DE2845471A1 - Automatische pistole - Google Patents
Automatische pistoleInfo
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Description
D 5867 - reba 17. Oktober 1978
FABBRICA D'ARMI PIETRQ BERETTA B.p.A., Gardane υ.Τ.
(BreBCia) Italien, Via P.Beretta ID
Automatische Pistole
Die Erfindung betrifft eine automatische Pistole, die einen Abzugsbügel, eine mit diesem Abzugsbügel verbundene Spann-Btange,
einen zur Ausführung von üüinkelvBrstellungen angelenkten
AuslÖBehebel, an dem die Spannstange mit ihrem dem mit dem Abzugsbügel verbundenen Ende gegenüberliegenden Ende
angreift, weiterhin sinen in der Spannstellung mit Hilfe des LösehebelB feststellbaren Hahn, der mit Hilfe der mit dem
Abzugsbügel verbundenen Spannstenge entriegelbar und lösbar
ist, und schließlich einen Schlagbolzen besitzt, auf dessen hinteres
Ende der Hahn einwirkt.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich alao auf eine verbesserte
automatische Pistole und hierbei insbesondere auf Verbesserungen an dBr üblichen und automatischen Sicherungseinrichtung
einer Pistole, die dazu dient, das unkontrollierte und zufällige lilirksamwerdBn der Pistols zu verhindern.
9Ö9S18/O7S3
Bei automatischen Pistolen sind bereite doppelte Sicherungseinrichtungen
bekannt, die einerseits geeignet sind, eine sogenannte gewöhnliche Sicherung zu schaffen, die von Hand
und demzufolge freiwillig betätigt werden kann, und eine sogenannte automatische Sicherung zu schaffen, die immer
wirksam ist, die jedoch die Verwendung der klaffe nur unter
bestimmten vorbestimmten Bedingungen ihrer Bestandteile gestattet.
Die normalen Sicherungsmittel sind geschaffen morden, um zusammenzuwirken
und entweder den Hahn oder den Abzugsbügel zu blockieren, während die automatischen Sicherungsmittel
bisher vorgesehen worden sind, um den Abzugsbügel zu blockieren. Trotz dieser doppelten Sicherung besteht noch immer die Gefahr,
daß Schüsse unvorhergesehenerweise abgegeben werden, weswegen es immer wünschenswert erschien, Sicherungsmittel zu schaffen,
die noch wirksamer sind und auf verschiedene Organe der Pistols einwirken.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht demgemäß darin, eine verbesserte automatische Pistole der vorgenannten Art
zu schaffen, die gewöhnliche oder normale und automatische Sicherungsmittel enthalt, die geeignet sind, in absoluter
liieise das unkontrollierte und zufällige Ulirksamwerden der
lilaffe zu verhindern und auf diese lileise einen Sicherheitsgrad
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zu erreichen, der mit den Einrichtungen der bekannten Art
nicht zu erreichen ist.
Zu dem eben genannten Zweck ist gemäß der Erfindung bei der
neuen Anordnung vorgesehen, daB sie von Hand betätigbare Sicherungsmittel zum Verriegeln des Schlagbolzens in einer
neutralen Stellung und zum Entriegeln des Lösehebels und der Spannstange enthält, damit diese nicht miteinander und mit
dem Hahn zusammenwirken können, und daß sie weiterhin automatische Sicherungsmittel enthält, die geeignet sind, den
Hahn aufzufangen und zu blockieren, um seinen Kontakt mit dem Schlagbolzen zu verhindern.
Im wesentlichen enthält die automatische Pistole gemäß der vorliegenden Erfindung gewöhnliche oder normale oder von Hand
zu betätigende Sicherungsmittel, die in der Lage sind, einerseits am Schlagbolzen anzugreifen, um diesen in einer neutralen
Stellung festzuhalten und andererseits am Lösehebel und an der mit dem Abzugsbügel verbundenen Spannatange zu dem Zweck anzugreifen,
um den Lösehebel und die Spannetange unwirksam zu machen, weiterhin enthält die neue Pistole automatische Sicherungsmittel,
diB geeignet sind, den Hahn im Falle einer zufälligen Entriegelung (Lösen) desselben aufzufangen.
