifft, dann erlau
ben die biegsamen Verbindungskabel 50 keiner Seite der Ausstoß
wand 38 eine Bewegung vor der anderen Seite, da es unmöglich ist,
eine der biegsamen Verbindungskabel 50 vor das zugeordnete Füh
rungsrad 56 weiter als das andere biegsame Verbindungskabel 50
zu bewegen. Um ein biegsames Verbindungskabel 50 über ein anderes
biegsames Verbindungskabel 50 zu erstrecken, ist es erforderlich,
daß sich der innere Teil 14 des Behälterkörpers außer Flucht mit
dem äußeren Teil 16 bewegt, so daß die Räder 56 uf der einen
Seite des Behälterkörpers enger zu den zugeordneten Verbindungs
punkten 52 am vorderen Ende des äußeren Teiles 16 gelangen. Tatsäch
lich besteht der Behälterkörper nur aus zwei langen Teilen, die
teleskopartig ineinander geschoben werden.
Somit erkennt man, daß die Gleichzeitigkeit der
Bewegung der Ausstoßwand und des teleskopartigen Verfahrens des
Behälters zu der Aufrechterhaltung der Querausfluchtung der Aus
stoßwandung beiträgt.
Aus der vorhergehenden Beschreibung ergibt sich, daß der streck
bare Hydraulikantrieb 60 nur zweckmäßig ist für die Rückführung der
Ausstoßwand 38 in die zurückgefahrene Stellung und daß zur Rück
führung des Behälterkörpers in die ausgefahrene Stellung ein sekun
därer Hydraulikantriebszylinder 28 vorgesehen ist. Der sekundäre
Hydraulikantriebszylinder 28 ist auf Befestigungsansätzen 30 mon
tiert, die auf dem äußeren Teil 16 an dessen hinterem Ende ange
ordnet ist. Ein Kolben 32 ragt vom äußeren Ende des
Zylinders 28 vor und ist mit dem äußeren Ende bei 34 am vorderen
Ende des inneren Teiles 14 befestigt. Durch Betätigung des Hydrau
likzylinder 28 zum Strecken der Zylinderanordnung kann der Be
hälter 10 aus der zurückgefahrenen Stellung nach Fig. 3 in die ausge
fahrene Stellung nach Fig. 1 bewegt werden und die Ausstoßwand 38
bewegt sich automatisch in die zurückgefahrene Stellung nach Fig. 1,
nachdem der Hydraulikantrieb 60 vorher drucklos gemacht worden ist.
Die biegsamen Verbindungskabel 50 können in Form von Draht
kabeln, Bändern und Ketten vorliegen. Wenn Ketten verwendet wer
den, dann sollten die Räder 56 die Form von Kettenrädern haben.
Im Betrieb wird der Transportbehälter 10 nach Fig. 1
eingestellt, um die Last aufnehmen zu können. Der ganze Transport
behälter 10 kann dabei mit irgendwelchen Materialien beladen werden,
die man unmittelbar durch das Ende des Behälters 10 wieder entladen
kann. Der Behälter 10 kann zum Transport körnigen oder halbflüssigen
Materials verwendet werden.
Um die Füllung an einer Arbeitsstellung zu entladen, wird der Aus
stoßwandsperrmechanismus gelöst und hydraulisches Medium dem
streckbaren Hydraulikantrieb 60 zugeführt. Der Hydraulikantrieb 60
beginnt seine Streckbewegung und bewegt die Ausstoßwand 38 nach
rückwärts zum Verschieben der Füllung in Richtung des Austrittsendes.
Gleichzeitig wird der innere Teil 14 bezüglich des äußeren Teiles 16
teleskopartig eingefahren. Die Bewegung der Ausstoßwand 38 und die
Teleskopbewegung dauern an, bis der Behälter 10 sich in der Position
nach Fig. 3 befindet, in welcher die gesamte Füllung entladen ist.
Für die Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 3 gibt es verschiedene
Abänderungsmöglichkeiten. Fig. 4 zeigt eine andere Konstruktion,
bei der biegsame Verbindungskabel 50 über Führungen 56a ver
laufen und außen überlappend bezüglich der Seitenwandungen des
Behälters 10 angeordnet und an Verbindungsstellen 52a mit den Seiten
des hinteren Teiles 16 verbunden sind. Man erkennt, daß die Stel
len 52a im wesentlichen Abstand hinter dem vorderen Ende
des äußeren Teiles 16 angeordnet sind, wobei der wichtigste Punkt
derjenige ist, daß die Kabeln 50 von den Führungen 56a
wenigstens bis zum vorderen Ende des äußeren Teiles 16 verlaufen.
Um sicherzustellen, daß die Verbindungskabel 50 wirksam zur
Halterung der Querausfluchtung der Ausstoßwand 38 arbeiten, ist das
bewegliche Ende des Hydraulikantriebes 60 mit der vorderen Fläche 22
der Ausstoßwand 38 im Stoßbereich 70 verbunden, der innerhalb der
Grenzen von imaginären Linien 72 liegt, die zwischen benachbarten
Verankerungspunkten 54 liegen, wie man aus den Fig. 5, 6 und 7
erkennt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 sind die Verankerungs
punkte 54 im allgemeinen an den Ecken eines Rechtecks angeordnet,
so daß auch der Stoßbereich 70 eine im allgemeinen rechteckige
Form aufweist. Während die Verbindungskabel 50 wirksam sein
können, wenn der Hydraulikantrieb 60 an irgendeinem Punkt innerhalb
der Grenzen des Stoßbereiches angeschlossen ist, ist der äußere
Endteil 64 des Hydraulikantriebes 60 vorzugsweise mit der Aus
stoßwand 38 in einer Höhe unterhalb der Hälfte der Höhe der Ausstoß
wand 38 verbunden. Fig. 6 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform,
bei der die Verankerungsstellen 54 an den Eckpunkten eines Drei
ecks liegen, wobei zwei der Anschlüsse in Richtung der unteren
Kante und ein Anschluß in Richtung der oberen Kante der Ausstoß
wand 38 vorgesehen sind. Fig. 7 zeigt eine weitere Alternative, wo
bei von den Verankerungsstellen 54 zwei an der einen Seite und
eine an der anderen Seite des Hydraulikzylinderarms 64 vorgesehen
sind.
Die Fig. 8 und 10 dienen zur Erläuterung einer anderen Antriebs
vorrichtung, bei der nicht die bevorzugte Anordnung von Veranke
rungspunkten zum Einsatz kommt. Bei dieser Ausführungsform sind
nur zwei Verankerungspunkte 54 vorgesehen und diese Verankerungs
punkte 54 sind in der Nähe jeder Seite der beweglichen Ausstoßwand 38
angeordnet. Während die bevorzugte Ausführungsform der Befestigung
der Verankerungspunkte 54 sich als besonders vorteilhaft erwiesen
hat, arbeitet jedoch auch die Anordnung nach den Fig. 8, 9 und 10
recht zufriedenstellend. In Anwendungsbeispielen, bei denen die
zu entladene Last leicht vom Behälter 10 entladen werden kann, sind
für die Ausstoßwand 38 keine zusätzlichen Führungen erforderlich.
In anderen Anwendungsfällen jedoch können zusätzliche Führungen
in Form der bevorzugten Ausführungsform der Verankerungspunkte 54
und Kabel 50 wünschenswert sein.
Weitere Abänderungen ergeben sich für den Fachmann ohne Schwierig
keiten. Während beispielsweise im Behälter 10 nach den Fig. 1, 2 und
3 eine Rückwandklappe 26 vorgesehen ist, ist die Ausstoßvorrich
tung gemäß der vorliegenden Erfindung selbstverständlich auch auf
Behälter 10 ohne Rückwandklappe 26 anwendbar, wenn also das hintere
Ende offen ist, sowie bei Behältern 10, die andere Ausführungsformen
von Entladeöffnungen am hinteren Ende aufweisen. Ferner ist es
selbstverständlich, daß, obwohl die Ausstoßwand 38 in den wiederge
gebenen Ausführungsformen eine geneigte hintere Fläche 22 aufweist,
die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung auch brauchbar
ist für die Bewegung der Ausstoßwand 38 über die volle Länge des
inneren Teiles 14 mit dem Ergebnis, daß die vordere Fläche 22 vertikal
ausgebildet sein kann oder irgendeine bevorzugte Gestalt aufweist,
die den Entladevorgang unterstützt. Bei einer weiteren Ausführungs
form kann der Hydraulikzylinder 28, der zum Strecken des Behälters 10
dient, durch eine Winde o. dgl. ersetzt sein, die mit Hilfe eines
Kabels an das vordere Ende des inneren Teiles 14 des Behälters 10 ange
schlossen ist. Ferner ist zwar nur ein Haupthydraulikantrieb 62
als Hauptantrieb für die Bewegung der Ausstoßwand 38 in die Ausstoß
stellung vorgesehen, jedoch kann dieser eine Zylinder 62 auch durch
zwei oder mehrere Zylinder ersetzt werden. Darüber hinaus brauchen
der oder die Hauptantriebszylinder nicht so angeordnet zu sein,
daß sie sich in Längsachse des Behälters 10 erstrecken, sondern man
kann sie während der Streckung und des Zurückfahrens auch ent
sprechend schwenken. Die Zylinder können mit einem Ende an Stel
len gegenüber der Vorderwand des Behälters 10 schwenkbar gelagert
sein, während das andere Ende an die Ausstoßwand 38 an Stellen an
geschlossen ist, die innerhalb der Seitenwandungen sitzen. Die
Zylinder können dann beim Strecken und Einfahren schwenken und
in der eingefahrenen Stellung können sie sich im wesentlichen
parallel zu der Ausstoßwand 38 erstrecken, so daß man die Notwendig
keit vermeidet, einen großen Spalt zwischen dem vorderen Ende
des Vorderteils des Behälters 10 und der Kabine des Fahrzeugs vor
zusehen.