In der Zeichnung ist ein AusführungdEispiel des Gegenstandes
Erfindung dargestellt. Es zeigen:
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. 1 eine Pistole gemäß der Erfindung in
einer Seitenansicht in schematischer Darstellung,
Fig. 2 den Schlagmechanismus mit dem Hahn in
der gespannten Stellung in einer schematischen Seitenansicht teilweise geschnitten
und in größerem Maßstab,
Fig. 3 die Anordnung nach Fig. 2 in derselben
Darstellungsuieise, wobei jedoch die Teile
in der Sicherungsstellung gezeigt sind,
Fig. k die Anordnung nach Fig. 2 in einem Schnitt
gemMß der Linie IU-IU der Fig. 2,
Fig. 5 die Anordnung nach Fig. k in einem Schnitt
gemäß der Linie U-U der Fig. k,
Fig. 6 die Verbindung zwischen dem Schlagbolzen
und dem Sicherungsstift in einer Draufsicht und teilweise geschnitten,
Fig. 7 die Pistole gemäß der Erfindung in einer
Seitenansicht von dBr Seite der Entriegelungestange
aus gesehen,
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Fig. B die Anordnung gemäß der Erfindung in
Teildarstellung und in einem Schnitt, Dabei zu sehen ist der Hebel für diB
automatische Sicherung in der Stellung, in der er den Hahn im Falle einer zufälligen,
ungewollten Auslösung desselben auffängt,
Fig. 9 die Anordnung nach Fig. 8 in derselben
Darstellungsuieise, wobei jedoch der Hebel
in seiner unwirksamen Stellung gezeigt ist,
Fig. 10 die als Nockenwelle ausgebildete Siche-
rungsuelle für die Steuerung der Sicherung
in perspektivischer Darstellung,
Fig. 11 die Entriegelungsstange in perspektivischer
Darstellung,
Fig. 12 den Hebel für die Sicherung von Hand eben
falls in perspektivischer Darstellung und
Fig. 13 den Hebel für die automatische Sicherung
wiederum in perspektivischer Darstellung.
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In der Zeichnung ist mit 1 dar Abzugsbügel der Pietale bezeichnet,
mit dem mit Hilfe des Zapfens 2 daa Ende der Spannstange 3 verbunden ist, deren gegenüberliegendes Ende
eins Nase k aufweist, die in an sich bekannter Weise den Aualüsehebßl zum Verriegeln und Entriegeln des Hahnes 6
und weiterhin auch den Hahn selbst in doppelter Wirkung steuert. Der Auslösehebel 5 ist unten bei 7 angelenkt, und
an ihm greift eine Feder β an, die bestrebt iBt, ihn in Richtung
auf den Hahn 6 verstellt zu halten, während er oben das freie Ende 9 aufweist. Der Hahn 6 ist bei 61 gelenkig gelagert
und schlägt, wenn er zunächst gespannt und sodann vom Ausläsehebel
5 entriegelt ader vom Hebel 3 in doppelter Wirkung gesteuert wird, gegen einen Schlagbalzen IQ an, der durch eine
Feder 11 belastet ist, die geeignet ist, ihn nach hinten in die unwirksame Stellung gedruckt zu halten.
Die Funktion des Schlagbolzenmechanismus der Pistole ist bekannt
und demzufolge keiner besonderen Aufmerksamkeit würdig. Für die vorliegende Erfindung ist jedoch die Anordnung für die Sicherung
der Pistole sowohl in der Nichtgebrauchstellung als auch gegen ein unkontrolliertes und zufälliges Ulirksamwerden der
Pistole charakteristisch .
Gemäß der Erfindung enthält die Sicherungsanordnung eine Sicherungswelle
12, die im Körper des Verschlusses in Querrichtung so angeordnet ist, daß sie liJinkelverstellungen ausführen kann,
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und die an ihren beiden Enden Hebel 13, 13' trägt, jeweils
einer pro Seite, die zur beidhändigen Steuerung dienen.
Die SicherungaujBlle 12 ist dem Schlagbolzen ID benachbart
und erstreckt aich im wesentlichen in Querrichtung zu diesem und in ihrem mittleren Teil ist eine U-förmige Ausnehmung Ik
vorgesehen, in der der Schlagbolzen aufgenommen ist, der sich in ihr verstellen kann, ujobei der Boden dieser U-förmigen
Ausnehmung vorzugsuieise aus zwei Flächen oder Ebenen Ik1 , Ik"
mit verschieden großer Neigung gebildet wird. Seinerseits besitzt der Schlagbolzen 10 in seinem mittleren Teil einen seitlichen
Schlitz 15, der zwei einander gegenüberliegende Schultern 16, IG1 begrenzt, die parallel zueinander angeordnet und
um einen Betrag voneinander entfernt sind, der etuia dem Durchmesser
der Sicherungshülle 12 entspricht oder etuiae größer
als dieser ist.
In linearer Ausrichtung mit den Schultern 16, 16' des Schlagbolzens
ID Bind an der Sicherungsuielle 12 zuei seitliche Abflachungen
17, 17', jeweils eine pro Seite, vorgesehen, die geeignet sind, die Dicke in dieser Zone zu verringern und demzufolge
die linearen Uerstellbeuiegungen des Schlagbolzens mit Bezug
auf die Sicherungswelle zu ermöglichen.
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An der Unterseite der Sicherungaujelle 12 ist eine Nockenpartie
18 vorgesehen, die dem oberen Arm 19' eines Hebels
19 in Gestalt eines umgekehrten L gegenüberliegt und mit diesem zusammenwirkt, der an einem Zapfen 20 angelenkt ist,
um idinkelmäßige Verstellungen auszuführen und mit dem anderen
Arm 19" am oberen freien Ende 9 des LÖsBhebels 5 anzugreifen.
üJenn die Sicherungaujelle 12 verdreht uiird in die Stellung,
bleiche die freien Uerstellbeuiegungen des Schlagbolzens 10
gestattet, beeinflußt der Nockenteil 16 den Hebel 19 nicht, der wegen der Wirkung des Läsehebels 5, an dem die entsprechende
Feder β angreift, verdreht ist, derart, daß sein oberer Arm 19' nach oben verstellt ist, uiie in Fig. 2 der Zeichnung
gezeigt ist. Die Funktion des Hebels 19, uienn dieser vom
Nackenteil 16 der Welle 12 beeinflußt wird, wird im folgenden
dargestellt.
Die Sicherungsuielle uieist außerdem unterhalb ihres Betätigungshebels
13' an der Seite der Spannstange 3 einen Schiebeflügel 21 auf, der in linearer Ausrichtung mit einem an der Spannstange
3 vorgesehenen Nockenabschnitt 22 angeordnet ist (vgl. Fig. k und 7) und auf diesen Abschnitt einwirkt, um die Stange
in eine unwirksame Stellung zu überführen, uienn die Sichsrungsuielle
12 verdreht uiird, damit die Sicherungsbedingungen erzielt
werden.
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-Ik-
Der oben beschriebene Aufbau wird durch einen Hebel 23
vervollständigt, der eine automatische Sicherung bildet, die dazu bestimmt ist, den Hahn 6 in dem Falle aufzufangen
und zu verriegeln, daB er zufälligerweise und unfreiwillig
betätigt wird, uienn er sich in der gespannten Lage befindet.
Zu diesem Zweck ist der Hebel 23 frei pendelartig am gleichen
Zapfen 20 angelenkt, an dem auch der Hebel 19 in Gestalt
eines umgekehrten L angelenkt ist, der mit dem Läsehebel 5 zusammenwirkt.
Der Hebel 23 besitzt an einem seiner Enden eine Nase 2k, die
zum Hahn 6 hin gerichtet ist und so ausgebildet und angeordnet ist, daß sie sich zwischen den Hahn 6 und einen stationären
Teil 25 des Körpers der Pistole zwischenlegt, und seitlich besitzt der Hebel 23 einen Flügel 26, der zum Spannbolzen 3 hin
gerichtet ist und einem Steuerzahn 27 gegenüberliegt, der an der Innenfläche der Spannzange aelbet angeordnet ist.
Der Hebel 23 wird von einer nicht dargestellten Feder beeinflußt,
die ihn normalerweise winkelmäBig verstellt hält, derart, daß
die Nase Zk eich in einer solchen Höhe befindet, daß sie eich
zwischen den Hahn 6 und den stationären Anschlag 25 legt; der Zahn 27 der Spannrtange 3, der gegen den seitlichen Flügel 26
wirkt, bewirkt statt dessen, daß der Hebel in Richtung entgegengesetzt zur Wirkung der Feder verstellt wird, damit die NasB
in eine hBrabgeeenktB Stellung veretellt wird, in der sie den
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Hahn 6 nicht auffängt und festhält, d.h. gegenüber einer Ausnehmung
2Θ am Hahn selbst zu liegen kommt.