Darüber hinaus kann, obwohl der Behälter 10 gemäß der vorliegenden
Erfindung nach den Ausführungsbeispielen auf einem Fahrzeugrahmen 12
o. dgl. montiert ist, der Behälter 10 auch eine rahmenlose Konstruk
tion aufweisen. Eine rahmenlose Konstruktion erreicht man dann,
wenn der äußere Teil 16 so verlängert ist, daß er sich im wesent
lichen über die voll ausgefahrene Länge des Behälters 10 erstreckt,
d. h. bis an eine Stelle in der Nähe der Vorderwand 18 des inneren
Teiles 14, wenn der Behälter 10 sich in der Anordnung nach Fig. 1
befindet. In einer solchen Ausführungsform können
Bodenräder unmittelbar auf der Unterseite des äußeren Teiles 16
montiert sein, so daß der Behälter 10 selbst rahmenlos wird. Diese und
andere Ausführungsformen liegen selbstverständlich im Rahmen der
vorliegenden Erfindung.
Claims (8)
1. Teleskoptransportbehälter für Lastwagen mit einem inneren
Teil, der am vorderen Ende durch eine Wand begrenzt ist,
und einem äußeren Teil, der am hinteren Ende durch eine
Rückwandklappe begrenzt ist, wobei der innere Teil teles
kopartig in dem äußeren Teil verschiebbar ist und zum In
nenraum des äußeren Teils geöffnet ist, mit einer im in
neren Teil des Behälters verschiebbar angeordneten Aus
stoßwand und teleskopierbarem Hydraulikantrieb zur Ver
schiebung der Ausstoßwand in die Entladestellung, der
eine an der Wand des inneren Teils gelagerte und mit der
Ausstoßwand zusammenwirkende Hydraulikzylinderanordnung
umfaßt, sowie Einrichtungen zur Rückführung des inneren
Teils und der Ausstoßwand in die Beladestellung, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hydraulikantrieb (60) aus einem
einzigen Zylinder (62) und mindestens einem Kolben (64)
besteht, und daß die Ausstoßwand (38) über flexible, Zug
kräfte übertragende, an der Ausstoßwand (38) und an dem
äußeren Teil (16) befestigte, über im Bereich der Wand
(18) gelagerte Umlenkelemente (56, 56a) geführte Elemente
(50) mit dem äußeren Teil (16) verbunden ist.
2. Teleskoptransportbehälter nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß als Einrichtung zur Rückführung des in
neren Teils (14) und der Ausstoßwand (38) von der Ent
lade- in die Beladestellung des Behälters ein zweiter
Hydraulikantrieb vorgesehen ist, der mit einem Zylinder
(28) am äußeren Teil (16) an dessen hinterem Ende gela
gert und mit einem Kolben (32) am vorderen Ende des inne
ren Teils (14) befestigt ist.
3. Teleskoptransportbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß an einer hinteren Fläche (22) der
Ausstoßwand (38) vier Verankerungspunkte (54) für vier
Elemente (50) vorgesehen sind, wobei die Verankerungs
punkte (54) zu zweien oberhalb und zu zweien unterhalb
sowie zu zweien auf einer Seite und zu zweien auf der an
deren Seite des Hydraulikantriebes (60) angeordnet sind
(vgl. Fig. 5).
4. Teleskoptransportbehälter nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein Ende des Hydraulikantriebes (60) an
die Ausstoßwand (38) im wesentlichen mittig von deren
Breitenerstreckungen angeschlossen ist.
5. Teleskoptransportbehälter nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Hydraulikantrieb (60) an die Aus
stoßwand (38) unter der halben Höhe derselben und
oberhalb der Bodenwandung des inneren Teils (14)
angeschlossen ist.
6. Teleskoptransportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (50) biegsame
Kabel sind.
7. Teleskoptransportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkelemente (56,
56a) in Form von Führungsrädern ausgebildet sind.
8. Teleskoptransportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Elemente (50)
längs Bahnen erstrecken, die von den Umlenkelementen (56,
56a) zu Stellen in der Nähe des vorderen Endes des äuße
ren Teils (16) sowie außerhalb des inneren Teils (14)
verlaufen.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE2849194C2 true DE2849194C2 (de) | 1991-04-11 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782849194 Granted DE2849194A1 (de) | 1977-11-14 | 1978-11-13 | Teleskoptransportbehaelter |
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