Im wesentlichen funktioniert die automatische Sicherung der
üJaffe, die durch den Pendelhebel 23 gebildet uiird, in folgender
Weise:
Wenn der Hahn 6 entspannt ist und der Abzugsbügel 1 sich in
seiner Ruhestellung befindet, ist die Stange 3 vollständig zurückgezogen und der Zahn 27 ist vom Flügel 26 des Hebels
entfernt; die Nase 2k des Hebels 23 hingegen liegt der Ausnehmung 28 des Hahnes 6 gegenüber und uiird in dieser Stellung vom oberen
Teil der Ausnehmung blockiert und verriegelt, blenn der Hahn
in die Spannstellung verstellt wird, verdreht der Hebel 3, nachdem die Nase 2k von der Ausnehmung 2B freigekommen ist,
die vorgenannte Nase 2k in die Ebene, in der diese den Hahn abfangen kann, während der Abzugsbügel 1 in die gespannte
Stellung überführt uird, wobei er gleichzeitig die Spannstange
3 verstellt, deren Zahn an dem Flügel 26 anliegt, ohne jedoch diesen zu bewegen.
Unter diesen Bedingungen, wenn der Hahn sich zufällig und ungemollteruieise
entriegelt, z.B. beim Anschlägen oder beim Fallen der Waffe, ohne daB man auf den Abzugsbügel einwirkt, wird dieser
Hahn an der Nase 26 des Hebels 23 anschlagen und von dieser gehalten
werden, ohne daß er den Schlagbolzen 10 trifft. In dieser
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üJeiae wird in absoluter Weise das Lösen des Schusses im
Lauf oder Rohr der üJaffe verhindert.
Für das reguläre Funktionieren der Pistole muß man jedoch
notujendigerijjeise auf den Abzugsbügel einwirken, um das Entriegeln des Hahnes zu erzielen. In diesem Falle bewirkt die
Verstellung des Abzugsbügels 1 eine Verstellung der Stange 3, die gleichzeitig einerseits zusammen mit der entsprechenden
Nase k das Lösen des Lösshebels 5 zum Freigeben des Hahnes 6
bewirkt und andererseits mit Hilfe des Zahnes 27 auf den Flügel 26 einwirkt, um den Hebel 23 in eine solche Stellung
zu überführen, daß seine Nase Zk in linearer Ausrichtung zur
Ausnehmung des Hahnes 6 kommt, um nicht mit der Verstellung dieser letzteren in Richtung auf den Schlagbolzen 10 zu interferieren.
Unter diesen Bedingungen hat man den normalen und beabsichtigten Abschuß im Rohr oder Lauf der Waffe.
Damit die Pistole von Hand gesichert werden kann, wenn diese weggelegt oder nicht benutzt wird, wirkt man auf den einen
oder anderen Hebel 13, 13' des Sicherungszapfens 12 in solcher Weise ein, daß dieser letztere teilweise verdreht wird. Durch
die Verdrehung des Zapfens 12 erhält man in einer ersten Phase die Sicherung des Schlagbolzens 10 und in einer zweiten anschließenden
Phase die Sicherung der Stange 3 und des Hebels 5 mit einer anschließenden automatischen Entriegelung des
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Hahnes 6, wenn dieser noch gespannt sein sollte, ohne daß
jedoch der evtl. im Rohr Dder Lauf befindliche Schuß ausgelöst
wird, da der Schlagbolzen vorher gesichert worden ist. Die Sicherung des Schlagbolzens 10 wird erzielt, indem
man die UeIIe 12 teilweise verdreht, derart, daß, während
die Abflachungen 17, 17' sich uiinkelmäßig von den Schultern
16, 16' des Schlagbolzens 10 entfernen, sich zwischen diese
Schultern 16, 16' eine zylindrische Zone des Zapfens einlegt, die im Hinblick auf ihren Durchmesser mit beiden Schultern
gleichzeitig eingreift. Insbesondere bewirkt das Einführen der zylindrischen Zone der ülelle zwischen den Schultern 16,
16' dBS Schlagbolzens 10 eine leichte UeiEfcellung nach vorn
dieses letzteren, damit sein hinteres Ende im Inneren seiner zur Führung dienenden Aufnahme und mit Bezug auf die hintere
Oberfläche des Verschlusses, wie in Fig. 3 gezeigt ist, verstellt wird.
Infolgedessen wird jede Berührung zwischen dem Hahn und dem
Schlagbolzen verhindert, weswegen dieser letztere vom Hahn nicht betätigt werden kann und umso weniger auf den evtl. im
Rohr befindlichen Schuß einwirken kann.
Sobald der Schlagbolzen gesichert worden ist, erhält man durch
eine weitere üJinkelverstellung der hlelle 12 das Einwirken des
Flügels 21 auf den Nockenabschnitt 22 der Stange 3 mit dem Zweck, diese letztere nach unten zu verstellen und die Nase k
in eine Eberne zu überführen, in der sie den Hahn 6 nicht auffängt.
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la
Gleichzeitig wirkt der Nackenabschnitt 18 des Sicherungsstiftes 3 auf den oberen Arm 19' des Hebels 19 ein und
verstellt diesen in solcher tdeise, daß der untere Arm 19"
gegen das obere Ende 9 des Lösehebels wirkt, um diesen in
ein2 Stellung zu überführen, in der der Hahn gelöst wird
und mit diesem nicht interferiert werden kann, vgl. Fig. 3.
Unter den obigen Sicherungsbedingungen sind der Abzugsbügel
und die Spannstange frei verstellbar, ohne daß sie irgendein Organ beeinflussen; der Lösehebel 5 wird verstellt und in einer
unwirksamen Stellung gehalten; der Schlagbolzen 10 wird in einer neutralen Stellung unbeweglich festgehalten, ohne daß der Hahn
anschlagen kann; und schließlich wird der Hahn daran gehindert, gespannt zu werden.
Es ergibt sich, daß die Piatole nicht verwendet und auch nicht
zufälligerweise und unbeabsichtigterweise funktionieren kann, bis man nicht die normalen Arbeitsbedingungen wieder herstellt,
indem man auf einen der Hebel 13, 13' einwirkt, um die Sicherungswelle 12 in entgegengesetzter Richtung zu verdrehen, um auf diese
Weise den Schlagbolzen, den Lösehebel und die Stange, die vorher
unwirksam waren, freizugeben.
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Claims (1)
- D 5867 - reba 17. Oktober 1978FABBRICA D'ARMI PIETRD BERETTA S.p.Α., Gardane υ.Τ, (Brescia) Italien, \/ia P.Beretta 10Automatische PistoleAnsprücheIJ Automatische Pistole, die einen Abzugsbügel, eine mit diesem Abzugsbügel verbundene Spannstange, einen zur Ausführung von üJinkelverstellungen angelenkten Auslösehebel, an dem die Spannstange mit ihrem dem mit dem Abzugsbügel verbundenen Ende gegenüberliegenden Ende angreift, weiterhin einen in der Spannstellung mit Hilfe des Lösehebels feststellbaren Hahn, der mit Hilfe der mit dem Abzugsbügel verbundenen Spannstange entriegelbar und lösbar ist, und schließlich einen Schlagbolzen besitzt, auf dessen hinteres Ende der Hahn Binuirkt, dadurch gekennzeichnet, daß sie von Hand betMtigbare Sicherungsmittel zum Verriegeln des Schlagbolzens (10) in einer neutralen Stellung90-9818/0763-z-und zum Entriegeln dee LöaehetiBls (5) und der Spannstange (3) enthält, damit diese nicht miteinander und mit dem Hahn zusammenwirken können, und daß sie weiterhin automatische Sicherungsmittel (23, 2k) enthält, die geeignet sind, den Hahn aufzufangen und zu blockieren, um seinen Hontakt mit dem Schlagbolzen zu verhindern.2. Pistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von Hand betätigbaren Sicherungsmittel eine Sicherungsuielle (12) enthalten, die tdinkelverstellungen ausführen kann und in Richtung quer zum Schlagbolzen angeordnet sind, und daß sie weiterhin zwei an den Enden der vorgenannten lilelle vorgesehene, zu deren beiderseitigen Betätigung dienende Hebel (13, 13«) enthält, wobei die Sicherungswelle (12) eine U-förmige Ausnehmung (.Ik), in die hinein sich der Schlagbolzen erstreckt, der sich in ihr axial verstellen kann, und weiterhin zwei einander diametral gegenüberliegende Abflachungen (17, 17') aufweist, die der Ausnehmung (l*t) benachbart sind und dazu dienen, die Dicke der Welle mit Bezug auf den Durchmesser zu verringern, wobei die beiden Abflachungen mit zwei entsprechenden Schultern (16, 16') zusammenwirken, die von einer seitlichen Ausnehmung (15) definiert werden, die am Schlagbolzen vorgesehen sind, um die axialen Uerstellbewegungen des Schlagbolzens zu begrenzen.909810/07Θ33. Pistole nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schultern (16, 16'), die von der seitlichen Ausnehmung (15) des Schlagbolzens (IG) definiert werden, um einen Abstand voneinander entfernt sind, der dem Durchmesser der Sicherungswelle (12) entspricht und größer als die Dicke der UJelle im Bereich der beiden Abflachungen (17, 17') ist.k. Pistole nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungswelle (12) winkelmäßig mit Bezug auf den Schlagbolzen in solcher liieise verstellbar ist, daß die Abflachungen (17, 17') in linearer Ausrichtung mit den Schultern (16, 16') des Schlagbolzens für die Verwendung dieses letzteren positioniert werden können und daß noch ein zylindrischer Abschnitt der liielle zwischen diesen Schultern für das Unwirksammachen des Schlagbolzens vorgesehen ist.5. Pistole nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeihnet, daB im unteren Teil der Sicherungswelle (12) ein Nackenabschnitt (IB) vorgesehen ist, dem gegenüber ein Hebel in Gestalt eines umgekehrten L (19) vorgesehen ist, der am Körper der blaffe angelenkt ist und einen dem Nackenabschnitt benachbarten oberen Arm (19·) sowie einen unteren Arm (19") besitzt, dsr mit dem Lösehsbel (5) in Berührung steht und an diesem angreift, wobei der Nackenabschnitt (16) infolge der Drehung des Sicherungsstiftss die Verstellbewegungen des909818/0763des HebelB (19) für das Uniuirksammachen des LBsehebels mit Bezug auf den Hahn (6) bewirkt.6. Pistole nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsuielle (12) an der der Spannstange (3) gegenüberliegenden Stelle einen SchBaeflügel (21) besitzt, der einem Nockenabschnitt (22) an der Spannstange (3) gegenüberliegt, uiobei der Schiebeflügel bei einer Drehbewegung der Sicherungsuielle auf den Nackenabschnitt (22) einwirkt, um die Spannstange mit Bezug auf den LBsehebel und den Hahn unwirksam zu machen.7. Pistole nach einem der Ansprüche 1 bis k, dadurch gekennzeichnet, daß das Unujirksammechen des Schlagbolzens in einer Phase stattfindet, die dem Unuirksamuerden dee LBsehebels und der Spannstange vorhergeht, und daß das Unuirksammachen des LBsehebels das LBsen des noch gespannten Hahns bewirkt, derart, daß dieser nicht hochgehen kann.B. Pistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die automatischen Sicherungsmittel einen Pendelhebel (23) mit einer Endnase (24), die zum Hahn zu (6) gerichtet ist, und mit einem Seitenflügel (26) enthalten, der in Richtung auf die Spannstange (3) gerichtet ist, damit er einem Zahn (27) gegenüberliegt und mit diesem zusammenuiirkt, der an der Spannstange909810/0763selbst vorgesehen ist, wobei dieser Pendelhebel (23) unter der Einwirkung einer Feder steht, die bestrebt ist, ihn in einer Stellung zu halten, in der diB Endnase (Zk) sich zwischen den Hahn und einen stationären oder feststehenden Anschlag (25), der mit dem Körper der ülaffa fest verbunden ist, legt, wobei der Zahn (27) der Spannstange den Hebel in entgegengesetzter Richtung verstellt, wenn der Hahn gelöst wird, indem man auf den Abzugsbügel wirkt.9. Pistole nach Anspruch 5 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Pendelhebel (23) am selben Zapfen wie der Hebel in Gestalt eines umgekehrten L angelenkt ist.10. Pistole nach Anspruch B, dadurch gekennzeichnet, daß der Hahn eine Ausnehmung (2B) zur Aufnahme der Endnase (24) des Pendelhebels (23) besitzt, die diese Nase aufnimmt, wenn der Pendalhebel beim Lösen des Hahns, was mit dem Spannbügel geschieht, verstellt wird.909818/0763
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